Uli Weber
Wir sind auf dem allerbesten Wege, unser industrielles Paradies in eine Tabu-Hölle zu verwandeln, wie uns das die alten Hawaiianer als Erfinder solcher Tabus bereits vor langer Zeit in ihrem traumhaften Südseeparadies vorgemacht hatten. Und heute machen sich bei uns große Scharen von „Rent-seeking-Experten“ zum Nutzen ihres eigenen Einkommens als engagierte Wegweiser in diese vorindustrielle EEG-Hölle um die Sache der grünen CO2-Religion verdient. Denn in unserer hoch technisierten und vernetzten Welt stellen diese sogenannte „Experten“ die Sendemasten für die öffentliche Verbreitung von Fachwissen an den interessierten Durchschnittsbürger dar. Gemeinhin wird der Begriff „Experte“ mit der Erwartung an Neutralität, korrekte fachliche Informationen und wirtschaftliche Unabhängigkeit verbunden. Auf Wikipedia finden wir dazu noch die Abgrenzung zwischen den unterschiedlichen Rechtsständen unterschiedlicher „Experten“ oder „Fachleute“, Zitat:
„Die Bezeichnung „Experte“ ist rechtlich nicht geschützt. Der verwandte Begriff Sachverständiger ist dagegen ein Rechtsbegriff, mit dem „öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen“ gibt es eine gesetzlich geschützte Bezeichnung; eine vergleichbare öffentliche Anerkennung eines „Experten“ besteht nicht. Daher kann eine objektive Qualität der so bezeichneten oder selbst ernannten Experten aus der Bezeichnung nicht abgeleitet werden.“
Ein eher zufälliges Beispiel ist auf FOCUS-online der Artikel eines Energie-Experten Rosenow vom 20.11.2024 mit dem Titel „Ganz unbemerkt löst sich ein großes Problem der Energiewende“. Die Ausführungen in diesem Artikel bestehen aus einer unreflektierten Zusammenstellung längst bekannter energiepolitischer Träumereien, die dadurch keineswegs plausibler werden. Nachfolgend nähert sich der Autor aus Gründen des Copyrights den Kernaussagen von Herrn Rosenow über die verkürzten Überschriften der betreffenden Absätze:
In der Einleitung wird die steile Behauptung aufgestellt, „Batterien könnten der Katalysator sein, der die Energiewende beschleunigt und gleichzeitig ihre Kosten senkt“. Bei zwei gleichzeitig betriebenen Systemen zur Erzeugung von elektrischem Strom kann man von vorn herein aber nicht von irgendeiner „Kostensenkung“ sprechen, weil der Vergleich die gesicherte Stromversorgung aus konventionellen Quellen bis zum Jahre des Herrn (2000 – EEG – Trittin: 1 Kugel Eis) sein muss.
Unverzichtbare Batterien: Bereits die Behauptung, „Solar- und Windenergie sind mittlerweile die günstigsten Formen der Stromerzeugung nicht nur in Deutschland, sondern auch international“, lädt zum krampfhaften Kopfschütteln ein. Die volatile Natur von Wind und Sonne ist bereits seit Beginn ihrer Nutzung durch den Menschen bekannt; und die direkte Speicherung von Solarenergie ist nach Aussage einschlägiger Faktenchecker bisher nur den Schildbürgern gelungen. Der vorgebliche Beweis aus dem dort verlinkten Artikel für den ökonomischen Vorteil von Wind und Solar sieht dann folgendermaßen aus:
Abbildung 1: “The momentum of the solar energy transition“ von Nijsse et al. (2023)
Quelle Nature Communication: https://doi.org/10.1038/s41467-023-41971-7
Naja, die Kernaussage spielt sich in der Zukunft ab und das kann man nun glauben oder auch nicht, denn offenbar geht es hier tatsächlich nur um die reine Erzeugung elektrischer Energie bei Tageslicht und nicht um eine kontinuierliche und zuverlässige Bereitstellung von jederzeit abrufbarer Leistung für die Aufrechterhaltung einer Industriegesellschaft über Tag und Nacht sowie alle Jahreszeiten. Also bleibt dem gegenüber für eine kontinuierliche Bereitstellung von Energie nur eine Verdoppelung der solaren Erzeugungsleistung zwecks gleichzeitiger Einspeisung in Batteriespeicher für die Nachtstunden, was aber die Kosten einer sicheren „erneuerbaren“ Energieversorgung schon einmal mehr als verdreifacht. Denn die kostenintensiven Akkuspeicher müssen ja den Erzeugungskosten der Erneuerbaren noch zugerechnet werden, wenn man sie mit den jederzeit verfügbaren konventionellen Stromerzeugern ökonomisch korrekt vergleichen will. Und um eine korrekte Aussage des FOCUS-„Energie-Experten“ zu zitieren, „Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs“:
Denn anders als die Stromerzeugung in dem von Nijsse et al. (2023) betrachteten kostengünstigen Fall der direkten solaren Energieumwandlung, die möglicherweise durch elendig teure 12h-Akkuspeicher auf einen 24h-Betrieb auszudehnen wäre, sprechen wir hier in unseren geografischen Breiten von tagelangen winterlichen Dunkelflauten, in denen die Stromversorgung sichergestellt werden muss und die wochenlang anhalten können, wie wir das gerade im November erlebt hatten:
Abbildung 2: Dunkelflaute in Deutschland vom 4. bis 14. November 2024 (Quelle SMARD)
Wir können in der dargestellten Auflösung von einer Stunde eine fehlende Erzeugung von bis zu etwa 20 GWh (Gigawattstunden) erkennen. Nur am Morgen des 9. November stimmen Last und Erzeugung einmal ganz kurz überein; am Morgen des 14. November gibt es für kurze Zeit sogar Überproduktion. Im Mittel fehlen aber zu fast jeder Stunde 10-20 GWh, sodass wir bei der nachfolgenden groben Minimalabschätzung für den dargestellten Zeitraum mit einem ungedeckten Bedarf von durchschnittlich 10 GWh ausgehen können, um bei einer Abschätzung nach unten auf der sicheren Seite zu bleiben. Aber in allen zielführenden fachlichen Mengenbetrachtungen geht es üblicherweise nicht um die Normalsituation mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit, sondern im Gegenteil um die Absicherung der technischen Funktion gegenüber seltenen Extremereignissen. Und was das Ergebnis einer fehlgeleiteten ideologisch-ignoranten Fokussierung sogenannter „Experten“ auf sekundäre Zielsetzungen angeht, so können Sie hier ein besonders menschenverachtendes Beispiel nachlesen.
Anmerkung: Bei der nachfolgenden Abschätzung müssen Sie bedenken, dass Stromerzeugung und Last zu jedem Zeitpunkt genau gleich sein müssen, um einen Netzzusammenbruch (Blackout) zu vermeiden. Die folgende Abschätzung und ihr Ergebnis spiegeln also lediglich die minimal erforderliche Größenordnung der fehlenden Grundlasterzeugung wider. Für einen tatsächlichen 24h-Betrieb müsste sich eine solche Abschätzung daher an der maximal fehlenden Erzeugungsleistung von 20 GWh orientieren, was mindestens zu einer Verdoppelung der nachfolgend dargestellten Ergebnisse führen würde.
Wir wollen jetzt also einmal die fehlende Stromerzeugung von durchschnittlich 10 GWh über eine Dunkelflaute von 10 Tagen in Form von Akkuspeichern absichern und erhalten:
10 Tage x 24 Stunden á 10 GWh ergibt 2.400 GWh oder 2,4 TWh
Für eine sichere Stromversorgung während einer 10-tägigen Dunkelflaute ist also im Minimum eine Arbeitskapazität von mindestens 2.400 GWh erforderlich, weil diese Speicher während dieser Dunkelflaute ja nicht erneut aufgeladen werden können. Unter der vereinfachenden Voraussetzung, dass Nenn- und Arbeitskapazität der Akkuspeicher gleich sind, orientieren wir uns bei den weiteren Berechnungen an den weltweit größten diese Akkuspeicher:
Tabelle: Akkuspeicheranlagen mit mindestens 100 MWh (Quelle: Wikipedia zum Stand 2024)
Wir sehen also sofort, dass wir unabhängig vom Energieinhalt der Speicher mit deren Peak-Leistung rechnen müssen. Wir sehen auch sofort, dass die fehlenden Energiemengen in einer Dunkelflaute wegen der begrenzenden Peak-Leistung der Speicher eigentlich gar nicht über ein Mittelungsergebnis berechnet werden können, aber machen wir‘s der Einfachheit halber trotzdem mal. Daher nehmen wir für diese Abschätzung pro Akku-Speicher eine Peak-Leistung von 1.000 MWh (=1 GWh) mit einem Energie-Inhalt von 3000 MWh (=3 GWh) an. So, und jetzt schauen wir mal, wie es weitergeht:
Der erste Akkuspeicher hält rechnerisch 3 Stunden, für einen 24h-Tag werden also 8 Stück benötigt und für zehn Tage dann 80 Stück. Aufgrund physikalischer Limitierungen, beispielsweise bringt ein halbvoller Akku seine nominale Peak-Leistung nicht mehr, wären wir in Realita dann schon mal eher bei der Anzahl von 200 bis 300 Akkuspeichern. Aber auch hier ist die Spitze der Fahnenstange noch nicht erreicht. Denn wenn man im dünnen Band unter der Novembergrafik in Abbildung 2 den Bereich links ab dem 21. Oktober anschaut, dann muss man feststellen, dass die imaginären Akkuspeicher schon „angeschlagen“ in die Dunkelflaute hinein gegangen wären, weil sie bereits bis zur Dunkelflaute mehr ausgegeben hatten, als sie einnehmen konnten. Auch diese fehlende Wiederaufladung der Speicher im Oktober müsste also zusätzlich noch durch weitere Akkuspeicher aufgefangen werden.
Kostenrechnung: Die Kosten pro Kilowattstunde Stromspeicher liegen nach aktuellen Industrieangeboten und dem australischen 2 GWh-Speicher in Collie bei etwa 500 Euro pro 1 kWh. Um also rein netto eine Dunkelflaute von 10 Tagen abzusichern, wären ohne deutschlandweite Leitungsverluste mindestens 200 Akkuspeicher zu insgesamt 100.000.000.000 Euro reine Investitionskosten ohne weitere Infrastruktur erforderlich; realistisch läuft es aber eher auf 500 solcher Speicher zu 250 Milliarden Euro hinaus, die wiederum eine Lebensdauer von 5-10 Jahren haben..
Eine Würdigung der Absätze Dezentralisierung, Elektrofahrzeuge als Speicher und thermischen Speicher schenke ich mir hier, weil diese bereits in einer Vielzahl von Artikeln hinreichend diskutiert und als undurchführbar erkannt wurden. Insbesondere E-Autos als Energiespeicher können eigentlich nur von Leuten propagiert werden die nicht wissen, dass unsere Industrie weder auf Energie noch auf Mitarbeiter verzichten kann. Was nützt es also der Industrie, wenn sie nachts EEG-Strom aus den Akkus der Mitarbeiterfahrzeuge bezieht, diese Mitarbeiter dann aber morgens nicht zur Arbeit erscheinen können?
Skalierung der Batteriekosten sowie die Förderung der erforderlichen Grundstoffe: In diesem Absatz erhebt man feucht- grüne EEG-Träume zur Realität. Insbesondere die getanzte Kostensenkung für Batterien durch Investitionen erhält im Angesicht der Northvolt-Pleite eine kabarettistische Dimension. Auch auf die sophistische Relativierung der Batteriekosten durch den Hinweis auf die damit erzielte Netzstabilität und damit auf eine Senkung der Gesamtkosten des Energiesystems muss man wohl nicht näher eingehen, denn um die Kosten unseres Energiesystems bei Einführung des „Eine-Eiskugel-Gesetzes“ (EEG 2000) kann es sich dabei ja wohl im Traum nicht handeln. Schließlich werden auch noch den Umweltschäden durch den Abbau von Lithium, Kobalt und Nickel moderne Recyclingtechnologien gegenübergestellt. Eine solche Gegenüberstellung sollte man angesichts eines konkret geplanten „Emerging Markets“ dann schon als geistige Diarrhoe bezeichnen.
Die weltweite Energiewende: An Zynismus kaum noch zu überbieten ist der Hinweis, insbesondere in Afrika und Südostasien könne man mit Hilfe dezentraler Batterielösungen und erneuerbarer Energien für Millionen von Menschen den Zugang zu Strom verbessern. Und auch der Hinweis auf europäische Batterie-Gigafabriken hält einer realen Betrachtung (S. Northvolt) nicht stand.
Die Rolle von Batterien in der Zukunft soll vorgeblich Teil eines sich wandelnden Energiesystems sein, in dem auch Wasserstoff und Pumpspeicher ihren Platz haben. Das ist sehr schön, aber Wasserstoff ist nun mal höchst reaktiv und benötigt für Herstellung und Transport etwa das 3-fache der später dadurch nutzbaren Energiemenge, und topografisch passende Flächen für zusätzliche Pumpspeicherwerke der erforderlichen Größenordnung gibt es in unserem Land nicht mehr.
Auf seiner Internetpräsens stellt sich Dr. Jan Rosenow folgendermaßen vor, Zitat:
„Dr. Jan Rosenow ist Vice President und Europäischer Direktor des Regulatory Assistance Project (RAP), einem weltweit führenden Think Tank, der sich auf die Dekarbonisierung von Energiesystemen spezialisiert. RAP arbeitet eng mit der EU-Kommission, Ministerien, Regulierungsbehörden und NGOs, um nachhaltige Energielösungen voranzutreiben. Dr. Rosenow berät wichtige Institutionen wie die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und die Internationale Energieagentur. Er wurde als einer der 100 entscheidenden Köpfe der internationalen Klima-Szene gekürt und als einer der Top 25 Energie-Influencer weltweit anerkannt.“
Der Herr Dr. Rosenow ist auf seiner Homepage also ganz ehrlich und stellt sich korrekt als Dekarbonisierungslobbyist dar. Damit wäre für den wahrheitssuchenden Durchschnittsbürger auch sofort dessen konkreter Blickwinkel auf die Stromerzeugung ersichtlich. Erst die fehlleitende FOCUS-Bezeichnung „Energie-Experte“ gibt dem parteiischen Text dann einen Spin hin zu einer False-Flag-Information dieses Meinungsmediums selbst. Denn die mediale Darstellung des „Verkäufers“ eines zielgerichteten Szenarios zur Dekarbonisierung unserer Energieerzeugung als „Energie-Experte“ wertet dessen Vortrag in der fachlichen Breite auf und vermittelt diesen Aussagen gleichzeitig einen Anschein von überparteilicher Objektivität.
Das Fazit für den fachfremden Durchschnittsbürger, der fremde Expertise benötigt, um sich die fachlichen Grundlagen für eine qualifizierte Entscheidungsfindung zu erarbeiten, kann also nur lauten: Wenn man einen Sumpf trocken legen will, sollte man nicht die Frösche um Rat fragen – und das gilt natürlich auch für deren Medien – übrigens ebenso wie die Überschrift dieses Artikels.
Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
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Auch im Januar 2025 haben wir keinen Akkuspeicher mit 2.400 GWh gebraucht in D.
„Daher nehmen wir für diese Abschätzung pro Akku-Speicher eine Peak-Leistung von 1.000 MWh (=1 GWh) mit einem Energie-Inhalt von 3000 MWh (=3 GWh) an. So, und jetzt schauen wir mal, wie es weitergeht:!
Ich denke, hier sind bei der Peak-Leistung MW gefragt, nicht MWh … kann als Schreibfehler schonmal passieren….
Haben Sie eventuell einen Link/Quelle zur Untermauerung der Aussage „halb voller Akku bringt Peak-Leistung nicht“ ?
Ich habe selber nichts gefunden, wo eine Kennlinie (Peak-Leistung gegen Akkuladung) angegeben wäre. Es gibt in meiner Nachbarschaft so manche, die davon träumen, „energieautark“ zu werden (Solar + Batterie) – und eine kleine Beispielrechnung, wie viel dann verbaut werden müsste (z.B. wenn im Bestand (mehrere) Durchlauferhitzer mit 21-27 kW verbaut sind, dazu Wärmepumpe (oder Elektrofußbodenheizung) – also Batterie und Wechselrichter auf eine Spitzenleistung von 40 – 50 kW ausgelegt werden müssen) wird da gern hinterfragt, da die Ergebnisse so gar nicht dem Wunschbild und den Verkäuferdarstellungen entsprechen.
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Eine kleine Beispielrechnung, wenn im Bestand (mehrere) also mindestens zwei Durchlauferhitzer mit 21-27kW Warmwasser abgebe über eine Zeit von z.B. ½ Stunde, so sind das bereits ca. 9€ an Netzstromkosten.
Das mit den mehreren Durchlauferhitzern machen doch nur welche von der AfD.
Ganz so ganz einfach ist das mit dem „Schreibfehler“ nun auch wieder nicht, in meiner Analyse unter Abb.2 steht beispielsweise eindeutig, „Im Mittel fehlen aber zu fast jeder Stunde 10-20 GWh, …“. Üblicherweise wird der Entladestrom in Bruchteilen der Akkukapazität „C“ angegeben, bei einer vorgesehenen Entladedauer von 10h beispielsweise 0,1C. In meinem Beispiel ergäben sich aus drei Stunden Entladedauer also sehr optimistische 0,33C. Es besteht nämlich eine Abhängigkeit zwischen Akkukapazität und Entladedauer, je schneller Strom aus dem Akku entnommen wird, umso stärker sinkt dessen insgesamt verfügbare Kapazität.
Die nachfolgende Abbildung stammt von Photovoltaik.org, finde den Fehler:
Zu den so genannten Experten nur soviel: Wenn mein (inzwischen leider seit langer Zeit verstorbener) Stiefvater einst von der Arbeit nach Hause kam und von manchen Mitarbeitern aus der Chefetage sprach, dann fiel oft der Satz: „Dat war auch wieder so´ n Experte!“ Und ich wusste dabei immer: – Das war nie als Kompliment gemeint – !
Die Begriffe „Experte“ und „Reform“ lösen bei mir mittlerweile eine allergische Reaktion aus.
Vielleicht bin ich ja auch nur überempfindlich.
@ ALL
Ich bedanke mich bei der Redaktion für die Veröffentlichung meines Beitrags und wünsche EIKE, allen seinen Lesern sowie den meisten Kommentatoren ein besinnliches Weihnachtsfest und ein friedvolles neues Jahr. Bei den üblichen EEG-Physikleugnern kann ich mich nur schwer durchringen, möchte diese aber ausdrücklich für ihre suizidale Selbstdarstellung in der Kommentarfunktion loben; beim Problem-of-Dieter ist, rückwirkend bis zur Steinzeit, sowieso Hopfen und Malz verloren, und mit Frölich geht die Welt zugrunde…
Denn die Kommentare der üblichen EEG-Physikleugner machen deutlich, dass die Klimareligion nichts mit irgendeinem Realitätsbezug, naturwissenschaftlicher Logik oder gar Erkenntnisgewinn zu tun hat. Vielmehr versucht der Eine im Angesicht der dargestellten Faktenlage paternosterartig, zu jeder Zeit abrufbare konventionelle Energie durch volatile EEG-Leistungsbereitschaft zu ersetzen, während die Andere von einem 500 Jahre währenden EEG-Klimakterium träumt – und über den Gouda fällt mir auch nix Positives ein, halte aber eine gut gemeinte Warnung für angebracht:
Merke auf, oh Gläubiger im EEG-Klimawahn: Wenn’s keinen CO2-Ausstoß aus unserer Energieerzeugung mehr gibt, dann herrscht nicht etwa das EEG-Himmelreich, sondern ein Blackout!
Herr Weber, um eine Dunkelflaute von 10 Tagen abzusichern, wären ohne deutschlandweite Leitungsverluste mindestens 200 Akkuspeicher zu insgesamt 100.000.000.000 Euro nötig? Bei 60.000 MW•240 h•500 €/kWh komme ich auf 7.200.000.000.000 € (Faktor 72). Man beachte dass ein Jahresspeicher noch etwa um den Faktor 2,5 größer sein muss. In China soll eine Ausschreibung für einen LFP-Speicher von 16 GWh (mit etwa 0,1 kWh/kg) einen Preis von nur 60 €/kWh ergeben haben. Kosten für nötige Trafos, Umrichter und Hochspannungsleitungen wurden nicht genannt.
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60.000 MW•240 h = 14,4TWh
Könnten Sie uns auch verraten in welchen 10 Tagen wir die ca. 14,4 TWh Strom aus den mindestens 200 Akkuspeicher gebraucht hätten?
Z.B. Dunkelflauten in 2022/2023, z.B. für 54 Tage Bedarf sodann um die 36 TWh.
Dunkelflaute: Wie ernst ist der Ausfall von Wind & Solar? – Tech for Future
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Aus Ihrem Link:
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Zeitfenster 17. Januar bis zum 12. März 2023, sind die 54 Tage.
Ich nehme mal das erste Quartal 2023, das deckt das komplette Zeitfenster ab.
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Erstes Quartal 2023 Netzstromverbrauch ca. 115TWh Strom.
Erstes Quartal 2023 Netzstrombereitstellung von den Erneuerbaren ca. 63,5TWh EE-Strom.
Es fehlen noch ca. 51,5TWh Strom.
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Wir haben jetzt ca. 36,7GW Gaskraftwerke, die ja auch nach dem Kohleausstieg bleiben sollen.
Bereits z.B. 25GW Gaskraftwerke liefern in den ca. 90 Tagen ca. 54TWh.
Selbst im ersten Quartal 2023 hätten wir keinen Stromspeicher mit 36 TWh gebraucht.
@ Peter Dietze am 21. Dezember 2024 22:28
Mannomann, Dietze, da kannst Du mir nun endlich mal was nachweisen, und dann fährst Du das Ding mit Deinem dyskalkulativen Fanatismus aber sowas von an die Wand, dass der Philosoph Dieter Bohlen seine reine Freude daran hätte.
Also schaunmermalganzgenauhin: Du liegst schon mit der intellektuellen Durchdringung meiner Grundannahmen völlig außerhalb jeder Realität, denn es geht bei meiner Berechnung gar nicht darum, die erzeugte Energie von durchschnittlich etwa 60 GWh pro Stunde noch einmal mit Akkus abzusichern. Vielmehr geht es ganz profan darum, die Deckungslücke zur Lastkurve zu schließen, für die ich während der Dunkelflaute im Mittel mal vorsichtig 10 GWh pro Stunde angesetzt hatte. Wenn man dann meinen Fehler (Faktor 10 bei der Zahl der Akkuspeicher) und Deinen Fehler (Faktor 6 bei der erforderlichen Speicherkapazität) multipliziert, landet man ganz zwanglos in verdächtiger Nähe Deines sehr selbstbewusst vorgetragenen Faktors 72. Auch Deine Behauptung, „dass ein Jahresspeicher noch etwa um den Faktor 2,5 größer sein muss“, klingt mehr wie eine im physikfreien Raum schwebende Glaubensformel – aber das drösel ich Dir jetzt nicht auch noch auf, sondern ich hab‘ da vielmehr mal eine Frage unter uns Pfarrerstöchtern:
Hast Du vielleicht den Grünen bei der Berechnung ihrer EEG-Ziele für das Jahr 2030 geholfen? Mir kannst Du‘s ruhig verraten, ich sag’s auch keinem weiter…
Herr Weber, Sie haben sich nicht nur um den Faktor 12 verrechnet und längst ungültige Akkupreise benutzt, sondern wollten auch den Fehlbedarf von ~10 GW für ein derzeitiges Dunkelflaute-Ereignis (bei vielen noch verfügbaren fossilen Kraftwerken) willkürlich 10 Tage lang aus einem Netzakku entnehmen. Dass die „Ampel“ aber plant, alle fossilen Kraftwerke vom Netz zu nehmen und unseren Strombedarf nur durch Sonne und Wind zu decken (wozu gigantische nicht bezahl- und realisierbare Speicher nötig sind) – genau das wollte ich demonstrieren. Und offenbar kennen Sie nicht die Untersuchungen von Prof. Sinn zum saisonalen Speicherbedarf, welche – um auch über die Jahreszeiten zu kommen – eine Kapazität von mindestens 20 (besser 25) Tagen nahelegen.
@ Peter Dietze 22. Dezember 2024 14:08
Sieh mal, Dietzele, ich kann noch sehr gut selbst bestimmen, worüber ich schreibe, und brauche Deine hoch projektiven Vermutungen nicht. Vielmehr solltest Du mal Deine Honig-im-Kopf-Argumentation – wenn das denn überhaupt noch möglich ist – sehr ernsthaft überdenken…
Ist mit „Prof. Sinn“ der Wirtschaftswissenschaftler gemeint, der mit seinen Vorträgen bewiesen hat, dass er Null Ahnung von Energieversorgung hat? Und der soll einen realistischen Speichherbedarf für unsere sichere Energieversorgung ermittelt haben?
Das wäre eine Sensation. Welche Szenarien hat er untersucht. Auf welchen Bedarf kommt er bei den untersuchten Szenarien?
Herr Prof. Sinn hat den Verlauf des Strombedarfs von D über ein Jahr unter der Nebenbedingung untersucht dass das typische Angebot von Sonne+Wind über ein Jahr so skaliert wird dass es im Jahresmittel die Nachfrage deckt. Der zur Überbrückung der saisonanlen Lücken benötigte Speicherbedarf lag bei mindestens dem 20fachen mittleren Tagesbedarf. Bei einem (später erhöhten) Bedarf von z.B. 90 GW und ein wenig Sicherheit (25 Tage) kämen wir so auf 90 GW•25•24 h = 54 TWh. Denken wir uns z.B. einen Gesamtpreis von 200 €/kWh, wären wir bei 10,8 Billionen €.
Was von Sinns Speicherszenarien zu halten ist, können Sie sich hier ab Minute 12 ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=YCoXpkjaN08
Die Frage ist, warum sich jemand, der sich angeblich mit Ökonomie auskennt etwas ausdenkt, was völlig unwirtschaftlich ist? Warum werden die Regelung EE, Power to Gas to Power – Technologien und eine marktwirtschaftliche Anpassung des Bedarfs an das Angebot völlig außen vor gelassen?
Wenn Sie sich Wissen zur realistische Größenordnung des Speicherbedarfs bei einer vollständigen Energieversorgung mit EE anlesen wollen, finden Sie hier, was Sie suchen.
https://www.youtube.com/watch?v=M_PD39QwhXc
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0014292118301107
Frau Kosch, natürlich haben Sie nicht das Video mit der Untersuchung von Prof. Sinn herausgesucht, sondern zwei welche die Energiewende befürworten, Prof. Sinn kritisieren, und offenbar einen enormen Ausbau von Wind und PV voraussetzen, der im Mittel deutlich über den Strombedarf hinausgeht. Damit wird Speicherbedarf durch Abregelung oder auch Einsatz von Stromimport sowie von etlichen Gaskraftwerken und Wasserstoffspeichern reduziert. Ich bestreite nicht dass dies (ausser natürlich bei Dunkelflauten) im Prizip funktioniert. Da Speicher ganz erheblich teurer sind als WKA und PV (für 25 Tage z.B. Faktor ~20), kann man so deutlich Kosten sparen. Doch dann entstehen hohe Kosten für nicht erzeugten Strom oder für den Stromüberschuss bei Negativpreisen. Prof. Sinn hat deshalb einfach mal den saisonalen Speicherbedarf für eine Jahres-Vollversorgung durch Sonne und Wind mit dem Mindestausbau beim WKA- und PV-Mix untersucht. Da Speicher ja keinen Strom erzeugen, muss später im Mittel sogar ein Vielfaches unseres heutigen Strombedarfs erzeugt und nicht nur für Dunkelflauten, sondern auch saisonal überbrückt werden.
Herr Dietze,
in dem Video zu den erforderlichen Speichern ist auch zur Studie von Herrn Sinn verlinkt.
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0014292117300995
In dieser Sinn-Studie wird eine erforderliche Speicherkapazität von 16 TWh genannt, die Sie (warum auch immer) mal eben auf 54 TWh erhöht haben.
Dass das nicht funktioniert und viel zu teuer ist, brauchen wir nicht zu diskutieren. Zu diskutieren ist aber, warum derart unrealistisch hohen Speicherkapazitäten in den Raum geworfen werden, die man nur errechnen kann, wenn man alle sinnvollen Steuerungsmöglichkeiten und alle bereits vorhandenen Speicherressourcen ignoriert
Es ist doch völlig selbstverständlich, dass E-Fahrer möglichst dann ihr Auto laden werden, wenn der Preis günstig ist. Es ist völlig selbstverständlich, dass wir nicht irrsinnige Mengen an Speichern bauen, wenn wir den gleichen Effekt durch die Abregelung von 1 oder 2% des Wind- und Sonnenstroms erreichen. Es ist völlig selbstverständlich, dass wir regelbare, schnell hochfahrbare Kraftwerke nutzen werden, deren „Kraftstoff“ wir in bereits vorhandenen Speichern mit einer Kapazität von über 250 TWh speichern können.
https://www.bdew.de/presse/presseinformationen/zahl-der-woche-bis-zu-2548-milliarden-kilowattstunden-erdgas/
Ich weiß nicht, was Leute wie Herr Sinn antreibt und es interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. Solche Leute sind aber schädlich für unser Land und das interessiert mich schon.
Ergänzend hier Aussagen von Herrn Tichy: Legen wir für die Überschlagsrechnung einen durchschnittlichen Import von neun Gigawatt im Zeitraum vom 1. bis 10. November zugrunde, dann hätten zur Eigenversorgung insgesamt 2160 Gigawattstunden gefehlt. Das wäre die 27-fache Kapazität, die Deutschland heute an Batterie- und Pumpspeicherkapazität hat. Das Kernkraftwerk Isar 2 hätte – vor seiner Abschaltung – diese Speicher in theoretisch acht Minuten vollgeladen, nach einer Stunde Dunkelflaute wäre er wieder leer gewesen. Unser Weg geht von der Kernspaltung zur Vogelspaltung und schließlich zur Wasserspaltung. Grüner Wasserstoff wird wohl das Siebenfache des Erdgaspreises erreichen. H2 wird verlustreich gelagert und im Winter mit einem Gesamtwirkungsgrad von weniger als 25 Prozent rückverstromt. Insgesamt müssten 150 Gigawatt abrufbarer Leistung in Deutschland bereitstehen. Eine ähnliche Wetterlage wie im November würde im Januar [insbesondere Jahre später] aufgrund niedrigerer Temperaturen allerdings deutlich kritischer. Frankreich verbraucht im Januar ja deutlich mehr Heizstrom, der uns dann micht mehr zur Verfügung steht. Von deutschem Boden sollte nie wieder eine Energiewende ausgehen.
Von welcher Dunkelflaute von 10 Tagen sprechen Sie wo man die 200 Akkuspeiche gebraucht hätte?
Vom 1.ten bis zum 12. Dezember 2024. Allerdings hätten die Akkuspeicher nichts genützt, bei Dunkelflaute werden die nicht aufgeladen.
Herr Josef Kowatsch,
auch vom 1.12. bis zum 12.12.2024 hätten wir keinen Akkuspeicher mit ca. 14TWh gebraucht.
Das ist die KW49 und kW50 so grob.
KW49 ca. 9,7TWh Stromverbrauch und ca. 5TWh sind von den Erneuerbaren
KW50 ca. 9,7TWh Stromverbrauch und ca. 4TWh sind von den Erneuerbaren
(Öffentlicher Nettostromverbrauch in Deutschland)
Da haben wir eine Unterdeckung von ca. -10,4TWh
Die 36GW Gaskraftwerke können in den zwei Wochen ca. 12TWh bringen, da brauchen wir auch in diesen zwei Wochen keinen Akkuspeicher mit ca. 14TWh.
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Herr Kowatsch,
wir haben nur ca. 60% EE-Strom in gesamten Jahr, was wollen wir da speichern?
Wen wir nicht mal einen Überschuss haben, den wir speichern könnten?
Wir brauchen erst man über 100% EE-Strom über Tage oder über Wochen, das wir mal einen Überschuss in die Stromspeicher verschieben könnten.
2024 hatten wir nur zwei Tage mit über 100% EE-Strom.
Am 4.2.2024, 100,7%, da hätten wir 0,7% speichern können und am 13.10.2024, 101,3%, da hätten wir 1,3% der Tagesproduktion der erneuerbaren speichen können.
Die 1,3% sind ca. 15GWh und die können wir problemlos in unseren bereits vorhanden ca. 600GWh fassenden Pumpspeichern unterbringen.
Ach nu bin ich auch mal wieder da! Und bedanke mich ausdrücklich bei Silke Kosch für ihre rege Aufmischung der stets immer wieder erneuerten Erneuerbaren in unserer Diskussion. Ihr EIKElianer, ihr wisst ja gar nicht, welchen Schatz ihr euch mit dieser widerborstigen und unbelehrbaren Dame eingefangen habt. Wäre sie hier nicht aktiv, würde ich mal für mich so vermuten, wäre der Kommentarumfang bei EIKE mindest 30 % geringer. Also ist sie so ein richtiger Kommunikationsbeschleuniger! Danke, Frau Kosch.
Zu ihren Posts kann ich leider wenig beitragen, weil ich nicht zur physikalisch und wettermäßig studierten Fraktion von EIKE gehöre, aber eher zur realistischen Auslegung tendiere als zur grün-religiösen!
Grüne werden jetzt flux die Batteriekosten herunterrechnen und am besten der Kernenergie draufschlagen, die immer noch als Phantom das Netz verstopft. Überhaupt, von der Steinzeit bis ins Mittelalter wusste man, dass Wind billiger ist. Nur deshalb hat man auf Kohle und Schweröl verzichtet. Erst später, als sich nicht-grünes, schädliches Gedankengut einschlich, ging der Niedergang aufgrund von Öl und Kohle los.
Höchste Zeit, dass Grüne die Geschichte umschreiben, in die wahre grüne Geschichte. Wie schon bei der grünen Physik mit dem zentralen grünen Dogma vom anthropogenen Schadgas CO2. Obwohl uns die Sonne wärmt, gesteuert von Wolken und nicht von CO2. Das grüne Weltbild ist so gesichert, wie sich die Gratis-Sonne um die grüne, Schadgas-verseuchte Erde dreht.
Warum können die Schwarzen mit Rot-Grün so gut und errichten eine Brandmauer gegen Blau? Sie möchten ihren lieben blauen Kollegen den grassierenden, letalen Hirnschwund ersparen, der sie selbst dahin rafft. Eine andere Erklärung gibt es nicht.
Schließlich werden Politiker von den Wählern für vernünftige Politik bezahlt. Und nicht dafür, dass sie, einmal gewählt, bekifft durch die Zirkusmanege torkeln und pöbeln. Eine Brandmauer zu Rot-Grün braucht es nicht, dort ist der grassierende Hirntod bereits allgegenwärtig.
Wozu ist grüne Politik nutze? Ein Chamäleon und Purzelbaum-Kanzlerin agierte als Grünste von allen. Warum? Weil sie den letzten Willen der beiden Erichs brilliant erfüllte. Das gelang ihr am besten mit dunkelgrüner Politik, die Medien fest auf ihrer Seite. Merz macht nahtlos weiter mit der Merz-Merkel-Politik.
„..Höchste Zeit, dass Grüne die Geschichte umschreiben, in die wahre grüne Geschichte…“
Vor 80 Jahren war die deutsche Physik fest installiert, jetzt wird es zunehmend die grüne Physik mit grünem Wasserstoff und grüner Energie. Grün heißt immer erneuerbar, und das gibt es nicht.
Vor 90 Jahren hat sich Deutschland nicht gewehrt gegen die deutsche Physik und ebenso wehrt man sich bisher leider noch nicht gegen diese grüne Physik. Und genau das müssen wir diesmal verhindern. Geschichte darf sich nicht wiederholen.
Warum wird hier erneut vorgerechnet, dass es viel zu teuer ist, eine sichere Energieversorgung ausschließlich durch Akkus zu gewährleisten?
Natürlich wäre das viel zu teuer. Darum kommt auch niemand auf die Idee, dass zu wollen.
Ihre Lösung für dieses Problem lautet?
Das Lesen kann ich Ihnen nicht abnehmen @H.Achatz
https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/wege-zu-einem-klimaneutralen-energiesystem.html
Ich bin für das Szenario „Effizienz“, weil es mit gerade einmal 0,5% des jährlichen BIPs und Gesamtkosten von 630 Mrd. Euro bis 2045 gegenüber einem „Weiter so, wie bisher“ am preiswertesten ist.
Es liegt also nicht der Machbarkeit oder den Kosten, dass wir uns beharrlich weigern, eine klimaneutrale Energieversorgung auch in unserem Industrieland aufzubauen. Wir fallen nur auf die Desinformationskampagnen von Lobbyisten der fossilen Energie herein, wenn wir denen abnehmen, dass es ohne Öl, Gas und Kohle nicht möglich ist, alle Länder der Welt preiswert mit Erneuerbaren Energien zu versorgen.
Vielen Dank für Ihre Mühen.
Aber, irgendwas mit „klimaneutral“ lese ich prinzipiell nicht mehr. Ist mir meine Zeit zu schade für.
Meiner Meinung nach sind „Erneuerbaren Energien“, sauteuer, sauineffizient, saudreckig, sauumweltschädlich und sauüberflüssig.
„sauteuer, sauineffizient, saudreckig, sauumweltschädlich und sauüberflüssig“: Das grüne Ideal! Größtmögliches Schrottaufkommen für die Nachwelt bei gigantischem Landschafts- und Ressourcen-Verschleiß – für die Erzeugung von minderwertigem Flatterstrom. Man muss schon bei den Grünen sein Hirn abgeben, um das toll zu finden – wie der kosch-Bot.
Ohne CO2-Wahn („Dekarbonisierung“, „klimaneutral“) haben Grüne keine Zukunft. Wer gibt schon die eigene Lebenslüge auf, Grundlage der grünen Existenz? Bei der Kernkraft, die CO2-frei ist, zeigt sich grüner Irrsinn in voller Ausprägung. Bei dem eines gewiss ist: Der Ruin von Land und Menschheit!
Das ist scheinbar die Hoehlenloesung. Effizienz heisst, wenn nichts da ist, darf man es auch nicht verbrauchen.
Abschalten, statt Weiterbetrieb.
Was da beschrieben ist, ist keine Speicherloesung sondern eine Effizienzbevormundung.
Sie geben also zu, das es gar nicht geplant ist, eine sichere Energieversorgung zu gewährleisten?
Na Frohes Fest!
Du springst ja auch nicht aus dem 10. Stock, weil Du Dich für einen Vogel hältst um dann beim Vorbeiflug im 3. Stock die Erkenntnis in Dir reift, dass Du doch kein Vogel bist.
„Wir sind auf dem allerbesten Wege, unser industrielles Paradies in eine Tabu-Hölle zu verwandeln…“
Ich möchte das Wort „Tabu“ aus der Sicht unserer Rechtsexperten zeigen:
In einer Fanpost, vulgo RSa Brief, an mich stand: „…. ist zu beachten, dass der Täter nur einmal ENTREICHERT werden soll.“
Das Hauptziel dieser Tabus ist die Verarmung der gesamten Bevölkerung; nicht nur der Wähler, die sich das aktiv wünschen.
“If there should happen to be a through, there will be pigs” [Pushkin]
Die wahren Experten gibt es natürlich nur hier beim EIKE.
Moin Mathias, hier gibt es auch Experten. Die gibt es auch z.B. bei Telepolis.
Wenn Du Dich hier nicht wohl fühlst, dann such weiter.
Hallo Herr Gouder, „die wahren Experten bei EIKE.“ Meine Antwort: Es geht nicht um wahr, sondern um unabhängig. Die Unabhängigen Experten sind hier bei EIKE. Unabhängig oder nicht ist eine Frage des Geldes. Jeder, der an dem Geschäftsmodell Treibhauserwärmung mitsamt den angeblichen Abhilfemaßnahmen gut verdient, kann überhaupt kein Experte sein. Deshalb sind alle beim PIK Potsdam keine unabhängigen Klimaexperten. Die Leute werden bezahlt, um die Bevölkerung zu ängstigen, damit das Geschäftsmodell Schädigung der Bevölkerung durch Klimaangst erzeugen möglichst lange fortbesteht. Zu Ihrem eignen Wohle, zur Vermehrung ihres eigenen Reichtums durch eine Lüge, aber auch zum Wohle der Regierung durch ewige CO2-Ablaßhandelssteuern.
Die Wahrheit ist, CO2 ist kein Klimakiller, sondern ein lebensnotwendiges Gas, die Atmosphäre braucht mehr davon. Und sowas können nur unabhängige Experten verkünden.
Sehe ich auch so. Gute Antwort! Frohes Fest!
Bereits die Behauptung, „Solar- und Windenergie sind mittlerweile die günstigsten Formen der Stromerzeugung nicht nur in Deutschland, sondern auch international“, lädt zum krampfhaften Kopfschütteln ein.
Dazu bedarf es keiner Quellenangabe. Diese Behauptung hören wir hier regelmäßig von Kwass, Kraus, Kosch, ect. Und ein krampfhaftes Kopfschütteln nützt auch nichts, die behaupten diese Falschaussagen beim nächsten Male erneut. Dazu kommt die Grotten-Falschbehauptung, dass es sich um erneuerbare Energien handeln würde.
Das Problem ist immer dasselbe: Wie können wir solche dreisten Falschbehauptungen widerlegen. Zuviele in der Öffentlichkeit plappern das nach, vor allem die Medien.
Die Nachbarländer haben genug vom linksgrünen Kasperletheater aus Berlin. Vielleicht sind die nicht so tolerant wie wir hier bei EIKE und handeln zukünftig nach dem Motto, wer nicht hören will, muss fühlen.
P.S.
2.400 GWh Li-Akkus würden um die 12 Mio. Tonnen (Gewicht von ca. 10.000.000 Autos) wiegen. Und etwa eine Billionen Euro kosten. Alle 5 Jahre.
Na, da braucht Deutschland alleine dann die weltweite Förderung von 100 Jahren, um einen solchen Speicher zu bauen.
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In einem Lithium-Eisen-Phosphat-Akku, dem am häufigsten verwendeten Akkutyp, beträgt der durchschnittliche Lithiumanteil etwa 100 Gramm pro kWh Kapazität.
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2.400 GWh Li-Akkus * 0,1kg/kWh = 240.000 Tonnen Lithium.
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Wie kommen Sie Herr Michael Krüger auf die Idee, dass Deutschland alleine die weltweite Förderung von 100 Jahren benötigt, um einen solchen Speicher zu bauen?
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Wie kommen Sie Herr Michael Krüger auf die 12.000.000 Tonnen Lithium?
Ich gehe in einem Akku z.Z. von ca. 0,3 – 0,4 kg Lithium pro kWh aus.
Würde man eine Dunkelflaute von 54 Tagen, wie in 2022/2023 (Dunkelflaute: Wie ernst ist der Ausfall von Wind & Solar? – Tech for Future), nur mit Lithium-Eisen-Phosphat-Akkus überbrücken wollen, müßten die Akkus ca. 36 TWh speichern können. Dafür wären dann ca. 11 bis 14 Mio Tonnen Lithium notwendig. Z.Z. importiert Deutschland bis zu 30.000 t Lithium pro Jahr.
Mit angenommenen Kosten von 200 € pro kWh kostet dieser Akku da ca. 7 Billionen Euro. Das BIP von Deutschland betrug in 2023 ca. 4 Billionen Euro.
Man gehe von einer Nutzungsdauer der Akkus um die 10 Jahre aus.
2.400 GWh Li-Akkus x 0,35 kg/kWh = 840.000 Tonnen Lithium.
Herr Michael Krüger schreibt aber was von 12.000.000 Tonnen Lithium, immer noch das 14-fache von Ihren Tonnen.
Von welchem bis welches Datum gehen Sie aus bei Ihrer Dunkelflaute von 54 Tagen, wo wir einen Akku mit ca. 36 TWh bräuchten?
Lesen Sie meinen Link.
2.400 GWh sind da ein realistischer Ansatz. In Zukunft steigt der Stromverbrauch Dank E-Autos und E-Wärmepumpen. Dann wirds noch mal deutlich mehr.
2.400 GWh Li-Akkus würden um die 12 Mio. Tonnen (Gewicht von ca. 10.000.000 Autos) wiegen. Und etwa eine Billionen Euro kosten. Alle 5 Jahre.
Die findet der Quaschning ja ganz toll. Energiewendler haben halt Mathe abgewählt und glauben mit Schönrederei und Selbstbeweihräucherung wird das noch was. Man braucht nur mehr davon, davon sind die überzeugt.
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Steigt der Netz-Stromverbrauch dank E-Autos und E-Wärmepumpen?
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Die Stromnachfrage nach Netzstrom geht doch durch den Einsatz von E-Autos und Wärmepumpen nach unten, ist bei uns auch so im Haus und auch deutschlandweit.
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2013 wir hatten Nettostrom in Deutschland von ca. 594TWh.
2023 wir hatten Nettostrom in Deutschland von ca. 483TWh.
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Ein Minus von ca. -111TWh.
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Bei ca. +1,5 Millionen Wärmepumpen, ca. +1,5 Millionen E-Autos, ca. +2 Millionen Einwohner in Deutschland.
Und die Stromnachfrage geht aber nach unten über die ca. 10 Jahre, um ca. -10TWh im Jahr.
Sie zeigen offenbar die Summe aus Stromverbrauchssenkung durch Deindustriealisierung und Stromverbrauchserhöhung durch E-Auto- und Wärmepumpenzwang.
Sie zeigen damit die deutliche Wirkung die Zerstörungskraft des Klimatismus in Deutschland.
Energieverbrauch ist ein Maß für die gesellschaftliche Wohlfahrt eines Landes.
In Deutschland sink dieser!
Da kommt bei mir keine Freude auf, bei Ihnen offenbar schon, oder was wollten Sie mitteilen?
Lieber Peter Kraus, bleibe bitte Deinem Schlagerbusiness treu und verschone uns mit Deinen Erfolgsmeldungen der sogenannten Erneuerbaren, sowie dem Untergangsgesang auf die „nicht Erneuerbaren“ Konkurrenten. Thema ist einfach schon lägst zu ausgelutscht!
Der schwarze Kanal wurde wiedereröffnet.
Karl-Eduard von Schnitzler hatte Westautosammung und weißen Mercedes.
In kollektivistischen Gesellschaften wurde bisher immer die Wissenschaft und das Expertentum der Staatsideologie unterworfen (s. Sozialismus-Kommunismus, Nationalsozialismus), dies durch Säuberung, Gleichschaltung und Kontrolle.
Drehen wir dies mal um. Die zunehmende Gleichschaltung des derzeitigen Expertentums und der Wissenschaft hinsichtlich der Klimaideologie zeigt, das obiges auch für das kollektivistische System des Klimatismus gilt, es ist ein unfreiheitliches System, oder?
Halten wir fest:
Die Energieversorgung aller Menschen der Erde auf Basis Erneuerbarer Energien zu realisieren, ist Grundvoraussetzung für Wohlstand und Entwicklung der Menschheit in den nächsten 500 Jahren.
Moin Silke, ich habe mal Deinen Kommentar freigegeben, weil er ein Musterbeispiel für einen Irrweg ist.
Du hast keine Ahnung wie ein Stromnetz funktioniert. Sind wir uns darin einig? Falls nicht, erklär hier der Community wie ein Stromnetz aus Deiner Sicht funktionieren soll.
Grundlage für den heutigen Wohlstand in weiten Teilen der Welt war die Entdeckung von Kohle, Erdöl und Erdgas. Möchtest Du das bestreiten?
Und, die Entdeckung von Erdöl hat dazu geführt, das aus diesem Erdöl über 1 Million Produkte, darunter Medizin, gewonnen werden, die, wenn ich Dir diese Produkte die Du täglich benutzt entwenden würde, Du Dich wohl auf die Straße kleben würdest.
Na? Der Cent gefallen?
Die macht das sehr wahrscheinlich absichtlich um hier zu provozieren. Daran erfreut sie sich dann.
So ist es, die Gruppe Kosch wird bezahlt, um hier Blödsinn zu streuen
Ich denke das sind Aktivisten von den jungen Grünen, Ende Gelände und Co. Finanziert durch Eltern und Spendern. Ist zB auch bei Wikipedia so. Die googeln schnell was und stellen es dann hier ein.
Sucht man Silke Kosch Energieberater, kommt man auf die Seite von EWE „Gemeinsam zur klimaneutralen Zukunft“. Ich weiß nicht, ob da ein Zusammenhang besteht. Wundern würde es mich nicht.
Sehr großzügig von Ihnen, Herr Poost, dass Sie auch Kommentare der Gegenseite zulassen.
Welche Gegenseite? Hast Du bislang ein Argument mit Substanz vorgetragen?
Ich sage Dir mal was, kostenfrei, erklär mal einem Dummen das er dumm ist.
das ist aber vom großen deutschen Philosophen Dieter Bohlen geklaut!
Aber trotzdem leider richtig.
Gestern war es, glaub ich, habe ich auf mehreren Website gelesen, dass der Verfassungsschutz viele Fake-Accounts betreibt, d.h. sie mischen sich auch mittels Kommentare „meinungsbildend“ ein. Diese Fake-Accounts befinden sich nicht nur auf den großen Socialmediakanälen, sondern auch auf kleineren Websites, die nicht von der breiten Masse frequentiert werden, wie es hieß. Da hier hartnäckig, ohne Lerneffekt, bestimmte Kommentatoren immer wieder die gleiche Kommentarschiene von linksgrün bedienen, habe ich mir so meine Gedanken darüber gemacht, weil mein Mailanbieter mich wissen ließ, dass EIKE eine gefährliche Website wäre und ob ich denn wirklich den Newsletter von denen haben wollte.
Das wäre eine logische Erklärung für das absolut ignorante und beratungsresistente Verhalten der hier einschlägig Bekannten „Erneuerbaren“.
„Halten wir fest:
Die Energieversorgung aller Menschen der Erde auf Basis Erneuerbarer Energien zu realisieren, ist Grundvoraussetzung für Wohlstand und Entwicklung der Menschheit in den nächsten 500 Jahren.“
Sie sind unglaublich gut mit Ihrem Klimatismus Frau Kosch!
Halten wir mal dagegen:
Lenin: „Kommunismus ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes.“
Den Kommunismus hat nie jemand gesehen, aber die Millionen Tote der Sowjetmacht.
Genauso wenig wird es mit Hilfe des Klimatismus und mittels der Energieversorgung aller Menschen der Erde auf Basis Erneuerbarer Energien Wohlstand für die Menschheit entstehen, oder?.
Naja, mit einem hatte Lenin doch recht: Ich übersetze mal: Die Wirtschaft benötigt Energie, damit ein Land sich entwickeln kann. Das ist eigentlich der Kern der Lenin’schen Formel, wenn man die Ideologie beiseite lässt.
Widerspruch, der Kern ist die „Sowjetmacht“, der Kern ist der Kollektivismus, das Ziel Aufbau des Sozialismus, das ist die Gemeinsamkeit mit dem Klimatismus mit dem Ziel Aufbau eine „karbonfreien“ Gesellschaft, das ist die Ursache für die vielen Toten bei Stalin, Mao, Pol Pot, etc. all, das ist die Ursache für Wohlstands- und Demokratieabbau heute in Deutschland, oder?
Klar alles zum Wohle der Menschheit.
Danke, das ist die Realität, schätze mal, niemand wird von den Bezahlstörern darauf anworten.
*grins“ Frau Kosch, erneuerbare Energien gibt es nicht. Was verbraucht ist, ist weg und zwar für immer. Auch wenn die Sonne oft scheint und der Wind auch, nutzt uns das überhaupt nichts. Ohne Technik könnten weder Sonne noch Wind „ausgebeutet“ werden, ob nun sinnvoll oder nicht. Und wie wird die Technik hergestellt? Woher werden die Rohstoffe dafür hergeholt? Und wer holt uns diese Rohstoffe aus der Erde? Und wieso roden wir wertvolle Wälder und widmen gutes Ackerland für unsere Ernährung in Sonnenpaneele um? Nichts davon ist erneuerbar und nichts davon ist nachhaltig.
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Erneuerbare, weltweit:
2006 sind ca. 3432TWh Strom von den Erneuerbaren weltweit gekommen und im Jahr 2023 bereits 8914TWh, ein Plus von ca. +5482TWh bei den Erneuerbaren weltweit.
Ein Plus von ca. +160% beim Strom von den Erneuerbaren.
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Kernkraft, weltweit:
2006 sind ca. 2661TWh Strom von den AKWs weltweit gekommen und im Jahr 2023 nur noch 2552TWh, ein Minus von ca. -109TWh bei der Kernkraft weltweit.
Die Kernkraft ist einfach zu teuer.
Kann man alles bei der IAEA (internationale Atomaufsicht) nachlesen und nachprüfen.
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Kohlestrom, weltweit:
2006 sind ca. 7568TWh Strom von den Kohlekraftwerken weltweit gekommen und im Jahr 2023 bereits 10468TWh, ein Plus von ca. +2900TWh bei den Kohlekraftwerken weltweit.
Ein Plus von nur +38% bei Kohlestrom.
Der Erfolg ist hier zu sehen.
Deshalb nehmen ja auch die erneuerbaren der Kohle Marktanteile im Stromsektor ab, um den zusätzlichen CO2-Ausstoß zu vermindern im Stromsektor.
In Deutschland hat sich das bereits verringert von ca. 800 g/kWh auf jetzt nur noch ca. 400 g/kWh.
Und das ist ein Erfolg. Eines der Schlusslichter in Europa zu sein, als Vorzeigeland der Energiewende?
Es ist ja b´nicht nur der Strom, der Deutschland zu einem Musterschüler macht bei der Energiewende.
Deutschlands Ölverbrauch belief sich im 2023 auf 1.955.00 Barrel/Tag.
Dies stellt einen Rückgang im Vergleich zu 2000, als man das EEG eingeführt hat, von -791.000 Barrel/Tag dar.
Das ist ein Rückgang von ca. -29%, also im Jahr über ein Prozent weniger Erdölverbrauch.
Nun hat aber die Bevölkerung in Deutschland im selben Zeitfenster um ca. +2.000.000 zugelegt und der Erdölverbranch ging aber extrem nach unten.
Auch der Bestand von Autos hat um ca. +7.000.000 zugenommen.
Ja, das ist ein „Erfolg“, den sich Gegner Erneuerbarer Energien auf die Fahne schreiben können.
So macht der ganze Einsatz der EIKler hier doch Sinn. Auf Kohle, Öl und Gas wird viel langsamer verzichtet, als es eigentlich erforderlich ist.
„Auf Kohle, Öl und Gas wird viel langsamer verzichtet, als es eigentlich erforderlich ist.“
Der Verzicht ist nur für Grüngedrehte erforderlich. Für den gebildeten Rest der Menschheit ist es eine lebensnotwenige Voraussetzung für die Existenz allen Lebens hier auf der Erde. Und wir haben noch lange nicht genug davon.
Der angeblich notwendige Verzicht auf Kohle, Öl und Gas ist alleine linksgrünem lebensfeindlichen Fanatismus geschuldet. Keiner wirklichen Notwendigkeit. Es ist genug davon vorhanden. Und wird auch immer laufend nachgebildet. Also in der Realität.
Danke, Herr Kraus. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache.
Sie haben den Kern der Energieversorgung nicht verstanden. Lesen Sie bitte das Buch „Black out“. Dort wird volkstümlich ohne Ideologie erklärt, wie die Energieversorgung funktioniert und was dafür alles getan werden muss, um ein Stromnetz am Laufen zu halten. Da geht es nicht um eine prozentuale Zusammenfassung, denn viel wichtiger ist, wann der Strom in einer bestimmten „Qualität“ zur Verfügung stehen muss, und das zu jeder Minute. Viel Windenergie an einem bestimmten Tag bringt uns überhaupt nichts, weil zuviel davon auch einen Blackout auslösen könnte, deshalb verschenken wir ja den Strom, der zuviel angefallen ist und müssen dazu oft noch etwas drauf zahlen. Ich habe das jetzt alles etwas laienhaft ausgedrückt, aber mir scheint, dass sie noch mehr Laie sind als ich.
Frau Petra Wilhelmi,
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die Stromversorgung wild durch den Ausbau der Erneuerbaren immer sicherer und zuverlässiger.
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Die international verwendete Kennzahlen der Versorgungsunsicherheit bei Strom ist der SAIDI (System Average Interruption Duration Index)
Gibt die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je angeschlossenen Letztverbraucher innerhalb eines Kalenderjahres an.
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Und das ging durch den Ausbau der erneuerbaren von über 20 Minuten zurück auf unter 15 Minuten.
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Länder Vergleich:
@ Peter Kraus 21. Dezember 2024 16:38
Also pass‘ mal auf, Peterchen, seit jeher werden der Schafherde die planwirtschaftlichen Errungenschaften des Marxismus-Leninismus von dessen Adepten gebetsmühlenartig untergejubelt. Dabei sind Deine vorgeblich so positiven Kennzahlen für die Versorgungssicherheit mit Strom lediglich das Ergebnis eines ständigen und höchst unwirtschaftlichen EEG-Krisenmanagements, das die Schafherde allein von Juli 2022 bis März 2024 etwa 5,5 Milliarden Euro [Abbildung] gekostet hatte. Und trotzdem ist das für die EEG-Klimareligion überlebensnotwendig, denn sonst würde die Schafherde ja merken, warum sie so kurz geschoren wird…
Abbildung: Kosten des EEG-Netzengpassmanagements von Juli 2022 bis März 2024 (Quelle SMARD)
Herr Weber,
die Stromversorgung wird zuverlässiger durch den Ausbau der erneuerbaren über die Jahre.
Ausbau der erneuerbaren.
https://www.energy-charts.info/charts/renewable_share/chart.htm?l=de&c=DE&interval=year&legendItems=01
Ach Kraus, Sie glauben auch jeden Sch…, wenn er nur grün ist. Und die Abertausenden von Noteingriffen? Freilich, die erfolgen nur, um die Millionen Windräder und Solarpaneelen zu streicheln, weil sie so „zuverlässig“ Strom liefern. In einem irrsinnig verzweigten Netz mit seinen Millionen chaotischen Fakestrom-Verschmutzern. Ein Netz, das bald nur noch aus grünem Fake-Strom besteht – gute Nacht! Grün-Anhängern kann man jeden grünen Mist als grünen Fortschritt verkaufen. Deshalb ruinieren uns die Grünen ungerührt – wegen der Rohrkrepierer, die sie immer noch wählen.
Die 10,8 Min/Jahr für D sind vermutlich von 2020 lt. Statista. Für 2023 ist dort ein Wert von 12,8 Min/Jahr genannt. Seit 2014 schwanken die Werte um diese Größe. Früher lagen sie höher. Die Zahl der (kostspieligen) Netzeingriffe wurde hier ja schon öfter thematisiert. Lag die Zahl bis zum Jahr 2000 unter 10 (Jahr), so sind 2022 schon 12.500 notwendig gewesen. Die Zahl ist in jüngster Zeit weiter gestiegen. Zum Focus noch. Die sog. Experten kommen dort häufig zu Wort. Auch ich lese ab und zu Focus, weil es keine Bezahltschranke gibt. Zudem gibt es ein Forum, wo es hoch her geht. Allerdings wird tüchtig zensiert. Heute wurde mein Kommentar zu einem Gerichtsurteil wegzensiert, nachdem ein Clanmitglied wohl wieder einreisen darf. Ich hatte nur geschrieben: „Im Namen des Volkes.“ Man darf sich keine Illusionen über den Journalismus in D machen. Leider.
Lieber Herr Kraus, nachdem Sie sich tiefer mit den Werten beschäftigt haben, die Frage an Sie: Sind die Werte einfach zu vergleichen oder fließen bei anderen Ländern auch z. B. Unwetterkatastrophen, geplante Abschaltungen mit ein. Für Deutschland gilt: „Wie die Bundesnetzagentur weiter mitteilt, werden bei seiner Ermittlung weder geplante Unterbrechungen noch Unterbrechungen aufgrund höherer Gewalt, wie etwa Naturkatastrophen, berücksichtigt. Vielmehr fließen in seine Berechnung „nur ungeplante Unterbrechungen ein, die auf atmosphärische Einwirkungen, Einwirkungen Dritter, Zuständigkeit des Netzbetreibers und aus anderen Netzen rückwirkende Störungen zurückzuführen sind. Die Unterbrechung muss zudem länger als drei Minuten dauern.“ (www.bundestag.de/resource/blob/496056/9b97deb8a246fd8d15a2760596ce28df/wd-5-014-17-pdf-data.pdf) Interessant ist für mich, dass z. B. der Weltbank-SAIDI-Index für Dänemark den tschechischen Werten entspricht, der deutsche Index (2015-2019) aber deutlich besser ist. Noch besser im Schnitt der Jahre 2015 – 2019 ist der französische. (databank.worldbank.org/SAIDI-Index-WB/id/dd1d6036) Welche Schlüsse können wir jetzt ziehen?
Ich vergaß, nicht für umsonst sind europäische Staat stinksauer auf Deutschland, weil die nämlich unsere sogenannte Energiewende mit bezahlen müssen. Deutschland ist auch für deren hohen Strompreise verantwortlich, wenn wir wieder einmal unseren überflüssigen Wind- und Sonnenstrom in die Börse drücken.