Tigermücken-Bekämpfung kostet Geld. Deshalb wird es im Stadtrat diskutiert

Beim Lesen der täglichen Medien darf man inzwischen weder bei denen, über die berichtet wird, noch an die Redakteure Ansprüche an so etwas wie Qualität stellen. Und ein geradezu herausragendes Beispiel dafür lieferte (wieder) eine Stadtratssitzung der beschaulichen Kleinstadt Fürth Anfang Dezember.

Wie wohl in ganz Deutschland inzwischen unvermeidbar, wird auch in diesem Stadtrat der Klimawandel als hoch-wichtiges und brisantes Thema behandelt, für das die Stadt Maßnahmen im Klimakampf durchzuführen hat (wofür extra Fachpersonal eingestellt wurde).
Nun schlägt „Corona“ allerdings auch hier zu und das Geld wird knapper. Also gibt es unvermeidbare Verteilungskämpfe und Parteien, welche wissen, wo die wirklichen Prioritäten liegen müssen:
[1] … Die Stadtratsmehrheit hatte den Etat gegen Grüne und Linke durchgesetzt. Via Pressemitteilung beklagte die Öko-Partei nun die „fatale Entscheidung“, den Klimaschutz „auf Eis zu legen“. Denn in der Corona-Krise befinde sich die Welt auch in einer „wesentlich bedrohlicheren“ Klimakrise ….

An solche Aussagen von „Fachpersonal“ hat man sich inzwischen gewöhnt und dagegen ist in Deutschland aufgrund des immer niedriger werdenden Wissensniveaus – welches für die Führungsmannschaft vor allem einer Partei geradezu als Werbemaßnahme dient -, auch nichts mehr zu machen. „Unterirdisch“ kann es jedoch werden, wenn solches Fachpersonal ihr „Wissen“ anwendet und nicht nur die üblichen, pauschalen Anklagen, sondern „Lösungen“ publiziert:
Zeitung Lokalausgabe, Zitierung: [1] Von der Tigermücke zum Tempomessgerät
Zur Überwachung und Bekämpfung der aggressiven, aus den Tropen stammenden Asiatischen Tigermücke, die sich in der Südstadt festgesetzt hat und als potentielle Überträgerin von Krankheiten wie Dengue-Fieber oder Zika gilt, gibt Fürth voraussichtlich 200.000 EUR aus. Ein „irres“ Geld, so Oberbürgermeister … Ob es nichts Billigeres gebe?
Man hätte sich das Geld sparen können, hätte man früher etwas gegen die Erderwärmung getan, sagte xxx (Stadtrat von „Die Linke“; Anm.: Rechtsanwalt) …

Diese Aussage des Stadtrats ist an Unwissenheit (rein persönliche Meinung des Autors, die nicht bewiesen ist) kaum mehr zu überbieten. Dass sie aber in einer Stadtratssitzung gesagt wird und zu keinem Widerspruch führt – der Verkündende wohl eher davon ausgeht, als besonders guter „Klimaproblemkenner“ geachtet zu werden -, zeigt exemplarisch das Unwissen auch der anderen Anwesenden über (Un-)Sinn und vollkommen fehlenden (Klima-)Nutzen ihrer Maßnahmen und deren Kosten im immerwährenden Klimakampf.

Mücken“ und Klima(-Wandel)

Im Beitrag geht es zwar um die Tigermücke. Anhand der vor allem auch in historischen Zeiten besser dokumentierten Malariaverbreitung lässt sich die Problematik aber plausibler und umfassender erklären.

Es ist ein oft publiziertes und fortwährend wiederholtes Märchen, dass „Mückenprobleme“ erst seit dem Klimawandel existieren:
Gesundheitsstadt Berlin 03. Juni 2019: Klimawandel: Malaria Mücken kommen nach Europa
Der Klimawandel sorgt nicht nur für heißere Temperaturen und Unwetter. Er wird auch Mücken nach Europa treiben, die Krankheitserreger wie Malaria übertragen. Ein Modell der Uni Augsburg zeichnet ein düsteres Szenario bis Ende des Jahrhunderts …
Anmerkung: Wohl nicht rein zufällig hat die dafür verantwortliche, agile Forscherin [3] (Geografin) dank solcher (Simulations-)“Erkenntnisse“ an der Universität Augsburg die erste Professur für „regionale Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit“ bekommen. Erkennbar lohnt es sich, wenn Simulationen das „richtige“ Ergebnis ausspucken …

Wer im Sommer in Finnland und Schweden bei Dämmerung in der freien Natur ist weiß, dass in diesen Ländern Mücken eine extreme Plage sind, obwohl es dort (nicht nur) im Winter richtig kalt ist.
Deshalb wundert es nicht, dass die Malaria zur mittelalterlichen Kaltzeit auch in Europa bis in den höchsten Norden weit – und tödlich – verbreitet war:
bildungsserver wiki: Malaria in Deutschland und Europa
Bis ins 19. Jahrhundert war Malaria auch in Deutschland und Europa weit verbreitet. Sogar während der sog. „Kleinen Eiszeit“ im 16. und 17. Jahrhundert, der kältesten Periode in Europa seit dem Mittelalter, gab es Malaria-Epidemien in weiten Teilen Europas, so z. B. auch in Skandinavien und Großbritannien. In Deutschland erreichte die Malariaverbreitung ihren Höhepunkt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Vorkommen lagen vor allem im Küstengebiet, aber auch entlang von Rhein und Donau. 1826 z.B. kam es an der Nordsee zu einer Epidemie mit ca. 10 000 Krankheitsfällen und vielen Toten. Außer im Mittelmeerraum war die Malaria in Europa Ende des 19. Jahrhunderts dann weitgehend verschwunden.
Die Verbreitung und deren Abnahme (oder auch Zunahme) hat mit dem Klima(-Wandel) herzlich wenig zu tun:
bildungsserver wiki:
Die Gründe für die weitgehende Ausrottung der Malaria in Europa lagen nicht in klimatischen Änderungen, die durch die allmähliche Erwärmung eher das Gegenteil hätten bewirken sollen. Vielmehr wurden die Lebensbedingungen der Anopheles-Mücken durch menschliche Maßnahmen zunehmend eingeschränkt. Eine entscheidende Rolle spielten die Trockenlegung von Feuchtgebieten, die Begradigung von Flüssen und der Ausbau von Kanalisationssystemen, durch die Mückenbrutplätze erheblich reduziert wurden. Außerdem lebten die Menschen durch Migration in die Städte oder durch verbesserte Wohnbedingungen auf dem Land zunehmend weniger in enger Gemeinschaft mit Nutztieren, die vielen Mücken als Wirt dienten. Hinzu kam ab Mitte des 20. Jahrhunderts die Vernichtung der Anophelesmücken durch das Insektenbekämpfungsmittel DDT. Von 1900 bis 2002 wurden auf diese Weise die Risikogebiete von 53 % der globalen Landoberfläche auf 27 % verringert.

Wie das folgende Bild zeigt, lebt die Mücke recht unabhängig von der Temperatur einfach dort, wo ihr die Lebensgrundlage (ausreichend Feuchte) passt. Und das waren damals praktisch alle Flusstäler. Das Rheintal war bis zur Begradigung des Rheins und den Trockenlegungen geradezu „tödlich berühmt“ dafür:

Bild 1 Malaria in Mitteleuropa während des 19. Jahrhunderts. Quelle: Biologiezentrum Linz/Austria, Walther H. WERNSDORFER: Malaria in Mitteleuropa

Ähnlich umfangreich war die Malaria in Finnland bis in die 1960er Jahre verbreitet:

Bild 2 [2] Figure 2 Left map. Distribution of cumulative indigenous malaria cases Finland in 1749–1954. Dots represent 10 × 10 km2 units. Right map. The size of population in the municipalities in 1875 is presented according to the relative size of dots. The distribution of malaria comprised nearly all the inhabited parts of Finland.

Deren Ausrottung erkennbar gegen den Temperaturtrend stattfand:

Bild 3 [2] Figure 4 June – July temperature in 1829 – 1960 from Helsinki (Finland) and the annual malaria frequency trends in Finland in 1750 – 1960.

Sofern die Malaria also wieder nach Europa kommen sollte, hat es mit Sicherhit nichts mit dem Klimawandel zu tun, auch wenn in Augsburg (sicher für viele Forschungsmittel) nur danach geforscht simuliert wird:
[3] Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, oder Luftschadstoffe und Luftqualität und die Rückkehr der Malaria nach Europa – das sind Forschungsthemen der Geografin Prof. Dr. Elke Hertig, die als Expertin für regionale Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit auf eine Heisenberg-Professur der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg berufen wurde. Diese Professur für Regionalen Klimawandel und Gesundheit – Hertig tritt sie zum 1. September 2019 an – spielt eine zentrale Rolle für den Aufbau des Forschungsschwerpunktes Environmental Health Sciences der Augsburger Universitätsmedizin.

Doch nun zur Tigermücke, welche im beschaulichen Städtchen Fürth eine neue „Heimat“ gefunden hat.

Die Tigermücke interessiert sich ebenfalls wenig fürs Klima. Wo sie (durch den Menschen) hingebracht wird, passt sie sich einfach an

Dass die Verbreitung der Asiatischen Tigermücke vom Menschen verursacht ist, kann man leicht nachlesen. Nur ist es nicht der (angeblich) vom Menschen verursachte Klimawandel, sondern ganz einfach deren Transport:

Bild 4 Auszug Schulungs-Foliensatz [5]

Das fällt dieser Mückenart leicht, denn sie ist extrem anpassungsfähig. Zudem „liebt“ sie geradezu städtische Umgebung:
[5] … nach Kriterien der ISSG (Invasive Species Specialist Group, www.issg.org) gilt Ae. albopictus als eine der 100 invasivsten Arten der Welt • Container-Brüter • starke Anpassungsfähigkeit − Nutzung einer großen Bandbreite an (artifiziellen) Brutbehältern − Diapause in Stämmen aus gemäßigten Breiten − trockenresistente Eier
Ausbreitung hauptsächlich über − den Gebrauchtreifenhandel − den Import von Glücksbambus − den Kraftfahrtverkehr

Biogents »Asiatische Tigermücke: Die Asiatische Tigermücke (Stegomyia albopicta, syn. Aedes albopictus) ist eine ursprünglich in den süd- und südostasiatischen Tropen und Subtropen beheimatete Stechmückenart. In den letzten 30 Jahren konnte sich die Asiatischen Tigermücken weltweit verbreiten und sind auch im Mittelmeergebiet heimisch geworden. In Nordamerika haben sie sich auch an das Leben in kälteren Klimazonen angepasst, ihr Vorkommen erstreckt sich dort inzwischen bis an die Großen Seen. Hauptursache für die Verbreitung sind die weltweiten Transporte von Pflanzen und gebrauchten Reifen, mit denen die Mücke als blinder Passagier mitreist.

Bild 5 Verbreitung der Asiatischen Tigermücke. Quelle: Biogents »Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus)

 

Hätte man früher etwas gegen die Erderwärmung getan … „Diese Aussage des Stadtrates entlarvt sich schon nach der vorhergehenden, kurzen Übersicht über Mückenprobleme und den dafür nicht entfernt verantwortlichen Temperatur(Erhöhungs)Einfluss als eine ausnehmend dämliche Aussage.
Trotzdem soll orientierend die Möglichkeit der Stadt Fürth betrachtet werden, durch „Temperaturverringerung“ einen irgendwie gearteten Einfluss auszuüben.

Dazu ist abzuschätzen, welchen Einfluss die Stadt Fürth auf die Temperatur haben kann:
Deutschland emittierte im Boomjahr 2019 ca. 805 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent. Bis zum Jahr 2100 wären das 64,4 Gt.
Diese 64,4 Gt erhöhen den CO2-Wert in der Atmosphäre bis zum Jahr 2100 um 8,25 ppm und erhöhen die Globaltemperatur im Jahr 2100 somit um 0,044 Grad.
Nun hat das CO2 in der Atmosphäre eine Halbwertszeit je nach publizierendem Institut zwischen 30 (Solomon et al, 2007) … 5000 Jahren (PIK). Nimmt man als Kompromisswert die vom IPCC genannten 120 Jahre an, dann reduziert sich diese längerfristige Erhöhung nochmals um ganz, ganz grob 20 %, also auf 0,035 Grad (bei 30 Jahren wären es erheblich weniger).
Folgerung: Würde ganz Deutschland spontan jegliche CO2-Emission einstellen, würde sich die Welttemperatur bis zum Jahr 2100 um vielleicht 0,035 °C (richtig: Kelvin) verringern. Ob die dadurch erzwungene Kälte die Tigermücke verhindern würde?

Nimmt man vereinfacht an, das beschauliche Städtchen Fürth hat eine der Einwohnerzahl linear anteilige Emission, dann betrüge deren globale Temperatur-Einflussmöglichkeit bis zum Jahr 2100 „wirksame“ 0,000055 °C, sofern es seine CO2-Emission sofort auf Null reduziert.
Der Stadtrat behauptet, das kleine Städtchen Fürth, sofern dort schon früher mit CO2-Reduktion begonnen worden wäre, hätte so viel Temperaturverringerung „erzwingen“ können, dass die Tigermücke in deren Südstadt wegen der erzwungenen Kälte nicht leben könnte. Nehme man an, Fürth hätte vielleicht schon vor 20 Jahren seine CO2-Emission auf Null reduziert, dann wäre es dort aktuell vielleicht um sagenhafte 0,000014 Grad kälter. Kein Thermometer könnte dies messen. Aber die Tigermücke …
Einfachste Dreisatzrechnungen mit dem Forcing legen den gesagten Schachsinn dieses Stadtrats schonungslos offen.

Wärmeinseleffekt

Während die CO2-Emission entgegen der landläufig immer neu publizierten „Belege“ außer in Simulationen fast keinen wirklichen Einfluss auf das Klima hat, hat ihn der von menschlicher Besiedlung verursachte Wärmeinseleffekt lokal umso mehr.
Die EU „kämpft“ inzwischen ohne Rücksicht auf Sinn und Kosten mittels CO2-Reduzierung, um die Welttemperatur bis zum Jahr 2100 nicht noch mehr als ca. +0,4 Grad auf 1,5 Grad Erhöhung ansteigen zu lassen.

Bild 6 Globale Temperaturanomalie. Originalbild vom Autor ergänzt. Quelle. DWD

Dabei haben die urbanisierten Gegenden weit höhere Temperaturanstiege bereits heute und nehmen damit viele Hundert Jahre (angeblich tödlichen) Klimawandel längst „vorweg“.

Bild 7 [6] Quantifizierte Wärmeinseleffekte von Großstädten in NRW. Bild vom Autor ergänzt

Würde die Tigermücke auf Temperatur wirklich reagieren, hätte einzig eine drastische Verringerung des Wärmeinseleffektes eine Chance, Einfluss auf die Population zu haben.
Diese Erkenntnis ist ideologisch aber nicht „korrekt“. Also lieber vollkommen sinnlos CO2 vermeiden.

Die Fachpersonen der Stadt schweigen …

Wenn der Oberbürgermeister im Stadtrat persönlich solch schlimmer Fehlleistung beschuldigt wird, nimmt man an, dass er Wert darauf legt, die Sachlage richtigzustellen. In der Stadtratssitzung waren alle Beteiligten vom „Klima“-Vortrag so beeindruckt – oder überrumpelt – dass niemand etwas dazu zu sagen wusste (zumindest hat die Zeitung nichts darüber berichtet).

Nun ist die Stadt zum Klimawandel sehr aktiv. Zwar hat sie (noch) keinen Klimaalarm ausgerufen, doch will sie Klimaschutzstadt werden.
Weil das viel Arbeit bedeutet und zu deren Erledigung ausgewähltes Fachpersonal erfordert, wurden dafür extra zwei Klimaschutzmanager*innen eingestellt (bezahlt zu 90 % der Bund). Den Zeitungsberichten nach sind diese beim schützen und lenken des Klimas überaus aktiv. So „rennen“ diese selbstverständlich jedem Kilogramm CO2 hinterher, dessen sie irgendwie habhaft werden können, um es ohne Rücksicht auf Aufwand und Kosten zu verhindern – und den Erfolg zu protokollieren und zu publizieren. Schließlich sitzen ihnen neben den „üblichen“ Parteien im Stadtrat auch die zunehmend aggressiveren Parents for Future und die Freitagshüpfer ständig im Nacken.

Und der Oberbürgermeister will ebenfalls Erfolge sehen. Sein sehnlichster Wunsch lautet: „ … doch glaubt er Fürth in einer nicht allzu fernen Zukunft CO2-frei … “.

Was lag also näher, als die Klimaschutzmanager*ìnnen als ausgewiesene Klimafachpersonen zu befragen und zu bitten, die Ehre des Oberbürgermeisters wieder herzustellen. Gesagt, getan:

An
Referat III – Umwelt, Klimaschutz, Recht und Ordnung
Thema
Anfrage zu einer Klimaschutzmaßnahme
Anlass/Thema
In der letzten Stadtratssitzung hat der Stadtrat Herr Ulrich Schönweiß laut Information der FN unserem Bürgermeister vorgeworfen, dass die Tigermücke in der Fürther Südstadt wohl nicht gekommen wäre, wenn die Stadt Fürth bereits früher etwas gegen die Erderwärmung getan hätte (Anlage).
Nachfrage
Im FN-Protokoll steht nichts, dass dieser Vorwurf zu einem Protest oder Gegenargumentation Anwesender geführt hätte. Anscheinend haben alle Anwesenden diese Aussage als Fakt akzeptiert.
Mich verblüfft sie allerdings sehr. Ich gehe sogar so weit, sie für falsch und deshalb unsinnig zu halten.
Nun bin ich allerdings zwar ein Interessierter, aber kein Fachmann für Klimawandelfragen und schon gar nicht für die Tigermücken-Verbreitung. Deshalb könnte meine Bewertung der Aussage einer Fehleinschätzung unterliegen.
Allerdings halte ich das Thema für wichtig, denn die Klimaschutzmaßnahmen der künftigen Klimaschutzstadt Fürth sollen ja effektiv sein. Und sicher hat auch die Stadt Fürth ein Interesse daran, zu wissen, ob die Anschuldigung des Stadtrats Schönweiß berechtigt ist.
Deshalb die Nachfrage an das Klimawandel- und –Maßnahmen Fachteam der Stadt Fürth:
Hätte eine Reduktion des Weltklimas das Auftreten und die Verbreitung der Tigermücke in der Fürther Südstadt verhindern können
– Wenn ja: Um wie viel hätte man das Weltklima dazu reduzieren müssen
– Wenn ja: Mit welchen Anteil an globaler Temperaturverringerung hätte die Stadt Fürth daran „helfen“ können
– Wenn ja: Kann die künftige CO2-Reduktion der Stadt Fürth die Population in der Südstadt und deren Verbreitung noch beeinflussen
Vielen Dank für eine Beantwortung

Bisher haben die Fachpersonen noch nicht geantwortet, weshalb es in diesem Artikel nur möglich war, die Begründung für die Bewertung des Autors darzulegen.
Sicher liegt die Verzögerung der Antwort durch das städtische Fachreferat nur daran, dass dort besonders sorgfältig gearbeitet wird.

Es könnte allerdings auch sein, dass den Fachpersonen bei einer Bearbeitung (wieder) offensichtlich wird, wie vollkommen schwachsinnig die CO2-Maßnahmen der Stadt wirklich sind, zumindest die Behauptung, damit das Klima zu beeinflussen.

Und wer stellt schon gern seinen (guten) Job selbst in Frage? Obwohl diese Gefahr zumindest im Merkeldeutschland und von den Laien gelenkten EU nicht im Ansatz besteht. Denn unsere unfehlbare Merkel arbeitet wohl mit eiserner Konsequenz auf einen renommierten Rentner-Posten in einem internationalen Gremium hin. Und den bekommt man nur, wenn man deren Lied konsequent mitsingt, auch wenn die Bürger ihren „Gesang“ immer teurer bezahlen:
Handelsblatt 12.12.2020: UN-Generalsekretär: Guterres fordert Ausrufung des „Klimanotfalls“ in allen Staaten
orf.at: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte 500 Millionen Euro zu, um ärmere Länder beim Klimaschutz zu unterstützen. „Alle Staaten müssen notwendige Klimaschutzinvestitionen finanzieren können“ …
Anmerkung: Die weit höheren, zukünftigen Zahlungen in den Welt-Klimaschutzfond und nun die ebenfalls weit höheren zur Unterstützung von EU-Ländern bei der „Energietransformation“ kommen noch dazu.

Nachdem es der Politik gelungen ist, dank dem größten Wissenschaftsbetrug der Neuzeit (rein persönliche Überzeugung des Autors zum schlimmen AGW-Klimawandel) Steuern in bisher ungeahnten Mengen aus der Atmosphäre zu generieren, die sich praktisch ausschließlich durch von Klimafolgen-„Forschungs“-Instituten erstellten Simulationsprogramme, „gefüttert“ mit geeigneter Parametrierung „begründen“, wird es noch viele Jahrzehnte so weitergehen, da eine ganze Generation von Staatsbeamten, Klimafolgen-„Forschungs“-Instituten und NGOs überproportional davon profitiert.

Vereinzelte Stimmen an Klarstellung werden daran nichts mehr ändern:
WELT 13.12.2020: AUFRUF ZUM „KLIMANOTSTAND Der UN-Chef verrät die Welt
Staatschefs sollten einen „Klimanotstand“ ausrufen, fordert der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres. Sein Appell an die Weltgemeinschaft übergeht Probleme von Milliarden Menschen. Von Klimanotstand kann keine Rede sein … Schon auf der UN-Klimakonferenz im Dezember 2019 in Madrid hatte António Guterres den Delegierten zugerufen, die Folgen des Klimawandels wären „bereits spürbar in der Form häufiger Extremwetterkatastrophen“. Auch in seiner neuen Erklärung beschwört er eine Zunahme von „apokalyptischen Feuern, Hochwassern, Dürren und Stürmen“, was Daten aber nicht zeigen. Im Gegenteil: Wetterextreme sind trotz der globalen Erwärmung weniger gefährlich geworden …
Die Nordbayerischen Nachrichten informieren ihre Leser selbstverständlich ebenfalls: Fast täglich wird in irgend einem Redaktionskommentar an (angeblich) bereits eingetretene Zerstörungen durch den Klimawandel erinnert. Als Statements von Fachpersonen darf man lesen, was die örtlichen Vertreter von Extinction Rebellion, Parents for Future, sowie der Deutschlandvertreter von Greenpeace von der beschlossenen EU-CO2-Reduktion halten …

Quellen

[1] Nordbayerische Nachrichten, Lokalausgabe vom 05. Dezember 2020: Von der Tigermücke zum Tempomessgerät
[2] BioMed Central: Malaria Journal, Lena Hulden and Larry Hulden, 2009: The decline of malaria in Finland – the impact of the vector and social variables

[3] Universität Augsburg: UPD 118/19 – 19.08.2019

[4] EIKE 27.09.2016: Der Krieg des Klimas gegen die Menschheit

[5] Umweltbundsamt, Schulungs-Foliensatz: Für Mensch & Umwelt Fortbildungsveranstaltung für den Öffentlichen Gesundheitsdienst 2016 Die Asiatische Tigermücke in Deutschland: Gesundheitliche Bedeutung und Handlungsbedarf

[6] Klimawandel und Klimafolgen in Nordrhein-Westfalen Ergebnisse aus den Monitoringprogrammen 2016, LANUV-Fachbericht 74