In der Folge des katastrophalen Hurrikans Harvey und dem nächsten sehr starken Hurrikan Irma gab es einen endlosen Strom von Versuchen, natürliche Wetterereignisse mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel in Zusammenhang zu bringen.

Senator Bernie Sanders, sozialistisch-demokratischer Senator von Vermont und ehemaliger Präsidentschaftskandidat der Demokraten, sagte, dass es seiner Meinung nach „ziemlich töricht wäre“, nicht nach einem Zusammenhang zwischen den außerordentlichen Schäden durch Harvey einerseits und dem Klimawandel andererseits zu fragen.

Hier folgen fünf Graphiken, welche einen Zusammenhang herstellen zwischen dem Hurrikan Harvey und dem allgemeinen Trend von Hurrikanen:

1. Neun der zehn tödlichsten atlantischen Hurrikane

Dr. Steven Goddard

Die historische Auflistung der tödlichsten atlantischen Hurrikane zeigt, dass es viele tausend Todesopfer gegeben hat durch Hurrikane, zu denen es in ungewöhnlich kalten Jahren gekommen war. Die Aufzeichnung bzgl. Wirbelstürmen auf dem Pazifik ist ähnlich.

Man rechnet mit Schäden in Höhe von 90 Milliarden Dollar in Texas und Louisiana durch den Hurrikan Harvey, und mindestens 40 Menschen sind tragischerweise dabei ums Leben gekommen [Stand 3. 9. 2017]. Es ist wichtig zu beachten, dass infolge der ökonomischen Entwicklung zusammen mit massiven Fortschritten hinsichtlich Kommunikation und Transportwesen die finanziellen Schäden durch Hurrikane zunehmen, während die dadurch verursachten Todesfälle drastisch abgenommen haben.

Eine umfassende Studie zeigt, dass Todesfälle durch Extremwetterereignisse seit dem Jahr 1900 um 98% abgenommen haben.

2. Tropische Zyklone global auf 45-Jahre-Tief

Dr. Ryan Mau/Twitter

Dr. Ryan Maue PhD, Meteorologe und Hurrikan-Experte zeigt, dass sich im globalen Maßstab die Anzahl tropischer Zyklone in einem 45-Jahre-Tief befindet, jedenfalls im April 2015 zusammengestellten Angaben zufolge. (Gemeint sind alle tropischen Zyklone. Sie haben in verschiedenen Gebieten verschiedene Bezeichnungen wie Taifune, Hurrikane usw., doch handelt es sich um ein und dasselbe Wetterphänomen.)

3. Globale Häufigkeit von Hurrikanen

Dr. Ryan Maue/Policlimate

Dr. Maue präsentiert Daten aus den letzten vier Jahrzehnten Hurrikan-Forschung. Darin zeigt sich kein wahrnehmbarer Anstieg der Anzahl globaler Hurrikane.

4. Akkumulierte Zyklon-Energie global und auf der Nordhemisphäre

Dr. Ryan Maue/Policlimate

5. Atlantische tropische Stürme mit einer Lebensdauer von mehr als 2 Tagen haben an Zahl nicht zugenommen

NOAA

Die National Oceanographic and Atmospheric Administration präsentiert einen längeren Datensatz zu atlantischen Stürmen bis zurück zum Jahr 1876.

Gabriel A. Vecchi und Thomas R. Knutson vom Geophysical Fluid Dynamics Laboratory/NOAA in Princeton, New Jersey, interpretieren den Trend wie folgt:

Wir kommen zu dem Ergebnis, dass es einen geringen nominellen Aufwärtstrend des Auftretens tropischer Stürme von 1878 bis 2006 gibt. Aber statistische Verfahren zeigen, dass dieser Trend so gering ist relativ zur Variabilität in der Reihe, dass er nicht signifikant unterscheidbar ist von Null.

Bill Read, der ehemalige Direktor des National Hurricane Center, sagte einem Star-Moderator bei CNN, welcher zuvor versucht hatte Hurrikan Harvey mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel in Zusammenhang zu bringen:

Ich würde das, was wir hier sehen, nicht dem Klimawandel zuordnen. Es ist nichts Ungewöhnliches, dass sich Stürme im westlichen Golf von Mexiko bilden und verstärken. Das geht schon so lange, wie wir es verfolgen. Der Grund für den großen Regen ist die Stationarität. Der Umstand, dass der Sturm auf das Festland trifft und sich dann nicht weiter landeinwärts verlagert … das war auch schon einige Male der Fall, kommt aber nicht oft vor.

Es wird einige Individuen geben, die versuchen, nationale Krisen wie Hurrikan Harvey für politische Zwecke auszuschlachten. Aber das Wichtigste ist nun einmal, auf die Fakten zu schauen.

Link: https://www.thegwpf.com/5-hurricane-charts-climate-alarmists-dont-want-you-to-see/

Übersetzt durch Chris Frey EIKE