Bereits im Februar hat der damals noch als Präsidentschafts-Kandidat agierende Emmanuel Macron US-Klimawissenschaftlern, welche sich Sorgen hinsichtlich ihrer Zukunft unter Präsident Trump machten, eine neue Heimat in Frankreich angeboten (hier).

Wird Präsident Macron sein Versprechen halten?

Video (falls die Einbindung nicht klappt: https://youtu.be/pIBNqP9nZM8)
Seit der Wahl Macrons ist das Interesse an sein Angebot erheblich gestiegen:

Der gewählte französische Präsident Emmanuel Macron macht sich bzgl. Klimawandel über Donald Trump lustig.

Die Botschaft verlautete bereits im Februar, aber das Interesse an dem Angebot ist unmittelbar, nachdem der ehemalige Investmentbankier die Wahl gewonnen hatte, rasant gestiegen.

Die Botschaft, die er nach seinem historischen Wahlsieg noch einmal bekräftigte, rankt sich um seine Verpflichtung, das für den Kampf gegen den Klimawandel vorgesehene Budget zu verteidigen.

Sie enthält außerdem eine nicht allzu spitzfindige Anspielung gegen Trump.

Bitte kommen Sie nach Frankreich, Sie sind willkommen! Es ist Ihre Nation; wir lieben Innovation. Wir wollen innovative Menschen. Wir wollen, dass die Leute zum Thema Klimawandel arbeiten, an Energie, Erneuerbare und an neuen Technologien“.

Mehr: http://www.news.com.au/finance/work/leaders/macron-mocks-trump-in-video/news-story/f19b2dc9a3f1f849632ca544e86a7fb6
Ich bin tief gerührt über die Worte von Präsident Macron „Meine Einladung an euch – kommt nach Frankreich!“
Präsident Macron, nehmen Sie sie auf! Nehmen Sie sie alle auf!
Aber seien Sie gewarnt: sie werden erwarten, von Ihnen ernährt zu werden! Erwarten sich nicht von uns, dass wir für ihre Lebenshaltung aufkommen!
Dank des Brexit sind die Tage vorbei, an denen englisch sprechende Länder die Franzosen subventionieren.
Link: https://wattsupwiththat.com/2017/05/09/will-us-climate-scientists-all-move-to-france/
Übersetzt von Chris Frey EIKE
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Zu diesem Vorgang gibt es auch bei achgut.com einen herrlichen Beitrag (hier). Ausschnitte daraus:
Der immer wieder stolz vermeldete demografische Europarekord der Grande Nation mit 2,07 Kindern pro Frau (2016; D: 1,44) entpuppt sich bei näherem Zusehen als massiver Zugewinn an Schulversagern. Die aber stehen auf den Weltarbeitsmärkten ohnehin grenzenlos zur Verfügung. Auch durch die angestrebte Steigerung ihrer Wochenarbeitszeit von 35 auf 40 Stunden werden sie nicht zu Leistungsträgern. Hingegen werden viele ihr Leben lang Transferzahlungen benötigen und dennoch nicht sanftmütig werden.
Unter tausend Zehnjährigen zieht die Nation von Descartes nur noch 20 Mathe-Asse auf. Immerhin 50 sind es in der Berliner Republik. Von solchen Könnern leben Innovationen, Startups und Spitzenuniversitäten. Schier unglaubliche 500 registriert man beim Weltmeister Singapur, zwischen 320 und 450 bei den übrigen Ostasiaten. EU-Sieger werden Nord-Irland (270) und England (170). Da die Briten Bildungsferne alsbald nicht mehr hereinholen und gerade dafür geschmäht werden, kann ihr Vorsprung nur wachsen. Deutschland kämpft derweil darum, nicht hinter die Türkei und die United Arab Emirates zurückzufallen, die ebenfalls 50 Könner unter 1.000 Kindern in den Wettbewerb schicken können. Frankreich dagegen liegt schon jetzt hinter Qatar und könnte beim nächsten Mal auch von Oman und Bahrein überholt werden.
Frankreichs 18. Rang beim Global Innovation Index 2016 (Großbritannien: 3./ Deutschland 10./ Österreich: 20.) wird von Arbeitskräften erreicht, die noch im 20. Jahrhundert die Schule besucht haben. Was jedoch die heutigen Teens nicht können, wird auch durch angekündigte Zusatzmilliarden nicht in ihre Köpfe kommen. Bei der schon jetzt fünfthöchsten Pro-Kopf-Verschuldung in der EU ist nicht einmal ersichtlich, woher die Gelder kommen sollen. Und warum sollten sie diesmal helfen? Wie die Mediziner bisher kein Heilmittel gegen Krebs gefunden haben, können die Pädagogen immer noch kein Verfahren zur Überwindung der Mathematik-Schwäche präsentieren. Wer es findet, wird wohl der reichste Menschen der Welt werden. Man muss Frankreich einen solchen Erfinder wünschen.
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Michael Limburg vom Europäischen Institut für Klima und Energie EIKE meint dazu:
Daher ist meine Schlussfolgerung die Feststellung, dass die eingeladenen chronischen Klima-Fälscher aus den USA trotz aller Milliarden, die Macron verspricht, die jetzt schon himmelschreienden Defizite der Franzosen (und – noch – etwas weniger der Deutschen) nicht werden vermindern können. Das ist eher „signifikant“ unwahrscheinlich.
Aber bestimmt wird Deutschland diese Aktion nach Kräften unterstützen, schon aus Klimagerechtigkeitsgründen und Solidarität. Dabei sind doch gerade 3000 Klima-Fachkräfte in Bonn versammelt. Wenn die nach Frankreich übersiedelten, gern auch mit deutscher Unterstützung, wäre das schon mal ein Anfang.