Bild rechts: Geologe Prof. Don J. Easterbrook
Klimabehauptung: Der Planet befand sich im Jahre 2013 deutlich außerhalb des normalen Niveaus und erreichte neue Rekorde hinsichtlich der Treibhausgase.
Prof. Easterbrook: STIMMT NICHT! Das CO2-Niveau lag während der letzten 500 Millionen Jahre durchweg über 3000 ppm. 400 ppm ist außerordentlich wenig.
Links von Climate Depot: CO2 at 400ppm: Wissenschaftler zeigen, dass die Erde geologisch gesehen derzeit CO2-hungrig ist und dass die geologischen Aufzeichnungen enthüllen, dass es zu Eiszeiten gekommen war, als der CO2-Gehalt bei 2000 ppm bis zu sogar 8000 ppm lag (hier). Außerdem haben begutachtete Studien dokumentiert, dass es Temperaturen ähnlich denen von heute gab, als der Kohlendioxidgehalt bis zu zwanzigmal höher lag als heute (hier). Und eine weitere begutachtete Studie aus diesem Jahr zeigte, dass der heutige CO2-Gehalt von 400 ppm übertroffen worden ist – ohne jeden menschlichen Einfluss – vor 12.750 Jahren mit einem CO2-Gehalt bis zu 425 ppm (hier).
Klimabehauptung: Zum ersten Mal in diesem Jahr erreichte der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre den Messsungen am Mauna-Loa-Obersvatorium zufolge 400 ppm. Das weltweite Mittel erreichte 395,3 ppm, das ist eine Zunahme um 2,8 ppm gegenüber 2012, heißt es bei NOAA.
Kommentar von Prof. Easterbrook: Der CO2-Gehalt der Atmosphäre hat sich seit dem Beginn der jüngsten globalen Erwärmung (1978 bis 2000) nur um 0,004% geändert.
Klimabehauptung: „Die wesentlichen Treibhausgase erreichten 2013 neue Rekord-Höchstwerte“, sagte Jessica Blunden, eine Klimawissenschaftlerin am ERT und Mitautorin des NOAA-Berichtes.
Kommentar von Prof. Easterbrook: Na und? Wenn man nichts verdoppelt (0,004%), hat man immer noch nichts!
Klimabehauptung: Der Meeresspiegel steigt weiter: Getrieben durch warme Wassertemperaturen im Pazifik (welche zur Ausdehnung des Wassers führen) und schmelzende Eisschilde stieg der Meeresspiegel um 3,8 Millimeter, also genauso viel wie im langzeitlichen Trend von 3,2 mm pro Jahr während der letzten 20 Jahre.
Prof. Easterbrook: STIMMT NICHT! Die Rate des Meeresspiegel-Antriebs hat leicht abgenommen und liegt etwa bei 1,7 mm pro Jahr. Der Meeresspiegel ist mit einer relativ konstanten Rate von lediglich etwa 7 inches [ca. 18 cm] pro Jahrhundert – das sind 3,5 inches [ca. 9 cm] während der nächsten 50 Jahre.
Dazu passende Links: New paper finds global sea level rise has decelerated 31% since 2002 along with the ‘pause’ of global warming – Published in Nature Climate Change
Latest NOAA mean sea level trend data through 2013 confirms lack of sea level rise acceleration
New paper finds sea level rise has decelerated 44% since 2004 to only 7 inches per century – Published in Global and Planetary Change
Global sea level rise from tide gauges (1.6 mm/year) is half of that claimed from satellites (3.2 mm/year). Which is right? – ‘There is no acceleration of the increase’
New study finds sea levels rising only 7 in. per century – with no acceleration
Klimabehauptung: Das Klima ändert sich heutzutage schneller als zu jeder Zeit seit der modernen Zivilisation.
Prof. Easterbrook: STIMMT NICHT! Außer während der Kleinen Eiszeit war es während der letzten 10.000 Jahre 2,5 bis 5,5°F [ca. 1 bis 3°C] wärmer als heute einschließlich von Perioden mit einer viel stärkeren Erwärmung. Während des Mittelalterlichen Klimaoptimums war es wärmer und das Klima änderte sich schneller als in letzter Zeit. Das gilt auch für ein halbes Dutzend anderer Warmzeiten.
Dazu passende LinksRoman & Medieval Warm Periods Were Warmer Than Previously Thought – Eine in Nature Climate Change veröffentliche Studie zeigt, dass frühere Temperatur-Rekonstruktionen aus Baumringen ‚die Temperaturen vor instrumentellen Aufzeichnungen (vor 1850) einschließlich während des Römischen und des Mittelalterlichen Klimaoptimums unterschätzt worden sein könnten‘. Viele Rekonstruktionen zeigen, dass die Temperaturen während der Mittelalterlichen Warmzeit höher lagen als heute, und diese Studie zeigt, dass sie sogar noch höher gelegen haben könnten als ursprünglich angenommen.
‘More than 700 scientists from 400 institutions in 40 countries have contributed peer-reviewed papers providing evidence that the Medieval Warm Period was real, global, & warmer than the present’
Klimabehauptung: In den meisten Gebieten des Planeten gab es 2013 höhere jährliche Mitteltemperaturen als im Mittel, sagten NOAA-Funktionäre. In Australien war es zum wärmsten Jahr jemals gekommen, während in Argentinien das zweitwärmste und in Neuseeland das drittwärmste Jahr verzeichnet wurde.
Prof. Easterbrook: Aber nur nach massiven Manipulationen der Temperaturaufzeichnungen.
Dazu passender Link: Global Temperature Standstill Lengthens: No global warming for 17 years 10 months – Since Sept. 1996 (214 months)
Klimabehauptung: Es gab einen neuen Wärmerekord am Südpol mit minus 47°C.
Prof. Easterbrook: minus 47°C? das muss ja eine Menge Abschmelzen verursacht haben!
Klimabehauptung: Das Meereis um die Antarktis erreichte eine weitere Rekordmarke: am 1. Oktober überdeckte es 19,5 Millionen km². Dies übertraf die alte Rekordmarke aus dem Jahr 2012 um 0,7%. Obwohl das antarktische Meereis zunimmt, sind jedoch die Gletscher auf den Kontinenten geschrumpft.
Prof. Easterbrook: STIMMT NICHT! Das Eis um die Antarktis nimmt insgesamt zu. Es gibt KEIN Abschmelzen des ostantarktischen Eisschildes, das über 90% des antarktischen Eises enthält.
[Frage: was heißt eigentlich ‚östlich‘ oder ‚westlich‘, wenn am Südpol doch in alle Richtungen nur Norden ist? Anm. d. Übers.]
Dazu passende Links: Earth’s All Time Record High Temp Set in 1913 — Earth’s All Time Record Low Set in 2010 & 2nd All Time Record Low Set in 2013 — ‘What would warmists say if the dates were reversed?’
New paper finds East Antarctic ice sheet will have negative contribution to sea levels over next 200 years – Published The Cryosphere – Die Studie untersucht einen der größten Eisschilde in der Ostantarktis und sagt eine zunehmende Akkumulation von Eis und Schnee auf der Oberfläche des Eisschildes vorher. Dies wird insgesamt einen Beitrag zum Sinken des Meeresspiegels im 21. Und 22. Jahrhundert leisten.
Oops. New Study finds West Antarctic Ice Sheet outlet glacier being melted by magma – not co2 global warming after all – Published in the Proceedings of the National Academy of Sciences
Climate alarmists make major blunder in reporting Antarctica ice loss results: ‘Total ice loss from latest study is ‘consistent’ with, not ‘double’ prior study measurements’
Klimabehauptung: Eisausdehnung in der Arktis: Die Ausdehnung des arktischen Meereises war das sechstniedrigste seit Beginn von Satellitenbeobachtungen im Jahre 1979. Die von Meereis bedeckte Fläche nimmt um 14 Prozent pro Dekade ab.
Prof. Easterbrook: Nicht im vorigen Jahr – es dehnt sich wieder aus.
Klimabehauptung: Die Temperaturen auf dem Festland steigen in der Arktis schneller als in anderen Gebieten des Planeten. In Fairbanks, Alaska, gab es einen Rekord von 36 Tagen mit einer Temperatur bei 27°C oder mehr. Allerdings war der Sommer in Grönland kälter als im Sommermittel.
Prof. Easterbrook: STIMMT NICHT. In den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts war es in der Arktis wärmer als heute. Derartige Behauptungen können nur aufgestellt werden, wenn man die Aufzeichnungen aus der Vergangenheit manipuliert.
Klimabehauptung: Schmelzender Permafrost: Zum zweiten Mal nacheinander wurden in Permafrost-Gebieten im nördlichen Alaska und in den Brooks-Bergen rekordhohe Temperaturen gemessen.
Prof. Easterbrook: Das waren Wetterbedingungen aufgrund einer Verschiebung des Jet Streams, der in den USA zu einer Rekord-Winterkälte geführt hatte.
Dazu passende Links: Alaska Dispatch Dec. 2012: ‘In the first decade since 2000, the 49th state (Alaska) cooled 2.4 degrees Fahrenheit’
New paper finds 4 Alaskan glaciers are about the same size as during the Medieval Warm Period
Alaskan Villages Have Been Sinking Into Permafrost For 70 Years
Climatologist Dr. Judith Curry: Arctic surface temperature anomalies in the 1930’s were as large as the recent temperature anomalies.’
Arctic ‘sea ice extent has varied naturally over the decades with some Russian data suggesting similar or even greater ice loss in some local areas in the 1930s’ – Analyse des arktischen Meereises: russische Daten zeigen, dass das arktische Eis im Jahre 1940 ähnlich dünn war wie heute. Die Modelle haben die Rekordmenge des antarktischen Meereises nicht vorhergesagt.
Arctic Study Countered: ‘Studies have found that Arctic temperatures have fluctuated, and are now around the same level as they were in the mid-1930s’ – Der Wissenschaftler Igor Polyakov vom International Arctic Research Center an der University of Alaska hat die arktischen Temperaturaufzeichnungen von Ende des 19. Jahrhunderts bis zur letzten Dekade zurückverfolgt und fand heraus, dass die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts die wärmste Periode in diesem Zeitraum waren.
Klimabehauptung: Extremwetter: Der tödliche Supertaifun Haiyan wies die höchste jemals gemessene Windgeschwindigkeit in einem tropischen Zyklon auf, wobei der Spitzenwert 315 km/h betragen hatte. Überschwemmungen in Europa haben Milliardenschäden angerichtet und 24 Todesopfer gefordert.
Prof. Easterbrook: Das ist Wetter und nicht Klima.
Dazu passender Link: UN Climate Summit Rejects Its Own Science – Links Typhoon Haiyan to Global Warming – UN Summit Degenerates Into Unscientific Claims to Advance Political Agenda – Climate Depot Special ReportAuszüge daraus:
Der Meteorologe Dr. Ryan Maue widerlegt Behauptungen, dass Haiyan der ‚stärkste Sturm jemals‘ war: Faktum: Haiyan ist der 58. Supertaifun seit 1950, dessen Kerndruck auf 900 hPa oder niedriger gefallen ist. 50 dieser 58 Supertaifune mit einem derartig niedrigen Kerndruck gab es von 1950 bis 1987 – während der letzten 25 Jahre waren es lediglich 8.
Stärkster Sturm jemals? Haiyan steht in der Rangfolge von Stürmen, die die Philippinen heimgesucht haben, an 7. Stelle.
Extremwetter: Prof. Roger Pielke Jr. in seiner Aussage vor dem Environment and Public Works Committee des US-Senats: „Es ist irreführend und einfach falsch zu behaupten, dass Katastrophen in Verbindung mit Hurrikanen, Tornados, Überschwemmungen oder Dürren im Klima-Maßstab zugenommen haben, weder in den USA noch global.
Hurrikane: Hurrikane haben an Häufigkeit, Intensität oder normalisierten Schäden in den USA seit 1900 nicht zugenommen.
Tornados: Tornados und tropische Zyklone sind ebenfalls nicht stärker oder häufiger aufgetreten als zwischen 1950 und 1970.
Überschwemmungen und Dürren: Prof. Pielke Jr.: In den USA haben Überschwemmungen an Häufigkeit oder Intensität seit 1950 nicht zugenommen. Dürren sind während des vorigen Jahrhunderts kürzer, weniger häufig und geringer aufgetreten. Im globalen Maßstab haben sich Überschwemmungen während der letzten 60 Jahre kaum verändert.
Klimabehauptung: Die Erwärmung der Oberfläche der Ozeane setzt sich fort: Vier unabhängige Datensätze zeigen hinsichtlich der Wassertemperaturen, dass sich das vorige Jahr unter den 10 wärmsten Jahren jemals befand. Im Nordpazifik gab es einen neuen Rekord.
Dazu der Klimatologe Dr. Tim Ball: Die Daten vor der Satelliten-Ära sind extrem fragwürdig. Beispielsweise gibt es schon Unterschiede hinsichtlich der gemessenen Wassertemperatur, wenn man Thermometer hineinhält oder das Wasser zur Messung mit Leder-, Holz- oder Metalleimern schöpft. Selbst die ersten paar Jahre der Satelliten-Ära waren noch problematisch, zeigten sie doch bis zu 6°C höhere Temperaturen als nach Bodenmessungen zu erwarten. Soweit ich mich erinnere, bestand das Hauptproblem in der Abschätzung der Auswirkungen von Partikeln in der Atmosphäre. Auch Auswirkungen der Messung der molekularen Schicht an der Wasseroberfläche waren ein Thema, von wo die Moleküle im ständigen abkühlenden Verdunstungsprozess in die Luft entweichen. Dann gibt es da noch die Frage, wie viele Daten der Wasseroberfläche durch Wolken hindurch verfügbar sind.
Daher können wir bestenfalls Satellitendaten ab 1970 nutzen. Wie Don Easterbrook und Andere schon gesagt haben, ist das kaum eine signifikante Länge von Temperaturaufzeichnungen, können doch die Temperaturen Zyklen von hunderten oder sogar tausenden Jahren durchlaufen, verursacht entweder durch Änderungen der solaren Einstrahlung oder der Zirkulation innerhalb der Ozeane. Jemand sagte einmal, dass Ökonomen versuchen, die Tide mittels der Messung einer einzigen Welle vorherzusagen. Bei Klimawissenschaftlern ist es viel schlimmer. Und doch, trotz all dem wird es die Schlagzeile von Mr. Karl von der NOAA sein, die die Nachrichten dominiert und im Gedächtnis der Öffentlichkeit hängen bleiben wird.
Der Klimatologe Dr. Roy Spencer hierzu: Das Jahr 2014 wird lange nicht so warm wie beim letzten Mal, als wir in El Nino-Bedingungen gerutscht sind (2009).

Satelliten-Mikrowellen-Wassertemperaturen (global) seit Mitte 2002, aktualisiert bis Mitte Juli 2014.
Link: http://www.climatedepot.com/2014/07/18/climate-catastrophe-cancelled-geologist-debunks-noaa-climate-report-point-by-point/
Übersetzt von Chris Frey EIKE