Dr. James Hansen hat eine besondere Geschichte von alarmierenden Warnungen und gewagten Behauptungen aufzuweisen. Er hat im Namen einer globalen Erwärmung allarmierend ausgesagt in Unterstützung (1) der Zerstörung von privatem Eigentum (2). In diesem Zusammenhang verglich er Kohletransportzüge mit den Nazi-Todeszügen, während er darauf bestand, dass ein Präsident Namens George Bush ihn mundtot mache. Er hat sich selbst als Erwärmungs-Fanatiker herausgestellt, der ein durch Steuern finanziertes Institut (GIS) leitet.

Am 11. August 2007 hat James Hansen eine E-Mail an Andrew Revkin von der New York Times, gesandt:

  • Was die Zukunft der USA betrifft, können Sie davon ausgehen, dass die Erwärmung in der nächsten und übernächsten Dekade deutlicher wird.

 

Die Beobachtungen und die Vorhersagen der sich darauf beziehenden Literatur berücksichtigen die vergangene Dekade ohne Erwärmung. Änderungen in den ozeanischen Strömen und andere offenbar entscheidende Klima-„Zwänge“ haben sich seitdem in die andere Richtung gewendet.

Völlig daneben zu liegen, ist anscheinend gut genug für Regierungsarbeit. Es wird sehr deutlich, dass Hansen nur geschützt wird und weiter angestellt ist, weil er ein Regierungsbeamter ist, der die Dinge in einer Art und Weise falsch macht, die die politisch bevorzugte Sichtweise unterstützt. Hansens extremer Übereifer ist ein annehmbarer extremer Übereifer. Er ist eine heilige Kuh, trotz jahrelanger fragwürdiger Praktiken und Nebenbeschäftigungen.

Abenteuerlich argumentierend bei seiner Verteidigung während des Durcheinanders im August 2007, ausgelöst durch Steve McIntry, lehnte Hansen wiederholt ab, dass die NASA immer 1934 als wärmer als das Jahr 1998 dargestellt hatte. In dem Vorgang bezieht er sich laufend auf einen Aufsatz von 2001 mit anderen NASA- Kollegen. Er war dort der  führende Autor.

Am 23.August 2007 schrieb Ruedy an Hansen, offenbar um zu versuchen, den höchst profilierten Wissenschaftler seines Amtes zu bewegen, sich nicht selbst und die anderen in Verlegenheit zu bringen:

Die Temperaturkurve in unserem Aufsatz von 1999, die sich auf GHCN- Daten abstützen, zeigt 1934 um 0,5°C wärmer als 1998; 1998 war auf dem 5. Platz hinter 1921, 1931, 1938, 1951.

In der entsprechenden Kurve unseres Aufsatzes von 2001, die auf USHCN-Daten basiert und jetzt sorgfältig korrigiert wurde (Achtung: beschönigender Ausdruck!), 1934 und 1998 sind an erster, 1921 an dritter Stelle (NOAA, stellte die USHCN-Daten bereit, 1998 lag leicht vor 1934).  

Die US-Tabelle, die wir während 2006 gezeigt haben, zeigte 1998 und 1934 sogar bei 1,24 °C (ich bekam eine Kopie von einem Journalisten aus Brasilien, wir haben die Daten nicht aufgehoben).

 

In der Tat, der Aufsatz, auf den sich das hier bezieht, Hansen et al (3), 2001), zeigte 1934 ein erstaunliches halbes Grad wärmer als das nächst nähere Jahr 1998.

Nachdem er intern in Verlegenheit gebracht wurde, sagte Hansen:

Ich denke, wir sollten vermeiden, immer mehr in Einzelheiten zu gehen, um einzelne Jahre einzuordnen.

 

Ja, ich vermute, dass er es in dieser Weise empfunden hat.

Nicht nur war die Dateninstandhaltung überhaupt nicht von großer Bedeutung – trotz  NASA’s ausdrücklicher Betonung von Zuverlässigkeit und Integrität, historisch und andererseits – Hansen und die NASA verbrachten einen Großteil von August 2007 damit, zu versuchen die Geschichte komplett neu zu schreiben. Besonders ihre eigene.

Am 10. August 2007 sandte Ruedy eine E-Mail einer NASA-Person mit Namen Leslie McCarthy (in der Öffentlichkeitsarbeit tätig), mit einer Kopie an Hansen. Ruedy informierte McCarthy von dem Dreh, den sie benutzen würden, um gegen Steve McIntyre zu kämpfen:

(McIntyre) konzentriert sich auf US-Zeitserien, welche weniger als 2 % der Welt abdecken. Diese sind so fluktuierend (verrauscht) und haben eine so große Fehlerspanne, dass keine Schlüsse daraus zu ziehen sind.

Der Fehler, auf den Ruedy sich bezieht, ist 0,5 °C, durch Ruedy selbst in seiner E-Mail an Kris French bei National Geographic am 10. August 2007. In dieser E-Mail tadelt Ruedy McIntyre als globalen “Erwärmungs-Verneiner“.

Hansen sandte eine E-Mail an Dr. Donald E. Anderson, Programmdirektor des Earth Science Enterprise beim NASA-Hauptquartiers, am 14. August 2007:

Wenn man wünscht wissenschaftlich zu sein, anstelle zu versuchen, die Öffentlichkeit zu verwirren…, sollte man festhalten, dass einzelne Jahrestemperaturen für Gebiete so gering wie die der US (2 % der Erde) extrem fluktuierend (verrauscht) sind.

Damit hat Hansen implizit NASA’s lang geübte Praktiken eingeschätzt, mit Temperatur-Anomalien zu werben: Nur U.S. Temperaturen oder geringere als diese, seien unwissenschaftlich und geeignet, die Öffentlichkeit zu verwirren. Die NASA hat aber jahrelang von den U.S. Daten –Temperaturen großes Aufhebens gemacht. Diese seien also nur irgendwie sinnvoll, wenn eine Erwärmung erkennbar ist. Sogar dann, wenn die Erwärmung geringer war, als der Betrag, den er jetzt als bedeutungslos abtut. Er baut nun eine unmittelbar gegensätzliche Sichtweise auf, wenn nur die U.S.-Temperaturen die Behauptung von einer  Erwärmung bedrohen.

In einer E-Mail an Andrew Revkin am 24. August 2007 stellt Hansen fest:

Die Gegner vermischen klug diese zwei Sachen, global und U.S., so verwirren sie vollständig die öffentliche Diskussion.

Aber es war die NASA und in der Tat Hansens GISS, die die U.S. Temperaturen die ganze Zeit hervorhoben. Nicht die „Gegner“. Die NASA ordnete einzelne Jahre ein, dann sagten sie plötzlich diese Einordnung sei nicht der Rede wert, wenn die Zahlen (ihrer Vorstellung) widersprachen.

Hansens Ausführungen dazu schlossen ein, Andrew Revkin am 24. August mitzuteilen:

Ich denke wir sollten vermeiden, einzelne Jahre immer detaillierter einzuordnen. Soweit ich mich erinnern kann, haben wir immer versucht, davor abzuraten, da dies etwas unsinnig ist, im Gegensatz zu (sic) der Frage, welches das wärmste Jahr ist.

Hansen hat Beispiele eines Abratens  dieser Art nicht gezeigt. Stattdessen hat sich die NASA diesen Praktiken aktiv angenommen,aber trotz dieser offensichtlichen Priorität schwankten NASA`s Zahlen, Ansprüche und Einordnungen abenteuerlich.

Am 23. August 2007 sagte Hansen auch zu Revkin:

 So weit ich weiß, machen wir keine solche Liste. Wir mögen solche Listen nicht, weil die Ergebnisse nicht bedeutsam sind und sich von Gruppe zu Gruppe sicherlich unterscheiden (..dies bedeutet, es gibt keine Übereinstimmung bei den als bekannt behaupteten Temperaturen—herunter bis zu einem hundertstel Grad!). Es sind im allgemeinen die Medien, die eine Liste machen. Wir sehen (nur) einem neuen Hoch in den Aufzeichnungen entgegen (…„sehen entgegen“ ist ein wenig untertrieben), sollten aber beachten, dies ergibt nur virtuelle Verbindung, wenn die Differenz so gering ist.

Hansens Erinnerung ist fehlerhaft. Wir haben gesehen, dass sich entscheidende Differenzen bis zu 0,5°C, so wie die zwischen 1934 und 1998, in der Folge und geradezu magisch in eine statistische Verbindung von 0,02°C unter NASA`s  sanften Diensten verändern.

Am 10. August 2007 sandte Ruedy eine E-Mail an NASA`s Leslie McCarthy, Kopie an Hansen. Er bat sie folgendes aufzuzeigen:

Das Problem mit Einordnungen ist, dass es große (Ansammlungen) Gruppen von Jahren gibt, die bezüglich der Fehlerspanne gleich sind und Einordnungen innerhalb dieser Gruppen rein zufällig sind.

Am 23. August sandte Hansen eine E-Mail an Revkin:

Ich glaube wir haben einige Male klar festgestellt, was die Einordnung bewirkt.

 

Alte Gewohnheiten sterben jedoch schwer, und später in seiner E-Mail hebt Hansen 2005 als „das wärmste Jahr“ hervor.

Hier ist eine Auswahl von Presseverlautbarungen der NASA (diese wurden am 27. August 2007 eingesehen):

·     „Wärmstes Jahr in einem Jahrhundert“

·     „2006 war der Erde fünfwärmstes Jahr“

·     „Viertwärmstes Jahr weltweit seit 1890“

·     „Das Jahr 2003 ist das drittwärmste Jahr in dem Zeitraum der genauen Messungen mit Instrumenten“ (besonders erwähnt die zwei wärmeren Jahre)

·     „Das meteorologische Jahr 2002 ist das zweitwärmste Jahr in dem Zeitraum der genauen Messungen mit Instrumenten“

 

Im August 2007 richteten sich die Bemühungen darauf, das Interesse zu verringern, das die NASA, mit nicht bestätigten  Behauptungen über den Anstieg der U.S.- Temperaturen, ausgelöst hatte.  Es waren diese Rangfolgen-Methodik die Hansen und die NASA sich eingesetzt hatte. Sie entsprach der die zu dieser Zeit eingesetzten ad hoc Taktik, weil nur die U.S Messungen und die der einzelnen Jahre, das Interesse an der Temperaturentwicklung hochgetrieben zu haben.

„The New York Times“ Revkin schränkte diplomatisch die Verantwortung für diesen Brennpunkt, an dem die NASA mit einer Leidenschaft teilnahm, die an Besessenheit grenzte, ein, indem er am 10. August 2007 an Hansen schrieb:

  • Tatsächlich haben wenige Leute (Gore und besonders einige Umweltschützer) öfter die US-Temperaturtrends als Argumente für Aktionen genutzt (Reihe von Berichtsjahren). Es ist für mich schwer, die erneute Analyse dieser Jahrestemperaturen zu vernachlässigen,—obwohl mein eigener Schwerpunkt bei den globalen Temperaturen bleibt. Im Grunde genommen sollten die Leute immer weniger Aufmerksamkeit auf den US- Trend (48 Staaten) als einem bedeutenden Signal des AGW gewidmet haben? (Jetzt, da alle diese wärmeren früheren Jahre dazukommen, wird es sicher  zu einem Fall, dass die regionalen Daten ein roter Hering sein können).

Natürlich haben sich die Berichte der Alarmisten lange auf regionalen Daten über das Klima bezogen, obwohl von den Computer Modellen wohl bekannt war, dass sie untauglich sind, Aussagen vom regionalen zum globalen Klima zu machen. Dies ist durch die Anwesenheit der Ozeane und Gebirge bedingt. „Regionales Klima“ ist eine Möglichkeit, lokale Entwicklungstrends zu finden und zu behaupten, sie sind auch für die globale Entwicklung bedeutsam. Sie sind dann politisch nützliche Anekdoten (aber nur wenn sie mit den richtigen Vokaneln geschildert werden können, wie: Erwärmung, sehr trocken/ sehr naß, usw.. Man beachte im obigen Text von Revkin die Worte…." das „Eindringen“ (Hinzukommen) all dieser „früheren warmen Jahre“.

Tatsächlich hat Revkin in der Vergangenheit NASA`s Ansprüche der Art, die er hier Gore zuordnet, vertreten. Dies ist sicherlich ein wenig mehr, als nur ein Diener vor Hansen, wenn er vorschlägt, dabei mitzuhelfen, die aufkommende Verwirrung weg zu massieren und umzulenken.

In der Tat –obwohl Hansen Revkins Fragen grundsätzlich auswich—übernahm Revkin pflichtschuldigst Hansens Linie in eine Geschichte in der New York Times. In dieser spielte er „Hansens Y2k??? Irrtum“ herunter. In dem Artikel, wie er sich in seiner E-Mail als Antwort, an Ruedy der ihn lobte, ausließ, entschuldigt sich Revkin nahezu, all dies geschrieben zu haben—volle zwei Wochen nachdem die Geschichte aufgeflogen war—, aber die Geschichte war für Revkin zu schwierig geworden, um sie noch länger zu ignorieren.

Der NASA Wissenschaftler Ruedy schrieb dann in einer privaten E-Mail am 15.August 2007 an eine brasilianische Journalistin Leticia Francisco Sorg. Darin bestätigt er erneut, wie groß die Heuchelei ist, dass die NASA gewillt ist zu behaupten, dass sogar 30 Jahre eine zu „kurze Zeitspanne“ ist, um die Vorgänge zu beobachten –wenn während dieser 30 Jahre die auftretende Erwärmung der Menschheit nicht zugeordnet werden kann. Andererseits, wenn nicht—sind 30 Jahre viel Zeit, die gewünschten Schlüsse zu ziehen.

Ende des zweiten Teils, Original hier , wird fortgesetzt

 Chris Horner Februar 18, 2010

Christopher Horner ist Senior Fellow des Competitive Enterprise Institute (CEI) Autor u.a. des Buches "Red Hot Lies"

Die Originalversion erschien hier

Mit Dank an h Dr. F. W.  Peppler  und I. Peppler für die Übersetzung.

Article printed from Pajamas Media: http://pajamasmedia.com

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URLs in this post:

[1] in support: http://blogs.telegraph.co.uk/news/jamesdelingpole/100023339/james-hansen-would-you-buy-a-used-temperature-data-set-from-this-man/

[2] the destruction of private property: http://joannenova.com.au/2010/01/hanson-barracking-for-lawless-destruction-and-the-end-of-civilization/#more-6213%20http://wattsupwiththat.com/2008/09/10/note-to-nasa-fire-dr-james-hansen-now/

[3] Hansen et al: http://pubs.giss.nasa.gov/docs/2001/2001_Hansen_etal.pdf