Autor: Admin

Tschechen wollen Wohlstand und Sicherheit – mittels Kernenergie!

von Wolfgang Prabel
Gemäß einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Sanep sind in Böhmen 78,4 Prozent für den Bau neuer Kernkraftwerksblöcke, nur 9,3 Prozent dagegen. Ein Großteil der Befragten begründet seine kernkraftfreundliche Ansicht damit, eine stärkere Nutzung der Kernenergie würde Tschechien unabhängiger von Energieimporten machen. Die Bevölkerung steht damit hinter den Plänen der Regierung, die im Mai ein neues Energiekonzept verabschiedet hatte. Demnach soll der Anteil von Kernkraft an der Energieversorgung des Landes bis 2040 auf mehr als 50 Prozent steigen. In Temelín soll dafür ein dritter, in Dukovany ein fünfter Reaktorblock entstehen. Tschechien will im Gegensatz zu Deutschland Versorgungssicherheit und billige Energiepreise.

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Stuss mit lustig: Torsten Albig erklärt die Energiewende

von Alexander Wendt
Seit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig Angela Merkel zur gemeinsamen Kanzlerkandidatin von SPD und Union ausrief, genießt der Sozialdemokrat aus dem Norden einige Bekanntheit. Kürzlich erklärte der Regierungschef im „Spiegel“* die deutsche Energiewende. Er versuchte also, genau den großen Plan vorlegen, um den sich Angela Merkel bisher drückt. Wer Albigs Antworten liest, kommt zu dem Schluss: Möglicherweise überlässt die Kanzlerin Details aus guten Gründen ihren Sozialdemokraten. Denn als euphorischer Energiewendebefürworter kommt man zwangsläufig argumentativ ins Stolpern, sobald es um Zahlen und Physik geht.

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Langzeit-Temperaturmessungen: Besser im Boden als in Wetterhütten Das wahre Klimaarchiv steckt im Erdboden

von Fred F. Mueller
Wenn ein Körper auf der Oberfläche der Erde Wärmeenergie aufnimmt, dann wird diese im Wesentlichen als Bewegungsenergie in seinen Atomen oder Molekülen gespeichert. Falls es nicht zu chemischen Veränderungen oder zu Phasenumwandlungen (beim Wasser z.B. Eis, Flüssigkeit, Dampf) kommt, so ist diese Energiezu- oder abnahme als Temperaturänderung messbar. Dies gilt für alle Körper, egal ob sie fest, flüssig oder gasförmig sind. Bei flüssigen oder gasförmigen Medien ist die Bestimmung der tatsächlichen Temperatur wegen der Überlagerung von Wärmediffusion einerseits und Wärmetransport durch Strömungsvorgänge andererseits in der Praxis oft schwierig bis unmöglich.

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Eklat am Rande des Lindauer Nobelpreisträger-Treffen: Fast die Hälfte aller Laureaten unterschreibt politisches Klimaalarm-Manifest nicht.

von die kalte Sonne
Ende Juni 2015 trafen sich 65 Nobelpreisträger zum alljährlichen Treffen in Lindau am Bodensee. Einge der Wissenschaftler wollten das diesjährige Treffen nutzen, um die Idee der Klimakatastrophe zu befördern und eine gruselige Hintergrundkulisse für die einige Monate später in Paris stattfindende UN-Klimakonferenz zu schaffen. Zu diesem Zwecke setzte der australische Laureat Brian Schmidt eine Mainauer Deklaration 2015 zum Klimwandel auf, die er von möglichst vielen Nobel-Kollegen unterschrieben haben wollte. Dies klappte nur bedingt, denn knapp die Hälfte der Versammelten Persönlichkeiten verweigerte die Unterschrift bzw. wollte nichts mit der politisch gefärbten Aktion zu tun haben.

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