Robert Bradley Jr., MasterResource

Die Dachsolaranlagenbranche mag sich zwar im freien Fall befinden und vor dem Aus stehen, doch der Schaden durch schlechte Leistung und langfristige Verträge bleibt bestehen. Der Artikel der New York Times [Titel übersetzt] „New York verklagt Solarpanel-Unternehmen wegen Betrugs an Hunderten von Kunden (29. Januar 2026)” erklärt, wie das Amt für Verbraucher- und Arbeitnehmerschutz der Stadt fast 20 Millionen Dollar Schadenersatz und Strafen von dem „Renovierungsunternehmen” Radiant Solar fordert.

Insgesamt sind „300 Opfer des gleichen Unternehmens Radiant Solar geworden, das eine Spur von beschädigten Häusern, hohen Schulden und gebrochenen Versprechen in der ganzen Stadt hinterlassen hat”, heißt es in dem Artikel.

Dies war zum Teil möglich, weil Solarstromanlagen für Privathaushalte kompliziert und teuer sind – sie kosten oft rund 50.000 Dollar – und in der Regel mit einer Vielzahl von Finanzierungsmöglichkeiten und Steueranreizen verbunden sind, die viele Verbraucher verwirren. Die Stadt behauptet, dass Radiant nicht nur Hausbesitzer betrogen, sondern auch die Bemühungen der Stadt- und Landesregierung um eine Umstellung auf sauberere Energie untergraben habe.

CEO William James Bushell gesellt sich zu John Berger von Sunnova und anderen in der „Hall of Shame” [Halle der Schande] der Wirtschaft.

Laut der Klage, die beim Amt für Verwaltungsgerichtsverfahren und Anhörungen der Stadt eingereicht wurde, konnten die Solaranlagen von Radiant oft nicht die beworbenen Energieeinsparungen erzielen und funktionierten manchmal überhaupt nicht.

Das Unternehmen habe Kredite mit hohen und nicht offengelegten Rückvergütungen an Kreditgeber aufgebläht, Projekte nicht bis zur Genehmigung durch die Stadt begleitet und keine Unterlagen eingereicht, damit Kunden Steuergutschriften erhalten konnten, heißt es in der Klage. Außerdem habe es laut der Klage ein gefälschtes Gewinnspiel für einen neuen Tesla veranstaltet.

Radiant habe wiederholt Menschen ohne deren Zustimmung für Kredite angemeldet, behauptet die Stadt, und ihnen damit jahrelang monatliche Zahlungen in Höhe von Hunderten von Dollar aufgebürdet. „Eine offensichtlichere Form der Täuschung ist kaum vorstellbar“, heißt es in der Klage.

Ein umfassendes Problem

In der von Subventionen durchdrungenen Branche für Dach-Solaranlagen geht es darum, ein höchst unwirtschaftliches Unterfangen durch komplizierte langfristige Leasingverträge wirtschaftlich zu machen. Zahlreiche führende Dachanlagen-Solarunternehmen sind inzwischen insolvent.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/26/rooftop-solar-fraud-the-damage-continues/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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