Jo Nova

Trotz der Schlagzeilen über die heißeste Hitzewelle in Victoria jemals sind alte australische Zeitungen auf mysteriöse Weise voller Berichte über noch höhere Temperaturen. Nehmen wir zum Beispiel den Januar 1932.

In deutscher Übersetzung:

Die Stadt Ouyen erreichte diese Woche 47,5 °C – die „höchste jemals gemessene Temperatur“, wie uns gesagt wird, aber vor 94 Jahren wurden dort 51,1 °C gemeldet. Nicht weit entfernt erreichte Mildura 50,6 °C und im Süden Hopetown 45,6 °C.

Man könnte sich fragen, ob diese lokalen Wetterstationen ungenau oder schlecht geführt waren, aber in New South Wales wurden in Pooncarie um 14 Uhr 49,4 °C im Schatten gemessen, in Wilcannia zur gleichen Zeit 47,2 °C, in Broken Hill 45,6 °C, Menindee 46,7 °C und Bourke 46,7 °C. Die Hitze breitete sich bis nach Port Augusta aus, wo 48,3 °C gemessen wurden. Waren sie alle fehlerhaft oder war es wirklich so heiß?

Man könnte sich auch fragen, ob sie nicht standardisierte Thermometer oder falsche Schutzgitter oder Gehäuse verwendet haben, welche die Messungen verfälschen könnten. Allerdings hat das Bureau of Meteorology um die Jahrhundertwende offizielle Thermometer auf Stevenson-Schutzhütten [Wetterhütten] standardisiert, und dies wurde größtenteils zwanzig Jahre vor der Aufzeichnung dieser Temperaturen abgeschlossen. Und es wurden nicht nur extrem hohe Temperaturen über weite Entfernungen hinweg gemessen – da sind auch noch die Vögel. Meine Güte, die Papageien und Zebrafinken fielen aufgrund der Hitze massenhaft vom Himmel. Als eine Art makaberes Ersatzthermometer wissen wir, dass die Temperatur eine schreckliche Schwelle überschritten hatte, als sich „zwei Fuß hohe“ Haufen toter Vögel bildeten und Menschen Tausende toter Vögel aus Stauseen bargen, darunter in einem Fall sogar 60.000 tote Papageien.

Der Verdienst dafür gebührt Lance Pidgeon (Siliggy), dem Freiwilligen, der vor 15 Jahren all diese alten Temperaturaufzeichnungen aus den Nationalarchiven ausgegraben und Berichte über das Massensterben von Vögeln während dieser Hitzewelle gefunden hatte, die er und Warwick Hughes veröffentlicht haben.

Im Gegensatz zum BOM wird keiner der beiden von den Steuerzahlern bezahlt, und dennoch ist es ihnen gelungen, diese alten Aufzeichnungen zu finden. Aber das BOM erhält fast eine Million Dollar pro Tag dafür, den Australiern die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen, und dennoch scheint es nicht in der Lage zu sein, eine einfache Internetsuche durchzuführen? Und selbst wenn wir die Suche für sie übernehmen, finden sie es immer noch nicht.

Es ist an der Zeit, dass das BOM aufhört, den Australiern die Klimageschichte ihres Landes vorzuenthalten. Im Jahr 1909 verfügte die Stadt Bourke über eine Stephenson-Hütte, mit dem eine Temperatur von 51,7 °C gemessen worden war. Das BOM löschte diese Aufzeichnung jedoch, da sie an einem Sonntag gemessen worden war. Angesichts der Tatsache, dass moderne Thermometer elektronisch sind und dazu neigen, Sekundendaten und Störungen durch Flughafenradar aufzunehmen, in neuen kleinen 60-Liter-Schirmen in der Nähe von heißem Asphalt platziert und dann mit Thermometern in bis zu 1.500 Kilometern Entfernung korrigiert werden, ist es schwer vorstellbar, dass Thermometer im Jahr 1932 angepasst werden mussten, um irgendetwas zu korrigieren, da sie wahrscheinlich weitaus genauer waren als die heutigen fehlerhaften Geräte.

Selbst wenn Victoria heute um ein Zehntel Grad wärmer ist als 1932, bevor China 1.000 Kohlekraftwerke gebaut hat, ist das doch völlig irrelevant. Ist es das, wofür wir unsere Wirtschaft auf den Kopf stellen? In Australien gab es schon immer extrem heiße Tage.

Die ABC erhält jährlich eine Milliarde Dollar, um den Australiern die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sagen. Dennoch serviert sie voreingenommene Berichte, die schlecht recherchiert sind und zufällig das politische Team begünstigen, für das die meisten ABC-Journalisten stimmen.

Nachfolgend die traurige Geschichte vom Massensterben Tausender Vögel, bei dem Dämme und Brunnen über Hunderte von Kilometern mit toten Vögeln übersät waren…

Eine Hitzewelle tötet Tausende Vögel – das war der Klimawandel im Jahr 1932.

In deutscher Übersetzung (leider etwas undeutlich):

So viel zum Thema Klimawandel seit 94 Jahren!

Link: https://joannenova.com.au/2026/01/victoria-is-almost-as-hot-today-as-it-was-back-in-1932/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

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