H. Sterling Burnett
Eine bedeutende Forschungsarbeit, die angeblich Beweise dafür lieferte, dass der Klimawandel zu schwereren und häufigeren Dürren führt, wurde von der Fachzeitschrift „Nature“ zurückgezogen.
„Nature“ hatte die Studie mit dem Titel „Warming accelerates global drought severity“ im Juni 2025 veröffentlicht. Die Autoren behaupteten, dass Dürren auf der Erde seit 1981 schwerwiegender und intensiver geworden seien. Sie erklärten konkret, der Klimawandel habe die Atmosphäre „durstiger“ gemacht, was dazu geführt habe, dass die Dürren von 2018 bis 2022 um 40 Prozent schwerwiegender waren als in den 37 Jahren zuvor, wobei sich die von Dürre betroffene Fläche um 74 Prozent vergrößert habe; 58 Prozent davon führten sie auf den erhöhten „Durst der Atmosphäre“ zurück, den sie dem vom Menschen verursachten Klimawandel zuschrieben.
Die Arbeit fand nicht nur breite Beachtung in den Medien, sondern wurde auch in etwas mehr als einem Jahr – bis zu dem Zeitpunkt, als die Autoren den Bericht zurückziehen mussten – 337 Mal in anderen Studien zitiert, die sich mit dem Klimawandel als Ursache für zunehmende Dürren befassten.
Kritiker der Studie wiesen auf erhebliche Fehler in den darin verwendeten Daten und Berechnungen hin. In der Rücknahmeerklärung von „Nature“ werden diese und weitere Fehler anerkannt:
Die Autoren haben diesen Artikel zurückgezogen, nachdem sie auf Fehler in der Arbeit hingewiesen worden waren und eigenständig weitere Probleme festgestellt hatten. Erstens wurden bei der Berechnung der studienweiten Durchschnittswerte keine flächengewichteten Gitterzellen verwendet – ein Fehler, der sich auf die Zahlenwerte im Haupttext, in Abb. 1b sowie in den erweiterten Datenabbildungen 4 und 8 auswirkte. Zweitens wurden in der Abbildung „Erweiterte Daten 4“ versehentlich Ergebnisse verwendet, die auf GLEAM v3 statt auf GLEAM4 basierten: Die beiden Datensätze stimmen für den Zeitraum 1981–2021 weitgehend überein, doch führte die auf GLEAM4 basierende Flächengewichtung im Jahr 2022 zu einer Verringerung der von Dürre betroffenen Fläche. Drittens enthielt der zugrunde liegende Code einen Fehler bei der Zeitabtrennung bei der Berechnung der regionalen von Dürre betroffenen Flächen, was bedeutete, dass die Datumsangaben bei der Auswahl der Teilmengen für die Zeiträume 1981–2017 und 2018–2022 nicht korrekt analysiert worden waren. Diese Fehlklassifizierung der Zeitschritte wirkte sich auf die regionalen Durchschnittswerte in der erweiterten Datenabbildung 8h aus. Schließlich wurde nicht klar erläutert, wie die Überlagerung bei den Berechnungen angewendet wurde. … Obwohl die Autoren bereit sind, die oben genannten Punkte zu korrigieren und zu klären, haben sie angesichts des Umfangs der erforderlichen Korrekturen und der Notwendigkeit einer zusätzlichen Überarbeitung sowie einer erneuten Begutachtung beschlossen, den Artikel zurückzuziehen und eine vollständig überarbeitete und korrigierte Fassung zur Begutachtung einzureichen. Alle Autoren stimmen dem Rückzug zu.
Die Rücknahme kam gerade noch rechtzeitig: Nur neun Tage später veröffentlichte „Nature“ eine neue Studie, die genau das Gegenteil ergab. Der [übersetzte] Titel der neuen Studie spricht für sich: „Globale Dürre zeigt unter den Bedingungen der Klimaerwärmung keine nachweisbare Beschleunigung in jüngster Zeit.“ Diese Arbeit zeigt, dass eine gängige Methode zur Berechnung der Wasserverdunstung, die bei der Einschätzung von Dürren verwendet wird, die Evapotranspiration künstlich überhöht, die zur Berechnung des standardisierten Niederschlags-Evapotranspirations-Index (SPEI) herangezogen wird. Dies führt zu Austrocknungstrends, die mindestens sechsmal stärker ausfallen, als es bei der Messung von Schweregrad, Häufigkeit und Dauer von Dürren gerechtfertigt wäre.
„Wir stellen bei ~99 % der quasi-globalen Landfläche unter keinem der beiden PET-Typen eine signifikante Beschleunigung der Dürretrends fest“, schreiben die Autoren dieser Arbeit. „Dieses Ergebnis bleibt über Zeiträume von hundert Jahren (1901– bzw. 1950–2024) hinweg stabil.
Die zweite Studie hat bislang noch nicht die breite Beachtung gefunden, welche die inzwischen zurückgezogene Studie erhielt. Offensichtlich eignet sich die Erkenntnis, dass es keine durch den Klimawandel verursachten Dürrekatastrophen gibt, nicht für reißerische Schlagzeilen oder fesselnde Artikel. Es wird interessant sein zu sehen, wie viele wissenschaftliche, von Fachkollegen begutachtete Studien die zweite Studie und ihre Ergebnisse zitieren werden, wonach es keine durch den Klimawandel bedingten Veränderungen bei den Dürretrends gegeben hat. Ich vermute, dass das Ergebnis deutlich unter den 337 Zitaten liegen wird, welche die inzwischen widerlegte Studie im ersten Jahr erhalten hat.
Dieser Artikel ist ein Mikrokosmos eines zentralen Problems in der klimawissenschaftlichen Forschung. Uns wird ständig gesagt – was im richtigen Kontext betrachtet jedoch unzutreffend ist –, dass 97 Prozent der Wissenschaftler darin übereinstimmen, dass der Mensch einen gefährlichen Klimawandel verursacht. Dies ist der sogenannte Konsens. Diese Zahl basiert auf schnellen, oberflächlichen Literaturrecherchen: einer einfachen Zählung veröffentlichter Artikel, die diese Behauptung nicht ausdrücklich zurückweisen. Abgesehen davon, dass die meisten der als Beleg für den 97-Prozent-Konsens angeführten Artikel diesen niemals ausdrücklich befürworten oder überhaupt vom Klimawandel sprechen, und dass Autoren, die als Befürworter dieser Position zitiert werden, erklärt haben, ihre Forschung lehne einen oder mehrere Aspekte dieser Behauptung ausdrücklich ab oder stelle sie zumindest in Frage, bleibt eine wichtige Frage offen: Wie viele der begutachteten Artikel, welche die Konsensmeinung tatsächlich stützen, basieren auf mangelhafter Forschung oder sind selbst mangelhaft? Wie viele dieser Arbeiten haben Forschungsergebnisse entwickelt oder verwendet, die fehlerhaft, mangelhaft oder irrtümlich sind, und dennoch die als Goldstandard geltende Anerkennung durch das Peer-Review-Verfahren erhalten?
Wie die unabhängige Forscherin Jane Shaw Stroup in einer kürzlich erschienenen Veröffentlichung feststellte, gab es in den letzten Jahren einen „Anstieg bei der Rücknahme wissenschaftlicher Artikel, der Mängel im Peer-Review-Verfahren, die zunehmende Verbreitung von ‚Paper Mills‘ sowie wachsende Bedenken hinsichtlich Voreingenommenheit, Fehlererkennung und Forschungsintegrität offenlegt.“
„In den letzten zehn Jahren wurden Tausende wissenschaftliche Artikel zurückgezogen – weit mehr als jemals zuvor“, schreibt Stroup. „Ivan Oransky, Mitbegründer von Retraction Watch, berichtete vor Publikum, dass es allein im Jahr 2023 13.000 Rückzüge gab!“
Natürlich sind das nur die Arbeiten, bei denen Fehler entdeckt und die zurückgezogen wurden. Man muss sich fragen, wie viele Arbeiten falsche Prämissen, Schlussfolgerungen, Daten oder Berechnungen enthalten, die unentdeckt geblieben sind und nicht zurückgezogen wurden.
Allein in der Klimawissenschaft gibt es ein riesiges Problem mit Forschungsarbeiten, die sich auf die gründlich und mittlerweile offiziell diskreditierten Klimamodellszenarien RCP8.5 und SSP5-8.5 berufen. Wie ich in CCW 584 feststellte, dominierte der „Representative Concentration Pathway 8.5“ (RCP8.5) – das Klimamodellszenario mit hohen Emissionen – die Klimaforschung und -politik und wurde als „Business-as-usual“-Pfad behandelt, bis der IPCC es im April 2026 offiziell aus dem Verkehr zog, obwohl seine extreme Unplausibilität, ja sogar Unmöglichkeit, bereits seit mehr als einem Jahrzehnt offensichtlich war.
Google Scholar hat etwa 105.000 Artikel gezählt, die auf RCP8.5 und dessen Nachfolger SSP5-8.5 verweisen, diese erwähnen oder zitieren. Eine eingehende Literaturanalyse von Dr. Roger Pielke Jr. und Dr. Justin Ritchie schätzt, dass etwa 16.800 wissenschaftliche Arbeiten, die zwischen 2010 und 2020 veröffentlicht worden sind, das RCP8.5-Szenario explizit verwendeten, wobei etwa 4.500 davon es fälschlicherweise oder direkt mit einem „Business-as-usual“-Pfad in Verbindung brachten.
Ich habe keine Flut von Rücknahmen dieser Veröffentlichungen beobachtet, obwohl es wahrscheinlich ist, dass viele von ihnen widerrufen werden sollten, weil die zugrunde liegenden Klimamodellszenarien fehlerhaft sind, auf die sie sich stützten, oder die als Grundlage für ihre Behauptungen zum Klimawandel dienten, weil die sich aus ihrer Verwendung ergebenden Ergebnisse nicht belegt sind. Zumindest sollten Tausende von Veröffentlichungen, die sich auf RCP8.5 oder SSP5-8.5 stützen, erneut einer Überprüfung, Hinterfragung und/oder Überarbeitung unterzogen werden.
Machen Sie sich keine allzu großen Hoffnungen!
Letztendlich werden die Betrüger aus Wissenschaft, Industrie, Finanzwelt und Politik, die auf die eine oder andere Weise vom Klimaschwindel profitiert haben, weiterhin den angeblichen Konsens anführen, dass eine durch fossile Brennstoffe verursachte Katastrophe bevorsteht, sofern keine grundlegenden Veränderungen in der Weltwirtschaft stattfinden – während sich der wissenschaftliche Boden unter ihren Behauptungen (der ohnehin schon bestenfalls wackelig ist) grundlegend verschiebt. Daten und Beweise beeindrucken diejenigen nicht, die von einer Erzählung gefangen sind, die ihnen Geld in die Taschen oder Prestige und Macht in die Hände bringt.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Quellen: No Tricks Zone; Science Files; Nature; Nature
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Und gestern am Tag der Welthungerhilfe durfte ich wieder einmal unserem Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier vor der Tagesschau lauschen. Nein, diesmal ging es unserem Superdemokraten nicht um Wählerbeschimpfung von denen, die die unaussprechliche stärkste politische Partei im Land wählen, sondern um die Folgen des Klimawandels, die – nach Steinmeier – jeder in diesem Jahr auch bei uns erleben durfte. Steinmeier sagte, es ist der Klimawandel der dazu führt, die extremen Wetterereignisse nehmen nicht nur hier, auch in Europa und global zu. Die vielen Brände und Dürren wurden betont. Fake news – RCP8.5 lässt weiterhin grüßen – ist man mittlerweile von den Spitzenpolitikern nicht nur in diesem Thema weltweit gewohnt und man erwartet auch nicht von einem Bundespräsidenten er könnte an einem solchen Charity-Tag über die Ergrünung der Erde durch CO2 und steigende weltweite landwirtschaftliche Erträge bei moderater Erwärmung berichten. Nein, das wird nicht erwartet, auch nicht eine world in data-Statistik mit Zahlen über abnehmenden Hunger in der Welt und das seit Jahrzehnten. Das ist nämlich kein Trost, wenn Menschen irgendwo hungern, besonders dort, wo militärische Gewalt die zivile Entwicklung der Gesellschaft torpediert. Nein, Politiker müssen der Wahrheit nicht immer unverblümt ins Gesicht schauen, dürfen pastoral intonieren, sich dann aber nicht wundern, wenn sie als Apokalyptiker nicht mehr ernst genommen werden. Die Welthungerhilfe hat mehr verdient als diesen Bundespräsidenten, der sich gerne in seinen fake-news suhlt. Bald ist es überstanden.
IPCC TAR 14.2.2.2
S. 774
Balancing the need for finer scales and the need for ensembles
In sum, a strategy must recognise what is possible. In climate research and modelling, we should recognise that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible.
https://web.archive.org/web/20171207015349/https:/www.ipcc.ch/ipccreports/tar/wg1/505.htm
Abbildung 29 J.R. Christy, University of Alabama; KNMI Climate Explorer
Seit 2024 wird es weltweit kälter
Ph. D. Roy Spencer (DOE Climate Working Group)
climatologist, author, former NASA scientist
https://www.drroyspencer.com/
Abbildung 30 UAH Temperatur
IPCC TAR 11
Dr. Robert Balling: Der IPCC stellt fest, dass „keine signifikante Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs während des 20. Jahrhunderts festgestellt wurde“.
https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/03/TAR-11.pdf
AR6 dito
Abbildung 31 Screenshot AR6
Ottmar Edenhofer
IPCC CO-Chair Working Group III
2008-2015
https://www.nzz.ch/klimapolitik_verteilt_das_weltvermoegen_neu-ld.1003523Ä
Man muss sich von der Illusion befreien, dass internationale Klimapolitik gleichbedeutend mit Umweltpolitik sei. Vielmehr geht es bei der Klimapolitik darum, wie der Reichtum der Welt faktisch umverteilt werden kann
Abbildung 36 Man muss sich von der Illusion befreien,.
Das Verfahren in Vancouver ging von 2011 bis 2019
Michael Mann hat keine Beweise für seine Behauptungen (Hockeyschläger) vorgelegt
https://www.bccourts.ca/jdb-txt/sc/19/15/2019BCSC1580.htm
Abbildung 32 Michael Mann versus Tim Ball
Klimakurven-Kronzeuge Michael Mann verlor vor Gericht
https://www.revierkohle.de/klimakurven-kronzeuge-michael-mann-verlor-vor-gericht/
Das oberste kanadische Gericht von British Columbia hat die Klage des Palöoklimatologen Michael Mann, dem Erfinder der Hockeyschläger-Klimakurve, gegen den Geographen Tim Ball, der die Richtigkeit der zugrunde liegenden Datenbasis anzweifelte und daher von Mann wegen Verleumdung verklagt wurde, zurückgewiesen und ihn zur Zahlung der nicht unerheblichen Prozesskosten am 22.8. 2019 verurteilt.
Michael Mann gegen Tim Ball: Bizarrer Streit ums Klima beendet
Hockey-Schläger-Hypothese vor Gericht nicht bewiesen
2019_09_30
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/neue-wege/michael-mann-gegen-tim-ball-bizarrer-streit-ums-klima-beendet/
Global Temperature Change…Climatologist Cliff Harris
2014.04.13
https://youtu.be/yegKl2nKBQI?t=38
Abbildung 33 Global Temperatures (2400 B.C. to 2014 A.D)
„As soon as someone tells you it’s warming, the reply you give is: Since when?“ Geologist, Prof. Ian Plimer: „We have been cooling down for the last 4000 years. It’s all about when you start the measurements.“
„If you take measurements from the Medieval Warming, we’ve cooled… 2024_05_08
https://x.com/wideawake_media/status/1788534641479041031?t=tMmw9FbXdGj k2FUmoU3cpw&s=03
Abbildung 34 Greenland GISP2 Ice Core – Last 10.000 Years
Eine Abweichung von ±15° C möglich
2019_09_25
https://www.epochtimes.de/panorama/wissen-genial/fehleranalyse-zeigt-unzuverlaessigkeit-globaler-temperaturprognosen-klimamodelle-abweichung-a3012168.html
Cook-Studie
Ich habe die Studie!
nicht 97% für über 50% menschliche Ursache, sondern nur 0,54% (64 Studien)
Unter den ersten 10 von 64 Studien waren bereits 4x Ozon-Loch, das nichts mit CO2 zu tun hat
Klimawandel –
John Cook Studie (97%) mit Excel analysiert gelöscht
https://youtu.be/aR2bl32ObU0
Abbildung 35 Screenshot Cook-Studie
Fact Checking
The Claim Of 97% Consensus
On Anthropogenic Climate Change
2016_12_14
https://www.forbes.com/sites/uhenergy/2016/12/14/fact-checking-the-97-consensus-on-anthropogenic-climate-change/?sh=30c07f5e1157
Die 97% Einigkeit unter Wissenschaftlern, die es nie gegeben hat
2020_01_021
https://markus-fiedler.de/2020/01/02/die-97-einigkeit-unter-wissenschaftlern-die-es-nie-gegeben-hat/
97 Articles Refuting The “97%Consensus”
Mike Hulme, Ph.D. Professor of Climate Change, University of East Anglia
https://climatechangedispatch.com/97-articles-refuting-the-97-consensus/
Climate Consensus and ‘Misinformation
2013_08_30
DOI 10.1007/s11191-013-9647-9 https://link.springer.com/epdf/10.1007/s11191-013-9647-9?sharing_token=QtKeSe7tGk4p5oDPFky1m_e4RwlQNchNByi7wbcMAY5p9vZJveuwXcJtltfXrXsI0pZbZAhbmfIPKWyOQ2yYB7AOovdXAlVugeryu2JvrXkELNAlClUxL7e5V5GWUdtyYsi-ToIZuIM6sAfdePcfe4xqxcyqRlKqr4D0PHoFIXU%3D
IPCC AR6
Drastische Fehler im AR6 (Schulnote 5-)
2023_05_09
https://clintel.org/thorough-analysis-by-clintel-shows-serious-errors-in-latest-ipcc-report/
https://clintel.org/wp-content/uploads/2025/06/Clintel-The-Frozen-Climate-Views-of-the-IPCC-online-version.pdf
Andy May: Is AR6 the worst and most biased IPCC report?
2023_05_16
https://youtu.be/yegKl2nKBQI?t=38
Ist AR6 der schlechteste und verzerrteste IPCC-Bericht?
2023_05_19
https://eike-klima-energie.eu/2023/05/19/ist-ar6-der-schlechteste-und-verzerrteste-ipcc-bericht/
Unabhängig vom Klimawandel und unabhängig von der Natur-Studie wird Deutschland austrocknen, die Gründe sind vielfältig, ich zähle zwei auf.
1) zum einen die gezielte vor über weit über hundert Jahren begonne Trockenlegung durch Asphaltierung und Drainierung der Landschaft. Diese Maßnahmen legen die Bodenoberfläche trocken
2) Durch die Trinwassergewinnung und Ableitung des gereinigen Abwassers ins Meer. Diese Maßnahme der Trockenlegung geht bis in größere Tiefen, z.B. Trinkwasserbrunnen in Hamburg
Der städtische Versorger betreibt rund 480 Förderbrunnen. Die Spanne der Brunnentiefen ist hier enorm breit: [1, 2]
Folgen: Der tägliche Verbrauch pro Einwohner beträgt etwa 150 Liter, macht bei Hamburg täglich 2 Mio x 150 Liter. Und soviel geht auch ins Meer und nicht mehr in den Boden bis 400m zurück.
Zukunftsfolgen: Oberflächliche Versteppung Deutschland, gleichmäßiges Einsinken der deutschen Landflächen.
Wo haben Sie das denn her?
Man muss auch mal weiter sehen, als bis zum ÖRR…
Leider ist die Infrastruktur marode bzw. vernachlässigt worden, so das das viele Wasser nicht immer dahin gelangen kann, wo es gebraucht wird!
–
2025: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft
In Deutschland werden jährlich 17,9 Milliarden Kubikmeter (m³) Wasser entnommen, was 10,1% des langjährigen Wasserdargebots entspricht. Der Wasserverbrauch pro Kopf und Tag liegt bei etwa 126 Liter.
Von der jährlichen Wassermenge, die uns zur Verfügung steht, werden genutzt:
10,4 Prozent von Wärmekraftwerken,
3,8 Prozent durch Bergbau und verarbeitendes Gewerbe,
2,7 Prozent von der öffentlichen Wasserversorgung,
0,1 Prozent durch die Landwirtschaft.
Der Rest, also 82,9 Prozent, fließen ungenutzt ab oder verdunsten.
Wo ist das Problem?
Danke für die Rückmeldung:
Das Problem Deutschlands ist oben beschrieben, bitte nochmals durchlesen, Sie sind nicht der erste, ders nicht versteht. Ich habs nirgendwo her, sondern als Naturschützer im Laufe der Jahre erarbeitet. Als jahrzehntelanger Natur- und Umweltschützer hatte ich viele Spezialthemen. Manchmal kommt es mir vor, ich wäre der einzige, der es versteht.
Ihre Prozentangaben bestätigen nur meine allgemeinen Aussagen von oben, Ihre Aufschlüsselungen sind Bestätigungen. Sie haben z.B. nicht realisiert, dass ihre persönlichen 126 Liter aus den Tiefen unserer Böden kommen – und nach Gebrauch nicht mehr dahin zurückkehren. Der Boden unter unseren Füßen war mal ein ganz nasser Schwamm, jetzt ist er nur noch nass und wird immer trockener. Es sind nicht nur täglichen 126 Liter, das ist nur das Trinkwasser in den Haushalten, die Getränkeindustrie hat eigene Brunnen und vielfach die Industrie auch.
Bsp. Trinken Sie heute abend 2 Flaschen Bier und gehen aufs Klo, Sie spülen etwa 10 Liter Wasser über die KLäranlage ins Meer und damit haben Sie 10 Liter dem Boden entzogen. Der Kreislauf aus Bodenentzug und Abfluß ins Meer ist nicht geschlossen, auch wenn die meisten Menschen es glauben und auf den Niederschlag deuten. Das meiste dieses Niederschlages geht überhaupt nicht mehr nach unten in die Bodenversickerung, weil es durch die Trockenlegungsmaßnahmen gleich wieder oberflächlich in den nächsten Bach abgeleitet wird.
Außerdem: Der Niederschlag bringt nur das zurück, was schon immer zurückkam, und was die normale Verdunstung und den Wasserabluss ausmacht in Deutschland. In die Tiefen gelangt durch Versickerung immer weniger davon. Wir Menschen greifen mit unsrem Wasserentzug aus dem Bodenkörper Deutschlands in diesen Wassernaturhaushalt ein und legen ihn trocken. Deutschland wird zur Steppe werden, das merken wir zuerst im Sommer und jeden Sommer mehr.
Hat mit Klimawandel und CO2 überhaupt nichts zu tun.
Und wie war es in meinem Heimatort vor 70 Jahren oder in Rumänien bei meinen Verwandten noch vor 50 Jahren? Ich weiß es, ich habs selbst erlebt. Da war der Kreislauf noch geschlossen. Alles was Mensch und Vieh an Frischwasser verbrauchten ging wieder in den Boden zurück.
Und dieser Satz zeigt, dass Sie noch nicht verstanden haben:
Leider ist die Infrastruktur marode bzw. vernachlässigt worden, so das das viele Wasser nicht immer dahin gelangen kann, wo es gebraucht wird!
Das ist kein Wasserverlust, sondern es handelt sich um eine Teilmenge, die wieder zurückgeht in den Bodenkörper und zwar vor dem Gebrauch in Haushalt und Industrie. Sie sorgt dafür, dass der Bodenkörper unter unseren Städten noch einigermaßen feucht bleibt. Dafür trocknet das Erdreich an der Entnahmestelle, im Falle Hamburgs sogar unterirdische Eiszeitströme verstärkt aus.
..Forschungsarbeit, die angeblich Beweise dafür lieferte, dass der Klimawandel zu schwereren und häufigeren Dürren führt, wurde von der Fachzeitschrift „Nature“ zurückgezogen.
Na und?, den Klimawandel gibt es, er begann bei uns durch einen Temperatursprung im Jahre 1987/88. Aber dieser Klimawendepunkt wird nicht durch CO2-Verursacht, sondern durch viele andere Faktoren. Das muss die wichtige Botschaft sei
Ob dieser nicht durch CO2 verursache Klimawandel zu häufigeren und schwereren Dürren weltweit führt oder nicht, ist doch für uns Klimarealisten zunächst mal egal. Bei uns in Deutschland werden schwerere Dürren kommen, Deutschland wird im Sommer zu Steppe werden. Doch das hat aber überhaupt nichts mit dem Klimawandel zu tun, sondern mit der großflächigen Trockenlegung unserer Böden, durch die Trink- und Industriewassergewinnung sogar bis in größere Tiefen.
Die Trockenlegung Deutschland ist eine planmäßige Natur- und Umweltzerstörung.
Auch das ist nur ein Horrorszenario!
2025: In Deutschland werden jährlich 17,9 Milliarden Kubikmeter (m³) Wasser entnommen, was 10,1% des langjährigen Wasserdargebots entspricht. Der Wasserverbrauch pro Kopf und Tag liegt bei etwa 126 Liter.
Von der jährlichen Wassermenge, die uns zur Verfügung steht, werden genutzt:
10,4 Prozent von Wärmekraftwerken,
3,8 Prozent durch Bergbau und verarbeitendes Gewerbe,
2,7 Prozent von der öffentlichen Wasserversorgung,
0,1 Prozent durch die Landwirtschaft.
Der Rest, also 82,9 Prozent, fließen ungenutzt ab oder verdunsten.
Wo ist das Problem?
Das Problem ist, das Sie es noch nicht verstehen. „was 10,1% des langjährigen Wasserdargebots entspricht.“ Meine überspitzte Ergänzung: Und 89,9% leiten wir wieder ins Meer zurück.
Mein Rat, gehen Sie täglich in den Wald und suchen Sie sich noch bestehende Nassstellen, bitte fotografieren und die Besichtigungstage notieren. In 10 Jahren wird die Hälfte davon verschwunden sein. Wieso wird der Waldboden immer trockener?
Was Sie nicht verstanden haben: Es geht um das Wasser, das vor tausenden von Jahren in den Bodenkörper unter unseren Füßen bis in 500 m eingesickert ist, das holen wir raus und geben es nicht mehr zurück.