Sethakgi Kgomo
Ein immer lauter werdender Chor von Stimmen, der weltweit nachhallt und aggressiv für erneuerbare Energien wirbt, wird weiterhin den Kernpunkt verfehlen, nämlich die Notwendigkeit eines nachhaltigen Energiemix‘. Ein solcher Mix muss Grundlaststrom beinhalten. Dazu gehören in der Regel Kohle und Kernkraft. Ein nachhaltiger Energiemix kann nicht aufrechterhalten werden, wenn Grundlastenergie in Form von Kohlekraftwerken zugunsten erneuerbarer Energien wie Solar- und Windenergie aufgegeben wird. Hier in Südafrika werden wir über die Gefahren eines Ausstiegs aus der Kohle als zuverlässige Energiequelle falsch informiert.
Infolge dieser Fehlinformationen durch die Umweltlobbygruppen werden wir als Land in Bezug auf unsere gegenwärtige und zukünftige Energiesicherheit verwundbar. Es gibt keine empirischen Belege, die für erneuerbare Energien in Form von Wind- und Solarenergie als nachhaltige Alternativen zur Kohlekraft sprechen. Neben Kohle braucht man Kernenergie, um sicherzustellen, dass die Räder der Industrie jetzt und in Zukunft auf einer nachhaltigen Basis laufen.
Südafrika wird mit Anreizen aus dem Ausland überschüttet, darunter unter anderem aus den Vereinigten Staaten, Deutschland und UK, die uns dazu bewegen sollen, die CO₂-Emissionen zu senken. Wir werden mit ihren lautstarken Aufrufen bombardiert, „den Planeten zu retten“. Aufgrund dieses Drucks auf Südafrika wurde bereits ein großes Kohlekraftwerk vorzeitig stillgelegt. Die Folge dieser Entscheidung war eine Katastrophe für die Bewohner der nahegelegenen Stadt. Diese Stadt war vom Betrieb der lokalen Kohleindustrie und von eben diesem Kraftwerk abhängig. Diese voreilige Maßnahme der Regierung führte nicht nur zum Verlust von Arbeitsplätzen im Kohlebergbau und im Kraftwerk, sondern auch zur Zerstörung der lokalen Wirtschaft. Die florierenden lokalen Tante-Emma-Läden, Restaurants und andere Unternehmen mussten ebenfalls schließen, weil ihre Kunden verschwunden waren.
Bitte beachten Sie auch, dass Südafrika eine beneidenswerte Bilanz beim Schutz unseres Planeten vorweisen kann. Menschen aus aller Welt kommen hierher, um unsere wunderbaren, riesigen Wildreservate zu sehen und unsere Berge, Küsten und Wüsten zu besuchen, um dieses unglaubliche Naturwunderland zu erleben.
Es ist ärgerlich, dass wir auf kurzsichtige Weise dazu verleitet werden, in Südafrika riesige Wind- und Solaranlagen zu errichten – und das mit allerlei falschen Versprechungen. Meistens gehen diese Verlockungen mit dem Versprechen einher, dass dadurch zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen werden. Doch es stellt sich heraus, dass es sich dabei lediglich um einfache Tätigkeiten handelt, die nur während der Bauphase bestehen. Eine traurige Realität, die im Gesamtbild der Wind- und Solarenergiesysteme verborgen bleibt ist, dass die versprochenen Arbeitsplätze verschwinden, sobald die kurze Bauphase abgeschlossen ist. Es ist wichtig zu betonen, dass keine Arbeitsplätze in der Fertigung geschaffen werden, da die gesamte Solar- und Windhardware importiert wird. Diese Realität steht im Widerspruch zu den erklärten Zielen der Regierung in Bezug auf Lokalisierung und Industrialisierung. Darüber hinaus ist die Anzahl der Arbeitsplätze minimal, die für den langfristigen Betrieb der Solar- und Windkraftanlagen tatsächlich erforderlich sind. Ein wichtiges sozioökonomisches Argument ist, dass es zu einem Netto-Arbeitsplatzverlust kommt, wenn Kohlekraftwerke stillgelegt und durch Wind- und Solarenergie ersetzt werden – eine Tatsache, die von den Umweltschützern und anderen Befürwortern erneuerbarer Energien verschwiegen wird.
Es ist zudem wichtig zu beachten, dass Wind- und Solarenergie unter dem Strich zu steigenden Stromkosten führen. Dies ist besonders für die Armen von Nachteil. Die ernste Botschaft an die Vereinigten Staaten lautet, dass die Behörden nicht glauben dürfen, ihre „Hilfe“ komme Südafrika, insbesondere den Armen, zugute. Diese „Hilfe“ bewirkt genau das Gegenteil von dem, was beabsichtigt ist. Ebenso wichtig ist es zu beachten, dass es sich bei dieser „Hilfe“ in der Regel lediglich um einen Kredit handelt, der mit Zinsen zurückgezahlt werden muss. Letztendlich wird uns Südafrikanern der Arm verdreht, nur um uns noch tiefer in die Verschuldung zu treiben.
Abschließend möchte ich darlegen, dass diese „Hilfe“ dazu führt, dass die Meinung Südafrikas über den vermeintlichen guten Willen der Vereinigten Staaten getrübt wird. Wir stellen fest, dass wir von chinesischen Solarpaneel-Exporten abhängig werden. In vielen Fällen führen US-Hilfspakete, insbesondere wenn sie uns aufgezwungen werden, also zu einem geschädigten Image der Vereinigten Staaten von Amerika, was ein unerwünschtes Ergebnis ist.
Autor: Sethakgi Kgomo is a Corporate Governance Practitioner and Legal Analyst. Sethakgi is based in Johannesburg, South Africa.
Link: https://www.cfact.org/2026/03/21/the-severe-socio-economic-costs-of-solar-and-wind/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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