Die Welt der Klimawissenschaft (die „etablierte“ Fraktion) steht unter Schock, nachdem in alten Eisbohrkernen festgestellt worden war, dass der Kohlendioxidgehalt stabil blieb, als die Welt vor etwa 2,7 Millionen Jahren in eine Eiszeit eintrat. Der CO₂-Gehalt von etwa 250 ppm (Teile pro Million) lag offenbar niedriger als oft angenommen, wobei für den folgenden Zeitraum von fast drei Millionen Jahren nur eine Schwankung von 20 ppm verzeichnet wurde. Zudem wurden während des gesamten Zeitraums keine Veränderungen des Methangehalts festgestellt. Massive Temperaturrückgänge mit gelegentlichen Anstiegen in den Zwischeneiszeiten scheinen stattgefunden zu haben, ohne die „Treibhausgaswerte“ zu beeinträchtigen, und diese Erkenntnis hat in Aktivistenkreisen fast schon Panik ausgelöst.
Der vor drei Millionen Jahren vermutete CO₂-Gehalt lag bei etwa 400 ppm – ein praktischer Richtwert, der herangezogen wurde, um die darauf folgende Eiszeit und einen Rückgang auf 250 ppm zu erklären. Aufgrund der kürzlich veröffentlichten Studie ist diese Erklärung nun problematischer geworden, und es wird zu Recht darauf hingewiesen, dass die Temperaturänderungen mit natürlichen Klimaschwankungen einhergingen. Leider werden ähnliche Erklärungen bei der Diskussion der heutigen Klimaveränderungen meist ignoriert, um die „Netto-Null“-Fantasie zu fördern. Einige klammern sich verzweifelt an eine dominante Rolle des CO₂, darunter auch einer der Autoren der in Nature veröffentlichten Ergebnisse. Der Mitautor erklärt, dass die Ergebnisse auf eine noch größere Klimasensitivität gegenüber der Erwärmungswirkung von CO₂ hindeuten. Kurz gesagt: Die Gesetze der Physik und Chemie werden zwar in großem Umfang auf eine Epoche angewendet, aber man versäumt es, dies auch auf eine andere Epoche zu übertragen.
Der Titel der Studie, die von 17 in den USA ansässigen Wissenschaftlern verfasst worden war, reichte aus, um in der von „gesicherten Erkenntnissen“ und der „Netto-Null“-Besessenheit geprägten Wissenschaftsgemeinschaft Alarmglocken läuten zu lassen [Titel übersetzt]: „Weitgehend stabile CO₂- und CH₄-Konzentrationen in der Atmosphäre über die letzten drei Millionen Jahre.“ Eine begleitende Arbeit, die den aus Eisbohrkernen abgeleiteten Wärmegehalt der Ozeane untersuchte, wurde ebenfalls veröffentlicht. Carrie Lear, Professorin für vergangene Klimata und Veränderungen des Erdsystems an der Universität Cardiff erklärte, dass die Artikel „die Rolle von CO₂ nicht neu definieren, sondern unterstreichen, wie empfindlich das Klimasystem ist … deshalb ist der heutige rasante CO₂-Anstieg so alarmierend“.
Ach ja. Selbst wenn die CO₂-Schwankungen minimal sind – wahrscheinlich innerhalb einer möglichen Fehlermarge –, sind sie dennoch für große Temperaturschwankungen verantwortlich. Die Gesetze der Klimawissenschaft stehen „fest“: Steigt, sinkt oder bleibt das Spuren-Atmosphärengas CO₂ im Allgemeinen stabil, ist es fast ausschließlich für große Schwankungen der globalen Temperatur verantwortlich. Unter dieser recht wackeligen Annahme muss der Mensch aufhören, Kohlenwasserstoffe zu verbrennen, und in ein neo-malthusianisches vorindustrielles Zeitalter zurückkehren.
Die Hauptautorin der Studie Julia Marks-Peterson merkte an: „Wir waren definitiv etwas überrascht. Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, könnten sie darauf hindeuten, dass schon geringe Veränderungen der Treibhausgaswerte erhebliche Klimaveränderungen auslösen könnten.“ Das sei ein etwas beängstigender Gedanke, fügte sie hinzu – möglicherweise mit Blick auf künftige Fördermittel. „Könnten darauf hindeuten“ leistet hier ganze Arbeit, und man könnte auch vermuten, dass es plausiblere Meinungen gibt.
Tim Naish, Professor für Geowissenschaften an der Victoria University in Neuseeland, sagte in einem Zitat im Magazin New Scientist, es sei „viel zu früh, das Kind mit dem Bade auszuschütten“. Gott bewahre den Gedanken, dass dem Kind der Laufpass gegeben werden sollte, womit eine 40-jährige, wissenschaftlich wenig fundierte Dämonisierung von CO₂ und die damit verbundene Förderung eines extrem linken Netto-Null-Traums ein Ende fänden.
Die jüngste in „Nature“ veröffentlichte Studie liefert einen Einblick in das „blaue“ Eis der antarktischen Urzeit, das im Gebiet der Allan Hills entnommen worden war. Sie reicht zeitlich weiter zurück als die üblichen 800.000 Jahre, die Eiskernaufzeichnungen abdecken. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass in den letzten drei Millionen Jahren, als der Meeresspiegel sank und sich die Eiszeiten verschärften, die Konzentration der wichtigsten Treibhausgase bemerkenswert stabil blieb. Zum ersten Mal hat die Studie die direkten Gasmessungen bis in das späte Pliozän zurückverfolgt. In den letzten drei Millionen Jahren bis zum Beginn des Pleistozäns zeigten die globalen Temperaturen einen langfristigen Abkühlungstrend von mehreren Grad Celsius, unterbrochen von immer stärkeren Schwankungen zwischen den Eiszeiten. Bei Temperaturschwankungen zwischen den Eiszeiten, wie im aktuellen Holozän, steigen die Temperaturen oft um 5 °C und mehr.
Kritiker, welche die Beweise aus Eiskernen herunterspielen wollen, behaupten oft, diese seien zu ungenau, um ein vollständig präzises Bild der Gaskonzentrationen und Temperaturen zu liefern. Doch sie sind präzise genug, um einen allgemeinen Einblick in die zyklischen Abläufe zu gewähren. Sie bleiben die Quelle für einige der besten Daten, die wir über das Klima der Vergangenheit haben. Sie sind zweifellos genauer als die meisten indirekten Belege aus Millionen von Jahren. Doch unabhängig davon, welche Beweise herangezogen werden, ist es schwierig, einen offensichtlichen und kontinuierlichen Zusammenhang zwischen CO₂ und Temperatur über die gesamte geologische Aufzeichnung hinweg festzustellen, die 600 Millionen Jahre bis zum Beginn des reichhaltigen Lebens auf der Erde zurückreicht. Sicherlich gibt es keinen, der die politische Vorstellung rechtfertigt, dass der Mensch durch die Verbrennung von Kohlenwasserstoffen den Klimathermostat steuert.
Tatsächlich sind die Belege so dürftig, dass Les Hatton, emeritierter Professor für Informatik an der Kingston University, kürzlich anhand von Eisbohrkernen feststellen konnte, dass im aktuellen Interglazial, das vor 20.000 Jahren begann, in jedem sechsten Jahrhundert ein Temperaturanstieg von 1,1 °C über einen Zeitraum von 100 Jahren zu verzeichnen war. Geht man 150.000 Jahre zurück, lag die Häufigkeit bei etwa einem von sechs bis einem von 20 Jahrhunderten. Keine dieser Erkenntnisse deutet darauf hin, dass die aktuelle Erwärmung ungewöhnlich ist oder in erster Linie durch menschliche Aktivitäten verursacht wird. Es versteht sich von selbst, dass keine dieser Erkenntnisse die Schlagzeilenmacher in den auf Narrative versessenen Mainstream-Medien kümmert.
Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Jeder Stoff hat seine Wärmekapazität, also die Wärmemenge, die er aufnimmt um ein Grad wärmer zu werden bzw. bei Abkühlung wieder abgibt. In einem Gemisch (Luft) errechnet sich diese aus den einzelnen prozentualen Anteilen. Ändert sich die Zusammensetzung ändert sich somit auch die Wärmekapazität. Bei Verdopplung des CO2-Wertes ändert sich der Wert erst in der 4. Nachkommastelle.
Ganz anders sieht es mit Wasserdampf aus. Die Wärmekapazität ändert sich stark sowohl bei gleicher Masse als auch bei gleicher Konzentration ( Mollier h-x Diagramm).
Wird die Wk größer dauert bei gleicher Heizleistung die Aufheizung länger. Gleiches gilt für die Abkühlung.
Die Mehrzahl der mir bekannten Laborversuche nutzen diesen Effekt zum Nachweis der Wirksamkeit des CO2 mit viel höheren Konzentrationen als 400 ppm.
CO2 ist nicht gesundheitsschädlich wir atmen 4000 ppm aus. In Räumen sollte der Wert von 1500 nicht überschritten werden. Deshalb gibt es Lüftungsregeln, was voraussetzt, dass Frischluft geringere Werte haben muss. Da Pflanzen CO2 zum Wachstum brauchen, wären 800 ppm wohl ein Optimum für Flora und Fauna.
In der Troposphäre ist die Wetterzone. Die dort ankommenden Sonnenstrahlen werden ungehindert bei klarem Himmel durchgelassen und erwärmen die Erdoberfläche (Wärmeübertragung durch Strahlung). Die Luft wird durch Konvektion erwärmt. Die Albedos erwärmen die Luft unterschiedlich, was zu Turbulenzen führt.
Rückstrahlung durch CO2 ist einfach nur Mumpitz. Die Strahlungsbande eines Mediums ist unabhängig vom energetischen Zustand. Und nicht nur CO2 ist Wärmeträger!
Mumpitz ist genauso eine „Globaltemperatur“. Die durchschnittliche Schülerzahl der Klassen im Land X beträgt 22,36 Schüler??? Dieser Wert ist mathematisch korrekt und auch nicht fehlerbehaftet. Bei der Temperaturmessung kommen alle Messfehler dazu. Selbst die Messung ist nur eine durchschnittliche an der Messstelle. Auch die Angabe der Temperatur von -18 grd C bei einer Erde ohne Atmosphäre ist Unsinn.
Der „Temperatursprung“ 1988 ist sicher mit Luftreinhaltung zu „verdanken“. Die Entschwefelung von Treibstoffen und Rauchgasen spielt sicher auch eine Rolle.
Das Narratif vom menschengemachten Klimawandel schwankt immer mehr.
[telepolis.de/article/Klima-Mars-steuert-mit-11228496.html]
Schon der erste Satz zeigt das Dilemma der Betrachtung der Vergangenheit und den Konsens darüber, das kaum jemandem bewusst ist. :
“ vor etwa 2,7 Mio Jahre trat eine Eiszeit ein“
Nun, unter Eiszeit versteht man im eigentlichen Sinne ein Abkühlung um knapp 10 Grad zu heute, mit Gletscherbildung über große Teile von heute eisfreie Landschaften mit der Dauer von einigen Zehntausend Jahre, letzte vor 12.000 Jahrezu Ende gegangen. Im Wechsel zwischen Zwischenwarmzeit und Eiszeit innerhalb eines Eiszeitalters, das viele Millionen Jahre dauert.
Ausserhalb der Eiszeitalter, wie das heutige, ist es 10 Grad wärmer und die Pole eisfrei. Das ist der eigentliche Dauerzustand, zu 70-80% der Erdgeschichte vorherrschend, unterbrochen regelmäßig durch Eiszeitalter. Erstmal dazu, dass 2-3 Grad uns umbringen, nein, 10 Grad mehr ist Standard!
Noch schöner wird es, wenn man wissen will, wann begann denn eigentlich das Eiszeitalter? Man findet, vor 2,6 Mio, als die Arktis einfrohr, oder schon vor 34 Mio, als die Antarktis schon einfrohr. Es ist also reine Betrachtungssache, der Südpol ist weit weg also begann das Eiszeitalter erst vor 2,6(7) als es im Norden kälter wurde oder eigentlich schon vor 34 Mio Jahre, und vor 2,6 wurde es noch mal kälter. Jeder wie er will!
Dazu kommt noch dass niemand CO2 oder Temperatur gemessen hat. „Anhand von Proxies ermittelt“ bedeutet im Klartext “ grob geschätzt anhand von völlig anderen Merkmalen, die mit dem eigentlich zu ermittelnden Wert nur am Rande etwas zu tun hat“. Meistens Bauformen von versteinerten Lebewesen, anhand dessen man sich die Lebensbedingungen ausmalt. Sollte man nie vergessen. Um die Glaubwürdigkeit der eigenen Veröffentlichung zu erhöhen spricht man von Proxies, der Leser sollte aber nie vergessen, bei allen Betrachtungen der Vergangenheit ist die Fantasie der Gebrüder Grimm enthalten, immer!
Die Grünen sind keine demokratische Partei, sie predigen nur ihre Weltanschauung, hier gut erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=O-4y_ybeP6I
Leider blicken das die meisten Deutschen überhaupt nicht.
Die Netto-Null Aktivisten lassen sich durch gar nichts aus der Ruhe bringen.
Die haben einen festen Glauben, und zwar, dass die Deutschen – natürlich sie selbst ausgenommen- das Klima der Erde zerstören und nur sie selbst können die Erde retten.
„Neue Erkenntnisse, die keinen Zusammenhang zwischen CO₂ und der Temperatur in den letzten drei Millionen Jahren belegen“
Ich wundere mich immer wieder dass EIKE seit nunmehr 19 Jahren seine mühsame Aufklärungsarbeit gegen den CO2-Wahn von Mainstream und Energiepolitik mit der Falschaussage konterkariert dass CO2 (also dessen Gegenstrahlung) keinen Einfluss auf die Bodentemperatur hat und damit in der Fachwelt an Reputation verliert.
Die sorgfältig berechnete globale All_inclusive-Klimasensitivität ECS von nur etwa 0,6 Grad pro CO2-Verdoppelung im Gleichgewicht (MODTRAN, Harde, CLINTEL, Dietze) sowie die wiss. anerkannte Formel ∆T=ECS•ln(C/Co)/ln(2) sollte doch man nicht ignorieren wenn man gegen unsere unbezahlbare, unnötige und unrealisierbare Dekarbonisierung vorgehen will – z.B. mit dem langfristigen Effekt von nur 0,00005 Grad wenn der vom gesprengten Kohlekraftwerk Ibbenbüren gelieferte Strom dann CO2-frei erzeugt wird, aber die saisonalen Speicher für den Ökostrom mitsamt Dunkelflauten astronomische Kosten verursachen. Bereits ohne die Speicher betragen nur die Investkosten etwa 1,5 Mrd. € pro millionstel Grad.
Hinweis zu Prof. Carrie Lear und der vermeintlich alarmierend hohen Paläo-CO2-Sensitivität: Wie unter https://www.fachinfo.eu/dietze2022.pdf dokumentiert, spielt hier vielleicht die Verwechslung der um etwa den Faktor 20 (!) höheren solar-ozeanischen Ausgasungssensitivität mit der nur geringen strahlungspphysikalischen CO2-Klimasensitivität eine Rolle. D.h. ECS wäre statt 0,6 etwa 12 K.
Gegenstrahlung geht durch ihre extrem geringe Eindringtiefe von nur Mikrometern in den Skin-Layer der Weltmeere quasi vollständig in die Verdunstungswärme. Wegen des Energieerhaltungssatzes kann also nicht auch noch eine Erhöhung der Enthalpie der Mischschicht der Weltmeere erfolgen, zumal das aber auch das die Verdunstungswärme erhöhen würde.
Die Erhöhung der Verdunstungswärme führt dank der Phasen des Wassers fest, flüssig & gasförming, in luftigen Höhen quasi zwangsläufig durch Kondensation zur vermehrter Wolkenbildung und damit zu einer Erhöhung des Albedo Effekts (Reflektion des Sonnenlichts an Wolken).
Damit nimmt die Sonneneinstrahlung an der Erdoberfläche aber ab … VOILA … der atmosphärische Regelkreis (Verdunstung, adiabatische Konvektion, Kondensation & Wolkenbildung und da oben dann mit Planck’schem Emissionsspektrum, da dann wieder kondensierte Materie) der Wasser getriebenen Erdatmosphäre ist damit geschlossen.
Das nennt man Gegenkopplung und ist deswegen eben nix mit Wasserdampf-„Verstärkung“, bei der all die Klimaretter uns Bürgern Gegenkopplung als Mitkopplung unterjubeln wollen … 😉
Das nennt man Gegenkopplung und ist deswegen eben nix mit Wasserdampf-„Verstärkung“,..
exakt richtig argumentiert. Immer unter der Annahme, dass es die Gegenstrahlung überhaupt gibt.
Die Atmosphäre absorbiert und emittiert IR Strahlung mittels H2O und CO2. Das kann man messen und wird gemessen. Diese Gegenstrahlung ist alleine eine Funktion der Temperatur und des Partialdrucks der existierenden Gase.Das passiert vor allem aus Höhen maximal 1000 bis 5000m T hoch 4 nicht vergessen !!!! und erfolgt fast so komplett durch H2O. Für die Erwärmung der Erdoberfläche ist das sehr wichtig. Allerdings ist Absorption von der Erde aushehender IR Strahlung und dann Reemission gegen den Erdboden ein Nullsummenspiel. Das gilt auch für die durch Kondensation freiwerdende latente Wärme in der Atmosphäre. Diese Wärme der Atmosphäre gegen den Erdboden gestrahlt ist in der Bilanz wieder ein Nullsummenspiel. Verdunstung kühlt die Wasseroberfläche. Was allerdings davon aus der Atmosphäre gegen den Weltraum geht ist verloren. Das kühlt also die Atmosphäre. Die vielfach geäußerte Erklärung des THE die von der Erde ausgehende IR Strahlung kommt als Gegenstrahlung zurück und erwärmt zusätzlich die Erde ist offenkundig falsch.
Herr Vetter, der Wasserdampf ist ein THG, verringert aber auch den THE z.T. durch Überlagerung des CO2-Spektrums (soweit er nicht gesättigt ist). Das wird bei reeller Berechnung von ECS berücksichtigt. Mehr Wolken, also eine höhere Albedo, entsteht nur soweit die Atmosphäre abkühlt. Das wird m.W. nicht betrachtet. Sehr wohl muss aber beim THE (im Gegensatz zu ‚clear sky‘ beim IPCC) die Tatsache berücksichtigt werden dass CO2 unterhalb von Wolken (quasi IR-Schwarzstrahler) hinsichtlich Gegenstrahlung kaum einen Effekt hat.
Ob die ECS pro CO2-Verdoppelung jetzt bei 0,5° (Harde) oder 0,6° C (Dietze) ist für die Aktivistengemeinde der Klimakirche völlig unerheblich und wird vergleichbar mit dem umkippenden Sack Reis in China bewertet. Es kann für diese gut bezahlten „Klimaforscher“ nur das CO2 sein, wenn es „zu heiß, zu trocken, zu kalt, zu nass“ ist oder wird. Und nur das fossile CO2 ist das schlimme Molekül, quasi ein unnormales Molekül, weil es auf Ewigkeit in der Versenkung gelagert sein sollte (aber sowieso nicht ist). Die Frage, wer denn den Klimabus fährt, ob das CO2 am Steuer sitzt und die Temperatur fährt hinten sitzend als Passagier mit oder es verhält sich genau gegenteilig, ist bei den meisten Eikerianern mit bestem Gewissen geklärt! Man darf gerne dazu auch noch bei Demetris Koutsoyiannis und Kollegen näheres nachlesen. Ich lasse mich aber auch nicht davon abbringen, auch dem Menschen (Homo sapiens) eine Rolle am ewigen Klimawandel zuzubilligen. Allein wenn ich mir die Temperaturverläufe an schönen Sommertagen an verschiedenen Erdoberflächen/Ökotopen anschaue, brauche ich keine komplexen Klimamodelle, die mir weissagen, der Deutsche lebt nicht mehr in einem vorindustriellen Waldland glücklich, zufrieden und klimaneutral, sondern ganz im Gegenteil überhaupt nicht klimaneutral in einer auf 100% der Fläche umgewandelten Kulturlandschaft mit UHI-Effekten und anderem Gedöns (s. ABB.). Zehntelgradorgien zwischen Asphalt und Wald spielen da keine Rolle. Ob das unzufrieden oder glücklich macht? Auf jeden Fall hat das CO2 als „Katastrophenmolekül“ in dieser Frage null Bedeutung. Es wird höchste Zeit das CO2 als Lebensmolekül wieder lobzupreisen!
„Beton“ .?.. nicht zu vergessen die vielen Windräder und die Solaranlagen, die ebenfalls ihre Umgebung nachhaltig beeinflussen
Die „wissenschaftlich anerkannte Formel “ der s.g. Sensitivität ist im eigentlichen Sinne der heilige Gral der Sekte “ Zeugen Klimasowas“ (in Anlehnung einer bekannten Sekte mit gleichen wissenschaftlichen Wert), deren Orbergurus Dietze, Harde u.A. natürlich überall vertreten müssen. Es wurde in tausend Computerspielereie dieser Zusammenhang programmiert und dann behauptet, das ist die Wahrheit. Frei nach Goebbels, „sag eine Lüge tausend mal….“
Noch mal zu Verdoppelung: ein Sandkorn verdoppelt ergibt 2 Sandkörner, also praktisch nichts, die Sandmenge der Sahara verdoppelt ergibt halb Afrika unter Sand! Gleiche Auswirkung? Lächerlich!
In der Erdgeschichte gab es CO2 Verschiebungen im Zehner Prozentbereich und Temperaturverschiebungen im Zehner Gradbereich in völlig unterschiedlichen Verläufe, ohne jeglichen Zusammenhang. Nun werden ähnliche Verläufe im ppm Bereich und Temperaturverläufe hinter dem Komma im erdgeschichtlich nicht messbar kurzen Zeit (aus welchen Grund auch immer, Lösbarkeit in den Meeren am wahrscheinlichsten, als Grundlage des Glaubens erhoben. Der eigentliche Grund ist, dass die Finanzelite sehr viel Geld damit macht und die Orbergurus einen sehr hohen Status haben. Ohne den Glauben müssten diese arbeiten gehen, das wäre schrecklich, können wir nicht zulassen!
Seit 570 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 zu sehen
Greenpeace-Mitbegründer Dr. Patrick Moore und andere Climate Scientists Say We Should Embrace Higher CO2 Levels
2023_12_23 https://www.theepochtimes.com/article/climate-scientists-say-we-should- embrace-higher-co2-levels-5551562
Norwegen
Norwegens Statistikamt widerspricht Klimanarrativ: CO₂ zu schwach, um Temperatur zu beeinflussen
2024_01_26 https://www.epochtimes.de/umwelt/klima/norwegens-statistikamt-widersprichtklimanarrativ-co2-zu-schwach-um-temperatur-zu-beeinflussen-a4510811.html
Leave No Stone Unturned‘ in Gas Exploration, Norway Tells Industry 2023_12_06 https://www.oedigital.com/news/509938-leave-no-stone-unturned-in-gasexploration-norway-tells-industry‘
Öl
https://youtu.be/NZZvWYV3Ouk?si=nbyipl5V_X8jgVB0
Die Temperaturänderungen der letzten 200 Jahre können nicht durch CO2 bewirkt worden sein,
2023_09_25 https://www.ssb.no/en/natur-og-miljo/forurensning-og-klima/artikler/to-what-extentare-temperature-levels-changing-due-to-greenhouse-gas-emissions
https://www.ssb.no/en/natur-og-miljo/forurensning-og-klima/artikler/to-what-extentare-temperature-levels-changing-due-to-greenhouse-gasemissions/_/attachment/inline/5a3f4a9b-3bc3-4988-95799fea82944264:f63064594b9225f9d7dc458b0b70a646baec3339/DP1007.pdf
Vostok- und Grönland-Eisbohrkerne
„Wir waren definitiv etwas überrascht. Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, könnten sie darauf hindeuten, dass schon geringe Veränderungen der Treibhausgaswerte erhebliche Klimaveränderungen auslösen könnten.“
Das ist die „Neue Wissenschaft“ ala Pippi Langstumpf: „. . . so wie sie mir gefällt.“
Soviel Ignoranz, Borniert- und Blödheit muß doch weh tun.
Sowas muß zur Not auch weggesperrt werden, damit die nicht eine Katastrophe für die Menschheit anrichten können.
Laienfrage: zu „dass schon geringe Veränderungen der Treibhausgaswerte erhebliche Klimaveränderungen auslösen könnten.“ Die gesehenen Schwankungen waren doch kleiner als die der letzten 100 Jahre? Wir haben doch mehr als 20 ppm Anstieg? Schließen daher die CO2- und Klimadaten der letzten 100 Jahre diese Schlussfolgerung nicht aus?
Die sogenannte „Klimawissenschafft“ schreibt immer wahrscheinlich, könnte, voraussichtlich, usw.
Hat also mit Wissen nichts zu tun.
Jeder Lotospieler könnte auch Millionär werden.
Meine Empfehlung an alle Klimaerschrockenen und Klimaveränderungsprofiteuren:
Finger weg von (unbehandelten) Eisbohrkernen und gefährlichen Proxies und volle Konzentration auf anthropogene Computersimulationen.
„…nachdem in alten Eisbohrkernen festgestellt worden war, dass der Kohlendioxidgehalt stabil blieb, als die Welt vor etwa 2,7 Millionen Jahren in eine Eiszeit eintrat.“
Was mich wundert ist, woher die Eisbohrkerne nehmen, die Millionen von Jahren alt sein sollen. Wiki gibt einen pauschalen Wärmestrom aus dem Erdinneren von 87 mW/m² an. https://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie
Jetzt liegen auf dem Gletscher Schnee und Firn, die sehr gut isolieren, das behaupten die Eskimos, die bis vor kurzem noch gemütlich in Iglus wohnten. Drunter kommen hunderte Meter von Eis, welches schon aufgrund seiner Dicke gut isoliert.
Und dann wird da unten eingeheizt. Nicht viel, aber stetig. Punktuell auch heftig, schließlich können immer mal irgendwo heiße Quellen sprudeln. Die ja oftmals nicht nur Wasser spucken, sondern auch Gase, wie das Fumarolen tun.
Dort soll es Eis geben, das Millionen von Jahre alt ist?
Miteinbeziehen muss man noch den Druckanstieg im Eis, wenn es im Winter draufschneit. Erhöht sich der Druck wird’s wärmer, die gesamte Eismasse, sowie der Fels auf dem die Eisplatte liegt. Dann schmilzt das Eis an der Sohle schneller. Das kehrt sich im Sommer um, wenn der Gletscher an der Oberseite abschmilzt.
Ist die Massenbilanz des Gletschers über größere Zeiträume negativ, weil oben mehr abschmilzt, taut dafür an der Sohle weniger ab, das ist ein automatischer Stabilisator.
Dazu ist mir eingefallen, dass Geologen rätseln, wieso im Yukon Tal der Permafrost so tief reicht:
„In central Yukon, the distribution of permafrost is more extensive but still discontinuous, while north of Dawson, it is nearly continuous. Permafrost is generally thicker and colder as you move further north. It may be over 300 m thick and colder than -3° C in parts of the north slope, while in sporadic locations around Whitehorse it is only a few metres thick and is barely below 0° C.“
https://storymaps.arcgis.com/stories/e8f551f19ada489ebad5669aa66ab93f
Die Geologen vermuten, dass dieses Gebiet während der Eiszeit lange eisfrei war, weshalb es so tief frieren konnte.
Ich behaupte das Gegenteil. Da lag ein dicker Eispanzer drauf, und als der wegschmolz verringerte sich der Druck im Untergrund. Fallender Druck = fallende Temperatur bis in eine große Tiefe.
Herr Kuchling, sie haben vergessen Ihre Beiträge als Satire zu Kennzeichnen.
Falls dies nicht satirisch gemeint war: lesen sie sich mal ein was den Druckschmelzpunkt von Wasser (Eis) angeht.
Herr Ketterer, danke für den Hinweis. Dazu möchte ich ein Beispiel konstruieren:
Im hohen Norden hat sich während der letzten Eiszeit in einer weitläufigen Senke auf Geröll ein Eisschild von mehreren hundert Metern Dicke gebildet. Entsprechend hoch ist der auf dem Geröll lastende Druck. Während Zwischenwarmzeiten einsickerndes Tauwasser bleibt durch diesen Druck auch unter Null Grad flüssig und kühlt das Geröll darunter beim Durchsickern unter 0°C.
Schmilzt oben der Gletscher ab, verringert sich der Druck im Geröll und das Wasser friert. Dadurch wird es wasserundurchlässig und die „Kälte“ ist gefangen. Weil Wasser immer was gelöst hat, kommt auch noch das Gesetz von Boyle-Mariotte, weshalb die Temperatur noch weiter fällt. Und weil der Druck sehr tief reicht, reicht dieses Gesetz ebenso tief.
Das ist ein schönes Gegenargument für die Klimaxsekte, die das Auftauen der Permafrostböden beklagt. Wie ich hier argumentiert habe, ist das ein ganz normaler Vorgang, eine Erinnerung an die vorige Eiszeit.
1000 m (in Worten ein Kilometer) Eis senkt den Gefrierpunkt auf ca -0,8°C.
Wenn das noch flüssige Wasser (bei -0,8°C) gefiert, um wieviel °C steigt die Temperatur des gebildeten Eises durch das ‚Gefrieren‘ im Rahmen der Druckentlastung?(Fachsprache: Durch die freiwerdende Schmlezenthalpie erwarten Sie welche Temperatur? ).
Wie kalt ist der Permafrost?
Herr Kuchling, Sie sagen:
Ich bin froh, dass Sie im wirlkichen Leben nichts wichtiges konstruiert haben.
Dennoch
MfG
Ketterer
Was sich ihren Wissen entziehen dürfte. Warum treten sie eigentlich so bitter auf? Auf welche Leistung wollen sie, das wir zurückblicken und sagen, Oh Herr Ketterer, das war sehr gut?
;-)))))
Ich dachte immer ich will mal Rentner werden, wenn ich mit dem Studium fertig bin, jetzt weiss ich, das man bitter werden kann, wenn man mit dem Studium aufhoert!
Wer hatte nur die Schnappsidee, das dazwischen Arbeit sein muss?
Herr Kuchling sie sagen:
Die Geologen sind Naturwissenschaftler, sie allem Anschein nach nicht.
MFG Ketterer
Ketterer, alles was die Vergangenheit der Erde beschreibt, enthält 30 bis 100% Spekulation (Schätzungen, Vermutungen, Annahmen). Wer behauptet zu wissen was in der Vergangenheit passiert ist, ist kein Naturwissenschaftler, sondern ein Schwindler.
Herr Georgiev, ihre Aussage (30-100% Spekulation) ist mir zu pauschal und passt insbesondere nicht zu dem gerade diskutierten Punkt (Enststehung Permafrost)
und zum Zitat Kuchling:
Das weiß die Naturwissenschaft besser ohne jede Spekulation; was Herr Kuchling hier schreibt, entbehrt jeglicher naturwissenschaftlicher Grundlage.
Auch möchte ich Ihrer Aussage klar widersprechen.
Es mag sein, dass man nicht alles weiß, was in der Vergangenheit passiert ist, aber daraus kann man nicht ableiten, dass man nichts weiß, was in der Vergangenheit passierte.
MfG Ketterer
Zum ersten Punkt, bei Erhöhung des Drucks erhöht sich unweigerlich die Temperatur, ansonsten würde keine Wärmepumpe und kein Kühlschrank funktionieren. Wie sich diese Erwärmung auswirkt ist von mehreren Faktoren abhängig, u.a. vom Grad der Druckerhöhung. Also „entbehrt jeglicher naturwissenschaftliche Grundlage“ ist definitiv falsch.
Zum zweiten Punkt, habe genug über die Erdgeschichte gelesen, u.A. total gegensätzliche Interpretationen der gleichen Funde. Also kann man schon 30-100% ansetzen. Grundsätzlich muss man dringend das Verb vermuten und nicht wissen verwenden, wenn man naturwissenschaftlich korrekt ist. Ein kleines Beispiel: CO2 Gehalt von vor x Mio Jahre wird anhand von Bauformen von versteinerten Lebewesen grob geschätzt. Wenn man dann „ermittelt“ oder „war so“ schreibt, ist man Schwindler und kein Wissenschaftler.
Georgiev vermutet:
„Zum ersten Punkt, bei Erhöhung des Drucks erhöht sich unweigerlich die Temperatur, ansonsten würde keine Wärmepumpe und kein Kühlschrank funktionieren.
Georgiev vermutet:
Wenn ich also für das nächste Gartenfest meinen Kühlschrank mit ca. 50 kg Bier und Weinflaschen belade, um wieviel Grad erhöht sich der Temperatur der Kachel an der Stellfläche des Kühlschranks?
Merken Sie etwas?
Selbstverständlich erhöht sich die Temperatur an der Stellfläche des Kühlschranks, ist allerdings nicht messbar, da erstens der Druck gering ist und zweitens die Wärme sofort abgeleitet wird und sich die Umgebungstempetatur einstellt.
Kilometerdickes Eis übt mehr Druck aus als paar Flaschen Bier und die Verhältnisse bezüglich der Temperaturentwicklunf im beschriebenen Beispiel kann ich nicht exakt einschätzen. Es beginnt aber definitiv mit einer Erwärmung.
Herr Georgiev, sie schreiben:
Es ging um die Auswirkung des winterlichen Schneefalls (Druckerhöhung), denn Druck allein bewirkt keinen Temperaturanstieg.
Und da liegen wir in der Größenordnung meines Kühlschrank-Beispiels.
Da startete meine Kritik.
Laut Herrn Kuchling, soll dieser Druckanstieg bewirken, dass die gesamte Gletschereismasse wärner wird und an der Gletschersohle schneller schmilzt.
Eine Erwärmung um Mili/Mikrokelvin ist für mich keine Erwärmung.
Herr Georgiev, sie schreiben:
Es ging um die Auswirkung des winterlichen Schneefalls (Druckerhöhung), denn Druck allein bewirkt keinen Temperaturanstieg.
Und da liegen wir in der Größenordnung meines Kühlschrank-Beispiels.
Da startete meine Kritik.
Laut Herrn Kuchling, soll dieser Druckanstieg bewirken, dass die gesamte Gletschereismasse wärner wird und an der Gletschersohle schneller schmilzt.
Eine Erwärmung um Mili/Mikrokelvin ist für mich keine Erwärmung.
Herr Georgiev, sie schreiben:
Es ging um die Auswirkung des winterlichen Schneefalls (Druckerhöhung), denn Druck allein bewirkt keinen Temperaturanstieg.
Und da liegen wir in der Größenordnung meines Kühlschrank-Beispiels.
Da startete meine Kritik.
Laut Herrn Kuchling, soll dieser Druckanstieg bewirken, dass die gesamte Gletschereismasse wärner wird und an der Gletschersohle schneller schmilzt.
Eine Erwärmung um Mili/Mikrokelvin ist für mich keine Erwärmung.
„Eine Erwärmung um Mili/Mikrokelvin ist für mich keine Erwärmung.“
Hatten Sie auch Zensur und vielleicht auch noch Bibelkunde im Lehrplan?
[Sarkasmus ein]
Ja klar, es ist die Zensur, die verhindert, dass (Zitat Kuchling)
Und es liegt nicht an der Physik, dass dies keinen Sinn macht, was sie da spekulieren.
[Sarkasmus aus]
Sorry für das mehrfache Posten. Dabei ist mir auch noch der Teil weggefallen:
Eine Erwärmung um Mili/Mikrokelvin ist für mich keine Erwärmung, die ein Schmelzen des Gletschers bewirken kann.
Jetzt kommen wir zur Sache, das ist interessant: Wie groß muss der Temperaturunterschied zwischen flüssigem und festem Zustand von Wasser bei ansonsten völlig gleichen Bedingungen sein?
Herr Kuchling,
Wenn wir die Eissäule eines Gletschers mit 15m WE Schnee belasten (unrelaistisch hohe Druckerhöhung) werden an der Sohle des Gletschers weniger als 1,5 mg Wasser pro m² geschmolzen. Unter der Voraussetzung, dass das Eis an der Gletschersohle ‚temperiert‘ war, also am jeweiligen Durckschmelzpunkt.
Effekte der Gletscherbewegung berücksichtige ich hier nicht. Dises spielen allerdings eine wesentlch größere Rolle.
Ein (wesentlicher) Temperaturunterschied sollte dabei nicht auftreten, sondern ein Phasenübergang.
MfG
Ketterer
Wir nähern uns meinem Beispiel. Das Eis das an der Sohle durch Druckerhöhung geschmolzen ist, weil es oben draufgeschneit hat, rinnt als Wasser fort und nimmt die für den Phasenübergang aufgewendete Energie mit. Wenn es im Sommer oben taut, dreht sich der Vorgang an der Sohle um und es friert dort. Schmilzt oben mehr weg als letztes Mal, friert es tiefer.
Herr Kuchling, sie belieben zu scherzen:
„Wir nähern uns […]“
Pluralis majestatis?
Ihr Beispiel ist das, was man im Allgemienen ein „totes Pfred“ nennt. Aber reiten Sie ruhig weiter….
„Wieviel Energie steckt den in diesem Wasser?“
Genau so viel, wie es durch die Erhöhung des Druckes wegen Schneezuwachses oben wärmer wurde. Und zwar in dem gesamten Volumen, das betroffen ist, also auch in dem Geröll unter dem Eisfeld.
Man muss jetzt nur noch rauskriegen, wie dick die temperierte Schicht ist. Also vielleicht geschätzt 1/3 der Gesamtdicke, dann weiß man wie viel wegfließt. Ist doch nicht so schwer, oder?
Herr Kuchling sie sagen:
Das sind Trivia,
nur die Größenordnung fehlt bei Ihnen.
Um es nocheinmal klarer zu formulieren:
Der Rechnung liegt eine unrealistisch hohe Schneemenge zu Grunde.
Das Pferd bleibt tot.
Aber IHR Pferd bleibt auch sowas von tot im Angesicht in praxi unwägbarer Verhältnisse …. , „theoretisch“ hin oder her, gelle ….., Herr Ketterer 😉
War ja schon klar, dass sie hier nur ihre übl(ich)e Überheblichkeit einbringen, zu Sache sagen Sie ja nichts.
Unwägbar ist das gar nichts….
Ketterer, Sie flüchten sich auf „Nebenschauplätze“, von denen Sie möglicherweise etwas theoretische Ahnung haben (oder anders: wofür man zumindest im Netz ein paar Formeln findet….). Was Sie hier von sich geben, ist ja nicht mal per se falsch, hat aber mit dem Fadenthema nix mehr zu tun…..
Herr Ketterer, zur Erinnerung, mein ursprüngliches Post auf dem unsere Unterhaltung beruht, bezog sich auf Permafrost im Tal des Yukon. Sie beweisen gerade, warum es den immer noch gibt.
Die Mathematik die ich begreife, endet an meinen Fingerspitzen, die theoretische in der Gegend des Tangens. Somit kommt unsere Gedankenspielerei jetzt an einen Punkt, wo meine Fähigkeit endet und die Ihre beginnt.
Ich bedanke mich für diese für mich lehrreiche Unterhaltung, Willi Kuchling.
Ja sicher ist der erhebliche Teil der Permafrost-Gebiete ein Relikt der Eiszeit. Aber:
Herr Kuchling, den Beitrag (1800h) hatte ich geschrieben, als ihr 1714h Beitrag noch nicht zu sehen war. Q.e.d.
MfG Ketterer
Klartext: Ihr Beitrag von 1714h zeugt von profunden Nichtwissen.
Danke,dass Sie dies so offen zeigen.
MFG Ketterer
Herr Ketterer ich bin Ingenieur Tiefbau mit Praxis u.a. im Tunnelbau. Jetzt in Rente.
Und Sie?
Ich bin Rentner, habe ein naturwissenschaftliches Studium mit Schwerpunkten Chemie, Umweltphysik und Physiogeographie abgeschlossen.
Dabei auch 15 Monate Studium Schwerpunkt Umweltphysik in den USA mit einem GPA von 4.0 absolviert.
Aber das ist kein Argument, antworten sie doch auf meine Kritik
Herr Ketterer, Umweltphysik ist so naturwissenschaftlich wie Theologie. Das eine ist die Wissenschaft der Christenkirche, das andere der Klimakirche. So wie man dem überzeugten Christen nicht viele Gesetzmäßigkeiten der Natur vermitteln kann, so auch Sie nicht die Naturwissenschaft.
Herr Georgiev sagt:
Sie haben offensichtlich keine Vorstellung von diesem Fach. An meiner Uni war dies ein Teil der Fakultät Physik, mit gutem Grund. Sie haben es ja nicht so sehr mit den Naturwissenschaften wenn ich Ihre Antwort richtig verstehe.
Da hier alle ihren Lebensweg als Begründung darlegen, mache ich mal mit.
Ich war Jahrzehnte für den Wohlstand für viele Familien verantwortlich, dafür muss man in komplexen, unübersichtlichen, nicht vorhersehbaren Situationen den Vorgang richtig einschätzen und die richtige Entscheidung treffen, und auch mal eine unweigerliche Fehleinschätzung beizeiten erkennen und korrigieren. Das nennt man Urteilsvermögen und ist im Westen ausgestorben. Darin bin ich besser als der US Präsident, er hat nicht erwartet, dass der Iran die Straße von Hormus sperrt, ich dagegen war überzeugt, dass genau das passiert.
Die meisten glauben lieber höhere Institutionen wie MMS, Staatsinstitionen, Schulen u.s.w. Bei mir liegt mein persönliches Urteil an erster Stelle und dieses hat im aktuell wichtigsten Fall die höchste Institution des Wertewestens übertroffen.
In Schulen und Hochschulen wird sowohl wissenswertes, wie auch totaler Humbug als Wissenschaft verkauft, Genderei als ein stellvertretendes Beispiel. Also, nach meinem maßgeblichen Urteil kann Uni-Wissen sowohl Naturwissenschaft, als auch totaler Unsinn sein.
Alles, was den Zusatz „Umwelt“ hat, ist ein Instrument der Ökokirche und hat mit Naturwissenschaft nichts zu tun. Es gibt Physik, aber es gibt keine Umweltphysik. Ob bei ihrem Studium 10% oder 90% echte Physik waren ist unerheblich, der Rest war definitiv Öko Ideologie. Da es ihr Lebensinhalt ist, werden Sie es nicht einsehen, ausgeschlossen. Ist trotzdem so.
Treffend formuliert, aber bis die vielen „Ketterer“ ihre „Fehlbildung“ möglicherweise begreifen, ist es für D leider schon unumkehrbar „gelaufen“ (ist leider schon heutiger Status ), …. bis dahin wird jegliche Mitschuld auf andere „delegiert“ und die eigene mit Ausflüchten geleugnet ….
Herr Ketterer, das trifft sich gut. Ich bringe die Ideen ein, und Sie als phantasieloser Rechenknecht holen die passenden Formeln aus der Kiste und beweisen es mathematisch. Das muss dann nur noch vom Patriarchen von Moskau und vom Pentagon genehmigt werden, damit es in die Schulbücher kommt.
Bei der Modern Money Theory hat das tadellos geklappt, deren Erfinder schwelgen im Luxus.
Herr Kuchling, Ihre ’sachbezogene‘ Antwort spricht Bände, Danke, da erübrigt sich jede weitere Diskussion.
War nett mit Ihnen zu diskutieren, man findet selten wen, der in Rente noch stolz auf Noten ist, die er während seiner Ausbildung bekommen hat. In einer Umwelt, die sich von der Welt von Newton und Einstein schon so weit unterscheidet, dass man die Fächer Umweltphysik und Physiogeographie von der allgemeinen Physik abtrennen muss.
Wenn es nicht so traurig wäre…..
Ihr Psychogramm vom Ketterer ist absolut preisverdächtig!!! 😉
Schön für Sie. Beruflich (also nach dem Studium) war was? Ich habe als Techniker und Ingenieur (Meteorologie und Hydrologie, >40 Jahre Beruf) mit „Umweltphysik“ und „Physiogeographie“ jedenfalls einige Verständnisprobleme. Von allem ein bischen? Bei einer Veranstaltung wurde ich mal von einem jungen Mann – mit Rastalocken und dreckigen Klamotten (nicht auf Sie gemünzt) – über Wetter und Menschenschuld belehrt. Auf die Frage, wer er denn überhaupt sei, kam die Antwort: „Ich habe an der HNE einen „Master Of Global Change …“ . Na dann: „Change“ mal schön weiter … *und weg*
Physiogeographie?
Da habe ich noch einen!
Wie waere es, wenn man die Richat Struktur in Mauretanien sinnvoll erklaeren koennte?
Nach meiner Meinung entsteht der Schlamm durch Reibung, wenn sich Gesteine gegeneinander verschieben. Die Erdoberfläche hebt sich bei jedem Durchgang unter dem Mond, also täglich, durch dessen Anziehungskraft um ca. 40cm. An Stellen mit unterschiedlicher Steifigkeit, wie Gebirge zu Ebene, könnte es dadurch Verschiebungen geben. Den horizontalen Anpressdruck liefert die Kontinentalverschiebung.
In dem Baulos an dem ich mitgearbeitet habe, wurden „Raibler-Schichten“ durchörtert, also komlett zerschertes Gestein, dem die Bauleitung besondere Aufmerksamkeit widmete.
Dieser Staub wird mit juvenilem Wasser nach oben gedrückt. In der Gegend von Baku gibt es Erdöl, das ja auch im Erdinneren entsteht, und nicht von eifrigen Dinos im Sumpf erbrütet wurde.
Das erstaunliche, finde ich, ist die Größe. Und das ich diese Erklärung recht schlüssig finde.
Auch erstaunlich ist das man die begleitenden Zirkularen Strukturen bei Google kaum oder gar nicht ausmachen kann. Andere zeigen diese jedoch.
Wir haben überhaupt keine Ahnung was da unten los ist. Da gibt es sicher auch horizontale Verschiebungen von Gesteinsplatten. So wie Wolken in unterschiedlicher Höhe in verschiedene Richtungen ziehen. Natürlich in der entsprechenden Geschwindigkeit.
Hier am Inn finde ich immer wieder Steine aus Gneis mit den abenteuerlichsten Verzerrungen der Bänderungen von ehemaligen Gesteinsschichten und Quarzeinschlüssen. Sogar im Relief, wegen der unterschiedlichen Härtegrade, erodiert.
Wir bemerken es nicht, weil wir diese Langsamkeit nicht begreifen. Die Schlammvulkane brauchen ja Zeit zum Wachsen, wenn sie wohl auch mal rülpsen…
Genießen Sie die letzten „aktuellen“ Satellitenbilder, neue wird’s wohl nicht mehr so schnell geben, oder mit Hilfe der KI erstellt. 😊