H. Sterling Burnett
„Climate Change Weekly“ hat sich bereits mit einem schwerwiegenden, aber selten umfassend diskutierten Problem im Zusammenhang mit industriellen Solar- und Windkraftanlagen befasst: dem Abfall am Ende der Lebensdauer.
Dies ist kein Problem der fernen Zukunft, sondern ein aktuelles. Viele der ersten Windkraftanlagen und Solarmodule nähern sich dem Ende ihrer Nutzungsdauer oder werden sogar vorzeitig ersetzt, kommen doch neue, effizientere Module und leistungsstärkere Turbinen auf den Markt. Darüber hinaus verursachen Notfälle weiteren Abfall, wie beispielsweise die Hagelschäden in Texas im Jahr 2024 und die jüngsten Schäden in Indiana und Illinois, wo riesige industrielle Solaranlagen durch Stürme zerstört wurden, darunter Hagel und Tornados, wodurch die Anlagen außer Betrieb gesetzt wurden und ein Sanierungsproblem entstand, wobei viele Anwohner und Gemeinden in der Umgebung ihre Besorgnis über potenziell giftige Chemikalien äußerten, die aus den zerbrochenen Modulen austreten könnten.
In einem Beitrag aus dem Jahr 2023 stellte ich fest, dass einige wenige Medien – wirklich nur sehr wenige – begonnen hatten, das wachsende (das Wortspiel ist durchaus beabsichtigt, wenn man die riesigen Berge von Turbinenflügeln, Wellen und Modulen bedenkt) und drängende Problem anzuerkennen und anzusprechen, was mit den Abfällen aus der Wind- und Solarenergie geschehen soll.
Das Recycling von Solarmodulen ist schwierig und teuer. Es kostet 30 Dollar, jedes Solarmodul zu recyceln, um Mineralien, Metall und Glas im Wert von 3,00 bis 8,00 Dollar zurückzugewinnen. Im Gegensatz dazu kostet es etwa 1,00 Dollar pro Modul, gebrauchte Module auf eine Deponie zu transportieren, und etwas mehr, ineffiziente gebrauchte Module zur Wiederverwendung in Entwicklungsländern in Übersee zu verschiffen, wodurch die Abfallprobleme an einen anderen Ort verlagert werden.
Aus wirtschaftlichen Gründen wird weniger als jedes zehnte Solarmodul recycelt. Da jedes Jahr Millionen weiterer Module installiert werden, verschärft sich das Problem.
„Der Grund, warum sich nicht mehr Unternehmen mit dem Recycling von Solarmodulen befassen ist, dass es wirtschaftlich keinen Sinn ergibt“, erklärte A. J. Orben, Vizepräsident von We Recycle Solar, gegenüber GreenBiz im Jahr 2023, als ich erstmals über dieses Problem berichtete. „Die Kosten für die Zerlegung eines Moduls und die Rückgewinnung der Rohstoffe sind höher als der Wert der Rohstoffe selbst.“
Das mit der industriellen Windenergie verbundene Abfallproblem ist noch größer. Zwar kann das Metall in den Türmen und Maschinen recycelt werden, doch ist es schwierig, die massiven Rotorblätter sinnvoll zu verwerten, außer sie für bestimmte Zwecke in kleine Stücke zu zerkleinern, was sehr kostspielig ist. Die Stilllegung und Entsorgung jeder Onshore-Windkraftanlage vom Sockel bis zum Rotorblatt kostet schätzungsweise zwischen 440.000 und 675.000 US-Dollar pro Einheit, wobei die Kosten für den Abbau von Offshore-Windkraftanlagen Schätzungen zufolge bei über 1 Million US-Dollar liegen. Der Wert des Materials aus den Türmen und Getrieben beträgt etwa 28.000 US-Dollar pro Einheit, also weit weniger als ein Zehntel der Abbaukosten. Infolgedessen landen Metall, Getriebe, Beton und andere Materialien oft auf Deponien, ebenso wie die Verbundwerkstoff-Rotorblätter, nachdem sie unter hohem Kostenaufwand und mit hohen CO₂-Emissionen durch die zum Transport und Zerkleinern eingesetzten Maschinen zerkleinert wurden. Die Rotorblätter werden meist deponiert oder einfach oberirdisch der langsamen Zersetzung überlassen, wodurch beträchtlicher Platz verschwendet wird.
Vor fünf Jahren beschrieb der Journalist Duggan Flanakin die Entsorgungsverfahren und die Probleme, mit denen die Branche damals konfrontiert war – Probleme, die sich mit der steigenden Anzahl und Größe der Windkraftanlagen nur noch verschärft haben:
Für den Transport jedes einzelnen Rotorblatts zur Deponie ist ein eigener Sattelzug erforderlich, und für das Zerkleinern ist leistungsstarke Spezialausrüstung nötig. Da allein in den Vereinigten Staaten bereits jährlich rund 8.000 Rotorblätter außer Betrieb genommen werden, ergibt das 32.000 Lkw-Ladungen in den nächsten vier Jahren; in wenigen Jahren werden diese Zahlen um das Fünffache steigen.
Einige Windenergieunternehmen zerschneiden die riesigen Rotorblätter in kurze Abschnitte, bevor sie sie auf Deponien bringen, weil den meisten Deponien die entsprechenden Schneidwerkzeuge fehlen. Die heutigen Rotorblätter sind 20 Prozent länger und ihre Türme bis zu 60 m höher als die meisten der derzeit auf Deponien gelagerten.
Die Entsorgungskosten für Windkraftanlagen belaufen sich auf über 400.000 Dollar pro Stück [Anmerkung von HSB: siehe die oben angegebene aktualisierte, höhere Kostenzahl]. Das bedeutet, dass die Entsorgung der derzeit in den USA im Einsatz befindlichen 60.000 Windkraftanlagen 24 Milliarden Dollar kosten würde. Die Kosten und die Belastung für bestehende Deponien werden steigen, erreichen doch immer mehr längere und schwerere Rotorblätter das Ende ihrer Lebensdauer.
In den nächsten 20 Jahren könnten allein in den USA 720.000 Tonnen Abfall aus Rotorblättern entsorgt werden müssen. Ein Bericht aus dem Jahr 2018 prognostizierte jedoch einen Rückgang der Deponiekapazitäten in den USA um 15 % bis 2021, wobei nur noch Kapazitäten für etwa 15 Jahre verbleiben. Wir werden völlig neue Deponien genehmigen müssen, nur um den Abfall von Windkraftanlagen zu bewältigen – zusätzlich zu den Bergen von Solar- und Batterieabfällen.
Nicht jede Deponie ist für die Entsorgung von Windturbinen-Abfällen zertifiziert, und viele der zertifizierten Deponien haben sich entschieden, dies abzulehnen, da der Platzbedarf einfach zu groß ist. Die vorzeitige Schließung von Deponien, weil in der Grube oder auf dem Haldenplatz kein Platz mehr ist, ist kostspielig und zwingt die Gemeinden dazu, neue Deponien oder andere Wege zur Abfallentsorgung zu finden. Es macht für die Kommunalverwaltungen immer weniger Sinn, so viel Platz auf öffentlichen Deponien für Unternehmen zu reservieren, die bereits von enormen staatlichen Subventionen profitieren, wobei die Kosten von den Steuerzahlern und Gemeinden getragen werden.
Dies hat die Profiteure der Windkraftbranche zu einer anderen „Lösung“ veranlasst: Sie lagern stillgelegte Windkraftanlagen oberirdisch auf Freiflächen. Tausende Hektar sind mit Windkraftanlagen übersät, die dort im Laufe der Zeit verrotten – mit unbekannten Auswirkungen auf die Umwelt – auf Flächen, die für andere Zwecke als als Windkraft-Schrottplätze genutzt werden könnten. Diese Praxis ist umstritten, und staatliche sowie lokale Behörden gehen zunehmend gegen die wachsende Zahl unregulierter Halden mit unbrauchbarem Abfall vor, die von der Windkraftindustrie hinterlassen werden.
Im Jahr 2023 stellte ich fest, dass einige Medien begonnen hatten, über das Abfallproblem zu berichten, doch diese Berichterstattung und Analyse ließ bis vor kurzem wieder nach. Wissenschaftler und Analysten zeigen in letzter Zeit aber erneut verstärktes Interesse, vielleicht weil das sich verschärfende Problem selbst für diejenigen in ihren Elfenbeintürmen und Vorstandsetagen nicht mehr zu ignorieren ist.
Die London School of Economics (LSE) hat kürzlich über das Problem der Solarabfälle in Australien berichtet. Auch wenn das Erkennen des Problems der erste Schritt zu seiner Lösung ist, bietet der LSE-Artikel leider keine neuen Lösungen: Er fordert die Regierungen auf, Solarunternehmen dazu zu verpflichten, alte Solarmodule zur Wiederverwendung oder zum Recycling zurückzunehmen. Das ist alles schön und gut, nur werden dabei die damit verbundenen Kosten nicht berücksichtigt – und genau das ist der Grund, warum dies derzeit so selten geschieht. Da die Kosten für Recycling und Wiederverwendung so viel höher sind als die für die einfache Deponierung der Abfälle, würde eine Verpflichtung der Solarunternehmen dazu bedeuten, dass sie diese Kosten einfach an die Verbraucher oder Steuerzahler weitergeben, beispielsweise durch die Erhebung einer Entsorgungsgebühr für jedes Modul. Da Solarenergie nach wie vor teurer ist als klassische Energiequellen, würde dies die ohnehin schon schnell steigenden Stromrechnungen nur noch weiter verteuern.
Vielleicht ist Australien nicht mit der Krise der Bezahlbarkeit konfrontiert, die den Einwohnern der Vereinigten Staaten Sorgen bereitet, aber ich bezweifle das, da glaubwürdige Schätzungen darauf hindeuten, dass die Australier allein bis Mitte 2026 mit einem Anstieg ihrer Stromrechnungen um 24 Prozent rechnen müssen. Die Aufnahme hoher Entsorgungsgebühren für Solaranlagen in die Rechnungen der Stromkunden – selbst wenn diese versteckt oder irgendwie als harmlos bezeichnet werden – scheint kein guter Weg zu sein, um niedrigere Preise – oder die Wiederwählbarkeit der Politiker – zu sichern, es sei denn, die australischen Wähler unterscheiden sich von denen in den Vereinigten Staaten, wo Meinungsumfragen eine mangelnde Bereitschaft zeigen, höhere Energiepreise zur Bekämpfung des Klimawandels zu zahlen.
Die LSE ist jedoch nicht die einzige akademische Einrichtung, die das Problem der Abfallströme im Bereich der erneuerbaren Energien anerkennt, wenn auch verspätet. Ein kürzlich in der Harvard Business Review (HBR) veröffentlichter Artikel mit dem Titel „The Dark Side of Solar Power“ beschreibt, wie Subventionen und Effizienzsteigerungen viele Verbraucher dazu veranlassen, erstmals Solarmodule zu kaufen, und andere dazu, ihre bestehenden Solarmodule durch effizientere Modelle zu ersetzen, bevor die Subventionen auslaufen. Das Ergebnis: ein nicht nur vorübergehender, sondern langfristiger Überschuss an unerwünschten Solarmodulen.
Die Autoren der HBR-Analyse schreiben:
Sollten vorzeitige Auswechslungen wie von unserem statistischen Modell vorhergesagt eintreten, können sie in nur vier Jahren 50-mal mehr Abfall verursachen, als von der IRENA erwartet. …
So alarmierend diese Zahlen auch sind, werden sie der Krise möglicherweise nicht ganz gerecht, da sich unsere Analyse auf Anlagen in Privathaushalten beschränkt. Bezieht man gewerbliche und industrielle Solaranlagen mit ein, könnte das Ausmaß der Auswechslungen noch viel, viel größer sein.
Die derzeitigen Kreislaufkapazitäten der Branche sind für die zu erwartende Abfallflut völlig unzureichend. Der finanzielle Anreiz, in Recycling zu investieren, war in der Solarbranche noch nie besonders groß. Zwar enthalten Solarmodule geringe Mengen wertvoller Materialien wie Silber, doch bestehen sie größtenteils aus Glas, einem Material von äußerst geringem Wert. …
Infolgedessen ist die Recycling-Infrastruktur angesichts des Produktionsbooms in der Solarbranche weit zurückgeblieben. …
Die direkten Kosten für das Recycling machen jedoch nur einen Teil der Belastung am Ende der Lebensdauer aus. Solarmodule sind empfindliche, sperrige Geräte, die in der Regel auf den Dächern von Wohnhäusern installiert sind. Für ihre Demontage und den Abtransport ist Fachpersonal erforderlich, damit sie nicht schon auf dem Weg zum Lkw in tausend Stücke zerbrechen. Zudem stufen manche Regierungen Solarmodule aufgrund der geringen Mengen an Schwermetallen (Cadmium, Blei usw.), die sie enthalten, als Sondermüll ein. Diese Einstufung bringt eine Reihe kostspieliger Auflagen mit sich – Sondermüll darf nur zu bestimmten Zeiten und über ausgewählte Routen transportiert werden usw.
Ähnlich wie der Artikel der LSE benennt auch die HBR-Analyse das Problem, doch ihre Lösungsvorschläge greifen bei weitem zu kurz: „Recycling großartig machen“ – als gäbe es einen Zaubertrick, der dies ohne massive staatliche Subventionen oder eine erzwungene Rücknahme und Aufbereitung durch die Industrie bewerkstelligen könnte, deren Kosten letztendlich auf die Verbraucher abgewälzt werden.
Staatliche Subventionen und Auflagen haben das Problem der erneuerbaren Abfälle geschaffen. Die Lösung hierfür wären nicht noch teurere, fehlgeleitete staatliche Auflagen oder Subventionen, sondern die Beendigung von Anreizen und Auflagen für Wind- und Solarenergie, die allein für den riesigen Abfallstrom verantwortlich sind – einschließlich der durch den Bergbau zerstörten Flächen und der Giftstoffe, die in der gesamten Lieferkette von Wind- und Solarenergie, einschließlich Bergbau, Raffination, Bau, Installation, Stilllegung und Entsorgung, endemisch sind.
Quellen: CFACT; Harvard Business Review; London School of Economics; Climate Change Weekly
Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-574-the-fight-for-an-honest-judicial-assessment-of-climate-science-is-not-over/, zweite Meldung
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Klima kann nicht geschützt werden Klima ist Vergangenheit und kann deshalb nicht geschützt werden https://de.wikipedia.org/wiki/Klima https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte
„Man kann das Klima nicht schützen“ Streit über Messners Hammer-Satz in Talkshow
2023_04_20 „https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/streit-um-satz-von-reinhold-messnerman-kann-das-klima-nicht-schuetzen-83624700.bild.html
Ottmar Edenhofer IPCC CO-Chair Working Group III
2008-2015 https://www.nzz.ch/klimapolitik_verteilt_das_weltvermoegen_neu-ld.1003523Ä
Man muss sich von der Illusion befreien, dass internationale Klimapolitik gleichbedeutend mit Umweltpolitik sei. Vielmehr geht es bei der Klimapolitik darum, wie der Reichtum der Welt faktisch umverteilt werden kann.
Schul-Physik 8. Klasse https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Hauptsatz_der_Thermodynamik
–> Energie kann nicht erneuert werden
Weltweit werden 5,56% physikalisch unmöglicher „Erneuerbaren Energie“ erzeugt.
Statistical Review of World Energy https://www.energyinst.org/statistical-review
Die Erneuerbaren erzeugen doch nur Biomüll und werden alle Recyclet und landen nicht auf der Müllkippe. Und kostet nur eine Kugel Eis.
Jede andere behauptung wäre öko-ketzerei
Deshalb heissen sie auch Windmühlenblätter.
Nur Grünzeug.
Lol 😉
Als Ergänzung:
Natürlich wird das Zerschneiden des Windradturmes in Transportgrösse vom Betreiber bezahlt oder vom Stahlpreis abgerechnet.
Auch das Verladen (Kran) und ein vereinbarter Teil der Transportkosten geht auf Rechnung des Betreibers.
Falls es dann noch einen Betreiber gibt, oder?
Bis zum Abriss von Windenergieanlagen gehen viele Jahre ins Land.
Die GmbHs kassieren bis dahin kräftig von der Allgemeinheit.
Am Ende der Laufzeit sind die Gelder weg.
Die Rücklagen reichen nicht aus, um den Abriss und die Entsorgung zu finanzieren.
Die GmbHs gehen dann einfach in Insolvenz und sie haften mit ihrer Einlage.
Das war es dann.
Die Städte/Gemeinden haben dann die Altlasten zu tragen.
Das dürfte aber schwerfallen, weil sie jetzt schon (fast) alle über Gebühr verschuldet sind.
Herren Lange und Bühner,
„Die Rücklagen reichen nicht aus, um den Abriss und die Entsorgung zu finanzieren.“
Also Bauland ausschreiben, enteignen und den den Windkraftturm flachlegen.
In einer über hundert Meter langen Stahlröhre kann mann wohl viel billigen Wohnraum, wie vorher beschrieben, erschaffen.
Oder Parzellen als bebaubar ausschreiben um Teile der Röhre einzelt in Röhrenhäuser zu verwandeln.
„Am Fundament beträgt der Durchmesser typischerweise ca. 4 bis 6 Meter, während er sich zur Gondel hin auf etwa 2 bis 3 Meter verjüngt.“
Also kann die Hälfte eines Turmes wohl in normalen Wohnraum umverwandelt werden und kleinere Diameter seitlich in Schlafräume oder Stauraum.
Ausser den Enden der Röhren besteht die Hülle des Hauses und Fenster können mit Plasmaschneidbrennern ausgeschnitten werden.
Und wie geschrieben braucht es kein Betonfundament.
Nur einen gebaggerten Graben in Form der Röhre damit Sie nicht umkippt.
Und falls das Haus zuviel absackt, kann man alles mit Kränen anheben und darunter mit Erde auffüllen.
Wäre ich nicht 65 und in Rente, würde ich es als Geschäfftsmodel ansehen.
Statt teure Kontainer in Wohnraum umzuwandeln einfach unnütze Windkrafttürme benutzen.
MfG
Und wo kommen dann die Wasser- und Abwasserrohre her und Stromleitung, evtl. noch Gas- oder Fernwärmeleitung?
Ein wenig mehr vorausdenken wäre auch eine Lösung für die vielen Probleme, die uns unsere ReGIERungen seit Jahrzehnten bereiten!
Und wo kommen dann die Wasser- und Abwasserrohre her und Stromleitung, evtl. noch Gas- oder Fernwärmeleitung?
Die brauchen Sie doch in jedem Haus.
Ich schreibe von Wiederverwertung für die Hülle einer Behausung um Beton, Betonstahl, Mörtel, usw. zu sparen.
„Das mit der industriellen Windenergie verbundene Abfallproblem ist noch größer. Zwar kann das Metall in den Türmen und Maschinen recycelt werden, doch ist es schwierig, die massiven Rotorblätter sinnvoll zu verwerten, außer sie für bestimmte Zwecke in kleine Stücke zu zerkleinern, was sehr kostspielig ist.“
Ein typischer Stahlrohrturm kann im Durchschnitt zwischen 2 und 10 Tonnen pro Meter wiegen,
Aus den in Teile geschnittenen Türmen könnte man wohl einfach Wohnungen schaffen.
Horizontal zum Teil einbuddeln (ohne Fundament), den Teil in der Erde auf beiden Seiten mit Beton bis 20 cm über dem Boden schliessen. .
Darüber Eingang und auf der anderen Seite Fenster.
Ein isolierter Holzboden mit darunter Kanalisationen und Leitungen (Gas, Elektrizität).
Die Seiten und die Decke isolieren und die Leitungen integrieren.
Auf den Seiten können auch Öffnungen ausgeschnitten und Fenster eingebaut werden.
Ausserdem Ideal für Gegenden mit Tornados oder anderen starken Stürmen.
Da fliegt nichts weg.
Und mit den in 4 m Teile zerschnittenen Rotorblättern könnte man vielleicht einfach Notunterkünfte bauen.
Einen Meter einbuddeln und 2,5 m hohe Wände.
Darauf ein Dach mit den dünnsten Teilen der Rotorblätter und abdichten..
Also schnell ein bisschen weniger als 16m² Wohnfläche.
Nur noch Eingang und Fester aussägen und einbauen.
Ausserdem hat der Kunststoff der Rotorblätter einen gewissen Isoliereffekt gegen Hitze un Kälte.
Turmrohrbauten (Hobbits) und Rotorhütten.
Mit ein bisschen Fantasie kann man aus den wieder zusammengeschweissten Teilen auch alles Môgliche bauen.
Wie wäre es mit einem grossen Viereck aus Röhren mit Innenhof?
Also wieder verwerten statt teuer zu recykeln.
MfG
Nota: Für die Entschaffung der Rotorblätter bezahlen Sie wohl nichts und für die Rohre der Tûrme nur den Stahlpreis + Transport.
Auch die „Zweitnutzung“ hat eine Lebensdauer, oder?
Die Zweitnutzung hat nur eine Lebensdauer durch die Wartung oder Nicht-Wartung.
Der Scheixx Eiffelturm steht seit 1889 und ist nicht durchgerostet.
Auch die Scheixx „ewige Schadstoffe“ verlierenden Rotorblätter konnen durch Beschichtungen isoliert werden.
Tschuldigung Herr Lange.
Schon vor 40 Jahren galt es in Frankreich.
Entweder entfernt man Asbest oder man sperrt es ein und signaliert die Gefahr.
Ich will mich nicht belorbeeren, aber ich war einer von den Ersten vom Vielen welche gegen die Risiken von Asbest und Blei gearbeitet haben.
Ich war Abeitssicherheitsmanager von der OPPBTP für jedes Handwerk in meinem Bezirk.
Ob Hoch- oder Tiefbau und jede Renovation in Paris und Umgebung.
Es geht niemals darum etwas genau zu berechnen.
Es geht nur darum um Gefahren zu erkennen und Berechnungen und Sicherheitsmassnahmen zu verlangen.
Daneben gab es die Abeitssicherheitsmanager der Krankenkasse (auch Techniker) und die Arbeitspolizei.(Recht).
Also Herr Lange.
Alles was ich schreibe ist um die Gesundheit und das Leben von Menschen zu behüten.
7 Jahre freiwiiliger Notfallsanitäter des französischem Zivilschutzes und fast 25 Jahre Arbeitssicherheitsmanager.
Bin in Rente aber Sie dürfen mir gerne jede Frage für Bauarbeiten stellen.
Mfg
Die meisten Rotorblätter enthalten derzeit noch 6-12% Bisphenol A in den Epoxidharzen. Bisphenol soll negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben.
Dieses Bisphenol A wird schon vor seiner mehr oder weniger sachgemäßen schädigend wirksam, da es als Abrieb von den Windrädern in deren Umgebung verteilt wird.
Zum SiF6 wäre zu fragen, ob sich das Ozonloch schon freut.
Lesen bildet: Spiegel, Welt, …
Puzzle aus dem Eis – Bäume unter Gletscher – Spiegel
2005_05_22
Die Alpengletscher schrumpfen, das ist bekannt. Doch nun stellt sich heraus, dass sie in der Römerzeit kleiner waren als heute; vor 7000 Jahren waren sie möglicherweise sogar fast verschwunden. Auf den Spuren der »grünen Alpen« bergen Klimatologen Überreste alter Wälder im Schweizer Eis. https:/www.spiegel.de/wissenschaft/puzzle-aus-dem-eis-a-37e29ef0-00020001-0000-000040474089
Was ist, wenn der Winter immer länger dauert?
2010_12_25 https://www.welt.de/geschichte/article11639867/Was-ist-wenn-der-Winterimmer-laenger-dauert.html
Vom 15. bis zum 19. Jahrhundert war es außerordentlich kalt in Europa… :::Die „Kleine Eiszeit“ brachte den Menschen nach dem Mittelalter für Jahrhunderte Notund Elend. Die Schuld gab man den Hexen. ..
Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
2015_12_09 https://www.welt.de/geschichte/article149773123/Erderwärmung-bescherteRoemischem-Reich-fette-Jahre.html
Alpengipfel waren vor 6000 Jahren bis hoch hinauf eisfrei
2020_12_17 https://www.swissinfo.ch/ger/alpengipfel-waren-vor-6000-jahren-bis-hochhinauf-eisfrei/46231498 New glacier evidence for ice-free summits during the life of the Tyrolean Iceman 2020_12_17 https://doi.org/10.1038/s41598-020-77518-9
Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume. In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit!
TERRA-X
26.08.2023 24.50min-25.50min https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte-durch-diejahrtausende-doku-100.html
Es gibt doch „guten“ und „bösen“ Müll:
Wind- und Solarmüll sind doch eindeutig „guter“ Müll.
CO2 ist nach Klimasekte, PIK, Schellnhuber, Rahmstorf, …. eindeutig „böser“ Müll.
Also: CO2 fesseln und ins Meer werfen, schwimmt es oben ist es getreu dem Hexenglauben böser Müll. – Geht es unter, ist CO2 kein böser Müll, aber in jedem Fall entsorgt.
Fragen Sie das Phytoplankton, die Pflanzen und die Bäume ob CO² Müll ist. 😉
Man könnte das Privatvermögen der dafür verantwortlichen Politiker, „Wissenschaftler“, Firmenvorstände, Uni/Hochschul-Professoren, NGOs, einfach der gesamten LinksGrünen-Mischpoke heranziehen. Und den Schutt zumindest vorübergehend auf deren Grundstücken zwischenlangern.
Ich warte noch auf den LinksGrünen Vorschlag, daß man den ganzen Müll doch einfach in die Sonne schießen könnte. Entspräche doch in etwa der gleichen Genialität wie Grüner Wasserstoff, nicht? Natürlich kräftig unterstützt vom Steuerzahler, wie immer.
Eines (unter vielen anderen Problemen) der sogenannten „Erneuerbaren“ ist dass sie selbst nicht erneuerbar sind.
Gibt es da auch so ein Problembewusstsein wie beim Plastikmüll der Meere?
100 kg Solarstrommodule bringen ca. 40.000 kWh Solarstrom.
Gesetzliche Mindestquote:
Laut Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in Deutschland müssen 80 Prozent der Masse eines Solarmoduls recycelt werden.
Tatsächliche Recyclingrate:
Bisherige Standardverfahren erreichen eine Verwertungsquote von über 90 Prozent des Gewichts, bleiben noch ca. 10 kg die man wo vergraben muss.
Möchte man die 40.000 kWh Strom aus der heimischen Braunkohle haben benötigt man ca. 36.000 kg Braunkohle und man muss am Ende noch ca. 2100 kg Asche und Filterstab wo vergraben.
Bei Braunkohlestrom ist der Abfallberg um das über 200-fache größer als bei Solarstrom, je kWh.
Darf ich Sie darauf hinweisen das Asche dabei hilft bei der Kompostierung die Versäuerung (Azidität) zu verhindern und ebenfalls bei sauren Böden.
https://www.plantura.garden/gartenpraxis/duenger/asche-als-duenger
Selbst die Asche der verbrannten Braunkohle enthällt noch Mineralien wichtig für den Boden und die Pflanzen.
Und ihr eingebuddelter Solarstromschrott?
Herr Sachs,
in ihrem Link geht es um Holzasche und nicht um Braunkohleasche und auch nicht Um Braunkohlefilterstaub.
Für Braunkohleasche, die in Kraftwerken anfällt, sind im Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) mit aufgenommen.
Abfallschlüsselnummern (ASN) 10 01 01: Rostasche, Kesselasche und Schlacke.
Abfallschlüsselnummern (ASN) 10 01 02: Flugasche aus Braunkohleverbrennung – Spezifisch für Feinstaubpartikel, die aus den Rauchgasen abgeschieden werden.
Herr Sachs,
beim Braunkohlestrom werden ca. das 200-fache an Material vergaben als beim kWh Solarstrom.
Achso Frau Fröhlich,
ist Braunkohle nicht aus Pflanzen enstanden?
Also ist Braunkohleasche wohl weitgehend identisch mit Holzasche.
Sie können gerne versuchen mit Rostasche, Kesselasche und Schlacke.zu verwirren.
„Rostasche, Kesselasche und Schlacke sind feste Rückstände der Holzverbrennung. Sie entstehen primär im Brennraum (Rost) oder als Flugstaub in der Anlage.“
Also nichts anderes als wärend eines natürlichem Waldbrandes und Rost (Eisenoxyd).
Nicht ihre 10 kg unverwertbare eingebuddelte Scheixxe.
(Zitat: Bisherige Standardverfahren erreichen eine Verwertungsquote von über 90 Prozent des Gewichts, bleiben noch ca. 10 kg die man wo vergraben muss.)
Asche braucht man nicht wo vergraben.
„Pyrophyten sind Pflanzen, die Feuer für ihre Vermehrung benötigen oder tolerieren. Ihre Samen keimen oft erst nach Bränden (Brandkeimer) oder Hitze öffnet verharzte Zapfen (Brandflüchter), um Platz, Licht und Nährstoffe im „aschebedeckten“ Boden zu nutzen. Diese Anpassung ist typisch für Ökosysteme in Australien, Südafrika und dem Mittelmeerraum.“
Ashes to Ashes, Dust to Dust.
https://www.youtube.com/watch?v=TtrVvO40SDg
MfG 😉
Möchte ergänzen Frau Fröhlich,
ohne Saharastaub und Passatwinde gäbe es keine Amanazonas Urwälder.
„Ja, Sahara-Staub, insbesondere aus der Bodélé-Depression im Tschad, transportiert jährlich Millionen Tonnen nährstoffreichen Staubes über den Atlantik, der als Dünger für den Amazonas-Regenwald fungiert. Dieser Staub enthält essenziellen Phosphor, der für das Wachstum der Pflanzen im nährstoffarmen Amazonasboden entscheidend ist und gleicht Verluste durch Auswaschung aus.
Dieses Video zeigt eine NASA-Animation des Staubs, der über den Atlantik transportiert wird:
01:37
Nasa Animation Sahara-Sand ernährt Amazonas-Dschungel
26 févr. 2015
Spiegel •
Ohne diesen Prozess würde dem Amazonas-Regenwald langfristig der Nährstoffnachschub fehlen, was die Produktivität des Ökosystems verringern könnte.
–
Sie „wissen“ also überhaupt nichts Frau Fröhlich.
Ich auch nicht.
Wie Sokrates sagte:“Ich weiss das ich nichts weiss!“
Ich persönlich ergänze: „Umso mehr ich glaube zu wissen, umso weniger weiss ich zu Glauben.“
Frau Fröhlich.
„Braunkohleasche ist in der Regel alkalisch (basisch) und weist einen hohen pH-Wert auf. Sie enthält Verbindungen wie Kalzium-, Kalium- und Magnesiumoxide.“
Also einfach in den Weltmeeren verstreuen um der „sogenannten“ Versauerung und dem Korrallensterben entgegen zu wirken.
Die Aschen unserer Familie sind auch im Meer verstreut und brauchen keinen (Wohn)Platz mehr auf der Erde.
Aber Solarpanelenschrott ist wohl besser für die Natur und die Menschheit?
😉
Was im gesetz steht und was tatsächlich gemacht wird sind leider 2 paar schuhe.
Zitat Frölich: „Laut Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in Deutschland müssen 80 Prozent der Masse eines Solarmoduls recycelt werden.“
und was schreibt der Autor?
„Das Recycling von Solarmodulen ist schwierig und teuer. Es kostet 30 Dollar, jedes Solarmodul zu recyceln, um Mineralien, Metall und Glas im Wert von 3,00 bis 8,00 Dollar zurückzugewinnen.“
Fazit: Die Dinger werden großteils im Wald landen. Im besten Fall im Ausland.
Oder im Wasser. Im Cottbuser Ostsee hat man schon mal probiert.
von AR Göhring
In Brandenburg müssen nun 400 Altanlagen abgerissen werden, da die 20jährige Förderfrist abgelaufen ist. Ohne steuerliche Quersubventionierung können die Windräder nicht profitabel betrieben werden, gestern, heute, morgen. Was kostet eigentlich der Abriß?
Ein fleißiger Leser aus Niedersachsen recherchierte ein paar interessante Quellen für uns. Grundsätzlich müssen abgeschaltete Anlagen entfernt werden, zumindest der sichtbare Teil.
Dazu das Baugesetzbuch:
Der Rückbau von Windkraftanlagen ist in §35 Absatz 5, Satz 2 wie folgt festgelegt:
(5) Die nach den Absätzen 1 bis 4 zulässigen Vorhaben sind in einer flächensparenden, die Bodenversiegelung auf das notwendige Maß begrenzenden und den Außenbereich schonenden Weise auszuführen. Für Vorhaben nach Absatz 1 Nummer 2 bis 6 ist als weitere Zulässigkeitsvoraussetzung eine Verpflichtungserklärung abzugeben, das Vorhaben nach dauerhafter Aufgabe der zulässigen Nutzung zurückzubauen und Bodenversiegelungen zu beseitigen; …
(…Welche gesetzlichen Regelungen gelten für den Fundament-Rückbau in NRW?
Auf Grundlage des § 35 Abs. 5 Baugesetzbuch sowie des aktuell gültigen nordrhein-westfälischen Windenergieerlasses von 2015 wird ein Betreiber einer sich im Außenbereich bendlichen Windenergieanlage (WEA) dazu verpichtet, eine Rückbauverpichtungserklärung im Rahmen des Genehmigungsverfahrens einzureichen. Diese Erklärung verpichtet dazu, die Anlage nach ihrer dauerhaften Aufgabe (spätestens mit Erlöschen der Genehmigung 3 Jahre nach dem letzten Betrieb) zurückzubauen. Der Rückbau umfasst explizit das Fundament, die Zuwegungen und alle weiteren Bodenversiegelungen.
Diese im Baugesetzbuch (BauGB) festgeschriebene bodenrechtliche Regelung dient der größtmöglichen Schonung des Außenbereichs und stellt damit eine zusätzliche Genehmigungsvoraussetzung gemäß § 6 BImSchG für Windvorhaben im Außenbereich dar. Mit der Abgabe der
Verpichtungserklärung durch den Vorhabenträger gegenüber der Genehmigungsbehörde wird die Rückbaupicht anerkannt….)
Eigentlich müßten also auch die riesigen unsichtbaren Fundamente beseitigt werden, was meist aber nicht geschieht. Warum, zeigt der Blick auf die Kosten:
Für Anlagen, die in Waldgebieten errichtet wurden, können die Kosten für die Wiederherstellung des Bodens erheblich sein. Hier muss wieder Original–Waldboden eingebaut werden, der über große Entfernungen heranzutransportieren ist. Mit Substraten durchsetzter Boden aus Kompostieranlagen ist nicht zulässig.
Rückbau-Kosten für ein Windrad Typ NORDEX N131 mit einer Nabenhöhe von 164 m und einem Rotordurchmesser von 131 m, Stand 2019:
Rotorflügel 16.000 €
Beton 186.000 €
Verfüllung und Verdichten der Fundamentgrube, Planum herstellen Rückbau der Betriebs- und Kranstellfläche, Wege und Trassen, Wiederherstellung der Oberflächen: 166.000 €
(Bei Waldstandorten ist wieder Waldboden zur Herstellung des Urzustandes einzubauen. Dies kann zu zusätzlichen Kosten von 100.000 € führen.)
Sonderabfall 4.000 €
Krankosten 62.000 €
Personalkosten 25.000 €
Nebenkosten 116.000 € (Hierzu zählen u. a.: Baustelleneinrichtung, Planungsleistungen, Bauleiter, Sicherheits- und Gesundheitskoordinator, Versicherungen, Vermesser,Bodengutachter etc. )
Aufwand, netto 575.000 €
Aufwand, brutto 684.250 €
Erlös, netto 60.000 € Stahl, Kupfer, Aluminium…
Erlös brutto 71.400 €
Stand 2019
Offiziell sind Windräder ja nachhaltig, obwohl der Rezyklisierungsanteil der Metalle nicht besonders hoch ausfällt. Den Beton (u.a. Löschkalk) kann man mit Hitze wieder verarbeitungsfähig machen (Brandkalk), das braucht aber die größte Hitze, die in der Industrie erreicht wird, neben der Bauxitverhüttung.
Das hört sich alles recht gut an, ist es aber nicht.
Den Sondermüll haben wir und es ist nicht zu ändern.
Problematisch sind, so wie ich das einschätze, die Fundamente der WEA.
Der Beton und die Armierungen lassen sich nicht so einfach in Luft auflösen.
Ein Rückbau lässt sich wohl sehr schwer realisieren, wenn überhaupt.
Sprengungen wären eine Möglichkeit.
Damit würde stückweise der Beton gelockert und man müsste in mühevoller Kleinarbeit
die Armierungen schneiden, auch Stück für Stück.
Wurden schon Fundamente entfernt, und welche Probleme hat es damit gegeben?
Die veranschlagten Kosten dafür halte ich für weit untertrieben.