H. Sterling Burnett
China ist der größte Treibhausgasemittent der Welt und verursacht mehr CO₂-Emissionen als die Vereinigten Staaten, Kanada und die EU zusammen. Indien ist die drittgrößte Quelle von Treibhausgasemissionen. Angesichts ihres erklärten Engagements für den Klimaschutz mag es überraschen, dass sie ihre Stromerzeugung durch Kohlekraftwerke weiter ausbauen und dies auch in absehbarer Zukunft fortsetzen wollen.
Ein vom Centre for Research on Energy and Clean Air erstellter Bericht von Global Energy Monitor besagt, dass Chinas Kohleausbau 2026 einen neuen Höchststand erreicht hat und jede Woche mehr als 1 GW Kohlekraft hinzukommt. Die Zahlen belegen, dass China weiterhin auf Kohle setzt:
• 78 GW neu in Betrieb genommene Kohlekraftwerkskapazität, was bedeutet, dass China allein im Jahr 2026 mehr neue Kohlekraftwerke in Betrieb nehmen wird als Indien in den zehn Jahren von 2015 bis 2024 netto an Kohlekraftwerkskapazität hinzugewonnen hat;
• 161 GW neu vorgeschlagene oder reaktivierte Kohlekraftwerke, die höchste Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen und 13 Prozent der derzeitigen Betriebskapazität;
• 83 GW Kohlekraftwerke, deren Bau begonnen wurde; und
• 291 GW in Planung, was 23 Prozent der heutigen Betriebskapazität entspricht.
Indien liegt zwar beim Kohleverbrauch weit hinter China zurück, industrialisiert sich jedoch rasch, und Kohlekraft spielt eine zentrale Rolle in seinen Wachstumsplänen. Indien rechnet damit, im Geschäftsjahr 2025-2026 zwischen 10 und 15 GW neue Kohlekraft hinzuzufügen. Trotz der erklärten Ziele, den Kohleverbrauch bis 2070 zu reduzieren, berichtet Reuters, dass sich der Kohleverbrauch Indiens von derzeit 1,26 Milliarden Tonnen pro Jahr auf
2,62 Milliarden Tonnen im Jahr 2050 mehr als verdoppeln dürfte. Obwohl Ember Energy den Kohleverbrauch Indiens als rückläufig beschreibt, sagen die Zahlen etwas anderes:
• Derzeit befinden sich 25 Projekte mit einer Gesamtleistung von etwa 32.000 MW bis 35 GW für neue superkritische (SC) und ultra-superkritische (USC) Kohlekraftwerke im Bau.
• Indien strebt an, seine Kohlekraftwerkskapazität von etwa 217 GW (Stand: August 2025) bis 2035 auf 307 GW zu erhöhen, was die Genehmigung weiterer Projekte erforderlich macht.
• Etwa 95 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 56.605 MW befinden sich in verschiedenen Phasen der Planung.
Es stimmt zwar, dass sowohl Indien als auch China in rasantem Tempo Wind- und Solarenergie ausbauen, aber dies geschieht parallel zum Ausbau neuer Kohlekraftwerke und nicht anstelle davon. Das ist nicht überraschend, weil aufgrund der Unbeständigkeit jeder Megawatt sogenannter sauberer Energie durch etwa die gleiche Menge zuverlässiger Energie abgesichert werden muss, wobei in China und Indien meist Kohle diese Lücke füllt.
Man sollte sich selbst ein Urteil darüber bilden, wie ernsthaft China und Indien sich für den Kampf gegen den Klimawandel engagieren, und wenn man glaubt, dass Emissionen den Klimawandel vorantreiben, ob ihre derzeitigen, stark von Kohle abhängigen Energieentwicklungswege mit ernsthaften Bemühungen zur Verhinderung einer zukünftigen Erwärmung vereinbar sind.
Quellen: Global Energy Monitor; Reuters
Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-573-reliable-solar-has-larger-land-footprint-than-previously-thought/, dritte Meldung
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Tja nun fliegen die Jets, Raketen, Drohnen oder fahren die Schiffe und Panzer nicht mit Elektrizität. E-Jets, E-Raketen, die in der Luft fliegen und unterwegs aufladen, sind mir nicht bekannt. Fragt sich nur, wie man mit E-Zeugs Kriege gewinnen möchte und auch noch aufrüstet, um Putin zu schlagen.
Weil die ganze Kriegsmaschinerie mit fossilen (giftigen und unsauberen) Energieträgern läuft, kann man uns auch ganz einfach den Hahn zudrehen und dann ist lang anhaltender Krieg von Westen nicht mehr zu erwarten.
Das ist gerade das was in im Krieg (Iran) passiert.
Merz will aber besser sein als die USA.
Er setzt auf Kernfusion. Vielleicht erfinden wir ja eine Kernfusionsbombe, die die Atombombe ersetzt. Kernkraft ist nämlich auch Pfui. Iran versucht Kernkraft zu erforschen und Atombombe selbst zu bauen und wir sprengen unsere bestehenden Kernkraftwerke.
Wollen aber trotzdem eine Atombombe haben. Vielleicht betteln wir Putin an, damit er uns eine Atombombe schenkt und wir ihn damit abschrecken können.
Schaut man z.B. in die Ukraine da sind 70% bis 80% der Verluste, ob an Menschen oder Material dem E-Zeugs geschuldet.
Selbst ein Panzer mit 1000 PS bis 1500 PS Dieselmotor ist chancenlos gegen das E-Zeugs.
Interessanter Kommentar von Patrick Graichen in der Weltwoche bestätigt EIKE:
„Umso wichtiger wäre es ja genau deshalb, auch in Europa so viel wie möglich zu elektrifizieren und so schnell wie möglich die Stromerzeugung unabhängig vom Gas zu machen. Dann würde es billiger für alle. Da sollten wir dann auch pragmatisch sein und den alten Kampf Erneuerbare gegen Atomkraft beerdigen: Hauptsache, gemeinsam decken sie schnell über 80 Prozent des europäischen Strombedarfs. Mit dieser Unabhängigkeitsstrategie können wir den EU-Gasbedarf rasch so weit reduzieren, dass wir für den Rest mit norwegischem Gas auskommen. Dass das machbar ist, ist gut belegt. Warum es nicht gemacht wird, darüber will ich nicht spekulieren. Aber im Sinne der Volkswirtschaft ist das nicht.“
Das wurde hier schon vor mindestens 10 Jahren gesagt. Deutschland habgierig PV und Wind, mehr als genug. Kernkraftwerke reaktivieren. Stop des PV und Windenergieausbaus, wäre kluge Politik, anscheinend hat das jetzt auch Patrick Graichen verstanden.
Einen Graichen, einem maßgeblichen und mit federführenden korrupten Zerstörer der deutscher Kernkraftwerke, hier auf EIKE ein Geläutertsein zuzubilligen, ist schon ziemlich mutig, oder provokant, oder naiv, oder?
Graichen gehört zu den Leuten die immer verschiedene Fähnchen im Schrank bevorraten um bei Änderung der Windrichtung das passende Fähnlein parat zu haben.
Ach was, Deutschland ist das leuchtende Vorbild in Sachen Energiewende, Deutschland rettet die Welt. Wer etwas anderes sagt, ist ein Nazi. Noch Fragen?
Welche Alternativen hat Deutschland,
wenn man beim Erdöl, Erdgas, Steinkohle und Uran zwischen 95% bis 100% der benötigten Energie importieren muss?
Man importiert die Energieträger, wo ist da das Problem?
Für Energieimporte fließen jährlich ca. 60 bis 100 Milliarden € aus Deutschland ab.
Im Jahr 2022 zahlte Deutschland für Nettoimporte von fossilen Energieträgern sogar 137 Milliarden Euro, das sind ca. 1630 € für jeden die in das Ausland überwiesen wurden.
Die Milliarden von Euro müssen durch Exporte langfristig erst mal wieder zurückgeholt werden.
Ja wir haben noch einen satten Exportüberschuss, nur ist das nicht im Beton gegossen.
Das kann sich Ändern und das wird sich auch ändern, da jede Menge anderen Länder immer mehr Wirtschaftlich aufholen.
Eines ist klar, einem Land und den Einwohnern geht es nur dann wirtschaftlich besser als in anderen Länder wenn das Land einen satten Exportüberschuss hat und die Ausgaben für Energieimporte ist der größte Negativposten in unserer Außenhandelsbilanz.
Sie verstehen nicht was eine Wertschöpfungskette ist. Energieträger einkaufen und Industriegüter verkaufen, so geht Wohlstand. Windmühlen statt Kraftwerke ist ein wirtschaftlicher Rückschritt. Verstehen Sie aber nicht….
Irgendwie Augen zu vor der Realität bei ihnen?
Jede Menge von anderen Ländern holen wirtschaftlich und technisch in atemberaubender Geschwindigkeit auf und überholen Deutschland sogar.
Deutschland wird sein Spitzenplatz im Welthandel verlieren, davon kann man ausgehen und eine Wertschöpfungskette entsteht nur dann, wenn wir mehr Exportieren als das, was wir Importiren.
Betrachten Sie mal den Deutschen Außenhandelssalto im Jahr 2022, da hatten wir ca. 6 Monate einen Ölpreis von über 100 US$ und nur noch ca. 3 Milliarden € Außenhandelsüberschuss im Monat.
Was sind Sie? Grüne Aktivistin? Wer bezahlt Sie und wofür? Sicher nicht fürs Rechnen…. Sie haben weder von Wirtschaft noch von Technik die geringste Ahnung.
Ja, mit Glück hat lässt China die Endmontage in Deutschland durchführen, wird mal billiger sein als dort. Das wäre doch was.
Beim Atomstrom gab es ein Plus von ca. +66 TWh, 2023 bis 2024, weltweit.
Beim Windstrom gab es ein Plus von ca. +185 TWh, 2023 bis 2024, weltweit.
Weltweit wächst der Windstrom in TWh um ca. das 2,8-fache verglichen mit Atomstrom.
Verstehen Sie aber nicht….
Krebs wächst auch schnell, mit den bekannten Folgen.
Verstehen Sie aber nicht…..
Haben Sie noch einen dümmeren Vergleich?
So dumm ist er gar nicht. In der Landwirtschaft nennt man es Monokultur!
Sie sind nur zu 🥳 den Vergleich zu verstehen! Die „Energiewende-Freunde“ argumentieren immer mit dem „schnellen Zuwachs“ an EE Erzeugung und realisieren nicht dass das an sich kein Argument ist! Wenn ein System inhärent schädlich ist, sei es jetzt der EE-Ausbau oder der Krebs, dann ist sein schnelles Wachstum ein Indiz für dessen Erfolg? Das Gegenteil ist richtig; was verstehen Sie daran nicht?
Ob ein zügiger Ausbau sinnvoll ist, beantwortet sich nicht durch einen Vergleich mit Krankheiten.
Ganz im Gegenteil: die Skalierbarkeit und ein schnelles Wachstum sind sehr starke Argumente für regenerative Energien.
Unterm Strich stehen Kosten, Versorgungssicherheit und Emissionen im Zentrum der Frage zum Ausbau. In diesen Punkten fällt die wissenschaftliche Bewertung eines Ausbaus erneuerbarer Energien ganz klar positiv aus.
Sie dürfen natürlich noch aufzeigen inwiefern der EE-Ausbau inhärent schädlich sein soll.
Der EE-Ausbau externalisiert die Kosten so wie der Muttertumor seine Metastasen:
Man muss schon stark grün verpeilt sein um diesem Irrsinn weiter das Wort zu reden. Deutschland hat die höchsten Strompreise in Europa, importiert bei Nacht und Flaute zu hohen Kosten und verschenkt den PV-Mittagspeak zu teils negativen Preisen. Das ist wie Krebs, grüner Krebs, der sich durch die Wirtschaft frisst bis diese zusammenbricht. Was verstehen Sie daran nicht?
Was ich daran nicht verstehe? Weil Sie (und andere) wie so oft Dinge verkürzt und verzerrt darstellen und die Komplexität des Energiesystems vollkommen unterschätzen.
Die genannten Zuschüsse bedeuten nicht, dass erneuerbare Energien unwirtschaftlich sind. Sie ersetzen größtenteils die frühere EEG-Umlage, die früher direkt von Stromkunden bezahlt wurde. Gleichzeitig wurden und werden Ihre heiß geliebten fossilen Energien seit Jahrzehnten massiv staatlich unterstützt, nur eben meist weniger sichtbar (offensichtlich für Sie nicht sichtbar).
Wind- und Solarstrom senken an der Strombörse häufig sogar die Preise, weil ihre Produktionskosten sehr niedrig sind. Negative Preise oder zeitweise Importe entstehen vor allem durch fehlende Speicher, Netzausbau und flexible Nachfrage, nicht weil erneuerbare Energien per se existieren.
Der Umbau ist und bleibt komplex, bringt Probleme mit sich, ist aber langfristig notwendig. Punkt.
Und Ihre Untergangsfantasien und -narrative inkl. Ihrer Debatten gibts seit Jahrzehnten. Ständig werden wirtschaftliche Zusammenbrüche vorhergesagt. Und was ist passiert? Im Wesentlichen Nichts!
Kritik an Kosten oder irgendwelchen Regeln am Markt usw. sind immer legitim, aber derart apokalyptische Szenarien verzerren nur.
Verstehen Sie das?
🥳🥳🤪 Derselbe Schwachsinn wie ihr Meister, Habeck heißt er glaube ich, absondert von wegen „die Firmen sind nicht pleite, sie hören nur auf zu produzieren“. Merkt ihre Grüne gar nicht wie weit ihr neben der Spur steht? Frage: waren Sie auch auf der Walldorfschule?
Ich hab hier jetzt kein Gegenargument erkennen können. Folgt da noch etwas mit Substanz?
Sie sind ein ökonomischer Analphabet! Dieser Effekt hat drei Gründe:
Nichts davon hat etwas mit Marktökonomie zu tun sondern mit öko-Sozialismus, der genau so scheitern wird wie alle anderen Formen des Sozialismus vor ihm.
Lassen Sie uns doch Ihre Expertise prüfen:
Zu 1.
Der Grund der niedrigen Grenzkosten hat nix mit der Priorisierung (Vorrangeinspeisung) zu tun, sondern weil Wind+Solar praktisch keine Brennstoffkosten haben. Auch ohne Förderung bleiben die Grenzkosten niedrig. Und damit in der Reihenfolge immer ganz vorn (Merit-Order-Prinzip).
Zu 2.
Stimmt im Kern. Genau deshalb verschieben sie die Merit Order und können den Börsenpreis senken.
Zu 3.
Glauben Sie, dass andere Kraftwerkssysteme keine Systemkosten verursachen? Das tun sie genauso (Netze, Brennstofflogistik…). Externe Kosten (z. B. Gesundheitliche Aspekte durch Luftverschmutzung etc.) waren lange Zeit nicht im Strompreis enthalten.
Ist das jetzt Absicht oder Dummheit dass Sie weiter am Thema vorbei argumentieren? Oder anders gesagt, Sie argumentieren nicht, Sie ideologisieren! Sie „prüfen“ gar nichts, Sie versuchen Argumente zu verbiegen, zum „Prüfer“ fehlt Ihnen jede Kompetenz. Ich halte Sie für einen MINT-Versager mit ideologischer Kaderschulung. Nichts von dem was Sie „argumentieren“ hat eine solide physikalische, technische oder ökonomische Basis.
Wenn Sie mir nicht glauben, bitte schön:
Wind und Sonne stellen fette Rechnungen
2025 kassierten Wind- und Solarbetreiber 16,5 Milliarden Euro Zuschuss für Strom, der oft wertlos war, verschenkt oder gar nicht produziert wurde. Die Zeche zahlen Mieter, Autofahrer und Betriebe, während die Politik das teure Irrsinnssystem weiter verteidigt.
Erklären Sie doch bitte an welchen Stellen ich „ideologisiere“, obgleich ich zu Ihren 3 Punkten sachlich Stellung bezogen habe.
Inwiefern haben Ihre Beleidigungen, Ihre Polemik, Ihre Unsachlichkeit „eine physikalische, technische oder ökonomische Basis“?
Soll Ihr alberner Link eines weiteren Klimawandelleugners auf Tichys Einblick nun Ihr seriöser Ansatz sein, um auf physikalische, technische und ökonomische Basis zu diskutieren (obwohl er reale Probleme beschreibt, bleibt der Beitrag mehr als einseitig und ohne naturwissenschaftliche Substanz)?
Merken Sie nicht selbst, wie lächerlich Sie sich machen?
Prüfen wir doch mal Ihre Expertise!
Denn Merit- Order haben Sie nicht vollständig verstanden.
Es stimmt lediglich: Einsatzreihenfolge der Kraftwerke nach denen mit den niedrigsten Grenzkosten. Frage der Wirtschaftlichkeit, bis hierher: marktwirtschaftlich.
Und auch nur bis dahin.
Alles andere ist politisch induziert. Grenzkostenverzerrung durch einerseits garantierte Abnahmepreise (von wegen nahe NULL), garantierte Vorrangeinspeisung andereseits künstliche Verteuerung anderer Anbieter (durch z. B. Co2 Preise).
Selbst das dem Merit- Order- Prinzip zugeschriebene *Gesetz* „das letzte einzusetzende Kraftwerk bestimmt den Preis für alle Anbieter“
(Uniform Pricing) ist eine politisch/finanztechnisch gesetzte Regel.
Denn genau diese Regel ist es, die die Strompreise in die Höhe treibt, im Börsen- handel zu extremen Gewinnen führt, die in Krisenzeiten (gaspreis!) noch extremer werden.
Und genau diese Regel wird auch in Zukunft zuverlässig verhindern, dass die Strompreise generell sinken.
Und bitte jammern Sie nicht herum, *das auch bei konventionellen Kraftwerken Systemkosten anfallen*, denn diese Systeme waren bereits vorhanden bzw. früher eingepreist.
„Und Ihre Untergangsfantasien und -narrative inkl. Ihrer Debatten gibts seit Jahrzehnten. Ständig werden wirtschaftliche Zusammenbrüche vorhergesagt. Und was ist passiert? Im Wesentlichen Nichts!“
Wie sagte ein bedeutender Deutscher auf den Hinweis eines bedeutenden ihm zugeneigten Russen („Wer zu spät kommt den bestraft das Leben.“): „Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.“
Tauschen Sie Sozialismus mit Ökosozialismus.
Es ist wie ein Déjà-vu, das sich ständig wiederholt, oder?
„Weil Sie (und andere) wie so oft Dinge verkürzt und verzerrt darstellen und die Komplexität des Energiesystems vollkommen unterschätzen…..Der Umbau ist und bleibt komplex, bringt Probleme mit sich, ist aber langfristig notwendig. Punkt.“
Schon ein paarmal beobachtet, scheint ein rethorischer T(r)ick bei Ihnen zu sein:
Wenn Sie nicht mehr weiterwissen, ziehen Sie sich auf *Komplexität* zurück (die ihre Gesprächspartner aus Ihrer Sicht nicht verstehen), räumen *ein paar Probleme* ein.
Und dann die Alternativlosigkeit: Punkt!
Politikergeschwätz.
Ich glaube Sie missdeuten da etwas.
Es ist ja zum einen kein T(r)ick auf die Komplexität hinzuweisen, sondern schlicht die Beschreibung der Realität. Energiesysteme, Klimapolitik oder Infrastruktur lassen sich eben nicht sinnvoll mit stark vereinfachten Analogien oder wenigen zugespitzten Sätzen erfassen.
Wenn sich jmd. hinstellt und allen ernstes sagt, „draußen schneits, ja wo ist denn dieser Klimawandel, von dem alle sprechen“ (und davon gibt es hier eine Vielzahl von Foristen und sogar Autoren), und das damit als Argument gegen langfristige Klimatrends herangezogen wird, dann ist das kein legitimer Gegenpunkt, sondern ein Kategorienfehler.
Komplexität zu benennen heißt auch Probleme und Herausforderungen anzusprechen. Lösungen oder Entscheidungen bedingen gewisse Abwägungen, Konflikte und Unsicherheiten. Thats Life.
Und „langfristig notwendig“ ist keine Floskel, sondern das Ergebnis jahrelanger Forschung und fachlicher Auseinandersetzung in unterschiedlichen Disziplinen. Das kann man kritisieren,aber dann bitte auf einer vergleichbaren inhaltlichen Ebene.
Sie bestätigen H. Müller – es ist ideologisches Politikergeschwätz, oder?
Sie sollten das dann schon erklären, was Sie mit „Politikergeschwätz“ meinen.
Und was wünschen Sie sich stattdessen? Wie soll Ihrer Meinung nach die Antwort auf eine Frage aussehen, die sich dem Grunde nach nicht in 3 Sätzen beantworten lässt?
Oder handelt es sich bei Ihnen und Hr. Müller nur um Stammtischgeschwätz?
Herr Schnabel,
soweit ich gelesen habe, haben Sie auf kein Problem hingewiesen.
Welches Problem bedrückt Sie?
Da gibts u.a. aktuell grad ein weiterführendes Gespräch zum erwähnten Thema:
https://m.youtube.com/watch?v=iVO8-IwRpN4&pp=iggCQAE%3D
Ja das verstehen Sie nicht Herr Pesch und auch die Größenrodung der Veränderung im Stromsektor in der Welt, verstehen Sie nicht.
Beim Atomstrom gab es ein Plus von ca. +66 TWh, 2023 bis 2024, weltweit.
Bei den Erneuerbaren gab es ein Plus von ca. +866 TWh, 2023 bis 2024, weltweit.
Weltweit wachsen die Erneuerbaren in TWh um ca. das 13-fache schneller, verglichen mit Atomstrom.
Verstehen Sie aber nicht….
Ja, Windmühlen aufstellen geht schneller, sogar wenn dort ein Wald stört.
Deutschland hat nennenswerte Vorkommen der Seltenen Erden, die nicht importiert werden müssen ? Interessant .
Stellen Sie doch einfach eine Vergleichsrechnung beider Importe auf. Das dient zur Schaffung von harten Zahlen und damit Fakten!
Brauche ich nicht, denn auch den letzten wie Fr.vdL wird bewusst, dass es ohne Kernkraft nicht geht. Deutschland kann sich energetisch nicht autark aufstellen .
Theoretisch wäre sogar fast eine Autarkie möglich, wird aber auch gar nicht verfolgt. Wie Sie wissen, befinden wir uns in einem europäischen Verbundnetz.
Kohlestrom geht in China im Strommix immer weiter zurück und das seit ca. 20 Jahren bereits.

2007 noch über 80% Kohlestrom in China und 2024 noch ca. 58%.
Grob kann man sagen jedes Jahr verlieren die Kohlekraftwerke ca. -1% Marktanteil in Strommix in China.
Ganz anders bei den Erneuerbaren in China die haben im Jahr 2024 ca. +3% im Strommix zugelegt.
Wie wirkt sich dies auf den von den Klimatisten so gefürchteten CO2-Ausstoß aus, der steigt, oder?
Fröhliche Halbwahrheiten….Laut der Statistical Review of World Energy 2024 belief sich der Primärenergieverbrauch in China im Jahr 2023 auf 170,74 Exajoule und wurde von Kohle (91,94) dominiert, gefolgt von Öl (32,73), erneuerbaren Energien (16,13), Erdgas (14,57), Wasserkraft (11,46) und Kernkraft – 3,90 [6].
Das ist die Realität. China pickt sich die Vorteile der sogenannten „erneuerbaren“ Energien raus, wo sinnvoll und lässt im übrigen die Wirtschaft mit Fossil- und Kernkraft brummen.
Leider wird dies das wohlstandsdegenerierte Funktionsprekariat in D erst verstehen, wenn kein Prosecco mehr geliefert wird- BaWü lässt grüssen.
Auch in China,

beim Anteil im Primärenergieverbrauch haben nur die Erneuerbaren ihren Anteil nennenswert steigern können um ca. +6% in ca. 20 Jahren.
Bei der Kernkraft hat sich mit einer Steigerung von unter 1% in 20 Jahren nichts grundsätzlich verändert.
Bei den fossilen gab es einen Rückgang beim Anteil am Primärenergieverbrauch um ca. -6% in 20 Jahren.
Da habe ich ja etwas ganz Neues gelernt. Bisher kannte ich nur Gleichstrom und Wechselstrom. Nun kommt Kohlestrom hinzu. Der scheint schwarz und schmutzig zu sein. Was ich alles noch nicht wusste. Danke für die Weiterbildung.
Hätte nicht gedacht das ein Dr. solche Wissenslücken hat und das auch noch zugibt.
Wenn Sie Kohlestrom nicht kennen, einfach mal Google fragen, da wird auch Ihnen geholfen, oder kennen Sie Google auch nicht?
Google, sagt zu Kohlestrom:
Herr Dr. Konrad Voge,
wenn Sie was nicht wissen, erst mal z.B. Google fragen und sich nicht blamieren.
Ach die ute, nicht fähig %- von absoluten Zahlen zu unterscheiden.
Doch das kann sie schon, aber das will sie nicht. Ich schätze, Ute ist Teilangestellte im Umweltministerium/Umweltbundesamt und hier erledigt sie ihre Öffentlichkeitsarbeit. Angestellte für Agitation und Propaganda hießen die Leute in der DDR.
Ich persönlich habe nichts gegen Leute mit Fotovoltaik auf den Dächern und Strom-Speichern im Keller. Wer eine Südseite hat, warum sollte er diese nicht zur Stromgewinnung nutzen. Aber das kann nur eine Ergänzung zur Grund- und Hauptversorgung eines Industrielandes sein und niemals die Hauptversorgung selbst.
Einmal abgesehen davon, dass sich der Strommix etwas verändert hat:
China geht gerne auch einmal falsche Wege und ich würde doch empfehlen,
bei der Wahrheit zu bleiben.
Bei massiv wachsenden Energiehunger setzt China noch immer auf Kohle.
Kernenergie wird in Zukunft mehr Anteile erwerben.
Neue Entwicklungen auf dem Gebiet sind in Arbeit.
Auch Deutschland ist immer einen Blick wert:
Sie sollten sich auch einmal dieses Trauerspiel anschauen.
Zum Glück kann noch mit Residuallast/Importen jongliert werden.
Bei der dargestellten Netzlast scheint es so, als würden Lastabwürfe
eher „geglättet“ dargestellt.
Da werfen wir mal einen Blick auf den deutschen Kohlestrom und stellen fest, auch in Deutschland gehen die TWh an Kohlestrom zurück.
Von über 250 TWh auf ca. 93 TWh Kohlestrom im Jahr, 2025.
Schmerz!
Kraftwerke, die vernichtet wurden, liefern nicht.
Die Vorrangeinspeisung der Zappelanlagen verzerrt zusätzlich das Bild.
Von über 250 TWh runter auf ca. 93 TWh Kohlestrom im Jahr 2025, so ist nun mal die Realität Herr Bühner.
„China und Indien verbrennen weiterhin Kohle.“
Das kann Deutschland besser, hier setzt man auf Wind und Sonne,
die unerschöpflichen „Energiequellen“, die niemals versiechen.
Nur gut 700 Stromausfälle, so wenig!
Die Lieferunterbrechungen beim Strom sind doch dank der Erneuerbaren im Internationalen Vergleich mit die geringsten in Deutschland.
Polen setz auf die Kohle und da sind die Lieferunterbrechungen ca. das 6-fache von der Zeit.
Frankreich mit Atomstrom immer noch das doppelte an Stromausfälle als in Deutschland.
„Die Lieferunterbrechungen beim Strom sind doch dank der Erneuerbaren im Internationalen Vergleich mit die geringsten in Deutschland.“
Können Sie das irgendwie begründen, oder?
Ganz einfach:
Zum Vergleich müssen wir im Land bleiben.
Vor dem Energieunfug gab es nahezu keine Redispatchmaßnahmen.
Das hat sich dann schlagartig geändert.
Ach die ute mal wieder, MINT-Versager*In par excellence, versteht nicht dass Stromausfälle weniger von den Kraftwerken als von den nachgelagerten Netzkomponenten (Leitungen, Umspannwerke, Ortsverteiler… ) abhängen. Deutschland hat (noch) eine technisch intakte Netzinfrastruktur aber die bekommen die Grünen auch noch kaputt, so wie alles andere auch….
Frau Frölich, die geringe Ausfallzeit in Deutschland (≈10–13 Min/Jahr) lässt sich nicht einer einzelnen Stromquelle (der „Erneuerbaren“) zuschreiben. Sie ist vor allem das Ergebnis aus Netzqualität, Reservekraftwerken, europäischem Verbundnetz und Netzsteuerung. Der relevante Indikator ist der SAIDI-Index (System Average Interruption Duration Index), der die durchschnittliche jährliche Stromausfallzeit pro Kunde misst. Die meisten Stromausfälle entstehen nämlich gar nicht durch fehlende Stromproduktion, sondern durch lokale Netzprobleme (Leitungen, Bauarbeiten, Wetter). Das zeigt sich daran, dass der SAIDI-Wert bereits niedrig war, lange bevor „erneuerbare Energien“ einen großen Anteil hatten.
Deutschland nutzt steuerbare Kraftwerke (v. a. Gas) als Backup für der „Erneuerbaren“. Die Regierung plant sogar neue Gaskraftwerke, um Versorgungslücken zu vermeiden. Denn bei sog. Dunkelflauten müssen andere Kraftwerke einspringen. In manchen Winterwochen liefern die „Eneuerbaren“ nur ≈30 % des Stroms, der Rest kommt aus fossilen Kraftwerken oder Importen. Wind und Solar senken zwar Brennstoffeinsatz und Emissionen, aber in Dunkelflauten tragen Kohle- und vor allem Gaskraftwerke heute noch wesentlich zur Versorgungssicherheit bei.
Man kann also nicht seriös eine exakte Zahl wie „x Minuten Stromausfall pro Jahr“ ableiten. Warum nicht? Weil ein solches Gegenargument davon abhängt, welche Ersatzmechanismen man annimmt: Importe, Batteriespeicher, Pumpspeicher, Lastmanagement, Reservekraftwerke oder Abschaltungen großer Verbraucher. Genau deshalb arbeitet die Bundesnetzagentur nicht mit einer simplen „Ausfallminuten-ohne-Gas-und-Kohle“-Zahl, sondern mit dem Bedarf an zusätzlicher steuerbarer Kapazität. Im Versorgungssicherheitsmonitoring 2025 kommt sie zu dem Ergebnis, dass bis 2035 je nach Szenario bis zu 22,4 GW bzw. 35,5 GW zusätzliche steuerbare Kapazitäten nötig sind, damit die Versorgung sicher bleibt. (Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/1072798)
Mit solchen sachlichen Erläuterungen ist die „Schreibstuben-Ute“, die wohl vom „Umweltbundesamt“ gepampert und/oder „geführt“ wird (WIR zahlen auch noch mit unseren Steuern für den Blödsinn, den sie hier verbreitet…..), fachlich total überfordert, die kennt per „Arbeitsvertrag“ nur ihre rotzgrüne Ideologie.
@ Helmut van Bentum
Man erst einmal zwischen Hoch- , Mittel- und Niederspannung unterscheiden.
Die von Frau Fröhlich geteilte Grafik ist der Ausfall im Bereich der Mittelspannung, 1 kV – 36 kV, hat aber mit der Versorgung der Haushalte nichts zu tun.
Liechtenstein hat nur „Erneuerbare“ ?
Dazu passt ein Beitrag von Report24.
Wie weit wollen wir die Zerstörung der Umwelt durch Solar- und Windkraftanlagen noch treiben?
Auch die teilweise massive Zerstörung der Umwelt war den selbsternannten „Schützern der Umwelt“ schon immer völlig egal, wenn es um die meist rabiate und nötigenfalls auch brutale und rücksichtslose Durchsetzung ihrer ach so hehren Ziele ging. Und das wird ganz sicher noch eine lange Zeit so bleiben.
Sie sollten weniger solcher Empörungsblätter lesen, denen es nur darum geht, zu überdramatisieren („Flächenfraß“, „Wahnsinn“…). Da steckt mehr Meinung, weniger Fakten dahinter. Das ist wie hier 🙂
Solarparks benötigen mehr Fläche, ja…
ABER: viele Flächen sind nicht vollständig verloren. Unter oder zwischen solchen Modulen kann und wird Landwirtschaft betrieben. Bei Dachflächen geht gar nix verloren. Es werden häufig Autobahnränder, Deponien, Altlastenverdachtsflächen dafür genutzt…Ergo: Die Doppelnutzung ist ein reales Phänomen, was Anwendung findet.
Ein Flächenvergleich endet ja dann auch nicht nur mit einem Gaskraftwerk selbst, Kohle / Gas braucht Brennstoffförderung, Logistik usw.
Wächterräte drehen genauso alle Fakten um, oder? Waren es doch schöne Landschaften ohne die nunmehr überall weit sichtbaren WKA. Industrieanlagen machen sich in den landschaftlichen Außenbereichen breit, da haben Industrieanlagen nichts zu suchen, oder?
Der Mirko scheint tatsächlich „mehrfach“ blind zu sein ….
Erklären Sie doch mal inwiefern hier Fakten umgedreht werden! Sachlich habe ich Ihnen geschildert, dass die Darstellung von Report24 (Qualitätsjournalismus!) übertrieben und verkürzt ist und sogar für Sie erklärt, warum.
Desinformationskampagnen, die auch hier zu Hauf geführt werden, zeichnen sich immer und immer wieder durch:
aus.
Herr Schnabel,
mögliche Vereinfachungen sind immer gut. Man sieht dann das Wesentliche:
Die Sonneneinstrahlung von 470 W/qm reicht aus, dass die Tagseite der Erde 292,8 K warm ist.
Die Gegenstrahlung der nächtlichen Wolken reicht aus, dass die Nachtseite der Erde 282,9 K warm ist.
Diese Aufteilung „Sonneneinstrahlung für die Tagseite“ und „Gegenstrahlung der nächtlichen Wolken für die Nachtseite“ ist ideal.
Rechnen Sie doch einmal nach.
Tun Sie sich doch selbst den Gefallen und hören Sie um Ihrer Gesundheit willen hier auf zu schreiben, Sie verschleißen sich an den ewig Gestrigen hier, das haben Sie wirklich nicht verdient. Ich fände das zwar traurig, denn ich bin immer amüsiert, wenn ich Ihre Kommentare lese.
Herr Schnabel,
ungekürzt und nicht stark vereinfacht sagt die verwendete Studie, die verlinkt wurde (und keine KI oder ein Modell benutzte) folgendes:
Im bei „Report24“ verlinkten Artikel heisst es weiter:
Sie schreiben:
Ein Solarmodul wird aufgeständert.
Um mit einem Traktor unter einem Solarmodul Landwirtschaft zu betreiben müsste das Modul in einer Höhe von minimum 3m installiert werden.
Zeigen Sie uns bitte das Unternehmen, dass in 3m Höhe PV-Anlagen installiert!
Darüber, dass die Unterseite eines Solarmodul (80% der Sonneneinstrahlung werden im Modul in Wärme verwandelt) bis zu 80°C heiss werden kann, darüber spricht keiner.
Wenn die PV-Module nur in 1m Höhe aufgeständert werden (Schafe haben eine Schulterhöhe von bis 80cm, der Kopf ist darüber) um darunter Schafe grasen zu lassen (so dort noch Gras wächst) verbrennen sich die Schafe wenn auch nicht die Wolle so dann doch die Haut.
Vielleicht wäre es besser für Sie mehr Empörungsblätter zu lesen, die mit konkreten Fakten aufwarten und nicht, wie andere Medien, KI und Manipulation einsetzen?
Sind Sie tatsächlich so faul sich die Mühe zu machen und unfähig, einfach im Internet zu recherchieren?
Das tut ja schon weh und damit bedanke ich mich direkt bei Hr. Viethen, der sich um meine Gesundheit sorgt 🙂
Bei solchen Antworten, kriegt man wahrlich Kopfweh.
Agri-Photovoltaik…genügt Ihnen das als Stichwort?
Herr Schnabel,

sie sind noch eine Antwort schuldig, statt Stichworte zu liefern:
Welche Firma ständert PV-Module in einer Höhe von 1 oder 3m auf?
Hier
kann man sehr gut die Fläche unter den PV-Modulen nutzen 🙂
Oder??
Agri-Photovoltaik?
5m hoch?
Wir überdachen unsere Landwirtschaft?
Was braucht man dazu? Stahlkonstruktionen? Betonfundamente? Gut für die Landwirtschaft?
Stark auch die Vorteile. Einer ist Hagelschutz.
Und was schützt die Panele?
Im gewissen Rahmen sicherlich machbar, aber nachts scheint die Sonne nicht.
Haben sie eine Lösung zur Entenkurve?
Solar liefert eher am Tag, Wind oft eher nachts…ein Dream-Team sozusagen 🙂
„Wind im Mittel tagsüber stärker als nachts
Der Tagesgang der Windgeschwindigkeit mit einem Minimum in der Nacht und einem Maximum am Nachmittag ist im Sommer wesentlich ausgeprägter als im Winter.
Das hat zum einen damit zu tun, dass sich der Erdboden tagsüber aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit auch unterschiedlich stark erwärmt. Dadurch entstehen Luftdruckunterschiede, die zu lokalen Windsystemen führen. Auf der anderen Seite kann der Höhenwind durch Erwärmung der unteren Luftschichten tagsüber auch leichter bis zum Boden durchgreifen.
Betrachtet man Monatsmittelwerte, so ist der Wind hingegen im Sommer schwächer als im Frühjahr und Winter. Dies hat mit dem häufigeren Einfluss von Tiefdruckgebieten zu tun, die mit größeren Windgeschwindigkeiten einher gehen.“
https://wetterzentrum.com/blog1_wind/
Nur jahreszeitlich gesehen stimmt die statistische Betrachtung der Gegenläufigkeit. Über Tageszeiten ist der Zusammenhang in Bodennähe genau umgekehrt wie von Ihnen behauptet und soll nur in *großer Höhe* (=die Nabenhöhe moderner WKA suggerierend), angeblich bestehen (lt. Frauenhofer).
Einen statistischen Nachweis – der müsste bei 30000+ WKA in deutschen Landen führbar sein- habe ich dazu noch nicht gesehen. Die KI übrigens auch nicht.
Und was führt die KI als Grund an? z.B.:
[-Der tageszeitliche Zyklus ist physikalisch vorhanden, aber er ist im Vergleich zu großräumigen Wetterereignissen (Hoch- und Tiefdruckgebiete) sehr schwach.
-Durch die Aufsummierung von über 30.000 Windrädern an völlig unterschiedlichen Standorten glätten sich die individuellen Tageskurven zu einer fast horizontalen Linie oder einer unregelmäßigen Kurve. ]
Von wegen dream-team…. es schlägt die Wetterlagen nicht.
Ihr Einwand vermischt jedoch Bodenwind mit dem Wind in Nabenhöhe moderner Anlagen. In 100–170 m Höhe ist die Änderung des Winds deutlich schwächer, weil dort vor allem großräumige Wetterlagen den Wind bestimmen.
Deshalb zeigt die Statistik vieler Anlagen kaum eine Änderung über den tag. Das ist dann physikalisch erwartbar und kein Gegenargument zur Kombination von Wind und Solar.
Und ja, vielleicht kein DreamTeam aber eine sehr gute sich gegenseitige Ergänzung.
Vermischt habe ich gar nichts, sondern darauf hingewiesen, dass sich die bodennahen Luftströmungen genau anders herum verhalten wie von Ihnen behauptet und es für einen entgegengesetzten Tagesgang „in großen Höhen“ zwar Behauptungen, aber keine Belege gibt.
Und Sie so? Behaupten weiterhin das offensichlich falsche, trotz Negativnachweis.
Leider verstehe ich Ihren Beitrag nur bedingt.
Ich hatte mit 2 Beiträgen auf die starke Wind+Sonne-Kombination verwiesen und dass moderne Anlagen weniger bodennah arbeiten und daher über die stabilere Bodenschicht hinausreichen.
Gern können Sie Ihre Kritik nochmal erneuern.
Der Herr hat also Verständnisprobleme. Gut.
Zitat von Ihnen: „Solar liefert eher am Tag, Wind oft eher nachts…ein Dream-Team sozusagen 🙂“
Diese Behauptung ist falsch. In bodennahen Luftschichten (bis ca. 100m) sowieso (sind also die Windgeschwindigkeiten Tags höher als Nachts) und in höheren Luftschichten auch nicht belegt.
Das die Windgeschwindigkeit generell mit der Höhe zunimmt, ist dagegen eine Binse und stützt Ihre zitierte Aussagen („Wind [liefert] oft eher nachts“) NICHT.
„Und ja, vielleicht kein DreamTeam aber eine sehr gute sich gegenseitige Ergänzung.“ (Mirko Schnabel 16.03.2026, 18:26 Uhr)
Die vorausgehende Behauptung ist auch nicht per se falsch, sie ist nur verkürzt beschrieben. Sollte aber hier bei EIKE kein Problem sein – ist ja gängige Praxis. Behaupten darf man hier auch alles, solange man dafür nicht bezahlt wird, ist man auch glaubwürdig – hab ich hier auch gelernt.
Aber zurück zum Thema:
Warum glauben Sie, werden denn moderne Windräder mit einer Nabenhöhe von > 100 m genau darauf optimiert, um die höheren Luftschichten abzugreifen?
Um etwas zitierfähiges hier einzufügen:
Empirical correlation between hub height and local wind shear exponent for different sizes of wind turbines(einfach danach googlen).
Die Wahl der Nabenhöhe ist ein zentraler wirtschaftlicher und physikalischer Faktor, weil höhere Lagen systematisch stärkere Winde liefern. Je höher, desto besser. Seit den 90er Jahren wurde die Höhe der Windräder um ca. 80% gesteigert – genau aus dem physikalisch, gemessenen Grund.
„Aber zurück zum Thema:
Warum glauben Sie, werden denn moderne Windräder mit einer Nabenhöhe von > 100 m genau darauf optimiert, um die höheren Luftschichten abzugreifen?“
Antwort von mir steht bereits oben, Zitat: „Das die Windgeschwindigkeit generell mit der Höhe zunimmt, ist dagegen eine Binse.“
Das war aber auch gar nicht das Thema, Sondern:
„Mirko Schnabel
Antwort auf Werner Schulz 16. März 2026 14:19
Solar liefert eher am Tag, Wind oft eher nachts…ein Dream-Team sozusagen 🙂“
Diese Aussage von Ihnen ist falsch und bleibt falsch.
Ihr Rückzug auf
„Und ja, vielleicht kein DreamTeam aber eine sehr gute sich gegenseitige Ergänzung.“
ist bei Betrachtung es Tagesganges ebenfalls falsch. Einfach mal ins Agorameter schauen: Die PV- Peaks zur Mittagszeit sind deutlich, nächtliche Windpeaks dagegen nicht sichtbar, Ihre Antwort auf die Frage von @Werner Schulz : „Haben sie eine Lösung zur Entenkurve?“ war also substanzlos.
Substanzlos, Herr Mirko Schnabel. Grünes Stammtischgeschwätz.
Es ist ja schon putzig, wie sehr Sie sich darum bemühen, einen „Erfolg“ erzielen zu wollen insbesondere vor dem Kontext, dass an EE kein Weg vorbeigeht. Da können Sie noch so strampeln, hoffen und beten.
In der Höhe moderner Windkraftanlagen ist der Wind nachts häufig stärker als tagsüber, besonders bei stabilen Hochdrucklagen.
Damit ist meine Aussage nicht per se falsch, sie ist und bleibt nur nicht pauschal anwendbar.
Das nehme ich aber gern mit und werde Sie künftig daran erinnern 😉
Putzig sind lediglich Sie. Sie strampeln, hoffen und beten, dass endlich, endlich mit immer höheren Nabenhöhen, stabilen Hochdrucklagen und überhaupt durch einem geneigten Wettergott sich Wind & Sonne irgendwie ergänzen, zum Dream Team werden.
Da können Sie lange warten. Strom muss in dem Moment erzeugt werden, wo er verbraucht wird. Sonne & Wind können das nicht, werden es auch nie können. Daran geht kein Weg vorbei.
Natürlich können wir auch mit diesem Zufallsstrom arbeiten.
allerdings schlecht planbar, ab und zu, vielleicht. Früher wussten das alle, sogar ein *Kulturschaffender*:
„Aus der Mühle schaut der Müller,
der so gerne mahlen will.
Stiller wird der Wind und stiller,
und die Mühle stehet still.
So geht immer, wie ich finde!
Ruft der Müller voller Zorn.
Einmal fehlt es an dem Winde,
einmal fehlt es an dem Korn!“
Heute glaubt man, es besser zu wissen, suggeriert Fortschritt, wo doch der Rückschritt offensichtlich ist.
Und das *Klima* so? Juckt es kein bisschen… Zum Lachen.
Kann es sein, dass Sie wie viele andere Ihrer EIKE-Kollegen nicht auf dem neusten Stand sind? Ihre Aussagen sind in Teilen überholt.
Ja, Strom muss jederzeit verfügbar sein. das war aber schon immer so.
Früher wurde das ausschließlich durch steuerbare Kraftwerke gelöst. Heute gibt es zusätzliche Instrumente: Speicher, Stromhandel, flexible Verbraucher und Netzausbau.
Die Behauptung, Wind und Sonne könnten das „nie leisten“, ist längst widerlegt.
Dänemark deckt bereits über die Hälfte seines Strombedarfs mit Windenergie. Auch in Deutschland stammen zeitweise über 50 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen, bei weiterhin hoher Versorgungssicherheit.
Der Begriff „Zufallsstrom“ ist daher irreführend.
Wind und Sonne sind variabel, aber nicht unvorhersehbar. Wetterprognosen ermöglichen heute eine recht genaue Planung, und über große Regionen gleichen sich Schwankungen weitgehend aus. Wenn es im Süden windstill ist, weht oft im Norden der Wind.
Zudem sind auch klassische Kraftwerke nicht perfekt planbar:
Ungeplante Ausfälle, Wartungen und volatile Brennstoffpreise gehören dort ebenso zur Realität.
Der entscheidende Punkt ist daher:
Nicht einzelne Erzeugungsarten müssen perfekt sein, sondern das Gesamtsystem. Und genau dieses System entwickelt sich kontinuierlich weiter und wird immer leistungsfähiger.
Ihre Argumentation auf einem veralteten Bild des Energiesystems.
Aber ich weiß, Sie hängen dran. Gehen Sie einfach mit der Zeit! 🙂
Sie haben noch nie vom 1. Kirchhoffschen Gesetz gehört, oder?
Zusammengefasst: Kirchhoff zwingt zur Echtzeit-Balance
• Es gibt keinen Pufferspeicher für elektrische Energie im Netz selbst (Kondensatoren und Induktivitäten sind winzig im Vergleich zur Netzleistung).
• Die Kirchhoffschen Gesetze sagen: Strom und Energie müssen sich immer und überall ausgleichen.
• Jede Abweichung zwischen Erzeugung und Verbrauch verstößt sofort gegen diese Gesetze → das Netz reagiert physikalisch zwangsläufig mit Frequenzänderung (AC) oder Spannungsänderung (DC).
• Um das Netz stabil zu halten, müssen Netzbetreiber daher die Erzeugung auf die Sekunde genau an die Last anpassen – sonst drohen Instabilität, Schutzabschaltungen oder Blackout.
Bisher nicht, aber man kann sich dazu belesen.
Sie tun aber ja gerade so, als wären Kirchhoffsche Gesetze irgendein Geheimwissen, das Sie hier gerade „enthüllt“ haben.
Genau darauf basiert seit Jahrzehnten der gesamte Netzbetrieb.
Die spannende Frage ist nicht ob das gilt, sondern wie man damit umgeht, und das wird längst erfolgreich gemacht.
„Kann es sein, dass Sie wie viele andere Ihrer EIKE-Kollegen nicht auf dem neusten Stand sind? Ihre Aussagen sind in Teilen überholt.“
Sie dagegen kennen oder anerkennen die *alten* Grundlagen nicht einmal.
Es gibt Gesetze, die benötigen kein Update, sie galten gestern, sie gelten heute und auch morgen noch. Die Bedingung, dass in einem Stromnetz die Erzeugung genau gleich der Last zu jedem Zeitpunkt sein muss, gehört dazu. (siehe auch den Ausführungen des Admin zu Kirchhoffschen Gesetz. Obacht: Knotenpunkt- und Maschensatz hat nichts mit Strickwaren zu tun!)
„Heute gibt es zusätzliche Instrumente: Speicher, Stromhandel, flexible Verbraucher und Netzausbau.“
Inwieweit das wirklich *zusätzliche Instrumente* sein sollen, müssten Sie im Detail erklären. Speicher gab es schon immer, sie sind allerdings ökonomisch und systembedingt begrenzt. Stromhandel… day ahead, intraday, base load, Regelenergie, grenzüberschreitend? Teile dessen, was jetzt *Stromhandel* bewirken soll, z. B. Beschaffung von Regelenergie, war früher ganz einfach eine integrierte Systemdienstleistung!
Flexible Verbraucher: gabs auch schon immer, Lastabwurfschaltungen bei Spitzenlast, z. B. Boiler, das hatten wir schon in den 70-er Jahren in der Firma. Die Frage ist, wo geht eine (hier durch die Flatterstromerzeugung erzwungene) Flexibilisierung in Dysfunktionalität über? Das Gedicht vom Müller sollte Ihnen da vllt. eine leise Ahnung vermitteln.
Netzausbau, naja. Nur nötig geworden durch den Flatterstrom und durch Leute wie Sie, die die Realitäten nicht anerkennen wollen. Niemand hat bis jetzt die Kosten genau beziffert, niemand unterscheidet zwischen den Spannungsebenen… NIEMAND HAT EINEN WIRKLICHEN PLAN. schon gar keinen ökonomisch belastbaren.
„Die Behauptung, Wind und Sonne könnten das „nie leisten“, ist längst widerlegt.“
Wo, Wann, Wie und durch wen? Diesen Beweis können Sie nicht führen. Sie lügen also. Dreist.
„Der Begriff „Zufallsstrom“ ist daher irreführend.“
Nein, die Bereitstellung durch diese Energiequellen ist und bleibt wechselhaft und zufällig. Eine Vorausplanung anhand von Wetterdaten ist ausschließlich der Größenordnung nach und auf Durchschnittswerten beruhend machbar, die Forderung „Erzeugung = Last zu jedem Zeitpunkt“ werden sie NIE erfüllen.
„und über große Regionen gleichen sich Schwankungen weitgehend aus.“
hätten Sie geschrieben *manchmal*, stimmte ich zu. *weitgehend* ist falsch. Es ist die alte grüne Leier „irgendwo weht immer Wind!“ und das ist falsch.
„Nicht einzelne Erzeugungsarten müssen perfekt sein, sondern das Gesamtsystem. Und genau dieses System entwickelt sich kontinuierlich weiter und wird immer leistungsfähiger.“
Auch hier wieder so ein glatt gelogener Satz. Das Gesamtsystem wird eben NICHT leistungsfähiger. Es wird komplizierter, weniger reduntant und damit weniger resilient.
Das heute existierende System könnte die Leistungen, die es 2017 noch erbrachte, wohl gar nicht mehr erbringen.
Sie dürfen diese Schaisse ruhig weiter schönreden. Bewusst sein sollte Ihnen aber, dass Sie damit auch in Verantwortung gehen.
Auffällig bei Ihnen (aber auch vielen anderen EIKE-Foristen):
Sie verlassen bereits oft die sachliche ebene. Das delegitimiert und disqualifiziert Sie im Prinzip von vorn herein. Da frag ich mich schon, was Sie dann damit eigentlich erreichen wollen, sofern Sie ernsthaft diskutieren möchten. Andernfalls kann man Sie nicht ernst nehmen. Typisches Stammtischgerede. Viel Meinung, wenig Belege, viel Frust.
Dass physikalische Gesetze gelten, bestreitet niemand.
Kirchhoff ist keine Hürde für erneuerbare Energien, sondern die Grundlage, auf der auch sie problemlos integriert werden.
„Sie lügen“ ist kein Argument.
Der Gegenbeweis steht seit Jahren im Netzbetrieb, die Beispiele für Dänemark und Deutschland mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien bei stabiler Versorgung, wurde benannt.
Ihre Aussage war absolut („nie“) und genau solche Aussagen sind in der Realität am leichtesten zu widerlegen.
„Zufällig“ bedeutet unvorhersagbar, das trifft auf Wetter einfach nicht zu.
Und „Erzeugung = Last“ heißt nicht perfekte Vorhersage, sondern funktionierende Regelung.
Genau so wird das Netz heute betrieben, mit oder ohne erneuerbare Energien. Soweit klar?
„Weitgehend“ heißt nicht „immer“.
Räumlicher Ausgleich reduziert Schwankungen, eliminiert sie aber nicht und genau deshalb gibt es ja zusätzliche Instrumente (s.o.).
Aus einem nicht perfekten Ausgleich ein wirkungsloses zu machen, ist der eigentliche Denkfehler (uvm.).
Wenn das System tatsächlich schlechter geworden ist:
Wo sind die konkreten Nachweise? Mehr Ausfälle? Geringere Stabilität?
Ohne solche Daten bleibt das eine Behauptung.
„Wenn das System tatsächlich schlechter geworden ist:
Wo sind die konkreten Nachweise?“
Nehmen Sie zunächst einfach nur die ausufernden Kosten der Energietransformation. Daraus kann man leicht alles Weitere (alles weitere Negative) ableiten. Das System ist zur ökonomischen Dauerbelastung für die Bevölkerung und Industrie geworden.
Reicht Ihnen der „symbolische“ Blackout in 2025 in Spanien nicht, brauchen Sie erst noch einen Deutschen oder EU-Europäischen, oder?
Das reicht selbstverständlich nicht.
Kosten, hypothetische Blackouts und Versorgungssicherheit sind unterschiedliche Themen.
Meine Frage war nach Nachweisen für eine schlechtere Systemleistung. Dazu haben Sie weiterhin keine konkreten Daten geliefert.
Sind sie das? Die Kugel Eis ist schon lange bezahlt, oder?
Einen Blackout wollen wir nicht riskieren, oder?
Versorgungssicherheit brauchen wir nicht, wenn keine Industrie mehr da ist, oder?
Aber wir haben solch ein tolles „Dreamteam“!
Der Verweis auf Dänemark und Deutschland geht am Punkt vorbei. Diese Länder zeigen nicht, dass volatile Erzeugung kein Problem ist, sondern dass man sie mit erheblichem Zusatzaufwand beherrscht: Verbundnetz, Import/Export, norwegische Wasserspeicher, Redispatch, Netzreserve, flexible Kraftwerke und Speicher. Genau das sagen CEER, BMWK, Bundesnetzagentur und ENTSO-E selbst. Wer daraus ableitet, Volatilität sei kein systemisches Problem, verwechselt gelöste Kompensation mit nicht vorhandenem Problem.
Es stimmt: Die Volatilität in der Stromerzeugung erfordert Systemmaßnahmen. Das bestreitet auch niemand. Entscheidend ist jedoch, dass sie praktisch beherrschbar ist (die Volatilität), wie der reale Netzbetrieb klar zeigt.
Und die beschriebenem Maßnahmen sind auch kein „Fehler“, sondern Bestandteil des Stromsystems. Auch konventionelle Systeme benötigen Reserveleistung, Netzeingriffe und Ausgleichsmechanismen wie Sie sicherlich wissen.
Es geht nicht am Ende des Tages um den Aufwand, sondern um das Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Und da zeigt sich in vielen Analysen, dass die zusätzlichen Systemkosten durch eingesparte Brennstoffkosten, niedrigere Grenzkosten und vermiedene CO2-Kosten zumindest weitgehend kompensiert werden, häufig auch übertroffen.
Beherrschbar“ ist korrekt, aber nur, weil wir massiv gegensteuern. Deutschland hatte 2024 rund 25 TWh Nettoimporte und etwa 18–20 TWh Redispatch, die Kosten für Netzengpassmanagement liegen bei mehreren Milliarden Euro pro Jahr. Gleichzeitig kostet die reine Stromerzeugung an der Börse oft nur 5–10 ct/kWh, während beim Endkunden 30–40 ct/kWh ankommen, die Differenz ist im Wesentlichen Systemaufwand. Dänemark ist zudem seit Jahren Nettoimporteur (Größenordnung 3–4 TWh) und stützt sich faktisch auf norwegische Wasserspeicher mit rund 87 TWh Kapazität als „Backup“.
Der entscheidende Punkt ist daher: Ja, das System funktioniert,aber nicht, weil Volatilität kein Problem wäre, sondern weil sie technisch und finanziell aufwendig kompensiert wird.
Zitat Schnabel: „Es geht nicht am Ende des Tages um den Aufwand, sondern um das Kosten-Nutzen-Verhältnis.“
Sie schreiben ein Zeugs….
Nichts bringt das krude Verständnis der Grünlinken bezüglich dieser ganzen „Transformation“ besser zum Ausdruck.
Wir hatten früher mal ein geflügeltes Wort dafür: „Wir sparen bei jedem Pfennig, koste es, was es wolle!“
Herr Schnabel,
warum benötigen wir Windkraft und Solaranlagen?
Weil sie billig sind?
Weil sie verlässlich sind?
Weil Kohle und Gas gefährlich sind?
Ich weiß, dass es den Treibhauseffekt nicht gibt. Daher ist Kohle und Gas nicht gefährlich.
Ich möchte eine zuverlässige Stromzufuhr und Heizung.
Ich habe nichts dagegen, dass Ute Frölich ihren eigenen Strom mit PV-Anlagen erzeugt und mit eigenem Geld bezahlt. Und dabei als Versuchskaninchen wirkt.
Ob eine „eigene“ Windkraft sinnvoll ist, kann ich nicht bestätigen
„Auffällig bei Ihnen (aber auch vielen anderen EIKE-Foristen):
Sie verlassen bereits oft die sachliche ebene.“
Zeigen Sie mir die Stelle, wo ich die sachliche Ebene verlassen haben soll. Zeigen und zitieren Sie!
Ob Sie mich als für die Diskussion als deligitimiert betrachten, ist mir so was von Rille, das glauben Sie gar nicht.
Aber ich gebe Ihnen doch die Chance, mich mit Ihrer Qualifikation zu beeindrucken. Auf Ihre Einlassung hier im Faden:
„Sie missverstehen den Begriff Flexibilität. Dieser bedeutet nicht Verzicht, sondern smarter Ausgleich im System.“
hatte ich ein Bild mit einem realen Lastgang eines Produktionsbetriebes gepostet mit der Bitte, Flexibilisierungspotential zu benennen.
Hier nochmal:
Da kommt vom Schnabel nichts. Null.
War natürlich erwartbar.
Zustimmung!
„Heute gibt es zusätzliche Instrumente: Speicher, Stromhandel, flexible Verbraucher und Netzausbau.“
Der Tensch beherrscht die Mechnik, dauern auf die App starrend – darf ich, soll ich oder muss ich?; Fortschritt war mal 24/7 bei Energie; Mittelalter ist Brötchenkauf mit Dunkelflautenaufschlag oder warten sie doch zwei, drei Tage, dann haben wir vielleicht fast geschenkte Hellbrisen-Brötchen, das geht leider nicht, dann macht mein Chef die Maschinen an und ruft mich in die Werkhalle.
Die neue Einsicht in die Notwendigkeit der vorindustriellen Logik:
Wir sind völlig frei zu entscheiden, genau das zu tun, was uns der Wetterbericht vorschreibt, oder?
Kein Mensch wartet auf „Hellbrisen-Brötchen“.
Sie missverstehen den Begriff Flexibilität. Dieser bedeutet nicht Verzicht, sondern smarter Ausgleich im System.
Das läuft heute alles längst im Hintergrund, ohne dass der Alltag stehen bleibt.
Verrückte neue Welt, hmm? Schauen Sie nach vorn und nicht zurück 🙂
Smarte Flexibilität also, das ist freiwillige, angepasste Knechtschaft. Die „technischen Lösungen“ machen es nur teuer, No free lunch, oder?
„Sie missverstehen den Begriff Flexibilität. Dieser bedeutet nicht Verzicht, sondern smarter Ausgleich im System.“
Im angehängten Bild sehen Sie einen realen Lastgang eines Produktionsbetriebes im Monatsverlauf. Wie bitte flexibilisieren Sie diesen?
Sorry, Bild fehlte.
Sie wissen schon, das Eike hier einen Blog betreibt, und die meisten hier keine Kollegen sind?
Gehen sie mal mit der Zeit, und verstehen sie wie ein Blog funktioniert!
Das Dreamteam funktioniert also pauschal nicht?
Das nehme ich aber gern mit und werde Sie künftig daran erinnern 😉
Wo ich wohne ist der Wind nachts immer weg! Und nun?
Dann ist möglicherweise Ihr Wohnort ein ungeeigneter Standort für Windenergie.
Kommt vor.
Ach und eine Batterie hilft nicht? Wo ist ihre Innovation?
Der Hr.Björn bezeichnet die WKA als modern , stammen ja schließlich aus dem Mittelalter. Hr.Schnabel wird das ähnlich sehen, die zwei sind ja Brüder im Geiste .
Ja, man kann sogar zwischen den Windmühlen wohnen, nicht vergessen.
Empörungsblätter wie FAZ, BZ,Süddeutsche ?
„ABER: viele Flächen sind nicht vollständig verloren. Unter oder zwischen solchen Modulen kann und wird Landwirtschaft betrieben.“
Die bisherigen PV-Freiflächenanlagen sind in aller Regel NICHT landwirtschaftlich genutzt, bzw. als Agri- PV konzipiert. Auf einigen wird Schafhaltung betrieben, naja.
Projektphase noch nicht wirklich überschritten. Zusätzliche Subventionen nötig. Konkurrenz zu anderen *progressiven* Nutzungsarten, z. B. Agro- Forst- Konzepten.
Die Agro-Konzepte die ich bisher gesehen habe, taugen alle nichts. Fahrer großer Traktoren grinsen nur über diese „grünen Phantastereien“ und sehen die Scherbenhaufen nach der ersten strammen Durchfahrt mit ’nem Mulcher zwischen den Platten bereits voraus (Steinschlag u.ä.).
Sie werden wohl recht behalten.