Cap Allon
Seit Jahren wird der Öffentlichkeit erzählt, dass die Versauerung der Ozeane folgendermaßen funktioniert: Man füge CO₂ zum Meerwasser hinzu, der pH-Wert sinke, Karbonat-Ionen verschwinden, und Muscheln und Riffe können sich nicht mehr bilden. Das ist blanker Unsinn.
Wenn CO₂ in den Ozean gelangt, wird dadurch nicht der für das Leben notwendige Kohlenstoff eliminiert. Über 90 Prozent des in Meerwasser gelösten Kohlenstoffs liegt als Bicarbonat (HCO₃-) vor, nicht als Carbonat. Mit der Veränderung des pH-Werts nimmt der Carbonatgehalt ab, aber Bicarbonat bleibt unter allen beobachteten und prognostizierten Meeresbedingungen reichlich vorhanden.
Das Leben im Meer hat sich an diese chemischen Verhältnisse angepasst.
Schalen bildende Organismen sind nicht passiv auf die im Meerwasser schwimmenden Karbonat-Ionen angewiesen. Korallen, Weichtiere und andere Kalkbildner nehmen aktiv Bikarbonat auf und regulieren den pH-Wert an der Stelle, an der sich ihre Schalen oder Skelette bilden. Durch die Entfernung von Wasserstoff-Ionen wandeln sie Bikarbonat genau dort lokal in Karbonat um, wo es für den Aufbau von Kalziumkarbonat benötigt wird.

Diagramm, das zeigt, wie Korallen Kohlenstoff und pH-Wert intern regulieren. Bikarbonat aus dem Meerwasser wird aktiv in das Korallengewebe transportiert, wo der pH-Wert angepasst wird, um CO₂ für die Photosynthese und Karbonat für das Skelettwachstum bereitzustellen, weitgehend unabhängig von den Bedingungen des umgebenden Meerwassers.
Der gleiche Prozess gilt umgekehrt für die Photosynthese. Symbiotische Algen senken den pH-Wert lokal, um Bikarbonat wieder in CO₂ umzuwandeln, das die Photosynthese antreibt. In beiden Fällen regulieren die Organismen die Chemie selbst anstatt sich den Bedingungen des umgebenden Meerwassers anzupassen.
Korallen erhöhen routinemäßig den pH-Wert in ihrer Kalzifizierungszone auf etwa 8,5 bis 8,8, selbst wenn der pH-Wert des umgebenden Meerwassers niedriger ist. Mollusken tun dasselbe an der Schnittstelle zwischen Schale und Mantel. Die Kalzifizierung findet in geschützten, biologisch kontrollierten Bereichen statt, nicht direkt im offenen Meerwasser.

Verschiedene Bereiche einer Koralle regulieren den pH-Wert unterschiedlich. Regionen, die reich an symbiotischen Algen sind, verfügen über mehr Energie und halten einen höheren pH-Wert an der skelettbildenden Oberfläche aufrecht, was zeigt, dass die Kalzifizierung eher von biologischer Energie und Kontrolle als allein von der Chemie des Meerwassers abhängt.
Darüber hinaus sind Schalen und Skelette auch physisch geschützt.
Weichtiere überziehen ihre Schalen mit einer organischen Schicht, dem Periostracum. Korallen bedecken ihre Skelette mit lebendem Gewebe. Diese Barrieren isolieren das Kalziumkarbonat vor direktem Kontakt mit der Chemie des Meerwassers.
Mehr dazu hier: Venn et al. (2025).
Die Chemie der Ozeane verändert sich. Aber die Vorstellung, dass geringfügige pH-Verschiebungen „die Bausteine des Lebens zerstören“ ignoriert, wie Leben tatsächlich funktioniert.
Link: https://electroverse.substack.com/p/another-major-ssw-building-northeast?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Natürlich erzählt uns das die seriöse Naturwissenschaft nicht. Aber die unserisöse Klima-Voodoowissenschaft erzählt uns das seit 30 Jahren und auch Klaus Töpfer hat dies immer wieder so weitergegeben. Und nicht nur die Meere würden durch das CO2 versauert, sondern auch der Waldboden.
„Seit Jahren wird der Öffentlichkeit erzählt, dass die Versauerung der Ozeane folgendermaßen funktioniert: Man füge CO₂ zum Meerwasser hinzu, der pH-Wert sinke, Karbonat-Ionen verschwinden, und Muscheln und Riffe können sich nicht mehr bilden. Das ist blanker Unsinn.“
Dass die Wissenschaft glaubt, dass es so einfach ist, ist blanker Unsinn. Das gilt für einige Arten, nicht für Alle. Herr Allon verallgemeinert hier maßlos, keine Ahnung, auf welche angeblichen Aussagen er sich bezieht. Manche Arten profitieren von der veränderten Chemie, nach bisherigen Forschungsstand und Experimenten die Meisten nicht. Manche Arten können sich auch ggf. anpassen, aber das kostet Zeit und Energie und ist nichts, was so nebenbei passiert.
Wie sehen Sie das denn so ?
Ich sehe es, wie hier und unten beschrieben.
Und, dass Herr Allon die Thematik wohl nur überflogen hat, oder alles weglässt, was nicht in sein Narrativ passt. Eins von Beiden.
Wie sehen Sie das?
Lesen sie sich mal etwas zur „Arragonit Kompensationstiefe“ oder“Carbonat-Kompensationstiefe“ durch.
Wie wuerden sie die Pauschalisierung „Ozeanversauerung“ in dem Zusammenhang sehen?
Gerade betreffs des Aragonit gab es erst unlängst neue Studien betreffs unerwartet gehäuften Funden im südlichen Ozean, die Wissenschaftler überrascht haben weil so nicht erwartbar. Wir wissen nur, das wir nichts wissen, aber darüber besteht Konsens. 😀
Hätten Sie die Güte, besagte Studien zu nennen?
Würde mich mal interessieren.
Muss ich nicht nachlesen, hatte ich im Studium.
Deshalb ändert sich meine Ansicht nicht.
Wie ist Ihre Ansicht?
Sie fragen nach meiner Ansicht, geben ihre aber nicht wieder?
Meine Ansicht sollte anhand der Tatsache klar sein, die Ozeane sind schon sauer.
Ich schreibe ellenlange Texte darüber, dass CO2 die Riffe bedroht und Sie sagen , ich gebe meine Meinung nicht wider?
„die Ozeane sind schon sauer.“
Die Ozeane sind übrigens basisch, nicht sauer.
Dann haben sie wohl nicht verstanden was die Aragonit Kompensationstiefe wirklich ist.
Und wo sind die Riffe durch was bedroht?
„Dann haben sie wohl nicht verstanden was die Aragonit Kompensationstiefe wirklich ist.“
… sagt mir jemand, der glaubt, die Ozeane sind sauer.
Und wo sind die Riffe durch was bedroht?„
Siehe AMOS-Bericht und Spektrum-Artikel. Weshalb fragen Sie mich eigentlich nach meinen Quellen, wenn Sie sie dann nicht lesen?
Sorry, „AIMS“, nicht „AMOS“
Entschuldigen Sie, aber von „Ozeanversauerung“ zu sprechen, ist Unsinn.
Ich verstehe, was Sie meinen, und Sie wissen auch, dass es um keine Ozeanversauerung geht, aber die meisten Menschen verstehen es so, wie Sie es sagen: Der Ozean ist saurer, Punktum.
Das ist dasselbe wie mit „erneuerbaren Energien“ – wo die überwiegende Mehrheit bereits glaubt, dass sie von etwas Realem sprechen.
Korrekt ist, von „Reduzierung der Basizität“ zu sprechen.
„Korrekt ist, von „Reduzierung der Basizität“ zu sprechen.“
Dann ist ja alles gut. Wir sind gerettet.
Die Globale Erwärmung sollte eigentlich auch „Reduzierung der Globalen Kälte“ heißen.
Klingt schon viel besser! Nicht mehr so negativ, was es ja auch nicht ist!
Die Globale Erwärmung sollte eigentlich auch „Reduzierung der Globalen Kälte“ heißen.
Herr Englert, diesen Vorschlag – wenn auch etwas ironisch gemeint – finde ich sehr gut
Oh, glauben Sie etwa an die globale Erwärmung?
Da war ich mir bisher nicht sicher bei Ihnen.
Gibt es den eine globale Erwärmung? Ich dachte immer das ist jetzt ein Klimawandel…
Seid zufrieden das Ihr nicht an der Küste hausen müsst, denn dann wäret Ihr längst ersoffen, wie die PIKler, bzw. deren Abkömmlinge, gerade wieder korrekt analysiert haben. 😀
„Unsere Metaanalysen auf globaler Ebene zeigen, dass der gemessene Küstenmeeresspiegel höher ist als in den meisten Gefahrenbewertungen angenommen (mittlere Abweichungen [Standardabweichung] von 0,27 m [0,76 m] und 0,24 m [0,52 m] für zwei häufig verwendete Geoidmodelle). Regional, vor allem im globalen Süden, kann der gemessene mittlere Meeresspiegel mehr als 1 m über den globalen Geoidmodellen liegen, wobei die größten Unterschiede im Indopazifik zu verzeichnen sind. Im Vergleich zu den auf Geoid-Annahmen basierenden Küstenwasserständen deuten die gemessenen Werte darauf hin, dass bei einem hypothetischen relativen Anstieg des Meeresspiegels um 1 m 31–37 % mehr Land und 48–68 % mehr Menschen (was die Schätzungen auf 77–132 Millionen erhöht) unter den Meeresspiegel fallen würden. “
https://www.nature.com/articles/s41586-026-10196-1
Nahezu alle vorherigen Studienautoren(>90%) waren schlicht zu doof die Werte richtig zu verbinden. Na wenn da nicht bald wieder etwas kippelt wäre ich sehr verwundert. Und im AR 7 wird es ganz sicher Erwähnung finden weil da ja die PIKler mit 9 Leidautoren nebst 11 vom Royal College das sagen haben. :-O
Lummerland ist ja sowieso längst abgebrannt.
In dem entsprechenden Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger 5.3.26 s 16 wird auf das Mekong Delta Bezug genommen.
AI sagt dazu, dass der Boden bis zu 3 cm im Jahr absinken, wegen der hohen Grundwasserannahmen. Auf meine Anfrage zu Einflüssen der Plattentektonik nennt Meta AI einen Effekt von bis zu einem weiteren cm Bodenabsenkung.
Nu ja, dann bleibt ja keine Meeresspiegelerhöhung übrig, die dem Klimawandel zugerechnet werden könnte.
Leider konnte noch keine langzeitpegelverläufe von der vietnamesischen Meeresküste finden.
Was die Malediven angeht, haben die vor wenigen Jahren einen großen Flughafen gebaut. Da war von Untergangsstimmung nicht die Rede.
Studie mit Hilfe von KI Grok-3 zerlegt Behauptungen vom „menschen-gemachten“ Klimawandel In der Studie wird die anthropogenen CO₂-Emissionen mit 10 Milliarden Tonnen pro Jahr beziffert, die aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe, der Zementproduktion und Landnutzungsänderungen stammen. Das sind etwa 4 % des jährlichen globalen Kohlenstoffkreislaufs von 230 Milliarden Tonnen. 2025_03_23 https://tkp.at/2025/03/23/studie-mit-hilfe-von-ki-grok-3-zerlegt-behauptungen-vom
WIR SIND IN EINER EISZEIT!! WIR BRAUCHEN MEHR CO2!!
Seit 600 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 zu sehen
Prof. Dr. William Happer,
Prof. Dr. Richard Lindzen: https://www.sec.gov/comments/s7-10-22/s71022-20132171-302668.pdf
Im Laufe der Erdgeschichte waren die (geschätzten) pH-Werte der Ozeane häufig niedriger als heute. Einige Beispiele:
Frühes Archaikum ~ 5,5 – 7,0
Spätes Proterozoikum ~ 6,5 – 7,8
Kambrische Explosion ~ 7,6 – 8,1
Perm-Trias-Krise ~ 7,4 – 7,7
Kreide-Paläogen ~ 7,3 – 7,7
Heute ~ 8,1
Es ist schon wirklich erstaunlich: Trotz der angeblich immer apokalyptischer werdenden Versauerung von Regen, Ozeanen und vermutlich bald auch der morgendlichen Duschwassers, existiert auf diesem Planeten immer noch eine verblüffende Vielfalt an Leben. Man könnte fast meinen, die Natur habe es versäumt, die einschlägigen Weltuntergangsunkereien aufmerksam zu lesen.
Und bisweilen drängt sich mir daher der Verdacht auf, dass nicht die Ozeane die kritischsten pH-Verschiebungen erleben, sondern eher der intrakranielle Säuregrad mancher besonders alarmbereiter Ökozentristen. Anders lässt sich kaum erklären, warum ihre Stimmungslage kontinuierlich in Richtung „stinksauer“ driftet – offenbar eine unvermeidliche Nebenwirkung der Dilemmata in denen sie stecken wegen der irritierenden Tatsachen, dass die Wirklichkeit sich nämlich beharrlich weigert, den dramatisch schwarzseherischen Weissagungen aus der grünen Apokalyptik-Abteilung zu folgen.
habe mal einen kleinen Diskurs mit ChatGPT absolviert, in Sachen Ozeanversauerung.
Frage: Wieviele km3 Meerwasser sind in den Ozeanen?
Antwort: Etwa 1,332 Milliarden km3 (≈ 1,332 × 10^9 km3).
Frage: Wieviele Liter sind das?
Antwort: ≈ 1,332 × 10^21 Liter (1,332 Trilliarden Liter).
Frage: Welchen pH-Wert hat Meerwasser?
Antwort: Durchschnittlich etwa pH 8,1 (leicht basisch, typischer Bereich 8,0–8,3).
Frage: Nehmen wir an pH=8,0: Wieviel Gramm CO2 braucht man für 1 m3, um von pH 8,0 auf 7,9 zu senken?
Antwort: Grobe Abschätzung: etwa 400–600 g CO2 pro m3 (≈ 0,5 kg als Mittelwert).
Frage: Wieviel Tonnen CO2 für alle Ozeane?
Antwort: ≈ 6,6 × 10^14 Tonnen CO2 (≈ 660 Billionen Tonnen).
(der vollständige Chat war länger mit allerlei Berechnungen)
Zum Vergleich:
Die heutigen weltweiten CO₂-Emissionen liegen bei etwa 40 Milliarden Tonnen pro Jahr.
Das bedeutet:
660.000.000.000.000 / 40.000.000.000 ≈ 16.500 Jahre heutiger Emissionen.
Und wenn diese CO2-Emissionen verdoppelt und verdreifacht würden, dann bräuchten wir trotzdem viele Jahrtausende, um den pH-Wert auch nur von 8,0 auf 7,9 zu senken.
Und dann wäre alles noch basisch genug.
ABER für soviel CO2 durch Verbrennung zu generieren, bräuchten wir dann 40% bis 50% des Sauerstoffs der Erdatmosphäre. Das wäre doch viel gefährlicher, oder???
Mit soviel CO2-Rechenarbeit dürfen sie aber den Vulkanier-Klimaterroristen in Berlin oder sonstwo nicht kommen. Die wären sonst komplett desillusioniert und mathematisch am Ende. Bei zuviel Zahlen macht selbst Terrorismus keinen Spass mehr und Spass wäre doch zumindest im rotgrünen Klima-Klientel und in der Antifa in Berlin die Hauptsache und der politische Sinn des Daseins. Für den überflüssigen Ernst des Lebens sind bekanntlich die zuständig, die noch Geld haben, sich kleinlich monetär definieren und das gerechte Teilen von Vermögen als gesellschaftliche Spassbremsen grundsätzlich nicht begreifen.
Gibt es eigentlich noch eine Dünnsäureverklappung in Meeren?
Da der pH Wert Temperatur abhaengig ist, kann man das vielleicht schneller „Loesen“ mit dem Senken von 8,0 auf 7,9.
Wir aendern einfach die Temperatur der Ozeane ….
(Muss man einen Sarc-Tag machen)
Fehler in Ihrer Rechnung: Die Versauerung findet hauptsächlich in den ersten paar 10er-Metern statt und ist eine Gefahr für die dortige Biodiversität. Ihre Rechnung bezieht sich auf das gesamte Wasservolumen, nicht auf die obersten 100-Meter.
Natürlich findet Durchmischung statt, aber nicht schnell genug, um Korallen zu entlasten.
Wir haben bereits seit der vorindustriellen Zeit eine Änderung von 0,1 des pH-Werts (Messwerte!), das zeigt, dass das durchaus möglich ist.
Wie geht das einher mit der Meldung, das Great Barrier Reef würde wachsen ?
Sehr gut geht das einher!
Der Anstieg des CO2 ist ein sehr langfristiger Prozess, der sich negativ auswirkt, es gibt allerdings Prozesse, die momentan (vrsl. kurzfristig) zum Wachstum des Reefs führen und der Belastung durch CO2 momentan entgegenwirken.
Einen wichtigen Beitrag zum Wachstum des Reefs haben aufwändige, teure „Aufforstungsmaßnahmen“ der australischen Regierung und Umweltschützern.
Der jetzige Wachstum lässt sich aber stark auf eine einzelne schnell wachsende Korallenart, Acropora, zurückführen. Diese fühlt sich in den jetzigen Bedingungen sehr wohl und nimmt Platz und Nischen ein, die andere Korallenarten hinterlassen haben oder nicht besetzen können.
Sie dehnt sich so besonders schnell aus, weshalb das Reef gerade an Fläche gewinnt. Leider ist ausgerechnet diese Art sehr anfällig für Änderungen der Wasserchemie, weshalb der Wachstum voraussichtlich nicht von Dauer ist. Es entsteht eine Art Monokultur, die andere Korallenarten und die an sie angepassten Lebewesen vertreibt und leider selbst sehr anfällig ist.
Immerhin der Chrown-of-Thornes-Seestern fühlt sich wohl mit der Acropora und vermehrt sich ungebremst. Blöd nur, dass er auch die Korallen frisst, die nicht so schnell wachsen und die Artenvielfalt weiter schwächt.
Fazit: Mehr Fläche (kurzfristig), weniger Biodiversität.
Ist es das, was Sie wollen? Mehr „Wachstum“?
Das Reef wird seit den 1980 beobachtet.
Bisherige dokumentierte Massen-Korallenbleichen: 1998, 2002, 2016, 2017, 2020, 2022 und 2024. Fällt Ihnen was auf? In den ersten 25 Jahren zwei Bleichen, in den letzten 10 Jahren fünf.
Acropora ist die artenreichste Gattung der Steinkorallen (Scleractinia).
Wo kommt ihre Information her?
Die kommen direkt aus dem Jahresbericht 24/25 zum Zustand des Reefs:
Siehe link unten.
„Einen wichtigen Beitrag zum Wachstum des Reefs haben aufwändige, teure „Aufforstungsmaßnahmen“ der australischen Regierung und Umweltschützern.“
Das die noch im Laborstadium verweilen hat man anscheinend vergessen Ihnen mitzuteilen. 😀
Und weil sich Korallen seit Jahrtausenden gegen alle Unbilden, Meeresspiegel die 4 und mehr Meter höher lagen, erfolgreich durchgesetzt haben, werden diese auch trotz der Schwurbelei länger überdauern als die welche meinen sie wüssten alles besser.
„Das die noch im Laborstadium verweilen (…)“
Weshalb freuen Sie sich so darüber. Umso schlimmer! und teuer sind die Maßnahmen allemal!
„Und weil sich Korallen seit Jahrtausenden (…) durchgesetzt haben, (…)“
-Jamaica Reef: Etwa 85 % Verlust zwischen 1980 und 2000
-Great Florida Reef: Rückgang der dominanten Arten um 96 bis 98% seit den 70ern. In einigen Gebieten noch 10 % Bedeckung übrig.
-Riffe vor Singapur: Restbestände übrig
-Chagos-Archipel: 1998 zu 90 % durch Bleiche zerstört, erholt sich glücklicherweise langsam.
Ich will nicht die ganze Zerstörung auf den Klimawandel schieben, aber Riffe sind nicht so „durchsetzungsstark“, wie Sie hier behaupten.
Na da habe ich aber Glück gehabt das ich zwischen 1990 und 2015 die karibischen Riffe intensiv studieren durfte und miterlebt habe wie diese nach einigen ziemlich kräftigen Hurricans mit erheblichen Riffschädigungen prächtig erholt haben. Mag punktuell nicht durchgängig in diesen kurzen Zeiträumen passiert sein, aber von nachhaltigen Schädigungen war da nirgends die Rede, eher seit ewig bekannte natürlich Störungen. Bleichen sind eine seit jeher typische Erscheinung in den Riffzyklen und wer nachdneken kann merkt dies sogar selbst anhand dessen was er liest. wenn Bleichen für zwei oder drei aufeinander folgende Jahre angegeben werden auf demselben Riff, dann muss ja zwischenzeitlich auch irgendwie der Normalzustand zurückgekehrt sein. So wie es seit jeher läuft, eben. 😀
Beim Great Barrier Reef gab es nach bisherigem Stand bisher noch nie so eine Häufung der Bleichen, wie jetzt. Da von Zyklen zu sprechen finde ich schwierig.
Ich weiß nicht, was für ein „Intensives Studium“ Sie in der Karibik absolviert haben, (Surfkurs?) aber Sie schreiben selbst, dass Riffe großflächig zerstört werden können und sich oft erholen müssen.
Nach genannter Spektrum-Studie ist der sinkende pH-Wert da messbar ein Hemmfaktor. Selbst wenn man nicht daran glaubt, dass Hurricanes durch CCO2 zunehmen, wird es weiterhin Hurricanes diverse Gefahren für Riffe geben. CO2 verlangsamt zumindest die Erholung der Riffe. Ist es das, was Sie wollen?
Wie haben Sin Ihrem Studium denn ausschließen können, dass CO2 ein Faktor war? Haben Sie Vergleichsmessungen durchgeführt, wie in der Studie?
Koennen sie sich vorstellen, das es andere CO2 unabhaengige Einflussfaktoren gibt?
Koennen sie sich vorstellen, das Korallen schon laenger auf dieser Welt sind und schon ganz andere CO2 Level gesehen haben?
Haben sie mal bei 70 Mill Jahren geschaut?
Wieviele Fossile Riffe aus der Zeit kennen sie?
Was ist wenn die Korallen sich nicht am CO2 stoeren?
-Ja
-Ja für fossile und nein für rezente Korallen.
-Ja, da existierten Vorgängerarten heutiger Korallen, die genug Zeit hatten, sich an die Umweltveränderung anzupassen.
-Fossile? Einige. Aber keine nicht-fossilen Riffe aus dieser Zeit. Also sind alle offenbar kaputt gegangen.
-das wäre wirklich schön, aber so lange Studien was anderes zeigen, fände ich es verantwortungslos, einfach davon auszugehen.
War das ggf. auch vor 1980, vor 1880, vor 1780 schon so? Es hat damals einfach nur niemand hingesehen, oder?
Nichts deutet darauf hin. Natürlich hat man auch vorher schon „hin gesehen“, aber eben nicht systematisch wie seit 1980. Deshalb sind lokale Bleichen schon vor 1980 dokumentiert, aber keine Großflächigen wie 1998. Wenn die kleinen Ereignisse aufgefallen sind, liegt die Vermutung nahe, dass auch größere aufgefallen wären. Das sind sie aber niemandem.
Zugegeben, dass es vorher schon Massenereignisse gab kann ich nicht ausschließen. Fakt ist, dass sie seit 45 Jahren zunehmen, oder sehen Sie das anders?
Sie kennen die Historie nicht und blasen so einen Popanz auf? Warum???
Also, nichts genaues weiß man nicht, aber gut, dass Sie darüber mal geredet haben.
Ergebnisse aus 45 Jahren direktem Monitoring, geologische Befunde, hunderte Jahre mündliche Überlieferung und Ergebnisse aus Laborversuchen sind für Sie also „nichts“?
Okay, Ihre Meinung… Sehe ich halt anders.
Daneben ist das Great Barrier Reef ja nicht das einzige Riff, dass eine Zunahme von Bleichen zeigt.
Ab wie vielen Jahren Beobachtungen kann man denn Ihrer Meinung nach von konkreten Ergebnissen reden?
Welcher Beweis würde Sie denn überzeugen?
Wenn das Riff weg ist und die Überreste aus dem Weltall die Buchstaben CO2 bilden?
Welche Beweise haben Sie denn, dass CO2 nicht schädlich ist?
Ich bezog mich auf den Kommentar des Hr.Lange . 45 Jahre sind für Sie also ein langer Zeitraum ? 100 Jahre mündliche Überlieferungen sind soviel wert wie Anglerlatein .
Dann hätten Sie vielleicht auf Herrn Langes Kommentar antworten sollen, nicht auf meinen.
Aber wie gesagt, Herr Lange lässt ohnehin einige wichtige Informationen außen vor.
Ihnen reichen 45 Jahre nicht? Da bin ich zwar anderer Meinung, aber das ist Ihnen überlassen.
Was sagen Sie dann zu Ergebnissen aus der Geologie und Labor-Ergebnissen aus Biologie und Chemie, die ebenfalls eine Gefahr von CO2 auf Korallen zeigen? Oder dass viele Riffe den selben Trend zeigen?
Wir reden hier über unfassbar wertvolle Biotope, auch für Menschen.
Für mich gibt es eigentlich keinen Zweifel daran, dass atmosphärisches CO2 den Riffen schadet. Sie sehen das offenbar anders.
Brauchen Sie denn wirklich 100-prozentige Sicherheit, um zum Wohle der Riffe vorsichtig zu werden?
Reichen nicht eigentlich schon Indizien der Gefahr, um sich um etwas so Einzigartigem zu sorgen?
Ich denke, über Indizien sind wir mittlerweile hinaus.
Sie erwähnen immer wieder, Sie seien anderer Meinung. Ist legitim, aber Sie gestehen den anderen deren Meinung nicht zu. ICH meine, die Natur verfügt über Regelmechanismen, die zeitlich über das menschliche zu erwartende Leben hinaus gehen. Und was im Gegenzug wäre, wenn die ganzen Ängste Ihrerseits zum CO2 einfach so nicht stimmten und Sie sich völlig umsonst hier aufgerieben hätten ?
Ja, andere Meinungen sind legitim, aber dass CO2 den pH senkt ist keine „Meinung“, das ist Chemie. Dass Korallen bei niedrigerem pH langsamer wachsen ist Biologie. Dass Massenbleichen am Reef in den letzten Jahren zunehmen, eine Beobachtung. Das sind Fakten, keine Meinungen.
„ICH meine, die Natur verfügt über Regelmechanismen, die zeitlich über das menschliche zu erwartende Leben hinaus gehen“
Sie sagen also, wir müssen keine Rücksicht auf die Natur nehmen, weil sie sich selbst reguliert? DAS ist eine Meinung, das ist legitim. Ich denke aber, die meisten Arten, die bereits vom Mensch ausgerottet wurden, hätten eine andere Meinung, die können wir aber nicht mehr fragen.
Meiner Meinung nach ist es rücksichtslos und verantwortungslos so zu denken. Wäre es nicht besser, es der Natur nach Möglichkeit erst gar nicht so schwer zu machen?
Wenn ich mich täusche und das zusätzliche CO2 den Korallen nicht schadet? Sehr gut! Die Riffe haben eine Gefahr weniger. Dass wir mehr auf Energien setzen, die Luft nicht verschmutzen, die keine Öl-Havarien und Kriege auslösen, oder die wir von Despoten kaufen müssen, finde ich so oder so gut.
Wenn Sie sich täuschen, gefährden wir einen einzigartigen Lebensraum mit vielen wertvollen Arten, zusammen mit Fischgründen der Menschen der Region.
Glauben Sie mir, nichts wäre mir lieber, als das ich mich täusche.
Ich habe nicht gesagt, ich würde keine Rücksicht auf die Natur nehmen, dass haben Sie interpretiert. Sie vermischen Klima und Natur . Selbstverständlich bin ich für Naturschutz, fängt an bei diesem unseligen Zigarettenrausschmeissen aus dem Auto bis hin zur Müllvermeidung hin zur Verbesserung der Luftqualität . Wenn sich Gletscher im Himalaya schwarz färben, weil sich dort Ruß aus China kommend ablagert, weil offensichtlich keine modernen Filteranlagen installiert wurden, dann ist das z.B. ein Problem, welches technisch gelöst werden könnte, aber nicht wurde und dass anschließend vom sogenannten anthropogenen Klimawandel die Rede ist, weil der Gletscher abschmilzt, ist Panikmache .Ist wohl Physik, wenn sich eine dunkle Fläche schneller erwärmt als eine helle.(Ich beziehe mich auf einen Bericht aus dem ÖRR vor Jahren.). Ich habe etwas dagegen, wenn bei offensichtlichen technischen Versäumnissen immer der sogenannte anthropogene Klimawandel bemüht wird. CO2 einsparen, um dass Great Barrier Reef zu retten ? Jepp, Kernkraft ist weitestgehend CO2 neutral, sogar die allerletzten wie Fr.vdL haben das herausgefunden. Jetzt wird dort auch der Fischfang stärker kontrolliert, Sie erwähnten die Fischgründe.Sie können natürlich weiterhin Ihre Ängste pflegen, aber die Technologie existiert, um hier auf Erden allen ein auskömmliches Leben zu ermöglichen, aber gerade im Umweltbereich wird häufig ideologisch religiös argumentiert .
„Ich habe nicht gesagt, ich würde keine Rücksicht auf die Natur nehmen, dass haben Sie interpretiert“
Wieso sorgen Sie sich um Zigarettenstummel, Müll und Ruß, wenn „die Natur (…) über Regelmechanismen, die zeitlich über das menschliche zu erwartende Leben hinaus gehen““ verfügt?
Sollte dann doch kein Problem sein, oder? Oder gilt das nur für mögliche CO2-Schäden und für den Rest des anthropogenen Impacts nicht?
Wieso differenzieren Sie hier?
Natürlich vermische ich Klima und Natur!!!!
Glauben Sie etwa, Klima hat keinen Einfluss auf Flora und Fauna? Dann kann ich also morgen hier nen Orangenbaum pflanzen und der wächst so gut wie ne Eiche?
Ruß aus China ist vielleicht ein zusätzlicher Faktor, erklärt aber kaum die zunehmende Schmelze in der Arktis, oder?
Ich komm einfach nicht drauf klar, dass reproduzierbare und nachvollziehbare Forschungsergebnisse als „Ideologie“ gesehen werden, während EIKE nur Zweifel und Misstrauen streut, anstatt selbst zu forschen!
Meine einzige Erklärung ist, dass es für manche Menschen so viel einfacher ist, die Verantwortung von sich zu schieben.
Sie fordern Rußfilter? Schön! Aber beim CO2 wäre unser aller Mitarbeit gefragt! Nicht mehr so einfach, wie auf China schimpfen, oder?
Ahh, der springende Punkt ist also, daß Sie EIKE als nicht referenzfähig ansehen. Damit reihen Sie sich bei Björn, Schnabel und Co ein . Sie sprechen den hier mitschreibenden Autoren Fachkompetenz ab und akzeptieren nur, was Ihnen Ihre „Logik“ erklärt oder was Sie als wissenschaftliche Kompetenz ansehen. Keine weiteren Fragen mehr.
Ja, ich halte EIKE nicht für referenzfähig und behaupte, dass Herr Allon sein Wissen von Korallen einzig von zitierter Studie hat, die übrigens nichts mit Klimawandel zu tun hat. Oder ist der Mann Biologe?
Weshalb sprechen Sie denn gleich mehreren Fachgebieten die Fachkompetenz ab?
Und ja, ich akzeptiere nur Artikel, die mir logisch erscheinen, halten Sie das anders?
Aber das ist nicht der springende Punkt! Sondern, dass reale Forschungsergebnisse als Ideologie abgetan werden, einzig weil „CO2 kann ja nicht schuld sein“. Oder gibts noch andere Argumente?
Mehr CO2 in der Luft heißt mehr CO2 im Wasser. CO2 wird im Wasser eine Säure, Korallen brauchen es basisch (schreibt Herr Allon sogar selbst). Es kostet die Korallen Energie das Wasser basisch zu halten.
Wo ist Ihrer Meinung nach der Fehler?
„Und ja, ich akzeptiere nur Artikel, die mir logisch erscheinen, halten Sie das anders?“
Muss man quantenphysikalische Erkenntnisse logisch finden?
Sind die Ergebnisse des Doppelspaltexperiments logisch?
Empfinden Sie das Quanten-Radierer-Experiment als logisch?
Ja, auch solche Artikel sollten zumindest eine Logik aufweisen, die dem Forschungsstand nicht einfach widerspricht und Beobachtungen ignoriert. Dies kann ich zwar in den genannten Fällen leider nicht bewerten, aber dessen bin ich mir bewusst.
Wenn Herr Allon einfach so schreibt, dass Korallen kein Problem mit CO2 haben, das nicht wirklich begründet und dies im Widerspruch zu allen bisherigen Beobachtungen und Experimenten steht, ist das für mich aber keine logische Schlussfolgerung, sondern erstmal nur der Gedankengang von nem Typen aus dem Internet.
Die Dornenkrone fühlt sich sehr gut bei Überdüngung aus der Landwirtschaft und vermehrt sich explosionsartig. War mal ein Bericht im ÖRR, denen rutscht ab und zu mal die Wahrheit raus. Kam aber noch natürlich der Klimawandel vor, noblesse oblige.
Landwirtschaft ist vielleicht ein Faktor, aber nach bisherigem Stand nicht der einzige. Das Überangebot an Acropora eben auch.
Sie haben Ihre Antwort auf die Frage, weshalb Riffe trotz zunehmendem Stress wachsen können und daran ändert Ihre Ergänzung nichts.
Wie bewerten Sie die Situation nun mit der neuen Information?
Welche „KI“ „bemühen“ Sie üblicherweise?
Oder haben Sie den Beitrag oben nicht verstanden?
Nochmal extra für Sie: Das sagt keine KI, sondern der jährliche Bericht zum Zustand des Great Barrier Reefs des AIMS.
(wobei… KIs sagen das wahrscheinlich auch, auch die brauchen schon einen Grund, um solide Forschungsergebnisse anzuzweifeln)
„Oder haben Sie den Beitrag oben nicht verstanden?“
Klären Sie mich doch bitte über mein Missverständnis auf.
Sie schrieben an Herrn Lange:
Es gibt erst diese wenigen Jahre „Beobachtungen“, die Sie und Ihresgleichen alarmistisch ausschlachten wollen.
Ob es „vorher schon Massenereignisse gab“ schließen Sie richtigerweise nicht aus, blasen aber totzdem p.c. diesen dummgrünen Popanz auf…
Ja, weil die „wenigen“ 45 Jahre Beobachtungen, die übrigens einen deutlichen Trend zeigen, (für den bisher hier keiner eine Erklärung liefern konnte, außer die „CO2-Alarmisten“) eben nur ein Warnsignal von vielen zeigen. Ein Warnsignal, dass sich eben sehr gut mit der Erhöhung des CO2-Anteils der Luft erklären lässt. Genauso wie die Wachstumsverzögerung durch sinkenden pH in Experimenten.
Haben Sie eine andere Erklärung für die Zunahme der Bleichen?
Können Sie denn mit Sicherheit sagen, dass es vorher schon so gehäuft Massenbleichen gab?
Merken Sie nicht, auf welch dünnem Eis Sie sich bewegen?
Sie sind ganz einfach nur ein grüner Hypochonder, der aus jeder „Abweichung“ solchen Popanz aufblasen muß, damit er „irgendwo“ gehört oder wahrgenommen wird! (Der Herr Georgiev hätte jetzt gefragt, ob Sie keinen Arzttermin bekommen haben …..)
Haben Sie eigentlich schon an EIKE gespendet? Immerhin bieten wir Leuten wie Ihnen eine nichtsteuerfinanzierte Plattform für Ihre kruden Elaborate!
„Merken Sie nicht, auf welch dünnem Eis Sie sich bewegen?“
Och, eigentlich kam noch kein echtes Gegenargument hier und ich hab die Forschungsergebnisse von mehreren Jahrzehnten auf meiner Seite.
Für mich fühlt sich das Eis ganz solide an. Da Sie wieder nur Beleidigungen anstatt Argumente bringen, bleibt das erstmal auch so.
An EIKE spenden?
Ne, sorry, die haben ja leider Ihre Gemeinnützigkeit verloren, weil kein solides wissenschaftliches Arbeiten festgestellt wurde.
NIchtsteuerfinanzierte Plattformen für wissenschaftliche Themen gibt es glücklicherweise Andere.
„Die Versauerung findet hauptsächlich in den ersten paar 10er-Metern statt und ist eine Gefahr für die dortige Biodiversität.“
Wie lässt sich das, von Ihrer geneigten Annahme ausgehend, denn mit einem Temperaturanstieg gerade dieser Austauschschicht vereinbaren?
„Die Versauerung findet hauptsächlich in den ersten paar 10er-Metern statt und ist eine Gefahr für die dortige Biodiversität.“
Wärmer gleich weniger CO2-Aufnahme bzw. CO2-Abgabe und deshalb, nach Ihrer Logik, keine „Versauerung“, sondern Erhöhung der Basizität.
„Wärmer gleich weniger CO2-Aufnahme bzw. CO2-Abgabe und deshalb, nach Ihrer Logik, keine „Versauerung“, sondern Erhöhung der Basizität.“
Nun, das ist erst mal Ihre Logik, nicht meine.
Meine Logik sagt mir, dass, wenn Messungen zeigen, das sowohl Temperatur als auch CO2-Gehalt im Wasser zunimmt, der Effekt des Partialdrucks den der Temperaturabhängigkeit wohl überwiegt.
Herr Englert,
auf welche Messwerte stützen Sie Ihre Logik.
Passiert überhaupt irgendetwas?
Da auch Sie entweder nicht fähig oder zu faul sind, google scholar zu bemühen, siehe Antwort auf Herrn Steinmetz‘ Kommentar.
Zu Ihrer Frage, ob da was passiert, empfehle ich folgende Artikel.
Meere: Versauerung bremst Wachstum von Korallenriffen schon heute – Spektrum der Wissenschaft
Annual Summary Report of Coral Reef Condition 2024/25 | AIMS
Typische Argumentatiossweise , bei nicht Gegenfragen wird man pampig.
Nein, meine Pampigkeit war keine Argumentationsweise, das eine menschliche Reaktion, weil mich Herr Kuck schon seit Tagen mit Falschinterpretationen und Pampigkeit in einem anderen Thread nervt.
Meine Argumentationsweise war es, ihm die geforderten Quellen restlos zu liefern.
Was sind Ihre Argumente, anstatt meinen Stil anzugreifen?
Seit Tagen schon sind Sie genervt ? Sie sind ziemlich dünnhäutig. Und mit Forderungen kommt nur ein Hr.Selensky durch. Vielleicht sollten Sie mal wieder schlafen, wenn ich mir die Uhrzeit Ihres Kommentars ansehe .
Dafür, dass Sie mich kritisieren, dass ich persönlich werde, werden Sie irgendwie ganz schön persönlich.
Und erneut keine Argumente oder eine Stellungnahme zum Thema, aber hab ich irgendwie auch nicht erwartet.
Wenn sich ein Kommentar von ihnen mal wieder mit dem Thema beschäftigt, schenke ich Ihm vielleicht auch wieder Beachtung.
Bis dahin, schönen Abend
Ich will Ihnen ja nur helfen. Schlafen Sie schön .
Korrektur : Typische Argumentationsweise, bei nicht genehmem Gegenfragen wird man pampig. P.S.: So fügt sich auch ein Hr.Englert nahtlos in die Reihe von Björn und Schnabel ein . Ein weiteres Element der Erheiterung hier .
Herr Englert,
ich glaube Herrn Kundel:
Allein wenn man das Alter der Korallenriffe betrachtet und nur die holozäne Klimavariabilität einbezieht, wird doch deutlich: es gab bei geringen bzw. marginalen hydrochemischen Zustandsänderungen inklusive Versauerung nie Kalamitäten, die man dem anthropogenen CO2-Anstieg zuschreiben muss.
Weshalb halten Sie Herr Kundels Aussage für plausibler als die der gesammelten Ergebnisse des AIMS? Hat das einen Grund?
Und wo nehmen Sie Ihre Messwerte her? Insbesondere die welche dem „wissenschaftlichen Konsens“ gegenläufig sind. 😀
„Meine Logik sagt mir, dass, wenn Messungen zeigen, das sowohl Temperatur als auch CO2-Gehalt im Wasser zunimmt, der Effekt des Partialdrucks den der Temperaturabhängigkeit wohl überwiegt.“
Damit befinden Sie sich aber schon im Karbonat-Kreislauf in welchem der CO2 – CO2(aqu) nur eine mengenmäßige Marginalie darstellt.
pH-Wert Anstieg:
Progressive seawater acidification on the Great Barrier Reef continental shelf | Scientific Reports
Temperaturanstieg:
Highest ocean heat in four centuries places Great Barrier Reef in danger | Nature
Daten finden sich auch auf Australian Maritime Safety Authority
Keine der beiden Studien ist gegenläufig zum wissenschaftlichen Konsens.
Wo haben Sie denn Daten, die den Kuck-Steinmetz’schen Konsens belegen?
Wie gehabt bei Ihnen, keine Ahnung von dem was geschrieben steht, aber eine Strohmann-Ablenkung zwischenschieben und der Überzeugung sein, das klingt nun intelligent. Viel Haltung, wenig Wissen und davon dann aber reichlich. 😀
Übrigens sind beide verlinkte Studien voller Aussagen auf Basis von Vermutungen, die erste eine reine CO2-Bestätigungs-Orgie ohne auch nur wirklich tiefgründige Fakten für die Vermutungen.
Strohmann-Ablenkung? Sie forderten Quellen und ich lieferte Sie.
Ich forderte Quellen und bekomme Spott. Also wenn Sie wirklich Ahnung von der Thematik haben, sollten Sie das vielleicht auch mal zeigen.
„Übrigens sind beide verlinkte Studien voller Aussagen auf Basis von Vermutungen, die erste eine reine CO2-Bestätigungs-Orgie ohne auch nur wirklich tiefgründige Fakten für die Vermutungen.“
Na ist doch schon wesentlich mehr, als Sie bisher geliefert haben, um Ihre Aussage zu stützen.
Dass der pH sinkt und die Temperatur steigt sind übrigens in beiden Studien keine „Vermutungen“!
Was glauben Sie denn eigentlich?
T stabil und pH sinkt/ steigt?
pH stabil und T sinkt/& steigt?
Hab noch nix konkretes gehört.
Ich habe mehr als genügend zum Ozean geschrieben, also warum soll ich ständig redundant arbeiten? Auf Hinweise zum Kohlenstoffkreislauf posten Sie irgendwelche Studien zum GBR usw.
Hier ein paar Infos betreffs des ozeanischen pH-Wertes.
Der pH-Wert des Ozeans ist kein weltweit einheitlicher oder konstanter Wert, sondern zeigt eine beträchtliche räumliche und zeitliche Variabilität. Im Mittel liegt der pH-Wert der offenen Ozeanoberfläche heute bei etwa 8,0–8,2, das Meerwasser ist also leicht basisch.
Diese Zahl vermittelt jedoch nur einen groben Durchschnitt. Tatsächlich schwankt der pH-Wert je nach Tiefe, Region, biologischer Aktivität und physikalischen Prozessen teilweise deutlich.
Ein zentraler Grund für diese Variabilität ist die vertikale Struktur des Ozeans. In der Oberflächenschicht, der sogenannten epipelagischen Zone (etwa 0–100 m), wird das Wasser stark durch Wind und Wellen durchmischt und steht in ständigem Gasaustausch mit der Atmosphäre. Gleichzeitig betreibt Phytoplankton dort intensive Photosynthese, bei der CO₂ aus dem Wasser aufgenommen wird. Dadurch sinkt lokal die Konzentration von gelöstem CO₂, und der pH-Wert bleibt relativ hoch. Deshalb liegen die typischen pH-Werte in dieser Zone meist zwischen 8,0 und 8,2, können aber regional oder saisonal leicht darüber oder darunter liegen.
Unterhalb dieser Schicht, etwa zwischen 200 und 1000 m Tiefe, befindet sich häufig die Thermokline beziehungsweise die mesopelagische Zone. Hier nimmt die Photosynthese stark ab oder verschwindet ganz, während gleichzeitig große Mengen organischen Materials aus der Oberflächenschicht nach unten sinken. Dieses Material – oft als „marine snow“ bezeichnet – wird von Mikroorganismen abgebaut. Dabei wird organischer Kohlenstoff wieder zu gelöstem anorganischem Kohlenstoff umgewandelt, der im Meerwasser vor allem als Kohlensäure, Hydrogencarbonat und Carbonat vorliegt. Dieser Prozess erhöht die Konzentration des Kohlensäuresystems und führt zu einem natürlichen Absinken des pH-Wertes, der in dieser Tiefe häufig etwa 7,6–7,9 beträgt. In manchen Regionen fallen in diese Tiefen auch Sauerstoffminimumzonen, in denen die mikrobiellen Abbauprozesse besonders intensiv sind.
Noch tiefer, in der Tiefsee (über etwa 1000 m), findet keine Photosynthese mehr statt. Das Wasser kann dort über sehr lange Zeiträume, teilweise mehrere Jahrhunderte bis über tausend Jahre, von der Oberfläche isoliert bleiben. Während dieser Zeit reichern sich durch kontinuierliche biologische Abbauprozesse zusätzliche Mengen gelösten anorganischen Kohlenstoffs an. Dadurch sind die pH-Werte in der Tiefsee meist etwas niedriger als in den oberen Schichten und liegen häufig im Bereich von etwa 7,5 bis 7,8. Besonders niedrige Werte können in bestimmten Regionen auftreten, etwa im östlichen tropischen Pazifik, wo biologische Aktivität und Wasserzirkulation zusammenwirken.
Neben der vertikalen Struktur spielen auch regionale ozeanographische Prozesse eine wichtige Rolle. Ein bedeutendes Beispiel sind Auftriebsgebiete. Dort wird Wasser aus tieferen Schichten durch Wind und Strömungen an die Oberfläche transportiert. Dieses Wasser enthält in der Regel mehr gelösten anorganischen Kohlenstoff, weil es zuvor über längere Zeit durch biologische Abbauprozesse geprägt wurde. Gelangt es an die Oberfläche, kann der dort gemessene pH-Wert deutlich niedriger sein als im offenen Ozean. In starken Auftriebsregionen – etwa vor Peru, Kalifornien oder Namibia – werden deshalb an der Oberfläche gelegentlich Werte im Bereich von 7,6 bis etwa 7,8 beobachtet.
Eine weitere Quelle von Variabilität sind küstennahen Systeme wie Ästuare, Lagunen oder Mangrovengebiete. Hier wirken zusätzlich Faktoren wie Süßwasserzufluss, Nährstoffeinträge, starke biologische Produktion und intensive Abbauprozesse. Dadurch kann der pH-Wert im Tages- oder Jahresverlauf stark schwanken. In solchen Umgebungen sind kurzfristige Werte deutlich unter dem offenen Ozeanmittel möglich.
Korallenriffe gehören zu den Meeresgebieten mit den stärksten natürlichen pH-Schwankungen im Ozean. Anders als im offenen Ozean, wo sich der pH-Wert oft nur um wenige Hundertstel bis Zehntel Einheiten verändert, können in flachen Riffen tageszeitliche Schwankungen von etwa 0,2 bis 0,4 pH-Einheiten auftreten; in sehr flachen Lagunen oder isolierten Riffbecken wurden sogar 0,5 oder mehr beobachtet.
Der Grund liegt in der intensiven biologischen Aktivität der Riffe und im relativ kleinen Wasservolumen über dem Riffdach.
Typische Tageswerte im Riffwasser liegen bei etwa pH 8,1 bis 8,4 und in stark produktiven Lagunen können werden sogar pH 8,5 erreicht. Nach Sonnenuntergang stoppt die Photosynthese, während weiterhin stattfinden, Atmung von Korallen, Respiration von Fischen und Wirbellosen und mikrobieller Abbau organischer Stoffe. Dabei entsteht CO₂ ((CH_2 O)+O_2→CO_2+H_2 O).
Das zusätzliche CO₂ bildet Kohlensäure und erhöht die H⁺-Konzentration, wodurch der pH sinkt und typische Nachtwerte von regelmäßig etwa pH 7,7 bis 7,9 und in besonders abgeschlossenen bzw. großräumigen Riffbecken wurden sogar Werte von pH 7,6 gemessen werden.
Trotz dieser Variabilität bleibt der Ozean insgesamt relativ stabil, weil sein chemisches Gleichgewicht durch das Carbonatpuffer-System reguliert wird. Wenn CO₂ im Meerwasser gelöst wird, verteilt es sich zwischen mehreren chemischen Formen: gelöstem CO₂(aq), Hydrogencarbonat (HCO₃⁻) und Carbonat (CO₃²⁻). Diese Formen stehen über reversible Reaktionen miteinander im Gleichgewicht. Der größte Teil des gelösten anorganischen Kohlenstoffs liegt dabei als Hydrogencarbonat vor. Wenn zusätzliches CO₂ ins Wasser gelangt und mehr Wasserstoffionen entstehen, werden diese durch Reaktionen mit Carbonat abgefangen. Dadurch wird verhindert, dass der pH-Wert abfällt.
Dieser Puffermechanismus bedeutet jedoch nicht, dass sich die Chemie des Meerwassers nicht ständig verändert. Vielmehr finden fortwährend Verschiebungen des Gleichgewichts im Kohlensäuresystem statt, beispielsweise werden Carbonat-Ionen teilweise in Hydrogencarbonat umgewandelt etc.
Damit wird einleuchtend, dass der ozeanische pH-Wert durch ein komplexes Zusammenspiel von biologischen Prozessen, physikalischer Durchmischung, Ozeanzirkulation und chemischen Puffersystemen bestimmt ist. Während die Oberfläche im globalen Mittel leicht basisch bleibt, zeigen unterschiedliche Tiefenbereiche, Auftriebsregionen und Küstensysteme eine zum Teil erhebliche natürliche Variabilität. Werte um 7,5 sind daher im offenen Oberflächenozean selten, treten jedoch in tieferen Wasserschichten oder in speziellen dynamischen Regionen des Ozeans durchaus regelmäßig nachgewiesen auf.
Wer also darüber sinniert, wir versauern den Ozean, der hat schlicht ein Problem damit dies in der Realität, abseits von Modellen nachzuweisen. Außerdem muss er sich dann auch noch mit der Frage auseinandersetzen, welchen Einfluss hat die zusätzliche CO2-Düngung auf die ozeanische Biosphäre, Plankton etc.. Denn wie Satellitendaten erst unlängst gezeigt haben, gibt es auch dabei eine Zunahme an messbaren CO2-Konsumenten.
Zum letzten MaL, kürzer fassen.
Ich glaube nicht, daß das, was der Herr Steinmetz ‚rüberbringen wollte, viel kürzer zu fassen wäre.
Eigentlich genau die richtige Länge, für die notwendige Information, allerdings mit dem „Nachteil“ das der, der es lesen sollte, es nur „überflogen“ hat. Mit dem Resultat, das er die Punkte zum Korallenriff nicht gefunden hat, aber behauptet, das Thema ist verfehlt.
Und das dann „Stil“ nennt. So weit geht Arroganz!
Offensichtlich sind längere Beiträge mit Fakten nur von bestimmten Nutzern genehm. 🙁
Will man hier zusammenhängende Informationen oder nur plakative Worthülsen? Wenn dem so ist, dann sollten vielleicht die Forenregeln angepasst werden.
Herr Steinmetz,
eine sehr gute Darstellung und nicht zu lang
Habs jetzt nur überflogen, scheint soweit zu passen, aber ist leider mal wieder Themaverfehlung. Etwa 80 % vom Kommentar beschreibt Tiefen unterhalb 100 m. Warmwasserkorallenriffe findet man bis etwa 30 m, also was ist Ihr Punkt?
Natürlich poste ich Studien über das GBR, es ging ja um die Frage von Herrn Viethen, weshalb das GBR trotzdem wächst. Der Kohlenstoffkreislauf spielt dabei natürlich eine Rolle.
Was Sie mit Ihren Hinweis darauf sagen wollten, hat sich mir leider nicht erschlossen.
Von Werten unter 7, die Sie vorher erwähnten, sehe ich auf die Schnelle nichts. Übersehe ich das?
„Typische Tageswerte im Riffwasser liegen bei etwa pH 8,1 bis 8,4 und in stark produktiven Lagunen können werden sogar pH 8,5 erreicht. „
Nun können Sie also plötzlich doch Mittelwerte des pH für Riffe benennen? War das bis gerade nicht ein Problem?
Schwankungen von 0,2-0,4 pH-Einheiten an Riffen? Mag sein, entscheidend ist aber um welchen Wert.
Sie schreiben ja selbst, dass Riffe ein sehr kleines überdeckendes Wasservolumen haben. Sollte da atmosphärisches CO2 nicht gerade dann einen starken Einfluss haben?
Eher warum, oder?
Ist eben schwer zu verstehen, selbst wenn man es im Beitrag genau beschrieben hat. 😀
Und natürlich, we einfach diese kleinen CO2 liebenden „Quallen“ das wegstecken.
…..dass Riffe ein sehr kleines überdeckendes Wasservolumen haben. Sollte da atmosphärisches CO2 nicht gerade dann einen starken Einfluss haben?
Je mehr CO2 in der Luft, desto besser für die Riffe, CO2 ist nötig zum Aufbau und Wachstum.
Haben Sie sich das ausgedacht, oder gibt es dafür auch irgendwelche Quellen?
„Nun können Sie also plötzlich doch Mittelwerte des pH für Riffe benennen? War das bis gerade nicht ein Problem?“
Ich las von Schwankungsbreiten, nicht von Mittelwerten.
Ich wäre übrigens seeeehr vorischtig beim *Mitteln* von pH- Werten…
Oh oh, logarithmisch …
Da sagt das Mittel ungefähr was aus?
Und wie ordnet die Klimapanik die eigentlichen Schwankungen ein?
Alles vom CO2?
„Da sagt das Mittel ungefähr was aus?“
Dass es große Veränderungen braucht um auch nur kleine Schwankungen herbeizuführen.
„Und wie ordnet die Klimapanik die eigentlichen Schwankungen ein?
Alles vom CO2?“
Nein, Schwankungen in Meeresströmungen, Unterschiede durch Tag/Nacht-Wechsel (z.B. durch Algenphotosynthese und T-Abhängigkeit des pH) und durch Kalzifizierungsprozesse.
CO2 verschiebt diese Spanne allerdings, da es eben kaum Tageszeiten- und Strömungsabhängig ist.
Das heisst ja dann auch, das die Korallen kein Problem mit grossen schnellen Veränderungen haben, logisch, oder?
Was glauben Sie auf welche Messwerte beziehen sich die Schwankungsbreiten? Andere als die Mittelwerte?
„Ich wäre übrigens seeeehr vorischtig beim *Mitteln* von pH- Werten…“
Gut. Überlasen Sie das bitte Leuten mit Ahnung.
Eben weil Herr Müller Ahnung hat …
„Gut. Überlasen Sie das bitte Leuten mit Ahnung.“
Ich kann das schon, und Sie so?
Interessant, dass Sie sich diese Fähigkeit zuschreiben, aber den BerufswissenschaftlerInnen offenbar absprechen oder zumindest anzweifeln.
Immerhin bestätigen Sie, dass ein sinnvoller Mittelwert zu bestimmen ist.
Ja, ich denke, auch ich wäre dazu in der Lage.
Ob Ihnen das „so passt“ ist schlicht egal, denn so sieht die Realität nunmal aus. Und wenn Sie der Meinung sind, das Thema wäre verfehlt, weil angeblich nur die epipelagischen Zone hier zur Disposition stehe, dann haben Sie ein grundsätzliches Verständnisproblem über ozeanische Prozesse, weil selbige schlicht im ständigen Austausch aller stehen. Somit bleibt nur festzustellen, Ihnen geht es schlicht nicht um Wissen, sondern einzig darum alles und jeden Beitrag der nicht in Ihre gedankliche Fixierung passt irgendwie zu framen.
„Tatsächlich schwankt der pH-Wert je nach Tiefe, Region, biologischer Aktivität und physikalischen Prozessen teilweise deutlich.“
Ach, erst ist der pH-Wert sehr zeit- und ortsabhängig und jetzt wird eh alles durchmischt? Was denn nun?
Das Problem in Ihrem langen Text ist hauptsächlich, dass er in keinem einzelnen Punkt der Gefahr für die Korallen widerlegt.
Herr Steinmetz hat die Schwankungen angegeben.
Den Nachweis das die Korallen kein Problem damit haben, haben sie gegeben:
Sie wissen der pH Wert ist logarithmisch?
Der pH Wert ist temperaturabhängig. Sind die Angaben in ihren Quellen temperaturbereinigt?
Es sind MESSWERTE, Messwerte werden bei einer bestimmten Temperatur gemessen (welche bei jeder Messung mitprotokolliert wird). Was würde denn ein „temperaturbereinigter“ Wert für einen Sinn machen?
Die Korallen müssen sich mit dem pH vor Ort auseinandersetzen, nicht bei 25 °C Laborstandard.
Ist das so? Und die Korallen kommen ganz gut damit klar, oder?
Danke, dieser Kommentar hat mich wieder daran erinnert, weshalb ich mir mal vorgenommen hatte, nicht mehr auf Ihre Kommentare zu reagieren.
Dies werde ich in Zukunft wieder berücksichtigen.
Ganz sicher….
Ist eine Art der Homogenisierung. Die macht also keinen Sinn?
Niemand hat seit der „vorindustriellen Zeit“ ernsthaft pH-Meßwerte in den Ozeanen ermittelt. Man misst erst seit knapp 50 Jahren, örtlich selektiv, sehr viel im Aquarium. Noch könnte die sogenannte Versauerung, ein Rauschen sein und damit eine wissenschaftliche Aussage die framt, die vorsichtiger geäußert werden sollte, oder?
Die pH-Entwicklung und auch direkt der CO2-Gehalt des Ozeans beeinflussen direkt den Aufbau von Foraminiferen und sind deshalb wunderbar aus Sedimenten zu rekonstruieren.
Hinzu kommen Eisbohrkerne. Dies kann man auch schön mit rezenten Messungen vergleichen, so dass beide Aussagen plausibel sind.
pH-Monitoring gehört mittlerweile zum Standard bei allen Meeresuntersuchungen und geht weit über Stichproben hinaus.
Also haben wir auch hier wieder „das Datenproblem“ wie bei den Temperaturmessungen. Mangels konsistenter Datenhistorien packt die Klimaforschung aktuelle Messdaten, oft homogenisierte, und Proxydaten zusammen, deren Schnittstellen nicht naturgemäß zusammenpassen. Erfahrungsgemäß werden sodann die Unsicherheiten der inhomogenen Datenaussagen zyklisch und zielorientiert, das heißt politisch-ideologisch verändert, um passende Tendenzen mit hohe Sicherheit zu erzeugen, oder?
Es gibt auch keinen „ph-Wert des Ozeans“, sondern nur einen durchschnittlichen, modellierten Wert. Der Ozean selber hat an vielen Stellen und in verschiedenen Tiefen sehr unterschiedliche ph-Werte, von schwach Sauer bis stark basisch ist dabei alles vertreten. Also wieder das leidige Problem mit einem Mittelwert welcher eher auf Zufallsdaten als auf flächendeckenden Messwerten basiert.
Glück, dass es hier nicht um den gesamten Ozean geht, sondern um relativ klar abgrenzbare Bereiche. (Riffe)
Dass der Ozean irgendwo einen pH kleiner 7 hat, wäre mir neu, wo soll das sein?
Und zu den „klar abgrenzbaren Bereichen“ habe ich Ihnen oben ein paar, logische und nachweisbare Fakten beschrieben.
…aber keine, die einem Mittelwert widersprechen würden.
Bezogen auf den gesamten Ozean wäre dieser „Mittelwert“ wohl eher einer Lotterie gleich und keine Grundlage für irgend etwas. Und fürs Lotto sind andere zuständig, mir geht es um das Verständniss dessen was uns umgibt und wie es seit jeher zusammenspielt.
„Bezogen auf den gesamten Ozean wäre dieser „Mittelwert“ wohl eher einer Lotterie gleich.“
Zugegeben, über die Tiefsee wissen wir noch nicht so viel, aber „Glück, dass es hier nicht um den gesamten Ozean geht, sondern um relativ klar abgrenzbare Bereiche. (Riffe)“, wie ich bereits schrieb.
Was haben denn nur immer alle gegen den Mittelwert? Irgendwie muss man doch ein großes System beschreiben, um Veränderungen festzustellen. Haben Sie ne bessere Idee?
Sie wollten mir glaub ich noch sagen, wo der Ozean „leicht sauer“ ist.
Schon mal in der Tiefsee geschaut, unter der Aragonitkompensationstiefe?
Der Herr Englert hat sonst keine Sorgen und auch sonst nur Langeweile …. 😉
Ja so sieht es aus!
Wie die grosse „CO2-Diskussion “ wohl verlaufen wäre , hätte Joseph Fourier diese Ergebnisse und die Meereswasserforschung
0 m bis
– 10m gekannt. Das Foto zeigt die Grimmershörnbucht in Cuxhaven. Eine Reise für Fourier dorthin wird undenkbar gewesen sein. Heutzutage können nicht nur die Studierenden der Staatl. Seefahrtsschule als auch andere Forscher Meeresforschung direkt am Weltschifffahrtsweg betreiben. Die Messgüte der Geräte ist hoch und kann mit Mythen aus den vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten „aufräumen“. Der Versklavung durch die Fourier-Untersuchungen kann nun ein Ende gesetzt werden durch marine inpact 2026 .“Freiheit für CO2″ ( Dr. W. Thüne ) gilt auch für die “ Freilicht – und Luftlabore “ an den Küsten. Egal , ob in der Grimmershörnbucht oder vor San Francisco .
Die Grimmershörnbucht ist nur der Ausgangspunkt für maritime Forschung. Das“Meer“ beginnt ab der Kugelbake. Die Grimmershörnbucht ist noch der Fluß Elbe .
Allein wenn man das Alter der Korallenriffe betrachtet und nur die holozäne Klimavariabilität einbezieht, wird doch deutlich: es gab bei geringen bzw. marginalen hydrochemischen Zustandsänderungen inklusive Versauerung nie Kalamitäten, die man dem anthropogenen CO2-Anstieg zuschreiben muss. Im jüngsten DOE-Bericht haben Christie et al. 2025 der Versauerungshypothese im Meer durch Klimawandel auch bereits eine Absage erteilt. In diese grafischen Feinheiten hier werde ich mich gerne noch bei mehr Zeit einarbeiten. Aber Zweifel an der Plausibilität konnte ich in erster schneller Lesung nicht ausmachen.
Herr Kundel,
da bin ich erleichtert. Cap Allon wird das auch freuen.