WuWT, Charles Rotter, 19.02.2026
Deutschlands wöchentlicher Kampf um die Aufrechterhaltung der LNG-Importe ist mehr als nur eine Geschichte über Wetterkapriolen und festgefahrene Schiffe. Er offenbart jahrzehntelange energiepolitische Entscheidungen – Entscheidungen, die verlässliche Grundlastkraftwerke wie Kernkraft und Kohle zugunsten von fluktuierenden erneuerbaren Energien und importierten Brennstoffen abschafften. Der jüngste Vorfall, bei dem „Deutschlands größtes LNG-Terminal … kein Gas mehr hatte, weil der Tanker festgefahren und der Eisbrecher ausgefallen war“, ist eine treffende Metapher für ein System, das eher auf politische Signalwirkung als auf robuste, wetterunabhängige Zuverlässigkeit ausgelegt war.
Die Gasreserven in deutschen Speichern sind auf den niedrigsten Stand seit 2013 gesunken und schrumpfen weiter. Grund dafür sind nicht nur Frost und Windstille, sondern auch ein Ausfall der LNG-Importe. Das größte Terminal des Landes hat seit Anfang Februar die Gaslieferungen an das deutsche Gastransportnetz eingestellt. Aufgrund von Eis kann ein Gastanker das Terminal nicht anfahren, und der entsandte Eisbrecher fiel aus . Infolgedessen erhielten deutsche und europäische Unternehmen weniger als zwei Milliarden Kubikmeter Gas.
Laut GIE sanken die Gasreserven in deutschen Speichern auf 5,7 Milliarden Kubikmeter. Mitte Februar waren dies die niedrigsten Mengen in den deutschen Untergrundgasspeichern seit 2013. Mit der aktuellen Entnahme von über 100 Millionen Kubikmetern Gas pro Tag reicht der Vorrat noch bis Mitte April, wenn die Heizperiode in Norddeutschland endet.
In diesem Winter herrschten in Deutschland und ganz Europa mehr Frost und häufige Windstille, die einen Ausbau der Gaserzeugungskapazität erforderlich machten. Im Februar waren dies jedoch nicht die einzigen Gründe. Das größte Terminal in der Ostsee, Mukran LNG, hatte seit dem 2. Februar kein Gas mehr und belieferte das deutsche Gastransportsystem nicht mehr. Infolgedessen sanken die LNG-Importe um mehr als 40 % – von 35 Millionen Kubikmetern pro Tag auf 20 Millionen Kubikmeter. Innerhalb von zwei Wochen erhielten deutsche und europäische Unternehmen weniger als zwei Milliarden Kubikmeter.
Diese Schwachstelle entstand jedoch nicht im luftleeren Raum. Sie wurde im Laufe der Zeit durch politische Entscheidungen herbeigeführt, die einige der zuverlässigsten Quellen der inländischen Stromerzeugung eliminierten und sie durch von Natur aus intermittierenden Quellen und importierte Brennstoffe ersetzten, die lange Logistikketten erfordern.
Bis zum 15. April 2023 betrieb Deutschland Kernreaktoren, die einst einen erheblichen Anteil des deutschen Stroms lieferten. Diese Reaktoren wurden gemäß dem seit Langem bestehenden Atomausstieg abgebaut, der bereits vor der aktuellen Krise gesetzlich verankert war. Deutschland hielt nicht an, als andere Länder verstärkt auf Kernenergie setzten, um ihre von erneuerbaren Energien dominierten Stromnetze auszugleichen. Stattdessen vollendete Deutschland seinen Atomausstieg – obwohl Kernkraftwerke historisch gesehen etwa ein Viertel des deutschen Strombedarfs gedeckt und eine stabile, bedarfsgerechte Grundlastversorgung gewährleistet hatten. ( agora-energiewende.org )
Kritiker argumentieren seit Langem, dass die Abschaltung dieser CO₂-neutralen, kontinuierlich produzierenden Kraftwerke Deutschland anfällig machen würde, wenn wetterabhängige Energiequellen wie Wind und Sonne ausfallen oder importierte Brennstoffe knapp oder teuer werden. Es liegt auf der Hand, dass der Weiterbetrieb der Kernkraftwerke die Stromerzeugung aus Gaskraftwerken reduziert und die Strompreise während der jüngsten Energiekrise gesenkt hätte. Beispielsweise reduzierte die kurzzeitige Verschiebung der Kernkraftwerksabschaltung während der Energiekrise 2022 die Gaserzeugung und hielt die Strompreise um schätzungsweise 9 €/MWh niedrig, bevor die Reaktoren endgültig vom Netz genommen wurden.
Auch in Deutschland ist der Kohleausstieg im Gange. Nach jahrzehntelanger Abhängigkeit von Braunkohle und Steinkohle für eine konstante und großvolumige Stromerzeugung sollen die Kohlekraftwerke bis 2038 stillgelegt werden. Kohle lieferte historisch gesehen einen großen Anteil des bedarfsgerecht verfügbaren Stroms, und selbst in den letzten Jahren wurden Kohlekraftwerke zur Gaseinsparung bei Versorgungsengpässen vorübergehend wieder in Betrieb genommen.
Der heutige deutsche Energiemix ist stark von fluktuierenden erneuerbaren Energien, einem wachsenden Anteil an Importen und Brennstoffen wie LNG geprägt, die logistische Hürden überwinden müssen, bevor sie ins Netz eingespeist werden können. Erneuerbare Energien sind zwar ein wichtiger Bestandteil des Produktionsmixes, können aber allein nicht die konstante Grundlast liefern, auf die die Wirtschaft Tag für Tag angewiesen ist. Kernenergie und Kohle liefern Grundlast; Wind- und Solarenergie hingegen konstruktionsbedingt nicht. Daher benötigen Systeme, die auf ihnen basieren, entweder steuerbare Alternativen, massive Speicherkapazitäten oder umfangreiche Verbindungsnetze – und Deutschlands Netz- und Speicherinfrastruktur konnte mit dieser rasanten Umstellung kaum Schritt halten.
Das aktuelle LNG-Fiasko verdeutlicht diese Mängel auf drastische Weise:
- Die Anfälligkeit des LNG-Importsystems für Eis und mechanische Ausfälle verdeutlicht die Fragilität der Abhängigkeit von langen, wetterabhängigen Lieferketten für kritische Brennstoffe.
- Das Fehlen einer bedarfsgerechten inländischen Grundlastversorgung – etwa durch Kernreaktoren, die am Netz gehalten werden könnten, oder Kohlekraftwerke, die so lange instandgehalten werden könnten, bis verlässliche Ersatzlösungen verfügbar wären – zwingt Deutschland dazu, sich stark auf importiertes Gas zu stützen, wenn erneuerbare Energien nicht die erwartete Leistung erbringen.
- Die intermittierende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien bleibt eine zentrale Herausforderung. Ohne im Hintergrund laufende, steuerbare Kraftwerke muss jede Versorgungslücke durch Importe oder Reservekraftwerke gedeckt werden – beides unterliegt Schwankungen, seien sie geopolitischer oder meteorologischer Natur.
In Deutschland, insbesondere im Mitte-Rechts-Spektrum, wurde die Debatte um die Kernenergie neu entfacht. Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2025 warben Politiker wie Friedrich Merz und andere CDU-Mitglieder für eine Energiepolitik, die die Rolle der Kernenergie neu bewerten und pragmatische Lösungen für die Energiesicherheit priorisieren sollte. Diese Vorschläge fanden zwar keinen vollständigen Eingang in die Regierungspläne, doch der Dialog spiegelt die wachsende Unzufriedenheit mit der bestehenden Strategie und ihrer Anfälligkeit für Ereignisse wie die LNG-Krise wider.
Dieses Umdenken ist längst überfällig. Grundlastkraftwerke – ob Kernkraft oder Kohle – wurden voreilig verworfen, basierend auf der unrealistischen Vorstellung, ein System mit Fokus auf erneuerbare Energien könne sie schnell ersetzen. Doch die Realität einer Industriegesellschaft sieht anders aus: Der Energiebedarf ruht nicht, wenn der Wind nachlässt oder das Eis in der Ostsee einen Tanker aufhält. In diesem Kontext wirkt der Verzicht auf bedarfsgerechte Stromerzeugung, bevor verlässliche und bewährte Alternativen vorhanden sind, weniger wie Weitsicht, sondern vielmehr wie ideologisch motivierte Politik.
Deutschlands jüngste Energiekrise verdeutlicht eindrücklich die Bedeutung einer robusten und zuverlässigen Grundlastversorgung für jeden realen Energiemix. Dass dem LNG-Terminal das Gas ausging, weil die Anlagen unter den vorhersehbaren Winterbedingungen versagten, ist eine direkte Folge jahrzehntelanger politischer Entscheidungen, die die Komplexität der Energieversorgung einer modernen Wirtschaft unterschätzt haben.
Wenn Deutschland wirklich eine sichere und bezahlbare Energieversorgung will – und nicht nur ambitionierte Prozentzahlen in einem Diagramm –, dann werden die Wiedereinführung zuverlässiger Energiequellen wie der Kernenergie und die Aufrechterhaltung einer ausreichenden, flexibel steuerbaren Erzeugungskapazität unumgängliche Bestandteile dieser Diskussion sein. Denn die Grundlastversorgung wartet nicht auf Wind.
Mit Dank an ozspeaksup
Auch bei den MSM ist das nun ein Thema – allerding wird of nur der Text von dpa nachgeplappert
- https://www.welt.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/article6985fffed5d814671fe27d54/lng-terminal-von-eis-umgeben-gastanker-laeuft-nicht-ein.html
- https://www.n-tv.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/LNG-Terminal-von-Eis-umgeben-Gastanker-laeuft-nicht-ein-id30333986.html
- https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-ruegen/ruegen/ruegener-lng-terminal-kann-wegen-eis-kein-gas-liefern-energie-sicherheit-in-gefahr-R7CWMIRTFNF2VNPEWT3IEAUFFU.html
- https://www.sueddeutsche.de/panorama/eis-auf-der-ostsee-lng-terminal-von-eis-umgeben-gastanker-laeuft-nicht-ein-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260206-930-652656
- https://www.stern.de/gesellschaft/regional/mecklenburg-vorpommern/eis-auf-der-ostsee–lng-terminal-von-eis-umgeben—gastanker-laeuft-nicht-ein-37114380.html















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Vorsicht an alle Alarmisten: #fakten
Fakten.
Tiefster Füllstand für Ende Februar.
Grüne und Linke haben das selbst in der Sondersitzung im Bundestag kritisiert.
Neubefüll wird extrem teuer. Dürft Ihr dann bezahlen.
Jetzt also bedienen Sie sich argumentativ der Grünen und der Linken, einer von Ihnen sonst konsequent abgelehnten Gruppe…interessant.
Also entweder Sie picken sich wieder nur ein paar Rosinchen raus oder wollen Irreführen.
Denn das DIW, das FZJ, die Bundesnetzagentur, der BDEW bewerten die Lage sachlich ruhiger.
Was aber bedeutet denn in Ihren Augen „extrem teuer“?
Und warum glauben Sie, dass es extrem teuer wird?
Ich weise darauf hin, das es selbst Grüne, Linke und eine Frau Kemfert begriffen haben, dass das mit der Neubefüllung teuer wird und wir uns von teuren LNG abhängig machen.
CDU/ CSU, SPD und Klimaschützer vertrauen hingegen auf den Markt und meinen Gas ist auf dem Markt ja noch billig und verfügbar.
Die Führung der Titanic hat auch so gehandelt ….
Hat vielleicht was mit Angebot und Nachfrage zu tun ?
Man fragt sich nur macht Gas und Heizöl noch Sinn.
Wärmepumpe und Solarstrom im Winter ist das Thema heizen, kostengünstig heizen weitgehend erledigt.
Die Wärmepumpen liefen genau wie Fernwärme in den letzten Wochen vor allem mit Gas und Gasstrom. Oder haben das bei Ihnen Wind und Sonne erledigt?
Zur Erläuterung „vor allem“ heißt bei Herrn Krüger, dass im Februar 2026 bisher 21% des Stroms mit Erdgas produziert wurde. Maximal waren es ca. 30% am 09.02.2026.
Und Fernwärme fast 100% aus Gas.
Wieder falsch, Herr Krüger. Sie schwächeln.
40-45% der Fernwärme wird durch Erdgas in KWK-Anlagen erzeugt.
Einen Versuch haben Sie noch.
Insgesamt basiert die leitungsgebundene Wärmeversorgung in Deutschland laut dem WWF Fernwärme-Ranking noch zu rund 80 % auf fossilen Energieträgern (Gas und Kohle).
Zumeist Gas und danach Kohle. Und nun?
Oder glauben Sie Fernwärme wird mit Wind und PV erzeugt?
Natürlich glaubt Hr.Björn das, welch eine Frage. Er glaubt auch, bei überschüssigen „grünen“ wird mal kurz „grüner Wasserstoff“ produziert.
Herr Krüger, ich gehe nicht davon aus, dass Sie je geglaubt haben, Fernwärme würde zu 100% aus Gas erzeugt. Sie schreiben solchen Unsinn aber.
Sie fragen, ob ich glaube, dass Fernwärme durch Wind und PV erzeugt wird. Natürlich glaube ich das nicht, aber im Gegensatz zu Innen schreibe ich solchen Unsinn auch nicht.
Produktion Fernwärme ganz grob:
40 % durch Gas (Anteil bleibt gleich)
40 % durch Kohle (Anteil sinkt)
20 % durch Erneuerbare (Anteil steigt)
Gasanteil liegt bei ca. 50%, Kohle bei 30%, dann kommen noch Biogas und Müll und Holz.
Für Fernwärme.
Bei mir im Viertel kommt die Fernwärme aus 100% Gas.
Michael Krüger 23. Februar 2026 18:22
Und Fernwärme fast 100% aus Gas.
Der Krüger mal wieder und seine fast 100%….
Das sind aber keinen 100%, selbst 50 % werden nicht erreicht Herr Krüger.
Danke für die Info, Frau Frölich. Den Anteil der Kohle (Steinkohle/Braunkohle) hätte ich aktuell höher erwartet. Dieser Sektor wird zukünftig ja deutlich schrumpfen.
Großwärmepumpen ersetzen Kohle in der Fernwärme
Natürlich weiß Herr Krüger, dass es lustig ist, von der eigenen Fernwärme, die mit Gas erzeugt wird, auf den gesamten Fernwärmemix zu schließen. Er macht halt ab und zu ein Späßchen.
Für Fernwärme spielen PV und Wind ja eh keine Rolle.
Man muss es nur richtig „labeln“ dann geht auch das.
Solarstrom im Winter….. Grüne sind noch zu dumm den Stand der Sonne im Winter zu erkennen. Dumm, dümmer, grün.
http://cgi.stadtklima-stuttgart.de/mirror/polar2.exe?sprache=DEUTSCH&ort=Stuttgart&laenge=48%2C46%2C39&breite=009%2C10%2C44&zeitstring=%5BMEZ%5D&rgwoitemindex=1&datum=23.02.2026&zeitzone=15&width=500&height=500
Jetzt melden sich auch die Grünen in Bayern zu Wort.
Wegen der Rekord-Tiefstände in den bayerischen wie deutschen Gasspeichern fordern die Grünen einen Bericht von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger im Landtag.
Speicher heute wieder um wenige 1/10 % höher. Wegen fast 10°C und Wind. Weniger Gasverstromung.
CDU/ CSU und SPD und Klimaschützer sagen jetzt, seht ihr, nichts passiert. Ihr könnt uns weiter wählen.
Ist wie gesagt ein Langstreckenlauf und der Winter geht bis End März und die Ausspeicherung auch.
Die Neubefüllung für den nächsten Winter wird jetzt schon extrem teuer.
Das war schon Mitte 1990 klar. Nicht nur die Grünen, sondern CDU und SPD haben die Energieunwende herbeigeführt. Wenn man China anschaut und deren energiewirtschaftliche strategische Entscheidungen bewertet, waren deren komplexe Entscheidungen strategisch sinnvoll und auch heute noch nachvollziebar. Die Ortsentscheidungen, wo welcher Energieträger sinnvoll ist, war in den 90 iger Jahren bei RWE, PEAG, Bayernwerk und ENBW hinreichend bekannt. Eine Wende von der Wende ist dringend notwendig und kostet mit Sicherheit wesentlich mehr als wir uns träumen lassen.
Die Versorgungssicherheit erfordert es aber.
Friedrich Merz sagte in Trier bei seiner Aschermittwochsrede: „Diese Energiewende wenn wir sie jetzt nicht korrigieren, bringt uns um. Sie ist zu teuer geworden. Es ist der falsche Weg, man kann nicht nur alles mit Sonne und Wind machen“.
Und seine Aussage bezüglich der Kritiker „Ich möchte Klarnamen im Internet sehen“ ist bei EIKE erfüllt. Dass unser Land energiepolitischen Selbstmord begeht, ist absolut richtig. Ich war gespannt ob auch die „Klimanachrichten“ die sensationelle Originaltextpassage verbreiten oder diesen EIKE-Beitrag, wo der Text im Detail aufgeführt ist, als Link angeben werden. Nein, das ist bis heute – obwohl ich Prof. Vahrenholt informierte – nicht geschehen und hat wohl politische Gründe.
Totz aller Kritik an unserer Energiewendepolitik in den KN, wie z.B. auch am 22. Februar mit der irrelevanten CO2-Reduktion welche durch WKA und PV erreicht wurde sowie dem Hinweis dass Frankreich bei der Stromerzeugung wegen Nutzung der Kernenergie im Mittel nur 1/10 der CO2-Emissionen von Deutschland aufweist, ist mir aufgefallen dass solide Rechenergebnisse aus der realen Klimamodellierung als Leserpost bisher unerwünscht waren. Für Deutschland ergibt sich z.B. nach CO2-Halbierung langfristig nur ein Effekt von 3/1000 Grad, was unsere mehrere Billionen teure Energiewende ad absurdum führt.
Das Klima muss gerettet werden!!…Es ist egal was es kostet, um den Temperaturtreiber CO2 zu senken!!
Treibhausgas, Treibhauseffekt, Klimaüberhitzung. Im Mittelalter hießen die erfundenen Begriffe Erbsünde, Fegefeuer, Hölle.
Und von dem Schmachten in der Hölle konnte man sich freikaufen. Das Geschäftsmodell hieß Ablaßhandel. Heute müssen wir bezahlen, damit das Klima gerettet wird.
Vorschlag: Wer den Blödsinn glaubt, der soll freiwillig bezahlen wie im Mittelalter.
Speicher heute bei 20,2%.
Problem wird die Neubefüllung und extrem teuer.
Will die Regierung ja dem Markt überlassen.
Und weitere Gaskraftwerke bauen um genügend Strom für E-Autos und E-Wärmepumpen und Gas für Fernwärme zu haben.
Trotz ihrem Krisengerede weigert sich der Gaspreis zu steigen.
https://finance.yahoo.com/quote/TTF%3DF/
Die Speicher sind so leer da schon im Sommer die Preise für die Speicherbetreiber zu hoch waren. Wird in diesem Jahr noch teurer werden.
Der gaspreis ist völlig nebensächlich, es geht um die verfügbarkeit und die tatsächliche einspeicherung.
Was NICHT geordert wird, wird auch nicht zu uns kommen und reine absichtserkärungen und ausschreibungen führen zu keinen steigenden füllständen.
Soweit kann ein Cohnen nicht denken.
Hier wird doch immer wieder geschrieben, sie (die Energiewende) sei gescheitert. Ja was denn nun?
Was ist das nun wieder?
Ist sie auch. Wirtschaft wandert seit 2017 ab.
Produktion geht seither zurück. Und auch Stromproduktion.
Arbeitslosigkeit steigt und offene Stellen gehen zurück.
Strom und Gas werden immer teurer, Inflation steigt immer weiter. Lebensmittel und Wohnen werden immer teurer.
Ach so Herr Krüger.
Dann ist ja alles wie immer und wir müssen uns keine Sorgen um eine sichere Energieversorgung und eine Zukunft auf der Sonnenseite des Lebens machen.
Fehlt ihnen was?
Jetzt kriegen Sie mal keine Krise .
Wie uninformiert und ungebildet muss man sein, um nicht zu blicken, was hier in D passiert???
Zwei Milliarden Kubikmeter Gas weniger? Ein Tanker liefert nach Regasifizierung (Faktor 610) etwa 100 Mio. m³.
Das was hier geschriebene,ist bekannt. Aber erneuerbare Energie gibt es nicht!!!
Bezüglich CDU und Atomkraft gibt es nur eine Aussage! Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!!!!
Die müßten VERTEUERBARE heißen
Korrekt!