Anthony J. Sadar
In der Medienwelt voller falscher, irreführender und ausgelassener Informationen steht die Kategorie Wissenschaft im Mittelpunkt. Ein Grund dafür ist der übermäßige Einfluss, den Ideologien auf die Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse haben.
Allzu oft beeinflussen parteipolitische Einflüsse, ob absichtlich oder unabsichtlich, die wissenschaftliche Berichterstattung, indem ausgewählte Fakten und Zahlen verwendet werden, um vorab festgelegte Schlussfolgerungen zu stützen, während wichtige Informationen ausgelassen werden, die zum vollständigen Verständnis der Komplexität einer wissenschaftlichen Studie erforderlich sind. Diese Schlussfolgerungen werden dann extrapoliert, um zweifelhafte Behauptungen zu untermauern, während gleichzeitig an die Emotionen appelliert wird, um ein bevorzugtes Ergebnis zu fördern. Dies führt tendenziell zu einer Berichterstattung, „in der die Geschichte mehr Fiktion als Tatsache ist“, wodurch eine falsche Darstellung verbreitet wird.
Die Vermittlung wissenschaftlicher Informationen muss aber jegliche Manipulationen vermeiden, welche die Realität verzerren.
Meine über 40-jährige vielfältige Tätigkeit in wissenschaftlichen Berufen – als staatlicher Meteorologe, Umweltberater in der Industrie und Hochschullehrer – hat mich gelehrt, dass eines der größten Hindernisse für eine objektive Analyse darin besteht, Ideologie, oft in Form von Politik, in die Wissenschaft einzubringen.
Als von der American Meteorological Society zertifizierter Atmosphärenwissenschaftler habe ich beispielsweise bei meinen Beobachtungen zum Thema Klimawandel von Mitte der 1970er Jahre bis heute einen Zustrom von „Expertenmeinungen” festgestellt, welche die harte Realität ersetzen.
Die Erwartung einer bevorstehenden Eiszeit in den 1970er Jahren, als ich Meteorologiestudent an der Penn State University war, wich in den 1980er Jahren der Theorie der globalen Erwärmung und einer bevorstehenden Klimakatastrophe, die bis heute vorherrscht.
Unabhängiges Denken scheint in dieser Zeit erodiert zu sein und eine „Konsensklasse” hervorgebracht zu haben.
Die Wissenschaftsgemeinschaft soll jedoch kein Club sein, in dem die Mitglieder sich zu einer Reihe von Vorschriften bekennen. Vielmehr sind Skepsis und unabhängiges Denken an der Tagesordnung.
Peer Review wurde eingeführt, um sicherzustellen, dass die der Gemeinschaft zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Forschungsergebnisse auf objektiven, soliden Beweisen beruhen. Leider scheint der Begutachtungsprozess zu einem Mittel geworden zu sein, um Herausforderungen des Status quo zu begrenzen. Und selbst mit Peer Review wurden viele Artikel genehmigt, die schwerwiegende Fehler enthielten und nach der Veröffentlichung zurückgezogen werden mussten, aber nicht bevor sie zur Untermauerung vorgefasster Schlussfolgerungen herangezogen worden waren.
Ein aktuelles Beispiel ist eine Klimastudie, die von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung in Deutschland in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde. Es stellte sich heraus, dass methodische Probleme und Datenfehler in dem zurückgezogenen Artikel mit dem Titel „The Economic Commitment of Climate Change” zu einer alarmierenden Prognose führten, wonach das globale BIP bis 2100 aufgrund des Klimawandels enorm zurückgehen würde. Natürlich wurden die ursprünglichen Schlussfolgerungen als weiterer Beweis dafür angeführt, dass die vom Menschen verursachte globale Erwärmung katastrophale Folgen für die gesamte Weltbevölkerung haben würde.
Nicht nur die Naturwissenschaften werden durch Ideologie und Wunschdenken behindert. Das vielleicht schlimmste Beispiel ist die Behauptung einer Transsexuellen-Wahnvorstellung, um die biologische Realität zu verschleiern. Die Unveränderlichkeit der Geschlechter wird ignoriert. Stattdessen wird dieses offensichtliche Verständnis der grundlegenden Biologie durch prätentiöse Wissenschaft, ihre Wissenschaftler und ihre nicht-wissenschaftlichen Verbreiter von Unsinn ersetzt.
Auch wenn der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten Argumente zur Verteidigung der Geschlechterunterschiede im Sport angehört hat, sollten Wissenschaftsorganisationen, -pädagogen und -kommunikatoren, die Transsexuellen-Unsinn fördern und verteidigen, nicht enttäuscht sein, dass eine auf rudimentärem gesunden Menschenverstand basierende Öffentlichkeit ihren Empfehlungen für Gesundheitsversorgung und Klimakontrolle skeptisch gegenübersteht.
Denn wenn jemand eine grundlegende Wahrheit über das Leben nicht versteht oder absichtlich verzerrt – wie beispielsweise die natürliche Ableitung des Geschlechts, das normalerweise entweder männlich oder weiblich ist –, wie kann er dann erwarten, dass man seinen Empfehlungen, die für das Wohlergehen der Gesellschaft von größter Bedeutung sind, folgt? Keine noch so raffinierte Wortwahl sollte die Menschen davon überzeugen, ihre angeborene Vernunft aufzugeben.
Es ist eine gewaltige Aufgabe, unverfälschte wissenschaftliche Informationen zu nuancierten Themen wie dem Klimawandel zu vermitteln, um die Chancen für wirksame Maßnahmen zu verbessern.
Dennoch sind Wissenschaftskommunikatoren aufgefordert, Wissenschaft verständlicher zu machen. In den letzten Jahren haben sich Lehre und Ausbildung durch Wissenschaftler und professionelle Kommunikatoren jedoch offenbar auf den Einsatz ausgefeilter Rhetorik konzentriert, um eine sanktionierte Erzählung aufrechtzuerhalten. Allzu oft kommt es dann zu einem Konflikt zwischen Phantasie und Wahrhaftigkeit gegenüber der Wissenschaft.
Wenn jedoch ein/eine Geschichtenerzähler/in nicht einmal die unveränderlichen Geschlechter richtig hinbekommt, dann gibt es keine Hoffnung, dass er/sie ein angemessenes Verständnis für das komplizierte Thema Klima richtig vermittelt.
[Genderei im Original!]
This piece originally appeared at AmericanThinker.com and has been republished here with permission.
Autor: Anthony J. Sadar is a certified consulting meteorologist, an adjunct associate professor of science at Geneva College, and a Contributing Writer for the Cornwall Alliance.. He is also co-author of „Environmental Risk Communication: Principles and Practices for Industry“ and the author of „In Global Warming We Trust: A Heretic’s Guide to Climate Science.“
Link: https://cornwallalliance.org/science-information-versus-science-narration/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Das Verfahren in Vancouver ging von 2011 bis 2019 Michael Mann hat keine Beweise für seine Behauptungen (Hockeyschläger) vorgelegt https://www.bccourts.ca/jdb-txt/sc/19/15/2019BCSC1580.htm
Global Temperature Change…Climatologist Cliff Harris 2014.04.13 https://youtu.be/yegKl2nKBQI?t=38
„As soon as someone tells you it’s warming, the reply you give is: Since when?“ Geologist, Prof. Ian Plimer: „We have been cooling down for the last 4000 years. It’s all about when you start the measurements.“ „If you take measurements from the Medieval Warming, we’ve cooled…
2024_05_08 https://x.com/wideawake_media/status/1788534641479041031?t=tMmw9FbXdGj k2FUmoU3cpw&s=03
Warum in Deutschland die CO2-Erwärmungslüge besonderen Zulauf hat, steht hier:
….Die Erwartung einer bevorstehenden Eiszeit in den 1970er Jahren, als ich Meteorologiestudent an der Penn State University war, wich in den 1980er Jahren der Theorie der globalen Erwärmung und einer bevorstehenden Klimakatastrophe, die bis heute vorherrscht…
Und dann kam tatsächlich und zufälligerweise diese angekündigte Erwärmung mit einem wärmenden Temperatursprung 1987 auf 1988 auf ein hoheres Temperaturplateau, auf dem wir heute noch sind. Der Grund war die grundlegende Änderung der Großwetterlagen. Aber halt nur in Mittel-West- und Nordeuropa. In anderen LÄndern mußte man menschengemacht nachhelfen durch eine Bearbeitung der Temperaturreihen: die Anfangsjahrzehnte kälter machen und die Neuzeit wärmer. Ziel war der vorgegebene Verlauf des Hockeyschlägers. Alles diente dem Geschäftsmodell Erdüberhitzung durch einen CO2-Treibhauseffekt.
Ad Propaganda:
Ich kenne nur eine einzige angeblich „energiebilanzielle“ Darstellung des Treibhauseffektes, und das ist jene von Trenberth/Kiehl (genannt auch „Earth’s Energy Balance“ oder ähnlich). Aber abgesehen von der Tatsache, daß in der Darstellung kein einziger Wert eine Energie darstellt (also keine Joule oder Ws), kann jeder sehen, wie aus einer geringen permanent zustrahlenden Sonnenleistung (239 W/m²) innerhalb der Atmosphäre eine wesentlich größere permanent wirkende „bodennahe Klimaleistung“ wird (396 W/m² Abstrahlung + 80 W/m² Verdunstung + 17 W/m² Thermik, in Summe also 493 W/m²), welche sich hin zum All wieder zu einer geringeren permanenten Abstrahlleistung verdünnt, die der angeblichen Sonnenleistung entspricht (wieder 239 W/m²).
So etwas nennt man in der Physik der Wirklichkeit ein Perpetuum Mobile, sogar ein Energie erzeugendes, also etwas, das es aus Prinzip nicht geben kann. Es wird, über die Zeit betrachtet, aus nicht vorhandener Leistung Energie (=Wärme) erzeugt, die danach wieder vollständig verschwindet (Erwärmung aus sich selbst). Für mich ist es unverständlich, wie es möglich ist, daß so eine Darstellung es bis in den Bereich angeblicher(!) Wissenschaft schafft. Daß so eine Darstellung es in kein einziges Lehrbuch der theoretischen Physik auf Uni-Niveau schafft, sollte den „Perpetuum Mobile Gläubigen“ eigentlich zu denken geben.
Trotzdem kommt diese Darstellung in so gut wie allen zeitgenössischen Schriften vor, die einen Treibhauseffekt behaupten, also z. B. auch bei IPCC. Dies sei allen mitgeteilt, die in Betracht ziehen, daß die ARs von IPCC seriöse Wissenschaft seien, sind sie nicht!
Zu ergänzen wäre, diese Darstellung ist ein rein theoretisches Artefakt. Es gibt dazu keine Berechnungsformeln zur Herleitung und auch keine Messungen in der Wirklichkeit, welche diese Darstellung plausibilisieren. Und daß sie allen Hauptsätzen der Wärmelehre widerspricht, scheint auch niemanden zu stören. Für mich ein Beleg für reinste und gleichzeitig absurdeste Pseudowissenschaft zu Propagandazwecken!
Aber Achtung, jenen Leuten, die sowas propagieren, soll man folgen, wenn sie behaupten, CO2 erwärmt das Klima mengenproportional? So eine Behauptung steht auf identisch unphysikalischen Fundamenten wie die Darstellung von Trenberth/Kiehl! Offenbar ist Trump einer jener wenigen Mächtigen, die diese Propaganda durchschauen.
Es ist zu vermuten, daß seit es Internet gibt, viele „Expertenmeinungen“ nicht aus eigener Überlegung und Analyse dieser Leute, sondern aus Copy&Paste aus dem Internet ihren Ursprung haben. Der propagandistisch mediale Expertenstatus ist also in Wirklichkeit ein leeres Copy&Paste Artefakt!
Verglichen mit der Geschlechterdiskussion wären Leute, die all das glauben, vergleichbar mit Leuten, die Männer für gebärfähig halten und auch glauben, daß Frauen einen Penis haben …
OK, die Sonne strahlt mit 239 W/m² ein, und das auch nur bei senkrechtem Einfall und am oberen Rand der Atmosphäre. Tatsächlich kommt längst nicht alles unten am Boden an.
Aber haben Sie sich mal die Mühe gemacht auszurechnen, wieviel Ihre Wohnzimmerdecke auf Sie herunterstrahlt, ohne Fremdeinstrahlung, wenn es im Zimmer nur – sagen wir – 15 Grad Celsius hat? Sie werden staunen! Und das gleiche strahlt bei dieser Temperatur natürlich auch Ihr Wohnzimmerboden nach oben ab. Und die Wände nach innen. Diese Temperatur ist nicht unrealistisch, sie könnten die ohne Heizung z.B. im Frühjahr oder Herbst erreichen.
Halten Sie Ihr Wohnzimmer auch für ein Perpetuum mobile?
In meiner Wohnung gibt es keine Erwärmung aus sich selbst! Jede vorhandene Wärmeenergie hat eine klare und auch bekannte bzw. meßbare Quelle. Entweder Wärmezufuhr von außen über Sonneneinstrahlung oder im Winter über ein Heizsystem.
Ich verstehe Ihre Frage nicht! Wie kommen Sie auf die Idee, eine Wohnung mit einem Perpetuum Mobile zu vergleichen?
Auf die Idee, daß die 239 W/m² eine absurde Vereinfachung der Modellvorstellung darstellen könnten, kommen Sie wohl nicht? Die Solarkonstante ist ca. 1368 W/m² und die wandert abzüglich Albedo im 24 Stundenrhythmus zyklisch um den Erdball, und entlang dieser Spur wird Wärme am Tag in die Erdmasse eingespeichert bzw. in der Nacht auch wieder ausgespeichert.
Falls Sie es nicht kennen, hier eine Version der Trenberth/Kiehl Darstellung:
Doch, diese Darstellung kenne ich schon. Aber die 239 W/m² sind doch nicht eine absurde Vereinfachung. Sie ergeben sich direkt aus den 1368 W/m², die Sie richtigerweise ins Feld führen, indem man durch 4 dividiert (bis auf eine kleine Restunsicherheit). Ein Faktor 2 kommt von der Aufteilung zwischen Tag und Nacht und ein weiterer Faktor 2 von der Berücksichtigung der Schrägeinstrahlung unter verschiedenen Winkeln, die man auf der Tagseite berücksichtigen muss.
Und eines muss man der Trenberth-Darstellung auch zugute halten: auf jeder einzelnen Ebene (d.h., der Erdoberfläche, der Atmosphäre und der Grenzfläche zwischen Atmosphäre und Weltall) ist die Leistungsbilanz ausgeglichen, d.h.: Aufnahme = Abgabe, wie es sein soll, so dass der 1. Hauptsatz (Energieerhaltung) schon mal nirgends verletzt ist.
Bedenkt man noch, dass die Zustrahlung der 239 W/m² im solaren Spektrum erfolgt (Strahlungstemperatur ca. 5700 K, also mit geringer Entropie), die Abstrahlung der gleichen Leistung aber im Infraroten (Strahlungstemperatur ca. 255 K, also mit hoher Entropie), dann ist der 2. Hauptsatz jedenfalls im Großen ebenfalls erfüllt.
Man sollte eine Situation immer auch unter dem Gesichtspunkt Ursache und Wirkung analysieren! Wirkungen ohne voherige Ursachen sind unlogisch!
Und Sie scheinen auch ein Verfechter der Theorie zu sein, man könne mit gemittelter W/m² Zustrahlung eine daraus resultierende Körpertemperatur ermitteln?
Sowas geht nur über die Energie (Ws), weil es nur für Energie einen Erhaltungssatz gibt, Energie kommt in SB aber nicht vor! Einen Leistungserhaltungssatz gibt es bekanntlich nicht!
Btw zur Viertelung: die tatsächliche Erdoberfläche ist etwa 2-3 Mal so groß wie eine ideale glatte Kugeloberfläche.
Sie scheinen zur Gruppe der „Copy&Paste-Experten“ zu gehören, oder …
Der Schein trügt …
Obwohl man nach meiner Erfahrung die Themen hier in diesem schriftlichen Forum nicht erschöpfend ausdiskutieren kann (da müsste man Romane schreiben und käme wahrscheinlich trotzdem nicht zu einem Ergebnis), will ich aber doch auf eine Sache eingehen:
Also das Stefan-Boltzmann-Gesetz sagt jedenfalls ausdrücklich, dass man zur Berechnung der Abstrahlung lediglich die Temperatur der Oberfläche braucht und (außer dem Emissivitäts-Parameter) keine weitere Größe, also vor allem nicht den Energiegehalt des Körpers.
Unter der Bedingung des Strahlungs-Gleichgewichtes lässt sich das auch umkehren, so dass man allein aus der Zustrahlung auf die Gleichgewichts-Temperatur schließen kann. Dass sich das im Fall der Erde nicht wirklich realisieren lässt, ist mir bewusst.
Die Gleichsetzung von Leistung mit Energie ist unphysikalisch. Ich rate zu Versuchsreihen, wenn Sie mir nicht glauben!
Vergleichen Sie z. B. einmal eine dünne schwarze Eisenblechplatte mit 1 m² mit einem schwarzen Eisenwürfel mit 1 m Kantenlänge und bestrahlen Sie beide mit identischer Strahlungsleistung und messen Sie über die Zeit die beiden Temperaturen. Beide Versuchsobjekte befinden sich z. B. 10 m über der Erdoberfläche und die Versuchsstrahlung ist höher als die Umgebungsstrahlung.
Das Ergebnis der inversen SB-Rechnung dürfte den Grenzwert darstellen, der sich bei Masse=0, Bestrahlungszeit unendlich und keiner Kühlmöglichkeit außer direkter Rückstrahlung einstellt.
stefan strasser 17. Februar 2026 12:09
Wer setzt das denn gleich?
Nach Ihren Äußerungen der letzten Tage dürfte da kein Unterschied sein, da ja durch die Betrahlung keine Energie zugeführt würde. Haben Sie Ihre Sicht plötzlich geändert?
Leon Schmidt
Jemand ist entweder ein Troll oder er schreibt sich sein physikalisches Armutszeugnis selbst! Kleiner Tip: Energie ist Leistung mal Zeit!
stefan strasser 18. Februar 2026 9:23
Weil das eigentlich jeder weiss, hatte ich gefragt, wer denn Energie und Leistung gleichsetzen würde und warum Sie der Meinung sind „Energie kommt in SB aber nicht vor„.
Oder war das jetzt eine Selbstkritik?
stefan strasser 15. Februar 2026 9:53
Was ist aus den zwei Büchern geworden, die diese Darstellungen aus first principles herleiten? Haben Sie die durchgearbeitet? Oder haben Sie gefühlt ein halbes Jahr nichts gesagt, damit das in Vergessenheit gerät und Sie wieder von vorn anfangen können mit diesen Behauptungen?
Wieder mal den Nick gewechselt?
stefan strasser 18. Februar 2026 9:29
Was hat das mit der Frage zu tun, ob Sie die Bücher durchgearbeitet haben? Es wirkt irgendwie wie ein verzweifelter Ablenkungsversuch.
Für eine Namensdiskussion sollten Sie sich an die Moderation wenden. Die hat diesbezüglich den Hut auf.
Das einzige, woran ich zweifeln oder verzweifeln könnte, sind Ihre Pseudofragen. Alle können durch Lektüre ab meinem Basisposting vom 15. Februar 2026 9:53 mit ein wenig Selbstdenken gelöst werden! Und nebenbei sollten Sie sich ein wenig um Ihr Quellangaben-Management kümmern!
Manchmal geht die Propaganda auch mal so richtig in die Hose und das Publikum wird mit echten Fakten konfrontiert, obwohl der Alarmismus zu der Tugend dieses Medienorgans gehört. Am 14.1. berichtete t-online.de von den stark gesunkenen Wasserständen in der Ostsee. Extreme Niedrigwasserstände in der Ostsee zeigen, das Meer verliert sein Wasser in einer Menge von 275 Kubikkilometern gegenüber langjährig. Es heißt dort: Am schwedischen Pegel Landsort-Norra wurde am 5. Februar ein Tagesmittelwert von mehr als 67 Zentimetern unter dem langjährigen Mittel gemessen. (zit.). Vergleichbares liegt über 40 Jahre zurück, zuletzt waren die Wasserstände im März 1980 so niedrig. Nein falsch! Es liegt nicht daran, daß die polaren Eisschichten nicht genügend abschmelzen, wie von Al Gore prophezeit, sondern es gibt andere Gründe. Normal schalten unsere Medien nämlich in den Weltuntergangsmodus, wenn der Meeresspiegel sich auch nur um 1-2 mm über Normal erhöht und hier geht es um Zentimeter bis knapp in den Meterbereich, allerdings mit dem falschen Vorzeichen. Ja, richtig! Die Ostsee verliert Wasser, weil kontinuierliche Ostwindwetterlagen das Wasser über die Belte in die Nordsee drücken. Das sind dann gewaltige Quantitäten, aber seltene, jedoch immer mal wieder vorkommende Ereignisse. „Normal unnormal“ für die Katastrophisten sind allerdings nur umgekehrte Ereignisse, die wir aus der Nordsee als (extreme) „Sturmfluten“ kennen. Ich darf ergänzen, nicht einmal fallen im Bericht bei der leerlaufenden Ostsee die Begriffe Treibhausgase und Klimawandel, während das bei „ungewöhnlichen“ Sturmfluten in der Nordsee die Regel ist. Übrigens: im Bericht wird festgestellt, die Ostsee wird bei sich ändernder „Wetterlage“ wieder volllaufen und für das marine Ökosystem mit positiven Effekten verbunden sein. Naja – geht doch!
Ach so: in einem anderen Beitrag im gleichen Medium jammert der Umweltaktivist und Schauspieler Hannes Jaenicke darüber, daß seine quotenstarke Tränendrüsen- und Propaganda-Sendungen zu den Weltuntergängen derzeit im ÖRR nicht gefragt wären und nicht fortgeführt werden. Umweltthemen seien derzeit nicht gefragt, so Jaenicke. Offenkundig liegt es daran, an Fake- und Schmalz-Orgien hat neben dem BBC auch der ÖRR derzeit weniger Interesse, weil weder die Eisbären noch die Korallen wegen globaler Überhitzung durch Treibhausgase sterben wollen. Ständiges Jammern auf höchstem Niveau geht zunehmend mehr Zuschauern gehörig auf den Senkel. Es ist derzeit Schluß mit lustig, nicht nur bei Bill Gates und anderen Untergangspropheten, nur die EU-Klimakirche und Friedrich Merz mit seinen regierenden Helfershelfer*innen müssen noch überzeugt werden. (Sorry: das * Gendern ist mir so rausgerutscht!)
…In einem anderen Beitrag im gleichen Medium jammert der Umweltaktivist und Schauspieler Hannes Jaenicke darüber, daß seine quotenstarke Tränendrüsen- und Propaganda-Sendungen zu den Weltuntergängen derzeit im ÖRR nicht gefragt wären und nicht fortgeführt werden…
Na dann hat der Schauspieler ja Zeit und er erschient wohl in Kürze bei EIKE unter geändertem Namen in den Kommentaren und erzählt uns dann vom Klimaweltuntergang. Wir haben in letzter Zeit ja viele „Neue“, die uns mit ihren CO2- Klimaglaubenssätzen, dem auswendig gelernten Jammern auf höchsten Niveau beglücken wollen.
Hannes Jaenicke, vielleicht als neuer Weltretter Hans Janus.
Ich erinnere daran, dass Hannes Jaenicke et al. mit ihrer Klage die selbstverständlich völlig objektiven, politisch absolut unabhängigen und exzellent naturwissenschaftlich ausgebildeten Bundesverfassungsrichter und -richterinnen (wie z. B. die ehrenwerte Frau Prof. Dr. Gabriele Britz, verheiratet mit dem ehrenwerten Frankfurter Grünen Herrn Dr. Bastian Bergerhoff, auch „Der heimliche Herrscher der Grünen“ genannt) veranlasst haben, am 24.03.2021 das Klimaschutzgesetz vom 12.12.2019 für verfassungswidrig zu erklären. Wenn das kein Erfolg für den Klimkatastrophenspökenkieker Jaenicke war! Und nun ist der arme Blenderhannes nicht mehr im ÖRR „in“? Oh, wie schade. Er kann einem richtig leidtun. Der wird aber bestimmt etwas anderes machen wollen. Es steckt halt in der Natur des genetisch bedingten Narzissmus des Herrn Qualitätsmimen, dass er „allezeit im Gespräch sein“ will/muss. Unsere führenden „Klimaforscher“ (also eher die Leithammel dieser Branche) werden dem Gutmenschen Jaenicke schon neue Flöhe in seine Ohren setzen und dann kann er wieder publikumswirksam und physikalisch unanfechtbar über den verpassten Klimaschutz in Deutschland unken.
Herr Kundel.
Sie schreiben oft lange und durchdachte Kommentare. Meine Anregung: Schreiben Sie doch Kurzartikel bei EIKE über Klimathemen, z.B. die angeblich gefährliche Änderung der Wasserstände durch den menschengemachten Klimawandel. Da wird ständig viel Unsinn in den „seriösen“ von uns zwangsbezahlten Medien erzählt über das angebliche Giftgas Kohlendioxid und seiner unwahrscheinlich hohen Treibhauswirkung.
Ich mag deutsche Autoren viel lieber als die Übersetzungen amerikanischer Autoren. Die kriegen von den Kommentaren hier bei EIKE ja gar nichts mit. Mir wäre ja auch recht, wenn Herr Kuntz aus seinen langen Artikeln 2 oder 3 Teile machen würde.
Moin Herr Kowatsch, danke für die positive Anmerkung. Vermutlich stehe mir selber etwas im Weg, weil ich „wissenschaftliche Schnellschüsse“ nicht mag, dann zuviel Recherchezeit benötige, bis ein Erguss das Licht der Welt erblickt. Aber vielleicht ist manches bei mir im Hinterkopf schon so weit gediehen, dass es den Weg zur Veröffentlichung hier bei Eike finden könnte. Das unfreiwillige Motto in der Klimakirche „if ideology is master you reach desaster faster“ (angedichtet von Prof. Andreas Schulte) würde ich sowieso nicht übernehmen (wollen). Andererseits selbst das IPCC verbreitet für sein konsensverwöhntes Publikum bekanntlich auch nur noch süßen wissenschaftlichen Senf im virtuell modellierten Raum. Das könnte mittlerweile sogar der kritische Prof. Gerd Ganteför trotz seiner hohen Affinität zum treibhäusigen CO2 eingesehen haben!