Die sogenannten CO2-Senken wie Wälder und Ozeane nehmen in der Luft befindliches Kohlendioxid auf – es wird dann entweder im Wasser gelöst oder als Biomasse wie Holz gebunden. Klimaforscher und Verfechter der „Netto-Null“-Politik, die eine massive Reduktion von menschlichen CO2-Emissionen erreichen wollen, haben die riesigen natürlichen Senken des Planeten bislang gern heruntergespielt.
Der klimakritische Physiker Gerd Ganteför wies nun auf seinem Youtubekanal und im Kontrafunk-Interview auf einen Wissenschaftsartikel in Nature Communications hin, der zeigt, daß die Forschung im Falle der Ozeansenken wichtige Prozesse wie Wellenbildung übersehen hatte. Die Forscher um Yuanxu Dong vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel überschrieben ihren Text mit „Asymmetrischer, durch Blasen vermittelter Gastransfer verstärkt die globale CO2-Aufnahme der Ozeane“.
Klimaforschung gibt zu: Wirkung der CO2-Senken in den Ozeanen falsch berechnet! Klimaschau 247
Hintergrund: mit ChatGPT















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Wellenbildung und Luftblasen
Wen wundert es eigentlich, daß bewegtes Wasser und Luftblasenbildung durch die Wellen den CO2-Transport aus der Luft in den Ozean gegenüber einer glatten Oberfläche enorm verstärken muß: Die Luftblasen werden durch die Wellen in die Tiefe von einigen Metern mitgerissen, geraten dadurch unter höheren Druck und geben ihr CO2 wie in einer Mineralflasche verstärkt an das Wasser ab. Die Blasen mit reduziertem CO2-Gehalt steigen danach wieder zur Oberfläche auf, platzen und vermischen sich wieder in der Atmosphäre. Dies ist eine Art Pumpeneffekt. Bei glattem Wasser und Windstille passiert das nicht.
Außerdem ist die Grenzfläche Luft-Wasser gegenüber glattem Wasser erheblich größer, und der Austausch muß intensiver sein.
Es wäre interessant zu überlegen, wie man solche Effekte direkt vor Ort messen könnte.
MfG
G.Wedekind