THE MANHATTAN CONTRARIAN, Francis Menton
In den letzten Jahren habe ich hier mehrfach meine Skepsis darüber geäußert, ob Elektrofahrzeuge (EVs) wirklich die Zukunft sind.
Zuletzt habe ich am 17. Dezember auf den rapiden Rückgang der EV-Verkäufe in den USA im vierten Quartal 2025 hingewiesen, der auf das Auslaufen bestimmter Steuervergünstigungen am 30. September zurückzuführen ist. Mein Fazit: Der EV-Markt wurde durch staatliche Subventionen und Förderungen gestützt und würde, wie alle von staatlichen Zuschüssen abhängigen Unternehmen, ohne diese drastisch schrumpfen (wenn nicht gar vollständig verschwinden).
Eine andere Perspektive bietet sich hier an, beispielsweise die Position der New York Times. Nun, ich habe die Antwort. Gestern widmete die Zeitung einen großen Teil ihrer Meinungsseite einem Gastbeitrag von Bill Saporito mit der Überschrift „25 Milliarden Dollar. So viel hat Trump Detroit gekostet.“ Die These lautet, dass Elektrofahrzeuge fantastische Produkte seien und amerikanische Elektroautos die Welt erobern und den Autoherstellern hohe Gewinne einbringen würden, gäbe es nicht den von Präsident Trump angezettelten „Krieg“ gegen Elektrofahrzeuge.
Bill Saporito, falls Ihnen der Name nichts sagt, ist ein Wirtschaftsjournalist mit langjähriger Erfahrung in großen Medienhäusern, vorwiegend im Umfeld des ehemaligen Time-Verlags. Er war als namhafter Autor und/oder Redakteur bei Publikationen wie Fortune, Inc. und Time tätig, wo er stellvertretender Chefredakteur war und zeitweise die Ressorts Wirtschaft und Sport leitete. (Möglicherweise trägt er eine Mitschuld am Niedergang des gesamten Time-Konzerns.)
Also Bill, was hältst du von Elektrofahrzeugen? Laut Saporito sind die jüngsten massiven Abschreibungen von Investitionen in Elektrofahrzeuge bei Ford (19,5 Milliarden Dollar) und GM (6 Milliarden Dollar) auf „Präsident Trumps unbegründeten Krieg gegen Elektrofahrzeuge“ zurückzuführen, der „die Hersteller zwingt, in eine zunehmend überholte Vergangenheit zurückzukehren“. Die CEOs dieser Unternehmen hätten zwar versucht, alle richtigen Schritte zu unternehmen, um ihre Firmen in den sich wandelnden Märkten zukunftssicher aufzustellen, aber, so Saporito, „es ist ziemlich schwierig, sein Unternehmen vor Dummheit zu schützen“.
Saporito fährt fort, dass Elektrofahrzeuge eine „offensichtlich vorteilhafte“ Technologie seien und dass Trumps Kampf gegen sie durch eine Mischung aus Rachsucht, Boshaftigkeit und Ignoranz gegenüber der Bedeutung des „Klimawandels“ motiviert sei. Kurz gesagt: „dumm“.
Trumps Bemühungen, eine offensichtlich vorteilhafte Technologie zu untergraben, sind meines Wissens nach beispiellos für große amerikanische Unternehmen. … Ein wesentlicher Grund für Trumps Ablehnung von Elektrofahrzeugen ist einfach: Präsident Joe Biden setzte sich für sie ein, als seine Regierung umweltfreundlichere Transport- und Energieformen förderte. … Der rachsüchtige, ölverliebte Trump, der Umweltschutz mit politischer Korrektheit gleichsetzt und den Klimawandel als Ketzerei betrachtet, hat mit großem Eifer daran gearbeitet, dies rückgängig zu machen, indem er Steuervergünstigungen für Verbraucher und Milliarden an Fördermitteln für Ladeinfrastruktur und Batterieproduktionsprojekte streichen wollte.
Bemerkenswerterweise erwähnt Saporito trotz der äußerst scharfen Kritik an Trump nichts Konkretes an dem angeblichen „Krieg“ außer der Streichung bisheriger Subventionen und Steuervergünstigungen. Seit wann haben Unternehmen Anspruch auf Subventionen und Steuervergünstigungen? Abgesehen von Sozialleistungen wie Bildung und Gesundheitswesen arbeiten fast alle Unternehmen ohne staatliche Unterstützung. Führt die Regierung etwa einen „Krieg“ gegen Computerhersteller oder Hausbauer, indem sie ihnen Subventionen und Steuervergünstigungen vorenthält?
Als letzten, vernichtenden Beweis für seine These, dass der überstürzte Umstieg auf Elektrofahrzeuge „offensichtlich vorteilhaft“ sei, führt Saporito den offensichtlichen Erfolg des chinesischen Elektroauto-Champions BYD an. Die lassen uns weit hinter sich!
Die ausländischen Konkurrenten von GM setzen weiterhin voll auf Elektrofahrzeuge. Das gilt insbesondere für China, wo BYD zum weltweit größten Hersteller von Elektrofahrzeugen aufgestiegen ist und Tesla überholt hat. BYD begann als Batteriehersteller und exportiert seine preisgünstigen Elektrofahrzeuge mittlerweile in über 70 Länder. Die USA werden früher oder später auch dazugehören. Unsere Wettbewerbsfähigkeit gegenüber BYD und anderen chinesischen Konkurrenten wird dadurch geschwächt.
Ich frage mich, ob Saporito über die neuesten Entwicklungen bei BYD, geschweige denn über den chinesischen Markt für Elektrofahrzeuge im Allgemeinen, informiert ist. Hier ein Artikel aus der Vision Times vom 16. Dezember mit der Überschrift: „BYD sieht sich mit steigenden Lagerbeständen und wachsenden Schulden konfrontiert, während Qualitätsbeschwerden das Internet überschwemmen.“ (Fairerweise muss man sagen, dass die Vision Times die chinesische Regierung und ihre Politik durchweg sehr kritisch sieht.) Auszug:
Kurz gesagt, sank der Nettogewinn von BYD in den ersten drei Quartalen 2025 um fast ein Drittel, während sich die Schuldenlast um ein Vielfaches erhöhte. Obwohl BYD mit 307.000 verkauften Einheiten im November 2025 weiterhin Marktführer im chinesischen Markt für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben war, gingen die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 26,5 Prozent zurück.
Es scheint, dass China ebenfalls dabei ist, Subventionen und Steuervergünstigungen für den Kauf von Elektrofahrzeugen abzuschaffen:
Da die staatlichen Inzahlungnahme-Subventionen reduziert oder ausgesetzt wurden und die Steueranreize für den Kauf von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben im nächsten Jahr halbiert werden sollen, hat sich die Kaufbereitschaft der Verbraucher für Autos abgeschwächt oder wurde verschoben.
Bedeutet das, dass China auch einen „Krieg“ gegen Elektrofahrzeuge führt?
Der Artikel in Vision Times schließt mit einem Zitat eines Bloggers namens „Cold-Eyed Finance“ zum Thema des chinesischen Elektrofahrzeugsektors:
„Chinas Elektroautoindustrie steht vor einer schwierigen Lage. Überkapazitäten sind das Kernproblem. Die Hersteller liefern sich einen erbitterten internen Wettbewerb und senken Preise und Kosten. Die Folge sind steigende Verluste bei gleichzeitig laufender Produktion. Nach dieser Phase wird es ein Härtetest – und viele werden scheitern. Eine Insolvenzwelle im chinesischen Elektroautosektor dürfte sich beschleunigen.“
Ich würde Herrn Saporito vorschlagen, dass es vielleicht noch etwas mehr Analyse bedarf, um herauszufinden, welche „dummen“ Maßnahmen hier vorliegen.
https://wattsupwiththat.com/2026/01/23/for-the-future-of-evs-what-policy-is-stupid/
Auch in Deutschland gibt es viele Berichte über schwer zu verkaufende, gebrauchte E-Autos.
Hier nur stellvertretend
FOCUS online, Sebastian Viehmann, 11.10.2025
Durch Fortschritte in der Akku-Technik werden ältere E-Autos unattraktiv und verlieren rasant an Wert. Um sie noch an die Kunden zu bringen, könnte es jetzt staatliche Zuschüsse für Gebrauchtwagen geben. Doch wäre das sinnvoll?
Am kommenden Donnerstag (9. Oktober) findet erneut ein Autogipfel im Kanzleramt statt. Schon jetzt ist bekannt, dass dort neue Subventionen für Elektroautos beschlossen werden sollen. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) kündigte an, dass die Kfz-Steuerbefreiung für E-Mobile bis 2035 – das Jahr des Verbrenner-Verbots in der gesamten EU – verlängert werden soll. Parallel dazu genießen Fahrerinnen und Fahrer von E-Fahrzeugen weiter zahlreiche Steuervorteile, vor allem bei der Nutzung als Dienstwagen. ….
FOCUS-online-Debatte zu E-Autos
Abwrack- oder Kaufprämie: „Autobranche schon immer von der Politik verwöhnt“
Fabienne Rzitki, Dienstag, 14.10.2025,
Die Leserkommentare zur Entwicklung des E-Auto-Gebrauchtmarkts haben einen dominierenden Grundton: E-AUtos überzeugen kaum. Viele Leser bkelagen massive Wertverluste, Akkuprobleme und unrealistische Erwartungen der Politik.
Der Gebrauchtwagenmarkt für E-Autos steht für unsere Leser sinnbildlich für die Krise der Elektromobilität. Zum Artikel „Keiner will alte E-Autos – Gebrauchtwagen-Flut könnte Preise weiter drücken“ machen viele Leser politische Fehlanreize und überzogene Förderpolitik für den Preisverfall verantwortlich. Andere verweisen auf technische Risiken, schwache Infrastruktur und die fehlende Nachfrage. Zwischen Marktverunsicherung und Vertrauensverlust dominiert die Sorge, dass die Verkehrswende an der Realität scheitert. ……
Schauen Sie bitte selbst die Kommentare
Aktuelle DEKRA / Ipsos-Studie
Elektrofahrzeuge: Weiterhin große Zurückhaltung beim Gebrauchtkauf
- Okt. 2025Mobilität der Zukunft / Automobil
Gebrauchtwagenkäufer und -interessenten in Deutschland haben nach wie vor große Bedenken, wenn es um Elektrofahrzeuge geht. Das zeigt eine aktuelle Befragung der Expertenorganisation DEKRA und des Marktforschungsinstituts Ipsos. Für 64 % der Befragten käme ein gebrauchtes reines Elektrofahrzeug eher nicht oder überhaupt nicht in Frage. Der Wert liegt sogar noch höher als bei der Befragung vor zwei Jahren (59 %).
- Für 64 % kommt kein gebrauchtes E-Auto in Frage
- Reichweite und Batteriezustand sorgen am meisten für Bedenken
- Gebrauchtmarkt wird bei steigenden Elektro-Neuzulassungen wichtiger …
https://www.dekra.de/de/elektrofahrzeuge-weiterhin-grosse-zurueckhaltung-beim-gebrauchtkauf/















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Alle kämpfen um ein Weiterso, die „Klimaleugner“ genauso wie deren Gegner. Vor allem Frauen, weil sie naturbedingt gebären wollen, möglichst in eine schöne heile Welt für ihre Kinderchen. Die Kerle sollen es ihnen machen. Dass damit Schluss sein könnte ist ihnen nur schwer beizubringen, weil die Natur, das alte Luder, ihnen das Nachdenken nachhaltig versaut mit einem Hormoncocktail alle vier Wochen, der sich gewaschen hat. Männer können sich das nicht vorstellen, müssen also selbst aktiv werden, sollen sich sterili lassen – raus aus dem Hamsterrad. Bohnern können sie trotzdem, ohne Risiko der Kinderfalle. Mit der gewonnenen Zeit können sie die Invasion fernhalten, als Ingenieure das Leben hier verbessern, sind nicht erpressbar, usw. Die Erkenntnis bleibt: It’s the demography, simply. Sonst nichts.
Das sollte sich jeder Einzelne, ganz individuell klarmachen. Nicht, weil man die Demografie der Hyperfertilen des globalen Südens bremsen könnte, das ist hoffnungslos – aber muss man eigenen Nachwuchs dem aussetzen, was unweigerlich kommt bzw. schon da ist?
This is the very question. Sonst nichts. Der fdJ, der finanziell.-demografische Jihäd, ist in vollem Gange, s. nur Weltbank-Chef Ajay Banga prognostizert weitere 800 Millionen Flüchtlinge – FOCUS online und andere. https://eike-klima-energie.eu/2025/11/30/die-un-erklaert-die-welt-verliert-den-kampf-gegen-den-klimawandel-die-cop30-endete-damit-dass-die-meisten-laender-den-ausstieg-aus-fossilen-brennstoffen-nicht-befuerworten/
Aktuell musste bei mir ein neues Auto her…privat. Es wurde ein deutsch gemarkter Diesel, neu, viel e-Schnickschnack, man gönnt sich doch sonst nichts und bekommt auch nur mehr Komplettüberwachung inklusive. Es bimmelt wenn man auf 50iger-Straße 52 km/h fährt, für Notfälle hat jeder PKW heute eine SIM-Kartenkommunikation, Kameras allüberall etc.. Für Autoverkäufer ist unumwunden klar, derzeit kaufen/leasen fast alle Kunden nur Hybrid-Autos aus steuerlichen Gründen. Also die berühmte Hälfte der bekannten 1%-Regelung für Privatnutzung. Ein Verkäufer erklärte mir, die meisten seiner Kunden fahren nur ihre schweren Akkus spazieren, vergessen völlig die notwendigen Pflegeladungen der Akkus. Die altern schneller als das gesamte Auto. Ich brauche keine staatliche subventionierte Mobilität und musste an den Kaberettisten Dieter Nuhr denken, der seinem Publikum plakativ erläuterte, wenn der neue Dieselbrummer mit Stern durch Stuttgart fährt kommt die Luft hinten sauberer raus als sie vorne reingeht. Autofahren zum Umweltschutz – grins. Ich will seiner Logik folgen, habe aber letztlich eine andere Marke bevorzugt. Muss Deutschland wirklich seine Spitzenposition in der Automobilbranche bei der Verbrennertechnologie opfern, wo sie doch wissen könnten, die Chinesen machen es im e-tech-Bereich besser und günstiger? Fragt man die Jugend zu ihrer e-Mobilität bekommt man folgende Antwort: deutsche escooter sind klasse, aber der doppelte Preis gegenüber den fernöstlichen Produkte wäre für Ihren Geldbeutel nicht gerechtfertigt. Ich bin auch mit identischer Einstellung und Strategie e-mäßig mobil und hochzufrieden.
Elektro-Kisten haben für gewisse anwendungen absolut ihre einsatzberechtigung,
Aber eine „gewaltsame“, weltweite zwangsbeglückung ist völlig sinnfrei.
Zum ersten sind die dafür nötigen „sondermaterialien“ sicher nicht vorhanden und woher der strom dafür kommen soll, bleibt auch immer unbeantwortet.
Von den kupferkabeln zu den ladestationen red ich gar nicht erst.
Ich weiß genau, welche trolle hier jetzt als allererstes wieder aus der hecke springen werden und mit windmühlen und solarplatten „argumentieren“.
Funktionieren wird das mit diesen zappelstromlieferanten dennoch nicht.
Zudem wird das immer eine totgeburt sein, solang es keinen „flüssigstrom“ gibt, mit dem landen und tanken mit der gleichen reichweitenerhöhung in der selben zeit funktioniert.
Und was noch bedacht werden sollte: mein 25 jahrer alter isuzu trooper (mit damals 321.000km auf dem 4zyl benziner) hatte bis zur verschrottung immer noch 82liter tankinhalt. Also immer noch die gleiche reichweite….. das soll mal ein akku nachmachen.
Der verliert bereits 1 tag nach fertigung an kapazität und permanentes schnellladen+entladen läßt den flotter sterben, als die meisten e-fzg nutzer ahnen.
Benzin ist ein Primärenergieträger mit einer Energiedichte von rund 12 kWh/kg wovon rund 3,5 kWh/kg in Exergie gewandelt werden können. Die Energiedichte bei einem BEV liegt bei rund 0,23 kWh/kg Akkugewicht. Ein „Automobil“ welches seine Primärenergie mitführt, und bei Bedarf über die Wärmekraftmaschine in Exergie wandelt, ist jedem E-Auto überlegen welches gewandelte Exergie in Akkus mit geringer Exergiedichte mitführt. Das ist simple Physik und war schon vor 100 Jahren bekannt:
Fact-Sheet-viktoria-d.pdf
Die E-Mobilität hat schon vor 100 Jahren das Rennen gegen den Verbrennermotor verloren und die Tatsache dass die Ökos glauben dieses Rennen noch einmal laufen zu können, und diesmal gewinnt der E-Antrieb, zeigt nur was für MINT-Versager in Politik und Medien den Ton angeben.
Anfang 1900 waren die Elektroautos beliebter. Sagenhafte Reichweiten waren alles über 100km. Die Bleibatterien konnten schon damals wirtschaftlich recycelt werden. Die Autos waren leicht und hatten keinen 5*Crashtest. In Speyer, Technikmuseum steht ein Detroit Electric von 1918 (Oma Duck Auto – Micky Maus). Das fuhr etwa 35 km/h und hat im Rekord 200km geschafft –
Google KI: Der elektrische Auto-Anlasser wurde 1911 von Charles Kettering (Dayton Engineering Laboratories Company, Delco) erfunden und patentiert. Er ersetzte die gefährliche Handkurbel, wurde erstmals im Februar 1911 installiert und ab 1912 serienmäßig im Cadillac Modell 30 eingesetzt. Diese Innovation machte Verbrennungsmotoren benutzerfreundlicher und sicherer.
Ja, Zoran Rant (* 14. September 1904 in Ljubljana; † 12. Februar 1972 in München) war ein slowenischer Maschinenbauingenieur und Professor für Verfahrenstechnik an der TU Braunschweig. Er prägte die beiden Begriffe Exergie für technische Arbeitsfähigkeit und Anergie für Energie, die *nicht nutzbar gemacht werden kann.
Wer im Winter mit seinem Diesel herumfährt, der weiß die *Anergie zu schätzen, macht sie ihm doch den Allerwertesten warm. *Also doch nutzbar. Das kann ein Maschinenbauer natürlich nicht wissen. Die edlere Exergie hat er dann immer noch zum Herumpähsen. Beim Heizen mit Diesel, Holz, Kohle&Gas hat er aber 100% Anergie – das hält ihm im Ashram, den immer kalten Arsch warm. Daher sind mit edler Exergie betriebene Wärmepumpen gesamtenergetisch nicht nur sinnlos, sondern auch umweltschädlich. Da die Summe aus Ex- und Anergie 100% (des Energieinhaltes der Substanz, vollständige Verbrennung) ist, bleibt der CO2-Ausstoß in beiden Szenarien gleich. Kein Gewinn, zuzüglich Leitungsverlusten beim Weg des el. Stromes vom Generator zur Steckdose – die natürlich als Anergie anfallen, am Transformator etwa. Einzig sinnvoll kann eine Wärmepumpe sein, die von einer Wind- oder Wassermühle angetrieben wird – oder vom Hausbesitzer mit dessen Muskelkraft; dann wird’s dem eh warm beim Treten, ganz anergetisch, er sollte also sein Tretmobil/Standradl im Hause installieren und mit langen Schnüren oder Gestängen die Exergie aus seinem Muskel nach außen an die Wärmepumpe weiterleiten. Aber nicht vergessen: Wer schafft braucht Kraft, braucht Sauerstoff&Spätzle. Leute, kauft Spätzlesmaschinen! https://spaetzle-hex.de und https://de.wikipedia.org/wiki/Zoran_Rant
Muskelkraft schafft übrigen auch mehr Anergie als Exergie, auch deshalb hat man die Plantagensklaven entlassen müssen, im Industriemaßstab unwirtschaftlich, oder?
Abstrus. Egal.
Bei E-Autos sind die Akkus das Problem. Halten nur ein paar Jahre und reichen nicht weit. Und die ganzen Ladesäulen und Kraftwerke, die man braucht. Alles teuer und es gibt weltweit nicht genug Lithium und Kobalt, etc. für die ganzen Akkus.
Ein zweites Leben in Afrika, Südamerika, haben solche Autos auch nicht. Es sei denn man montiert hinten einen Stromgenerator mit Tank dran.
Bei Formel 1 geht Letzteres ja schon, oder?
Also: E-Mobili in Ballungsgebieten nach dem Prinzip einer Carrerabahn, auf der Lichtmaschine herumzockeln, mit Stromschienen auf der Straße, Niedervolt, sodass man auch drauftreten kann … . Am Stadtrand Anker lichten, weiter dieseln.
Hybrid mit 50 km E-Reichweite.
Automatische Erkennung wenn unter 55 km/h gefahren wird und Umschaltung auf E-Antrieb.
Vielleicht auch automatische Erkennung von Ortsschildern.
Also E-Antrieb in Orten und Städten um Abgase und Lärm zu reduzieren und ausserhalb Verbrbrennungsmotor und Laden der relatif kleinen Batterie durch Rekuperation bei Entschleunigung und Bremsen.
Reduziert auch den Verschleiss der Bremsklötze und Feinstaub.
Kann auch bei kleinen Verbrennern helfen um für Überholmanöver (Kick down) schneller zu beschleunigen.
Einfach die Vorteile beider Antriebsmethoden intelligent verbinden.
Ja, leider ist „intelligent“ nicht einfach … . Woher nehmen, wenn nicht … . Ganz abgesehen davon, dass alle Mobilitätsprobleme mit den Piesel-Dieseln eh gelöst sind. In München hat der OB Reiter die 30 kmh-Schilder an der Landshuter Allee wieder abnehmen lassen, weil die Luft dort inzwischen auch bei 50 kmh rein genug geworden ist – dank einer moderneren Kfz-Flotte. Natürlich auch, weil bald Wahlen sind … . Honi soit qui mal y pense.