Vijay Jayaraj
Der Vorhang fällt für die teuerste Seifenoper der Welt. Jahrzehntelang kämpften eine Gruppe nicht gewählter Bürokraten und subventionierter Akademiker darum, die Produktion am Leben zu erhalten, aber das Publikum hat schließlich den Saal verlassen. Die Clownshow zur Klimakrise ist vorbei.
Anfang Januar hat Präsident Donald Trump die Vereinigten Staaten offiziell aus der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen von 1992 zurückgezogen und die Beziehungen zu über 60 damit verbundenen UN-Organisationen abgebrochen. Mit der Beendigung der Unterstützung für den Weltklimarat – den selbsternannten Schiedsrichter der planetarischen Wahrheit – haben die USA die Finanzierung der Institutionen eingestellt, die seit langem daran arbeiten, die wirtschaftliche Souveränität der Nationen zu zerstören.
Mainstream-Kommentatoren bemühen sich, dies als Rückzug in den Isolationismus darzustellen. Dabei handelt es sich jedoch um eine rationale, wirtschaftliche Kalkulation, die auf Fakten basiert und nicht auf der Hysterie von Weltuntergangssekten. Bemerkenswert ist jedoch, dass Trump lediglich offen tut, was die asiatischen Energie-Supermächte seit Jahren stillschweigend tun.
Peking hat schon vor langer Zeit aufgehört so zu tun, als würde es sich um die Empfindlichkeiten europäischer Klimaaktivisten kümmern. Die Kommunistische Partei Chinas hat verstanden, dass Macht – sowohl elektrische als auch geopolitische – aus Kohlenwasserstoffen stammt. China übertrifft den Rest der Welt beim Bau von Kohlekraftwerken in beispiellosem Tempo.
China sichert sich auch Energieversorgungswege außerhalb seiner Grenzen. China National Chemical Engineering unterzeichnete Bauverträge im Wert von 20 Milliarden US-Dollar für den Ogidigbon Gas Revolution Industrial Park in Nigeria. Das in Peking ansässige Unternehmen Sinopec stellte 3,7 Milliarden US-Dollar für den Bau einer Ölraffinerie in Sri Lanka bereit. Chinesische Finanzinstitute haben dem afrikanischen Energiesektor Kredite in Höhe von 52 Milliarden US-Dollar gewährt, wobei seit Anfang der 2000er Jahre etwa die Hälfte davon in Projekte im Bereich fossiler Brennstoffe floss.
Ein weiterer aussagekräftiger Indikator ist der Bau des Tiefseehafens Kyaukphyu und der Sonderwirtschaftszone in Myanmar durch China. Mit einem Wert von etwa 7,3 Milliarden US-Dollar für den Hafen selbst und 1,3 Milliarden US-Dollar für die angrenzende Wirtschaftszone wird dieses Projekt eine strategische Umgehungsroute um die überlastete Straße von Malakka darstellen – einen Engpass, durch den bislang über 70 % der chinesischen Öl- und Gasexporte fließen.
Das Signal ist unmissverständlich: China bereitet sich nicht auf eine Welt nach dem Zeitalter der fossilen Brennstoffe vor. Es sorgt für zuverlässige, diversifizierte Lieferketten für Energieressourcen, insbesondere Öl und Erdgas.
Auch Indien hat seine Annäherung an westliche Umwelt-Agenden stillschweigend beendet. Der Verbrauch von Petrochemikalien in Indien wird voraussichtlich um 6 bis 7 % pro Jahr steigen. Um diese Nachfrage zu decken, baut Indien seine Öl- und Gasförderung sowie seine Raffineriekapazitäten aggressiv aus. Allein im November stieg die indische Rohölverarbeitung auf 22,3 Millionen Tonnen, was einem Anstieg von 2,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Ende letzten Jahres versteigerte die indische Regierung Kohleblöcke mit geologischen Reserven von insgesamt über 3 Milliarden Tonnen. In den Planungsdokumenten Indiens wird Erdgas als „Brückenkraftstoff” ignoriert und Kohle als Hauptbrennstoff des Landes identifiziert.
Weltweit befinden sich 460 Kohlekraftwerke im Bau. Weitere 500 wurden genehmigt oder stehen kurz vor der Genehmigung, und es wird erwartet, dass weitere 260 neue Kraftwerke angekündigt werden. Der Großteil dieser Aktivitäten findet in China und Indien statt.
Diese Länder befinden sich nicht im „Übergang” weg von der Kohle, sondern festigen deren Dominanz. Selbst Indonesien, einst Vorzeigeland der westlichen „Just Energy Transition Partnerships”, hat sich der Realität gestellt und die vorzeitige Stilllegung des riesigen Kohlekraftwerks Cirebon gestrichen.
Trumps Rückzug aus der Klima-Tyrannei der Vereinten Nationen und die parallelen Maßnahmen asiatischer Energieriesen sind eine Neukalibrierung der globalen Prioritäten. Die Nationen bekräftigen ihr Recht, eine Politik zu verfolgen, die auf ihren eigenen wirtschaftlichen Interessen basiert, anstatt den „internationalen“ Verordnungen einiger weniger Privilegierter zu folgen. Regierungen und Unternehmen investieren Milliarden in die Förderung und den Transport von Kohlenwasserstoffen. Es werden Häfen, Pipelines und Raffinerien gebaut, ausgelegt für eine jahrzehntelange Nutzung.
Die Trump-Regierung hat lediglich die Beteiligung der USA an einem System beendet, das für die tatsächlichen Entscheidungen der weltweit größten Energieverbraucher ohnehin schon irrelevant war.
Zum Teil überlebte die Propaganda einer „Energiewende“, indem sie als unvermeidlich dargestellt wurde. Diese Täuschung wurde nun aufgedeckt. Eine Energiewende wird wahrscheinlich irgendwann stattfinden, aber nur dann, wenn sich neue Technologien als erschwinglich und zuverlässig erweisen.
In der Zwischenzeit ist mit weiteren Ausstiegen, mehr stiller Auflehnung und weiteren Neukalibrierungen zu rechnen. Die Klimarhetorik wird weiter an Bedeutung verlieren, während die Investitionen in Kohlenwasserstoffe zunehmen.
Originally published in Townhall on January 25, 2026.
Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India. He served as a research associate with the Changing Oceans Research Unit at University of British Columbia, Canada.
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/27/trumps-withdrawal-from-collapsing-climate-narrative/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Klima kann nicht geschützt werden Klima ist Vergangenheit und kann deshalb nicht geschützt werden https://de.wikipedia.org/wiki/Klima
Puzzle aus dem Eis – Bäume unter Gletscher – Spiegel
2005_05_22
Die Alpengletscher schrumpfen, das ist bekannt. Doch nun stellt sich heraus, dass sie in der Römerzeit kleiner waren als heute; vor 7000 Jahren waren sie möglicherweise sogar fast verschwunden. Auf den Spuren der »grünen Alpen« bergen Klimatologen Überreste alter Wälder im Schweizer Eis. https:/www.spiegel.de/wissenschaft/puzzle-aus-dem-eis-a-37e29ef0-00020001-0000-000040474089
Was ist, wenn der Winter immer länger dauert?
2010_12_25 https://www.welt.de/geschichte/article11639867/Was-ist-wenn-der-Winterimmer-laenger-dauert.html
Vom 15. bis zum 19. Jahrhundert war es außerordentlich kalt in Europa… :::Die „Kleine Eiszeit“ brachte den Menschen nach dem Mittelalter für Jahrhunderte Notund Elend. Die Schuld gab man den Hexen. ..
Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
2015_12_09 https://www.welt.de/geschichte/article149773123/Erderwärmung-bescherteRoemischem-Reich-fette-Jahre.html
Alpengipfel waren vor 6000 Jahren bis hoch hinauf eisfrei
2020_12_17 https://www.swissinfo.ch/ger/alpengipfel-waren-vor-6000-jahren-bis-hochhinauf-eisfrei/46231498
New glacier evidence for ice-free summits during the life of the Tyrolean Iceman
2020_12_17 https://doi.org/10.1038/s41598-020-77518-9
Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume. In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit!
TERRA-X
26.08.2023 24.50min-25.50min https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte-durch-diejahrtausende-doku-100.html
Gletscherschmelze legt Römerzeit-Siedlungen frei
2024_09_10 https://www.derstandard.de/story/3000000235733/gletscherschmelze-legtroemerzeit-siedlungen-und-weltkriegsbomber-frei
Meilenstein“ für Klimaforschung mit Hilfe von Dinosaurier-Zähnen 2025_08_08 https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen /goettingen-klimaforschung-mithilfe-von-dinosaurierzaehnen,klimaforschung100.html
Die Untersuchung zeigt, dass die Luft vor etwa 150 Millionen Jahren schon viel Kohlenstoffdioxid (CO2) enthalten habe. Laut der Wissenschaftler sogar viermal so viel wie zur Zeit vor der Industrialisierung – das heißt, bevor der Mensch große Mengen des Treibhausgases in die Atmosphäre ausstieß.
Aktivere Pflanzen zu Zeiten der Dinosaurier Der höhere CO2-Gehalt in der Luft und die höhere durchschnittliche Jahrestemperatur führten dazu, dass die Pflanzen damals mehr Photosynthese betrieben haben, so die Forscher weiter
Gerade im TV irgend eine Tussi aus der Schweiz. Schwadroniert, daß die Regierungen von irgendeiner globalen Organisation jetzt oder später verklagt werden können, wenn sie zuwenig für den Klimaschutz tun. Schadensersatzklagen etc. sind möglich. Also, so ihr Fazit, zahlt und handelt lieber gleich. Später wird’s noch teuerer.
Trump würde dazu sagen: „Are you stupid?“
Darum hassen sie ihn diese Kommunisten auch so. Der schert sich einen Scheißdreck um diesen Quatsch und sagt es ihnen auch direkt ins Gesicht. Ich sag nur: Von den Besten lernen! Wo bleibt unser Trump!
Die deutsche Politik tickt da anders! Die glauben ernsthaft, die Welt macht ohne selbst mitzudenken ihre Strategie nach, die eigene Wirtschaft freiwillig in den Keller zu fahren.
Die nicht demokratisch legitimierte U.v. d. L. dürfte von Klimaphysik ungefähr so viel verstehen, wie ein Regenwurm von einer Mondlandung. Wen wundert es also, daß diese Frau bisher alles in Grund und Boden fuhr, was ihr fahrlässigst(!) überantwortet wurde. Welche Qualifikation hat sie eigentlich?
Aber de facto sind die EU-Bürger selbst mitverantwortlich, wenn sich solche „Machtkrakinnen“ auf Kosten der EU-Steuerzahler ein schönes Leben machen und für nichts, was sie an Leid und Schaden verursachen, je zur Verantwortung gezogen zu werden.
Nicht wenige behaupten von sich, sie seien „glühende Europäer“, wahrscheinlich erfüllt sich dies sogar, wenn sie bald gemeinsam mit dieser EU verglühen …
Es ist leider nicht nur den selbsternannten Fürsten in der EU zu verdanken, wenn der Klimakirche hier bei uns nicht Einhalt geboten wird. Wie dpa/AFX heute vermeldet, soll das Klimaschutzgesetz bis Ende März 26 grundlegend nachgebessert werden. Es heißt dort: Das Bundesverwaltungsgericht hatte in Leipzig ein früheres Urteil bestätigt, das die 2023 von der Bundesregierung aufgelisteten Klimaschutzmaßnahmen als nicht ausreichend eingestuft hatte. Damit setzte sich die Deutsche Umwelthilfe (DUH) mit einer Klage für mehr Klimaschutz durch. Wie wir jetzt überall sehen, ist die Klimakirche bis in die höchsten Gerichte vorgedrungen. Es gibt immer mehr juristisch gebildete Eliten, die glauben, es könnte so etwas wie Klimaschutz ernsthaft geben. Dieser Glauben basiert einzig darauf, daß das Molekül des Lebens CO2 als IR-strahlender Luftschadstoff gewichtiger bewertet wird und nicht als maßgebliche Grundlage für die Photosynthese, die Erzeugung von Glykose, Sauerstoff und als verantwortliche Substanz für die Ergrünung der Erde und damit für die Sicherstellung der Ernährung von 8 Milliarden Menschen. Wie auch immer diese Entwicklung im (ehemals) gebildeten Bürgertum entstehen konnte, die Bedrohung für unsere Bevölkerung und den Wohlstand des Landes hat sich massiv erhöht. Die gesichert extremistischen Kräfte finden wir in den Regierungen, den öffentlichen Medien und leider auch in den höchsten Gerichten unseres Rechtstaats. Sie planen den CO2-Ablasshandel, gefährden unseren Wirtschaftsstandort und den persönlichen Wohlstand und das Volksvermögen.
So ist es, gesichert Windextrem.
Wo ist der Verfassungsschutz wenn man ihn mal braucht …..
Wo ist die entsprechende Verfassung dazu . . .
Primär geht es diesen Eliten nicht um „Klimarettung“, sie wissen, dass grüne Transformation Degrowth bedeutet, sie wissen, dass wer sich staatlich alimentieren lassen muss, um zu überleben, der muss um diese Alimentierung zu erlangen persönliche Freiheiten abgeben – Ziel der Blockparteien ist das Herbeiführen von Knechtschaft, oder?
Moderner Feudalismus. Politiker und Staatsführer als Verwalter, Vögte. Feudalherren sind nichtgenannte Oligarchen.
Und unsere MSM feiern gerade Merz, weil er Deutschland ein neues Selbstvertrauen herbeiredet, nicht nur bei grünen Energien. Es wäre nämlich so, Deutschland hat lt. Merz für demokratische Staaten und Freunde viel zu bieten, wie Selbstachtung, Verlässlichkeit und Werte jenseits von Imperialismus, fernab von Autokratie und mit der ganzen Breite einer regelbasierten Ordnung. Ob dieser Errungenschaften könnte man gleich nachfragen: machen Werte und regelbasierte Ordnung auch satt oder die Gasspeicher zu vertretbaren Preise auch wieder voll? Hat Deutschland wirklich mehr zu bieten als einen Platz am Katzentisch der global player (sprich: die Bösen rund um Trump, Xi und Putin) oder der multipolaren Welt? Ich kann es gerne so sehen wie Merz es seit Beginn seiner Kanzlerschaft praktiziert: heute so und morgen so oder ganz anders. Das passt schon…und das gewählt werden kann noch lange herausgezögert werden, sollte die EU das Wählen sowieso nicht ganz durch DSA-konforme KI ersetzen, damit in der regelbasierten Ordnung nur nichts mehr schiefgeht, wie jüngst noch in Rumänien.
Der Januar ist in Moskau zum schneereichsten Januar der letzten 203 Jahre geworden, teilte der Pressedienst der Staatlichen Universität Moskau gegenüber TASS mit.
Nach Angaben des Meteorologischen Observatoriums der Moskauer Staatsuniversität liegt die Lufttemperatur in der Hauptstadt eineinhalb Grad unter der Klimanorm.
Herr Sachs, mehr dazu im nächsten Kältereport, vsl. Sonntag.
Sie lesen Feindpresse, passen Sie auf.
Kohle auf dem Vormarsch? Nebst anderen Fossilen!
Da bringen Frölich, Krause und andere Treibhauskirchler doch ganz andere Grafiken.