Cell Reports Sustainability, Carlos Simão Ferreira, Gunner Chr., Jens Nørkær Sørensen
Eine in o.g. Fachzeitschrift veröffentlichte Studie zeigt, dass Offshore-Windkraftanlagen aufgrund physikalischer, aerodynamischer und effizienzbedingter Probleme ihre Versprechen hinsichtlich der Stromerzeugung pro Anlage niemals einhalten können.
Diese Schlussfolgerung basiert nicht nur auf Modellen oder Laborsimulationen, sondern wird durch die Auswertung von Daten bestehender, in Betrieb befindlicher Anlagen bestätigt. Nachdem die Forscher den Betrieb und die Leistung von Windkraftanlagen unter verschiedenen Bedingungen modelliert hatten, verglichen sie ihre Ergebnisse mit Daten von 72 industriellen Offshore-Windparks aus insgesamt 420 Betriebsjahren.
Aufmachergrafik: Abbildung 1 Geografische Lage der Windparks in der Ostsee, der Nordsee und der Irischen See
Die Beschriftungen entsprechen denen in Abbildung 2 , und die Datenpunkte werden in Simão Ferreira beschrieben.<sup> 15</sup> Hintergrundkarte adaptiert vom Europäischen Meeresbeobachtungs- und Datennetzwerk. <sup>16</sup>
Selbst die effizientesten Anlagen wiesen erhebliche Betriebsverluste auf. Das bedeutet, dass Regierungen den Wert der Anlagen massiv überschätzen, wenn sie prognostizieren, wie viel Strom eine bestimmte Anlage produzieren kann und wie viele Treibhausgasemissionen dadurch vermieden oder kompensiert werden. Daher sind die hohen Kosten von Windparks als Mittel zur Bekämpfung des Klimawandels möglicherweise nie gerechtfertigt, selbst wenn man davon ausgeht, dass der Klimawandel verhindert werden könnte und Emissionsreduzierungen ihn abmildern.
„Wir haben nationale politische Ziele in Europa und den USA verglichen und dabei erhebliche Überschätzungen der Energieproduktion – in einem Fall um fast 50 % – festgestellt. Gleichzeitig wurden Energiekosten, Leistungsschwankungen, Integrationskosten, Abregelung und politische Risiken unterschätzt“, so das Fazit der Studie.
„Unser Modell bietet einen präzisen und dennoch einfachen Rahmen, der von Ingenieuren, Planern und politischen Entscheidungsträgern leicht genutzt werden kann, um die Leistung von Windparks zu prognostizieren, die Systemplanung zu unterstützen und realistische, mit den aerodynamischen Grenzen vereinbare Ziele festzulegen.“
Ein Teil des Problems, so ein Artikel im Brussels Signal, der die Forschungsberichte beschreibt, besteht darin, dass „bei zunehmender Dichte von Windparks die Turbinen um dieselbe Windressource konkurrieren, was die Gesamteffizienz des Parks verringert. Die Studie bezeichnet dies als ‚Windschatteneffekt‘ oder ‚Nachlaufeffekt‘, bei dem vorgelagerte Turbinen den Wind für nachgelagerte Turbinen abbremsen.“ Diese und andere Faktoren haben dazu geführt, dass verschiedene Regierungen die zu erwartende Stromerzeugung und den Wert bestimmter Windkraftanlagen überschätzt haben.

Abbildung 5 Beziehung zwischen dem Windfaktor des Windparks (𝜙WF=𝑈𝑟/𝑈∞𝜖und dem Kapazitätsfaktor des Windparks (%)
Konkret stellten die Forscher fest:
- Das niederländische Offshore-Windprogramm prognostizierte Kapazitätsfaktoren, die fast 50 Prozent über den realisierbaren Grenzen lagen;
- Frankreich überschätzte die Stromerzeugung seiner Offshore-Windparks um 22 Prozent;
- Belgien überschätzte die Stromerzeugung seiner Offshore-Windparks um 24 Prozent;
- und die US-amerikanischen Windparks unterschätzten die tatsächliche Stromerzeugung um 13 bis 20 Prozent.
„Diese weit verbreiteten Diskrepanzen unterstreichen das globale Risiko überzogener Erwartungen, die potenziell zu Fehlinvestitionen, Fehlern in der Infrastrukturplanung und Energieengpässen führen können“, warnt die Studie, berichtet Brussels Signal.
„Die aktuellen niederländischen Pläne zur Erhöhung der Turbinendichte in der Nordsee könnten zu einem Kapazitätsfaktor von nur 34,6 Prozent führen, weit unter dem [mindestens 20 Prozent unter] dem, was im Stromsektor erforderlich ist, um bis 2040 vollständig CO₂-neutral zu sein und die Klimaziele des Landes zu erreichen.“
Der Windwirbeleffekt und andere aerodynamische und physikalische Grenzen bedeuten, dass der Bau weiterer Turbinen, insbesondere durch eine dichtere Belegung bestehender Offshore-Windparks mit Turbinen, den Mangel nicht beheben wird, sondern dass dies den Stromerzeugungsausfall sogar noch verschärfen könnte.
Quelle https://www.cell.com/cell-reports-sustainability/fulltext/S2949-7906(25)00269-1
Gefunden auf https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-568-greenland-arctic-undermine-unusual-climate-conditions-narrative/ – zweiter Beitrag















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Daten Windstrom Deutschland 2025
Installierte Leistung
Onshore: 68 GW
Offshore: 9,5 GW
Total: 78 GW
Ertrag:
Onshore: 108.000 GWh
Offshore: 26.100 GWh
Total: 134.100 GWh
Vollaststunden:
Onshore: 108.000 /(68 * 8760) = 18,1 %
Offshore: 26100/(9,5 *8760) = 31,4 %
Total: 134.100 / (8760 * 78) = 19,6%
Fazit: onshore laufen die Windräder nur 1/5 der Zeit, offshore 1/3 der Zeit (bezogen auf den max. Nennwert der Stromproduktion bei Vollzeitbetrieb). Das Ganze weder plan- noch steuerbar und ohne backup nicht einspeisefähig. Deutschland, das Land der grünen Idioten….
„Abbildung 5 Beziehung zwischen dem Windfaktor des Windparks (𝜙WF=𝑈𝑟/𝑈∞𝜖und dem Kapazitätsfaktor des Windparks (%)“
Diese Abbildung enthält die Schlüsselinformation des ganzen Artikels. Sie dürfte nur leider samt Legende für den Normalleser völlig unverständlich sein.
Da ist es nett, dass die Orginalquelle zitiert wird, aber noch viel netter wäre es, wenn der Autor sich die Mühe machen würde, die Begriffe und die benutzten Symbole zu erklären (definieren). Eigentlich eine Grundbedingung, sonst ist der Rest ziemlich sinnlos.
Entnazifizierung vor 80 Jahren. Das war ein schnelles Umerziehungspogramm für all die Mitläufer der verwerflichen Nazi-Ideologie.
Wer findet den Begriff, um die all die Mitläufer und Klimahysteriker wieder auf den richtien Weg zu führen? Mir fällt keiner ein.
Das Umerziehungsprogramm unter diesem Begriff sollten wir uns schon mal zurechtlegen. Die Aufklärung durch Artikel und logische Begründungen, sowie mahnende Aufrufe gelingt nicht, siehe die Kommentare hier bei EIKE. Die Entzauberung muss über den Geldbeutel gehen.
Windkraftanlagen halten den Klimawandel garantiert nich auf. Was sind das bitte für Denkweisen.Man sollte mal die negativen Folgen genau untersuchen.Oder glaubt irgendjemand,dass der Entzug von Energie aus der Atmosphäre folgenlos bleibt.
Nun Axel Kleidon hat schon 2021 in seiner Veröffentlichung „Physical limits of wind energy within the atmosphere and its use as renewable energy: From the theoretical basis to
practical implications“ dargelegt, dass großflächig das Windenergieangebot nur etwa 0,5 W/m² beträgt. Und zwar sowohl an Land als auch auf dem Meer. Über den Meer sind zwar die Windgeschwindigkeiten höher, weil dort (bisher) der Wind weniger gebremst wird. Aber nachgeliefert wird pro Fläche auch nicht mehr Energie. Und je mehr Energie man lokal entzieht, desto großflächiger wird die Windgeschwindigkeit vermindert. Das gilt nicht nur in der Fläche. Sondern wenn unten der Wind langsamer weht, dann wird dadurch auch höheren Schichten wieder mehr Energie entzogen. Diese physikalischen Grenzen kann man nicht überwinden. Erweitern könnte man das noch um eine jahreszeitliche Betrachtung. Bei Winterstürmen dürfte ausreichend Energie vorhanden sein. Sofern da die Anlagen nicht abschalten, spielt dann die Verschattung kaum eine Rolle. Aber je schwächer das Windangebot ist, desto stärker die Effekte. Und eine entsprechende Verringerung der Windgeschwindigkeit hat zwangsläufig klimatische Effekte (verringerter Transport von Feuchtigkeit und verringerter Temperaturausgleich). Insofern sollte gerade im Sommerhalbjahr die Windenergienutzung das Klima am stärksten verändern.
Nachtrag: Die 0,5 W/m² sind ein Jahresdurschnitt. Insgesamt ist dieser Durchschnittwert das obere Limit. Und je näher man (großflächig) an dieses Limit kommt, desto stärker wird der Klimaeinfluss (und desto geringer der Ertrag der Einzelanlagen).
Am 26. Jan. werden sich auf Einladung der Bundesregierung Politiker bis hin zum Kanzler und anderen Staatslenkern der EU sowie Fachleute der Branche auf einer Tagung in Hamburg zur offshore-Windkraft in der Nordsee treffen. https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte/nordseegipfel-2026 .
Bekanntlich sind die Hoffnungen nach „sauberer Energie“ im offshore-Bereich groß und auch die Wasserstofftechnologie lebt mit und von dieser Energie bzw. Energiephantasie. Da passen diese geschilderten „Überschätzungen“ der Effizienz nun einmal gar nicht zum Thema. Ich selber durfte schon einmal mehrjährige onshore-Daten auswerten und bewundern, wie nach Bau eines „neuen“ Windparks der unmittelbar benachbarte „alte“ WP 16 % seine Leistung durch „Nachlaufeffekte“ verlor. Vermutlich wird auch offshore nichts unternommen, Leistungsdaten an die Realität anzupassen. Das kennen wir in allen Klima- und Energiewissenschaften zu hauf. Dafür gibt’s kein Geld. Dann lieber an der Realität vorbei nette Modellierungen einsetzen und sich diese durch willfährige Journalisten für die Öffentlichkeit aufhübschen lassen. Unsere tugendhaften und der Wahrheit verpflichteten Politiker gönnen sich ja sonst nichts. Ob auch Kritiker nach Hamburg fahren dürfen? Besser erst gar nicht fragen!
Windenergie ist ein Auslaufmodell. Völlig sinnlos, teuer und nutzlos.
Die einzigen zuverlässigen Energiequellen sind Öl, Gas und Kohle.
Die müssen mehr gefördert werden und im hohen Maß verbraucht werden, damit der Anteil unseres Lebensgases CO2 in der Atmosphäre steigt.
So ist es!
Vielleicht sollten wir nicht ganz die Kernenergie außen vor lassen. Der österreichische Experte Gerhard Christiner hat im Blog von Dr. MAYER einige Aspekte dazu ausgeführt: https://tkp.at/2026/01/23/ohne-akw-zusammenbruch-von-europas-stromnetzen-im-winter/
Kernenergie kann unterstützend zur Energiegewinnung eingesetzt werden, aber der große Nachteil ist, dass Kernenergie kein CO2 produziert.
Wir brauchen aber dringend deutlich mehr CO2 in der Atmosphäre!