Dr. Alan Welch FBIS FRAS
Dieser Bericht präsentiert und analysiert die Meeresspiegeldaten für das Jahr 2025. Es war ein Jahr voller Höhen und Tiefen für diese Daten, das sich zu einer „Jagd nach Daten” entwickelte. Daher besteht der Hauptzweck der Analyse darin, die neuen Daten mit den alten zu verknüpfen und ein neues Verfahren zu entwickeln, damit Veränderungen des Meeresspiegels im Jahr 2026 leichter beurteilt werden können.
Diese NOAA-Website lieferte Daten für Ende Januar, dann aber keine weiteren für den Rest des Jahres. Weiß jemand, warum das so ist und/oder ob die Daten auf andere Weise verfügbar sind?
Diese NASA-Website stellte Daten für Januar, April, Juli, August, September, November und Dezember bereit, aber im Juli 2025 änderte die NASA die Menge der bereitgestellten Daten drastisch. Bis April 2025 bestanden die Daten aus 13 Spalten mit Messwerten, Standardabweichungen und Ergebnissen mit und ohne Anwendung eines 60-Tage-Gauß-Filters, mit und ohne Anwendung von GIA und mit und ohne Entfernung des jährlichen und halbjährlichen Signals. Die analysierten Daten stammten aus SPALTE 12, die für geglättete (60-Tage-Gauß-Filter) GMSL-Schwankungen (ohne GIA) (mm) mit entfernten jährlichen und halbjährlichen Signalen vorgesehen war.
Im Juli hingegen erscheinen nur drei Datenspalten:
HDR 1 Jahr + Bruchteil des Jahres
HDR 2 GMSL (cm)
HDR 3 GMSL mit 60-Tage-Glättung (cm)
wobei die dritte Spalte für die Analyse verwendet wird.
Außerdem wurden die Daten bis April 2025 in einem Zyklus von etwa 10 Tagen veröffentlicht, aber im Juli änderte sich dies zu einem 7-Tage-Zyklus. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, stellte die US-Regierung aufgrund ihres Shutdowns für einige Monate die Bereitstellung jeglicher Daten ein.
Um die Unterschiede in den für die Analysen verwendeten Daten zu veranschaulichen, zeigen die Abbildungen 1 und 2 die von der NASA für April und Juli 2025 bereitgestellten Diagramme:
Was also tun?
Bis April 2025, nach sieben Jahren der Untersuchung der NASA-Daten, wurden mehrere Standard-Excel-Tabellen erstellt, die Diagramme der vollständigen Daten mit den am besten passenden linearen, quadratischen und sinusförmigen Kurven mit den zugehörigen Gleichungen und Diagrammen der Residuen, gemessen anhand der linearen Linie, mit den am besten passenden quadratischen und sinusförmigen Kurven erzeugten. Außerdem wurden statistische Ergebnisse und historische Diagramme darüber erstellt, wie sich die sogenannten „Beschleunigungen” im Laufe der Zeit verändert haben.
Ein Ansatz wäre, die Daten so zu verwenden, wie sie in den alten Tabellenkalkulationen vorliegen, aber das würde zu sehr „unebenen” Diagrammen führen. Das jährliche und halbjährliche Signal variiert zwischen -4,33 und 5,46 mm, was im Vergleich zum jährlichen Durchschnittsanstieg von etwa 3,3 mm ziemlich groß ist.
Eine zweite Methode wäre die Berechnung eines gleitenden Jahresdurchschnitts, wodurch die Unebenheiten beseitigt würden, aber auch viele der El-Niño-/La-Niña-Effekte verloren gingen, die für die Darstellung nützlich sind.
Das jährliche und halbjährliche Signal ist eine regelmäßige Schwankung, die sich Jahr für Jahr mit der gleichen Form wiederholt, sodass die Höhe nur vom Datum im Jahr abhängt. Anhand dieser Tatsache lässt sich der Wert des Signals zu jedem Zeitpunkt im Jahr aus den Messwerten mit und ohne Einbeziehung des Signals ermitteln. Dies geschah anhand der Differenz zwischen den Spalten 11 und 12 der Daten für April 2025, wobei eine Liste mit Daten und Differenzen erstellt und dann der Jahreswert vom Datum abgezogen wurde. So bleiben zwei Spalten für das Teiljahresdatum und das jährliche und halbjährliche Signal übrig, die in Abbildung 3 dargestellt sind:
Eine Polynomkurve 8. Ordnung wurde mit der LINEST-Funktion in Excel an die Grafik in Abbildung 3 angepasst, was zu folgendem Ergebnis führte:
Gleichung 1
Die Ordnung und Genauigkeit mögen übertrieben erscheinen, aber eine Ordnung von 6 erwies sich an den äußersten Enden des Diagramms als zu ungenau, und obwohl zwei weniger signifikante Ziffern das Diagramm nur geringfügig veränderten, wurde beschlossen, bei dieser Gleichung zu bleiben. Abbildung 4 zeigt eine Darstellung der tatsächlichen und der angepassten Kurven, die nur eine geringe Ungenauigkeit an den äußersten Enden von etwa 0,1 mm aufweisen:
Die neuen Daten mit jährlichen und halbjährlichen Signalen können nun verarbeitet werden, indem der Meeresspiegel herangezogen und der Teil des Jahres mithilfe einer Berechnung in Excel ermittelt wird
Part year = year – INT(year)
und anschließend das Jahres- und Halbjahressignal anhand von Gleichung 1 berechnen. Dieses kann dann vom angegebenen Meeresspiegel abgezogen und die normale Verarbeitung durchgeführt werden.
Ich wünschte, das Leben wäre so einfach.
Dieser Prozess wurde auf die Daten der NASA vom August 2025 angewendet, die nur Daten mit dem Signal enthielten. Das Ergebnis war nicht zufriedenstellend, weil die Daten vom August eine scheinbar größere Abweichung aufwiesen als die zuvor veröffentlichten Daten.
Eine weitere Quelle für Messwerte sind unsere Freunde von der University of Colorado. Ihre Website ist eine nützliche Informationsquelle, auch wenn Ihnen die Schlussfolgerungen nicht gefallen, zu denen sie gelangen, wie beispielsweise die extrapolierten Meeresspiegel im Jahr 2100. Die Website enthält zwei Sätze verarbeiteter Daten, die in den Abbildungen 5 und 6 dargestellt sind. Die angegebene „Beschleunigung” beträgt 0,071 mm/Jahr², was mit anderen Schätzungen übereinstimmt. Seltsamerweise wurden auf dieser Website mehrere Abbildungen für Analysen entfernt, die zwischen 2020 und 2025 durchgeführt worden waren:
Die Wiederholung des in Abbildung 3 dargestellten Verfahrens führte zu
Die Gleichung für ein Polynom achter Ordnung ist in Gleichung 2 angegeben:
Gleichung 2
Der Vergleich dieses Polynoms achtter Ordnung mit den tatsächlichen Werten ist in Abbildung 8 dargestellt:
Dieser weist eine ähnliche Form mit einigen kleinen Abweichungen auf und liegt insgesamt etwa 30 % über dem Wert in Abbildung 3. Die beste Option ist daher, die von der NASA bereitgestellten Daten zu verwenden und zu akzeptieren, dass alle Grafiken von den jährlichen Signalen beeinflusst werden.
Die analysierten Datensätze sind daher Januar und April 2025 mit den vollständigen Daten sowie Juli, August, September , November und Dezember 2025 mit den reduzierten Daten. Die Daten für April 2025 und Dezember 2025 werden beide zum Vergleich verarbeitet.
Die Abbildungen 9 und 10 zeigen die linearen und quadratischen besten Anpassungen [best fits] der vollständigen Daten:
Die Unterschiede in den Koeffizienten der Gleichung scheinen größer zu sein als erwartet, aber aufschlussreicher ist die Veränderung von Jahr zu Jahr mit konsistenten Datensätzen, so dass die Daten für 2026 aussagekräftiger sein werden.
Die Residuen sind in den Abbildungen 11 und 12 zusammen mit den quadratischen Best-Fit-Kurven und den Standardabweichungen der hinzugefügten Fehler dargestellt. Um zu überprüfen, ob dieser Prozess korrekt durchgeführt worden ist, werden die quadratischen Terme mit denen für die vollständigen Daten verglichen und die linearen Anpassungen anhand von y = 0 x + 0 überprüft:
Als Nächstes werden in den Abbildungen 13 und 14 die Residuen zusammen mit einer Sinuskurve mit einer Amplitude von 4,2 mm und einer Periode von 29 Jahren dargestellt. Der Wert von 29 Jahren wurde für einige Jahre verwendet, die ursprünglich ins Auge gefasst worden waren, und ist wahrscheinlich nicht ganz die beste Passkurve, aber nicht weit davon entfernt:
Die Standardabweichungen der Fehler mit der Sinuskurve sind sowohl für die April- als auch für die Dezember-Analyse geringer als die quadratischen. Die Einbeziehung des jährlichen und halbjährlichen Signals erhöht die Standardabweichung für beide Kurven erheblich:
Die Abbildungen 15 bis 18 zeigen Histogrammdarstellungen der Fehler für die beiden Analysen:
Die Abbildungen 15 und 17 zeigen eher normale Verteilungen, während die Abbildungen 16 und 18 aufgrund der Form des jährlichen und halbjährlichen Signals eine leichte Schiefe aufweisen.
Die Abbildungen 19 und 20 zeigen das Ergebnis der Spektralanalyse für die vollständigen Daten:
Beide zeigen, dass es eine sehr langfristige Variation gibt, und in Abbildung 20 erscheint das jährliche und halbjährliche Signal als Spitze mit einer Periode von einem Jahr. In diesem Diagramm erscheint es im Vergleich zu anderen Spitzen aufgrund von Sonnen- und Mondzyklen sehr klein, lässt sich jedoch anhand der in Abbildung 22 unten dargestellten residuale Spektralanalyse besser beurteilen.
Die Abbildungen 21 und 22 zeigen das Ergebnis der Spektralanalyse für die Residuen in der NASA-Analyse:
Die Abbildungen 23 und 24 stellen die „Beschleunigungswerte” gegen das Datum dar, an dem sie auf der Grundlage der Daten vom Beginn des Jahres 1993 bis zu diesem Datum ermittelt wurden. Der Einfluss von El Niño und das jährliche und halbjährliche Signal sind erkennbar. Hätten die Residuen einer sinusförmigen Schwankung auf der Grundlage der 29-jährigen Sinuskurve gefolgt, hätte ein entsprechender Satz von „Beschleunigungen” bestimmt werden können. Beachten Sie, dass die mit „sinusförmig” bezeichnete Kurve KEINE Sinuskurve ist, sondern eine Kurve von „Beschleunigungen” auf der Grundlage der Residuen mit einer sinusförmigen Schwankung:
Die Abbildungen 25 und 26 zeigen die „Beschleunigungen” zum Ende des Jahres 2025 mit den langfristig prognostizierten „Beschleunigungen” bis in die 2060er Jahre, die anhand einer quadratischen Kurvenanpassung an einen Datensatz berechnet wurden, der wiederum aus einer 29-jährigen Kurve gewonnen wurde. Die Gültigkeit der Kurve wird sich bereits etwa 2034 zeigen, wenn sich die „Beschleunigungen”, sofern sie korrekt sind, den Werten der langfristigen Gezeitenpegel nähern, d. h. Werten von etwa 0,01 mm/Jahr².
Es wurden keine Schlussfolgerungen zum Meeresspiegel im Jahr 2025 gezogen. Die Vergleiche zwischen April 2025 und Dezember 2025 zeigen keine wesentlichen Unterschiede, so dass sich die laufenden Arbeiten nun auf die Veränderungen im Jahr 2026 konzentrieren müssen. Abbildung 26 gilt als die aussagekräftigste Grafik, die nun durch das jährliche und halbjährliche Signal, das die El-Niño-Schwankungen überdeckt, etwas kompliziert ist. Unter der Annahme, dass es keine weiteren Komplikationen bei der Datenpräsentation durch die NASA gibt, dürfte es jedoch im Laufe des Jahres 2026 zu einem stetigen Rückgang der „Beschleunigungen” kommen.
Wenn es Leser gibt, die bis hierher durchgehalten haben, wünsche ich ihnen alles Gute für 2026 und hoffe, dass ich in zwölf Monaten über das Jahr 2026 berichten kann.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
































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Vor Ende der Siebzieger gab es „überhaupt“ keine weltweiten Satellitenmessdaten.
Also regionale, durch den Mond beeinflusste, Gezeiten sagen überhaupt nichts aus.
Alle „weltweiten“ Messreien, ob Temperatur – Meeresspiegel oder Vereisung der Erde, gibt es erst seit ungefähr 50 Jahren.
Weltweit einheitlich genaue Thermometer erst seit ungefähr 150 Jahren.
Alles andere wird aus geschichtlichen Erzählungen und „zeitlichem Gefühltem“ abgeleitet.“
Selbst Baumwachstumsringe sagen nichts über die genaue Temperatur eines Zeitalters aus.
Pflanzen wachsen innerhalb einer gewissen Temperaturspanne, mit genug Sonnenstrahlung (Photosynthese), Wasser, Nährboden, usw.
Also alles vor 1850 sind nur approxamitive Messungen und historische Erzählungen.
Erzählungen von Überflutungen und Dürren.
Gab es vor 100 Jahren mehr Klimakatastrophen als heute?
Vor rund 100 Jahren bevölkerten nur etwa 1,65 Milliarden Menschen den Planeten.
Heute mehr als 8 Milliarden.
Ist also klar das mehr Menschen und mehr Eigentum einer Klimakatastrophe zu Opfer fallen.
Und vor 100 Jahren wusste Niemand das ein Sack in China umgefallen ist oder tausende durch Krieg, Hunger, Naturkatastrophen, Krankheiten, usw. verstorben sind.
Der Tod eines Prominenten wird in den Medien als was besonderes hochgespielt.
Tschuldigung – ist mir Scheixxegal.
War auch nur ein Mensch wer sein Leben gelebt hat.
Jetzt ist er Tod und der Ruhm steht nur noch in der Erinnerung, auf seinem Grabstein oder auf Obelisken und Pyramiden.
Ihr lebt nur euer „einmaliges“ Leben und es gehört nur euch selbst!
„Alles andere wird aus geschichtlichen Erzählungen und „zeitlichem Gefühltem“ abgeleitet.“
So ist es. Um die Klimaangst am Laufen zu halten wurden diese Klimamärcheninstitute wie das PIK geschaffen, natürlich mit unseren Geldern. Wir müssen diese ständig erzeugte Klimaangst und die erfundenen Lügen der Weltuntergangsstimmungen auch noch bezahlen.
Wann jagen wir diesen Abschaum endlich zum Teufel? Wir haben alle nur ein „einmaliges“ Leben und es gehört uns selbst! Und das Geld, das ich mir erarbeite, gehört auch mir. Ich will davon nicht auch noch einen Teil von Schmarotzern mitfüttern.
OMG – mein Excel kann nur bis zum 6. Polynom rechnen. Wie kann ich die obigen Aussagen – ob richtig – kontrollieren? 😮
„Wie kann ich die obigen Aussagen – ob richtig – kontrollieren?“
Mach ich jeden Tag.
Ich sehe nicht irgendwelche theoretischen Berechnungen, sondern eine allgemeine Tendenz.
Nota: Die Scheixx Dinos haben ungefähr 170 Million Jahre gelebt.
Aber mit + 1,5° C werden wir sicherlich alle verglühen.
Lol
Kann mir bitte jemand erklären, was ein Jahr², also ein „Quadratjahr“ ist?
Ist doch ganz leicht. Was ein Quadrat ist, wissen Sie vermutlich. Nun zeichnen Sie sich ein solches auf Papier ( Größe ist egal), scheiden es aus und schreiben „Jahr“ darauf. Damit haben Sie ein praktisches Quadratjahr, das Sie überall hin mitnehmen können. Ist doch einfach.
Ihre Frage bezieht sich vermutlich darauf:
Das ist formal korrekt. Man erinnere sich an die Schule: die Fallbeschleunigung beträgt z.B. 9,81 m/s². Was ist eine Quadratsekunde?
Man sollte darüber nicht philosophieren. Man muss nur formal korrekt die Einheiten einsetzen, dann erhält man automatisch das richtige Ergebnis. Z.B. wird die Geschwindigkeit in m/s gemessen, die Zeit in s. Die Beschleunigung als Geschwindigkeitsänderung dividiert durch die benötigte Zeit erhält dann automatisch die Einheit m/s². Fertig.
Es ist eben anders als manchmal hier im Forum suggeriert wird, dass man Einheiten vor dem Rechnen irgendwie mal kurz in der Jackentasche verschwinden läßt, und wenn man fertig ist wieder nach Gutdünken eine Einheit dranklatscht. Mit solchen Vorstellungen landet man schnell im Nirvana.
Über den Figuren 25 und 25 ist oben zu lesen: »…Die Gültigkeit der Kurve wird sich bereits etwa 2034 zeigen, wenn sich die „Beschleunigungen”, sofern sie korrekt sind, den Werten der langfristigen Gezeitenpegel nähern, d. h. Werten von etwa
0,01 mm/Jahr²…«
Demnach handelt es sich beim Meeresspiegelanstieg um eine „Beschleunigung“ die mit x mm/Jahr² angegeben wird. Nach der Formel wäre das dann:
mm/(Tage x Stunden x Minuten x Sekunden)²=
mm/(365 x 24 x 60x 60)2 = (31.536.000)² = 994.519.296.000.000 (also ein knappe Billiarde Sekunde)
Mithin 0,01 mm / 994.519.296.000.000 Sekunden
Ist das richtig? Wenn ja, ist das eine atemberaubende Beschleunigung. Vor allem ist es ein absolut praxisnaher Wert, finden Sie nicht?
Also ein gleichbleibender Meeresspiegel-Anstieg würde in mm/Jahr gemessen. Eine Beschleunigung dieses Anstiegs wäre wiederum eine Anstiegsänderung dividiert durch die benötigte Zeiteinheit, also mm/Jahr², und 0,01 mm/Jahr² ist, wie man schon hier leicht erkennt, nicht gerade viel.
Wenn Sie nun das Jahr unbedingt in Sekunden ausdrücken wollen, kommen Sie auf den von Ihnen berechneten Wert. Der gibt die mm pro Sekunde an, die pro Sekunde zum vorhandenen Anstieg dazukommen. Das kann ja nur ein verschwindend kleiner Betrag sein. Schlimm wäre, wenn er hoch wäre, dann würde ich eher an einen Tsunami denken. Was bei dieser Rechnung nicht praxisnah ist, ist die Wahl der Zeiteinheit.
Um dem noch eins draufzusetzen, können Sie ja den Anstieg in km/Jahr ausdrücken und dann auf die Beschleunigung in km/s² umrechnen.
Das wären dann 0,00000001 Kilometer
Ein Quadratjahr wird in der Science Fiction so ungefähr erklärt.
Zwei Paralleluniversen ergeben ein Quadratjahr auf verschieden Zeitebenen.
Die Science Fiction Serie „Perry Rhodan“ ist zu empfehlen.
Möglich ist alles. 😉
Da die schriftliche Division vielleicht in die Oberstufe verschoben wird, erledigt sich das Quadratjahr von selbst.
Eine globale Meeresspiegelerhöhung ist für mich von der gleichen Aussage wie die Globaltemperatur. Unsinn. Ich bin seit vielen Jahren immer auf Hiddensee. Habe noch nie gesehen, dass der Strand verschwindet. Kann sich vielleicht irgendwo eine Erdplatte auch absenken? Aber wenn Satelliten im Spiel sind, ist alles richtig. Wie wäre es, man steckt einen Pflock ins Wasser? Es ist doch sowieso alles relativ.
Eine sehr pragmatische Haltung, gefällt mir. Aber wir haben überall Modellbauer. Beim Klima, in der Kosmologie, in der Physik.
Nehmt diesen Leuten den Computer weg.
Nur in der Mathematik gibt es keine Modellbauer.
Täglich werden wir mit sinnlosen Prognosen und Studien malträtiert.
Schwachsinn bleibt auch dann noch Schwachsinn, wenn dieser von einem Professor Doktor hoch 2 kommt.
Herr Poost,
„Nur in der Mathematik gibt es keine Modellbauer.“
Wer viel Mist misst misst Mist. Und wer Mistergebnisse benutzt um etwas zu berechnen, bekommt ein Mistergebnis.
Damals gab es noch sogenannte Scharlatane mit Wünschelruten welche sagten wo man ein Haus bauen sollte.
Scharlatane und Wünschelruten oder nur Jahrhunderte Jahre weitergegebene alte Erfahrung wo man bauen oder nicht bauen sollte?
Und warum baut man parallel zum (Lawinen)Hang oder eines Flusses?
Hat Jemand ein Schiff mit einem nicht spitzem Kiel gesehen?
Und wenn das Erdgeschoss überflutet wurde.
Warum nicht eine Etage höher bauen?
Pfahlbauten gibt es schon seit über tausend Jahren.
MfG
Nicht das Meer steigt in New York oder Venedig, sondern diese Städte sacken durch ihr eigenes Gewicht ab.
Für die New York Wolkenkratzer kenne ich keine Antwort.
Für Venedig könnte man vielleicht Schwimmkörper unter den Gebäuden anbringen oder tiefere Pfähle auf festem Boden realisieren.
„Venedig steht auf Millionen von Holzpfählen (hauptsächlich Eiche, Lärche), die tief in den lehmigen Lagunenboden gerammt wurden, um stabile Fundamente für die Gebäude zu schaffen, die dann auf Holzplattformen und Ziegeln errichtet wurden. Die Pfähle härten im sauerstoffarmen Wasser zu Stein, was die Bauwerke stabilisiert, auch wenn die Stadt selbst wegen Absenkungen und dem Anstieg des Meeresspiegels bedroht ist. Diese einzigartige Technik ermöglichte den Bau der Stadt auf über 100 Inseln in der Lagune.“
Bei Lehm böden gibt es heute zwei Bauarten.
Entweder eine feste Betonplatte, welche sich mit der Ausdehnung (nass) und dem Zusammenzug (trocken) des Lehms anhebt oder absenkt.
Andersfalls Stelzen welche auf festem Untergrund unterhalb des Lehms stehen und ein freier Raum welcher verhindert das das ausdehnende Lehm gegen die Grundplatte des Gebäudes drückt.
Stehen die 30 oder 40 m langen Baumstämme Venedigs auf festem Grund?
Also versinkt Venedig langsam durch sein eigenes Gewicht oder steigt das Mittelmeer?
Vor Venedig hat man ein Gezeitenkraftwerk gebaut, wird dadurch nicht auch das ablaufende Wasser länger zurückgehalten ?
Egal was man als Hochwasserschutz baut, das Absinken der Küstensstâdte wird dadurch nicht verhindert.
Nota: in der Venidiger Bucht ist es kein „Gezeitenkraftwerk“, sondern ein Schleusensystem welches die Bucht versperrt.
Ein Bauuntergrund hält nur eine berechenbare Gewichtsbelastung aus.
Also entweder bohre ich tiefer und stehe mit Betonpfeilern auf festem Grund, oder im Falle New Yorks akzeptiere ich das Absinken einer Etage und baue jedesmal eine Etage drauf.
Irgendwann wird die unterste Etage auf festem Grund stehen.
Statt das Klima mit Billionen € zu bekämpfen, haben wir heute die technischen Mittel um uns anzupassen.
Nur ein Beispiel.
„Jet Grouting ist eine spezielle Fundament- und Bodenverbesserungstechnik, bei der gebohrt und unter sehr hohem Druck (100-600 bar) Zementmörtel in den Boden injiziert wird, um diesen aufzulockern und vor Ort zu vermischen, wodurch widerstandsfähige und dichte „Boden-Zement”-Säulen entstehen. Diese vielseitige Methode ermöglicht es, lockeren Boden zu verfestigen, dichte Barrieren zu schaffen oder Fundamente zu sanieren, meist durch Drehen und langsames Anheben eines Bohrwerkzeugs.“
Und das ist nur eine von vielen Techniken, welche uns heute zur Verfügung stehen.
Also anpassen oder unnütz Geld verprassen?
Der Meeresspiegle steigt immer aus drei Gründen: ein natürlicher und 2 anthropogene:
1) Alle Flüsse dieser Welt transportieren täglich Millionen Tonnen feste Schwebeteilchen ins Meer, die sich dort absetzen. Die Badewanne wird langsam durch die Festteilchen vom Land aufgefüllt.
2) Der Mensch legt das Land trocken bei der Bebauung der einst freien Landschaft, aber auch die freie Fläche: den Wald, die Wiesen, die Felder. Grund: die moderne industrielle Land- und Forstwirtschaft
3) Unser Trink-und Industriegebrauchswasser werden aus Tiefenbrunnen geholt. Bei jedem Clogang werden 10 Liter aus dem oberen Bodenkörper entfernt und ins Meer gespült.
Die Folge: Die oberen Bodenschichten Deutschlands waren einst ein nasser Schwamm, heute wird dieser im Sommer zu einer Trockensteppe.
Das haben wir alles in diversen Naturschutz-Artikeln der letzten Jahre beschrieben und politische Gegenmaßnahmen gegen die Sommeraustrocknung des Bodens verlangt und an vielen Beispielen beschrieben wie man das tun könnte.
Und die Behauptung, das wärmere Meerwasser würde sich ausdehnen, aus diesem Grunde steigt der Meeresspiegel: Diese Behauptung ist grottenfalsch, da die Wärmeausdehnung nur minimal und nicht messbar ist.
Jeder kann das nachrechnen oder überprüfen: Kochtopf, kaltes Wasser aus der Wasserleitung einfüllen, mit Strich markieren. Dann um 10 Grad erwärmen. Keine sichtbare oder messbare Ausdehnung.!!
Vorsicht! Wenn der Kochtopfdurchmesser klein ist!
„Vorsicht! Wenn der Kochtopfdurchmesser klein ist!“
Mal ein Vorschlag eines Preppers.
Kaufen Sie sich für weniger als 100€ einen einen Raketenofen.
„Ja, ein Raketenofen ist sehr sinnvoll, besonders für Camping, Outdoor-Kochen und Notfallvorsorge, da er durch den Kamineffekt extrem effizient mit wenig Biomasse (Holz, Tannenzapfen, Pappe) fast rauchfrei kocht und heizt, die Wärme stark konzentriert und stabil ist.“
Stadtverwöhnte vergessen wohl: „Ohne Strom kein fliessendes Wasser, keine Heizung, kein Abwasser, usw.“
Mit einem unter 100€ Raketenofen kann ich kochen und Regenwasser sterilisieren.
Und auf dem Land werde ich immer Äste und Zäpfen finden.
MfG
Merci für den Tipp, kannte ich noch nicht.
Hallo Milan,
kannte ich auch nicht.
Eine Werbung hat mich darauf gebracht und ich habe nachgeforscht.
Scheint eine effiziente Kochmöglichkeit zu sein.
Äste und anderes brennbares wie Tannenzapfen findet man auf dem Land wohl überall.
Mir tun dann nur die hochnäsigen Städler leid.
Wie man aktuel in der Ukraine (Kiew) sieht.
Ohne Strom kein Licht, keine Heizung und kein fliessendes Wasser.
Ist schon lustig das Menschen verloren sind wenn Sie nicht mehr auf TikTok daddeln können.
Einen 100 Bewohner Ort 100 km südlich von Paris wird Russland sicherlich nicht mit Atomraketen oder Oreshniks beschiessen.
Und steht der Russe vor meinem Tor werde ich sagen: „Priviyet moy drug – Hallo mein Freund.“
Ich werde sagen das meine Gattin Natallia Djavnierka Weissrussin (getrennt) ist und Essen anbieten.
Hab auch ungefähr 5 Liter Rumtopf.
Also überleben oder für Politikarxxlöcher Sterben?
Nastarovjie Tovaritsch!
„Wenn der Meeresspiegel steigt, steigen durch den Druck des Wassers auf die Erdkruste die Landesmassen.“
Seit der letzten Eiszeit steigt Nordeuropa.
[handelsblatt.com/technik/landhebung-in-schweden-und-finnland-wo-land-und-meer-im-wettlauf-steigen/20982698.html]
Wohl nicht so einfach etwas zu behaupten und zu beweisen.
Wie eine alte Weissheit sagt: “ Das Meer gibt und das Meer nimmt!“
Der Meeresspiegel steigt immer, dazu hab ich oben 3 Gründe genannt.
Die Folge wäre nach Jahrhunderten…… gar keine
Denn es handelt sich um eine physikalsiche Betrachtung, bei der sonst alle anderen Einflussgrößen als stabil und unverändelrich angenommen werden. Das ist in der Natur nie der Fall. Natur verändert sich immer. D.h. Landmassen erheben sich aus dem Meer, anderswo sinken Flächen ab.
Ich wollte lediglich ausdrücken, dass eine Wasserausdehnung durch ein 2 bis 10 Grad wärmeres Meerwasser überhaupt nicht feststellbar ist, die 1 bis 2 Millimeter verschwinden im Rauschen der natürlichen Veränderungen.
Das ist sehr interessant. Der Meeresspiegel steigt also weltweit an. Wie in der obersten Grafik gezeigt, seit 1880 bis 2025, um 8 Inches.
Stand das auch in der Bibel? Ich meine, wir messen seit Napoleons Zeit in Metern und die Mutter der modernen Demokratie gibt Inches an.
Weiß man schon, woher das Wasser kommt? Wasserfläche lt. Wiki ca. 360,000.000 km² mal 10cm= 36.000 km³ Zuwachs. Und das, obwohl sich die „jungen“ Gebirge wie Alpen, Himalaya, Anden, Rocky Mountains, usw. ebenfalls heben.
Wenn man vom Satelliten, der aus hunderten Kilometer Entfernung aus dem Orbit eine Oberfläche mit mitunter meterhohen Wellen misst, sind Filter wichtig. Ein Orbit unterliegt permanent starken Schwankungen durch die Gravitation von Mond und Sonne. Die kann man natürlich auf Inches genau bestimmen, notfalls durch eine Schwurbelei der achten Ordnung.
Während sich die Ostsee mit einem Tidenhub begnügt, der kaum ausreicht, um einen schlecht gelaunten Goldfisch zu beeindrucken (0,1 bis 0,3 Meter), veranstaltet die Bay of Fundy in Kanada gleich ein maritimes Erdbeben mit 14 bis 21 Metern – also jenem Höhenunterschied, bei dem selbst Leuchttürme Höhenangst entwickeln.
Doch Sentinel-6A schwebt beruhigend präzise in 1.320 Kilometern Höhe über all dem Chaos und misst mit stoischer Gelassenheit, was unten wild oszilliert, schwappt, tobt und sich jeder intuitiven Mittelwertbildung widersetzt. Aus diesem globalen Sammelsurium extremer Gegensätze wird dann der jährliche Durchschnitt des Meeresspiegelanstiegs destilliert – ein statistisches Kunstwerk, dessen Entstehung weniger an Naturwissenschaft erinnert als an Alchemie mit Taschenrechner.
Wie üblich bei diesen besonders „aussagekräftigen“ Durchschnittsgrößen – man denke an globale Mitteltemperaturen oder andere Zahlen mit klimapolitischer Verwertbarkeit – übernimmt nun die Elite der Zahlenakrobaten. Mit bewundernswerter Ernsthaftigkeit zaubern sie Ergebnisse hervor, die bis mindestens zwei Stellen hinter dem Komma reichen, damit auch wirklich niemand auf die Idee kommt, sie könnten grob, unscharf oder gar bedeutungslos sein.
Und wir Normalos erstarren ehrfürchtig. Präzision ersetzt Erkenntnis, Nachkommastellen ersetzen Verständnis. Man wartet eigentlich nur noch darauf, dass der Meeresspiegelanstieg künftig in Ångström angegeben wird – schließlich will man ja wissenschaftlich bleiben.
Mir drängt sich eine alternative Hypothese auf: Vielleicht steigen die Meere tatsächlich an, weil die halbe Menschheit angesichts dieser numerischen Hochglanzprodukte vor schallendem Gelächter das Wasser nicht mehr halten kann… Hydrologisch wäre das zumindest konsistenter als manches Rechenmodell.