Cap Allon
Behauptungen, wonach die heutige Erwärmung „beispiellos“ sei, stützen sich auf Proxy-Rekonstruktionen wie MBH (1998/99) und spätere Arbeiten wie PAGES2K. Diese Studien versuchen, die Temperaturen der letzten 2000 Jahre anhand natürlicher Proxies wie Baumringen und Eisbohrkernen zu rekonstruieren.
Das Problem sind nicht die Proxies selbst, sondern wie sie ausgewählt und gemittelt werden.
Beginnen wir mit einem großen Pool langer Proxy-Datensätze. Die meisten weisen Rauschen und natürliche Schwankungen auf, aber keinen starken langfristigen Trend. Wenn man sie alle zusammen mittelt, ergibt sich ein über die Zeit relativ flacher Verlauf. Das zeigt die folgende Grafik. Bei Verwendung von 692 Pseudoproxies (der gleichen Größenordnung wie PAGES2K) bleibt der Durchschnitt flach.
Kein Hockeyschläger.
Der Hockeyschläger erscheint erst nach einem zusätzlichen Schritt.
Proxies werden nachträglich danach ausgewählt, wie gut sie mit den instrumentellen Temperaturen nach 1850 übereinstimmen. Nur diejenigen, die mit dem modernen Erwärmungstrend übereinstimmen, werden beibehalten oder stark gewichtet. In diesem Test bestehen nur 7 von 692 diesen Filter.
Wenn nur diese gemittelt werden, entsteht das untere Diagramm.
Ein Hockeyschläger.
Die Suche nach einigen wenigen Zeitreihen, die am Ende zufällig steigen, unter Hunderten von verrauschten Zeitreihen führt immer zu einem starken Anstieg in der Endphase, selbst wenn die Daten kein echtes Klimasignal enthalten. Dieser Effekt tritt sogar dann auf, wenn die Eingaben reines rotes Rauschen sind – also zufällige Daten ohne Klimasignal –, was zeigt, dass der „Hockeyschläger” durch das Verfahren selbst erzeugt wird.
Spätere „Hockeyschläger” – darunter die bekanntesten Versionen von Michael Mann – verwenden erweiterte Datensätze wie PAGES2K, basieren jedoch auf der gleichen Screening-Logik. Unterschiedliche Daten. Gleiche Methode. Gleicher Anstieg am Ende.
Alles mitteln → kein beispielloser Trend.
Nach moderner Korrelation filtern → „Hockeyschläger” erscheint.
Die scheinbare Beschleunigung ist kein Klimasignal.
Es handelt sich um ein statistisches Artefakt.
Link: https://electroverse.substack.com/p/europe-in-the-freezer-juneaus-cold?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















Wir freuen uns über Ihren Kommentar, bitten aber folgende Regeln zu beachten:
- Bitte geben Sie Ihren Namen an (Benutzerprofil) - Kommentare "von anonym" werden gelöscht.
- Vermeiden Sie Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache, es sei denn, dass sie in einem notwendigen Zitat enthalten oder für die Anmerkung wichtig sind. Vermeiden Sie Schmähreden, andauernde Wiederholungen und jede Form von Mißachtung von Gegnern. Auch lange Präsentationen von Amateur-Theorien bitten wir zu vermeiden.
- Bleiben Sie beim Thema des zu kommentierenden Beitrags. Gehen Sie in Diskussionen mit Bloggern anderer Meinung auf deren Argumente ein und weichen Sie nicht durch Eröffnen laufend neuer Themen aus. Beschränken Sie sich auf eine zumutbare Anzahl von Kommentaren pro Zeit. Versuchte Majorisierung unseres Kommentarblogs, wie z.B. durch extrem häufiges Posten, permanente Wiederholungen etc. (Forentrolle) wird von uns mit Sperren beantwortet.
- Sie können anderer Meinung sein, aber vermeiden Sie persönliche Angriffe.
- Drohungen werden ernst genommen und ggf. an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben.
- Spam und Werbung sind im Kommentarbereich nicht erlaubt.
Diese Richtlinien sind sehr allgemein und können nicht jede mögliche Situation abdecken. Nehmen Sie deshalb bitte nicht an, dass das EIKE Management mit Ihnen übereinstimmt oder sonst Ihre Anmerkungen gutheißt. Wir behalten uns jederzeit das Recht vor, Anmerkungen zu filtern oder zu löschen oder zu bestreiten und dies ganz allein nach unserem Gutdünken. Wenn Sie finden, dass Ihre Anmerkung unpassend gefiltert wurde, schicken Sie uns bitte eine Mail über "Über Uns->Kontakt"Die Ursache für das Wachstum von Bäumen sind Niederschläge bei akzeptabel minimal hohen Temperaturen – lieber Regen als Schnee, lieber gleichmässig über das Jahr verteilt, als alles aufs mal – wie gesagt «lieber», nicht «zwingend»!
„Hockeyschläger sind statistische Tricks“
Der Haupttrick besteht darin, dass Erwärmung, also Energie-Änderung, über Temperaturen angegeben wird.
Der Grundgedanke dahinter: Der Durchschnittsmensch wird diesen Betrug mangels physikalischer Ausbildung niemals erkennen.
Über Temperatur kann man nur dann auf Wärme (Energie, Erwärmung / Abkühlung) schließen, wenn der Körper in seinen thermischen Eigenschaften und in seiner Masse bekannt ist und vor allen Dingen, wenn er energetisch eingeschwungen ist. Einfach ausgedrückt: Wenn sich die Energie des gemessenen Körpers nicht mehr ändert.
Diese Voraussetzung ist an keinem Punkt der Erde erfüllt, der 24-Stunden Tagesablauf mit Sonnenaufgang und Sonnenuntergang und der 12-monatige Jahreswechsel lassen dies nicht zu. Da kann der Rahmstorf mit seiner Greta auf seiner Hütte auf dem Berg rechnen so viel er will, und auch wenn sich Schellnhuber selbst verbrennt, wird sich daran nichts ändern.
Mit dem negativ-kreativen Können von einem Mann hätte der Hockeystick auch nach unten zeigen können, ohne dass es der Welt besser oder schlechter geht.
Darüber hat schon vor zwei Jahren Willis Eschenbach einen Artikel geschrieben:
https://wattsupwiththat.com/2024/06/29/mining-for-hockeysticks/
EIKE 2024_07_01
Es ist ein schönes Beispiel, wie man sich mit Statistik betrügen oder andere belügen kann!
Man nehme beliebig konstruierte „Proxies“ über einen langen Zeitraum – sagen wir 1000 Jahre. Es funktioniert immer: Wenn man diese „Proxies“ über den kurzen Zeitraum der Temperaturmessung mit der „Globaltemperaturkurve“ (1860 bis heute) korreliert und die Reihen nach den besten Korrelationskoeffizienten auswählt, dann kommt zwangsläufig ein Hockeystick heraus, denn außerhalb des Globaltemperaturzeitraumes verschwindet die Korrelation sofort; die Daten sagen nichts mehr über die Temperatur in diesem Zeitraum aus. Dort bekommt man nichts als Rauschen.
Prof. Hans von Storch, damals am GKSS Forschungszentrum, kritisierte die Kurven von Mike Mann schon vor Jahren (v. Storch, H. e.a., Reconstructing Past Climate from Noisy Data“, Science, Vol 306, 22 Oct.2004).
Der Artikel ging damals durch das Peer Review problemlos durch, wahrscheinlich, weil Hans von Storch „einer der Ihren war“. Er legte ein „rotes“ Rauschen über die mit einer Monte-Carlo-Methode gewonnenen Zufallsdaten und erhielt immer eine Art Hockeystick.
Ein solcher Hockeyschläger erschien wieder in der Summary for Policymakrd SPM 2021 an prominenter Stelle für den Bereich seit der Zeitenwende – nach Baumringdaten von asiatischen Bäumen, die ganz bestimmt nicht als lokale Daten mit der Globaltemperatur übereinstimmen.
Die zu übermittelnde Botschaft ist eindeutig: „Vor dem Beginn der industriellen Revolution war die Welt noch in Ordnung und es herrschten gesunde Zustände. Die rezente Erwärmung ist einzigartig in der Geschichte.“
Der statistische Beschiß geht also munter weiter.
MfG
G.Wedekind
Hockeyschläger sind statistische Tricks
So ist es. Man braucht sich nur die Bildchen der Statistiker in den Kommentaren bei unseren Artikeln ansehen. Laut DWD sind die Temperaturen zwischen 1940 und 1987 gesunken und das ist auch die KLimarealtität draußen vor der Haustür gewesen.
Man achte auf die Statistiker wie die plötzlich eine Erwärmung in diesen Zeitraum reinzaubern, damit der Treibhausglaube bestätigt wird. Denn in diesem Zeitraum hat die CO2-Konzentration ja zugenommen.
Finden Klimaschützer immer noch gut. Die Fake-Hockeysticks.
Der Hockeystick ist ein Hockeytrick
Genau, und am 1. Jan. 2028 soll deshalb die CO2 Steuer um gut 50% schlagartig erhöht werden.
Nicht nur Benzin, Gas und Heizöl, die CO2-Steuer wird aus jedem Produkt abgegriffen, natürlich auch in den Nahrungsmitteln, Kleidung und Getränken. Ohne Energieumsatz funktioniert gar nichts, nirgendwo in der Welt wächst die Kleidung auf den Baumwollbäumen.