Ein großer Teil der grönländischen Eiskappe, die heute über 500 m dick ist, existierte während des frühen bis mittleren Holozäns noch nicht.
Der Prudhoe Dome (PD), ein 2500 km² großer Abschnitt der Eiskappe im Nordwesten Grönlands (GIS), ist heute 500 bis 600 m dick (Walcott-George et al., 2026).
Vor etwa 6000 bis 8000 Jahren, als der CO2-Gehalt in der Atmosphäre angeblich bei etwa 260 ppm lag, war der PD vollständig abgeschmolzen, wodurch der Boden dem Sonnenlicht ausgesetzt war.
Der Hauptprozess für die Entgletscherung des PD war die geschätzte regionale Erwärmung um 3 bis 7 °C gegenüber heute. Diese Erwärmung und die daraus resultierende minimale Eiskappe sollen „arktisweit” gewesen sein.
Vor etwa 4000 Jahren begann sich das GIS allmählich zu verdicken, bis es vor kurzem seinen heutigen Gletscherzustand erreichte, wobei die Vereisung im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt erreichte.

Quelle: Walcott-George et al., 2026
Die Graphik in deutscher Übersetzung:
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Noch ein Beweis, dass CO2 keinen Einfluss auf die Temperatur hat.
Das stimmt nunmal überhaupt nicht. Dafür gibt es noch nicht einmal irgendwelche Indizien
Herr Seiffert phantasiert:
Und wieso ist dann der ‚Boden‘ (Das Eis am Boden) des GRIP-Eiskerns 200.000 Jahre alt?
OMG
Ketterer
Vor 8000 Jahren war die Sahara grün.
„Il y a 8 000 ans, le Sahara était vert.Pourtant, la Terre était en moyenne plus chaude de 2°C“
https://www.liberation.fr/sciences/1999/03/02/il-y-a-8-000-ans-le-sahara-etait-vertpourtant-la-terre-etait-en-moyenne-plus-chaude-de-2-oc_266431/
Weiß man, wie der Meerespiegel zu dieser Zeit aussah?
5m höher?
Gute Frage, weiß man halt nicht. Es kann anderswo auf der Erde ja kälter gewesen sein.
Meeresspiegeländerungen gibt es eh nur, wenn Festlandeispanzer schmelzen und insgesamt die Eisbedeckung der Erdoberfläche ab- oder zunimmt. Oder wenn wir Menschen die drei Zehntel an Landmasse=nasser Schwamm trockenlegen.
Eine Wärmeausdehnung des Meeres aufgrund einer Lufterwärmung über dem Meer ändert fast nichts am Meeresspiegel, aber genau das behauptet die Treibhauskirche.
Wieso 5m höher?
Das gesamte Grönland-Eis entspricht nur 7m Meeresspiegelanstieg.
Wurde schätzen, wenn man sich bestimmte Grafiken anschaut, ca 80m niedriger
Klar weiß man das. Der Meeresspiegel sah so aus wie heute. Bei Wind wellig, bei Windstille glatt.
Die Meeresspiegelhöhe lag tiefer als heute, aber bereits weit über den Tiefstständen in der Eiszeit.Die heutige Doggerbank war jedenfalls noch Doggerland.
https://bildungsserver.hamburg.de/themenschwerpunkte/klimawandel-und-klimafolgen/meeresspiegelaenderungen-vergangenheit-745644
https://www.nature.com/articles/s41586-025-08769-7/figures/1
Sicherlich nicht, wie man mit Resten von alten Gebäuden and den Küsten Islands aus der Wikingerzeit sieht.
Wohl eher eine Verlagerung der Klimazonen, da die Sahara ungefähr zur gleichen Zeit zur Wüste wurde.
Grönland, ein etwas kalter Fleck Erde, wurde erstmals um 2500 vor Christus besiedelt, Paleo-Inuit People sind aus Nordamerika angekommen und haben die harsche Insel zur Heimat gemacht. Gegen 1200 vor Christus ist eine Thule-Kultur entstanden, die als Vorläufer-Kultur der heutigen Inuit gilt. 988 nach Christus kommt Erik der Rote in Grönland an, nachdem er aus Island vertrieben wurde. Er lässt sich auf der Insel nieder, gründet eine Ansiedlung, die zu ihrer Hochzeit rund 5000 Personen zählt und nennt die Insel „GREENLAND“, um Siedler anzuziehen. In der Tat ist es zu seiner Zeit und bis ins 15. Jahrhundert möglich, auf Grönland Ackerbau zu betreiben und die strategisch günstige Lage zu nutzen, um Handel zu treiben. Indes, der Beginn der kleinen Eiszeit um das 15. Jahrhundert setzt dieser Prosperität ein frostiges Ende. Grönland verschwindet aus der europäischen Wahrnehmung wird erst 1721 „wiederentdeckt“ als Hans Eegde, gesponsert vom König Dänemarks auf Grönland landet und die Rekolonialisierung der Insel für Dänemark einleitet. 1814 wird Grönlands‘ Status als Kolonie Dänemarks im Vertrag von Kiel festgeschrieben. … …
Danke für diese geschichtliche Kurzfassung, geht vielleicht so weiter: 1864 verlor Dänemark den Krieg gegn Preußen und Österreich, verlor zugleich Nordschleswig und war seitdem keine Großmacht mehr, konnte aber Grönland behalten.
2025 ist Dänemark ein mickriger Kleinstaat und kann Grönland nicht mehr halten. USA, Rußland und China erheben Ansprüche. Alle rechnen damit, dass ein Großteil des Eises abschmelzen wird.
Russland und China haben mehrfach betont, kein Interesse an Grönland zu haben. Es wäre zudem völlig sinnlos, zu versuchen, ein Gebiet mitten in der NATO überfallen zu wollen. Vielleicht wird hier einfach nur wieder Angst geschürt.
Betonungen der Interessenlosigkeit von Großmächten, unterliegen dem Zeitgeist, das kann sich alles ändern. Man verklärt damit gerne eigene Machtlosigkeit in bestimmten Fragen. Machtpolitik nutzt eigene Stärke und Schwäche des Gegenüber in einem bestimmten Zeit- und/oder Ortssegment aus, ohne sich an Regeln halten zu müssen, auf die der Schwächere pocht. Macht macht oder bricht das Gesetz. Wer denkt, dass wäre heute auch nur einen Deut anders, der macht sich mächtig was vor, oder?
Amerika muss monetär nur tiefer in die Tasche greifen. Bei ca. 60000 Tausend Einwohnern könnte man allen Grönländern je 1 Mill. DOLLAR in die Hand drücken und vor Auszahlung eine Sezessionswahl abhalten. Dann hätte alles im Gegensatz zur Annexion seine völkerrechtliche Ordnung und die 60 Milliarden Dollar wären für die Amis und Trump gut investiert. Putin hat es auf der Krim vorgemacht. Ich muss diese Machtallüren der einen oder anderen Seite ja nicht gutheißen, was ich auch nicht tue.
In der Zeit war die Arktis im Sommer auch meereisfrei.