Cap Allon
Westliche Medien und Politiker stellen China zunehmend als „grünen Vorreiter“ dar. Die Energiedaten stützen dies jedoch nicht.
China ist der weltweit größte Kohleverbraucher. Im Jahr 2024 wurden etwa 59 % der Elektrizität aus Kohle gewonnen, und China verbrauchte rund 56 % der weltweit verbrannten Kohle. Es wurden fast keine Kohlekraftwerke stillgelegt. Und fast 800 neue Kohlekraftwerke sind derzeit in Planung (zusätzlich zu den 3.269 bereits in Betrieb befindlichen).
Es handelt sich hierbei nicht um veraltete Infrastruktur. Neue Kohlekraftwerke versorgen die Aluminium-, Polysilizium-, Metallsilizium- und Kohlechemieproduktion. Dies sind energieintensive Industrien, die auf billiger, kontinuierlicher fossiler Energie basieren.
Kohle bleibt das Rückgrat der chinesischen Industrie. Satellitenbilder zeigen riesige Kohlespeicher neben Kraftwerken und Metallgießereien in Industriestädten.
Entlang der Küste entstehen neue petrochemische und Kunststoffkomplexe.
Gleichzeitig steigt Chinas heimische Gaserzeugung. LNG-Terminals werden ausgebaut. Pipeline-Projekte schreiten voran. China ist auf dem besten Weg, der drittgrößte Erdgasproduzent der Welt zu werden.
Chinas Dominanz im Bereich „Clean Tech“ beruht auf fossilen Energieträgern im Upstream-Bereich. Kohlebetriebene Schmelzwerke erzeugen über 90 % des weltweiten Magnesiums. Nickel für Batterien stammt zunehmend aus kohlebetriebenen Industrieparks in Indonesien, wo emissionsintensive Raffinerieverfahren zum Einsatz kommen. China produziert etwa 97 % der weltweiten synthetischen Graphit-Anoden, größtenteils in kohleintensiven Provinzen, in denen Strom am billigsten ist.
China ist nicht führend in der industriellen Elektrifizierung, wie leichtgläubige/gekaufte westliche Medien/Politiker behaupten. China verkauft saubere Endprodukte an den Westen, während es zu Hause eine fossile Industriebasis betreibt. Unabhängige Bewertungen zeigen, dass die Industrie weiterhin von Kohle abhängig ist, was direkt zum Wirtschaftswachstum beiträgt.
Diese Graphik in deutscher Übersetzung:
Dies als grünen Elektro-Staat zu bezeichnen ist eine Auslegung und keine Analyse.
Link: https://electroverse.substack.com/p/arctic-air-reclaims-northwest-snowy?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE


















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China ist einfach pragmatisch: Weil China jetzt sein Kohleförder-Maximum hat, setzen sie auf Elektroautos. Die kann man jetzt mit Strom aus Kohle und später mit Erneuerbaren betreiben.
Weil ihnen die Kohle ausgeht, bauen sie riesige Solaranlagen und Windparks.
Elektroautos und Solaranlagen will die ganze Welt haben, also kann man damit auch gut Geld verdienen.
China ist einfach pragmatisch.
In Städten baut China die Elektromobilität aus um den Smog zu verringern.
In ländlichen Gegenden Wind- und Solarenergie, da hunderte Kilometer lange Stromleitungen und grosse Kohle oder Nuklearkraftwerke wohl wirtschaftlich kaum vertretbar wären.
Einfach mal Hirn einschalten.
Genau die verlogene Parole der Ex-DDR, „später“ wird das sozialistische Paradies Realität, nur noch ein wenig durchhalten Genossen, dann ist es geschafft. Derr Öko-Sozialismus wird genau so auf dem Müllhaufen der Geschichte landen wie der rote, fragt sich nur wie gross wird der Schaden bis dahin sein. Die Berliner ohne Strom haben schon einen Vorgeschmack genossen….
Der MINT-Ignorant hat gesprochen.
aus:
https://www.assetnews4u.com/energy/charting-chinas-evolving-primary-energy-mix-through-2060/
China plant mit weniger Kohle nach 2025. Die Chinesen wissen nämlich, wieviel Kohle noch in der ihrer Erde steckt.
Leider gibt es tatsächlich gar nicht wenige Leute in Deutschland aus einem gewissen politischen Spektrum, die immer wieder die Zuwachsraten an Wind- und PV Anlagen in China als wegweisend bezeichnen. Dass angesichts der Menge der fossilen Kraftwerke sogenannte Erneuerbare einen gänzlich anderen Stellenwert haben und China keine Umstellung auf Wind- und PV Anlagen forciert, wollen diese Leute nicht glauben, weil es nicht in ihre Ideologie passt.