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Wolfgang Kaufmann (Red. PAZ)* :
Potsdamer Wissenschaftler lösen mit fehlerhaftem Aufsatz weltweit Hysterie aus
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Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gilt offiziell als unabhängig, obwohl seine Grundfinanzierung zu 100 Prozent durch Bund und Länder erfolgt. Am 17. April 2024 veröffentlichte das renommierte Fachmagazin „Nature“ eine Studie der Mitarbeiter der PIK-Abteilung Komplexitätsforschung Maximilian Kotz, Anders Levermann und Leonie Wenz mit dem Titel „Die wirtschaftlichen Kosten des Klimawandels“. Darin wird behauptet, dass der Klimawandel die globale Wirtschaftsleistung bis zum Jahre 2049 um 38 Billionen US-Dollar mindern werde – selbst wenn es nur zu einer moderaten Erderwärmung komme. Außerdem hieß es, die 38 Billionen seien das Sechsfache dessen, was all die Maßnahmen kosten würden, mit denen sich der Temperaturanstieg in der Atmosphäre auf zwei Grad begrenzen ließe.
Die Reaktionen auf die Studie, die 2024 zur am zweithäufigsten zitierten Facharbeit zum Thema Klimawandel avancierte, waren überwältigend: So nahmen die Bundesregierung und viele andere Regierungen rund um die Welt die Ausführungen der PIK-Wissenschaftler zum Anlass für neue klimapolitische Entscheidungen. Darüber hinaus stützten sich die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie das Netzwerk der Zentralbanken und Finanzmarktaufsichtsbehörden (NGFS) bei der Berechnung der künftigen Belastungen durch den Klimawandel und der Verabschiedung entsprechender Finanzkonzepte beziehungsweise Risikoeinschätzungen auf den Artikel.
Fehlerhafte Daten verwendet
Dabei hätte die Studie niemals gedruckt werden dürfen, denn sie strotzte vor methodischen Mängeln. Das trat bereits in der Begutachtungsphase zutage. Mehrere Fachleute äußerten massive Bedenken, was die Brauchbarkeit der verwendeten Vorhersagemodelle betraf. Ein Experte schrieb explizit: Leider müsse er darauf aufmerksam machen, „dass die statistische Methodik, auf die sich die Forschungsarbeit … stützt, keinerlei wissenschaftliche Grundlage hat“. Trotzdem veröffentlichte die Fachzeitschrift den Aufsatz. Daraufhin schwoll die Kritik extrem an, wobei nun auch die Datenbasis als unzureichend eingeschätzt wurde.
Das Herausgeberteam von „Nature“ reagierte am 24. Juni 2024 mit der Bekanntgabe kleinerer Korrekturen seitens der Autoren, die aber keine Wirkung zeigten. Also sah sich das Blatt veranlasst, am
6. August 2025 eine detaillierte Replik aus der Feder von Tom Bearpark, Dylan Hogan und Solomon Hsiang zu publizieren. Darin bemängelten die Wissenschaftler von den US-Eliteuniversitäten Princeton, Stanford und Columbia, dass fehlerhafte Wirtschaftsdaten aus Usbekistan für die Jahre 1995 bis 1999 das Gesamtergebnis erheblich verzerren würden, weil das Rechenmodell der PIK-Mitarbeiter anfällig für Fehlschlüsse sei. Eine Woche später kam in der „Nature“ dann außerdem noch der Klimaforscher Christof Schötz von der Technischen Universität München zu Wort, der den Autoren der Studie attestierte, statistische Unsicherheiten ignoriert zu haben, was „die Ergebnisse … unbedeutend macht“.
Kotz, Levermann und Wenz gaben sich angesichts der geballten Vorwürfe verhalten selbstkritisch, waren aber letztlich nicht gewillt, ihre fehlerhafte, alarmistische Horrorprognose in substanzieller Weise zu revidieren. Vielmehr reduzierten sie die angeblichen Kosten des Klimawandels einfach auf das Fünf- statt auf das Sechsfache der Aufwendungen für die Begrenzung der Erderwärmung – um dann profan hinzuzusetzen, diese Änderung sei „noch nicht überprüft“ worden.
Artikel komplett zurückgezogen
Aufgrund all dessen versah das Fachblatt „Nature“ den Artikel der PIK-Forscher schließlich mit der Anmerkung: „Die Leser werden darauf hingewiesen, dass die Zuverlässigkeit der in diesem Manuskript präsentierten Daten und Methoden derzeit infrage gestellt wird. Sobald die Angelegenheit geklärt ist, werden geeignete redaktionelle Maßnahmen ergriffen.“ Der Klärungsprozess dauerte bis zum 3. Dezember 2025, dann zog „Nature“ den Text komplett zurück, weil die notwendigen Verbesserungen „zu umfangreich für eine Korrektur“ seien.
Die AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag bezeichnete die Vorgänge um die Studie als
„weltweit wahrgenommenen Wissenschafts-Skandal“ und forderte als Konsequenz eine rigide Kürzung beziehungsweise Streichung der aus Steuergeldern stammenden Fördermittel für das besagte
Potsdamer Institut. Bleibt die naheliegende Frage,
ob das PIK überhaupt noch eine Existenzberechtigung habe.
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)* Anmerkung der EIKE-Redaktion :
Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung; 19.12.2025, S.4 ; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie dem Autor Wolfgang Kaufmann für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln : https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.
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Klimaalarm muss mit gefälschten Daten arbeiten, damit das Geschäftsmodell funktioniert, abgeschaut von der Kirche im Mittelalter.
Das Christentum begann als winzige Sekte, dann avancierte es zur Weltreligion mit einer starken Zentralgewalt in Rom. Wie war dieser Aufstieg möglich?
Die Erklärung ist einfach. Diese römische Sekte – eine von vielen- hatte mit Rom eine Hauptstadt und man wählte eine Zentralgewalt, welche einheitliche Regeln vorgab. Aber das reicht noch nicht. Man braucht Durchsetzung, Kontrolle und Strafen.
Vor allem braucht man Macht und Geld, um die aufgestellten Regeln, die später zu Sünden deklariert wurden, mit Gewalt durchzusetzen. Man braucht sogar viel Geld. Mit Geld läßt sich Macht kaufen.
Und dieses Geld kam reichlich im Mittelalter, als man auf die Idee der Erbsünde, die Erfindung des Fegefeuers, das Jüngste Gericht mit der Summierung der Lebenssünden und auf die ewige Verdamnis in der heißen Hölle kam. Und natürlich die Erfindung der Sünden bei Regelverstößen. Ja Sünden, von denen uns eigentlich der Heiland am Kreuz gut 1000 Jahre zuvor erlöst hatte.
Und von diesen Sünden und der ewigen Verdamnis konnte nur die römische Kirche, spezielle Ablaßgeldeintreiber befreien. Aber der Freikauf kostete Geld. Die ständige Geldeinnahme des Ablaßhandels war geboren. Mit dem Ablaßhandel war der Reichtum und die zunehmende Macht gesichert. Man hatte jetzt eigene Soldaten, stellt Kirchenheere auf, welche zur Ausrottung der damals noch reichlich vorhandenen christlichen Konkurenzreligionen schreiten konnten, aber auch die blutige Bekehrung der Heiden bezahlt werden konnten. (Die Kreuzritter, die Ordensritter). Und bald bekam man auch die Kaiser in den Griff, die sich jetzt dem Papst und den Bischöfen unterordnen mußten.
Und nach diesem Modell des Geld- und Machterwerbs läuft die heutige Klimarettung, nur werden wir gar nicht gefragt. Das Geld wird uns automatisch als Steuer abgenommen. Bei jedem Essen, bei jedem Einkauf, bei jeder Tätigkeit. Wer mehr arbeitet, zahlt auch mehr. Arbeiten wird zur Klimasünde.
Wie lange lassen wir uns dieses irrsinnige Treibhaus- Ablaßhandelsmodell noch bieten. Wo ist die Gegenwehr?
Theologische Fachbeiträge aus dem PIK sind seit jeher beliebt gewesen bei den Fundamentalisten der Klimakirche. Der Entzug von Geistesnahrung aus diesem Institut kann durch ein häufigeres Hosianna-Singen nicht kompensiert werden. Ob es auch den rechtskundigen Herr- und Frauschaften im Bundesverfassungsgericht auffallen wird? Oder geht es doch nur noch um „unsere Werte“ ohne Sinn und Verstand? Jetzt müssen wir zunächst alle unser Mütchen kühlen, weil das CO2 momentan als IR-Strahlungsquelle im Treibhaus eine physikalisch kipplige Schwächephase durchläuft und es sogar in Potsdam saukalt wird. Ungeachtet davon: Frohes Fest!
Es gibt weder eine relative noch eine absolute „Globaltemperatur“!
Relativ wäre jener Wert, der medial als „Erwärmung“ seit der vorindustriellen Zeit genannt wird und der angeblich bereits über +1,5 K liegt.
Absolut wäre ein de facto geheim gehaltener Wert, der sowohl für „vorindustriell“ als auch für „derzeitig“ als absolute Temperaturgröße bekannt sein und natürlich physikalisch plausibel sein müßte.
An der physikalischen Plausibilität mangelt es aber bekanntlich allen irgendwie gemittelten Temperaturangaben! Neben dem Aspekt Temperatur ist intensive Größe auch deshalb, weil es nur auf die Energie ankommt. Und der Zusammenhang zwischen Energie und Temperatur ist nicht linear, sonder folgt einer 4. Potenz der Temperatur eines strahlungsfähigen Körpers (also Oberfläche, nicht Luft in 2 m Höhe).
All diese Unphysik ist auch der Grund, warum man für die Methode der Feststellung einer „Globaltemperatur“ so gut wie keine konkrete Definition (Formel) finden kann. Weder für relativ noch für absolut!
Die historischen Diagramme beziehen ihren Verlauf nicht aus Temperaturmittelungen, sondern aus direkt in der Umwelt ables- und datierbaren Merkmalen wie Gletschermoränen, Mooruntersuchungen, Stalagniten, Sedimenten oder anderen Proxies. Sie sind daher vom Prinzip her physikalisch nicht zu beanstanden.
VW hat auch die Studie mit finanziert.
Klar, wie soll man sonst die 20jährigen Kosten von 8-10 Billionen für die vollständige Umstellung auf „Erneuerbare“ rechtfertigen, bedeutet für den Bundeshaushalt ja nur lachhafte 400 Milliarden/Jahr.
Artikel, die mit Globaltemperaturen hantieren, gehören direkt vernichtet, selbst wenn sie von dem sektenähnlich sich profilierenden PIK kommen.
Zu einer Erderwärmung an einer bestimmten Messstelle mit genau einem Messfühler kann nur eine energetische Aussage (Wärme) über die dort gemessene Temperatur gemacht werden, wenn das gemessene Medium mit der sich in der Temperatur ausdrückenden Energie keiner Veränderung unterliegt. Dabei wird zwar der Sensor 2m über dem Objekt in der Luft angesiedelt, die Luft, die sich ja bekanntlich durch die einfallende Sonnenstrahlung nicht erwärmt, überträgt durch Konvektion energetisch das, was sich aus der 2m tiefer liegendem Medium ergibt.
Da dieses Medium (Materie) über den Globus verteilt sehr unterschiedliche Eigenschaften hat, ist auch die darin enthaltene Energie sehr unterschiedlich, selbst wenn an 2 Orten die identische Temperatur gemessen wird.
Man täte gut daran, das PIK so lange zu schließen, bis dort diese grundlegenden Zusammenhänge verstanden sind. Seit Schellnhuber, Levermann, Edenhofer und Rahmstorf bewegt man sich dort leider gut erkennbar nur noch auf Greta- und Luisa-Niveau.
Auch das IPCC täte gut daran, jeglichen Artikel, der die Vokabel „Globaltemperatur“ enthält, von einer Begutachtung oder gar Veröffentlichung auszuschließen. Das gilt auch für Pariser x-Grad-Ziele. Diese Institutionen können sich große Plakate aufhängen mit dem Inhalt: „Temperatur ist eine intensive Größe“. Das ist eindeutig definiert und nicht verkehrbar.
Allein diese Definition schließt jegliche Mittelwertbildung aus, da die Bezugsgrößen, die über den „Wärmeleiter Luft“ auf die Sensoren in 2m Höhe übertragen werden, die physikalischen Eigenschaften der jeweils gemessenen Medien nicht kennen und somit einbeziehen und berücksichtigen können. Einfach ausgedrückt: Temperaturen lassen sich weder addieren, subtrahieren oder gar teilen, was jegliche Mittelung ausschließt. Dass man die Skalare vor der Einheit K oder °C mitteln kann, ist unbestritten, die Mathematik kann das ohne irgend eine Einheit. Allerdings ist das Ergebnis eben auch nur ein Skalar. Der „Mittelwert“ von mehreren Skalaren ist eindeutig mathematisch bestimmbar, nicht jedoch eine „gemittelte Temperatur“.
Wenn sich diese Einsicht im 3. Jahrtausend einmal durchgesetzt hat, kann der Staat ja dann an eine Umformulierung seiner zahlreichen CO2-Steuern und Zertifikate mit Globaltemperatur-Begründungen nachdenken. Ich bin sicher, er schafft das, ohne auf die damit eingeleitete Verarmung seiner Bürger verzichten zu müssen, er braucht nur die Schaumweinsteuer als Vorbild nehmen. –
Dennoch und auf jeden Fall:
Allen Mitstreitern und dem gesamten EIKE-Team ein frohes Weihnachtsfest, verbunden mit dem Wunsch auf nicht nachlassende Aktivitäten in einem gesunden und erfolgreichen 2026!
Mit herzlichen Grüßen, Ihr Peter Puschner
Herr Dr. Puschner, sie schreiben:
Weswegen soll sich „die Luft“ (welche?) druch einfallende Sonnenstrahlung nicht erwäremen?
Mfg und frohe Weihnachten
Ketterer
Weil sie transparent zur Sonnenstrahlung ist?
Nicht immer gleich alles verraten, oder?
Ein kleines Weihnachtsgeschenk.
Ketterer hat wohl tatsächlich keine MINT-Ahnung …. , oder sein KI – Hirn – Booster hat total versagt ….
Herr Puschner,
da Sie meines Wissens elektrotechnisch unterwegs sind, vermute ich, dass Sie in der Lage sind, zu zwei Kondensatoren unterschiedlicher Kapazität und Ausgangsspannung die Endspannung auszuŕechnen, die sich bei ihrer Parallelschaltung einstellt.
Haben Sie sich jemals klar gemacht, dass man diese Endspannung als gewichtetes Mittel der Ausgangsspannungen erhält und dass Spannung eine intensive Grösse ist?
Nur weil Sie wieder behaupten, man dürfe intensive Grössen nicht addieren und nicht mitteln.
Und bringen Sie jetzt bitte keine Schmutzeffekte ins Spiel wie Selbstentladung etc., die sind selbstverständlich auszuschliessen.
Das ist leider ein sehr dummes Beispiel, Herr Mechtel 😉 , ein Zeichen, dass Sie die zugrundeliegenden physikalischen Fakten nxxxxxxx können.
Wo ist Ihr Argument?
Es wäre ganz nett, wenn Sie ausser Polemik noch irgend etwas Inhaltliches zu bieten hätten.
Hat einer, der schneller war, ich denke es war Herr Strasser, in einem anderen Faden trefflichst geliefert 😉 .
https://eike-klima-energie.eu/2025/12/25/neue-studie-wirft-erneut-fragen-hinsichtlich-unserer-faehigkeit-auf-die-globale-durchschnittstemperatur-aussagekraeftig-zu-bewerten/
Wer geladene Kondensatoren mit unterschiedlichen Spannungen parallel schaltet, macht etwas Zerstörerisches. Der dann einsetzende Ausgleichsstrom geht in gigantische Höhen, weil der dynamische Innenwiderstand von Kondensatoren jeweils 0 ist.
Wenn Sie schon solchen Unsinn mit geladenen Kondensatoren machen, führt der Lösungsweg nur über die energetische Betrachtung, also dem Ladungszustand der beiden Kondensatoren vor der Zusammenschaltung. Da können Sie die Summe bilden, falls es Ihnen gelingt, die Parallelschaltung geladener Kondensatoren mit unterschiedlicher Spannung verlustfrei zu gestalten. Sie wären der erste, der das kann.
Vielleicht liefern Sie ja einmal ein Beispiel Ihres gewichteten Spannungsmittels:
Kondensator 1: 100µF, U=100V
Kondensator 2: 100nf, U=1000V
Das sind überschaubare Größen, viel Erfolg beim Gewichten und Mitteln. Ihre Lösung dürfte hier manch einen interessieren.
Wenn Sie zu keinem Ergebnis kommen oder eine Antwort ausbleibt, nehmen wir Ihre Einlassung einfach als das, was sie ist: Müll!
Herr Puschner,
gerne greife ich Ihr Beispiel auf und finde, es handelt sich um einen einfachen Fall:
Die Kapazität ist meines Wissens als C = Q/U definiert, auf dem ersten Kondensator sitzen also Q1 = 100E-6 * 100 C = 1E-2 C (C hier als Coulomb), auf dem zweiten das Zehnfache, also Q2 = 0,1 C.
Bei der Parallelschaltung addieren sich die Ladungen und die Kapazitäten. Die Endspannung ist also
U = (Q1 + Q2) / (C1 + C2) = 0,11 C / 200 mF = 550 V. Einverstanden?
Der Witz ist doch nun, dass man die Formel umschreiben kann
U = Q1 / (C1 + C2) + Q2 / (C1 + C2).
Nun Q1 = C1 * U1 und Q2 = C2 * U2 eingesetzt ergibt
U = C1 / (C1 + C2)* U1 + C2 / (C1 + C2) * U2,
und das ist nichts anderes als der mit den Kapazitäten gewichtete Mittelwert der Spannungen.
Da Sie ein Beispiel mit 2 gleichen Kapazitäten gewählt haben, hätte man auch gleich direkt das arithmetische Mittel der Spannungen U1 und U2 nehmen können.
Ich schlage vor, beim Zusammenschalten einen ohmschen Widerstand einzufügen, um die Zerstörung zu vermeiden. Um solchen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, hätte man die Aufgabe auch so formulieren können: Auf welche Spannung muss man die Parallelschaltung zweier Kondensatoren der Kapazitäten C1 und C2 aufladen, damit sie die gleiche Ladung enthält wie die Einzelkondensatoren, wenn diese die Spannungen U1 und U2 aufweisen?
Ich hoffe, den Punkt – hoffentlich zu Ihrer Zufriedenheit – geklärt zu haben. Es geht mir ja gar nicht darum, das Konzept der Globaltemperatur zu verteidigen. Ich bin nur der Meinung, dass die Probleme, die man sich damit aufhalst, nichts mit ihrer Natur als intensive Größe zu tun haben. Und wenn es Situationen gibt, in denen man elektrische Spannung als intensive Größe mitteln kann (s.o.), dann sollte man das auch bei anderen intensiven Größen wie der Temperatur nicht pauschal ausschließen.
Würde mich freuen zu hören, ob Sie meiner Argumentation etwas abgewinnen können.
Freundliche Grüße,
M. Mechtel.
So ein Schwachsinn, sie haben vom Spannungsmittelwert aus intensiven Größen geschwafelt und führen uns jetzt die energetische Betrachtung vor. Und dazu haben Sie noch zwei unterschiedliche Kapazitäten mit unterschiedlichen Spannungen parallel geschaltet. – Davon wollen Sie jetzt ganz schnell nichts mehr wissen. – Ist ja schon einmal ein kleiner Fortschritt!
Auch wenn Sie jetzt geantwortet haben, ihre ursprüngliche Einlassung gehört auf den Müll, und das, was Sie jetzt glauben, zu Ihrer Entlassung schreiben zu müssen, gehört auch dorthin.
Es ist nicht nachzuvollziehen, weshalb es für Sie so wertvoll ist, sich öffentlich dermaßen zu blamieren. Aber das ist allein Ihre Entscheidung.
Mitteln Sie mal schön weiter, sie haben mit den Leuten beim PIK und darüber hinaus Tausende Anhänger. Ich bin sicher, irgendwann dreht sich bei Ihnen die Sonne wieder um die Erde, auch dafür lassen sich vordergründige Argumente finden.
Im übrigen ging es ursprünglich nicht um Kondenstoren, wo sie deren physikalische Größen kennen, sondern um Temperaturen von Medien und Massen, deren physikalische Größen über den Globus variieren und über Temperaturmessungen natürlich nicht erfasst werden und werden können.
Antworten Sie besser nicht, Sie quälen unnötig das Internet!
Und Sie sind wirklich nicht in der Lage, den Mittelwert in meinen Formeln zu erkennen?
Ach Gott, wie einfältig. Ich habe das Versehen korrigiert (siehe unten, 28.Dez. um 23:02), aber das scheint Sie nicht zu interessieren.
Da kann man sich das Kommentieren wirklich sparen, denn es ist Hopfen und Malz verloren. Weil wohl nicht sein kann, was nicht sein darf!
Ich weiß.
Genau Herr Mechtel,
wenn Sie beim Zusammenschalten einen Widerstand einschalten, setzt dieser über den erfolgenden Ausgleichsstrom elektrische Energie in Wärme um. Die fangen Sie dann am besten wie die Bürger von Schilda in einer Tüte oder einem Eimer auf und füllen diese dann über einen noch zu entwickelnden „Wärme-Elektrizitätswandler“ über einen isolierenden Trichter in die neu gebildete Kondensatorbatterie wieder ein.
Nach meinen Vorstellungen hierzu ist der Plus-Pol besser geeignet als der Minus-Pol – er ist nämlich „dicker“, und außerdem klingt „plus“ positiver als „minus“!
Und wenn Sie dann noch etwas Zeit übrig haben, können Sie den Unterschied von µF und nF studieren.
So ist es. Ich hoffe, ich muss Ihnen nicht erklären, dass es beim Zusammenschalten einen Erhaltungssatz für die Ladung gibt, aber nicht für die gespeicherte elektrostatische Feldenergie! Die nimmt nämlich beim Spannungsausgleich tatsächlich ab.
Als kleine Hilfestellung zum Nachrechnen: E = 1/2 * C * U².
Oder glauben Sie, wenn man auf den Widerstand verzichtet und die Zerstörung eines Kondensators in Kauf nimmt, dass diese Zerstörungsenergie aus dem Nichts kommt?
„So ist es. Ich hoffe, ich muss Ihnen nicht erklären, dass….“
Am besten ist es, wenn Sie gar nichts zu erklären versuchen.
Was Ihnen noch helfen kann sind viele, viele Kerzen, die von vielen verständigen Menschen zu Ihrer Erleuchtung aufgestellt werden.
Ob das dann wirklich hilft, ist eine andere Frage.
Übrigens, wenn man sich mit jemandem anlegt, tut man gut daran, sich vorher schlau zu machen, in welcher Liga derjenige überhaupt spielt.
Kreisklasse, wie bei Ihnen, ist es sicherlich nicht.
Herr Puschner, der Mechtel ist absolut blutiger Elektro-Laie, was er hier immer wieder dokumentiert, ….. der hat noch NIE geladene Kondensatoren, egal „wieherum“; zusammengeschaltet ;-)))))))
Nachtrag und Korrektur zu meiner Antwort:
Erstens ist im Text bei der Rechnung aus Mikrofarad fälschlich Millifarad geworden (ich schreibe das jetzt lieber aus statt dieser Abkürzungen).
Zweitens hatte ich übersehen, dass der zweite Kondensator in Nanofarad angegeben ist statt in Mikrofarad. Da ich aber die allgemeine Formel angegeben habe, dürfte es kein Problem sein, auf knapp 101 V als richtige Antwort zu kommen.
Wie sieht eigentlich eine parallele Schaltung mit zwei unterschiedlichen Spannungen aus?
Ist die schwarz? Kann es sein, das die theoretische Natur ihres Beispieles, eigentlich dokumentiert, das diese Mittelung in der praktischen Physik nicht funktioniert?
Herr Schulz, es ist doch klar, dass sich die unterschiedlichen Spannungen angleichen.
Im übrigen: wie wäre es mit Ausprobieren? Bisschen Elektronikbasteln. Und den ohmschen Widerstand nicht vergessen, siehe Einwand von Herrn Puschner!
„Bisschen Elektronikbasteln“
…. „Basteln“ sagt alles!
Ich haette schwoeren koennen, Herr Mechtel hat diese Schaltung schon mal ausprobiert. Leider konnte er die Farben nach dem Exeriment nicht benennen, vielleicht Gelb Rot Schwarz?
Wenn sich an den unterschiedlichen Spannungsquellen eine neue Spannung einstellt ist die dann gemittelt?
Und stellt sich die gemittelte Temperatur ueberall entsprechend ein?
So weit ich das Zusammenschalten von Spannungsquellen verstehe, sollte die Spannung vorher schon gleich sein.
Machen sie bitte das Experiment und berichten sie!
Wenn er das Experiment praktisch gemacht hätte, könnte er hier keinen Blödsinn verbreiten …… 😉 , …. oder er hat es gemacht und verbreitet deshalb hier solchen Bullshit 😉 .
Das Üble an der Geschichte ist vor allem, wieviele Millionen von Idioten weltweit ihre Schlüsse aus solchem Unsinn ziehen und den restlichen Milliarden von Erdbewohnern einen riesigen Schaden zufügen.
Man könnte meinen, dass die Abkürzung PIK für Potsdamer Institut für Klimawissenschaftskriminalität steht. Solche ehrbaren Wissenschaftlichen Genies mit Steuermillionen zu alimentieren macht mir richtig Spaß. Da mache ich gern mit 79 noch ein soziales Jahr und stelle mich anschließend als Kanonenfutter zur Verfügung. Vielleicht haben diese Strolche aber auch einfach nur Wut, dass sie leben… Ausser Bockmist bringen die feinen Herren wohl nichts zustande.
Potsdam Institut für Klimaforschungsfolgen. 😀