von Bau- und Energiefachmann Paul Bossert

Architekt, Bauingenieur und Bauphysiker, Basel-Stadt,

Beim „Klimawandel“ wird die wissenschaftliche Terminologie nicht mehr beachtet!

 

  1. Umweltschutz, Landschaftsschutz, Heimatschutz, Gewässerschutz sind OK.

Klimaschutz geht nicht, denn das Klima ist nichts anderes als das statistische Mittel des Wetters der letzten drei Jahrzehnte an den unterschiedlichsten Orten auf dieser Erde. Das Wetter kann man nicht ändern und ein statistisches Mittel kann man auch nicht schützen.

 

2. Der Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität ist zu beachten. Die Population der Störche korreliert oft mit der Geburtenrate der Bevölkerung, doch zwischen CO2 und der Erderwärmung gibt es keine Kausalität. Bei den aktuellen Studien fehlt das Experiment.

 

3. Beim Treibhauseffekt, wird behauptet, dass die IR-Rückstrahlung aus kalten Wolken und oberen Schichten (Atmosphärische Gegenstrahlung) die Erde zusätzlich erwärmt. Das widerspricht dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik nach Clausius: Warm fliesst nach kalt – wie auch bei der Strahlung von kälteren Wolken zur wärmeren Erde.

 

4. Die CO2-Treibhaus-Theorie wurde im Jahr 2009 falsifiziert. CO2 kann die erdnahen Luftschichten niemals erwärmen. Darum ist eine Dekarbonisierung der Welt und das Streben nach einer «Klimaneutralität» mit 1,5- und 2,0-Grad-Zielen obsolet.

 

5. Seit über 100 Jahren liegt die globale Oberflächen Temperatur der Erde unter 15°C. Das postulierten John Tyndall anno 1872, Svante Arrhenius anno 1896, wie auch das WMO in Genf, das die Werte für jedes Jahr neu ermittelt. Eine Klimakrise existiert nicht, denn eine gefährliche Erderwärmung über 15°C hat bis heute nicht stattgefunden.

 

6. Mit Solarenergie kann man kein hochentwickeltes Land mit Strom versorgen, denn die Effizienz ist zu gering, die Anlagen sind spezifisch zu teuer, sie verlieren nach 15 bis 20 Jahren ihre Leistungsfähigkeit und sind dann zu ersetzen. Eine Subventionierung ist erforderlich!

 

7. Die Standorte für Windenergie sind in der Schweiz marginal und aus Gründen des Landschaftsschutzes unbeliebt. Die uralte Windmühlen-Technologie weist eine zu geringe Leistung auf und muss erst noch subventioniert werden. Offshore in der BRD ist OK.

 

8. Die Fernwärme ist nicht zukunftsfähig, auch nicht klimaneutral, sie verbraucht rund 50% Müll, 50% an Erdgas und Erdöl, sie ist unwirtschaftlich und der Wirkungsgrad beträgt rund 60%. Moderne Gas und Oel-Heizungen haben einen Wirkungsgrad von 92% bis 95%. Flächendeckende Fernwärme sollte in Städten vermieden werden.

 

9. Die „EXERGIE“ von 1 kWh Strom ist weit höher als diejenige von 1 kWh Erdgas oder Erdöl.

Deshalb soll man Gebäude nicht mit Wärmepumpen beheizen. Elektrische Wärmepumpen sollten aus „kriegswirtschaftlicher“ Sicht bewilligungspflichtig und elektrische Widerstandsheizungen verboten sein

 

10. Die Schweizerischen-Energie-Vorschriften wie auch die EnEV sind falsch, weil sie sich nur auf die Verminderung der Wärmeleitung (fälschlicherweise Isolierung genannt) nach der UWert-Theorie stützt. Die U-Wert-Theorie ist nicht validiert. Die Ertüchtigung des Gebäudeparks ist unmöglich, weil Taugliche Dämmstoffe am Markt nicht erhältlich sind. Die Thermodynamik wurde bewusst vergessen!

 

Paul Bossert, Dipl. Bauingenieur FH, Architekt, Bauphysiker, Energie- und Bauschadenexperte www.paul-bossert.ch – www.klimamanifest.ch

 

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