Deutschlands grüner Selbstmord: Autoindustrie in ,größter Krise seit Erfindung des Autos‘

Daily Express

Die Autoindustrie in Deutschland steht vor einem Desaster, sind doch bis Ende des Jahres bis zu 50.000 Arbeitsplätze in Gefahr oder werden abgebaut. Analysten beschrieben es als „die größte Krise seit Erfindung des Automobils“.

Vorige Woche verkündete der Eigentümer von Mercedes-Benz Pläne, global mindestens 10.000 Arbeiter zu entlassen. Die Zahl der Arbeitsplatzverluste in Deutschland wächst damit in diesem Jahr auf 40.000 im Zuge eines massiven Einbruchs der Verkaufszahlen. Daimler will Arbeitskosten in Höhe von 1,2 Milliarden Pfund einsparen im Zuge der Vorbereitung von Milliarden-Investitionen in den Boom von Elektroautos. Audi, Tochter von Volkswagen, sprach ebenfalls davon, 10.000 Menschen zu entlassen – das sind etwa 10% der globalen Arbeitskräfte dort.

Der Chef von Volkswagen Herbert Diess warnte: „Die Autoindustrie befindet sich mitten in einem weit reichenden Umbruch“. Bereits im Frühjahr 2019 hatte VW gesagt, dass 7000 Arbeitsplätze abgebaut werden würden, wobei die Einsparungen in die Entwicklung von Elektroautos gepumpt würden.

Der US-Autoriese Ford plant, 5000 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen als Teil von breiter geplanten Umstrukturierungen, während die Auto-Zulieferer Continental und Bosch planen, dazwischen über 7000 Arbeitsplätze abzubauen.

Man schätzt, dass die deutsche Autoindustrie, in welcher 830.000 Menschen beschäftigt sind mit weiteren zwei Millionen in der Zulieferindustrie, während der nächsten drei Jahre gezwungen sein wird, etwa 34 Milliarden Pfund in Batterie-gestützte Technologien zu pumpen.

Ralf Kalmbach von der Beraterfirma Bain & Co., welcher seit 32 Jahren deutsche Autobauer berät, sagte der Financial Times: „Niemand wird in der heute bestehenden Form überleben“.

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Und hier der Auszug aus einem Hintergrund-Artikel in der Financial Times:

Grünes Deutschland im raschen Sinkflug

Financial Times

Der breite Industriesektor in Deutschland befindet sich derzeit im steilsten Abschwung seit einem Jahrzehnt. Dies unterstreicht, wie sehr der Motor der größten Ökonomie in der Eurozone ins Stottern gekommen ist.

Dem Bundesamt für Statistik zufolge sank die industrielle Produktion im Oktober 2019 um 5,3 % im Vergleich zum Oktober 2018. Darin enthalten war auch der dominante Fabrikbereich in Deutschland. Die Zahlen belegen, dass der industrielle Abschwung in Deutschland wahrscheinlich das Wachstum der gesamten Eurozone im vierten Quartal belasten wird.

Zusammen mit jüngst veröffentlichten Daten, welche einen scharfen Rückgang von Aufträgen im Oktober zeigen und damit, dass die meisten Produzenten im November weitere Schrumpfungen erwarten, belegen die Zahlen, dass der seit zwei Jahren andauernde Abschwung in Deutschland alles andere als kurz vor dem Ende steht.

„Weit entfernt davon, sich zu entspannen, könnte die industrielle Rezession in Deutschland noch schlimmer werden“, sagte Andrew Kenningham bei Capital Economics. „Die jüngsten Daten stützen unsere Ansicht, dass eine Rezession während der kommenden Jahre viel wahrscheinlicher ist als dass es nicht dazu kommt“.

Deutschlands auf den Export konzentrierte Ökonomie ist von dem Handelskrieg zwischen den USA und China betroffen, es herrscht Unsicherheit bzgl. des Brexits und die Wirtschaft erleidet einen scharfen Rückgang der industriellen Produktion. Letzteres geht zum großen Teil auch auf neue Vorschriften hinsichtlich Emissionen und der Verschiebung hin zu Elektrofahrzeugen zurück.

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Beide Beiträge übersetzt von Chris Frey EIKE