Die Vorgeschichte


Wie sich die Leser erinnern werden fand am  22.6.15 fand in den Räumen der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin eine Podiumsdiskussion über Klimawandel & Energiewende statt. Ich war  ebenso eingeladen, wie der ehemalige  Bundestagsabgeordnete der Grünen und „Vater“ des EEG Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group, Mitglied Bündnis 90/Die Grünen und der RWE Manager Andreas Brabeck, Leiter Politik Downstream/Regulatory, RWE AG. Durch den Abend sollte  als Moderatorin Frau Dr. Iris Zink, Physikerin, Wissenschaftsjournalistin und Autorin von TerraX beim ZDF führen.  Das waren zunächst mal alle.

Da ich bis auf Herrn Fell die  Einstellung der anderen beiden Teilnehmer zu den genannten Themen nicht kannte, vermutete ich zu meiner gelinden Überraschung eine ziemlich ausgewogene Veranstaltung, da ich mir nicht vorstellen konnte, dass ein Manager des RWE, das von der Energiewende fast in die Pleite getrieben wird, große Sympathien für diese Energiewende entwickeln würde, während ich bei Frau Zink zumindest der Fairness halber auf eine gewisse Neutralität als Moderatorin spekulierte. Und weil Ausgewogenheit zu den klaren Aufgaben der Bundeszentrale gehört, wie sie in ihren Statuten per Erlass festgeschrieben ist, und  dazu noch die Beachtung eines,  mir zuvor nicht bekannten „Beutelsbacher Konsenses“ , wie er in der Ankündigung ausdrücklich erwähnt wird, ausdrücklich die Zulassung von „Kontroversität“ verlangt.

Nun war mir von Anfang an klar, dass bei einer solchen Talkrunde keine Gelegenheit geben würde, irgendeine Äußerung – von keinem- direkt zu beweisen. Sie stehen erst mal und bestenfalls als reine Behauptung  oder gar als pure Meinung, im Raum. So dass es also darauf ankommt, gerade bei sehr kontroversen, vom Publikum bisher selten vernommenen Fakten, so glaubwürdig wie möglich rüber zu kommen, und das Publikum sie wenigstens im Ansatz nachvollziehen kann. Das verlangt eine einfache, an simplen Beispielen aus dem Alltag festgemachte Argumentationsweise, wobei leicht die Gefahr der Übersimplifizierung komplexer Sachverhalte besteht. Doch ist mir genau das,  so glaube ich, sogar mehrheitlich und ohne Übersimplifizierung – auch dank des fairen Umgangs miteinander- gelungen. Jedenfalls haben es mir so viele, der um die 90 im Saal  Anwesenden bestätigt.

Zurück zur Vorgeschichte:

Also, so dachte ich; ausgewogen und kontrovers, dass wird ja mal eine schöne Premiere im öffentlichen Raum.  Die Vorfreude wurde dann aber etwas gedämpft durch eine Information, die ich am 19.6.15, also drei Tage vorher, vom Veranstalter per Email erhielt. Darin stand, dass nunmehr auch noch Frau Dagmar Dehmer, politische Redakteurin und zuständig für Umwelt- und Klimathemen beim Berliner Tagesspiegel teilnehmen würde. Danach war mir schon klar, dass es mit der Ausgewogenheit wohl nicht so weit her sein würde., oder jedenfalls anders als ich es mir naiverweise vorgestellt hatte.

Denn Frau Dehmer, bis Ende 1992 Landesvorsitzende der Grünen in Baden Württemberg und danach (grüne) Journalistin, deren Leidenschaft lt. einer Blogseite der Zeit „Umweltthemen, dem Klimawandel und Afrika gilt“, war für mich keine Unbekannte, hatte ich mich doch als ehemaliger Leser des Tagesspiegel schon des Öfteren über ihre, in meinen Augen ziemlich rabiaten und oft auch ziemlich falschen, wie auch einseitigen Berichte zu Klimathemen, gewundert und z.B. per Leserbrief auch dazu geäußert.

Später erfuhr ich dann, dass ihre Einladung der Notwendigkeit  einer anderen Art von „Ausgewogenheit“, nämlich der Befolgung von Gender-Richtlinien dieser Behörde geschuldet war[1].

Nun  ja, dachte ich, wenn es denn „der Wahrheitsfindung“ dient, um ein bekanntes Zitat des 1. Kommunarden Fritz Teufel anzuwenden, und stellte mich schon auf eine etwas weniger ausgewogene, vielleicht sogar hitzige Diskussion ein. Auch deswegen weil in der publizistischen Begleitmusik so ausgewogener Presseorgane wie taz, FR, und später auch noch im copy und paste Verfahren im Kölner Stadtanzeiger, der Berliner Zeitung, der Mitteldeutschen Zeitung, wie auch beim Lobbyverein Klimaretter-Info aktiv gegen meine Teilnahme gehetzt wurde, ohne dabei viel Rücksicht auf die sonst so von allen eingeforderte Toleranz noch  Wahrheit zu nehmen.

Bei den berufsmäßigen Klimarettern wurde Frau Dehmer gar zitiert mit  den Worten: „(Sie ist als Mitdiskutantin von der Bundeszentrale eingeladen worden und) hält es „für völlig überflüssig, solchen Leuten solch ein Podium zu bieten“. Dehmer will hart gegenhalten und Limburgs Thesen entlarven.“(Hervorhebungen von mir).

Während die taz über die Hoffnung von Herrn Fell zu berichten wusste: „Zwar seien die Klimaskeptiker nicht ernst zu nehmen, sagte er der taz. „Aber meine Teilnahme wird dazu beitragen, ihre Thesen zu widerlegen.“ .

Die Diskussion

Nun, das kann ja Eiter[2] werden dachte ich mir in meinem schlichten Gemüt, aber dann kam alles ganz anders. Nicht in Bezug auf die fehlende Ausgewogenheit, die fehlte – wenn das geht- letztendlich noch mehr, weil auch die Moderatorin -als Wissenschaftlerin wie sie später gegenüber einem Gast betonte- immer mal wieder gegen mich Partei ergriff und weil auch der RWE Kollege, die Energiewende rundum begrüßte, sie solle nur nicht so schnell gehen- sondern in Bezug auf den Verlauf der Diskussion.

Und verantwortlich dafür war zum Einen, die sehr angenehme Moderatorin, Frau Dr. Zink, denn sie erteilte mir, wann immer ich höflich um das Wort bat, fast unverzüglich dasselbe, und zum anderen auch wegen der doch ziemlich vagen, teils sehr abgegriffenen, manchmal auch total übertriebenen, manchmal jeder täglichen Erfahrung widersprechenden und mir gelegentlich etwas unbedarft erscheinenden  Äußerungen  meiner Mitdiskutanten.

Die „Erneuerbaren“ machen den Strom billig

So behauptete mein Nebenmann Herr Hans-Josef Fell des öfteren mal ungerührt, dass die sog. „Erneuerbaren“ schon jetzt ganz, ganz billig seien. Und zwang damit fast das gesamte Auditorium unfreiwillig zum Lachen. Und überdies, so Fell, hätte sein EEG -das hätten Nürnberger Wissenschaftler  vom FAU kürzlich in einer Studie[3] bewiesen- dafür gesorgt, dass die Verbraucher für den Strom  rd. 11 Mrd € weniger gezahlt hätten.  Das steht tatsächlich da so drin, auch wenn sich nicht nachvollziehen lässt, und die Autoren es auch nicht recht klar machten, woher  diese Einsparung gekommen ist. So blieb mir nur übrig zu vermuten, dass die Jungs vom FAU wohl allerlei phantasiereiche externe Effekte (z.B. den von einer vermuteten Verknappung konventioneller Energiemengen, die sich auf den Preis auswirkt, wegen der erzwungenen Abschaltung der KKW, die wiederum von den „Erneuerbaren“ aufgefangen wurden. So deren Berechnung eines externen Effektes zugunsten der „Erneuerbaren“, zu dem es ohne Energiewende gar nicht gekommen wäre) eingerechnet hätten, einer Vermutung der Fell vehement widersprach. Nun, wer bei EIKE mitliest, weiß es eben besser.

So konnte ich denn weiterhin wahrheitsgemäß feststellen, dass allein in 2013, die Besitzer von EE Anlagen (besser Nachhaltig Instabile Energien NIE) rd. 23 Mrd € über die Netzbetreiber kassiert hätten für einen Strom der an der Börse ganz knapp 3 Mrd € gebracht hat.

Bild 1 reale und prognostizierte Kostenentwicklung des EEG bis zum Jahr 2022, Leider sind die Bezugsstriche leicht verschoben, ich bitte um Entschuldigung-Blau: noch zuzahlende Milliarden (20 Jahre Garantie!), rot bereits bezahlt kumuliert ; gelb jährliche Zahlung

Kostenentwicklung des EEG

Und das mit stark steigender Tendenz, und dazu noch ohne jeden Nutzen für die Allgemeinheit, denn der Ausbau, besonders im Bereich der Windenergie, gehe ungebremst weiter. Letztendlich, so mein Argument würde die Energiewende nicht nur mit 1 Billion zu Buche schlagen, wie es Ex-Umwelt-Minister Altmeier geschätzt hatte, die würden wir schon vor 2022 erreichen, sondern mit ca. 7 Billionen.

Interessanterweise gab es dazu kaum Widerspruch aus der Runde, nur Frau Dehmer, die sich im Verlauf der Diskussion wenig zu Wort gemeldet und schon gar nicht „hart gegen gehalten, oder meine Thesen entlarvt“ hatte, meinte, diese Billionen müsse man über die langen Zeiträume sehen, dann verlören sie auch ihre Schrecken. Im Übrigen hätte der Aufbau fossiler Kraftwerke ja auch viel Geld gekostet und eine Erneuerung dieser veralteten Technologie sei sowieso erforderlich gewesen. Nun ja: Dass Windparks, die (und das auch nur rechnerisch) dieselbe Strommenge liefern können, wie ein Kohlekraftwerke ca. 6x teurer sind, und Solarfelder die das auch (un nur rechnerisch) bis zu 17 x teurer sind, und dazu noch immense Flächen besetzen war ihr vermutlich nicht so geläufig.

Und wie diese täglich erfahrbare Teuerung mit der  Alltagserfahrung, die sich in jeder Stromrechnung unmittelbar niederschlägt, mit den ach so „billigen“ NIE in Einklang zu bringen ist, weiß und glaubt wohl auch nur der Erfinder des EEG, Herr Fell.  Wahres ist eben nur Bares, um ein bekanntes geflügeltes Wort abzuwandeln.

Siegmar Gabriel ist schuld

H.J. Fell hatte dann aber trotzdem schnell einen Sündenbock für diese hohe Belastung parat, nämlich den damaligen Bundesumweltminister Siegmar Gabriel. Der hätte 2009 gegen seinen Einspruch das EEG so novelliert, dass die Kosten danach rapide angestiegen seien. Doch erkannte Fell nicht, dass das EEG, wenn es gar nicht erst von ihm und 3 weiteren Kollegen erfunden worden wäre, auch nicht novelliert hätte werden müssen. Diese Logik erschließt sich ihm wohl nie.  Und wie man so schön sagt, wer so stolz auf dieses Gesetzeswerk ist, wie Herr Hans Josef Fell, der muss ertragen, dass auch für ihn gilt: „mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen“.

Die Welt wird den Hitzetod sterben

Doch gut ist es das EEG -lt Hans-Josef Fell- immer noch, denn er glaubt ganz, ganz fest daran, dass die Welt, dank der Emissionen des (immer noch nur Spurengases) CO2 unweigerlich dem Hitzetod entgegen taumeln wird, wie er mir in einer Email heute schrieb, wenn nicht durch möglichst schnelle 100 % ige Umstellung auf „Erneuerbare“ dem entgegen gewirkt würde.

Mein Einwand, dass Deutschlands Beitrag, wenn er denn erbracht würde und man die (übertriebenen) Formeln des IPCC verwendete, die prognostizierte Erwärmung (irgendwann) gerade mal um 4/1000 Grad oder weniger anstiege, ließen weder Herr Fell noch (meiner Erinnerung nach) Frau Dehmer gelten, denn wir hätten schließlich der Welt gezeigt, wie man das täte und alle anderen Länder würden bereits jetzt darin wetteifern es uns nachzutun. Costa Rica zum Beispiel würde, so Fell, heute schon zeigen, dass und wie es ginge. Ein wirklich überzeugender Beweis, jedenfalls für Herrn Fell. Und der etwas wortkarge Herr Brabeck meinte sogar, wir hätten der Welt nun die Solartechnologie (meine Anmerkung: unfreiwillig) geschenkt und daher wäre die Wirkung viel, viel stärker als es die reinen Zahlen zeigten.

Und auch als Fell behauptete, dass die NIE („Erneuerbaren“) erheblich, dank ihres Siegeszuges hierzulande mit fast 27 % prozentigem Anteils an der gesamten Stromproduktion zur Minderung der Emissionen beigetragen hätten, musste das wg. Zeitmangels unwidersprochen im Raum stehen bleiben. Im kommende Faktencheck (sobald der Tonmitschnitt vorliegt) werden wir auf diese Behauptung, wie auf viele andere genauer eingehen.

Bild 2 Energie Einspeisung der NIE vs  CO2 Emissionen der Kraftwerke zur Stromerzeugung. Einem Anstieg um 400 % bei den NIE steht eine 2 % Senkung der Emissionen gegenüber.

Die Realität. 27 % „Erneuerbare“ senken die CO2 Emissionen kaum

Hier nur soviel. Die „Erneuerbaren“  hatten 2014 bereits einen Anteil von rd. 27 % an der Stromerzeugung, jedoch sank die CO2 Emission der Kraftwerke gegenüber dem Startjahr 2000 nur um 2 %.

Ein sehr teuer erkaufter Erfolg, von dem allerding RWE Brabeck meinte, erstens, dass wir ihn uns leisten könnten und zweitens mehrheitlich eine Regierung gewählt hätten, die das umsetzt. Zum zweiten Punkt konnte man ihm nicht widersprechen, doch zum ersten Punkt erhob sich in der anschließenden Diskussion kräftiger Protest, denn die hohe Stromrechnung  können sich Leute mit kleinem Einkommen schon jetzt kaum noch leisten, sie hätten oft nur die Wahl zwischen nicht alle Tage kochen, oder ihren Strom bezahlen zu können, wie einer der Zuhörer unter Bezug auf seine Stromrechnung plastisch darstellte. Ich sekundierte ihm mit der sachlichen Darstellung, dass bereits jetzt ca. 1 Mio Haushalte ihre Stromrechnung ganz oder zeitweise nicht mehr bezahlen könnten, wenn auch manchmal aus anderen Gründen als dem EEG. Und in Groß Britannien kursiert bereits das massenhafte Phänomen der „energy pverty“. Davon sind bereits knapp 25 % der Bevölkerung betroffen.

Der Klimawandel

Nun habe ich bisher noch kaum etwas über die anfangs dominierende Klimadebatte geschrieben, das ist eigentlich schade, und sei hier ein wenig nachgeholt. Die Diskussion begann mit der Feststellung der Moderatorin, EIKE sei ja nun bloß ein Verein und betriebe keine eigene Forschung, um die Frage anzuschließen ob ich denn an den Klimawandel glaubte[4].  Ich führe aus, dass EIKE, wie auch das PIK und auch die Max Planck Gesellschaft, mit der wir uns aber nicht vergleichen wollten, als Verein organisiert sei. Schließlich brauche man eine juristische Plattform, um öffentlich in Erscheinung treten zu können. Und natürlich betrieben wir auch eigene Forschung, wie sie z.B. unserer Publikationsliste hätte entnehmen können.  Ferner würde niemand bei EIKE am ständigen Wandel des Klimas zweifeln, den gäbe es schließlich seit es Atmosphäre auf dieser Erde. Anders sei es allerdings mit dem anthropogen erzeugten Klimawandel für den es nun mal keinerlei Beweise weder experimentell noch durch Beobachtung in den vielen tausend Veröffentlichungen, die das IPCC verwendet hätte noch sonst wo gäbe. Und weil das so sei, glauben wir daran nicht. Das rief sofortigen Widerspruch von Herrn Fell hervor, der erklärte, er hätte als oder mit seinen Studenten Grundversuche mit dem CO2 dazu durchgeführt. Und wer das verneine rüttele an den Grundfesten der Physik z.B. am Energieerhaltungssatz. Nun hatte ich ja nie behauptet, es gäbe keinen anthropogenen Treibhauseffekt –obwohl man durchaus Zweifel an dieser Hypothese – so plausibel sie auch daher kommen mag- haben kann. Ich sagte nur deutlich und klar, dass er nicht zu finden sei.  Aber schon das war allen zu viel. So erklärte die Moderatorin mir und dem Publikum rundheraus, dass gerade wieder eine (Meta)Studie die ca. 12.000  papers untersucht hätte, bewiesen hätte, dass 97 % davon diese Hypothese bejahten. Und meinte wohl das sei doch Beweis genug.

Ich erwiderte, dass sie wohl die Cook-Studie meinte, was sie bejahte, und erklärte ihr dann, dass nach der neuesten  Überprüfung der Methodik dieser Studie die Verfasser zu dem Schluss gekommen seien, dass Cooks Vermutung nur 0,3 % der Studien folgten (Details dazu hier) Der Rest stimmt zwar einer Erwärmung zu, die aber eben nicht zwangsläufig anthropogen erzeugt. Und, so schob ich nach,  sei Cook kein Klimawissenschaftler sondern Psychologe. Was sie ebenfalls verneinte. Jedoch schreibt derselbe John Cook, der ein Blogger ist, welcher die Mainstream Website „SkepticalScience“ betreibt auf seiner Website

about..

(John Cook) is currently completing a PhD in cognitive psychology, researching how people think about climate change. He is also developing a MOOC (Massive Online Open Course),Making Sense of Climate Science Denial, to be released in April 2015.

W.z.b.w. oder für die Lateiner unter unseren Lesern: „qued“

Aber obwohl diese Studien, wissenschaftlich, den Klimawandel und seine vermuteten Ursachen betreffend, völlig irrelevant sind, werden sie gerne von allen  – auch und besonders häufig von Umwelt- und/oder Wissenschaftsjournalisten geglaubt. Die Betonung liegt dabei auf geglaubt. 

Es scheint ja so gut zu passen. Millionen Fliegen können eben nicht irren, oder wie es Einstein viel besser formulierte, als man ihm vorhielt, dass hundert Wissenschaftler seine Relativitätstheorie für falsch hielten, er sagte kühl: „Wenn die recht hätten genügte einer.“ 

So, nun hat der Leser ein Stimmungsbild, so wie sich diese Diskussions-Runde und das Auditorium aus meiner subjektiven Sicht darbot. Verständlich, dass ich guten Mutes, sogar locker beschwingt, diese Runde wieder verließ. Sicher hat der eine oder andere Teilnehmer  eine etwas andere Sicht der Dinge. Sollten mir daher Fehler in der Darstellung unterlaufen sein, so bitte ich um Mitteilung, dann kann ich sie überprüfen und ggf. korrigieren. Auf jeden Fall möchte ich mich noch einmal und in aller Form bei den Veranstaltern für die Organisation dieser hochkontroversen, aber trotzdem vergnüglichen Diskussion bedanken

Anmerkungen: 

[1] Übrigens, wenn sich meine Leser, so wie ich immer wieder, darüber gewundert haben sollten warum in den Quasselrunden der Öffentlich Rechtlichen immer und immer wieder dieselben Frauen auftauchen, als da sind, die strenge Sarah Wagenknecht, die immer betroffene Claudia Roth oder die burschikose, aber immer stramm linke Ines Pol von der unbedeutenden taz, um nur einige zu nennen, dann dürfte das mit diesem Gender- Ukas zusammenhängen.

[2] Für alle Jüngeren und Nichtberliner: Dieses nette Wortspiel geht auf einen Sketch, so glaube ich, der Berliner Stachelschweine zurück, die darin einen Charité Wundarzt beim Anblick eines zu amputierenden Beines persiflieren und über das ich mich als junger Mensch scheckig gelacht hatte.

[3] Die Macher selber sprechen von einem „Diskussionspapier“. Details hier

[4] Ohne Zugriff auf den Mitschnitt bin ich mir nicht ganz sicher ob sie allgemein vom Klimawandel sprach oder explizit den anthropogenen KW. Ich meine heute sie fragte ganz allgemein danach