Cap Allon
Anmerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag gehört eigentlich in den nächsten Kältereport, ist aber so ausführlich mit relevanten Informationen, dass er hier gesondert übersetzt wird. – Ende Anmerkung.
Ein tiefgreifendes, anhaltendes arktisches Wetterphänomen hat Skandinavien einen der kältesten Jahresanfänge seit Jahrzehnten beschert, mit extremer Kälte im Landesinneren Norwegens und einer erheblichen Beeinträchtigung der Windenergieproduktion in ganz Finnland.
In Zentralnorwegen sind wir erst 38 Tage im Jahr 2026, aber Roros hat bereits 15 Tage mit Temperaturen unter -30 °C verzeichnet. Diese Schwelle wurde seit 1942, als bis Anfang Februar 21 solcher Tage registriert worden waren, zu diesem frühen Zeitpunkt im Jahr nicht mehr so häufig erreicht.
Weiter östlich hat die gleiche Luftmasse eine kritische (und offensichtliche) Schwachstelle im finnischen Energiesystem offenbart.
Die Windenergieerzeugung ist fast zum Erliegen gekommen, weil durch die anhaltenden Minustemperaturen die Turbinenblätter vereisen und die Betreiber zwingen, die Anlagen abzuschalten, um Schäden zu vermeiden.
Laut dem Netzbetreiber Fingrid Oyj produzierten Windparks letzte Woche nur einen Bruchteil ihrer installierten Kapazität, obwohl Finnland in den Wintermonaten stark auf Windenergie angewiesen ist, um den Spitzenbedarf zu decken.
Die Temperaturen in der Region Ostbothnien im Westen Finnlands, wo sich der Großteil der Windkraftkapazitäten des Landes konzentriert, sind kontinuierlich auf etwa -20 °C gesunken.
Nebel in Höhe der Rotorblätter hat die Eisbildung beschleunigt und das Problem noch verschärft. Selbst dünne Eisschichten können Turbinen aus dem Gleichgewicht bringen und automatische Abschaltungen sowie längere Einschränkungen auslösen.
Finnland wird oft als Erfolgsgeschichte im Bereich der erneuerbaren Energien angeführt, hat es doch einen der höchsten Anteile erneuerbarer Energien am Endverbrauch in der EU. Aber gerade jetzt, bei hoher Stromnachfrage und hohen Preisen sind die Betreiber gezwungen, die Produktion einzustellen.
Die Kälte ist dieses Jahr wirklich extrem, und die erneuerbaren Energien Skandinaviens, mit hohen Kosten aufgebaut, um angeblich den Planeten vor einer „katastrophalen Erwärmung” zu retten, versagen in großem Stil.
Trotz massiver Subventionen haben sich erneuerbare Energien als katastrophale Investition erwiesen.
[Hervorhebung im Original]
Diese Grafik zeigt die Fünfjahres-Performance des Octopus Renewables Infrastructure Trust (ORIT):
Gleiches zeigt sich bei Greencoat UK Wind (UKW):
Und auch bei der Renewables Infrastructure Group (TRIG):
Dies ist das Urteil des freien Marktes.
Subventionen können einzelne Projekte stützen, aber sie sind nicht gleichbedeutend mit Renditen für Investoren.
Die Kälte hat auch den Süden Skandinaviens erreicht:
Die Ostsee ist bei Rügen zugefroren, wo das Eis nun den Leuchtturm umgibt:
Weiter südlich, in der Nähe von Mikoszewo in Polen, laufen die Menschen über „Pfannkucheneis”, das die Küste bedeckt:
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE





















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Der Beginn einer neuen Eiszeit ist dagegen ein Wetterereignis.
Wir müssen dennoch CO2 reduzieren und das Wärmegesetz durchsetzen,
indem wir unsere Gasinfrastruktur auch in die Luft jagen.
Habeck wollte glaube ich auch Wasserstoff aus Afrika über die pipelines unter Mittelmeer nach Deutschland fließen lassen.
Aber zuerst sprengen wir die Gasinfraktur in die Luft, damit wir die Kurve noch kriegen.
Ist sowieso bereits 5 nach 12.
-Ironie off-
In der Tat war dieser Januar der 2.kälteste seit 1988 in Skandinavien, nur der Januar 2010 war kälter. Vor allem zwischen Finnland und Estland ist die Ostsee durchgehend zugefroren.