Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT
Die Hurrikansaison im Atlantik, die offiziell am 30. November endete, war mit fünf Hurrikanen ruhiger als normal, verglichen mit einem langfristigen Durchschnitt von 7,2.
Die mit Abstand vollständigsten und zuverlässigsten Daten über Hurrikane beziehen sich auf diejenigen, die die US-Küste getroffen haben. Die US-Hurrikanforschungsabteilung, die Teil der Bundesbehörde NOAA ist, verfügt über Daten, die bis ins Jahr 1851 zurückreichen. Ihnen zufolge sind die Hurrikandaten seit den 1880er Jahren ziemlich zuverlässig, als die Küste besiedelt wurde.
In diesem Jahr hat kein einziger Atlantik-Hurrikan die USA heimgesucht. Die folgenden Grafiken liefern den stärksten Beweis dafür, dass es weder bei der Häufigkeit noch bei der Intensität von Hurrikanen langfristige Trends gibt. (Starke Hurrikane sind Hurrikane der Kategorie 3 und höher – auch hier ist kein Anstieg zu verzeichnen).
Dies steht in deutlichem Gegensatz zu dem von der BBC und Anderen regelmäßig verbreiteten Mythos, dass Hurrikane immer stärker werden. In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass der stärkste Hurrikan, der jemals die USA heimgesucht hat, der Labor Day Hurricane im Jahr 1935 war. Der zweitstärkste war Camille im Jahr 1969 und der drittstärkste war Andrew im Jahr 1992 (hier).
Was das Atlantikbecken betrifft, so verfügen wir erst seit Beginn der umfassenden Satellitenüberwachung in den 1980er Jahren über zuverlässige Daten. Noch später wurden die Hurrikan-Jagdflugzeuge robust genug, um stundenlang mitten in die stärksten Hurrikane hinein zu fliegen.
Die Hurrikan-Karten für dieses Jahr und für 1925 zeigen, warum man die heutigen Daten nicht mit denen aus der Vergangenheit vergleichen kann. Während die meisten Hurrikane dieses Jahres im mittleren Atlantik umherzogen, waren die einzigen, die vor hundert Jahren registriert wurden, alle in der Nähe des Festlandes.
Natürlich gab es auch 1925 viele Hurrikane, die nie in die Nähe der Küste kamen. Wir hatten einfach nicht die Möglichkeit, sie zu entdecken.
Selbst als in den 1940er Jahren erstmals Hurrikan-Jagdflugzeuge eingesetzt worden waren, konnten diese aus offensichtlichen Gründen nicht in die stärksten Hurrikane hineinfliegen. Eine Studie führender Hurrikanforscher aus dem Jahr 2012 untersuchte die zehn jüngsten Hurrikane der Kategorie 5 im Atlantik, die stärksten Hurrikane überhaupt. Sie kamen zu dem Schluss, dass mit der in den 1940er Jahren verfügbaren Technologie nur zwei davon als Kategorie 5 eingestuft worden wären. (Es ist erwähnenswert, dass zwei der diesjährigen Hurrikane der Kategorie 5, Erin und Humberto, ihren Höhepunkt mitten im Atlantik erreichten und beide nur für wenige Stunden diese Windgeschwindigkeiten erreichten. Vor einigen Jahren wären beide nicht als Hurrikane der Kategorie 5 eingestuft worden. Vor den 1950er Jahren wären sie überhaupt nicht entdeckt worden).
Wenn wir uns die zuverlässigen Daten ansehen, die uns zur Verfügung stehen, wird deutlich, dass es keinen Anstieg der Häufigkeit oder Intensität gibt. Dies stützt die Ergebnisse aus den USA Hurrikane
Was sagen nun die wirklichen Hurrikan-Experten in den USA?
In ihrem jährlichen Bericht über Atlantik-Hurrikane, der Anfang dieses Jahres veröffentlicht wurde, erklärte die NOAA (National Oceanic & Atmospheric Administration):
Es gibt keine eindeutigen Hinweise auf einen Jahrhunderte langen Anstieg der Zahl der Hurrikane oder schweren Hurrikane, die auf das Festland der Vereinigten Staaten treffen. Auch für die Häufigkeit von Hurrikanen im gesamten Atlantikbecken (nach Bereinigung um Veränderungen der Beobachtungskapazitäten im Laufe der Zeit) gibt es keine eindeutigen Hinweise auf einen Anstieg seit Ende des 19. Jahrhunderts bei Hurrikanen, schweren Hurrikanen oder dem Anteil der Hurrikane, welche die Intensität eines schweren Hurrikans erreichen.
Wir kommen zu dem Ergebnis, dass die historischen Daten zu Hurrikanen im Atlantik zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine überzeugenden Belege für einen durch die Erderwärmung verursachten Anstieg der Häufigkeit tropischer Stürme, Hurrikane oder schwerer Hurrikane oder des Anteils der Hurrikane, die zu schweren Hurrikanen werden, im Jahrhundertmaßstab liefern. (Link)
Die NOAA könnte nicht deutlicher sein.
Warum hat dann die BBC-Wettermoderatorin Sarah Keith-Lucas den BBC-Zuschauern vor zwei Monaten gesagt, dass „die Häufigkeit sehr intensiver Hurrikane wie Melissa zunimmt“?
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/10/atlantic-hurricane-season-2025/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE


















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