Vorbemerkung: Dieser Kältereport ist kurz und umfasst nur die ersten beiden Tage des neuen Jahres. Damit soll erreicht werden, dass sich die einzelnen Reports immer auf die jeweils vergangene Woche beziehen.
Die Fülle der Meldungen in diesem kurzen Zeitraum spricht für sich.
Meldungen vom 1. Januar 2026:
Kanada: Rekord-Schneefall am Lake Louise
Das Skigebiet Lake Louise im Herzen der kanadischen Rocky Mountains im Westen von Alberta ist unter einer Schneedecke begraben.
Bis Ende Dezember fiel in den höheren Lagen 503 cm Schnee – das erste Mal, dass das Skigebiet so früh in der Saison die 500-cm-Marke überschritten hat.
Fast das gesamte Gelände ist nun geöffnet, alle 13 Lifte sind in Betrieb und 200 Acres am Richardson’s Ridge wurden etwa drei Monate früher als geplant eröffnet.
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USA: Rekord-Schnee auch im Gebiet der Großen Seen
Eine einwöchige Einwirkung des See-Effektes hat weite Teile der Großen Seen unter einer dicken Schneedecke begraben, und auch im neuen Jahr schneit es weiter.
In Syracuse im US-STaat New York sind in dieser Saison bereits 190 cm Schnee gefallen, fast doppelt so viel wie im Jahresdurchschnitt.
Ein einziger Schneefall brachte mehr als 60 cm an einem Tag, was den zweitstärksten Schneefall seit Beginn der Aufzeichnungen und den schneereichsten Dezembertag aller Zeiten darstellt. Der Westen und der Norden des Bundesstaates New York befinden sich weiterhin im Ausnahmezustand, haben doch die Winterdienste Mühe, mit den Schneemengen Schritt zu halten.
Arktische Luft strömt weiterhin über die vergleichsweise warmen Gewässer des Eriesees und Ontariosees und sorgt für schmale, aber intensive Schneeschauer. In Redfield fiel pro Stunde bis zu 12 cm Schnee.
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USA: Kälte in Miami
Miami verabschiedete das Jahr 2025 mit dem kältesten Silvestertag seit 25 Jahren.
Die Tiefsttemperaturen fielen am Miami International Airport auf etwa 8,3 °C, im Landesinneren von Miami-Dade auf 4 bis 7 °C und in Fort Lauderdale auf fast 4,4 °C.
Laut dem NWS war dies der kälteste Silvesterabend in weiten Teilen Südfloridas seit dem Jahr 2000, als Miami 6 °C erreichte.
Zum Vergleich: Der kälteste 31. Dezember in Miami war nach wie vor der Tag im Jahr 1917 mit 1,1 °C, und die niedrigste jemals in der Stadt gemessene Temperatur liegt bei -2,8 °C.
Anmerkung des Übersetzers: In den USA ist an der Station Key West an der Südspitze der Florida Keys als einzigem Ort in den USA noch nie Frost aufgetreten. Das absolute Temperatur-Minimum dort betrug +2,3°C – in einer Umgebung mit einer Wassertemperatur über 25°C schon bemerkenswert. – Ende Anmerkung
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Iran: Kältewelle in Teheran
Die Behörden in Teheran ordneten am Mittwoch die Schließung von Schulen, Universitäten und den meisten öffentlichen Ämtern an, da die Temperaturen weit unter die saisonalen Normwerte fielen.
Die Tiefsttemperaturen in der Nacht sinken auf -6 °C, während die Höchsttemperaturen tagsüber kaum 2 °C erreichen.
Die Schließungen wurden angeordnet, um den steigenden Heizbedarf in der iranischen Hauptstadt einzudämmen. Wesentliche Dienste, darunter Krankenhäuser und Rettungsdienste, bleiben weiterhin in Betrieb, während Bankfilialen nur begrenzt geöffnet sind.
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Meldungen vom 2. Januar 2026:
Türkei, Syrien: Verstärkt Kälte und Schnee
Nachdem sich der starke Schneefall im Nordwesten der Türkei gelegt hatte, sorgten arktische Luft und klarer Himmel für einen Temperatursturz in der gesamten Provinz Bolu.
Der türkische Wetterdienst meldete im Abant-See-Nationalpark mit -21,3 °C die niedrigste Temperatur des Landes. In Samat in Gerede sank das Thermometer auf -19,4 °C, während es in Dortdivan -18,3 °C kalt wurde – allesamt Werte, die 12 bis 15 °C unter den saisonalen Normwerten liegen.
Die frische Schneedecke in Verbindung mit raschem Aufklaren über Nacht führte zu einer starken Strahlungskühlung.
Unterdessen verstärkte sich der Schneefall im Osten, beispielsweise in Erzurum, wo von erheblichen Schneemengen berichtet wurde.
Im Südosten hat der gleiche Wintersturm auch Syrien heimgesucht und neben Schnee auch heftige Regenfälle und Sturzfluten gebracht. Die Behörden haben den Unterricht in Aleppo, Idlib, Latakia, Tartus und Hama aufgrund der gefährlichen winterlichen Bedingungen ausgesetzt.
Mehr als 100 Zivilschutzteams wurden eingesetzt, um auf über 110 Vorfälle zu reagieren, darunter durch Schnee blockierte Straßen, Überschwemmungen und Unfälle aufgrund von Glatteis. Frost und Schneeverwehungen haben insbesondere in Bergregionen zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt.
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Kälte in Europa
Der vorhergesagte Kälteeinbruch hat Europa erreicht.
Arktische Luft hat sich nun über Nordnorwegen festgesetzt, wobei Karasjok (Markannjarga) und Kautokeino am frühen Freitagmorgen auf -39,5 °C gefallen sind – die bisher niedrigste Temperatur in Norwegen in diesem Winter.
Die Messungen wurden bei klarem Himmel und hoher Schneedecke durchgeführt – ideale Bedingungen für extreme Strahlungskühlung im Landesinneren von Finnmark.
Diese Kälte wird sich über das Wochenende weiter nach Süden ausbreiten und von Schottland bis zum Balkan für Störungen durch Schnee und Eis sorgen.
Weitere Aktualisierungen folgen.
In der Tat dürfte es auch bei uns in der gesamten kommenden Woche richtig kalt sein! A. d. Übers.
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Alaska: Jahresende mit historischem Schnee
Der Südosten Alaskas beendete das Jahr 2025 unter einem außergewöhnlichen, lang anhaltenden Schneesturm.
Vom 27. bis 31. Dezember blieb in Bodennähe eine arktische Luftmasse bestimmend, auf die anhaltende Südwestströmungen in höheren Schichten Feuchtigkeit aufglitt. Da bodennah kalte Luft kontinuierlich nachströmte, fiel der Niederschlag auf Meereshöhe fast ausschließlich als Schnee.
Die Gesamtmenge erreichte von Juneau nach Norden hin 91 bis 213 cm.
Allein in den letzten fünf Tagen des Dezembers wurden an der Meile 26 auf dem Glacier Highway 132,1 cm gemessen. Lena Point verzeichnete 125 cm. Der Flughafen Juneau meldete 124,5 cm, die höchste jemals gemessene Schneemenge innerhalb von fünf Tagen. Insgesamt fiel im Dezember hier 208,3 cm Schnee, was diesen Monat zum zweit-schnereichsten in der Beobachtungsgeschichte von Juneau machte.
Zu den Auswirkungen gehörten gesunkene Boote im Hafen von Juneau und vereinzelte Stromausfälle.
Auch nördlich von Juneau nahm der Schneefall zu. In der Nähe von Haines wurden Werte zwischen 155 und 201 cm gemeldet.
Ein starkes Hochdruckgebiet über dem Yukon und dem Nordwesten von British Columbia hielt die arktische Luft in den unteren Schichten fest, während ein Tiefdruckgebiet über dem Golf von Alaska für anhaltenden Nachschub von Feuchtigkeit sorgte. Wärmere Luft drückte sich über die dichte Kältekuppel hinweg und führte zu fast ununterbrochenem Schneefall. Es handelte sich nicht um einen klassischen atmosphärischen Fluss, sondern um ein Kälteblockademuster, das zu einem der bedeutendsten Schneefälle in Alaska seit Beginn der Aufzeichnungen führte.
Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 2 / 2026
Redaktionsschluss für diesen Report: 2. Januar 2026
Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
















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Die Gasspeicher müssen wieder mit billigem russischen Gas aufgefüllt werden.
Die Kriegstreiber NATO, EU und die aktuelle deutsche Regierung sollten sich bei dem russischen Präsidenten entschuldigen, damit er uns wieder mit Gas beliefert.
Wir müssen auch möglichst viel Gas verbrauchen, damit das Lebensgas CO2 in der Atmosphäre weiter steigt!