Vijay Jayaraj
Jahrelang warnten Kritiker der Klimaorthodoxie, dass eine Zukunft ohne fossile Brennstoffe eine Illusion sei. Nun geben sogar die weltweit führenden Energiebehörden zu, was Physik, Wirtschaft und Realität schon lange klar gemacht haben.
Jahrelang warnten vernünftige Stimmen außerhalb des Klima-Establishments, dass eine Zukunft ohne fossile Brennstoffe physikalisch unmöglich sei. Als Energiequellen und Rohstoffe sind Öl, Erdgas und Kohle die Grundlage der modernen Zivilisation. Kaum ein Produkt – sei es der Dünger, der die Ernährung von Milliarden Menschen ermöglicht, oder die Kunststoffe für medizinische Geräte, Smartphones und Tausende anderer Artikel – kommt in irgendeiner Weise ohne Kohlenwasserstoffe aus.
Dennoch verkauften grüne Aktivisten die Phantasterei einer „dekarbonisierten“ Welt als unvermeidlich. Angeblich stand uns der Peak Oil bevor – der Punkt, an dem die Produktion des wahrscheinlich nützlichsten Rohstoffs der Erde einen endgültigen Rückgang beginnt.
Wie eine heidnische Religion bestrafte das Klima-Establishment abweichende Meinungen, unterband Debatten und erzwang Konformität. Regierungen, Unternehmen und Medien wiederholten gedankenlos das Mantra „Netto-Null”, ohne zu verstehen, dass dieses Ziel unmöglich zu erreichen war, und ohne die Schäden vorauszusehen, die bei seiner Verfolgung entstehen würden. Die Öffentlichkeit musste sich unerbittliche Predigten, leidenschaftliche Appelle und erschreckende Vorhersagen einer mächtigen Clique von Aktivisten, subventionierten Medienplattformen und zynischen Politikern gefallen lassen.
Dennoch ist die Wahrheit von der einflussreichsten globalen Energieinformationsstelle ans Licht gekommen, der Internationalen Energieagentur (IEA). Der jüngste Politikausblick der IEA widerlegt die zentrale Behauptung der Umweltbewegung und bestätigt nachdrücklich, dass die Nachfrage nach Öl und Erdgas bis 2050 weiter steigen wird.
Die IEA geht davon aus, dass die Ölnachfrage nicht nur stabil bleibt, sondern sogar steigt – bis Mitte des Jahrhunderts soll sie 113 Millionen Barrel pro Tag erreichen, was einem Anstieg von rund 13 % gegenüber dem Niveau von 2024 entspricht. Der gleiche Bericht prognostiziert einen dramatischen Anstieg der Nachfrage nach Erdgas, insbesondere durch die Märkte für Flüssigerdgas (LNG), die von 560 Milliarden Kubikmetern im Jahr 2024 auf über 1.000 Milliarden Kubikmeter im Jahr 2050 wachsen sollen.
Nach Jahren manipulativer Modellierungen zur Validierung von Klima-Illusionen musste sich die Agentur mit harten Daten auseinandersetzen, die einen steigenden Verbrauch, wachsende Bevölkerungszahlen, industrielle Expansion und den Energiebedarf von KI, Cloud Computing und elektrifiziertem Verkehr zeigten. Diese Faktoren bedeuten, dass der Bedarf an fossilen Brennstoffen noch für Jahrzehnte bestehen bleiben wird.
Die neue Prognose der IEA erkennt auch einen Nachfrageanstieg aus dem globalen Süden an. Länder wie Indien, Nigeria und Indonesien geben dem Zugang zu Energie Vorrang vor ideologischer Reinheit. Sie bauen Raffinerien, Kohleminen und Energieinfrastruktur, um ihre Zukunft zu sichern. Klarsichtige Politiker wissen, dass die Befreiung von Millionen Menschen aus generationenübergreifender Armut Vorrang hat vor der Nachsicht gegenüber dem Wahnsinn wohlhabender Eliten, die vorgeben, wegen einer theoretischen Erwärmung um ein paar Grad in 100 Jahren schlaflose Nächte zu haben.
Der massive Ausbau von KI-Rechenzentren und die Bemühungen um Elektrifizierung – einst als Beweis für eine „grüne“ Revolution angeführt – treiben die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen in die Höhe. Das digitale Zeitalter erfordert eine kontinuierliche Stromversorgung und die dafür notwendigen Kohlenwasserstoffe.
Die Sterbeurkunde für die „Peak Oil“-Illusion wurde ausgestellt.
Warum hat sich die Energiebranche so getäuscht? Weil die Physik sich nie um politische Narrative gekümmert hat. Die Gesetze der Natur und der Wirtschaft sind unveränderlich. Die bewährte Energiequelle Kohlenwasserstoffe durch politisch bevorzugte Technologien zu ersetzen, war und ist grundsätzlich nicht machbar.
Wind- und Solarenergie sind in jeder Hinsicht furchtbar schlecht – sie sind flächen- und ressourcenintensiv und oft gerade dann nicht verfügbar, wenn sie am dringendsten benötigt werden. Wind, Wasserstoff und Solarenergie sind unpraktikabel. Punkt.
Behauptungen, dass diese Technologien wirtschaftlich sind, basieren auf Kennzahlen, welche die enormen Kosten für die Notstromversorgung (in der Regel Erdgaskraftwerke) für intermittierende Wind- und Solarenergie, für neue Übertragungsleitungen und für die Stabilisierung eines durch „grüne“ Maschinen instabil gemachten Stromnetzes ausschließen.
Fossile Brennstoffe werden daher weiterhin das Rückgrat der Stromerzeugung bleiben, wie die Daten der IEA zeigen. Selbst unter optimistischen Annahmen für das Wachstum der Kernenergie wird prognostiziert, dass Öl und Gas bis zur Mitte des Jahrhunderts dominieren werden.
Die Zahl der Klimakämpfer, die bereit sind, diese Realität zu leugnen, scheint mit jeder Woche kleiner zu werden.
Dieser Beitrag wurde erstmals veröffentlicht bei CO2 Coalition’s Substack am 17. Dezember.
Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.
Link: https://clintel.org/climate-faithful-admit-need-for-fossil-fuels/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE















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Das ist, sorry… unprofessioneller Journalismus…
Wo finde ich das Originalzitat der Gruppe?
„Klima-Aktivistengruppe Climate Faithful räumt die Notwendigkeit fossiler Treibstoffe ein.“Achso, die Wendelhälsenutten räumen ein.
Bekommen wohl Hinternsausen für ihre Finanzierung.
Ist wie Werbung im Fernsehen.
Ein Waschpulver wäscht immer weisser als das andere.
Schon vor 30 oder 40 Jahren wusch ein Waschpulver weisser als weiss.
„Ich meinte aber natürlich die Klementine, die Schauspielerin Johanna König, die von 1968 bis 1984 das Waschmittel Ariel pries. Und als Werbefigur sogar noch berühmter war als die Dany Sigel, die wiederum den rrrrrrröstfrischen Eduscho Kaffee rühmte. Aber was wissen denn die Kinder schon.
Die Klementine jedenfalls war nicht nur äußerst sympathisch, sondern auch glaubhaft. Und wenn sie in ihren Werbefilmchen (bei denen man heute übrigens in der Sekunde einschlafen würde, so hölzern und langatmig, wie sie waren) ihre Ware lobte, dann überzeugte das sogar die Oma, die sonst ein gesundes Misstrauen gegenüber der Reklame hegte. Dass zum Beispiel das Wohl der Familie nur vom Weichspüler XY abhänge, ließ sie sich nicht einreden. Selbst kummervolle Mutterblicke und Kinder, die sich über kratzige Bademäntel beklagten, konnten daran nichts ändern. So machtvoll der Einfluss des Fernsehens auch war.“
|www.servus.com/a/ko/weisser-als-weiss]
Wünsche allen ein schönes Jahresende.
Post Scriptum;
Lasst euch die Sylvesterböllerei und die Raketen nicht vermiesen.
Ist unserer deutscher heidnischer Brauch um böse Geister mit Ach und Krach zu vertreiben.
Knallerbsen, kleine Knaller, Feuerräder und Raketen sind keine Gefahr.
Eine feststehende, mit Sand gefüllte Flasche und eine Feuerwerksrakete.
Papa hat gesagt: „Zünd die Lunte an und komm zurück!“
Danach nur Verwunderung durch die Lichtblitze im Himmel.
Für Kinder ist Sylvester magisch wie Weihnachten.
Und nur mal eine Idee.
Warum nicht Ostermärkte wie Weihnachtsmärkte?
Ostara, Göttin des Frühlings, der Wiedergeburt, der Hasen und Kanickel.
Ostern ist auch die Frühjahrsequinoxe (20. März).
Eierlaufen und mit Kaninchen kuscheln.
Und warum auch nicht ein Erntedankfest Ende des Sommers?
In der französischen Bretagne gibt es immer noch die Fest Noz – die Fest Nächte.
Ausser der Unterstützung/Ankurbelung der lokalen Märkte ist es auch Zusammensein.
„Bei einem Fest-Noz werden Ketten- oder Kreistänze (alle halten sich an den Händen und Armen fest), Paartänze und Figurentänze wie der Jabadao oder die zahlreichen Avant-deux aus der Haute-Bretagne getanzt.“
In Deutschland haben die es bald geschafft, dass das Gas ausgeht.
Das wäre überhaupt die einzige Chance die Bevölkerung zum Nachdenken zu bewegen. Heute im MoMa erläuterte der Metereologe Becker das Jahr 2025 wäre zu warm gewesen, lange Zeit auch zu trocken und ausgerechnet im Urlaubsmonat Juli zu nass. Spannend dann was Eike-Leser dank Infos von Baritz/Kowatsch sowieso wissen: die Anzahl der Sonnenstunden haben wieder stark zugelegt, nicht nur im Frühling und Sommer. CO2-Schwachsinn wurde zwar nicht als Erwärmungsursache hofiert, aber auch nicht die Sonne als Ursache für Erwärmung explizit benannt. Auf die Idee unsere historischen (30-jährigen) „Vergleichszeiträume“ zur Einordnung aktueller Wetterdaten hätten noch unter hoher Luftverschmutzung und Aerosolen sprich Kondensationskernen und Wolkenbildung gelitten, kommt in den MSM sowieso niemand aus der Apokalyptikerszene. Dafür gibt es kein Geld. Ich will als Norddeutscher gerne an die Errichtung der Moorversuchsstation in Bremen 1877 erinnern, gegründet ausgerechnet um dem traditionellen Moorbrennen ein Ende zu setzen (früheste Umweltschutz-Einrichtung in Preußen). Jährliche Rauchfahnen zogen damals aus den Mooren von Holland und Nordwestdeutschland bis England, Polen bis Südfrankreich, viele Anrainer wie z.B. die kurfürstlichen Nachbarn in Westfalen machten damals Stunk sprichwörtlich wegen Stunk. Und ob die diffusen Sonnenaufgänge bzw. -untergänge der Landschaftsmaler wie William Turner den Vulkaneruptionen in der Zeit oder dem Moor- und dem Heidebrennen geschuldet waren, will ich nicht näher spezifizieren. Unbestritten ist die Luft heute viel sauberer geworden, als in jeder Dekade der letzten beiden Jahrhunderte vorher. Selbst die Osterfeuer dürfen heute nicht mehr qualmen, keine Stoppelfelder brennen und die Köhlerei ist ganz ausgestorben. Und wir beweihräuchern nur das CO2 als Treibhausgas rauf und runter. Und jetzt geht es dem Silvesterböllern an den Kragen. Nun denn, wenn’s glücklich macht.
Sie haben offenbar einfach nicht verstanden, wie das mit den Importen, Exporten, Verbrauch und Speicher zusammenhängt. Warum zeigen sie immer nur einen dieser Faktoren?
Dann zeigen Sie mal woher das Gas kommen soll. Nächste Woche kommt Schnee und -10°C die Nacht. Oder googlen Sie mal nach Gasmangellage.
Holland, Schiffs-LNG, Norwegen… Erster Treffer wenn man „Gasversorgung“ googelt:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/aktuelle_gasversorgung/start.html
Freu mich drauf.
Manche werden sich vielleicht daran erinnern das zusammenhalten und sich gegenseitig warm halten wichtiger ist als auf Internet zu daddeln.
In meiner Kindheit waren die Fenster im doppel-doppelbettzimmer von innen vereist.
Ein 10m² Schlafzimmer für 4 Knaben kann sich wohl kein Muttersöhnchen heute vorstellen.
Auch keine Môchtegern Prinzessin – Influenzerin (Werbenutte).
Wir, die sogenannte Boomer, haben erst de Wirtschaftsboom ermöglicht.
Frag mich für was Die sich verkaufen – wenn das Gas ausgeht?
Ohne Strom, kein Internet und kein Handy.
Und ohne Strom keine Daddel-Bezahlung.
„Oh gente Dame – was gibt Ihr mir um euren Körper zu nähren und euch zu erwärmen?“
Komisch – ich bin ein „Mensch“.
Ich werde keinen Sex verlangen oder Sie vergewaltigen.
Aber säubern, waschen und kochen muss Sie wohl.
Ohne Fleiss kein Preis.
Bin weder Samaritäer noch Heliliger!
„Eine Hand wäscht die Andere!“