Die Kohlendioxid-Erwärmungstheorie ist falsch – Teil 3
Teil 3: Wie sieht die CO₂-Wirkung außerhalb Deutschlands aus? Vergleich europäischer Regionen mit denen Nordamerikas.
Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch
Halten wir zunächst die bisherigen Erkenntnisse fest:
- CO₂ steigt laut Treibhauskirche seit 140 Jahren, Schuld: angeblich allein wir
- Seit 1958 (317 ppm) ist der CO₂-Gehalt auf 429 ppm in diesem Jahr gestiegen, also um 112 ppm in 67 Jahren (Quelle)
- Die Apriltemperaturen des DWD halten sich nicht an die CO₂-Anstiegskurve
- Bis 1987 haben wir eine starke April-Abkühlung in Europa
- Der Klimawandel fand in Mittel- und Westeuropa erst im Jahre 1987/88 statt
- Die wachsende Sonnenscheindauer korreliert sehr stark mit der Erwärmung ab 1988
- Viele Ursachen haben zur angenehmen Erwärmung seit 1988 geführt
Und ganz aktuell: Das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus teilt mit: „der April 2026 war der drittwärmste April weltweit, mit einer durchschnittlichen Oberflächenlufttemperatur von 14,89 °C, 0,52 ° C über dem Durchschnitt von 1991-2020 für April, so der ERA5-Datensatz. Der wärmste April war 2024 und der zweitwärmste im Jahr 2025. Der April 2026 lag 1,43 °C über dem geschätzten Durchschnitt von 1850-1900, der zur Definition des vorindustriellen Niveaus verwendet wurde.“ Quelle
Aha, der Vergleich mit einem geschätzten Durchschnitt.
Wir wollen anhand des Monats April mit Original-DWD-Daten Unterschiede im Temperaturverhalten zeigen, die absolut nicht mit der CO₂-Erwärmungstheorie erklärt werden können. Dazu betrachten wir die Temperaturen des Vereinigten Königreichs, UK. Bisher hatten wir nur Grafiken für Zentralengland (CET), jetzt mit England, Wales, Schottland und Nordirland. Im Vergleich zum DWD veröffentlicht Met Office auch die durchschnittlichen Tagesminimum- und Tagesmaximum-Temperaturen für alle Monate und Jahreszeiten. Das erspart natürlich unendlich viel Arbeit.

Abb. 1: Aufgetragen sind 2 Zeiträume, 1943 bis 1987, dann der Temperatursprung und ab 1988 bis heute. Außerdem 3 Grafikverläufe: Die obere graue Grafik fasst die Tmax-Temperaturen des Monats April, die mittlere braune Grafik die Tagesschnitte (24-Stunden) und die blaue Grafik die tiefsten Nachttemperaturen Tmin.
Interessant wird es, wenn man sich die Entwicklung der Sonnenscheindauer und die Korrelation mit den durchschnittlichen Tagesmaxima ansieht:

Abb. 2: Sonnenscheindauer (rot) für die gleichen Zeitabschnitte wie die durchschnittlichen Tageshöchsttemperatur in
Offensichtlich ist die Sonnenscheindauer ein deutlicher Treiber der Temperatur. Mit abnehmender Sonnenscheindauer vor 1988 fällt auch Temperaturtrendgerade, bei zunehmender Sonnenscheindauer steigt sie. Dieser nur visuelle Eindruck lässt sich durch Berechnung der Korrelationskoeffizienten verifizieren.
Diese Korrelation kann man durchaus als signifikant bezeichnen. An dieser Stelle möchten wir, dass die Leserinnen und Leser die beiden Grafiken von UK mit denen des DWD vergleichen (hier), vergleiche mit Abb. 2 und Abb. 3.
Alle Ergebnisse der DWD Reihen lassen sich nahezu 1:1 auf UK übertragen! (Nachfolgend das, was in Teil 2 bei den DWD Daten steht)
Tmax: bis 1987 stark fallend, Temperatursprung, seitdem stark steigend
Schnitt: bis 1987 deutlich fallend, Temperatursprung, danach deutlich steigend.
Tmin: ab 1947, 40 Jahre leicht fallend, Temperatursprung, danach ausgeglichen
Wichtige Erkenntnis, nach dem Temperatursprung 1987/88 wurden beim Monat April nur die Tage tagsüber wärmer. Damit scheidet CO₂ als Hauttemperaturregler aus.
Seit längerem beschäftigt uns die Frage, warum der DWD nicht genauso wie Met Office einen benutzerfreundlichen Zugriff auf die durchschnittlichen Tmin und Tmax bereitstellt. Wie man leicht sieht, sind die Tendenzen ähnlich, teilweise sogar fast identisch zu denen des Met Office.
Zum späteren Vergleich mit den nordamerikanischen Gebieten haben wir noch drei Gebiete in Europa, die das Temperatur-Verhalten von DWD und UK widerspiegeln

Abb.3: Westeuropa, deutlich fallende Temperaturtrendlinie bis 1987, danach steigend. Quelle: https://climatereanalyzer.org/

Abb. 4b: Die Sonnenscheindauer Österreichs korreliert wie in UK deutlich mit den Temperaturen. R = 0,36 bis 1987, R = 0,61 ab 1988 Quelle https://www.zamg.ac.at

Abb. 5: Auch Skandinavien erwärmt sich erst nach 1987. Quelle: https://climatereanalyzer.org/
Kurze Zusammenfassung bisher:
1) Der Trendlinienverlauf tagsüber richtet sich hauptsächlich nach der Zunahme der Aprilsonnenstunden, die in Europa seit 1987/88 überall zunehmend sind.
2) Die Grafiken des Artikels zeigen alle, CO₂ hat keinen erkennbaren Einfluss auf das Temperaturverhalten.
Trotz dieser erdrückenden Beweislast, welche die Sonnenscheindauer als den Haupttemperaturtreiber zeigt, wird doch hier im Blog immer wieder die CO₂-Erwärmungslüge uns allen aufgetischt. Ohne irgendeinen wissenschaftlichen Beweis anführen zu können. Die Glaubenslogik besagt: der Ausstoß von anthropogenem CO₂ steigt, die Temperatur steigt und für einen Glaubensjünger genügt das. Aus dieser Ideologie entspringen weitere Falsch-Behauptungen wie 1 Grad Erwärmung pro 100 ppm CO₂ Zuwachs. Vielleicht sollten diese, oft man CO₂-Erwärmungsglauben mitverdienenden Voodoo Experten mal über den Tellerrand hinausschauen. Wenn das CO₂ wirklich für die Erwärmung verantwortlich wäre, so sollte man dies auch anderswo auf dieser Welt sehen. Z.B in Nordamerika. Auch hier wird im Vergleich zum DWD einen benutzerfreundlichen Zugriff auf durchschnittliche Tmin und Tmax ermöglicht:

Abb. 6: Temperaturen USA seit 1895 Quelle: https://www.ncei.noaa.gov/
Wenn in 67 Jahren (1958-2026) das CO₂ um 120 ppm gestiegen ist, müsste die Erwärmung für diesen Zeitraum mehr als 1 Grad betragen. Wir haben aber hier eine fast doppelt so lange Zeitspanne von 130 Jahren und die Temperatur ist nur um 0,8 Grad gestiegen. Und in den Nächten noch weniger. Frage: Soll die CO₂-Wirkung in Amerika eine andere sein?
Die nächste Grafik wird die angeblich so starke CO₂– Erwärmungswirkung noch mehr in Frage stellen.
Hier bleiben die Temperaturen über 130 Jahre konstant. Keine Erwärmung im April. Wo ist die CO₂-Wirkung im April? Nirgends! Schauen wir genauer hin und nehmen die Jahre ab 1988:
Merke: In diesen Bundesstaaten wird es sogar kälter seit 1988. Und das in einem Zeitraum als die CO₂-Zunahme in der Atmosphäre besonders stark war.!! Das ist ein weiterer klarer Beweis gegen die CO₂-Treibhauskirche mit ihrem Geschäftsmodell Klimahysterie.
Man vergleiche die entsprechenden Grafiken aus Europa. Dort haben wir ab 1988 überall stak steigende Trendgeraden, die von den Kritikern mit dem Anstieg des CO₂ erklärt werden. Und hier in den USA genau das Gegenteil, fallende Trendgeraden. Wo ist hier das CO₂?
Bleiben wir im Nordwesten der USA:

Abb. 9a, b: Region Northwest in den Vereinigten Staaten mit den Bundesstaaten Oregon Washington und Idaho. Quelle Grafik 7,8,9: https://www.ncei.noaa.gov/
Wie schon in den nördlichen Rockies und Plains sind die Temperaturtrendgeraden ab 1988 fallend, obwohl auch hier in den USA der CO₂ Gehalt der Atmosphäre genauso gestiegen ist wie in Europa bzw. der ganzen Welt. Scheinbar weigert sich das CO₂ hier erwärmend zu wirken…..In Teil 1 haben wir übrigens auch gezeigt, dass auch in der Antarktis keine Aprilerwärmung in den letzten 45 Jahren feststellbar ist.
Mit diesen Grafiken haben wir deutlich gezeigt, dass die ganze Diskussion der CO₂ Erwärmung Deutschland und Europa hinfällig sein sollte. Es sind ganz andere Gründe, die für die Erwärmung verantwortlich sind. Mögliche Ursachen wurden u.a. in Teil 1 aufgeführt.
Gesamtergebnis: CO₂ macht kein Klima heiß, egal ob der derzeitige globale CO₂-Anstieg hauptsächlich vom Menschen verursacht ist oder natürlichen Ursprungs. Diese Definition ist somit absolut falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe
Merke: CO₂ ist überhaupt kein Temperaturregelknopf, wir werden belogen!!!
Zum Schluss noch zwei Grafiken aus Kanada und eine aus Alaska, deren Temperaturverhalten mit CO₂ nicht erklärbar ist. Im Süd-Westen Kanadas nehmen wir die Station Kamloops, in der Mitte im Westen die Station Whitehorse und im Süden am Golf von Alaska, Juneau.
Beachte: Ab 1987/88 treten teilweise viel höhere Temperatursprünge auf wie in Deutschland. Von Mitteleuropa wissen wir als Grund, dass sich die Großwetterlagen schlagartig geändert haben. Für diese nun aufgeführten Teile der Welt könnten uns vielleicht andere Forscher durch ihr Wissen helfen.
Die von der Voodoo-Wissenschaft erfundene Kohlendioxid-Erwärmungslüge zeigen auch die nächsten drei Grafiken.

Abb. 10a,b,c Keine Erwärmung in den letzten 39 Jahren, dafür ein Sprung der Trendgeraden von bis zu 2 Grad ! Quelle: https://www.giss.nasa.gov/
Am Beispiel von Juneau, WMO ID 70381, soll außerdem gezeigt werden, wie GISS in unregelmäßigen Abständen die Temperaturen ‘verändert‘! Dazu nehmen wir den aktuellen Datensatz von 2026 und vergleichen ihn mit dem aus dem Jahr 2024:
Hier wird deutlich, wie mit den Temperaturen herum getrickst wird: Die Vergangenheit (braun/orange) wird kälter gemacht, damit die Abkühlung (blaue Linie) nicht so deutlich ausfällt. Die Trendlinie in Abb. 10c zeigt übrigens eine Trendgerade aus einem noch älteren Datensatz. Daher die unterschiedlichen Steigungen. Alle drei Datensätze sind bei uns archiviert!
Dieses Ergebnis aus 10a – 10c wird mit einer Grafik aus Alaska und Nordkanada bestätigt: Keine kontinuierliche Erwärmung, sondern es wurde wärmer durch Sprung der Temperaturtrendgeraden, hier um ca. 2,4 bzw 1,9 Grad!
Schaut man sich die Arktis-Temperaturen für April 2026 von Copernicus an, erhält man folgende Aussage: „Temperaturtrend: Die Arktis erwärmt sich weiterhin schneller als der Rest der Welt“. Dies steht natürlich im krassen Gegensatz zu dem, was in den Abb. 10 – 12 zu sehen ist. Die Daten von GISS (Abb. 10 und 11) sowie ERA 5 Daten (Abb. 12 a, b) zeigen eine mehr oder weniger stark fallende Temperaturtrendgerade und schon gar keine schnellere Erwärmung als der Rest der Welt! Werfen wir noch einen Blick auf die Daten der gesamten Arktis (nördlich des nördlichen Polarkreises):

Abb. 13: Der ERA 5 Datensatz zeigt eine seit ca. 20 Jahren fallende Temperaturtrendlinie. (alle Startjahre ab 2007 liefern fallende Trendlinien!) Selbst der gute Parabelfit (Polynom 4. Ordnung) ist seit 10 Jahren fallend.
Trotzdem wird für die Arktis (April-Temperatur) behauptet, sie erwärme sich weiterhin schneller als der Rest der Welt (Steigung, April ab 2007, ‘Rest der Welt‘: + 0,039)!
Einschub von Christian Freuer: Interessanterweise erwärmt sich den Medien zufolge jede einzelne Stelle der Welt schneller als der Rest der Welt:
Zusammenfassung:
1) Die Temperaturtrendlinien verlaufen in Europa und Nordamerika unterschiedlich, sie sind sogar ab 1988 gegenläufig.
2) Die Grafiken des Artikels zeigen allesamt: CO₂ hat keinen erkennbaren Einfluss auf das Temperaturverhalten.
3) Alle teuren Maßnahmen zur CO₂-Reduzierung sind ein Geschäftsmodell und ändern am Temperaturverlauf überhaupt nichts. Sie müssen sofort eingestellt werden, weil diese unser Land ruinieren.
4) Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt einer allumfassenden Politik gestellt werden. Der Erhalt einer sauberen Luft, sauberes Wasser und intakte Naturlandschaften mit genügend Bodenfeuchte sollten das gemeinsame Ziel sein und nicht die planmäßige Angstmacherei, die Klimahysterie mit einem angeblichen und nur erfundenen angeblich gefährlichem Treibhausgas.
5) Das Leben auf der Erde ist auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Kohlendioxid ist das Transportmittel für den Kohlenstoff. Die Erde braucht höhere CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre und nicht weniger. Der CO₂-Optimumsbereich für die Schöpfung Erde sollte endlich wissenschaftlich erforscht werden
6) Wer CO₂ verdammt als Klimakiller oder Klimagift, versündigt sich an der Schöpfung. Das gilt insbesondere für die beiden christlichen Kirchen.
CO₂
Bild: Bálint Jozséf. Kohlendioxid ist das irdische Schöpfungsgas, siehe unseren Artikel hier
7) Wir alle sind aufgerufen, diesem unheilvollen Geschäftsmodell Klimahysterie durch Kohlendioxid ein Ende zu bereiten. Jeder so wie er kann und wie er es für richtig hält. Eine Klimakatastrophe ist weit und breit nicht in Sicht. Die ist frei erfunden. Es geht um Macht und um unser Geld. Die in den Medien gebetsmühlenartig verkündeten Panikmeldungen sind entweder Übertreibungen oder Folgen einer bisher verfehlten Natur- und Umweltpolitik. Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit. Wie lange wollen wir uns das noch bieten lassen?
Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Natur- und Umweltschützer
Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer










