Mein Beitrag zur nächsten Bücherverbrennung

von Uli Weber

In einem Zeitraum von fast zehn Jahren hatte ich meinen hemisphärischen Stefan-Boltzmann-Ansatz auf dem Internet-Blog des Europäischen Instituts für Klima und Energie e.V. (EIKE) in 60 Artikeln zum hemisphärischen Konvektionsmodell entwickelt. Ich bedanke mich bei Herrn Dipl. Ing. Michael Limburg, Vizepräsident von EIKE, der bereits im Jahr 2017 meinen ersten populärwissenschaftlichen Artikel auf den EIKE-Blog übernommen und dort danach 59 weitere „hemisphärische“ Artikel in Erstveröffentlichung gegen alle internen und externen Widerstände durchgeboxt hatte.

Dieses Buch enthält eine Auswahl aus diesen Artikeln als aufeinanderfolgende abgeschlossene Kapitel, in denen sich diese Entwicklung und die Verifikation meines Ansatzes nachvollziehbar darstellen. Ich bitte den interessierten Leser um Nachsicht für die durchgängigen SW-Abbil­dungen in der Druckauflage; sie ist schon so teuer genug geworden und hätte sich mit den originalen Farbabbildungen im Preis fast verdoppelt.

Der Autor hatte vor knapp zehn Jahren lediglich die Kindergartenkenntnis von Tag und Nacht in die Überlegungen um die terrestrische Temperaturgenese eingebracht und das Stefan-Boltzmann-Gesetz auf das reduziert, was es physikalisch wirklich beschreibt, nämlich die Augenblicksbeziehung zwischen einem erwärmten (Schwarz-)Körper und seiner gleichzeitigen Abstrahlungsleistung, also,

Temperatur erzeugt Strahlung (Stefan-Boltzmann-Gesetz).

Mathematische Durchschnittswerte haben in einer physikalischen T-hoch4-Beziehung überhaupt nichts zu suchen, weder in dieser Beziehung selbst noch in ihrer Umkehrung (Inversion). Die Inversion dieser S-B-Beziehung, also

die Erzeugung von Temperatur durch Strahlung (Inversion des S-B-Gesetzes),

lässt sich also nur für Flächen berechnen, die eine einheitliche Strahlungsleistung erhalten.

Nur mal so am Rande für diejenigen mit der verbreiteten Auffassung, man könne das S-B-Gesetz nicht auf die Erde anwenden, weil sie kein Schwarzkörper sei. Wenn Sie mal eines der herrlichen Earthrise-Bilder der NASA anschauen, dann sehen Sie genau die sogenannte Albedo unserer Erde:

Abbildung 1: High-Resolution Earthrise – Quelle Wikipedia – Urheber: NASA / Goddard Space Flight Center / Arizona State University – gemeinfrei

Die Albedo oder „Weiße“ bezeichnet die Rückstrahlfähigkeit eines Körpers. Bei unserer Erde sind das etwa 30%; und in diesen 30% spielen sich auch alle unsere eigenen optischen Wahrnehmungen auf der Erde ab. Die übrigen 70% Sonnenlicht werden dagegen hier auf der Erde in Wärme umgewandelt und am Ende ihres energetischen Transportweges als IR-Strahlung in den Weltraum abgestrahlt. Für diese 70% Sonnenlicht ist unsere Erde also tatsächlich ein Schwarzer Körper.

Womit wir beim sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ angelangt wären, der unsere Erde angeblich von einer „natürlichen Temperatur“ von -18°C um 33° auf die sogenannte „gemessene globale Durchschnittstemperatur“ von +15°C erwärmen soll. Wie in diesem Buch ausführlich beschrieben und bewiesen wird, kann die Sonne die Taghalbkugel unserer Erde sehr wohl auf die gemessene Durchschnittstemperatur erwärmen – und auf der Nachtseite wirken die Ozeane als riesige globale Warmwasserspeicher. Wobei man nicht vergessen sollte, dass die morgendliche Sonneneinstrahlung im eingeschwungenen System Erde keinesfalls auf 0 Kelvin aufsetzt. Man darf eben nur nicht die Sonneneinstrahlung über Tag und Nacht mitteln und daraus dann eine „natürliche“ Temperatur unserer Erde ableiten wollen, wie das im 24h-THE-Paradigma geschieht.

Ein Beispiel, das diese Erkenntnis widerspiegelt: Ein Mann, nennen wir ihn Mr. Sun, fährt am Frühlingsanfang von Berlin nach Lyon, eine Strecke von etwa 1.200 km. Er benötigt dafür 12 Stunden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und übernachtet dort in einem Hotel. Im Morgengrauen tankt er dann zur Weiterfahrt an einer Tankstelle voll, und sein Navigationsgerät zeigt ihm an, dass die Fahrt Berlin-Lyon 24 Stunden gedauert hat und die Durchschnittsgeschwindigkeit seines Autos nur 50 km/h betragen hat.

Was ist an dieser Berechnung falsch und was sagt sie über den natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt aus?

Alle konventionellen Erklärungen für eine atmosphärische Erwärmung der sogenannten „natürlichen Temperatur der Erde“ von 33° fallen in die Rubrik Paraphysik, weil sie die Hauptsätze der Thermodynamik verletzen:

Der erste Hauptsatz besagt, dass Energie weder geschaffen noch zerstört werden kann – sie ist einfach da oder auch nicht – und der THE kann eben keine zusätzliche Energie erzeugen.

Der zweite Hauptsatz sagt, dass ein kälterer Körper einen wärmeren Körper nicht weiter erwärmen kann. Dieser HS impliziert auch, dass sich ein Körper nicht durch seine eigene Abstrahlung weiter erwärmen kann.

Nachfolgend Abbildung 2 mit einer grafischen Erklärung aus einem meiner EIKE-Artikel:

Selbstverständlich strahlen sich zwei Körper, hier rot und blau, ständig gegenseitig an. Aber wenn der geneigte Leser jetzt die unterschiedlichen Dreiecke als Symbole für die temperaturspezifischen Planck-Kurven versteht, dann wird offensichtlich, dass der kältere Körper gar nicht das Leistungsspektrum besitzt, um den wärmeren Körper noch weiter zu erwärmen. Denn wie wir auf der rechten Seite sehen, fehlt dem blauen Körper bereits der überstehende rote Teil, über den sein Spektrum ja noch weiter hinausgehen müsste, um den roten Körper noch weiter zu erwärmen. Um es also noch einmal ganz deutlich zu sagen: Die Erfindung einer atmosphärischen Wärmequelle namens „atmosphärischer Treibhauseffekt“ ist paraphysikalisch religionsstiftender Humbug. Erstens kann die Atmosphäre keine Energie erzeugen und zweitens könnte die kältere Atmosphäre die wärmere Erdoberfläche auch gar nicht weiter erwärmen. Der Effekt der Erdatmosphäre besteht vielmehr ganz im Gegenteil darin, dass die Energieübertragung zwischen der Erdoberfläche mit 15°C und der sogenannten „Abstrahlungshöhe“ mit -18°C allein durch Gastransport erfolgt. Und durch die gravitativ bedingte Ausdehnung des Luftvolumens beim Aufstieg von der Erdoberfläche zur „Abstrahlungshöhe“ sinkt dann ganz einfach dessen spezifischer Energieinhalt.

Die Temperaturdifferenz von 33° zwischen Erdoberfläche und „Abstrahlungshöhe“ ist also ganz allein einer Art „gravitativer atmosphärischer Dämmung“ geschuldet, die der barometrischen Höhenformel gehorcht. Zum besseren Verständnis sei auf meinen EIKE-Artikel „Sprechen wir noch mal über die terrestrische IR-Abstrahlung“ verwiesen.

Auch das Kohlenstoffdioxid (CO2) spielt als „Heiliger Geist der Atmosphäre“ eine tragende Rolle in der Klimareligion. Und lachen Sie jetzt bloß nicht über die Menschen im Mittelalter. Denn wir stehen mitten in einem klimareligiösen Abklatsch des Angstchristentums, wo sich eine schulisch gebildete Mehrheit nicht traut, das selbst erworbene Wissen anzuwenden und lieber auf die Scharfmacher des Klimawahns hört. Denen ist es inzwischen sogar gelungen, die Grundlage der Photosynthese und damit allen Lebens auf unserer Erde, das Kohlenstoffdioxid (CO2), in unserer ach so aufgeklärten Zeit inzwischen als eine Art „Klimagift“ zu verleumden, dessen anthropogen erzeugte Zusatzmenge zu einer menschengemachten Klimakatastrophe führen soll. Zum Beweis wird angeführt, dass der CO2-Gehalt unserer Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung, die man mit dem Jahr 1850 datiert, von 280ppm auf heute über 400 ppm angestiegen ist, was bereits jetzt zu einem katastrophalen Temperauranstieg geführt haben soll. Die GOOGLE-KI bezifferte diesen aktuellen CO2-Gehalt der Erdatmosphäre am 7. August 2025 mit etwa 427 ppm. Am selben Tag erschien auf EIKE der Artikel „OCO-Satelliten: Ausgefallene Geräte, leere Taschen“ von Willis Eschenbach als deutsche Übersetzung mit der nachfolgenden Abbildung:

Abbildung 3 (hier im Original – Image credit: Courtesy NASA/JPL-Caltech*)

Gemittelte CO2-Konzentration vom 1.10.-11.11.2014 mit Bezug zur EIKE-Übersetzung von „OCO-Satelliten: Ausgefallene Geräte, leere Taschen“ (Willis Eschenbach)

Artikel auf https://wattsupwiththat.com/2025/08/05/oco-satellites-fancy-tools-empty-pockets/

*) JPL Image Use Policy (https://www.jpl.nasa.gov/jpl-image-use-policy/) mit Hervorhebungen:

Unless otherwise noted, images and video on JPL public web sites (public sites ending with a jpl.nasa.gov address) may be used for any purpose without prior permission, subject to the special cases noted below. […..]. By electing to download the material from this web site the user agrees: 1. […..] 2. to use a credit line in connection with images. Unless otherwise noted in the caption information for an image, the credit line should be „Courtesy NASA/JPL-Caltech. 3.[…..]

Roter Kreis (vom Autor eingefügt): Hawaii mit dem Mauna Loa Institute, dem CO2-Delphi des religiösen Klimawahns

In dem Artikel von Willis Eschenbach geht es um die Sinnfälligkeit des kontinuierlichen CO2-Monitorings durch die Orbiting Carbon Observatory-Satelliten (OCO) der NASA, dessen wirtschaftlicher Nutzen von Eschenbach bezweifelt wird, Zitat aus der deutschen Übersetzung:

Wenn also die Medien mit gerechter Empörung über die bevorstehende Abschaltung der OCO-Satelliten aufwarten, dann nicht, weil die Welt dadurch Operationen, Geld oder sogar umsetzbares Wissen verlieren würde. Es liegt daran, dass viele institutionelle, akademische und beratende Interessen einen zuverlässigen Geldgeber verlieren würden – eine Rechtfertigung für mehr „dringende“ Forschung, mehr Personal, mehr Server, die im Dienste einer endlosen, meist zirkulären „Klimaverifizierung“ brummen.

Könnte ich eine geheime Milliardenindustrie übersehen haben, die still und leise auf Echtzeit-OCO-Daten aufgebaut wurde? Nun, sicher. Und wenn diese Einhörner nächste Woche mit dem Daytrading beginnen, werde ich mich entschuldigen.

Bis dahin lautet die offensichtliche Antwort: Wenn der einzige messbare Nutzen eines Satelliten darin besteht, Forschungsmitarbeiter zu beschäftigen und PowerPoint-Präsentationen anschaulich zu gestalten, ist es besser, das Ding verglühen, die Lichter im OCO-Hauptquartier ausgehen zu lassen und abzuwarten, ob vielleicht, nur vielleicht, jemand eine direkte Verwendung für Satellitendaten findet, die nicht nur eine weitere Übung in wissenschaftlicher Nabelschau ist. Andernfalls sollte man es beim Namen nennen:

Ein sehr ausgefallener, sehr teurer kosmischer Zuschauersport.

Irritierend ist sowohl die fehlende Datenanalyse von Eschenbach selbst, als auch die ausgebliebene Reaktion der Leserschaft von EIKE auf die in der Abbildung 3 dargestellten CO2-Daten, denn alles an dieser Abbildung schreit geradezu nach einer vernichtenden Kritik am steuereintreibenden CO2-Paradigma:

  • Die CO2-Messungen vom NOAA Global Monitoring Laboratory auf Big Island, Hawaii (roter Kreis) sind globaler Goldstandard der CO2-Messungen, liegen aber in einem Bereich (türkis-grün) mit reduziertem atmosphärischen CO2-Gehalt. Und das, obwohl dieses Labor auf einem aktiven Vulkan liegt.
  • Die industriellen Zentren in Nordamerika und Europa sind in den satellitengestützten CO2-Daten kaum erkennbar, dafür aber das „Entwicklungsland“ China mit seinem ungeheuren CO2-Ausstoß. Und wenn wir 2030 schließlich unsere Industrie zerstört haben, wird Chinas CO2-Beitrag erst noch festgelegt werden.
  • Keines der westlichen Industrieländer sticht CO2-mäßig heraus, obwohl sich doch jedes einzelne für sich angeblich schneller erwärmen soll, als der Rest der Welt – bis auf China?
  • Die Polarkalotten sind in dieser Grafik ausgespart, obwohl die sich nun angeblich gerade am schnellsten erwärmen sollen, und die Satelliten sogar auf polaren Umlaufbahnen messen.
  • Die wesentlichen atmosphärischen CO2-Akkumulationen befinden sich vielmehr im Landbereich der geografischen Tropenzone.

Kein Wort davon in Eschenbachs Artikel oder auf der Kommentarfunktion zur EIKE-Übersetzung. Offenbar sind auch die Klimarealisten für Framing anfällig und nicht einmal bereit, die Steilvorlagen der klimareligiösen Gegenseite für die eigene Argumentation zu nutzen.

Und auch die sogenannte „gemessene globale Durchschnitttemperatur“ von etwa 15°C hat sich seit dem Beginn der Industrialisierung, der gemeinhin mit dem Jahr 1850 verknüpft wird, gar nicht verändert, auch wenn inzwischen krampfhaft versucht wird, diese Temperatur auf 14°C abzusenken; aber die Beweislage ist einfach erdrückend:

1850 Professor Dr. Anders Levermann vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat in der 24. Sitzung des Bundestags-Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit am 28.11.2018 die sogenannte vorindustrielle Durchschnitts­temperatur mit 15 Grad angegeben. (Mit Dank an Herrn Dieter Jakob für seinen diesbezüglichen EIKE-Kommentar vom 26. Juli 2025 12:55)

1906 Bei Svante Arrhenius wird in der Veröffentlichung „Die vermutliche Ursache der Klimaschwankungen“ (1906) die gemessene Globaltemperatur mit 15°C benannt.

1941 Und auch Milutin Milanković gibt in seinem Werk „Kanon der Erdbestrahlung und seine Anwendung auf das Eiszeitproblem“ (1941) die globale Durchschnittstemperatur mit etwa 15°C an.

2016 Stefan Rahmstorf hatte das neue 14°C-Dogma am 12. Februar 2018 auf SciLogs verteidigt, dabei aber ausgerechnet ein Sekundärzitat auf die NOAA aus dem Jahr 2016 mit 14,83°C kritisiert.

2025 Die GOOGLE-KI gibt die gemessene Globaltemperatur am 02.08.2025 mit 15°C an.

Die entsprechenden Originalquellen sind im Anhang meines Artikels „Die terrestrische Temperaturgenese: Jede einzelne von 86.400 Sekunden des 24h-Tages zählt!“ sowie im Nachtrag auf der dortigen Kommentarfunktion zu finden.

ERGO: Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die „gemessene globale Durchschnitts­temperatur“ von 15°C gar nicht verändert. Der Anstieg des atmosphärischen CO2-Anteils spielt für unser Klima also überhaupt keine Rolle. Damit ist eindeutig bewiesen, dass auf unserer Erde gar kein „natürlicher atmosphärischer CO2-Erwärmungseffekt“ existiert, und daher kann es auch keine Klimakatastrophe durch die menschliche Nutzung fossiler Energien geben.

Das Buch:

Mein Beitrag zur nächsten Bücherverbrennung: Es gibt keinen atmosphärischen Treibhauseffekt

Autor: Uli Weber

Verlag: BoD – Books on Demand

Erscheinungsdatum: 22.09.2025

Paperback – 202 Seiten – 21,99 €

ISBN-13: 9783695188666

E-Book 14,99 €

ISBN-13: 9783695147267

 




Windräder in Oberbayern – ein Bildbericht

Dr. Lutz Niemann

Nach der bayerischen Landtagswahl im Oktober 2023 hatte die Bayerische Staatsregierung Söder / Aiwanger angekündigt, bis 2030 aus Voltaik 40 Terawattstunden Strom zu erzeugen und 1.000 neue Windräder zu bauen. Jetzt wurden im Hofoldinger Forst südlich von München 3 Windräder gebaut, jeweils ein Windrad auf dem Grund der Gemeinde Otterfing, Sauerlach und Aying. Anfänglich war ein viertes Windrad im Wald der Gemeinde Brunnthal geplant, daraus wurde nichts. Der Grund war nicht zu erfahren. Vielleicht hatten die Bürger vom Brunnthal erkannt, daß jedes Windrad ein Sargnagel für Deutschlands Wirtschaft darstellt und wollten daher nicht zum Untergang unseres Landes beitragen.

Hier ein Bildbericht, um die ungeheuren Dimensionen der Gerätschaften beim Bau zu zeigen.

Der Fuß vom Windradl wird demnächst mit Beton vergossen

Der untere Teil ist aus Betonfertigteilen zusammengesetzt

Der Mobilkran wird aus Einzelstücken zusammengesetzt

Nachdem das Maschinenhaus droben war, wurde der Kran noch einmal umgelegt um notwendige Änderungen für die Installation der Flügel vorzunehmen.

Weitere Bilder sind hier zu finden: https://www.windenergie-hofoldinger-forst.de/baufortschritt/

 

 

 

Ein eindrucksvoller 14-Minuten-Film zum Transport von Flügeln ist hier zu finden:

https://www.youtube.com/watch?v=kVtWYn4jbOI

Die Infotafel

Bei der Energiewende wird vertuscht, getrickst, gelogen

Aus den Zahlen auf der Infotafel errechnen sich 1700 Volllaststunden pro Jahr. Diese Anzahl von Volllaststunden wird im Süden von Deutschland nicht erreicht. Ich habe oft das Windrad auf dem Schuttberg im Norden von München besucht und aus den dort angezeigten Zahlen 1200 bis 1300 Volllaststunden pro Jahr ausgerechnet. 1700 sind 35% mehr als 1250. Die ganze Kalkulation der Windräder wird vermutlich um 35% falsch sein.

Es handelt sich um einen Bürgerwindpark, bei dem sich zu 25% der Kosten (= 6 Mill. EURO) die Bürger der jeweiligen Gemeinde mit Einlagen beteiligen konnten. Die Einlagen der Bürger werden mit 6% verzinst, ein beachtlicher Zinssatz, höher als Einlagen bei der Sparkasse. Der Zinssatz für das Fremdkapital (=21 Mill. EURO) errechnet sich zu 3,75%.

Innerhalb 2,5 Std. war der ausgeschriebene Betrag der Bürgerbeteiligung gezeichnet. Man sieht mal wieder: „Mit Speck fängt man Mäuse“, und der wirksamste Speck auf Menschen ist nun einmal Geld und hier die hohe Verzinsung.

Der Zusatzbetrag für die höheren Zinszahlungen an beteiligte Bürger beträgt 135 000,- EURO im Jahr. Kann man diesen Betrag „Aufwendungen zur Bestechung“ der Bürger nennen, damit sie die drei weiteren Sargnägel für die Wirtschaft unseres Landes akzeptieren?

Auf der Internetseite https://www.windenergie-hofoldinger-forst.de/ ist der Umsatzerlös vom 3,22 Mill. EURO pro Jahr der 3 Windräder zu finden. Da aber tatsächlich nur 35% weniger Strom zu erwarten ist, wird der Umsatzerlös auch nur 35% weniger sein, das sind 2,1 Mill. EURO. Es errechnet sich mit dem erhofften Erlös ein Strompreis von 11 ct/kWh – das ist offenbar der derzeitige Preis für den nach dem EEG subventionierten Windstrom.

Zum Vergleich: Das Kernkraftwerk ISAR 2 hatte seinen Strom für 2,4 ct/kWh erzeugt — wie kann bei dem Umstieg von Kernstrom auf Windstrom diese gigantische Verteuerung des Stroms als ein Fortschritt bejubelt werden??? Eine andere Meinung ist hier zu finden.

Auf der Internetseite ist die Adresse von einem Energiemonitor zu finden, hier ein Beispiel:

Man erkennt daß Wind (blau) und Sonne (gelb) den Verbrauch (rote Linie) noch nicht ganz decken können. Manchmal weht der Wind, meistens aber auch nicht. Aber es gibt einen gigantischen Fortschritt bei der Energiewende in Oberbayern, daß nämlich der Solarstrom oft 24 Stunden am Tag fließt. Ich vermute, daß demnächst der Nobelpreis für Physik nach Bayern vergeben wird — oder vielleicht ist es doch nur der Nobelpreis für Füsig?

 




Deutsche Energiewende in der Klemme

„Der Schweizer Wissenschaftsjournalist Alex Reichmuth ist einer der wenigen publizistischen Stimmen im deutschsprachigen Raum, welche die Themen Klimaschutz und Energiewende kritisch beleuchten. Nun hat Reichmuth im Rahmen seiner Tätigkeit für die liberale Online-Plattform nebelspalter.ch seinen ersten Newsletter „Klima und Energie“ verschickt, der künftig wöchentlich erscheinen wird. Dieser Newsletter soll fundierte Informationen, klare Analysen und unabhängige Einschätzungen bieten. Einen besonderen Fokus richtet Alex Reichmuth dabei auf Entwicklungen in den Bereichen Klima und Energie, die in anderen Medien unbeachtet bleiben oder einseitig dargestellt werden.

In der ersten Ausgabe des Newsletters geht es unter anderem um die deutsche Energiewende in der Klemme, um den Entscheid von Hamburg, das Netto-null-Ziel bereits 2040 zu erreichen, sowie um übertriebene Warnungen vor sogenannten Klima-Kipppunkten.

Worum geht es?

  • Die deutsche Regierung will in den nächsten Jahren bis zu 40 grosse Gas-Reservekraftwerke bauen, die immer dann Energie liefern, wenn der Strom von Wind- und Solaranlagen ausfällt (siehe hier). Weil der Bau und der Betrieb solcher Lückenbüsser-Kraftwerke aber hochdefizitär sind, muss der deutsche Staat den Betreibern viele Milliarden an Beihilfen zusichern.
  • Doch diese Beihilfen verstossen gegen das EU-Recht. Zu diesem Schluss kommt zumindest die Kanzlei K&L, die auf Wettbewerbs- und Vergaberecht spezialisiert ist (siehe hier). Schon länger wird diskutiert, ob die EU Subventionen an Backup-Kraftwerke genehmigt. Brüssel verlangt dazu unter anderem, dass der Betrieb dieser Kraftwerke bald von Gas auf klimaneutralen Wasserstoff umgestellt wird – was Deutschland aber nicht garantieren kann.

Hier kann der Newsletter abonniert werden: https://nebelspalter.us7.list-manage.com/subscribe?u=b694e6e724242690c3f0cea9b&id=7a2dcca43d

Hier geht es zur Web-Version des ersten Newsletters: https://www.nebelspalter.ch/themen/2025/10/stromabkommen-klimakipppunkte-und-deutsche-energiewende

Und hier kann man die Plattform nebelspalter.ch mit einem Abo unterstützen: https://www.nebelspalter.ch/abonnierung

 




… Wie können wir die Zukunft der Industrienation Deutschland noch retten?

Wissenschaftlichen Jahrestagung 2025 Bürger für Technik

Einige Plätze sind noch frei!

am 25. und 26.10. in Magdeburg – Information/Einladung – Hotel Stadtfeld, Maxim Gorki Str. 31/37

… Wie können wir die Zukunft der Industrienation Deutschland noch retten?!

Wir freuen wir uns Ihnen folgende Vorträge ankündigen zu können:

Vortragsprogramm / voraussichtlicher Tagungsablauf (Änderungen vorbehalten):

Samstag 25.10.25

9:45 h Begrüßung durch den Vereinsvorstand Bürger für Technik

10:00 h Dipl. Chem. Dr. Martin Lindner, BfT-Vorsitzender: einleitender Vortrag – Lage in Deutschland / Quo vadis D, kurze reflektierende, faktenbasierte Analyse des Ist und Wird – Deutschland am Abgrund … „Wir schaffen das“ und Dipl. Chem. Astrid Haussmann, BfT 2.Vors.: Warum Corona nicht vorbei ist

10:45 h Dipl. Chem. Prof. Dr. Andreas Schnepf: Corona – modRNA-Technik – Kontrolle / Versagen

11:45 h Dipl. Biol. Dr. Mathilda Huss: 1: Herkunft, Heimat, Herd – Bedeutung von Biologie und Vererbung für unser Dasein

12:45 h Mittagessen

14:00 h Dipl. Ing. Michael Limburg, Vizepräsident EIKE: Temperatur, CO2 und Wasserdampf, Was bestimmt das Klima? und Temperatur- / CO2-Messungen, wie weit können wir diesen trauen

15:15 h Dipl. Ing. Dr. Martin Pache, Geschäftsführer / Managing Director Westinghouse Electric Germany GmbH: Kernenergie – Brückentechnologie oder Zukunftstechnologie?“

Danach allgemeine Diskussion zu den ersten Vorträgen / Kaffeepause

16:15 h Dipl. Phys. Carsten Busch: 1. Lichtgeschwindigkeit – schneller geht es nicht, warum eigentlich oder doch?

17:15 h Dipl. Ing. Eckehard Göring: Aktuelles zum Thema Kernfusion

18:00 h: Ende des ersten Tagungstages

18:45 h bis 20:15 h: Abendessen im Restaurant (optional und außer Haus)

20:30 h bis 22:00 h: Mitgliederversammlung BfT

Am Ende eines jeden Vortrages sind 15 min für Fragen / Diskussion / kurze Kaffeepause vorgesehen

Sonntag 26.10.25

9:30 h Begrüßung durch den Vereinsvorstand Bürger für Technik

9:45 h Dipl. Phys. Dr. Heinrich Lindner: Kernenergie: Rückblick und Blick in die Zukunft 10:45 h Dipl. Ing. Prof. Dr. Marco Beier: Was kostet uns die Energiewende?

11:45 h B.Sc. Agrar Benjamin Puls: Bedeutung und Ertragsfähigkeit von Böden

12:45 h Mittagessen

14:00 h Dipl. Biol. Dr. Mathilda Huss: 2: Zeuge – Konsequenzen der Biologie und Vererbung für Miteinander und Gesellschaft

15:00 h Dipl. Ing. Hans-Jörg Schmidt: CO2 – Klimakiller, ja oder nein

16:00 h Allgemeine finale Diskussion nach und zu den Vorträgen – Die Hybris von Energiewende und

Klima-Katastrophe, Corona-Aufarbeitung, Spaltung der Gesellschaft durch Lügen … / Kaffeepause 16:30 h Dipl. Phys. Carsten Busch: 2. Überlichtgeschwindigkeit – von der Tscherenkow-Strahlung zum tachyonischen Antitelefon (Abschlussvortrag) 17:30 h Ende der Tagung

 

Anmeldung unter

eckehard.goering@googlemail.com

oder per Fax an: 0345-6866969, das Anmeldeformular findet man unter https://buerger-fuer-technik.de

Wir bitten um baldige Anmeldung.

Die Tagungsgebühr beträgt 89,00 € für Mitglieder der BfT / 99,00 € für Nicht-Mitglieder für den ersten

Tag (Sa. 25.10.) und 75,00 € für Mitglieder der BfT / 85,00 € für Nicht-Mitglieder für den zweiten Tag

(So. 26.10.), jeweils einschl. Tagungsgetränke (Wasser, Tee & Kaffee unlimitiert), Mittagsimbiss mit Portion Tagessuppe + 3 halbe belegte Brötchen sowie Kuchen und Obst in der großen Kaffeepause, freies WLAN.

Wir freuen uns auf erneut tolle Vorträge und Gespräche, diesmal wieder im Osten der Republik.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Martin Lindner Astrid Haussmann Eckehard Göring

Vorstand der Bürger für Technik e.V.

https://buerger-fuer-technik.de

Auf https://buerger-fuer-technik.de/aktuelles/ finden Sie weitere Informationen, einschl. BfT- Flyer und Vortrags-Texte / -Vorlagen und -Videos der letzten Konferenzen 2023 und 2024

Übernachtungsmöglichkeit – wir haben im Tagungshotel ein Übernachtungskontingent reserviert

EZ: 89,50 EUR/ Nacht (Übernachtung mit Frühstück und WLAN) + 5% Beherbergungssteuer DZ: 101 EUR/Nacht für 2 Personen inkl. 2x Frühstück und WLAN + 5% Beherbergungssteuer verbindlich buchbar bis 05.10.25. Anmeldung im Hotel erfolgt von jedem Teilnehmer selbsttätig, am besten per E-Mail unter Angabe von Zimmertyp (Einzel oder Doppel), Dauer (1 oder 2 Nächte), unter dem Kennwort: „Technik“! Auch die Bezahlung erfolgt von jedem Teilnehmer persönlich.

Das Zimmer steht Ihnen am Anreisetag ab 15 Uhr und am Abreisetag bis 11.00 Uhr zur Verfügung.

Das Hotel liegt direkt im Zentrum Magdeburgs, etwa 10 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof entfernt im ruhigen Magdeburg-Stadtfeld, PLZ 39108. Anfahrt per Auto über die 6 Kilometer entfernte A2, von der Abfahrt Magdeburg Zentrum und über die Stadtautobahn, Abfahrt Hauptbahnhof/Diesdorf.

MLi Stand 15.10.2025 – Info-EinlBfTTagung2025-5




Herr Ebel und die „Grüne Falle“ – eine Antwort

EIKE lebt von und mit seinen Lesern, und auch den Kommentaren zu unseren Artikeln. Wie das so ist, gibt es darunter auch Leser, die als Kommentatoren auftreten, und das immer und immer wieder, bei denen man merkt, dass sie nicht an der Klärung des Sachverhaltes interessiert sind, sondern als Überbau eine bestimmte Ideologie haben, die sie antreibt, alles zu verteidigen, was dieser Ideologie nützt, und alles zu verwerfen, mit manchmal richtigen, oft halb wahren, besser halb-falschen, oder ganz falschen Argumenten. Um eine solchen Fall handelt es sich hier. Der Verfasser – Dr. Heinz Hug, der sich sein berufslebenlang mit Spektralanalyse beschäftigt hat, traf hier auf den Physiker Jochen Ebel. Schauen wir was Herr Dr. Hug zu sagen hat.

von Heinz Hug

Vorbemerkung: Mein Kommentar soll auch für Nichtnaturwissenschaftler nachvollziehbar sein. Deshalb benutze ich, so weit wie möglich, Alltagsbegriffe und verzichte auf jeglichen mathematischen Schnickschnack. Noch eins: Für einen Umweltschutz mit Maß und Ziel lasse ich mich in Stücke reißen, wer aber heute nach mehr „Klimaschutz“ verlangt, verlangt nach Planwirtschaft, Bevormundung, Zwangsauflagen, Verbote und letztendlich nach Knechtschaft!

Herr Ebel als Kommentar zur Rezension meines Buches, “Die grüne Falle“, schrieben Sie: „Soll man jemanden ernst nehmen, der statt der (spätestens 1906) bekannten Strahlungstransportgleichung (die auch Emission enthält) nur die Transmission (Absorption) berücksichtigt und von Transmission 10↑-2080 faselt?

  1. Ich fasele nicht von einer Transmission von 10^-2080 sondern habe eine Transmission von 10^-208 gemessen und zwar für das „Zentrum“ der 15 Mikrometerbande des CO2 (Q-Zweig):

https://eike-klima-energie.eu/2012/08/20/der-anthropogene-treibhauseffekt-eine-spektroskopische-geringfuegigkeit/

2      Das von Ihnen als Gefasel beschriebene, stimmt auch mit den Aussagen des IPCC überein, der bereits vor Jahren hervorhob, dass die besagte CO2-Bande in der Mitte (Q-Zweig) vollkommen intransparent sei. Dies entspricht der von mir gemessenen Transmission von 10^-208, wobei es wurscht ist, ob es 10^-150 oder 10^-300 oder gar 10^-2080 sind. Da kommt nichts durch! Könnte man das „Zentrum“ der besagten CO2-Bande vom Weltall aus mit einem menschlichen „Infrarot-Auge“ betrachten, dann wäre es zappenduster! Das nennt man spektroskopisch „gesättigt“. Halt, nicht so schnell mit „ja, aber“. Auf die „Ränder“ des Spektrums gehe ich weiter unten noch ein (s. Punkt 6).

3. Jedenfalls hat sogar der 2021 verstorbene Nobelpreisträger Paul Crutzen den „Sättigungseffekt“ hervorgehoben. Er ließ vor Jahren von einem Doktoranden insbesondere die 15 Mikrometerbande des CO2-Spektrums messen. Das Ergebnis beschreibt er in einem Lehrbuch: „Es gibt bereits so viel CO2 in der Atmosphäre, dass in vielen Spektralbereichen die Aufnahme durch CO2 fast vollständig ist, und zusätzliches CO2 spielt keine große Rolle mehr.“ (T. E. Graedel, Paul J. Crutzen, Chemie der Atmosphäre, Spektrum Akademischer Verlag Heidelberg, Berlin, Oxford, 1993, S. 160). Da haben Sie wieder meine 10^-208. Klimatheologen wischen das mit dem Argument beiseite, Crutzen sei kein Klimawissenschaftler gewesen und habe zur Treibhausgasforschung nichts Wesentliches beigetragen.

4. Herr Ebel, Sie monieren, ich ginge nicht auf den Strahlungstransport ein. Den bestreite ich prinzipiell nicht! Die einschlägigen Gleichungen sind vollkommen korrekt. Hierzu sind aber ein paar kritische Anmerkungen angebracht:

Ich habe bereits vor über 20 Jahren das Buch „Radiative Transfer in the Atmosphere and Oceans“ von Knut Stamnes et. al. gelesen, in welchem der Strahlungstransport ausgiebig beschrieben wird. Natürlich kenne ich auch die einschlägigen Veröffentlichungen von Karl Schwarzschild: „Über das Gleichgewicht der Sonnenatmosphäre“ von 1906. Auch Veröffentlichungen von Veerabhadran Ramanathan, Manabe und Wetherald sind mir nicht unbekannt. Gehen Sie also davon aus, dass mir der Taschenspielertrick des Strahlungstransports bekannt ist, mit dem man entscheidende andere energetischen Prozesse in der Atmosphäre unter den Teppich kehrt.

Die Strahlungstransportgleichung als Fundamente der Klimamodellierung beruht auf der Bilanz der atmosphärischen Wärmestrahlungssenke (Absorption gemäß Lambert-Beer-Bouguer) mit der Wärmestrahlungsquelle (Planck‘sche Strahlungsgleichung). Anschaulich und stark vereinfacht gilt:

„örtliche Strahldichte“ in bestimmter Höhe = „Strahlungssenke (Absorption)“ „Quellstrahlung“

Weshalb eigentlich Taschenspielertrick? Nun, beim klimatheologischen Missbrauch der Strahlungstransportgleichung tut man so, als sei in der Atmosphäre alles Strahlung und immer nur Strahlung, so als ob ein Strahlungsenergieerhaltungssatz existiere. Das ist Unfug!

Wie kommt eigentlich die Temperatur in einer bestimmten Höhe über der Erdoberfläche zustande, damit man sie in die Strahlungstransportgleichung einsetzen kann? Hierfür ist ganz entscheidend die Konvektion (Strömung) und untergeordnet die Diffusion verantwortlich. Prof. Gerlich von der TU Braunschweig hat das schon vor Jahren kritisiert. Demnach setzt eine ehrliche Bilanzierung des Strahlungstransports die Kopplung hydrodynamischer Flussgleichungen (atmosphärische Strömung) mit der Planck’schen Strahlungsgleichung voraus. Und genau das kann wegen des chaotischen Verhaltens des Fluids namens Atmosphäre nicht gelingen.

Um es noch einmal verständlich, didaktisch reduziert zu sagen: Will man die Temperatur in einer bestimmten Höhe berechnen, muss man die dort vorhandene Strahldichte (in W·sr^-1·m^-2) kennen. Will man aber umgekehrt die Strahldichte (Quellstrahlung) berechnen, muss man zur Anwendung des Planck’schen Strahlungsgesetzes die dort herrschende Temperatur (in K oder °C) kennen. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz!

Tatsächlich ist die ganze computergestützte Klimamodellierung nichts als Rechnerei. Rechnerei mit Algorithmen, bei denen von vornherein feststeht, was als Ergebnis herauskommt. Anfangs hat man sogar noch größere Flusskorrekturen verwendet, damit bei der Modellierung nicht vollkommener, der Realität widersprechender Unsinn resultiert.

Übrigens setzt die Anwendung der Planck‘sche Strahlungsgleichung in der Strahlungstransportgleichung den vorhandenen atmosphärischen Temperaturgradienten voraus. Dieser beruht aber auf Messwerten und nicht auf der Computerrechnerei mit der Strahlungstransportgleichung! Anschaulich stellt man es sich so vor, wie im Bild 1 gezeigt:

Bild 1: Hypothetische Verschiebung des Temperaturprofils bei steigenden Treibhausgaskonzentrationen

Unter Einfluss von Treibhausgasen soll sich das natürliche atmosphärische Temperaturprofil unter Einwirkung von Treibhausgasen verschieben. Die Stratosphäre kühlt sich ab, während es erdbodennah (Troposphäre) zur Erwärmung kommt. Dies beruht darauf, dass in dichten Luftschichten die strahlungslose Deaktivierung angeregter CO2-Moleküle zur Erwärmung beiträgt (s. Bild 3):

https://eike-klima-energie.eu/2012/08/20/der-anthropogene-treibhauseffekt-eine-spektroskopische-geringfuegigkeit/

Da in dünner Atmosphäre die Stoßdeaktivierung keine Rolle spielt, emittiert das CO2 seine Energie direkt in Richtung Weltraum (Strahlungskühlung). Dies ließ sich bisher nicht eineindeutig durch Messung belegen. – obwohl auch hierzu Veröffentlichung existieren. Abgesehen davon, müsste man, durch Messwerte gesichert, einen Ausgangswert festlegen können, sollte die Hypothese gemäß Bild 1 einen Bezug zur Realität haben. Stellt sich Frage, mit welchen Satelliten hat man um 1850 die Stratosphärentemperatur gemessen, wenn sich der Planet seit dieser Zeit, anthropogen bedingt, um 1,6 °C aufgeheizt hat? Näheres zur Strahlungstransportgleichung, den Hanel-Spektren usw. (s. pdf-Datei):

https://eike-klima-energie.eu/2021/03/08/treibhauseffekt-oder-nur-bodennahe-gasstrahlung/

5.  Herr Ebel, Sie schrieben: „Die Emissionen sind lediglich von der Temperatur des strahlenden Körpers abhängig, diese Strahlung als Rückstrahlung zu bezeichnen ist also ein Witz. Zwar bedeutet die Emission von Strahlung einen Energieverlust – wenn aber die Temperatur im Mittel konstant bleibt, wird dieser Energieverlust durch Konvektion und Absorption kompensiert.“

Hier liegen Sie richtig, Herr Ebel, die Konvektion spielt eine entscheidende Rolle und auch bedeutet die Emission ein Energieverlust. Sie wissen aber auch, dass bis in eine Höhe von ca. 60 km das lokale thermodynamische Strahlungsgleichgewicht (LTE) angenommen werden kann. Hier spielen Stoßprozesse erster und zweiter Art eine Rolle und nicht die Konvektion oder gar die Absorption.

6. Nun zum IPCC, der selbst zugibt, dass die 15 Mikrometerbande im weitesten Bereich gesättigt ist, so dass zusätzliches CO2 keine nennenswerte Erhöhung des Treibhausgaseffekts bewirkt. Nur an den Rändern dieser Bande (P- und R-Zweig) wirkt sich weiterer atmosphärischer CO2-Eintrag aus.

Richtig! Nimmt man die von IPCC vertretenen spektroskopischen Messwerte, dann erhöht sich der Treibhauseffekt des CO2 bei 100 % mehr (CO2 Verdoppelung!) um schwachbrüstige 1,2 % (Bild 6 in folgendem Link) https://eike-klima-energie.eu/2012/08/20/der-anthropogene-treibhauseffekt-eine-spektroskopische-geringfuegigkeit/

Rechnet man damit, ergibt sich eine Temperaturerhöhung um gerade einmal 0,7 °C und nicht mehr! Das nennen ich eine Petitesse, die nicht rechtfertigt unter politischer Anweisung das Fenster sperrangelweit aufzureißen und das Geld mit vollen Händen rauszuschmeißen – für überteuerte Elektroautos und Wärmepumpen, die mit zunehmend unbezahlbarerer elektrischer Energie betrieben werden, nebst kostspieliger Verpackung unserer Häuser mit einer Isolierhülle, die jeder Thermosflasche zur Ehre gereicht.

7. Da selbst dem IPCC besagte 1,2 % (s. o. Punkt 6) zu mickrig sind, hat man statt des Kaninchens die Wasserdampfverstärkung aus dem Zylinder gezogen (vgl. Clausius-Clapeyronsche Gleichung). Die 1,2% zusätzliche Rückstrahlung sollen die Ozeane erwärmen, wodurch der Atmosphäre mehr Wasserdampf zugeführt wird. Da Wasserdampf ein starkes Treibhausgas sei, soll eine Temperaturerhöhung nicht um 0,7 °C, sondern um mindestens 1,5 ° oder 2 °C bzw. 3 °C erfolgen. Wer bietet mehr? Wie sich zeigen lässt, ist der hypothetische Wasserdampfverstärkungsmechanismus eine klimatheologische Luftnummer (s. Bild 8 im folgenden Link) https://eike-klima-energie.eu/2012/08/20/der-anthropogene-treibhauseffekt-eine-spektroskopische-geringfuegigkeit/

8. Nicht zuletzt deshalb liegen die Klimamodellierer vollkommen falsch, wie die Bilder 2 und 3 belegen.

Bild 2: Klimamodellierung versus Realität (Quelle: Roy Spencer, CENTERFORENERGY, CLIMATE, AND ENVIRONMENT, No. 3809 | January 24, 2024)
Bild 3: Klimamodellierung versus Realität (Quelle: Studie von McKitrick und Chroisty (2018)

Der blaue Balken in Bild 2 entspricht der gemessenen Temperaturerhöhung von 1973 bis 2023 in den „Midwestern“ der USA; die roten Balken präsentieren Klimamodellierungen basierend auf der Strahlungstransportgleichung nebst Wasserdampfverstärkungsmechanismus. Auch im Bild 3 liegen die Klimamodellierung weit außerhalb der Realität. Sowohl Bild 2 als auch Bild 3 sollten eigentlich zu sofortigen Stilllegung der milliardenschweren Treibhausgaspanik-Industrie führen. Tatsächlich gibt es nicht einen einzigen experimentellen, naturwissenschaftlich abgesicherten Beweis für das Narrativ, Treibhausgase steuern das Klima. Alles ist gerechnet und immer nur gerechnet und sonst nichts. Dies trifft auch für die 2021 verliehenen Nobelpreise an Klaus Hasselmann, Syukuro Manabe und Giogio Parisi zu (s. Die Grüne Falle, S. 20 ff). Übrigens ist der Nobelpreis kein Garant, dass die damit ausgezeichnete Forschung für alle Zeiten richtig ist. So bekam Egas Moniz 1949 den Nobelpreis verliehen für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Lobotomie, was sich später als großer Irrtum herausstellte. Arrhenius erhielt 1903 den Nobelpreis für seine Dissoziationstheorie. Demnach dissoziieren Säuren in wässriger Lösung in Protonen und Säurerest. Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist dies falsch. Die Wahrscheinlichkeit ein freies Proton in wässriger Lösung zu finden beträgt ca. 10-120. Heute spricht man von einen Hydroniumion (H3O^+). Es gibt auch noch weiterführende Theorien.

9. Herr Ebel, „Die grüne Falle“ umfasst 444 Seiten. Davon befassen sich nur 64 Seiten mit der politisch missbrauchten Klimaforschung. Die restlichen Seiten greifen sämtliche Ökohorrorszenarien auf, mit denen seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts die landläufige Ökopanik geschürt wird. Vom Acrylamid über Arzneimittelrückstände im Trinkwasser, der BSE-Hysterie, Dioxin, Gift allgemein, Krebs durch Alltagschemikalien, Pflanzenschutzmittel-spuren im Obst und Salat usw. bis zum Waldsterben. Allein das Literaturverzeichnis geht über 33 Seiten mit 971 Literaturangaben. Und Sie wollen das alles mit einer dürftigen Bemerkung vom Tisch fegen. Tatsächlich ist „Die grüne Falle“ eine aktualisierte Wiederauflage der „Angsttrompeter“

https://www.amazon.de/Die-Angsttrompeter-Fr%C3%BChst%C3%BCcksei-Pestizide-trotzdem/dp/377668013X

Daneben habe ich wichtige Teile meines Buchs „Der täglichen Ökohorrors“ eingefügt, die in den „Angsttrompetern“ zu kurz gekommen sind.

https://www.amazon.de/t%C3%A4gliche-%C3%96kohorror-werden-wir-manipuliert/dp/3784473547

10. Noch eins muss gesagt werden: Klima – „Mittelwertwetter“ im Zeitraum von 30 Jahren – gehorcht dem Chaosprinzip. Es ist aber prinzipiell nicht möglich mit Hilfe mathematischer Methoden – hier Klimamodellen – eine „fixes Ergebnis“ (hier Klima in 50 Jahren = „Attraktor“ in 50 Jahren) aus chaotischen Schwankungen vorher zu berechnen. Denn die Chaostheorie basiert auf dem Prinzip „nichtlinearer Gleichungen“, bei denen infolge Rückkopplung aus kleinsten Veränderungen des Ausgangszustandes vollkommen unvorhersehbare Ergebnisse resultieren. Deshalb können Klimamodelle allein aufgrund der Chaostheorie niemals funktionieren.

Das Chaos verhält sich nicht-ergodisch (vgl. Ludwig Boltzmann, statistische Physik). Dies kennt man z. B. aus dem Wetterbericht im Fernsehen. Je weiter man in die Zukunft geht, desto größer wird die Schwankungsbreite der Temperatur an einem bestimmten Ort. In der „Grünen Falle“ beschreibe ich es für Nichtnaturwissenschaftler näher – eben plausibel (S. 287 ff).

11.

  1. Wir sind die Wahnsinnigen. Joschka Fischer und seine Frankfurter Gang Immer wieder hält man mir entgegen, ich verbreitete Verschwörungs-theorien. Ganz im Gegenteil. Alles ist sauber belegt. Auch die erstaunliche und vergessenen Tatsache, dass der US-Präsident Richard Nixon 1969 offiziell mit Hilfe der NATO die grüne Politik ins Leben rief (s. u). Greenpeace und „Die Grünen“ sind nicht Initiatoren der Ökobewegung. Nein, es war Richard Nixon! Die Grünen sind sehr viel später auf den Ökomusikdampfer aufgesprungen, wie der 68er-Insider Christian Schmidt belegt. Nach seiner Schilderung hat Daniel Cohn-Bendit um 1970 Joschka Fischer auf die Möglichkeit hingewiesen mit Hilfe der aufkommenden grünen Bewegung, politische Macht zu erlangen (wird mit genauer Lit.-Angabe von mir zitiert). Dies nach vergeblichen Versuchen, die Arbeiter von Opel und der Hoechst AG für den Sozialismus zu begeistern
  2. 12. Zum Abschluss hier die offizielle Veröffentlichung der NATO von 1972, mit der Richard Nixon die Ökohysterie angefacht hat:

Und auch das steht in der NATO-Veröffentlichung von 1972:

Nach 1972 folgten Konferenzen, die u. a. von Nixons Beauftragten Daniel Patrick Moynihan initiiert wurden. Moynihan war übrigens Nixons Botschafter bei der UNO, die heute mit dem IPCC hervorragende Klima-Gehirnwäsche betreibt.

Den weiteren Verlauf findet man in den NATO-Briefen z. B. von 1969 und 1970. Es handelt sich um offizielle NATO-Schriftstücke und nicht um Papiere ähnlich deren der „Weisen von Zion“. Nichts ist Verschwörung alles lief und läuft selbstorganisiert. Macht alles platt wie eine Dampfwalze, die einmal in Fahrt gebracht wurde. Alle machen mit beim Ökogeschäft: die Industrie, die Politik, die Medien, die Schulen und selbst die Kindergärten. In letzteren bekommen schon die Kleinsten eine rot-grün Indoktrination vom Feinsten serviert.

Fleisch essen schadet den Klima, weshalb es im Kindergarten oft nur noch „Veggi“ auf den Teller kommt. Das ist ein gängiges Narrativ, weil methangashaltige Blähungen der Kühe den Treibhauseffekt anheizen. Besonders gefährlich sind die 10,3 Millionen deutschen Rinder (2025), während die 300 Millionen Kühe in Indien ihre Blähungen klimaneutral ablassen.

Hier nochmals als pdf mit der richtigen Hochstellung der Potenzen Hug - Herr Ebel