Der Monat Juni zeigt die stärkste DWD-Erwärmung aller Monate in Deutschland – aber erst seit 1988, Teil 2

Teil 2: Unterschiedliche Entwicklung der Tag/Nachttemperaturen

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Die starke Junierwärmung in Deutschland begann erst 1988, und zwar tagsüber
  • Die Entwicklung der T-Max und T-min ist gegenläufig
  • Der Juni hat keinen Temperatursprung 1987/88
  • Korrelation zwischen CO₂-Anstieg und Temperaturanstieg erst seit 1988
  • Der DWD führt die behauptete CO₂-Erwärmung ad absurdum
  • Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlendioxid aufgebaut

Fazit von Teil 1: Für die starke Junierwärmung seit 1988 kann nicht CO₂ verantwortlich sein. Das zeigt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit seinen Temperaturreihen.

Beginnen wir mit der gebräuchlichen Falsch-Definition für Klimawandel: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe. Diese Falschdefinition werden wir im Teil 2 anhand der Original-DWD-Junitemperaturen ergänzt durch Tmax, Tmin begründen und durch eine bessere, richtige Definition ersetzen.

Wir beginnen mit der DWD-Grafik der Junitemperaturen seit 1947, aufgezeichnet nach den Original-DWD-Werten.

Abb. 1: Von 1947 bis 1987 ist der Juni deutlich kälter geworden, ab 1988 bis heute zeigen die DWD-Daten eine sehr starke Junierwärmung. Der Monat Juni hat keinen Temperatursprung bei 1987/88

Laut bezahlter Treibhausforschung ist CO₂ der Haupttemperaturtreiber der Klimaerwärmung. Dieser Juniverlauf stimmt jedoch nicht mit der CO₂-Zusahmekonzentration überein.

Zur besseren Übersicht, haben wir beide Verläufe in eine Grafik gelegt:

Abb. 2/2a: Stetiger CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1975. Der CO₂-Wert liegt derzeit bei 424 ppm, das sind nur 0,042%. Wieviele kennen diesen niedrigen Wert?

Erklärung: Nach dem Kriege wurde der Monat Juni in den Grenzen des heutigen Deutschlands erst einmal deutlich kälter. Und zwar von 1947 bis 1987. Wirkte Kohlendioxid in diesen 40 Jahren etwa abkühlend? Erst ab 1988 erfolgte der deutliche Temperaturanstieg.

Erkenntnis: Der Deutsche Wetterdienst beweist anhand seiner Originaltemperaturen, dass die CO₂-Zunahme nicht der Haupttreiber der Temperaturen sein kann. Zuerst die deutliche Juni-Abkühlung, danach die schlagartige plötzliche starke Erwärmung.

Wir wollen nun ergänzen und für beide Junizeiträume, also vor 1988 und danach die entsprechenden Temperaturverläufe für den Tag und für die Nacht in die Grafiken mit einbeziehen. Gemessen wird in Tmax und in Tmin.

Wir haben gut 500 DWD-Wetterstationen gefunden, von denen der DWD alle drei in Tabellen erfassten Temperaturen, also Tmax, Tmin und den Gesamttagesschnitt täglich mit angibt. Leider wertet der DWD nirgendwo diese Daten selbst aus und errechnet die Monatsschnitte für jedes Jahr, so wie wir das zeitraubend für den Leser hier durchgeführt haben.

Abb. 3: oben in grau die Tmax, unten in blau die Tmin, dazwischen in braun die Temperaturen der Gesamttage. 30 Werte ergeben dann immer den betreffenden Schnitt für den Juni eines Jahres.

Auswertung der Grafik:

  1. Alle drei Graphen zeigen: der Juni hatte keinen Temperatursprung von 1987 auf 1988.
  2. Tmax: stärkste Tagesabkühlung vor 1987, stärkster Erwärmungsanstieg nach 1988 bis heute. Beide Zeitabschnitte tagsüber unterscheiden sich besonders.
  3. Tmin: ebene Trendlinie bis 1987, danach leichter Anstieg der Nachtemperaturen

Die größten Unterschiede zeigen die tagsüber gemessenen Tmax-Temperaturen (sie treten meistens zwischen 15 und 16 Uhr auf). Die ersten 40 Jahre deutlich fallend, dann seit 1988 bis heute stark erwärmend.

Die starke Junierwärmung seit 1988 fand laut DWD vorwiegend tagsüber statt. Und: Die Schere zwischen Tmax und Tmin ging von 1987 bis 1987 zu, ab 1988 öffnet sie sich.

Anmerkung: Die CO₂-Treibhausforschung behauptet sogar das Gegenteil der DWD-Reihen, nämlich, dass CO₂ nachts stärker erwärmend wirken würde als tagsüber. Beispiel: Der RTL-Klimaexperte Christian Häckl, der hier seine CO₂-Theorie ausführlich und verständlich beschrieben hat.

Es gibt nur einen Nachteil: die Vorhersagen über die nächtliche stärkere Wirkung des CO₂-Treibhauseffektes sind grottenfalsch, weil die Realität der DWD-Temperaturen das Gegenteil zeigt. Es ist aber auch zu dumm, wenn der DWD zwar die Tmin/Tmax erhebt, aber selbst nirgendwo eine Grafik anbietet und überzeugte Treibhausexperten dann ohne Beweis, aber auch ohne jede Möglichkeit der Nachprüfbarkeit irgendwas ins Blaue behaupten können.

Richtig ist vielmehr: Der DWD beweist mit seinen Junitemperaturreihen, dass Kohlendioxid nicht der Haupttemperaturtreiber sein kann, denn CO₂ kann nicht tagsüber stärker erwärmend wirken als nachts und auch noch 1987/88 seine Wirkungsrichtung ändern.

Wenigstens in Düsseldorf der Landeshauptstadt des RTL-Senders hätte sich der gut bezahlte CO₂-Treibhausexperte Häckl erkundigen können, bevor er seinen Treibhausglauben auf angeblich physikalischen Grundlagen veröffentlicht. Nun eine kostenlose Nachhilfe von uns!

Tag- Nachtverlauf bei Einzelstationen, beginnend mit Düsseldorf: Wir wollen nun weiter zeigen, dass jede DWD-Wetterstation je nach Standortverhältnissen und wärmenden Umgebungen ihren eigenen Verlauf mit eigenen Steigungsformeln hat.

Abb. 4a: Keine Spur einer nächtlich stärkeren Erwärmung wie von der Treibhauslehre behauptet. Genau das Gegenteil ist richtig, ab 1988 steigen die T-max tagsüber am stärksten.

Das kommt auch bei den anderen Städten zum Ausdruck mit leichten Standortunterschieden.

Abb. 4a-c: Die stärkste Juni- Erwärmung dieser Städte zeigt der Frankfurter Flughafen, vor allem tagsüber

Gemeinsamkeiten: Die Temperaturschere zwischen Tag und Nacht geht bei den DWD-Stationen seit 1988 überall auseinander. Die Tage werden erkennbar wärmer als die Nächte, man vergleiche die Regressionslinien. Manche Stationen wie Frankfurt haben sich nachts im Juni auch erwärmt, andere weniger, andere überhaupt nicht. Es kommt wohl auf eher auf die Standortumgebung an.

Letzteres zeigen wir anhand der DWD-Wetterstation Nürnberg/Netzstall anhand der Original-DWD-Temperaturreihen dieser Station. Sie ist beim Aussiedlerhof absolut ländlich, umgeben von Wiesen. Die Station wurde zwar versetzt im Betrachtungszeitraum, aber laut DWD sind die veröffentlichten Messdaten nach einem Verfahren von Lisa Hannak homogenisiert worden. Außerdem sind alle drei Messungen zum gleichen Zeitpunkt versetzt worden.

Abb. 5. Sogar nächtliche Abkühlung der Tmin im Juni beim Aussiedlerhof Netzstall. Wegen der starken Tageserwärmung von Tmax geht die Junischere zwischen Tmax und Tmin sehr deutlich auf.

Erkenntnis:

  1. Der völlig unterschiedliche Verlauf der Tag/Nachtemperaturen in Deutschland zeigt, dass CO₂ überhaupt keine bzw. eine nicht erkennbare Wirkung hat.
  2. Würde wie behauptet, Kohlendioxid der alleinige Temperaturtreiber sein, dann müssten bei allen DWD-Wetterstationen der Tages- und Nachttemperaturenverlauf dieselben Steigungsformeln aufweisen, bzw. laut Treibhausexperte Häckl nachts sogar stärker steigen.

Man achte auch auf Tmin bei Augsburg und Netzstall. Anscheinend waren südlich des Mains die Juninächte 2024 etwas wärmer. Der Trend Tmin ging leicht nach oben. Auf die Erklärung der CO₂-Treibhauskirche warten wir gespannt.!!!

Wenn nicht Kohlendioxid die starke Juni-Tages-Erwärmung bewirkt hat, was dann?

Alle neutralen Klimawissenschaftler und Interessierte sind aufgerufen, die Ursachen dieser schlagartigen Temperaturänderung 1987/88 zu finden und sich gegenseitig bei der Ursachenfindung zu ergänzen.

Wir stellen unsere 5 Gründe des starken Junianstiegs tagsüber seit 1988 vor:

1. Natürliche Ursachen: Die Änderung der Großwetterlagen. Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im Juni wie in allen Monaten zugenommen und die kälteren nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird. Doch es gibt viele andere Gründe für natürliche Ursachen von Klimaänderungen. Hier sei auf die ausführlichen Artikel von Stefan Kämpfe verwiesen: hier und hier.

2. Die Sonnenstundenzunahme: Im Jahre 1988 haben sich in Mittel- und Westeuropa die Großwetterlagen geändert, die Sonnenstunden nahmen kontinuierlich zu. Aufgrund der verstärkt wirkenden gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen hat zusätzlich die Strahlungsintensität zugenommen. Außerdem ist der Sonnenstand im Juni eh der höchste. Als Beispiel für die Luftreinhaltemaßnahmen sie hier der PKW-Verkehr anzuführen. Seit 1995 haben sich die direkten Feinstaub-Emissionen (in g/km) auf ein Zehntel reduziert (hier). Zusätzlich nahm die Fahrleistung pro KFZ-Halter von über 16.200 km/a (2003) auf 14.400 km/a (2023) um ca. 25% ab (hier).

All diese weiteren Gründe wirken bei der Betrachtung und den Regressionslinien, die eigentlich schon für sich eindeutig sind, verstärkend mit. Die Sonnenstunden erfasst der DWD für sein Messnetz im heutigen Deutschland erst seit 1951. Doch deren Korrelation mit den Temperaturverläufen ist eindeutig.

Vergleiche Juni-Sonnenstunden und Junitemperaturverlauf bei Abb.1

Abb. 6: Vor 1988 tendenziell abnehmende Sonnenstundenzahl, nach 1988 steigen diese laut DWD-Statistik steil an.

Ergebnis: Die Sonnenstundengrafik 6 und die Temperaturgrafik 1 und 3 zeigen eindeutige Korrelationen. Wir schlussfolgern wissenschaftlich richtig:

Nicht Kohlendioxid, sondern die abnehmende Junisonnenstundenzahlen haben nach dem Kriege zunächst die Abkühlung bewirkt, dann ab 1988 das deutliche Wärmer werden des Monates Juni, und zwar tagsüber bis heute, auch wieder wegen der zunehmenden Sonnenstunden. Die Sonne entscheidet also hauptsächlich, ob ein Sommermonat wärmer oder kälter wird und nicht Kohlendioxid.

3. Der Juni-Niederschlagsverlauf in Deutschland

Grafik 7: Der Juniniederschlag von 1947 bis heute zeigt eine leichte Abnahme. Und wer genau hinschaut, die Niederschlags-Abnahme beginnt eigentlich erst ab 1990:

4. Der stark gestiegene Wärmeinseleffekt (WI) bei den DWD-Messstationen.

Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung und Bevölkerungszunahme wärmer geworden, und sie werden weiter wärmer. Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt des ersten Sommermonates ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler. Aktueller Stand: 50 801 km², und im Zeitraum nach der Einheit wurde besonders viel gebaut und Flächen versiegelt. Der dunkle Asphalt durch den Straßenbau heizt sich vor allem im Juni mit dem hohen Sonnenstand stark auf, während die frühere Wiese eher kühlend wirkte. Bitte selbst nachmessen: Trockener Straßenasphalt bei Sonnenschein und fünf Meter daneben die grüne feuchte Wiese. Der zunehmende WI-effekt macht die Umgebung der Wärmestationen wärmer, vor allem wenn die DWD-Wetterstationen sich direkt an Straßen befinden oder neben den Asphaltbahnen der Flugplätze. Der DWD verlegt zunehmend seine Wetterstationen an die Flugplätze oder vor die Städte in Gewerbegebiete und bezeichnet diese dann als ländlich und weit weg von allen Wärmeinseln!!!

Zusätzlich hat die Trockenlegung Deutschlands in den letzten 40 Jahren den WI-effekt stark erhöht. Wiesen, Fluren, Äcker und Wälder wurden mit Sickerschläuchen systemisch trockengelegt und der Niederschlag wird sofort in die Kanalisation abgeleitet, von dort in die Bäche und Flüsse. Diese Trockenlegungsmaßnahmen haben die Hochwassergefahren für Deutschlands Wohnorte erst geschaffen, die Trockenlegungen der Auen und die Bebauung einstiger Überschwemmungsgebiete sind die wahren Ursachen der zunehmenden Hochwasserschäden und nicht der behauptete CO₂-Klimawandel, für den es keine Nachweise gibt. Wir haben dieses Thema der großflächigen Trockenlegungen in den letzten Jahren immer wieder erörtert und Abhilfemaßnahmen nicht nur gefordert, sondern auch gute Maßnahmen der Politik vorgeschlagen, siehe hier.

Nicht Lösung, sondern Teil des Erwärmungsproblems tagsüber im Sommer: Photovoltaikfreianlagen

Abb. 8: Ein riesiger Solarpark südwestlich der Stadt bei Nohra gelegen, heizt Weimar nun kräftig ein. Die dunklen Zellen erreichen Spitzentemperaturen bis 80°C. Im Hintergrund eine wärmende Bausünde der 1990er Jahre, das große Neubaugebiet in Gaberndorf am Ettersberg. Foto: Kämpfe

Und: Die stark zunehmenden Sonnenstunden ab 1988, die zunehmende Strahlungsintensität und der leicht abnehmende Juni Niederschlag erhöhen zusätzlich den WI-effekt um die DWD-Wetterstationen. Klimawandel wirkt vielfältig.

5. Die statistische Schreibtisch-Erwärmung der DWD-Temperaturaufzeichnungen

Hierbei verweisen wir auf unsere 4 Artikel zusammen mit Raimund Leistenschneider,

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Wer weitere Gründe und Ursachen der gemessenen Erwärmung seit 1988 in Mittel- und Westeuropa weiß, bitte in den Kommentaren ergänzen und zur Diskussion stellen.

Wir sind froh über die angenehme Junierwärmung seit 1988 in Mitteleuropa und hoffen, dass der Trend noch länger anhalten wird, auch wenn die Erwärmung wegen der getricksten statistischen Schreibtisch-Erwärmung insgesamt beim Monat Juni nicht so stark ausfiel wie die DWD-Trendlinien und Steigungsformeln dies zeigen.

Frage an die Leser: Wer traut sich zu, die statistische Erwärmung, also das Schreibtisch-Wärmermachen der Junitemperaturen zu korrigieren, damit man z.B. den Juni 2024 mit seinen 16,8 Grad mit dem Juni 1961 mit den damals ermittelten 16 Grad realistisch vergleichen kann. Welcher von beiden deutschen Junimonaten war wohl tatsächlich wärmer?

Unsere eingangs versprochene nun richtige Definition für Klimawandel: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch die Anzahl der Sonnenstunden bewirkt werden, aber auch menschliche Aktivitäten beeinflussen das Klima,

Zusammenfassung:

CO₂ erwärmt kein Klima: Die vom Mainstream, den Interessenverbänden, der grünen Politik und den bezahlten Wissenschaftlern des PIK Potsdam behauptete Klimaerwärmung findet beim Monat Juni zwar statt, aber erst seit 1988!!! Seit der Gründung des Weltklimarates, was natürlich Zufall ist. Aber: Kohlendioxid ist unschuldig. Dieses angebliche Treibhausgas wirkt allerhöchstens in minimalen aus den Grafiken nicht erkennbaren versteckten Kleindosen im Klimarauschen der DWD-Messungen mit.

Der von der Klimapanikkirche verbreitete CO– Treibhaus-Erwärmungsglaube ist eine Irrlehre. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das auf unser Geld aus ist. Begriffe wie Treibhaus, Klimakiller und Erderhitzung bis zu Hitzetod der Erde sind erfundene Begriffe einer Werbebranche, um die Deutschen zu ängstigen, um sie gefügig zu machen, damit sie ohne Aufbegehren bereit sind für eine CO-Ablasshandelssteuer und die unsinnigen, nur erfundenen teuren Klimarettungsmaßnahmen, die unser Geld wollen zur Rettung des Staatshaushaltes und zur persönlichen Bereicherung.

Wir haben das Klima nicht mehr im Griff, das Klima ist außer Kontrolle geraten, so oder ähnlich immer wieder vorgetragen, sind besonders verwerfliche Aussagen von Stefan Rahmstorf als ob das PIK Potsdam für Klimafolgenforschung das Klima schon jemals im Griff gehabt hätte. Deshalb sind auch die DIAGONOSE, PROGNOSE, THERAPIE“-Vorschläge in seinem Buch zusammen mit J. Schellnhuber, Titel: „Der Klimawandel“, erschienen 2019, Vorschläge für den eigenen Geldbeutel, für die derzeitige grün/rote Regierung aber der Katechismus.

Dieser Klimapanikmache – das PIK spielt da eine zentrale Rolle – muss die deutsche Bevölkerung entschieden entgegentreten, schon weil unsere Demokratie in Gefahr ist. CO ist ein lebensnotwendiges Gas, der Schöpfer hat das irdische Leben auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. Wer Kohlendioxid einschränken will, der handelt sündhaft gegen die Schöpfung des Lebens auf diesem Planeten. Jeder ist aufgerufen, auf seinem persönlichen Weg allein oder in der Gruppe eine Umkehr zu erreichen.

Vorschlag, mit gutem Beispiel vorangehen: Wer weiterhin an einem Klimakiller Kohlendioxid entgegen dieser erdrückenden Gegenbeweise glaubt, für solche Menschen möge die Regierung eine CO-Freiwilligensteuer einführen, damit Angstgläubige ihr Gewissen beruhigen können. Und die fast 400 von unseren Steuergeldern Beschäftigten beim PIK Potsdam sollten mit gutem Beispiel vorangehen und ihre jährliche Höhe einer freiwilligen CO₂-Klimaabgabe veröffentlichen.

Wir wollen schließlich sehen, was den CO-Klimapanikpredigern ihre Klimarettung selbst wert ist.

Für uns andere gilt: Klimaschutz ist Quatsch, weil nicht möglich. Wichtig bleiben Natur- und Umweltschutz. Dazu bekennen wir uns ausdrücklich und setzen uns in unserer Freizeit dafür ein.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler, Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Warum sich Hurrikane verstärken

Jim Steele

[Alle Hervorhebungen in diesem Beitrag im Original]

Der Hurrikan Beryl verstärkte sich dramatisch und wurde in nur 42 Stunden von einer tropischen Depression zu einem großen Hurrikan. Wie konnte der Ozean in so kurzer Zeit so viel Wärme liefern, dass die Intensität eines Hurrikans zunahm, während er nach Norden über kühleres Oberflächenwasser zog?

Die Intensivierung von Hurrikanen wird durch 3 Faktoren gesteuert. 1) Die Energiezufuhr durch die Meerestemperaturen; 2) die Windscherung, die in El-Nino- und ENSO-neutralen Jahren zunimmt und die für einen starken Hurrikan erforderliche Sturmstruktur unterbricht; 3) ozeanische Barriereschichten, die den Sturm daran hindern, kälteres unterirdisches Wasser anzusaugen, das normalerweise eine Verstärkung verhindert, und die eine Schicht mit wärmerem unterirdischem Wasser als normal erzeugen, das die zusätzliche Wärme liefert, die für die Verstärkung der Stürme erforderlich ist.

Barriereschichten sind der Schlüssel zum Verständnis der Intensivierung, werden aber in der Panikmache der Medien selten berücksichtigt. Hurrikane verstärken sich, wenn sich unter der Oberfläche Barriereschichten bilden und die Hurrikane daran hindern, auf natürliche Weise kaltes Wasser aus dem Untergrund nach oben zu ziehen, was eine weitere Verstärkung verhindert. Barriereschichten blockieren den Aufwärtssog von kaltem Wasser und sorgen für die zusätzliche gespeicherte Wärme, die die Intensivierung verstärkt.

Barriereschichten bilden sich, wenn Süßwasser das wärmere, salzhaltigere Wasser überlagert und so die Konvektion verhindert, die die Wärme aus dem Untergrund abführt und einen Wärmestau im Untergrund verursacht. In der Karibik bilden sich Barriereschichten häufig, wenn die Süßwasserfahnen der Flüsse Amazonas und Orinoco nach Norden in die Karibik fließen. Die Abflüsse dieser Flüsse erreichen im Juni ihren Höhepunkt, so dass die Verstärkung von Beryl vor der venezolanischen Küste im Juni nicht ungewöhnlich ist!

Die Bildung von Sperrschichten ist lückenhaft und hängt vom Zusammentreffen von Süßwasserströmen und warmen Meeresströmungen ab. Sperrschichten sind kurzlebig. Dickere Barriereschichten überdauern mehr als 30 Tage, dünnere überleben weniger. Unterschiedliche Muster lokaler Barriereschichten sind der Grund dafür, dass sich Hurrikane an einem Ort entlang ihrer Zugbahn zwar verstärken, aber nur für kurze Zeit, einen Tag oder weniger. Je dicker die Barriereschicht ist, desto mehr verstärkt sich der Sturm und desto länger dauert ein starker Hurrikan.

Die Intensität von Beryl wird nach Dienstag, dem 2. Juli 2024, wahrscheinlich abnehmen, da er sich nach Norden bewegt und dabei den dickeren Transport der Sperrschicht entlang der venezolanischen Küste überholt. Diese Sperrschichtdynamik wird erst jetzt häufiger untersucht, so dass ihre Auswirkungen nur selten diskutiert, geschweige denn in den Angst einflößenden Medien dargestellt werden. Lesen Sie jedoch den Artikel von Ma (2023) „Interannual Variability of Barrier Layer in the Tropical Atlantic and Its Relationship with the Tropical Atlantic Modes“. Er bietet eine gute Analyse der Barriereschichten.

Ma schrieb: „Seitdem die Bedeutung der Barriereschicht erkannt wurde, haben viele Studien ihren Entstehungsprozess im Atlantischen Ozean anhand von Beobachtungsdaten diskutiert. Masson und Delecluse (2001) fanden heraus, dass im borealen Winter und Frühjahr Süßwasser aus dem Amazonas an der Oberfläche entlang der Nordküste Südamerikas fließt, was zu einer dickeren BL in dieser Region führt.“

Wie Ma (2023) veranschaulicht, bewegt sich die Süßwasserfahne, die die Entstehung dieser Barriereschicht ermöglicht, allmählich nordwärts in den Golf von Mexiko. Die BLT (Barrier Layer Thickness) vor der Küste Venezuelas, wo sich Beryl gerade verstärkt hat, ist im Winter und Frühjahr am größten, wird dann im Laufe des Sommers dünner und ist von September bis November am dünnsten.

Ich würde vorhersagen, dass sich der Hurrikan Beryl nun rasch abschwächen wird, da er mit seiner Verlagerung nach Nordwesten die Sperrschicht überholt, welche die für die Intensivierung zu einem Hurrikan der Kategorien 4 und 5 erforderliche Wärme lieferte. Es ist reiner Zufall, dass die Zugbahn eines Tropensturms mit einer dicken Barriereschicht zusammenfällt, die Beryls schnelle Intensivierung verursacht hat. Allerdings war es vor dem Zeitalter der Satelliten in den späten 1970er Jahren höchst unwahrscheinlich, eine ähnliche ein- oder zweitägige Intensivierung eines Hurrikans zu beobachten, und wir werden nie erfahren, wie ungewöhnlich der Hurrikan Beryl historisch wirklich ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/07/03/why-hurricanes-intensify/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Bemerkung des Übersetzers: Dieser Beitrag ist ihm erst jetzt untergekommen. Bei dessen Erscheinen ist der hier beschriebene Hurrikan „Beryl“ bereits Geschichte. Aber man kann dadurch sehr schön überprüfen, ob die Ausführungen des Autors zutreffend sind oder nicht.




Globale CO₂-Emissionen liegen deutlich unter den „beängstigenden“ Klimaszenarien

Cap Allon

Die Vorstellung, dass die globalen CO₂-Emissionen in extreme Höhen steigen, wie sie im SSP5-8.5-Szenario dargestellt werden, wird zunehmend durch tatsächliche Emissionsdaten widerlegt.

Das von extremen und höchst unrealistischen CO₂-Emissionen ausgehende SSP5-8.5-Szenario wird häufig für alarmistische Klimavorhersagen verwendet. Die tatsächlichen Daten weichen jedoch zunehmend von diesen Weltuntergangs-Prophezeiungen ab, was die manipulativen Absichten hinter ihrer fortgesetzten Verwendung offenbart.

Dr. Roy Spencer schreibt: „Der IPCC weiß sehr gut, dass, solange Klimamodelle betrieben werden, die extreme Mengen an Klimaveränderungen simulieren, nur wenige Menschen die Annahmen hinterfragen werden, die in diese Modellprognosen eingeflossen sind. Die Karrieren der Menschen hängen jetzt von der anhaltenden Angst vor einer ‚Klimakrise‘ ab (die noch nicht eingetreten ist).“

Dr. Spencer war nicht in der Lage, eine aktuelle Grafik zu finden, die zeigt, wie die tatsächlichen CO₂-Emissionen im Vergleich zu den Szenarien aussehen. „Also habe ich eine erstellt“, schreibt er. In der folgenden Grafik zeigt Spencer die geschätzten globalen CO₂-Emissionen aus der Nutzung fossiler Brennstoffe bis 2023 und die EIA-Projektionen alle fünf Jahre von 2025 bis 2050 (grün). Ebenfalls dargestellt sind einige der neuesten (AR6) SSP-Szenarien:

Das unrealistischste Szenario, SSP5-8.5, geht von einer Zukunft aus, in der die globalen CO₂-Emissionen ungebremst in die Höhe schießen und zu „katastrophalen Klimaauswirkungen“ führen. Obwohl dies praktisch unmöglich ist, ist dies die Grundlage für viele extreme Prophezeiungen, darunter:

1) Der IPCC AR6 sagt einen Anstieg der globalen Temperatur bis zum Ende des Jahrhunderts um 2,4°C bis 4,8°C unter SSP5-8.5 voraus. Diese Prognose stützt die Behauptungen über extreme Hitzewellen und unbewohnbare Regionen.

2) Laut einer in Nature Communications veröffentlichten Studie könnte SSP5-8.5 bis zum Jahr 2100 zu einem Anstieg des Meeresspiegels um bis zu 1,3 Meter führen, wodurch Küstenstädte bedroht und Millionen Menschen vertrieben würden [UCAR].

3) Forschungen im Journal of Climate deuten auf eine explosionsartige Zunahme der Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen, Dürren und starken Regenfällen unter SSP5-8.5 hin und prognostizieren weit verbreitete landwirtschaftliche Ausfälle und Wasserknappheit.

4) Der Bericht in den Environmental Research Letters hebt ein mögliches Massenaussterben und die Zerstörung von Lebensräumen hervor, die durch die unter SSP5-8.5 prognostizierten extremen Bedingungen verursacht werden. Diese Szenarien drängen auf aggressive Schutzmaßnahmen.

Diese unheilvollen Warnungen beruhen auf übertriebenen und völlig unrealistischen Annahmen über die Nutzung fossiler Brennstoffe. Der einzige Grund, warum der IPCC und andere Gremien auf SSP5-8.5 beharren ist, dass es ihrer Agenda dient. Es steckt keine Logik dahinter.

Indem sie ein Bild des drohenden Untergangs malen, gewinnen sie Unterstützung für drastische Maßnahmen, die andernfalls auf Widerstand stoßen würden – Maßnahmen, die oft mit erheblichen wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen verbunden sind einschließlich drakonischer Vorschriften, Steuern und Änderungen in der Energiepolitik, die den wirtschaftlichen Wohlstand und die persönlichen Freiheiten untergraben können.

Die Verwendung von SSP5-8.5 in Klimamodellen erlaubt es den Befürwortern des Klimawandels zu behaupten, dass sie „der Wissenschaft folgen“, aber dieses Szenario ist alles andere als wissenschaftlich, es ist lediglich ein weiteres Instrument der Angst, das zur Rechtfertigung extremer, Armut verursachender Klimapolitik eingesetzt wird.

Die tatsächlichen Emissionsdaten zeigen, dass nichts Besorgnis erregendes vor sich geht.

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-gaining-gigatons-of-mass?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 27 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Auch diesmal steht wieder die winterliche Südhemisphäre im Vordergrund. Aber auch auf unserer Hemisphäre war etwas los bezüglich Kälte.

Meldungen vom 1. Juli 2024:

Eine Lawine am Kedarnath-Tempel (Indien)

Am Sonntagmorgen ist am schneebedeckten Berg hinter Kedarnath Dham in der Provinz Uttarakhand in Indien eine großen Lawine abgegangen. Ein Video des Ereignisses ging in den sozialen Medien viral.

Glücklicherweise wurden keine Verletzten oder Schäden gemeldet. „Es gab keine Verluste an Menschenleben oder Eigentum“, sagte Dr. Vishakha Ashok Bhadane, der leitende Polizeichef der Region.

Dazu gibt es dieses YouTube-Video.


Die Region wurde in den letzten Wochen und Monaten von heftigen Schneefällen heimgesucht, berichtet der Katastrophenschutzbeauftragte Nandan Singh Rajwar.

In den höher gelegenen Regionen Uttarakhand, Himachal Pradesh und Kaschmir wurden im Juni große Schneemengen beobachtet, während die Temperaturen stark gesunken sind, was „Kaschmir im Juni ein Gefühl ähnlich wie im Februar verleiht“, so der meteorologische Dienst.

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Australien: Bittere Kälte und schwacher Wind führen zu Befürchtungen der Stromversorgung

Der Osten Australiens erlebt einen rasanten Start in die Saison mit Rekordtiefstwerten und trotzt der Wintervorhersage des BoM.

An einem der kältesten Morgen der letzten Jahre sank das Thermometer in Sydney auf 7,8 °C. Diese Kälte ist Teil eines breiteren Musters, das weite Teile des Landes einschließlich New South Wales und Queensland betrifft, da eine polare Luftmasse und klarer Himmel vorherrschen.

Im NWS fielen die Temperaturen im Perisher Valley auf -4,7 °C, während in Sydney auf dem Observatory Hill anomale 8,1 °C gemessen wurden. In Queensland herrschten ähnlich kalte Bedingungen, und in Stanthorpe wurde mit -2°C der niedrigste Wert seit Jahren gemessen.

Auch in Tasmanien gab es in letzter Zeit einige der kältesten Nächte seit Jahren. In Liawanee auf dem Zentralplateau wurden beispielsweise -12,1 °C gemessen, womit der bisherige Rekord nur knapp verfehlt wurde. Ross erlebte mit -6,5 °C die kälteste Nacht seit mehr als fünf Jahren, und Launceston hatte mit -3,1 °C die kälteste Julinacht seit 16 Jahren.

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Der Rekordzuwachs von sommerlichem Schnee und Eis in Grönland

Jüngste Daten des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) zeigen einen rekordverdächtigen Zuwachs auf Grönland. Entgegen den gängigen Vorhersagen verzeichnet das Inlandeis erhebliche Zuwächse und setzt damit den Mitte Mai begonnenen Anstieg fort.

Dieser Beitrag ist so ausführlich und mit Graphiken dokumentiert, dass er hier separat übersetzt wurde.

Außerdem folgt noch ein Abschnitt zu solaren Vorgängen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/avalanche-at-kedarnath-temple-australias?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 2. Juli 2024:

Es werden diesmal keine aktuellen Kaltmeldungen gezeigt, sondern drei Hintergrund-Beiträge. Im ersten davon geht es um Grönland (siehe dazu die Übersetzung vom Vortag), im zweiten um die „Geister-Stationen“ der NOAA (siehe die Übersetzung hier) und danach um die tatsächlichen CO2-Emissionen. Auch dieser Beitrag erscheint demnächst in deutscher Übersetzung.

Aus einer deutschen (ansonsten alarmistischen Quelle, nämlich wetteronline.de) kommt heute auch eine Meldung über extreme Schneefälle und Kälte in Argentinien. Sie wird von Cap Allon am nächsten Tag aufgegriffen.

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Meldungen von 3. Juli 2024:

Argentinien: Beispiellose Schneefälle bedrohen 1 Million Nutztiere

Züchter im argentinischen Patagonien haben in den sozialen Medien ihre Verzweiflung zum Ausdruck gebracht, nachdem noch nie dagewesene Schneefälle ihren Viehbestand unter sich begruben und etwa 1 Million Tiere in einem der kältesten Winter der Region seit Jahrzehnten zu verhungern drohten.

Videos aus Chubut zeigen Schafe, die unter tiefem Schnee begraben sind, so dass nur noch ihre Köpfe zu sehen sind.Der argentinische Landwirtschaftsverband (CRA) bezeichnete die Situation als „dramatisch“.

Die Situation ist katastrophal, und Züchter und landwirtschaftliche Einrichtungen suchen dringend nach Lösungen, um das Verhungern ihres Viehs unter den extremen Winterbedingungen zu verhindern.

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Die Kälte in Australien

Der Süden und Osten Australiens wird weiterhin von einer hartnäckigen und extremen Kältewelle heimgesucht, bei der die Temperaturen in zahlreichen Regionen unter den Gefrierpunkt sinken.

Der Frost hat Victoria, Tasmanien und Südaustralien heimgesucht und verursacht Störungen und Probleme für die Landwirte.

In Victoria, wo eine Reihe von Frostwarnungen herausgegeben wurde, wurden in Orten wie Ballarat und Bendigo nächtliche Tiefstwerte von -2°C bzw. -1°C gemessen. Auch in Melbourne war es weiter sehr kühl, lagen doch die Temperaturen am Mittwochmorgen bei 2°C.

Auch Tasmanien ist betroffen: Hobart verzeichnete -1°C. Im Landesinneren, unter anderem in Liawenee, wurden noch niedrigere Temperaturen registriert, nämlich -10°C. Die strenge Kälte hat zu vereisten Straßen geführt, was die Behörden dazu veranlasst hat, Autofahrern zur Vorsicht zu raten.

In Südaustralien verzeichnete Adelaide mit 3°C den kältesten Morgen des Jahres, während in der nördlichen Mitte des Bundesstaates -3°C gemessen wurden. Besonders betroffen sind hier die Landwirte, für die der Frost eine Gefahr für die Ernte und den Viehbestand darstellt.

Es wird erwartet, dass die dafür verantwortlichen antarktischen Luftmassen weiter bestimmend sein werden. Das Bureau of Meteorology prognostiziert, dass die Kältewelle noch mindestens einige Tage anhalten wird, wobei die Temperaturen sowohl tagsüber als auch nachts deutlich unter dem Durchschnitt liegen dürften.

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Es folgt noch je ein Beitrag zum Wasserstoff-Eintrag in die Stratosphäre (wird separat übersetzt) und zu einem weiteren Temperaturrückgang im Juni.

Link: https://electroverse.substack.com/p/unprecedented-snowfalls-in-argentina?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 4. Juli 2024:

Briten Fragen: „Wo ist der Sommer?“

In diesem Sommer war es im Vereinigten Königreich ungewöhnlich kühl, entgegen früheren Prognosen des Met Office für eine „rekordverdächtig heiße Jahreszeit“.

Die durchschnittliche Temperatur im Juni lag bei 12,9 °C und damit 0,4 °C unter dem langjährigen Durchschnitt, was den kältesten Juni seit Jahren bedeutet. Auf den schottischen Gipfeln fiel im vergangenen Monat an acht aufeinanderfolgenden Tagen Schnee, ein sehr seltenes Ereignis.

Auch in Irland gab es einen kalten Juni: Mit durchschnittlich 13,18 °C lag er 0,51 °C unter der Norm.

Entgegen den offiziellen Prognosen für „rekordverdächtige Hitze“ wirkt sich der kühle Juni nun bis in den Juli hinein auf die Viehzucht und die Landwirtschaft aus, wobei die Landwirte Berichten zufolge mit den für die Jahreszeit ungewöhnlich niedrigen Temperaturen zu kämpfen haben.

GFS 2m Temperatur-Anomalien (C) am 3. Juli [tropicaltidbits.com].

Es wird erwartet, dass die Kälte in absehbarer Zeit anhalten wird, zumindest in der ersten Julihälfte.

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Europas geringste abgebrannte Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen

Jüngste Daten zeigen, dass in Europa im Jahr 2024 die geringste Brandfläche seit Beginn der Aufzeichnungen zu verzeichnen sein wird – eine Tatsache, die von den Agenda-getriebenen Medien völlig ignoriert wird.

Die folgende Grafik des Global Wildfire Information System veranschaulicht diese Unannehmlichkeiten für das Establishment:

[Björn Lomborg]

Das Diagramm zeigt die kumulierten verbrannten Flächen in Europa vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2024 im Vergleich zum Durchschnitt und zum Min-Max-Bereich des vorangegangenen Jahrzehnts. Die grüne Linie, die für das Jahr 2024 steht, zeigt deutlich weniger verbrannte Flächen, die niedrigsten in den Aufzeichnungen.

Trotzdem konzentriert sich die Berichterstattung in den Medien stark auf lokale Brandkatastrophen in Ländern wie Griechenland, was die öffentliche Wahrnehmung verzerrt. Bei dieser selektiven Berichterstattung werden Länder wie Frankreich, Ungarn, Portugal, Spanien, Italien, Bulgarien und die Ukraine übersehen, die eine rekordverdächtig niedrige Brandrate aufweisen.

Viele dieser Länder verzeichnen auch überdurchschnittlich kalte Junitage. Neben dem Vereinigten Königreich und Irland haben auch Frankreich, Belgien und die Niederlande monatliche Kälteanomalien von -0,04°C, -0,4°C bzw. -0,7°C verzeichnet.

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Tasmanien: Die zweitniedrigste Temperatur jemals

Die Australier in Victoria, Tasmanien und Südaustralien erlebten weiterhin heftige Kälteeinbrüche, bei denen die Temperaturen auf Rekordtiefstwerte fielen, und widersprachen damit den jüngsten Prognosen des Bureau of Meteorology (BoM), das den wärmsten Winter aller Zeiten vorausgesagt hatte.

In Tasmanien wurde in Liawenee am frühen Donnerstagmorgen mit -13,5 °C am dritten Tag in Folge ein neuer Tiefstwert gemessen – der tiefste Wert, der jemals im Juli in dieser Region gemessen wurde, nach -12,9 °C am gestrigen Tag und -10,8 °C am Tag zuvor.

Es ist auch die zweitniedrigste Temperatur, die jemals in diesem Bundesstaat gemessen wurde, nach -14,2°C im August 2020.

Auch der Bundesstaat Victoria war betroffen, vor allem im Osten Melbournes, wo Coldstream einen Tiefstwert von -2,1 °C verzeichnete.

Auch Südaustralien wurde nicht verschont. West Terrace, Adelaide, verzeichnete einen Tiefstwert von 0,6 °C und damit die niedrigste Temperatur seit dem 24. Juli 1908. Die Outback-Stadt Yunta verzeichnete -4,3 °C, während die Nullarbor-Wetterstation -3,2 °C registrierte – weitere Rekord-Tiefstwerte. Selbst in der Metropolregion erlebte Noarlunga mit 2,2°C die tiefste Juli-Temperatur.

Laut Chris Kent, dem leitenden Meteorologen des Bureau of Meteorology, liegen die Messwerte in einigen Gebieten bis zu 10°C unter den Juli-Normalwerten. Dies ist auf ein starkes Hochdrucksystem südlich von Australien zurückzuführen, das kalte Luft über die südlichen Bundesstaaten treibt, wobei klarer Himmel und leichte Winde dazu beitragen, perfekte Bedingungen für eisige Nachttiefstwerte zu schaffen.

Der lang anhaltende Kälteeinbruch in Ost- und Südaustralien steht in krassem Gegensatz zu den Prognosen des BoM für einen „rekordverdächtig warmen Winter“.

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Die „historische Juni-Hitzewelle in den USA“ war eine Lüge

In jüngsten Medienberichten wurde vielfach behauptet, dass die Vereinigten Staaten im Juni 2024 eine „historische Hitzewelle“ erleben würden. Eine Untersuchung der langfristigen Klimadaten zeigt jedoch eine andere Realität.

Das nachstehende Diagramm zeigt den Prozentsatz der Stationen des US Historical Climatology Network, die von 1895 bis 2024 in jedem Juni eine Temperatur von 32,2°C (90°F) erreichten oder überschritten. Die blaue Linie stellt jährliche Daten dar, während die rote Linie den gleitenden 10-Jahres-Durchschnitt zeigt:

In den vergangenen 129 Jahren gab es erhebliche Schwankungen beim Prozentsatz der Stationen, die im Juni eine Temperatur von 32,2 Grad Celsius erreichten. Der höchste Prozentsatz wurde 1933 verzeichnet, als 91 % der Stationen diese Temperatur erreichten, der niedrigste im Jahr 1928 mit nur 42,3 %.

Die „historische Hitzewelle“ im Juni 2024 ist eine weitere Kreation der Medien, aber keine, die von den Daten bestätigt wird, und keine, die – abgesehen von den unzähligen Schlagzeilen – tatsächlich in die Geschichte eingehen würde.

Link: https://electroverse.substack.com/p/brits-asking-where-is-summer-europes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 5. Juli 2024:

Skigebiete in Schottland melden seltenen Juli-Schneefall

Nach acht aufeinanderfolgenden Schneetagen im Juni hält in den schottischen Gipfellagen der Sommerschnee bis in den Juli hinein an.

Nach Wochen zunehmend kalten und stürmischen Wetters seit der Sommersonnenwende haben schottische Skizentren heute Morgen ein seltenes Auftreten von Schneefall auf hohen Hängen gemeldet.

Die Webcam von WinterHighland hat am Donnerstagmorgen frischen Schnee in Glencoe eingefangen und damit ein seltenes Sommerereignis registriert. Schneegestöber gab es auch auf den Gipfeln der Highlands, darunter auf den Hängen des Cairngorm oberhalb von Aviemore.

Die AGW-Partei warnt seit langem davor, dass es die schottischen Skigebiete bald nicht mehr geben wird.

Es folgt eine Kurz-Zusammenfassung der Schneeverhältnisse des vergangenen Winters auf der Nordhalbkugel – überall war es mehr als im Mittel einschließlich der Gletscher in den Gebirgen auf allen Kontinenten.

Dann folgt ein Beitrag zu einer Stratosphären-Erwärmung über der Antarktis sowie eine Liste mit Zitaten von 101 Wissenschaftlern, die sich skeptisch zur AGW-Theorie äußern.

Link: https://electroverse.substack.com/p/scottish-ski-centers-report-rare?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 28 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 5. Juli 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Die Geister-Stationen der NOAA

Cap Allon

Die Manipulation von Klimadaten durch die NOAA mit Hilfe von „Geisterstationen“ zeigt, dass systematisch versucht wird, Temperaturaufzeichnungen zu fälschen, um das Narrativ der globalen Erwärmung zu stützen.

In den vergangenen Jahrzehnten schwankte die Zahl der Temperaturstationen des US Historical Climatology Network (USHCN), da immer wieder neue Stationen hinzukamen und alte außer Betrieb genommen wurden.

Ende der 1990er Jahre begann jedoch ein Trend, der mit dem Aufkommen der AGW-Erzählungen zusammenfiel.

Im Gegensatz zu dem, was man in einer Zeit erwarten könnte, in welcher eine genaue Klimaüberwachung von entscheidender Bedeutung ist, ist die Zahl der aktiven Temperaturstationen stark zurückgegangen. Von konstant 1200 Stationen zwischen 1930 und 1996 sank die Zahl bis 2020 auf nur noch 830 – Tendenz weiter fallend.

Noch verwirrender ist die Tatsache, dass viele der stillgelegten Stationen immer noch Temperaturdaten an die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) melden. Diese „Geisterstationen“ liefern weiterhin Phantomdaten, also völlig willkürlich erfundene Temperaturwerte, die die NOAA in ihre offiziellen Klimaberichte einfließen lässt.

Der Meteorologe John Shewchuk hat dieses Problem ausführlich beleuchtet und darauf hingewiesen, dass die NOAA bis 2020 für mehr als 40 % aller USHCN-Stationen Temperaturdaten erfunden hat. Nur ein paar Beispiele für diese Geisterstationen sind:

Childs, AZ (USHCN No. 21614): Die Temperaturbeobachtungen wurden 2005 eingestellt, doch die NOAA fabriziert weiterhin Daten.

Kalamazoo, MI (USHCN No. 204244): Obwohl die Temperaturbeobachtungen 1995 eingestellt wurden, fabriziert die NOAA weiterhin monatliche Temperaturberichte für diese Geisterstation.

Plain Dealing, LA (USHCN No. 167344): Die Berichterstattung wurde 1999 eingestellt, aber die NOAA besteht darauf, Daten dafür zu erfinden.

Pecos, TX (USHCN No. 416892): Sie steht auf Beton zwischen Gebäuden und entspricht nicht den NOAA-Standardvorgaben, fabriziert aber dennoch fleißig Daten.

Union, OR (USHCN No. 358746): Die Messungen wurden 2010 eingestellt, aber die NOAA verwendet sie weiterhin.

Delaware, OH (USHCN No. 332119): An der Rennstrecke Little Brown Jug gelegen, werden immer noch fabrizierte Daten gemeldet.

Forest, MS (USHCN No. 223107): Eine ländliche Station, eine weitere, die nicht existierende Temperaturdaten erfindet.

Vevay, IN (USHCN No. 129080): Fragwürdiger Standort, liefert aber weiterhin Phantomdaten.

Hazelton, ID (USHCN No. 104140): Stillgelegte Station, in der aber nach wie vor mythische Temperaturmessungen vorgenommen werden.

Die systematische Fabrikation von Daten hat es der NOAA und anderen Regierungsbehörden ermöglicht, eine künstliche Erwärmung der Gegenwart darzustellen, die durch die gleichzeitige Abkühlung der Vergangenheit unterstützt wird. Diese Behörden kontrollieren die Daten, d. h. sie können damit machen, was sie wollen, sie so darstellen, wie sie es für richtig halten, sie nach Herzenslust verändern und manipulieren – solange sie ihre Spuren angemessen verwischen.

Im Gegensatz zu den angepassten Daten der NOAA zeigen die Rohdaten des USHCN keine signifikante Erwärmung (siehe unten).

Die Dust-Bowl-Ära der 1930er Jahre ist nach wie vor der heißeste Zeitraum, der jemals aufgezeichnet wurde, und insgesamt haben sich die Sommer seither abgekühlt. Der wahrgenommene Erwärmungstrend zeigt sich erst nach den von NOAA vorgenommenen „Anpassungen“, die angeblich zur Verbesserung der Datenqualität notwendig sind.

Die Rohdaten, d. h. die Wahrheit, zeigen keinen wirklichen Trend seit 1895, sondern eine Abkühlung seit den 1930er Jahren.

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-gaining-gigatons-of-mass?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE