Trump unternimmt Schritte in Richtung einer nuklearen Zukunft

Duggan Flanakin

Umgeben von Kabinettsmitgliedern und Vertretern der US-Kernkraftindustrie unterzeichnete Präsident Donald Trump am 23. Mai fünf Durchführungsverordnungen, von denen er glaubt, dass sie eine Renaissance der Kernenergie in den Vereinigten Staaten einleiten und den „Goldstandard der Wissenschaft“ in der Entscheidungsfindung auf Bundesebene wiederherstellen werden.

Die Überregulierung ist (neben der von den Medien geschürten Angst) der Hauptgrund dafür, dass die USA ihren einstigen Vorsprung in der Kernenergie-Technologie eingebüßt haben. Seit die Nuclear Regulatory Commission NRC 1975 an die Stelle der Atomic Energy Commission getreten ist, hat sie die Vision von Präsident Eisenhower für die friedliche Nutzung der Kernenergie mit Füßen getreten.

Die NRC-Reformen erschrecken die ehemalige NRC-Vorsitzende (unter Präsident Obama) Allison MacFarlane. In einer langen Tirade sprach MacFarlane über die Schrecken des Tsunami-bedingten Zwischenfalls in Fukushima im Jahr 2011 und verwies auf die vorübergehenden Evakuierungen und (kurzfristigen) Unterbrechungen, während sie die Tatsache ignorierte, dass niemand an der Strahlenkrankheit starb oder dass Japan seine Kernkraftwerke wieder in Betrieb nimmt.

Unter MacFarlane und anderen NRC-Leitern stellte das Idaho National Laboratory den Bau und die Prüfung neuer Reaktorkonzepte ein. Vor 1978 hatten die USA den Bau von 133 zivilen Kernreaktoren an 81 Kraftwerksstandorten genehmigt. Seither haben nur zwei von der NRC genehmigte Reaktoren den kommerziellen Betrieb aufgenommen.

Letztes Jahr kündigte das INL Pläne zum Bau von zwei neuen Reaktoren und zur Durchführung eines Reaktorexperiments an seinem Wüstenstandort an, darunter der MARVEL-Mikroreaktor – der erste neue Reaktor, den das INL seit einem halben Jahrhundert testet. Seit Trumps Amtsantritt im Januar hat das INL außerdem eine neue Testschleife für Salzschmelzen in Betrieb genommen, um die Entwicklung moderner Salzschmelzen-Reaktoren zu unterstützen.

Die NRC hat ihren Stundensatz für die Bearbeitung von Genehmigungsanträgen dazu benutzt, die Kosten in die Höhe zu treiben und die Antragsteller zu frustrieren. Anstatt die Entwicklung sicherer, reichlich vorhandener Kernenergie zu fördern, konzentrierte sich die NRC auf entfernte, hypothetische Risiken, ohne Rücksicht auf die nationalen und geopolitischen Kosten.

Ihre Regeln, bejubelt von Gegnern der Kernenergie, beruhen auf unwissenschaftlichen Sicherheitsmodellen, die davon ausgehen, dass es keine sichere Schwelle für die Strahlenbelastung gibt. MacFarlane ist nur einer der ehemaligen NRC-Leiter, die glaubten, dass die Aufgabe der NRC darin bestand, die Verbreitung der Kernenergie-Technologie zu verhindern.

Ein Durchführungsverordnung von Trump fordert weitreichende Reformen der Struktur, des Personals, der Vorschriften und der grundlegenden Abläufe der NRC, um Amerikas Vormachtstellung auf dem globalen Markt für Kernenergie zu sichern. Die Menschen erkennen heute, dass der Bedarf an zuverlässiger, erschwinglicher Energie die minimalen Risiken der meisten neuen Reaktorkonzepte bei weitem überwiegt.

Die Kernenergie-Initiative des Präsidenten beauftragt auch das Energie- und das Verteidigungsministerium, die Entwicklung und den Einsatz neuer fortschrittlicher Reaktoren zu beschleunigen. Trump wies darauf hin, dass die Eutrophierung der Infrastruktur des US-Kernbrennstoffkreislaufs dazu geführt hat, dass Amerika in Bezug auf Uranerz sowie Urananreicherung und -umwandlung stark vom Ausland abhängig ist.

Seit die USA den ersten Reaktor der Generation IV für die kommerzielle Nutzung entwickelt und gebaut haben, hat die US-Regierung die Entwicklung fortschrittlicher Reaktoren durch eine Vielzahl von Unternehmen effektiv abgewürgt, die Amerika wieder zur Vorherrschaft in der Kernenergie verhelfen wollen. Das Verteidigungsministerium wird aufgefordert, einen Plan für die Nutzung fortgeschrittener Reaktoren und abgebrannter Brennelemente in Militäreinrichtungen vorzulegen.

Auf der kommerziellen Seite wird Energieminister Chris Wright ermächtigt, die Planung, den Bau und den Betrieb von privat finanzierten fortschrittlichen Kernreaktor-Technologien an DOE-Standorten zu genehmigen. Ziel ist es, innerhalb von 30 Monaten mindestens einen fortgeschrittenen Kernreaktor in Betrieb zu nehmen.

Die umfassende Überarbeitung schreibt auch vor, dass das DOE die Prüfung und Genehmigung neuer fortschrittlicher Reaktorkonzepte innerhalb von zwei Jahren nach Einreichung eines im Wesentlichen vollständigen Antrags abschließen muss. Minister Wright soll ein Pilotprogramm für den Bau und Betrieb von Reaktoren außerhalb der National Laboratories einrichten, das mindestens drei Reaktoren umfasst, und die Überprüfung von Genehmigungen, Zulassungen, Zulassungen, Pachtverträgen und anderen Aktivitäten beschleunigen oder abschaffen, um regulatorische Hindernisse zu beseitigen.

Eine vierte Anordnung konzentriert sich auf den Ausbau der inländischen Uranumwandlungs- und Anreicherungs-Kapazitäten, die ausreichen, um den voraussichtlichen Bedarf ziviler und militärischer Reaktoren an schwach angereichertem Uran (LEU), hochangereichertem Uran (HEU) und hochangereichertem, schwach angereichertem Uran (HALEU) zu decken, vorbehaltlich der Beibehaltung von Vorräten, die für die Tritiumproduktion, den Antrieb von Schiffen und Kernwaffen benötigt werden.

Ergänzend dazu konzentriert sich eine fünfte Anordnung auf die Wiederherstellung des Vertrauens in Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik, welche die Grundlage für die staatlich finanzierte Forschung bilden. Präsident Trump wies auf verschiedene Fälle hin, in denen Regierungsbehörden wissenschaftliche Informationen in „höchst irreführender“ Weise verwendet oder verbreitet haben, vom Ignorieren von Daten, die die Schulen während der Pandemie hätten offen halten sollen, bis hin zur Verbreitung von Worst-Case-Szenarien in Bezug auf Klimaschwankungen.

Die Anordnung fordert neue Leitlinien für die Umsetzung des „Gold-Standards der Wissenschaft“, der reproduzierbar, transparent, fehler- und ungewissheitsbewusst, kollaborativ und interdisziplinär, skeptisch in Bezug auf seine Ergebnisse und Annahmen, strukturiert für die Falsifizierbarkeit von Hypothesen, unvoreingenommener Peer-Review, Akzeptanz negativer Ergebnisse als positive Ergebnisse und ohne Interessenkonflikte ist – alles Dinge, die in den letzten Jahren typischerweise gefehlt haben.

Laut der John Milton Freedom Foundation ist die Kernenergie-Initiative von Trump ein „nuklearer Mondschuss“ – ein Manhattan-Projekt* des 21. Jahrhunderts – das für die Wiederherstellung des Rückgrats der amerikanischen Energieproduktion unerlässlich ist, indem es das volle Friedenspotenzial des Atoms freisetzt. Kernenergie wird benötigt, um KI, maschinelles Lernen und Rechenzentren zu betreiben, die das antiquierte, zunehmend intermittierend betriebene Stromnetz überfordern.

[*Das „Manhattan-Projekt“ war der Tarnname der Entwicklung der ersten Atombombe in den USA. A. d. Übers.]

Ohne den Abbau der unwissenschaftlichen bürokratischen Hindernisse der NRC gäbe es immer noch keine Möglichkeit, experimentelle Reaktortechnologien und neuartige Brennstoffkreisläufe zu genehmigen, zu testen und einzusetzen. Amuse sagt, dass Thoriumreaktoren, die ein besseres Sicherheitsprofil, eine geringere Abfallproduktion und eine inhärente Resistenz gegen die Verbreitung von Waffen bieten, besondere Aufmerksamkeit verdienen, da auch ihre Ausfallmodi eher zu passiven Abschaltungen als zu katastrophalen Kernschmelzen neigen.

ThorCon-Mitbegründer Robert Hargraves, ein führender Kritiker der alten NRC, lobt die Trump-Initiative für die Abschaffung der erdrückenden „Leave no trace (LTR)“- und „as low as reasonably achievable (ALARA)“-Regeln. Dennoch bleibt das „NRC-Vorschriftendickicht“, das zur Durchsetzung von LNT und ALARA geschaffen wurde, „die Melasse, die Genehmigungen verlangsamt und die Kosten in die Höhe treibt“. Die Zeit wird zeigen, wie weitreichend die nukleare Revolution bei der von Trump geführten NRC wirklich ist.

James Walker, CEO von NANO Nuclear Energy, lobt das Weiße Haus dafür, dass es der NRC aufgetragen hat, die Zeitspanne für die Genehmigung neuer Kernreaktoren von über einem Jahrzehnt auf nur 18 Monate zu verkürzen. Die Beseitigung unnötiger, kostspieliger und zeitraubender Verzögerungen kann die Kosten für die Inbetriebnahme von Kernkraftwerken drastisch senken. Die Neueinstufung von Uran als kritisches Mineral wird den Zeitrahmen für Bergbaugenehmigungen von 18 Monaten auf etwa 60 Tage verkürzen.

Walker fordert den Kongress jedoch dringend auf, die Trump’schen Durchführungsverordnungen gesetzlich zu kodifizieren, um ihre Dauerhaftigkeit über das Jahr 2028 hinaus zu gewährleisten. Nur durch gesetzliche Änderungen werden Investoren und Interessengruppen die regulatorische Sicherheit erhalten, die sie für ernsthafte Investitionen in die Entwicklung der Kernenergie benötigen.

Da die Wiederbelebung der Kernenergie in den letzten Monaten von beiden Seiten unterstützt wurde, sollte der Kongress in der Lage sein, einen für alle Seiten akzeptablen neuen Rahmen für die Kernenergie zu finden – einen Rahmen, der die Vision von Präsident Eisenhower aufgreift und die Grundsätze der alten Atomenergie-Kommission wieder einführt.

This article originally appeared at Real Clear Energy

Link: https://www.cfact.org/2025/06/01/trump-takes-steps-toward-a-nuclear-future/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Gescheiterte Vorhersage: ECMWF wurde geschlagen durch ein „mach nichts!“-Modell

Cap Allon

Einführung des Übersetzers: Den folgenden kleinen Beitrag habe ich auch bei Cap Allon gefunden. Er bringt auf den Punkt, was Klima-„Vorhersagen“ wirklich taugen. Siehe hierzu auch meine Anmerkungen am Ende. – Ende Einführung

Am 26. Mai prognostizierte das ECMWF-Modell für den 5. Juni in München 28°C:

Aktuell wird für den 5. Juni wird eine Höchsttemperatur von nur 17 °C vorhergesagt – ein Minus von 11 °C:

Diese Kurzfrist-Vorhersage ist eingetroffen:

A. d. Übers.]

Der X-Account @orwell2022 nutzte diesen Fall, um ein breiteres Problem mit der Langfristprognose aufzuzeigen.

Er verglich die Leistung des ECMWF mit dem so genannten „Lazy Model“ – einer grundlegenden Referenzmethode, die keinen Versuch unternimmt, die Zukunft vorherzusagen. Es geht einfach davon aus, dass das heutige Wetter für die nächsten 15 Tage genau gleich bleibt. Wenn es heute 21 Grad warm ist, wird angenommen, dass es auch morgen 21 Grad warm sein wird, und so weiter.

Dieser einfache Ansatz erweist sich als überraschend konkurrenzfähig mit dem ECMWF. Das folgende Diagramm zeigt, wie der Vorhersagefehler des ECMWF mit der Zeit zunimmt:

Die nächste Grafik vergleicht das ECMWF-Modell mit dem Lazy-Modell. Die gelbe Linie zeigt die Genauigkeit des ECMWF. Die rote Linie ist das Lazy Model. Bei etwa 240 Stunden (10 Tagen) wird ECMWF nicht besser. Nach 300 Stunden wird es noch schlechter:

Das EZMW wird jährlich mit über 125 Millionen Euro finanziert, ein Großteil davon aus EU-Verträgen und öffentlichen Beiträgen aus 25 Mitgliedsländern. Doch nach 12 Tagen ist eine Null-Kosten-Methode, die einfach davon ausgeht, dass sich das Wetter nicht ändert, besser als diese.

Dies ist nicht nur ein Münchner Problem. Orwell führte den gleichen Test in Deutschland, Luxemburg und Monaco durch. Das Ergebnis: jedes Mal das gleiche Muster. Die Vorhersagen des ECMWF verschlechtern sich stetig, während das Lazy Model nach 10 Tagen gleich bleibt oder besser abschneidet.

Am frustrierendsten ist jedoch, dass diese Langfristprognosen des ECMWF in den Medien verwendet werden, und zwar häufig zur Untermauerung von Schlagzeilen wie „Hitzewelle des Untergangs“.

Langfristige Simulationen sind jedoch Schrott und laufen oft viel zu heiß. Auf 10+ Tage hinaus zeigen die Daten, dass eine blinde Vermutung besser funktioniert.

Link: https://electroverse.substack.com/p/summer-in-alaska-starts-with-record?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkungen des Übersetzers hierzu: Bislang war mir nur die Persistenz-Prognose von einem Tag zum nächsten bekannt; da gibt es mehrere Untersuchungen. Für eine Woche im Voraus ist der obige Ansatz eine Art Perle, weshalb der Beitrag hier übersetzt wird. Ein ganz wesentliches Element fehlt aber in dieser Darstellung: Startet man an einem Tag mit extrem hoher/niedriger Temperatur wird die Persistenz-Prognose nach einer Woche sicher eine andere Trefferquote aufweisen als hier dargestellt. Je näher die Temperatur am Ausgangstag beim klimatologischen Mittelwert liegt, umso eher dürfte eine Persistenz erfolgreich sein. M. E. Ist der Abstand der Temperatur des Ausgangstages also direkt proportional zur Trefferquote einer Persistenz-Prognose für eine Woche im Voraus.

Es gibt aber noch einen ganz anderen Grund, warum ich das hier poste: Dass die Prognose-Unsicherheit umso größer wird, je weiter man in die Zukunft rechnet, ist eine Binsenweisheit. Aber wie groß wird die Unsicherheit bzw. wie schnell nimmt sie zu? Dazu betrachte man Graphik 3 oben im Beitrag: Der letzte Datenpunkt (ganz rechts) markiert den 360. Tag nach Tₒ – also nach genau zwei Wochen beträgt der Vorhersagefehler ±4,3°C. Nach zwei Wochen! Wie groß dürfte diese Unsicherheit wohl nach 75 JAHREN sein?! Im letzten, von mir hervor gehobenen Satz bringt Cap Allon das wunderbar auf den Punkt.




Der Mai wird kälter: Keine CO₂-Erwärmungswirkung erkennbar. Teil 2

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

Teil 1 hier

Teil 2: Der unterschiedliche Verlauf der Tageshöchst- und Nachttiefsttemperaturen beim Monat Mai (Tmax/Tmin)

– Der Klimawandel (Erwärmung) fand in Mittel- und Westeuropa erst im Jahre 1987/88 mit einem Temperatursprung statt.

– Seitdem ist keine weitere Maierwärmung erkennbar, im Gegenteil

– Vor allem nachts wird der Mai kälter

– Die Schere zwischen Tag und Nachttemperaturen öffnet sich seit dem Klimawandel

Der diesjährige Mai 2025 mit 12,8°C war durchwachsen, vor allem nachts kalt. Insgesamt unter dem Schnitt der Vergleichsperiode. Die Sonnenstunden lagen jedoch über dem Schnitt, die Niederschlagsmenge darunter. Wir arbeiten im Artikel mit den Maitemperaturreihen wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) sie ins Internet stellt und führen keine Korrektur zur besseren (richtigen) Vergleichbarkeit von heute und früher durch.

Bevor wir uns den Tag- und Nachttemperaturen des Wonnemonates über einen längeren Zeitraum betrachten, soll nochmals die Grafik 3, der DWD-Mai seit 1915 hier gezeigt werden.

Abb.1: 31 Tagesmessungen ergeben den Mai-Schnitt für 1 Jahr. In früheren Jahrzehnten wurde diese Tagesmessung nach einer anderen Methode und analog in der englischen Wetterhütte ermittelt, die auch noch meist an einem anderen Platz stand als die heutige Ermittlung nach neuer DWD-Norm.

Ergebnis: Die Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen: Es gibt keine Korrelation zwischen dem Temperaturverhalten des Monats Mai und der steten Zunahme der CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre.

Abb. 2: Steiler und stetiger CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1970, die von UC San Diego (NOAA) geschätzten Daten vor 1958 bis 1915 haben wir weggelassen.

Nun der Maiverlauf von Deutschland mit Tmax und Tmin

Noch eindeutiger wird die Nichtkorrelation zwischen CO₂-Anstieg und Maitemperaturen, wenn man die Tageshöchst- und die Nachttiefsttemperaturen mitzeichnet. Die liegen allerdings beim DWD erst zuverlässig nach dem Kriege vor.

Abb.3: Die obere Reihe zeigt die Tageshöchst- die untere Reihe die nächtlichen Tmin Verläufe, die mittlere Grafikreihe den Tagesmittelverlauf. Mehr als etwa 537 Stationen gibt es nicht, die durchgehend alle drei Reihen messen. Allerdings wurden die Standorte der Messstationen im Zeitraum oftmals verändert.

Ergebnis: Ein gänzlich anderer Verlauf vor und nach dem Temperatursprung

Tmax: bis 1987 deutlich fallend, Temperatursprung, seitdem fast ebene Trendlinie

Schnitt: bis 1987 fallend, Temperatursprung, danach leicht fallend.

Tmin: ab 1947 unbedeutend fallend, Temperatursprung, seit 1988 werden die Nächte kälter.

Erkenntnis: vor dem Temperatursprung hat sich die Schere zwischen T-max und T-min leicht verringert, nach dem Temperatursprung geht die Schere zwischen T-max und T-min auseinander. Vor allem die Mainächte werden kälter, die Tage tagsüber bleiben gleich.

Wo ist der angeblich stark und stetig wirkende CO₂-Treibhauseffekt in den beiden Maitemperaturgrafiken erkennbar? Antwort: Nirgendwo.

Beachte: Der DWD stellt zwar die Daten der Einzelstationen für die Grafik 3 ins Netz, aber die Addition zu einem Jahresschnitt und die dazugehörige Grafik veröffentlicht er nirgendwo. Die Grafikauswertung findet man nur bei uns. Aus dem Grund kann der politische Vorstand des DWD alles gegenüber den Medien behaupten, die Redakteure überprüfen eh nichts. Dabei betonen die Redakteure doch, dass sie ausgiebig recherchieren würden! Doch aufgepasst: Recherche heißt lediglich, dass sie überprüfen, ob der Betreffende etwas so gesagt hat wie wiedergegeben, also ob man ihn richtig zitiert hat. Recherche heißt nicht, ob er auch die Wahrheit gesagt hat. Vor allem Politiker wissen das, die Bevölkerung nicht. Von investigativem Journalismus kann hier nicht die Rede sein. Dies könnte man eher als Haltungs- oder Gesinnungsjournalismus bezeichnen.

Merke: Durch die Temperaturreihen des Monats Mai und die dazugehörige Grafik beweist der Deutsche Wetterdienst erneut: Es gibt keinen erkennbaren wärmenden Einfluss von Kohlendioxdid auf den Temperaturverlauf.

CO₂ kann nicht über 40 Jahre lang bis 1987 abkühlend wirken, dann mit der Gründung des Weltklimarates plötzlich aufgeschreckt werden und einen Temperatursprung verursachen und dann wieder einschlafen, bzw. nur noch nachts abkühlend wirken.

Dabei sollte doch laut dem RTL-Klimaexperten Christian Häckl der Treibhauseffekt nachts stärker wirken als tagsüber, hier seine Theorie ausführlich und verständlich beschrieben: Es gibt nur einen Nachteil: die Vorhersagen dieses CO₂-Glaubensjüngers sind grottenfalsch, weil die Realität der DWD-Temperaturreihen das Gegenteil von dem zeigt, was Häckl schreibt. Es ist aber auch zu dumm, wenn der DWD zwar die T-min/T-max erhebt, aber selbst nirgendwo eine Grafik anbietet, und überzeugte Treibhausexperten dann ohne Beweis irgendwas behaupten dürfen. Doch raten wir Herrn Häckl, sich wenigstens die Daten der in der RTL-Nähe befindlichen Wetterstation Düsseldorf geben zu lassen.

Deswegen ist auch die mainstream-Definition für Klimawandel grottenfalsch, die behauptet, dass in der Neuzeit hauptsächlich das vom Menschen ausgestoßene CO₂ zu der neuzeitlichen Klimaerwärmung geführt hat. Dabei soll CO₂ der hauptsächliche Temperaturregler sein, der weltweit die Temperaturen bestimmt.

Würde diese Glaubensbehauptung der politisch indoktrinierten Klimaerwärmungssekte stimmen, dann bräuchte man weltweit überhaupt nur eine Wetterstation und durch Umrechnung könnte man jede Temperatur an jedem x-beliebigen Ort der Erde ausrechnen!

Dabei bestreitet das Autorenteam nicht, dass CO₂ und andere Moleküle im IR-Bereich absorbieren. Aber die daraus abgeleitete Hypothese einer starken Atmosphärenerwärmung ist nicht nachweisbar. Wir haben gezeigt: CO₂ wirkt allerhöchstens unscheinbar in homöopathischen Dosen.

Erkenntnis: Das Treibhauserwärmungsmodell der bezahlten Wissenschaft und der Politik ist ein Geschäftsmodell. Es handelt sich um eine bewusst geplante Panikmache, eine Wissenschaft des finsteren Mittelalters, die vor allem Kinder und Jugendliche in Angst und Schrecken versetzen will. Da geht’s nur ums Geld und einen CO₂-Ablaßhandel. Diesem Vorhaben müssen wir energisch entgegentreten.

Außer den Maitemperaturreihen des Deutschen Wetterdienstes gibt es noch weitere Gründe, die zeigen, dass Kohlendioxid keine oder nur eine minimale Erwärmungswirkung hat: So gibt es keinen Versuchsnachweis, der die behaupteten 2 bis 5 Grad Klimasensitivität nachweisen kann. Es gibt auch keinerlei technischen Anwendungen dieses behaupteten Treibhauseffektes. Und es gibt keinerlei Freibeobachtungen, wo eine dauerhaft erhöhte CO₂-Konzentration für ein wärmeres Gebiet sorgt.

Schlussfolgerungen der seriösen Naturwissenschaft aus den DWD-Datenreihen:

Kohlendioxid kann über 100 Jahre gar nicht wirken, dann im Jahre 1987 auf 1988 just zur Gründung des Weltklimarates wie mit einem Zeitzünder versehen plötzlich aufschrecken und eine plötzliche Erwärmungswirkung von einem Grad hinzaubern, um dann wieder in den Dornröschenschlaf zu verfallen. Solche physikalischen Gaseigenschaften gibt es nicht.

Entweder wirkt CO₂ überhaupt nicht erwärmend oder nur in unbedeutendem Maße oder sogar unbedeutend abkühlend. Auch dafür gibt es plausible Begründungen und mathematische Herleitungen von seriösen Wissenschaftlern, sogar Nobelpreisträgern. Ihr Pech: Sie verdienen nichts an der staatlichen CO₂-Klimaabzocke.

Und: Eine Klimapanik vor einer angeblichen Erderhitzung durch Treibhausgase ist völlig unbegründet. Sie ist ein raffiniertes Geschäftsmodell, das über Angst- und Panikmache unser Geld will in Form einer CO₂-Abzockesteuer oder überhöhten Energiepreisen.

Bitte nicht vergessen. Es handelt sich bei unseren Grafiken um Original-DWD-Angaben, die wachsenden Wärmeinseleffekte der Messstationen von früher zu heute sind nicht rauskorrigiert. Allerdings findet sich der Temperatursprung 87/88 auch bei WI-armen Stationen und in ganz Mittel-und Westeuropa!!! siehe hier. Bei WI-armen Stationen ist die leichte Abkühlungsphase auf dem letzten Temperaturplateau zudem stärker ausgeprägt.

Der Temperatursprung 87/88 in jeder Temperaturreihe ist natürlichen Ursprungs, denn CO₂ ist nicht für die Zunahme der Sonnenstunden und die plötzliche Änderung der Großwetterlagen verantwortlich, was allerdings auch niemand der CO₂-Treibhausgläubigen behauptet. Ihre Taktik ist: Der Temperatursprung wird verleugnet. Die bezahlten CO₂-Angstmacher erwähnen diesen Temperatursprung überhaupt nicht, sondern sie zeichnen eine durchgehende Linie mit einem früheren Beginn und behaupten, der Anstieg sei einzig durch CO₂-verursacht. So verwendete der grüne Umweltminister von BaWü, Untersteller gegenüber den Autoren stets das Jahr 1931 als Startjahr, natürlich ohne überhaupt eine Grafik zu zeigen. Nur so dahergeschwätzt.

Merke: Die DWD-Grafiken kann man nicht mit einem imaginären, stetig zunehmendem Treibhausgas CO₂ erklären. Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Damit haben wir aber ein Problem. Wenn nicht Kohlendioxid den Temperatursprung verursacht hat, wer oder was dann?

Die richtige Erklärung, wir finden mindestens 5 Gründe des höheren Wärmeplateaus seit 1988

Natürliche Ursachen: Die Änderung der Großwetterlagen. Rein statistisch haben die Südwestwetterlagen im Mai wie in allen Monaten zugenommen und die kälteren nördlichen und östlichen Wetterlagen abgenommen. Das zeigt u.a. die Zunahme des Saharastaubes, der mit den Süd- und Südwestwinden zu uns getragen wird. Doch es gibt viele andere Gründe für natürliche Ursachen von Klimaänderungen. Hier sei auf die ausführlichen Artikel von Stefan Kämpfe verwiesen: hier und hier.

2. Die Sonnenstunden: Mit der plötzlichen Drehung der Windrichtung auf mehr südliche Wetterlagen haben die Maisonnenstunden ab 1988 im Schnitt schlagartig zugenommen, ebenfalls auf ein höheres Stundenplateau. Mehr Sonnenstunden bedingt tagsüber eine natürliche Erwärmung, andererseits wird dadurch auch die Höhe des menschenverursachten Wärmeinseleffektes gesteigert. Der WI-effekt ist deshalb seit 1988 stärker angewachsen, als im Zeitraum bis 1987

Leider erfasst der DWD die Sonnenstunden für Deutschland erst seit 1951. Trotzdem ergibt sich bereits ein eindeutiger und erstaunlicher Zusammenhang zwischen Sonnenstunden und Temperaturverlauf. Der Sprung auf ein höheres Niveau ist deutlich erkennbar. Ebenso die anschließende Abnahme der Stunden.

Grafik 4: Die Sonne schien keinesfalls gleichmäßig im Monat Mai der letzten 75 Jahre. Neben den jährlichen Differenzen sind die beiden Trendlinien bemerkenswert. Man beachte 87/88

Ergebnis: Auch die Sonnenscheindauer zeigt den Temperatursprung. Die Sonnenscheindauer hat von 1951 bis 1987 stark abgenommen, das hat den Mai damals kälter gemacht. Aufgrund der Änderung der Großwetterlagen erfolgte ab 1987 auf 1988 plötzlich ein starker Anstieg der Sonnenscheindauer auf ein höheres Niveau. Das hat den Mai plötzlich wärmer gemacht. Auf diesem höheren Wärmeplateau mit mehr südlichen Wetterlagen befindet sich der Mai noch heute, allerdings mit absteigender Tendenz, da auch die Sonnenscheindauer sich verringert.

3. Der Wärmeinseleffekt: Die Standorte der DWD-Stationen sind aufgrund der Bebauung und Bevölkerungszunahme, sowie des steigenden Energieverbrauchs wärmer geworden, und sie werden weiter wärmer. Dazu nimmt die Flächenversiegelung in Deutschland laufend zu, was den Wärmeinseleffekt des letzten Frühlingsmonats ständig erhöht, (derzeit ist ein Siebtel der Gesamtfläche Deutschlands versiegelt) siehe Flächenversiegelungszähler. Aktueller Stand: 50 900 km²

4. Niederschläge im Monat Mai. Sie sind leicht zunehmend seit 1988. Die südlichen und SW-Strömungen seit 1988 brachten auch mehr Niederschläge und damit eine höhere Verdunstungskälte in Bodennähe, vor allem bei ländlichen Wetterstationen. In der Stadt fließt der Regen sofort in die Kanalisation, es verdunstet viel weniger Wasser. Insgesamt wird der zunehmende Mairegen auch ein Grund sein, dass der Mai im Gegensatz zu anderen Monaten, seit 1988 bis heute nicht wärmer wird, sondern sogar leicht abkühlt, obwohl die wärmende Flächenversiegelung und Trockenlegung Deutschlands zunimmt.

Grafik 5: Der Niederschlag im Monat Mai hat seit 1988 zugenommen. 2024 lag weit über dem Schnitt der deutlich steigenden Trendlinie

5. Eine statistische Erwärmung. Die Erfassung der Tagestemperaturen durch Flüssigkeitsthermometer in der Wetterhütte wurde abgeschafft, ebenso die Abschaffung der Tagesmittelerrechnung mittels Mannheimer Stunden durch eine rundum digitale Tageserfassung. Zudem wurden auch Wetterstationen durch Tausch an wärmere Plätze verlegt. Also eine statistische Erwärmung vor allem in den letzten 3 Jahrzehnten.

Zu diesem Thema haben wir vor kurzem eine vierteilige Reihe aufgelegt, siehe hier:

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Nebenbei: Die Windhäufigkeit hat allgemein seit 1988 abgenommen wie Stefan Kämpfe in seiner acht Artikel lange Reihe beschrieben hat. Schlecht für die Windräder bzw. für die alternative Stromerzeugung.

Sicherlich gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Gründen, weshalb es in Mittel- und Westeuropa 1987/88 zu einem plötzlichen Temperatursprung auf ein höheres Niveau gab. Wir rufen die Leser auf, noch weitere mögliche Gründe zu nennen und zur Diskussion zu stellen. So funktioniert Wissenserwerb in der Wissenschaft.

Halten wir fest: Die Änderung der Großwetterlagen in Mittel-und Westeuropa brachten ab 1988 die zusätzliche Maiwärme für das höhere Wärmeplateau, auf dem wir uns heute noch befinden. Vor allem im letzten Maidrittel, nach den Eisheiligen nahmen Südwetterlagen zu.

Wir wissen, dass CO₂ allerhöchstens in homöopathischen Dosen wirkt, d.h. nur durch andere Gründe (wie von uns oben genannt) können diese nun folgenden leicht vom DWD-Schnitt der 537 Stationen abweichenden Trendlinien einzelner Stationen erklärt werden. Bei einer einzigen CO₂-Temperaturreglerwirkung würde es keine regionalen Temperaturabweichungen über längere Zeiträume geben, sondern nur jährliche, die sich nach 30 Jahren jedoch wieder ausgleichen würden.

Doch diese regionalen Unterschiede gibt es, und was für welche: beginnen wir mit Buchen im Odenwald, eher ländlich

Abb.6: Vor dem Temperatursprung 1987/88 schließt sich die Schere zwischen Tages- und Nachttemperaturen. Nach dem Temperatursprung öffnet sie sich deutlich. Vor allem die Nächte werden bei der Station Buchen im Odenwald seit 1988 spürbar kälter, siehe stark negative Regressionsformel. Nur tagsüber hält sich die Temperatur auf dem höheren Plateau seit 1988

Wir betrachten nun den Zeitraum nach dem letzten Temperatursprung bis heute bei einzelnen ausgewählten städtischen DWD-Stationen

DWD-Wetterstation Düsseldorf

Zuerst wollen wir dem RTL CO₂-Treibhausexperten Christian Häckl zeigen, dass seine dahingeschwätzte Theorie von der stärkeren nächtlichen CO₂-Erwärmungswirkung falsch ist, und zwar mittels den Temperaturreihen der Landeshauptstadt des Privatsenders

Grafik 7: Die nächtlichen T-min Temperaturen fallen deutlich am stärksten. Der Verlauf der Tagestemperaturen ist ausgeglichen. Die Schere zwischen T-max und T-min öffnet sich seit dem Klimasprung 1988

DWD-Wetterstation Leipzig

Abb. 8: Man beachte vor allem die Steigungsunterschiede zwischen Tag- und Nachttemperaturen. Mit über 0,04 C/jährlich geht die Schere der beiden Trendlinien seit 1988 am stärksten von den drei Großstädten auseinander.

München, mitten in der Stadt

Abb. 9: Geringere Steigungsunterschiede in der Innenstadt zwischen Tag/Nacht. Aber auch hier ist deutlich erkennbar, dass die Mainächte stärker abkühlen als Tmax.

Und zum Schluss eine ländliche DWD-Wetterstation in Thüringen: Dachwig

Abb. 10: Auch im Herzen Thüringens geht die Öffnungsschere Tmax/Tmin deutlich auseinander. Überraschend sind jedoch die Tagestemperaturen. Die sind bei dieser DWD-Wetterstation gestiegen. Für die Menschen dort wurde der Mai wärmer, denn die nächtliche Abkühlung bekommen wir als Taglebewesen nicht mit.

Wir erkennen, die Maitemperaturen verhalten sich bei den einzelnen DWD-Stationen völlig unterschiedlich, je nach Standort und Region. Wir führen dieses Verhalten auf örtliche Klimaunterschiede, hauptsächlich Sonnenstunden und Mainiederschläge zurück. Die CO₂-Konzentrationen sind jedoch überall gleich hoch, derzeit 428 ppm=0,048%

Und folgern:

  1. Wäre CO₂ der alleinige Temperaturtreiber, dann müssten alle Wetterstationen über diesen langen Zeitraum identisch bei den Steigungslinien sein
  2. Es dürfte wegen der starken CO₂-Zunahme keine Abkühlung (negative Steigungsformeln) geben, wo zudem laut Chr. Häckl der Treibhauseffekt nachts stärker wirken soll.

Lieblich war die Maiennacht, Silberwölklein flogen, heißt es in einem wunderschönen deutschen Frühlingsgedicht von Nikolaus Lenau. Die Grafiken zeigen: Das war einmal, die Maiennächte werden immer kälter. Frage an die Treibhauskirche: Wirkt etwa CO₂ nachts kühlend oder macht das wärmende Treibhausgas einfach um Deutschland einen großen Bogen?

Schlussfolgerung:

Die globalen CO₂-Konzentrationen steigen, der Mai wird nicht wärmer. Zwischen den Temperaturverläufen des Monats Mai und dem CO₂-Anstieg besteht keinerlei erkennbarer Zusammenhang, sondern nur Zufallskorrelationen für kurze Zeitabschnitte.

Die Verfasser leugnen jedoch nicht die physikalischen Eigenschaften des Moleküls CO₂, übrigens ein lineares Molekül und nicht gewinkelt, das im IR-Bereich absorbiert und sofort wieder emittiert. Dazu haben Sie im Studium selbst Versuche durchgeführt. Aber die von einigen Physikern daraus abgeleitete Erwärmung der Atmosphäre konnte bislang nicht nachgewiesen werden. Es gibt lediglich theoretische Berechnungen, aber genauso viele theoretischen Gegenrechnungen von namhaften Physikern. Es gibt auch keinerlei technische Erfindungen, die auf einem CO₂-Erwärmungseffekt beruhen würden. Eine CO₂-Wärmepumpe wäre nämlich toll, die Heizungsprobleme wären gelöst.

Auch der Monat Mai zeugt anhand der Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes: Die CO₂-Erwärmungslehre ist eine gewollte Irrlehre.

Ihr einziger Sinn ist, unter der Bevölkerung eine Klimaangst zu erzeugen, ähnlich der Sündenangst im Mittelalter mit ewiger Verdammnis. Leider ist diese Angstmache bei Kindern und Jugendlichen schon vielfach gelungen. Die angeblichen CO₂ Klimawandel-Beweise anhand Katastrophenmeldungen wie Hochwasser, Taifune und sonstige Unwetterschäden sind eine Folge diverser Ursachen, meist ein Behördenversagen, oftmals jedoch einfach nach bekannter Medienart übertrieben. Bei der CO₂-Treibhaustheorie handelt sich um einen wissenschaftlichen Irrtum. Ein gewollter Irrtum. Es ist ein Geschäftsmodell auf falschen naturwissenschaftlichen Denk- und Rechengrundlagen aufgebaut. Die daraus abgeleitete Klimapanik, siehe Terrororganisation „letzte Generation“ ist gewollt und will unser Geld. Das von uns zwangsrekrutierte Geld soll unser Gewissen beruhigen. Ein Loskauf von der erfundenen CO₂-Schuld. Das CO₂-Geschäftsmodell ist dem Sündenablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter nachempfunden. Panische Gewissensangst erzeugen, von der man sich freikaufen kann. Die CO₂-Steuer nebst anderen unnützen Klimaabgaben soll uns arm machen, sie ist eine nimmer versiegende Geldeinnahmequelle der Interessengruppen, hilft jedoch überhaupt keinem Klima. Im Gegenteil: Die durchgeführten Klimarettungsmaßnahmen schaden oft der Natur und Umwelt.

Die Erde braucht mehr CO₂ in der Atmosphäre und nicht weniger. Der derzeitige Gehalt an 0,048% liegt an der untersten Grenze. Das Leben der Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das notwendige Transportmittel, welches den Kohlenstoff dorthin bringt, wo er zum Lebenserhalt benötigt wird. Wer CO₂ verteufelt, handelt gegen die Schöpfung, und zerstört Natur und Umwelt. Erstaunlich, dass dies die christlichen Kirchen noch nicht begriffen haben.

Natur- und Umweltschutz ist und bleiben wichtig, Natur- und Umweltschutz ist was ganz anderes als der politische grünsozialistische Klimaschutz: Gerade dieser Mai hat gezeigt, der Niederschlag muss dort gehalten werden, wo er niedergeht, nämlich in der freien Versickerungsfläche. Das ist eine alte Forderung von uns aktiven Naturschützern. Keinesfalls darf er schneller durch den Ort geleitet werden durch irgendwelche Barrikaden, Schutzmauern oder Sandsäcke. Aber nach diesem Prinzip wird immer noch der HWS der Städte und Gemeinden betrieben, ein absolutes Behörden- und Politikversagen von Leuten, die nicht für Natur- und Umweltschutz eintreten, sondern nur am Geld interessiert sind.

Richtiger Hochwasserschutz ist umgesetzter Naturschutz und bedeutet in der Realität: ein Rückhalt des Niederschlages in der Landschaft, wo der Regen wieder versickern darf, um unsere Grundwasservorräte aufzufüllen. Die Bäche brauchen wieder ihre Überflutungsauen. Hierfür sind Gesetzesvorgaben nötig. Angewandter Naturschutz heißt, es müssen freie Rückhalteflächen in der Landschaft geschaffen werden, großflächige Bach- Flussauen und Versickerungsauen, die zur ökologischen Vielfalt und damit zum Erhalt der Schöpfung beitragen. Die großflächige Trockenlegung der Landböden bis in größere Tiefen lässt automatisch den Meeresspiegel steigen. Das einst im Boden bis in hunderte Meter Tiefe eingespeicherte Wasser ist nun im Meer. Das bisschen Gletscherschmelze ist dagegen kaum erwähnenswert.

Eine CO₂-Einsparung ist fortgesetzter, jedoch politisch gewollter Blödsinn, ein Teil des Geschäftsmodelles Klimapanik und CO₂-Abzockesteuern. Die teuren CO₂-Reduzierungsmaßnahmen helfen weder dem Klima noch der Natur noch dem Hochwasserschutz. Sie sind eine Sünde an der Schöpfung Erde.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler Josef Kowatsch, Naturbeobachter, Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Das Medien-Kartell zerfällt – RFK Jr. Hat korrumpierter Wissenschafts-Berichterstattung in Medien den Krieg erklärt

Cap Allon

Vorbemerkung des Übersetzers: Beispielhaft wird hier zwar die COVID-Problematik angeführt, aber alles, was hier gesagt wird, gilt sicher auch für Klima-wissenschaftliche Veröffentlichungen. Es bleibt aber abzuwarten, ob sich hier wirklich eine mediale Trendwende abzeichnet. – Ende Vorbemerkung

Im Ultimate Human Podcast sagte Robert F. Kennedy Jr: „Wir werden wahrscheinlich aufhören, im Lancet, New England Journal of Medicine, JAMA und diesen anderen Zeitschriften zu veröffentlichen, weil sie alle korrumpiert sind.“

Seine Behauptung ist nicht unbegründet. Ehemalige Redakteure dieser Zeitschriften haben das Gleiche gesagt.

Dr. Marcia Angell, die über 20 Jahre lang als Chefredakteurin des New England Journal of Medicine tätig war, schrieb:

„Es ist einfach nicht mehr möglich, einen Großteil der klinischen Forschung zu glauben, die veröffentlicht wird… Wir sind ein Gefäß für pharmazeutische Propaganda“.

Dr. Richard Horton, Chefredakteur von The Lancet, sagte:

„Ein Großteil der wissenschaftlichen Literatur, vielleicht die Hälfte, ist einfach unwahr… Die Wissenschaft hat sich der Dunkelheit zugewandt.“

RFK Jr. formulierte eine klare Antwort:

– Die NIH-Wissenschaftler werden nicht mehr in diesen Zeitschriften veröffentlichen, wenn keine Reformen vorgenommen werden.

– 20 % der NIH-Mittel werden in Replikationsstudien fließen, um veröffentlichte Ergebnisse zu verifizieren.

– Die Begutachtung wird transparent und öffentlich zugänglich gemacht.

– Neue unabhängige Zeitschriften werden innerhalb der NIH-Institute gegründet.

Dies ist keine Theorie, sondern eine direkte Reaktion auf die Unterdrückung und Voreingenommenheit in wichtigen Veröffentlichungen.

Ein Beispiel: Die Studie der McCullough Foundation, „A Systematic Review Of Autopsy Findings In Deaths After COVID-19 Vaccination“ [etwa: Eine systematische Überprüfung von Autopsiebefunden bei Todesfällen nach der COVID-19-Impfung], wurde von Elsevier begutachtet und akzeptiert, bevor sie ohne Erklärung zurückgezogen wurde. Die Studie hatte sich gerade auf Platz 1 der weltweiten Suchergebnisse in allen Forschungsdisziplinen vorgearbeitet.

Derartige Zensur ist kein Einzelfall!

Nun hat das US-Justizministerium eine formelle Untersuchung führender medizinischer Fachzeitschriften eingeleitet, die Beweise für Voreingenommenheit, Datenunterdrückung und Manipulation im Zusammenhang mit pharmazeutischen Interessen während der COVID-19-Pandemie aufdecken soll.

Das Problem ist systemisch: Finanzielle Interessenkonflikte, selektive Veröffentlichungen und die Unterdrückung abweichender Forschungsergebnisse haben die Integrität der medizinischen Wissenschaft, der gesamten Wissenschaft, beeinträchtigt.

Kennedy: Solange sich das System nicht ändert, sollte die Regierung kompromittierte Fachzeitschriften nicht mehr unterstützen oder legitimieren.

Link: https://fearco.net/the-journal-cartel-is-crumbling-rfk-jr-just-declared-war-on-corrupt-medical-science/ (frei zugänglich)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Scheinwissenschaft der Ächtung fossiler Brennstoffe

Bruce Everett und Gordon Tomb

Der kürzlich erschienene Nature-Artikel „Carbon Majors and the Scientific Case for Climate Liability“ [etwa: Carbon Majors und der wissenschaftliche Fall der Klima-Haftung] versucht, den Traum der Alarmisten zu verwirklichen, den weltweit größten Erzeugern fossiler Brennstoffe die Schuld an angeblichen Schäden durch „extremes“ Wetter zu geben.

Christopher W. Callahan und Justin S. Mankin, die zum Zeitpunkt der Erstellung ihres Artikels beide am Dartmouth College tätig waren, akzeptieren – ohne Belege – die Position der Klimaaktivisten, dass die industriellen Kohlendioxid-Emissionen eine katastrophale Erwärmung verursachen, und führen die Dämonisierung der Öl- und Gasunternehmen als globale Schurken fort. Anstatt das Klimaproblem zu beleuchten, versuchen die Autoren, eine Blaupause für eine „kommende Welle von Klimaklagen“ zu liefern, auf welche die Gerichte bedauerlicherweise nicht vorbereitet sind.

„Seit 2017 werden jährlich mehr als 100 klimabezogene Klagen eingereicht“, berichten die Autoren. „Und da sich die Extremereignisse verschärfen und sich die Schäden häufen … wenden sich immer mehr Menschen an das Rechtssystem, um Abhilfe zu schaffen.“

Die Autoren versäumen es jedoch, eine solide Grundlage für solche Klagen zu liefern. Ihre Behauptung, die Chevron Corp. sei für fast 2 Billionen Dollar an „Klimaschäden“ haftbar, entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage, Fakten oder gesundem Menschenverstand. Darüber hinaus verstoßen sie mit ihrer Behauptung gegen wichtige Grundsätze der wissenschaftlichen Forschung.

In dem Nature-Artikel werden die Worte „Wissenschaft“ und „wissenschaftlich“ 44 Mal verwendet, aber die Autoren missachten die wissenschaftliche Methode, ein jahrhundertealtes Untersuchungssystem, das sich auf die Prüfung durch empirische Beobachtung stützt. Wiederholt werden Irrtümer der gängigen Klimaforschung wie das Vertrauen in Computermodelle, die sich nicht durch reale Daten bestätigen lassen.

Die Forschung wird mit der vermeintlichen Glaubwürdigkeit der „Peer Review“ versehen – ein Begriff, der einst eine sachliche Beurteilung durch Dritte bezeichnete, aber schon vor langer Zeit zu einem Gütesiegel für ideologische Reinheit korrumpiert worden ist. Bestenfalls versuchen die Autoren, ihre Schlussfolgerungen mit einer Patina der Autorität zu überziehen, indem sie einen modischen Jargon und Meinungen verwenden, die eher politisch als wissenschaftlich sind.

Die Autoren behaupten, die Haftung von Öl- und Gasunternehmen für Klimaschäden durch einen vierstufigen Prozess zu begründen:

Zunächst stellen sie unter Berufung auf diskreditierte Analysemodelle fest, dass die Kohlendioxid-Emissionen von Chevron für eine Erwärmung von 0,025 Grad Celsius seit 1920 verantwortlich sind, was weniger als 0,01 % der Durchschnittstemperatur der Erde entspricht. Es ist einfach unsinnig, ein solches Maß an Präzision einer groben Computeranalyse zuzuschreiben.

Dr. Richard Lindzen, emeritierter Physikprofessor am Massachusetts Institute of Technology, hat eine solche Analyse zur Grundlage „einer quasi-religiösen Bewegung erklärt, die auf einer absurden ‚wissenschaftlichen‘ Erzählung beruht“. Es genügt zu sagen, dass die vielen das Klima beeinflussenden Parameter zu wenig bekannt sind, um ein nützliches Vorhersagemodell zu erstellen. Zu diesen Faktoren gehören Veränderungen der Erdumlaufbahn, Schwankungen der Sonnenenergie, vulkanische Emissionen, Veränderungen der Meeresströmungen und der Wolkenbildung.

Zweitens behaupten die Autoren zu zeigen, dass Hitzewellen, die durch die Zunahme des atmosphärischen Kohlendioxids ausgelöst werden, schwerer und häufiger werden, ohne einen Zusammenhang zwischen heißem Wetter und CO₂ nachzuweisen und ohne eine Basislinie zu haben, um einen Trend zu größerer Schwere und Häufigkeit festzustellen.

Wie könnten sie das? Die Erde befindet sich seit fast 12.000 Jahren in einer wohltuenden Wärmeperiode, aber die Satellitendaten zur Erfassung von Hitzewellen decken nur das letzte halbe Jahrhundert ab und die verstreuten Thermometer-Messwerte lediglich 150 Jahre. Der Trend bei den Hitzewellen in den USA ist seit mindestens 1890 gleichbleibend, mit Ausnahme der Dust Bowl-Periode in den 1930er Jahren.

Im dritten und vierten Schritt werden – mit wenig oder gar keiner empirischen Absicherung – Zusammenhänge zwischen Veränderungen der globalen Temperaturen und extremer Hitze auf regionaler Ebene sowie zwischen ungewöhnlich heißen Tagen und dem Pro-Kopf-Einkommen angenommen.

Die am wenigsten rigorose Analyse der Forscher ist die des Einflusses des Wetters auf das Einkommen. Seit Jahrhunderten versuchen Ökonomen zu verstehen, warum das Pro-Kopf-Einkommen von Land zu Land, von Region zu Region, von Jahr zu Jahr und von Monat zu Monat schwankt.

Das individuelle Einkommen wird durch Kultur, Geografie, Demografie, normale Wetterschwankungen, Regierungspolitik, Krieg, Bürgerkrieg, Kriminalität, Naturkatastrophen aller Art, Handel, Einflüsse von befreundeten oder feindlichen Nachbarn, Weltmarktpreise für Rohstoffe, Wechselkurse, Zinssätze und Verbraucherstimmung beeinflusst – um nur einige Variablen zu nennen. Die Behauptung, dass die Auswirkungen einiger heißer Tage auf das Einkommen von allen möglichen Einflüssen – natürlichen oder anderen – abgeschirmt werden können, geht weit über jede vernünftige Interpretation der Daten hinaus.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Autoren ungeprüfte Computermodelle, Meinungen und Annahmen sowie fadenscheinige wirtschaftliche Zusammenhänge verwenden, um bis auf zwei Dezimalstellen genau eine Klimahaftung für Chevron in Höhe von 1,98 Billionen Dollar zu berechnen – mehr als das Achtfache der Marktkapitalisierung des Unternehmens.

Die Autoren ignorieren die direkten Vorteile des CO₂-Anstiegs – vor allem die allgemeine Begrünung der Erde und die Rekord-Ernteerträge aufgrund der Düngewirkung des Gases. Sie stellen zwar fest, dass fossile Brennstoffe „immensen Wohlstand geschaffen haben“, aber selbst das ist eine Untertreibung. Schließlich sind Kohle, Erdöl und Erdgas weitgehend dafür verantwortlich, dass 8 Milliarden Menschen leben – das Zehnfache der Bevölkerung vor der industriellen Revolution. Solche Fakten würden hoffentlich berücksichtigt werden, wenn die Scheinwissenschaft der Herren Callahan und Mankin jemals einem Richter und einer Jury vorgelegt würde.

The authors are with the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia – Bruce Everett as a member of the board of directors and Gordon Tomb as a senior advisor. Dr. Everett has published a paper on the research of Callahan and Mankin.

This article first appeared in The Daily Signal June 2, 2025, and is reprinted here by permission.

Link: https://cornwallalliance.org/the-faux-science-of-outlawing-fossil-fuels/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE