Urbanisierung, nicht CO₂

Cap Allon

Unabhängige Forscher, die die hochauflösenden Copernicus-Landbedeckungsdaten für Europa analysiert haben, haben einen gravierenden Fehler in den Temperaturaufzeichnungen von Berkeley Earth aufgedeckt.

Die meisten der sogenannten „ländlichen” Messstationen von Berkeley liegen gar nicht auf dem Land. Sie befinden sich in expandierenden Städten, Industriegebieten oder stark veränderten Landschaften – allesamt Orte, die sich viel schneller erwärmen als stabile Umgebungen.

Berkeley Earth stützt sich weiterhin auf eine veraltete MODIS-Maske für städtische/ländliche Gebiete, die einen Großteil der modernen Bebauung nicht erfasst. Als unabhängige Forscher die Stationen anhand von Copernicus-Daten neu klassifizierten, brach die Kategorie „ländlich” von Berkeley praktisch zusammen. Eine große Anzahl von Stationen, die zur Erfassung der globalen Temperaturdaten herangezogen wurden, sind in Wirklichkeit städtische Wärmeinseln.

Satellitenbilder bestätigen dies.

Selbst eine schnelle Überprüfung mit Google Maps zeigt, dass viele dieser angeblich unberührten Thermometer auf dem Land in Wirklichkeit neben Asphalt, Gebäuden und Bewässerungsanlagen stehen.

Stationen in städtischen Gebieten zeigen den dramatischen „Hockeyschläger“-Trend des späten Jahrhunderts, während dies bei wirklich ländlichen, stabilen Stationen nicht der Fall ist. Der starke Temperaturanstieg verschwindet, wenn man Standorte isoliert betrachtet, die nicht von der Entwicklung verschluckt wurden.

Stationen in städtischen Gebieten (Deutschland/globale Datensätze) zeigen eine starke Erwärmung, während wirklich ländliche Stationen in den USA und USCRN-Standorte nur einen leichten Trend aufweisen – der „Hockeyschläger“-Trend tritt nur dort auf, wo die Urbanisierung hoch ist.

Die Forscher weisen auch auf ein tiefer liegendes methodisches Problem hin: Berkeley Earth fügt bruchstückhafte und unvollständige Stationsdaten zusammen und mischt dabei Basislinien aus verschiedenen Epochen und Umgebungen. Das Ergebnis ist keine physikalische Temperaturmessung, sondern ein modellierter Index, der von städtischen Störsignalen und statistischen Korrekturen dominiert wird.

Die Angst vor der globalen Erwärmung ist größtenteils das Kennzeichen wachsender Städte und nicht des tatsächlichen Klimas. Wenn man genaue Landbedeckungsdaten und kontinuierliche ländliche Messstationen verwendet, verschwindet der „Hockeyschläger”. Keine einzige verifizierte, seit langem stabile Messstation zeigt ihn.

Der Anstieg ist ein Artefakt der Urbanisierung, schlechter Klassifizierung und zusammengefügter Datensätze – kein globales Thermometer.

Link: https://electroverse.substack.com/p/early-cold-slams-india-south-korea?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




AMOC: Nature behauptet, dass sie sich abschwächt

Willis Eschenbach

Lassen Sie uns eines klarstellen: In dieser neuen Studie mit dem Titel „Equatorial Atlantic mid-depth warming indicates Atlantic meridional overturning circulation slowdown” (Die Erwärmung in mittleren Tiefen des äquatorialen Atlantiks deutet auf eine Verlangsamung der meridionalen Umwälzströmung im Atlantik hin), die gerade frisch aus der Druckerei von Nature kommt und das bereits als Katastrophenszenario behandelt wird behauptet, dass die mysteriöse „Erwärmung in mittlerer Tiefe” im äquatorialen Atlantik – zwischen 1.000 und 2.000 Metern Tiefe – der lang gesuchte „Fingerabdruck” ist, der beweist, dass sich die meridionale Umwälzströmung im Atlantik (AMOC) seit den 1990er Jahren verlangsamt hat.

Den Autoren zufolge ist diese Erwärmung unter der Oberfläche „zuverlässiger“ als Oberflächenmessungen, sauberer als die mit Rauschen behafteten Meeresoberflächentemperaturen, über die seit Jahren gestritten wird, und passt – wie es gerade recht kommt – perfekt in die Klimapanik-Erzählung, dass die AMOC vor einem katastrophalen Zusammenbruch steht. Wenn man diese Geschichte glaubt, sollte man jetzt in Panik geraten, denn der Zusammenbruch könnte bereits im Gange sein, der Wendepunkt steht bevor und wir alle steuern auf eine Horrorvision à la „The Day After Tomorrow“ zu, in der innerhalb einer Woche eine Eiszeit ausbricht.

Es gibt nur ein Problem: Das gesamte Konstrukt basiert auf Modellberechnungen, selektiver Dateninterpretation, Zirkelschlüssen und der bewussten Weigerung anzuerkennen, dass die AMOC möglicherweise völlig in Ordnung ist.

Beginnen wir mit den Grundlagen. Die Autoren verwenden das MIT General Circulation Model (MITgcm) unter Verwendung von Antriebsdaten aus CMIP6-Klimamodellsimulationen unter einem Szenario mit vierfacher CO₂-Konzentration – weil wir offenbar noch mehr Hypothesen auf Hypothesen stapeln mussten. Natürlich gibt es auf der Erde nicht genug fossile Brennstoffe, um zu einer vierfachen CO₂-Konzentration zu führen, aber achten Sie nicht auf den Mann hinter dem Vorhang …

Dann führen sie abrupte Veränderungen der Windspannung, der Meerestemperatur und des Salzgehalts der Meeresoberfläche ein, die direkt aus Modellen stammen, die bereits von einer Verlangsamung der AMOC ausgehen, und – Überraschung! – das Modell spuckt pflichtbewusst eine Verlangsamung und eine Erwärmung am Äquator aus. Das ist wissenschaftlich gesehen so, als würde man einen Papagei bitten, das zu wiederholen, was man ihm gerade beigebracht hat, und dann behaupten, der Papagei habe die Sprache entdeckt.

Die „Experimente” (BUOY, BUOY-NA, SSS-NA) sind allesamt Variationen eines Themas: Man manipuliert die Oberflächenkräfte, beobachtet, wie das Modell auf vorgefertigte Weise reagiert, und wählt dann die Ergebnisse aus, die die These stützen. Sie wollen eine Erwärmung in mittlerer Tiefe? Ganz einfach – erzwingen Sie eine Versüßung des Nordatlantiks (welche die CMIP6-Modelle bereits als Teil ihrer AMOC-Schwächungsszenarien eingebaut haben), lehnen Sie sich zurück und lassen Sie „barokline Kelvinwellen“ ihre Ausbreitungsmagie entfalten. Das ist kein unabhängiger Test der Hypothese, sondern eine sich selbst erfüllende Simulation.

Die Logik der Studie dreht sich perfekt im Kreis:

Schritt eins: Nehmen Sie an, dass die CMIP6-Modelle (die alle eine Abschwächung der AMOC unter CO₂-Einfluss prognostizieren) korrekt sind.

Schritt zwei: Verwenden Sie die Ergebnisse dieser Modelle als Einflussgröße für Ihr Ozeanmodell.

Schritt drei: Wenn Ihr Ozeanmodell eine Erwärmung am Äquator anzeigt, erklären Sie, dass diese Erwärmung der „Fingerabdruck” der Verlangsamung der AMOC ist.

Schritt vier: Suchen Sie in den Beobachtungsdaten nach Anzeichen für eine Erwärmung.

Schritt fünf: Schließen Sie daraus, dass sich die AMOC verlangsamen muss, weil Sie den „Fingerabdruck” gefunden haben.

Zu keinem Zeitpunkt wird geprüft, ob die Erwärmung auch durch andere Faktoren als Veränderungen der AMOC verursacht sein könnte – wie beispielsweise lokale Windverhältnisse, El-Niño-Telekonnektionen, Advektion aus anderen Becken unter der Meeresoberfläche oder die natürliche Variabilität, für die der äquatoriale Atlantik bekannt ist.

Die Autoren verweisen triumphierend auf Erwärmungstrends in gerasterten Datensätzen (WOA, Argo, IAP, Ishii, EN4), die eine Erwärmung der mittleren Tiefe um 0,14 °C von 1960 bis 2020 zeigen. Das klingt beeindruckend, bis man Folgendes bedenkt: (1) Die Daten aus der Zeit vor 1980 für den unterirdischen Bereich im äquatorialen Atlantik sind spärlich, voller Lücken und stark interpoliert. (2) Argo-Floats erfassen erst seit 2004 Daten, so dass der „robuste” Trend größtenteils ein Artefakt der Zeit nach der Jahrtausendwende ist; und (3) das „Signal-Rausch-Verhältnis”, auf das sie so stolz sind, ist gerade deshalb so hoch, weil Gewässer in mittlerer Tiefe eine hohe thermische Trägheit aufweisen – was bedeutet, dass die Erwärmung eine langsame, kumulative Reaktion auf irgendetwas sein könnte, nicht unbedingt auf Veränderungen der AMOC.

Darüber hinaus ignoriert die Studie geflissentlich eine wichtige neue Erkenntnis, die erst dieses Jahr in Science veröffentlicht worden ist: Eine unabhängige Rekonstruktion unter Verwendung von Luft-Meer-Wärmeflussdaten kam zu dem Schluss, dass die AMOC in den letzten 60 Jahren nicht abgenommen hat und stabiler ist als bisher angenommen. Diese Studie aus Woods Hole widerspricht direkt der hier vertretenen Prämisse und legt nahe, dass das Verlassen auf SST-Proxies (genau das, was diese neue Studie zu ersetzen versucht) schon immer das Problem war – nicht weil die AMOC schwächer wird, sondern weil SSTs von vornherein schlechte Proxies sind.

[Hervorhebung im Original]

Ja, barokline Kelvinwellen existieren tatsächlich, und ja, sie können Erwärmungssignale vom subpolaren Nordatlantik entlang der westlichen Grenze und über den Äquator hinweg übertragen. Die Autoren machen viel Aufhebens um „schnelle Anpassung” und „dynamische Signale” und berufen sich dabei auf vertikale Moduszerlegung und Wellengeschwindigkeiten, um ihrer Argumentation wissenschaftliche Seriosität zu verleihen. Was sie jedoch nicht erwähnen, ist Folgendes: Der äquatoriale Atlantik unterliegt auch windgetriebenen Aufströmungen, der Variabilität des Atlantischen Niño/Niña, Anpassungen an das Muster der Rossby-Wellen außerhalb des Äquators aus dem nordwestlichen tropischen Atlantik (nicht aus den subpolaren Regionen) und Fernverbindungen aus dem Pazifik. Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Erwärmung des äquatorialen Atlantiks eher mit lokalen und regionalen Prozessen zusammenhängt – insbesondere mit Anomalien der Windspannungskrümmung im Zusammenhang mit dem Atlantischen Meridionalmodus – als mit entfernten AMOC-Einflüssen.

Die Tatsache, dass ihr passives Tracer-Experiment (BUOY-NA-passive) nur eine minimale Erwärmung in mittlerer Tiefe aufgrund der mittleren Zirkulation allein zeigt, schließt diese anderen Prozesse nicht aus – es bedeutet lediglich, dass sie in ihrem Modellaufbau nicht berücksichtigt wurden.

Die Autoren behaupten, dass die Erwärmung um 2001 aus natürlichen Schwankungen „hervorgegangen” sei, wobei das Signal-Rausch-Verhältnis ihren willkürlichen Schwellenwert von 4 (99,9 % Konfidenz) überschritten habe. Der „Zeitpunkt des Auftretens” ist jedoch eine modellabhängige Größe, die vollständig davon abhängt, wie man „Signal” und „Rauschen” definiert. Sie definieren Signal als linearen Trend und Rauschen als trendbereinigte Variabilität – was garantiert, dass jede langfristige Drift, unabhängig von ihrer Ursache, irgendwann „auftritt”. Es handelt sich um einen statistischen Trick, der jede monotone Veränderung signifikant erscheinen lässt, wenn man nur lange genug wartet.

Die Studie verschweigt oder ignoriert aber auch unbequeme Fakten. Zum Beispiel:

• Der subpolare „Cold Blob“ im Nordatlantik (der vermeintliche Fingerabdruck der Verlangsamung der AMOC an der Oberfläche) war in den letzten Jahren sehr variabel und ist sogar verschwunden.

• Direkte AMOC-Messungen aus dem RAPID-Array zeigen seit 2004 große interannuelle Schwankungen ohne klaren langfristigen Trend.

• Eine 2025 in Nature veröffentlichte Studie mit dem Titel „Continued Atlantic overturning circulation even under climate extremes” (Fortgesetzte atlantische Umwälzströmung auch unter extremen Klimabedingungen), die 34 CMIP6-Modelle verwendete, kam zu dem Ergebnis, dass die AMOC selbst unter extremer Treibhausgasbelastung und Süßwassereintrag nicht zusammenbricht, sondern lediglich schwächer wird und sich auf einem niedrigeren Niveau stabilisiert.

• Mehrere Beweislinien (einschließlich Paläo-Proxies und moderner Reanalysen) deuten darauf hin, dass die AMOC während der instrumentellen Periode relativ stabil war, wobei die meisten Behauptungen über eine „Abschwächung” auf verrauschten, kurzfristigen SST-Datensätzen basieren.

Das ist keine objektive Wissenschaft. Es handelt sich um modellgesteuerten Alarmismus, der mit Begriffen wie „Fingerabdrücke“ und „dynamische Prozesse“ beschönigt wird. Die Autoren möchten Ihnen weismachen, dass eine Erwärmung der Untergrundschicht um einige Zehntelgrad – die nur nach heroischer Interpolation und Glättung spärlicher Daten erkennbar ist – der eindeutige Beweis dafür ist, dass die AMOC kurz vor dem Zusammenbruch steht. Sie berufen sich auf „Kipppunkte“, zitieren beängstigende Prognosen eines Rückgangs um 2 Sv seit den 1950er Jahren und deuten düster an, dass wir den Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt, bereits überschritten haben.

Aber die Daten stützen dies nicht, die Modelle sind unzuverlässig, und alternative Erklärungen gibt es zuhauf, wenn man nur bereit ist, danach zu suchen. Der äquatoriale Atlantik erwärmt sich aus vielen Gründen – die meisten davon haben nichts mit der AMOC zu tun. Diese Studie greift einen einzelnen Prozess heraus, baut ein ganzes Konstrukt auf Modellausgaben auf, die das voraussetzen, was sie zu beweisen versuchen, und erklärt dann den Sieg, weil gerasterte Datensätze (mit all ihren Unsicherheiten) einen Trend zeigen.

Falls man die AMOC überwachen will, muss man sie direkt messen. Verwenden Sie keine stellvertretenden Teeblätter aus einer lauten, komplexen Region, die durch voreingenommene Modelle gefiltert wurden, und nennen Sie das dann einen „überlegenen Fingerabdruck“. Das ist Klimawissenschaft vom Allerschlimmsten: Modelle bis zum Gehtnichtmehr, Bestätigungsfehler bis zum Gehtnichtmehr und eine Schlussfolgerung, die maßgeschneidert ist für die nächste Runde von Schlagzeilen zur Klimakrise. Der AMOC geht es wahrscheinlich gut. Der wahre Zusammenbruch findet im wissenschaftlichen Skeptizismus statt.

Es scheint, als würden die Behauptungen immer unverschämter, je mehr der Klimapanikmache-Betrug zusammenbricht. Unterdessen sieht die Situation in der realen Welt so aus:

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/11/15/nature-claims-their-circulation-is-decreasing/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




COP30: Das Aufbegehren der Ureinwohner

Craig Rucker

Gestern Abend kam es zu einem regelrechten Feuerwerk, als eine wütende Gruppe von 50 bis 100 Tupinambá-Kriegern – einige davon in ihren auffälligen traditionellen Federn und Körperbemalungen – die Blue Zone stürmten, als wäre es das Alamo.

Das sind nicht die Hollywood-Klischees von Öko-Kriegern, die sich an Bäume ketten. Vielmehr sind es stolze, widerstandsfähige Menschen, die seit Generationen den Amazonas bewahren. Nachdem ich heute ein paar Fotos mit ihnen in der COP Green Zone gemacht habe, fand ich sie genauso herzlich und einladend wie jede Tailgate-Party bei einem Footballspiel zu Hause. Es ist klar, dass sie nicht wegen Al Gores PowerPoint-Präsentation über CO₂-Fußabdrücke hier sind.

Klimawandel? Das interessiert diese Menschen kaum. Nein, ihre Beschwerde ist viel fundierter: Warum veranstaltet eine linke Regierung ein globales Schwätzchen, das ihre heiligen Stätten für eine 13 km lange Autobahn zerstört, Açaí-Bauern ohne einen Cent Entschädigung vertreibt und ihre Stimmen zugunsten radikaler Agitatoren ignoriert?

Ihr Eindringen am Mittwoch verlief chaotisch: Türen wurden eingetreten, „Unser Land ist nicht zu verkaufen!“-Rufe hallten von den Wänden wider, und Demonstranten wurden mit Schlagstöcken zurückgedrängt. Mit von der Partie waren Cheerleader der brasilianischen linksradikalen Partei Sozialismus und Freiheit (PSOL) – eine Organisation, die davon träumt, auf jedem Dorfplatz eine Che-Guevara-Statue zu errichten. Sie äußerten sich mit den üblichen Verdächtigen: Empörung über „illegale Abholzung, Bergbau und Industrialisierung“, welche die Wildnis zerstören.

Klingt edel, oder? Nur wenn man sich mit den Demonstranten selbst unterhält, bröckelt diese Erzählung schneller als eine Klimaprognose von Michael Mann. Nehmen wir meine Begegnung in der Grünen Zone – diesem weitläufigen NGO-Basar, auf dem Unternehmen „nachhaltige“ Gadgets feilbieten und Akademiker Schuldgefühle verkaufen. Ich habe einen Dolmetscher in die Enge getrieben, einen Universitätsmitarbeiter, der eindeutig mit der Sache sympathisierte, und durch seine Übersetzungen die ungeschminkte Wahrheit erfahren. Sicher, die Tupinambá sind sauer wegen der Repräsentation. Warum sollte man Lulas Kumpanen das Mikrofon geben, wenn die wahren Verwalter des Waldes, ihre indigenen Gruppen, bestenfalls symbolische Sitze bekommen?

Wenn man genauer hinschaut, wird deutlich, dass diese brasilianischen Ureinwohner nicht von einem marxistischen Manifest getrieben sind. Es ist einfacher und amerikanischer: Sie wollen wirtschaftliche Entwicklung. Sie wollen Straßen, die ihre Dörfer mit Märkten verbinden; Arbeitsplätze, die Familien aus der Armut befreien, ohne sie an endlose Sozialleistungen zu ketten. Sie sind für Bergbau und Industrie. Diese Menschen sehen Chancen, keine Unterdrückung – wenn dies mit Respekt für ihre Kultur und Werte geschieht.

Das ist der eigentliche Skandal hier auf dem Klimagipfel. Das Problem sind nicht die Stimmen der Indigenen – sondern die Art und Weise, wie die radikale Linke sie wie Requisiten in einem schlechten Diversitätsspiel instrumentalisiert. Die Radikalen der PSOL haben den Protest gekapert, um ihre antikapitalistischen Fieberträume voranzutreiben, und dabei ignoriert, dass wahrer Wohlstand aus freiem Unternehmertum entsteht, nicht aus UN-Verordnungen. Brasiliens Präsident Lula hat über 100.000 Bäume roden lassen, ohne dass es nennenswerte Proteste aus der Umweltbewegung gab, um den Eliten entgegenzukommen, die an diesem Klimagipfel teilnehmen.

Was für eine heuchlerische Abholzung! Und inmitten des hier zur Schau gestellten Prunks dient die indigene Gemeinschaft als hübsche Requisite und Dekoration, welche die Delegierten bestaunen können, während sie importierten Champagner schlürfen.

Der heutige Rundgang durch die Green Zone war selbst für einen COP-Gipfel-Veteranen wie mich eine Augenöffnung. Es ist glitzernder als sonst – Stände, an denen Emissionszertifikate wie Schlangenöl angepriesen werden, solarbetriebene Gadgets, die niemand braucht, und endlose Podiumsdiskussionen zum Thema „Gerechtigkeit”, die wie umbenannter Sozialismus klingen.

Aber unter dem Glanz spürt man die brodelnde Frustration. Diese indigenen Demonstranten sind nicht gegen den Fortschritt, sondern gegen Ausbeutung. Sie verdienen Partner, die Eigentumsrechte, faire Geschäfte und Wachstum vor endlosen Vorschriften priorisieren, die den Amazonas in ewiger Armut halten. Hier in Belém ist der Tag der Überprüfung gekommen. Und die Ureinwohner? Sie sind nicht nur unruhig – sie haben zu Recht die Nase voll.

CFACT interviews a Brazilian climate researcher on Indigenous demands

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Link: https://www.cfact.org/2025/11/13/cop-30-the-natives-are-restless/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der erste Klima-Kipppunkt ist nun aktiviert

Helmut Kuntz

Zufällig radelte der Autor an einer Demo von Fridays for Future vorbei. Da er zu solchen Events normalerweise nicht erscheint, bot sich eine Gelegenheit, sich die Rede der den Klima-Weltuntergang hinaus posaunenden Sprecherin anzuhören.

Die Ergebnisse von COP30 sind „Mist“

Zuerst schimpfte die junge Dame über den unsinnigen Massenauflauf zum COP30 in Brasilien, was man nachvollziehen und akzeptieren kann. Allerdings waren ihre Schlussfolgerungen andere als die des Autors.
Sie beklagte sich nämlich vehement darüber, dass bei Weitem nicht genug im Klimakampf getan würde und vor allem Deutschland viel zu wenig Geld dafür bereitstellt.
Dabei sollen alleine 160 Teilnehmer aus deutschen Regierungsbehörden vor Ort sein um zu verhandeln, wie das Geld der Bürger dafür am Sichersten ausgegeben und in die Welt verteilt werden kann. Zudem will Deutschland als besonders gutes Vorbild auch einiges der „dank“ Trump nun fehlenden Summen kompensieren.

Dann kam sie zum schlimmen, immer extremer werdendem Klima. Nichts, was gängig an Klimaalarm verbreitet wird, wurde ausgelassen. So auch nicht, dass der erste Klima-Kipppunkt, das Aussterben der Korallenriffe, nun unwiederbringlich eingetreten sei.

Und ich muss euch berichten …, der erste Klimakipppunkt – das unaufhaltsame Absterben der Korallenriffe – hat bereits begonnen

Dass das so ist, kann man bei Greenpeace und unseren Qualitätsmedien nachlesen:

Bild Meldung von Greenpeace

Bild Artikel von „Die Zeit“

Wenn dem so ist, muss man natürlich innehalten und wirklich überlegen, ob die Menschheit etwas falsch macht. Der unwiederbringliche Verlust weltweit aller Korallen ist schon schlimmer als das „Sterben“ von Gletschern, auf die der Mensch schließlich keinen „Anspruch“ hat.

Doch was zeigen die Messdaten

Anmerkung: Über den (wirklichen) Zustand der Korallen wurde und wird auf der Website des „EIKE“ und in den „Klimanachrichten“ laufend berichtet. Jedoch wird nicht jeder die aktuellen Daten im Kopf haben, deshalb solche anbei.

Schaut man wirkliche und seriöse Daten, zum Beispiel vom Barriere-Riff im Bericht des australischen Korallen-Monitorprogramms nach, zeigen diese eher das Gegenteil eines Kipppunkt-Unterganges, allerdings teils extreme Schwankungen, aus denen sich durch Herausschneiden von geeigneten Zeitabschnitten jede Klimahysterie erzeugen und „belegen“ lässt.

AUSTRALIAN INSTITUTE OF MARINE SCIENCE: Great Barrier Reef Annual Summary Report Coral Reef Condition 2024/2025

Die Grafiken der Korallenbedeckung daraus:

Bild Korallenbedeckung Great Barrier Reef Nordteil

Bild Korallenbedeckung Great Barrier Reef Zentralteil

Bild Korallenbedeckung Great Barrier Reef Südteil

Von unseren Qualitätsmedien wird so etwas natürlich nicht publiziert. Aber immerhin kommen noch Forscher darauf, dass nicht jede fallende Kurve sofort zum Verderben führt:

Bild Pressemitteilung

Meerestemperaturen

Wie jeder “weiß”, resultiert die Korallenbleiche aus den klimawandelbedingt, stetig ansteigenden Meerestemperaturen. Es lohnt sich deshalb, deren Verlauf zum Beispiel in der besonders davon betroffenen Südsee vor Australien anzusehen. Auch dazu liefert das Monitoringprogramm Messdaten. Und auch in diesen ist kein schlimmer Klimawandeleinfluss zu finden:

Bild Meerwasser-Temperaturverlauf bei Vanuatu

Bild Meerwasser-Temperaturverlauf bei Fiji

Auch Klimahysteriker werden manchmal mit der Wirklichkeit konfrontiert

Jetzt kann man sagen, diese Messdaten mögen real sein, gelten aber auf keinen Fall global.

Nun hat unser Fernsehen vor einigen Jahren eine Klimareportage des Sohnes von Yves Cousteau – ein ausgewiesener Klimaaktivist – gesendet, in der er weltweit Klimaschäden zeigte. In dieser durften die Korallen natürlich nicht fehlen.

Und so untersuchte er deren Zustand auch in der Südsee und fand heraus, dass in einem Atoll Korallen bleichten und im Atoll daneben diese bester Gesundheit waren.
Dann ging es nach Ostafrika, an einen Meeres-Temperatur-Hotspot. Da hatte er einen lokalen Forscher mit an Bord. Cousteau sagte diesem vorher, dass bei der hier herrschenden, extrem hohen Meerestemperatur alle Korallen abgestorben sein müssen. Der lokale Forscher sagte darauf (vor dem nun folgendem Tauchgang), er werde ein Wunder erleben.
Und Cousteau war dann ganz „entsetzt“, dass er beim Tauchgang feststellen musste, dass die dortigen Korallen gediehen und von Bleiche und Korallentod nichts zu sehen war.

Den Autor hat es damals beim Anschauen gewundert, dass diese Passagen in dem ansonsten ausschließlich klimahysterischen Film nicht herausgeschnitten wurden. Aber auch Klimahysteriker sind eben manchmal etwas „schlampig“.

Die wirklichen Messdaten können nur Lügen sein

Der Autor erlebt es in Diskussionen selbst verblüffen oft, dass Messdaten nicht geglaubt, sogar angezweifelt werden, weil es doch nicht sein kann, dass die vielen Alarmberichte von doch seriösen Forschern und Institutionen einfach falsch seien. Wenn dem wirklich so wäre, würde es doch welche geben, die diese Unwahrheiten offenlegen. Als Folge wird man dann freundlich, aber bestimmt, mindestens als Schwurbler und Querdenker hingestellt.

Was in solchen Diskussionen im Kleinen geschieht, gibt es allerdings auch im ganz Großen:

Bild Mitteilung des Deutschlandfunks

Quellen

[1] Nebelspalter | Die wundersame Erholung des Great Barrier Reef

[2] AUSTRALIAN INSTITUTE OF MARINE SCIENCE: Great Barrier Reef Annual Summary Report Coral Reef Condition 2024/2025

[3] Uni Bremen: Korallenbleiche: Riff erholt sich schneller als gedacht

 




In der globalen Politik: Klima-Ziele verblassen

H. Sterling Burnett

Der Titel dieses Beitrags könnte zunächst etwas irreführend sein. Bei jeder UN-Klimakonferenz (COP) zur Klimarahmenkonvention setzen sich die Länder immer strengere Emissionsreduktionsziele und höhere Finanzierungsziele. Das Problem ist, dass diese Ziele und Versprechen nach wie vor Wunschträume sind: Versprechen, die weder durch echte Vermögenswerte noch durch Strafen bei Nichterfüllung abgesichert sind. Seit dem ersten Klimaabkommen beim ersten Erdgipfel, ebenfalls in Brasilien, sind sie immer gescheitert, sodass wir wieder am Ausgangspunkt angelangt sind.

In Brasilien einigten sich die teilnehmenden Länder darauf, ihre Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2000 auf dem Niveau von 1990 zu „stabilisieren oder zu begrenzen”. Dieses Ziel wurde bis heute nicht erreicht, und trotz mehrerer Abkommen und strengerer Vorgaben wurden keine der Ziele für Emissionsreduktionen oder Finanzierungen für Klimaanpassungen oder Wiedergutmachungen jemals erreicht. Ich sehe keinen Grund zu der Annahme, dass die auf der COP 30 unterzeichneten Abkommen ein anderes Schicksal als das Scheitern ereilen wird.

Die Geschichte der Klimaabkommen ist geprägt von hochgesteckten (letztendlich politisch und möglicherweise physikalisch unerreichbaren) Zielen, obwohl die Vertragsparteien wussten oder hätten wissen müssen, dass sie nicht bereit waren, die notwendigen Opfer zu bringen, um die Emissionen um die vereinbarten Mengen zu reduzieren. Europa ist diesem Ziel wahrscheinlich am nächsten gekommen, was sich in den Energie- und Lebensmittelpreisen, der Arbeitslosigkeit, der Deindustrialisierung und den politischen Unruhen widerspiegelt. In Europa wurden die meisten Regierungen, die strenge Verpflichtungen eingegangen waren, durch Regierungen ersetzt, die sich mehr um Energie- und Lebensmittelpreise sowie nationale Interessen kümmern; haben den Aufstieg von politischen Parteien erlebt, die strengere Verpflichtungen ablehnen und behindern; oder haben selbst Pläne geändert, die mehr Opfer erfordert hätten, um an der Macht zu bleiben.

Im Gegensatz zu den Verhandlungen am Verhandlungstisch erweitern Australien, China und verschiedene andere Länder vor Ort ihren Verbrauch fossiler Brennstoffe – sie bauen Minen und Kraftwerke mit einer Nutzungsdauer bis 2050 und darüber hinaus –, obwohl sie öffentlich ihr anhaltendes Engagement für Netto-Null-Emissionen oder, im Falle Chinas, gewisse Anstrengungen zur Begrenzung und Reduzierung der Emissionen bekunden, wie ich in den letzten Wochen und Monaten in Climate Change Weekly dargelegt habe.

Jetzt sind wir bei der COP 30 angelangt. Die Konferenz findet in einem Land und einer Stadt statt, die für eine Führungsrolle im Klimaschutz ungeeignet sind. Brasilien hat Tausende Hektar unberührten Regenwald abgeholzt, was einem Verlust von Hunderttausenden Bäumen entspricht, um Betonautobahnen zu bauen (und damit die CO₂-Emissionen zu erhöhen), damit die Teilnehmer den Veranstaltungsort erreichen können. Darüber hinaus sind die Teller der Teilnehmer täglich mit brasilianischem Rindfleisch und anderem Fleisch überladen, während die gleichen COP-Delegierten den ungebildeten Massen predigen, dass Fleischessen nicht nur Mord ist, sondern auch den Planeten zerstört, weshalb sie Gemüse, Getreide und Insekten essen sollten.

Ein führender Vertreter unter den prominenten Teilnehmern der Konferenz hat das schmutzige Geheimnis gelüftet und zugegeben, dass der Konsens über die Bedeutung des Kampfes gegen den Klimawandel schwindet.

„Der britische Premierminister Sir Keir Starmer räumte ein, dass die politische Unterstützung für den Klimaschutz nachlässt“, berichtete die BBC. „Er sagte, dass dies international und in Großbritannien ein Thema der Einigkeit gewesen sei, aber ‚heute ist dieser Konsens leider verschwunden‘.

„In den nächsten zwei Wochen werden die Länder versuchen, ein neues Abkommen zum Klimawandel auszuhandeln, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Bereitstellung von mehr Geld für den Waldschutz liegt“, fuhr die BBC fort.

Der letzte Satzteil wäre lustig, wenn er nicht so traurig wäre. Diejenigen, die über Waldschutz sprechen, roden riesige Flächen Regenwald, um die Konferenz abzuhalten. Und die Diskussionen werden von Ländern geführt, die Anreize für die Zerstörung von Wäldern schaffen, um angeblich nachhaltige Holz- und Holzpelletkraftwerke zu betreiben, und die Zerstörung von artenreichen Regenwäldern für Palmplantagen fördern, um ihren Wunsch nach „grünem“ Biokraftstoff in Form von Palmöl zu befriedigen. Wie so oft sind die größten Sünder diejenigen, die mit dem Finger auf andere zeigen.

Allerdings wurde, wenn die Beweise vor der Konferenz noch nicht eindeutig waren, durch die Machenschaften und Verhandlungen im Vorfeld der Veranstaltung deutlich, dass der Kaiser der Klimakrise tatsächlich nackt ist und zunehmend an Unterstützern verliert.

Das Pariser Klimaabkommen von 2015 und nachfolgende Vereinbarungen verpflichteten die Länder, detaillierte Pläne vorzulegen, wie sie ihre versäumten Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung nachholen und erfüllen wollen, sowie noch strengere Ziele vorzulegen, die bis zu bestimmten Terminen in der Zukunft erreicht werden müssen. Die Vertragsparteien von Paris einigten sich darauf, diese Pläne bis zum 10. Februar 2025 vorzulegen, doch nur etwa 15 Länder reichten bis zum ursprünglichen Stichtag aktualisierte Verpflichtungen ein. Das zwang die hohen Tiere der UNO, die Klimakonferenz peinlicherweise bis September zu verlängern. Der September kam und ging, und immer noch hatte nur etwa ein Drittel der an dem Abkommen beteiligten Länder ihre neuen Pläne vorgelegt (69 von 197). Schlimmer noch, es gibt Anzeichen dafür, dass selbst die neuen Pläne der Länder, die ihre aktualisierten Verpflichtungen vorgelegt haben, nicht besonders beeindruckend sind.

Japan war zusammen mit der EU führend im Kampf für verbindliche Emissionsreduktionen, doch wie das Center for International Law Japans neue Verpflichtungen beschreibt,

Japan hat bislang den schwächsten nationalen Plan vorgelegt, ohne einen einzigen Zeitplan oder Zielvorgaben zur Reduzierung der Produktion fossiler Brennstoffe oder zur Steigerung der erneuerbaren Energien. Darüber hinaus hat Japan zwischen 2013 und 2024 rund 93 Milliarden US-Dollar für Öl- und Gasprojekte im Ausland bereitgestellt. Darin enthalten sind 1,2 Milliarden US-Dollar für das Tangguh-LNG-3-Projekt in Indonesien, das die Abhängigkeit des Landes von fossilen Brennstoffen weiter verstärkt und erhebliche Auswirkungen auf indigene Gemeinschaften hat.

Die gute alte EU kam mit einem Plan, der in Verhandlungen nach Mitternacht ausgearbeitet wurde, zu spät zur Party. Der Plan, den die EU nur wenige Tage vor Beginn der COP 30 fertiggestellt hat, wurde in den Mainstream-Medien fast ausnahmslos als „verwässert” oder „geschwächt” bezeichnet. In einer multinationalen Union, die eigentlich auf Konsens basieren sollte, lehnte fast ein Fünftel der Mitglieder das Abkommen ab oder enthielt sich bei der Abstimmung über dessen Annahme der Stimme, obwohl Kompromisse eingegangen worden waren, um eine allgemeine Zustimmung zu erreichen.

Im Rahmen des neuen Plans der EU für national festgelegte Beiträge verpflichtet sich die Union als Ganzes, die Emissionen bis 2035 um 66,25 bis 72,5 Prozent unter das Niveau von 1990 und bis 2040 um 90 Prozent zu senken – ein steiler Weg, aber immer noch weit entfernt von Netto-Null.

Aber auch hier steckt der Teufel im Detail. Der neue Plan der EU erlaubt es den Ländern, international auf dem freien Markt gekaufte Emissionszertifikate als 5 Prozent ihrer erforderlichen Reduktionen anzurechnen. Darüber hinaus einigten sich die EU-Minister darauf zu prüfen, ob künftig weitere 5 Prozent des Emissionsziels für 2040 durch Zertifikate ausgeglichen werden können, was bedeuten würde, dass die tatsächliche Reduzierung nur 80 Prozent unter dem Niveau von 1990 liegen würde. Der Plan sah auch Flexibilität und die Möglichkeit vor, die Ziele je nach Wirtschaftsleistung neu zu verhandeln, und er verschob einen neuen Emissionshandelsplan für den Verkehrs- und Heizungssektor. Vielleicht sollte jemand den EU-Ministern sagen, dass, wenn man ganze Wirtschaftssektoren von den Gesamt-Reduktionszielen ausnimmt, von den nicht ausgenommenen Branchen noch stärkere Reduktionen verlangt werden müssen.

Letztendlich wird die COP 30 eine bereits bekannte Geschichte sein, mit edlen Worten, hohen Ambitionen (wenn auch nicht annähernd so hoch, wie manche gehofft hatten) und einem ausgehandelten Abkommen mit neuen Zielen und Finanzierungszusagen, nur dass all dies letztlich nicht mit dem übereinstimmen wird, was tatsächlich erreicht wird. In den kommenden Jahren werden, wie schon in der Vergangenheit, Fristen verstreichen, Emissionsreduktionen hinter den Erwartungen zurückbleiben (sofern es überhaupt zu Reduktionen kommt) ; es wird nur minimale Finanzmittel geben, und noch weniger der tatsächlich bereitgestellten Mittel werden den Menschen zugute kommen, denen sie eigentlich helfen sollen, da Milliarden von Dollar verschwinden, irgendwie in der Bürokratie der Klima-Kabale verloren gehen, von korrupten Regierungen abgezweigt werden oder in den Taschen profitgieriger, politisch vernetzter globaler Eliten landen.

Quellen: Politico; PBS; Center for International Environmental Law; BBC

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-562-global-politics-issue-climate-goals-fade/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE