Auch die Alternative für Deutschland (AfD) kämpft gegen die Windkraftindustrie

Nach Trump in den USA, wird nun langsam öffentlich, dass auch Alternative für Deutschland (AfD) gegen die Windkraftindustrie, genauer gegen die sog. Erneuerbaren kämpft.

Von Michael Limburg

Auf dem Parteitag am 11.1.25 in Riesa sagte die Kanzlerkandidatin Frau Alice Weidel, den denkwürdigen Satz:  „Wenn wir am Ruder sind:. Wir reißen alle Windkraftwerke nieder, nieder mit diesen Windmühlen der Schande“. Am nächsten Tag bei Interview im zdf heute Journal mit Christian Sievers, reduzierte sie diesen Satz zunächst auf den Reinhardswald in Hessen.

Auf die Fragen von Sievers, dass 1/3 der Energie (schon die Frage ist falsch, es ist nur die Elektroenergie und zwar allen „Erneuerbaren“, die ca. 20% der Primärenergie in 2023 in 24 etwas weniger [1] stellten, siehe Bild und Fußnote 1) in Deutschland letztes Jahr aus der Windkraft kämen,

Ein Bild, das Text, Screenshot, Diagramm, Reihe enthält. Automatisch generierte BeschreibungSievers: „Sie haben gesagt sie wollen alle Anlagen niederreißen, …nieder mit ihnen.. Sie wissen aber auch, dass damit in Deutschland die Lichter ausgehen würden? … und später, mitten in der Beantwortung der Frage durch Frau Weidel, erneut..“ 29 % der Energie (schon die Frage ist falsch, es ist nur die Elektroenergie und zwar allen „Erneuerbaren“, die ca. 20% der Primärenergie in 2023 in 24 etwas weniger [2] stellten, siehe Bild und Fußnote 1) kommt aus Windkraft“….während Weidel länger ausführte, und mehrfach unterbrochen von Sievers, was damit gemeint war. Sie sagte dann zum Schluss, dass das EEG abgeschafft würde (9:30 Minute) und dass sich Windturbinen dem Markt stellen müssten, also genau gleich „bepreist“ werden,…

Und damit sind wir beim Thema.

„Erneuerbare“ sind eigentlich nur schlecht. Schlecht für den Geldbeutel, sie sind total überteuert, schlecht für die Umwelt, denn sie besetzen riesige Flächen, schlecht für Landwirtschaft und Ernährung, den die abgeriebenen Stoffe enthalten giftige „Ewigkeitschemikalien“ der Windflügel – ca. 100 kg pro Anlage jährlich-die eine Weiternutzung des Bodens als Ackerland unmöglich machen, schlecht für Vögel und Insekten, die sie in Scharen vernichten, und, und und. Für jedes Industrieland, oder auch nicht, sind sie völlig ungeeignet, teuer und nutzlos, dafür aber jede Menge Schaden erzeugend.

Gut allein sind sie für deren Besitzer, sie erzeugen Geld, viel Geld. Und der Grund dafür ist nicht nur die Subvention,sondern die im EEG ebenfalls niedergelegte Vorrangeinspeisung. Von dieser im Gesetz festgelegten Vorrangigkeit haben die wenigstens etwas gehört, und vorstellen kann man sich darunter auch wenig.

Die Vorrangeinspeisung

Sie besagt, dass alles, was von den sog. Erneuerbaren an Strom gewandelt wird (also von Wind- oder Sonne in Elektrizität gewandelt wird), von den Netzbetreibern, die hier als Großhändler arbeiten, mit Vorrang einzuspeisen ist. Vor jeder anderen Stromwandelart, sei sie mit Kohle, oder Gas, oder Öl, oder – früher mit Kernkraft gewandelt wird. Und das auf 20 Jahre garantiert, mit einem Preis, der zu Beginn der 20 Jahre festgelegt ist.

Doch dieser Strom hat entscheidende Mängel, vergleicht man ihn mit Strom aus Kraftwerken. Er ist vom Menschen wenig bis nicht zu beeinflussen, flatterhaft und lässt sich nicht speichern, zudem ist er Gleichstrom. Der Strom aus Kraftwerken hingegen ist nicht flatterhaft, sondern lässt sich jederzeit dem Bedarf anpassen, lässt sich jederzeit speichern und ist zudem Wechselstrom.

Wechselstrom hat erst die Energieversorgung größerer Landstriche möglich gemacht, denn anders als Gleichstrom, lässt er sich sehr verlustarm transformieren. Transformieren heißt in diesem Falle nicht das Zurücktransformieren in die Armut des Mittelalters, wie es die Grünen aller Parteien vorhaben, sondern transformieren bezieht sich hierbei allein auf die Spannung. Wer Näheres darüber wissen will, sei auf das Buch „Strom ist nicht gleich Strom“ verwiesen, wo es auf S 22 ein spezielles Kapitel dazu gibt. Und da Strom, egal wie er übertragen wird, beim Fließen durch Leiter und Halbleiter in erster Linie, dank des Widerstandes der ihm entgegengesetzt wird, Wärme bedeutet, und das Leistung in der Elektrotechnik Strom x Spannung ist, verwendet man diese Eigenschaft, um bei hoher Leistung die Spannung sehr hoch zu transformieren, bevor man den dann ganz kleinen Strom überträgt. Den Sonderfall der Gleichstromübertragung bei sehr hoher Leistung betrachten wir hier nicht. Heute beträgt die Spannung in den Höchstpannungsleitungen 380.000 V und wird dann runter transformiert im Hause auf 230 V. Das alles kann Strom aus PVA und Windenergie nicht. Er muss umständlich und unter Verlusten in Wechselspannung verwandelt werden. Aber das ist noch nicht alles. Weder Gleich- noch Wechselstrom lässt sich in größerem Maßstab speichern. Und das ist der zweite, sehr wichtige Mangel des Stromes aus sog. Erneuerbaren.

Quelle: Gesunder Menschenverstand

Ein dritter Mangel ist die sog. n-1 Qualität. Sie besagt, dass immer, selbst bei Höchstbelastung die Funktionssicherheit des Netzes gegeben sein muss, Strom zu wandeln, transportieren, zu verbrauchen als an Möglichkeiten der Störung, des Ausfalles, gegeben sein muss. Anders ausgedrückt, ein Netz mit bspw. 20 Komponenten muss auch dann noch funktionieren, wenn von den zwanzig Komponenten einer ausfällt. (Siehe Seite 52 ff im Buch „Strom ist nicht gleich Strom“) Auch diese Bedingung erfüllen die sog. Erneuerbaren nicht. Wenn kein Wind da ist, ist er fast in ganz Europa nicht da, und bei der PVA ist es, nicht nur bei Nacht, ähnlich.

Und genau deswegen wurde die Vorrangeinspeisung eingeführt. Der Strom, so sehr er von schlechter Qualität ist, muss abgenommen werden. Am Anfang, als wenige sog. Erneuerbare die Stromversorgung belasteten und ihre Besitzer reich machten, hielt das Stromnetz dies locker aus. Daher bekam dieser Trick der Leute, die das EEG machten, zwei von den Grünen und zwei von der SPD, kaum einer mit, was damit gemeint war. Gemeint war, man wollte qualitativ ungenügendem Strom den Menschen in diesem Land unterjubeln. Und tut dies bis heute. Nur mit dem Unterschied, dass die Belastungen aus diese Unterqualität inzwischen das ganze Land quälen. Finanziell, ökologisch, gesundheitlich, infrastruktuelle. In jeder Beziehung, einfach alles.

Und das ist der Punkt, wo die Alternative für Deutschland eingreifen wird. Denn im Antrag an das Parlament der jetzigen 20. Legislaturperiode in der Drucksache 20/35 mit dem Titel

Energiewende rückgängig machen – Wirtschaft und private Haushalte Entlasten ist zu finden

unter Punkt 4 bis 7

4. insbesondere sicherzustellen, dass alle Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von Elektrizität aus sogenannten „erneuerbaren“ Energieträgern verpflichtet werden, jederzeit lieferbereit für Elektrizität mit der erforderlichen Spannung und Frequenz zu sein. Dies kann durch ggf. durch Vorab-Verträge mit anderen Versorgern oder andere geeignete Maßnahmen ersatzweise dargestellt werden. Die Kosten dafür hat der Betreiber zu tragen, ferner..

5.sicherzustellen, dass alle Anlagen zur Erzeugung von Elektrizität aus sogenannten erneuerbaren Energien, die neu oder erneut in Betrieb genommen werden, wie jede andere Industrieanlage in Deutschland eingestuft und behandelt werden und auf keinen Fall eine Bevorzugung oder Begünstigung bei der Betriebsgenehmigung erhalten,

6. sicherzustellen, dass Anlagen zur Erzeugung von Elektrizität aus sogenannten erneuerbaren Energien nur neu oder erneut in Betrieb genommen werden dürfen, wenn für die Stabilität der Elektrizitätsversorgung das „n-1“-Kriterium erfüllt ist,

7. sicherzustellen, dass alle Betreiber von neu oder erneut in Betrieb genommenen Anlagen zur Erzeugung von Elektrizität aus sogenannten erneuerbaren Energien verpflichtet werden, jederzeit lieferbereit für Elektrizität mit der erforderlichen Spannung und Frequenz zu sein, wobei dies ggf. durch Vorab-Verträge mit anderen Versorgern oder andere geeignete Maßnahmen ersatzweise dargestellt werden kann und die Kosten dafür der Betreiber zu tragen hat,

Damit ist klar, dass auch die sog. Erneuerbaren sich den Marktkräften stellen müssen. Und niemand, der noch klar im Kopf ist, würde diesen Strom kaufen. Nicht nur wegen seiner Qualität sondern auch wegen seines dann zu hohen Preises.

Doch es ist auch klar, dass die anderen Parteien diesen Antrag abgelehnt hatten.

Aber er ist nicht vom Tisch, er wird wiederkommen.

Es tut sich was:

Fußnote

  1. Aus https://www.bdew.de/presse/presseinformationen/erneuerbare-energien-erreichen-neuen-hoechstwert-gut-55-prozent-des-stromverbrauchs-in-2024-gedeckt/Die Erzeugungszahlen im Einzelnen:Insgesamt wurden im Jahr 2024 nach vorläufigen Berechnungen knapp 489 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom erzeugt – 2,4 Prozent weniger als im Jahr 2023 (2023: 500,5 Mrd. kWh). Davon stammten 284 Mrd. kWh aus Erneuerbaren Energien (2023: 269,9 Mrd. kWh): Windkraftanlagen an Land machten mit 115 Mrd. kWh den größten Anteil der regenerativen Stromerzeugung aus (2023: 118,1 Mrd. kWh). Photovoltaikanlagen lieferten 72 Mrd. kWh (2023: 59,8 Mrd. kWh), dicht gefolgt von Biomasse (einschl. dem biogenen Anteil der Siedlungsabfälle) mit gut 49 Mrd. kWh (2023: 49,1 Mrd. kWh). Knapp 27 Mrd. kWh Strom stammten aus Windenergieanlagen auf See (2023: 24,0 Mrd. kWh). Wasserkraftanlagen lieferten knapp 21 Mrd. kWh (2023: 18,8 Mrd. kWh).

 




Grundsätze der Energiepolitik – Wir brauchen wieder realistische Grundsätze der Energiepolitik statt ideologischer Träumereien.

Die folgenden Erkenntnisse  müssen zu Grundsätzen einer realistischen Energiepolitik werden, die den Niedergang von Deutschland stoppt und die Voraussetzungen für einen Wiederaufstieg schafft. 

Prof. Dr. Ing. Hans-Günter Appel
Pressesprecher NAEB Stromverbraucherschutz

1.         Die Energiewende ist gescheitert.

2.         Unser Wohlstand beruht für den Rest des Jahrhunderts auf der Nutzung der fossilen Brennstoffe Kohle, Erdöl und Erdgas.

3.         Die Kernenergie ist die Energie der Zukunft.

 

Warum ist die Energiewende gescheitert?

Unzuverlässiger Wind- und Solarstrom ist Fakepower (Fake = Täuschung). Dieser Strom kann Deutschland nicht versorgen. Im Gegenteil. Er destabilisiert das Stromnetz. Kraftwerke müssen die Netzleistung auf den Bedarf regeln. Die Regelkosten explodierten in den letzten 20 Jahren von 100 Millionen Euro auf jährlich über 2 Milliarden. Mit jeder Fakepower-Anlage steigen die Regelkosten weiter. Letztlich wird durch die Nutzung von Fakepower (siehe NAEB & Glossar) das seit 120 Jahren praktizierte Konzept der Stromerzeugung nach Strom-Bedarf durch die Zwangsbeimischung der Fakepower auf den Kopf gestellt.

Fakepower ist teuer und unzuverlässig. Sie konnte nur mit vielen Subventionen (hohe Einspeisevergütung und vorrangige Einspeisung in das Netz, CO2-Zertifikate zum Verteuern von Strom aus fossilen Brennstoffen, Netz-Regelkosten und weitere Stützungen durch Energiegesetze) ausgebaut werden. Inzwischen ist klar: Jede weitere Fakepower-Anlage treibt den Strompreis noch höher. Doch nach wiederholten Angaben von Bundeskanzler Scholz sollen weiterhin jährlich über 100 Milliarden Euro Subventionen für die Energiewende im Namen der Weltklimarettung fließen.

Zur Netzregelung soll mit Fakepower erzeugter Wasserstoff in Kavernen gespeichert und bei Dunkelflauten in Gaskraftwerken wieder in Strom umgewandelt werden. Das ist Utopie. Bis zur Wiederverstromung von Fakepower gehen mindestens 80 Prozent verloren. Wasserstoff als Energiewende-Retter ist bei näherer Betrachtung ein riesiges Energievernichtungsprogramm, das die Strompreise in nicht mehr bezahlbare Höhen treibt.

Wir haben bereits zu viele Fakepower-Anlagen. Bei Starkwind und Sonnenschein erzeugen sie mehr Strom als gebraucht wird. Dann müssen Abnehmer gefunden werden, die bereit sind, den überflüssigen teuren Strom zu vernichten, um das Netz nicht zu überlasten. Dieser Dienst muss bezahlt werden. Das erfolgt über die Strombörse. Die Strompreise werden negativ. Im letzten Jahr war das 520 Stunden der Fall. Das ist ein Anstieg von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit jeder weiteren Fakepower-Anlage steigen die Negativstunden weiter,

Doch die grünen Politiker fast aller Parteien wollen die Energiewende weiter treiben. Sie behaupten, mit mehr Fakepower würden die Strompreise sinken. Die Realität spricht eine andere Sprache.

 

Kohle, Erdgas und Erdöl sind die günstigsten Energieträger in diesem Jahrhundert

Der Wohlstand der Welt beruht auf den fossilen Energieträgern Kohle, Erdgas und Erdöl. Sie sind darüber hinaus auch die Basis für Kunststoffe, Textilien, Arzneien und viele andere chemische Erzeugnisse.

Die wichtigste Energieform ist Strom. Er kann leicht zum Verbraucher geleitet werden und dort Maschinen antreiben, Heizen und Kühlen, Licht erzeugen, Computer betreiben usw. Länder mit eigener Förderung von fossilen Brennstoffen haben geringe  Transportkosten und sind unabhängig von Importen. Dies ist für China, die USA und Russland der Fall.

In China wird über 60 Prozent des Strombedarfs mit heimischer Kohle produziert. Es werden bis zu 2 neue Kohlekraftwerke pro Woche in Betrieb genommen. Der Energieverbrauch pro Einwohner hat inzwischen das europäische Niveau erreicht.

Die USA nutzen neben heimischer Kohle immer mehr Erdgas aus Fracking-Anlagen zur Stromerzeugung. Der Energieverbrauch pro Einwohner ist doppelt so hoch wie in Europa. Kalifornien und einige andere Staaten versuchen eine Energiewende wie in Deutschland und erzeugen die gleichen Probleme: Unsichere Stromversorgung mit Stromausfällen und steigende Stromkosten.

Russlands Stromerzeugung basiert weitgehend auf eigenem Erdgas. Die Kohlekraftwerke sind ältere Anlagen mit einem geringen Wirkungsgrad. Darüber hinaus kommen erhebliche Mengen Strom aus Kernkraftwerken und Wasserkraftwerken.

Gegenüber diesen erfolgreichen Volkswirtschaften hat Europa und speziell Deutschland die Stromerzeugung aus heimischen fossilen Brennstoffen zu Gunsten von Fakepower stark reduziert. In Deutschland sollen die letzten Kohlekraftwerke in 10 Jahren abgeschaltet werden. Dann sollen nur noch Gaskraftwerke mit teurem Flüssigerdgas oder mit noch teurerem „grünem“ Wasserstoff das Stromnetz regeln und stabilisieren. Damit wird die Stromversorgung für viele unbezahlbar. Engpässe bis zum Blackout und der totale wirtschaftliche Abstieg sind mit diesen Plänen programmiert.

Ein Entkommen aus der Abwärtsspirale ist nur durch den Einsatz von mehr fossilen Brennstoffen möglich. Heimische Kohle, Erdöl und Erdgas sollten bevorzugt eingesetzt werden. Die Verstromung von Braunkohle darf nicht eingestellt werden. Sie muss weiter laufen und ausgebaut werden. Zusätzlich muss die Förderung des in Deutschland reichlich vorhandenen Erdgas und Erdöl im Schiefergestein durch Fracking gestartet werden. Damit wird Deutschland weitgehend unabhängig von Energieimporten. Die Energieversorgung wird sicherer und deutlich preiswerter. Nur so kann der wirtschaftliche Niedergang gestoppt werden.

Nutzung der Kernenergie nicht verschlafen 

Deutschland war mit führend in der Welt zur Nutzung der Kernenergie für friedliche Zwecke. Vor 20 Jahren kamen knapp 50 Prozent unseres Stromes aus deutschen Kernkraftwerken. Er war günstiger als Kohlestrom.

Die Proteste der Grünen haben es geschafft, die deutschen Kernkraftwerke abzuschalten. Sie verbreiteten dazu stark übertriebene Gefahren durch radio-aktive Strahlung. Fast alle Medien verbreiten immer noch diese Horrorgeschichten. Die Politik übernahm die Grüne Position der Strahlengefahr, legte die Kernkraftwerke still und reduzierte die Kernenergieforschung auf ein Minimum. Die jüngeren Fachleute der Kerntechnik sind weitgehend ausgewandert. Kernphysik ist kein Thema mehr in Deutschland.

Der Bau neuer Kernkraftwerke ist nicht wirtschaftlich. Sie sind nicht zuletzt wegen der um die Jahrtausendwende entwickelten und dann nochmal nach Fukushima verschärften internationalen Vorschriften betreffend die sogenannte passive Sicherheit (kein Supergau bei Stromausfall im Kraftwerk – Fukushima) und besonders in Deutschland vieler staatlicher Auflagen (z.B. Zwischenlager) zu teuer. Strom aus Kohlekraftwerken ist bei diesen Vorschriften weitaus günstiger. Doch es gibt ernst zu nehmende Entwicklungen zu preiswerten und sicheren Kernkraftwerken . Hier muss Deutschland wieder an Forschungen und Entwicklungen mitwirken.

Die Energiewende macht Deutschland erpressbar 

Die sichere Energieversorgung in Deutschland wird ausschließlich auf importierten Energieträgern beruhen, wenn die derzeitige Energiewende fortgesetzt wird. Der Kanzlerkandidat der CDU, Friedrich Merz, will die Energiewende weiter treiben, um das Weltklima zu retten. Dazu wird er auch eine Koalition mit den Grünen eingehen, die mit ihrem Wirtschaftsminister Habeck die Stromversorgung kritisch geschwächt haben: Stromabschaltungen sind im Gespräch. Wohngebiete können nicht erschlossen und Betriebe nicht erweitert werden, weil die benötigten Leistungen aus dem Netz nicht verfügbar sind. Mit dieser politischen Konstellation, aber auch mit Schwarz / Rot, wird Deutschlands Wirtschaft schnell weiter in die völlige Bedeutungslosigkeit absinken. Die kommende Wahl dürfte eine letzte Möglichkeit zur Umkehr sein.

 




Das neue DWD-Temperatur-Rekordjahr 2024, Teil 2

 

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Die letzten 10 Jahre waren in Deutschland warme angenehme Jahre, die wir alle genossen haben. Das abgelaufene Jahr gibt der Deutsche Wetterdienst mit 10,9°C als absolutes Rekordjahr an, seit Beginn seiner Aufzeichnungen.

Im Teil 1 haben wir beschrieben, dass die Erwärmung erst 1987/88 begann und auch nur tagsüber, der Hauptgrund der Erwärmung war die Zunahme der Sonnenstunden und der Sonnenintensität aufgrund der sauberer gewordenen Luft.

In diesem Teil 2 wollen wir nun weitere Gründe für die Erwärmung ab 1987/88 beschreiben und zugleich die DWD-Temperaturreihen bereinigen, denn die vom DWD ermittelten Daten darf man ohne Korrekturfaktor nicht direkt mit früher vergleichen, denn seit den Zeiten des Kaiserreiches hat sich vieles durch uns Menschen wärmend verändert. Deutschland ist inzwischen ein ganz anderes Land. Wenn man also wissen will, wie hoch der natürliche Erwärmungsanteil ist, so muss man den zusätzlich vom Menschen erzeugten Anteil mit einem Korrekturfaktor herausrechnen.

Was die plötzliche erwärmende Änderung des Klimas ab 1987 in Mittel- und Westeuropa herbeiführte, das haben wir öfters schon beschrieben.

In aller Kürze nochmals wiederholt: Zeitraum 1987/88 bis heute

(In Kürze, weil es zu jedem Einzelpunkt von uns oder von anderen Autoren in den letzten Jahren ausführliche Artikel gab.)

1a) Laut DWD die Zunahme der Sonnenstunden seit 1988 und wegen det wirkenden Luftreinhaltemaßnahmen die Zunahme der Strahlungsintensität, siehe hier.

Abb.1: Von 1951 bis 1987 nahmen die Sonnenstunden in Deutschland stark ab, dann erfolgte ein Sprung auf ein höheres Niveau, ab 1988 nehmen die Sonnenstunden bis heute stark zu.

1b) Sonnenstunden und Bewölkung sind umgekehrt korrelierend. Weniger Bewölkung bedeutet dann tagsüber eine stärkere Erwärmung und nachts eine stärkere Auskühlung. Natürlich unter der Annahme, dass auch nachts die Bewölkung gesunken ist.

2) Die Umstellung der Luftzufuhr von NW auf SW-Wetterlagen, also auf vermehrt südliche Windrichtungen in ganz Mittel- und Westeuropa, damit könnte man den Temperatursprung 87/88 erklären, bzw. die plötzliche Änderung der Trendlinien.

3) Der Niederschlag, allerdings gab es kaum Änderungen in den letzten 80 Jahren. Trotzdem wurde Deutschland trockener, die Grundwasserspiegel sind gesunken. (Erklärung weiter unten) Zunächst die Niederschlagsgrafik.

Abb.2: Laut DWD nahm der Niederschlag bis 1987 40 Jahre lang leicht zu, und ab 1988 bis heute nimmt er leicht ab. Trotzdem wurde das Land in den letzten 75 Jahren trockener, aufgrund der ständigen von uns gewollten und planmäßig durchgeführten Trockenlegungen von Feld, Wald, Wiesen und Fluren. Der Niederschlag wird beschleunigt abgeleitet ins Meer und fehlt dem Grundwasser. Der Bodenkörper Deutschlands wird trockener. Den deutschen Landschaften geht die sommerliche Kühlung durch Verdunstung verloren. Das führt zu einer zunehmenden sommerlichen Versteppung.

4) Stetige Zunahme der Wärmeinselflächen (WI) in Deutschland, dazu gehören:

4a) Die ständige weitere Bodenversiegelung und Asphaltierung einstiger Grünflächen, die Städte und Gemeinden fressen sich in die grüne einst kühlende nicht trockengelegte Landschaft hinein – derzeit 60 ha je Tag in Deutschland, siehe Versiegelungszähler, Stand: etwa 51 000 km2 von 358 000 km2, tägliche Zunahme etwa 45 ha. (Zähler derzeit nicht erreichbar)

4b) Die ständige flächendeckende Trockenlegung Deutschlands in Feld, Wald, Wiesen und Fluren durch Drainagen und Entwässerungsgräben. Das Wasser der einst viel nässeren deutschen Sumpf-Landschaften landet im Meer, ein tatsächlicher Grund für den Meeresspiegelanstieg. Damit wird Deutschland im Sommer zu einer Steppe. Es fehlt zunehmend die kühlende Verdunstung an heißen Sommertagen. Insbesondere die T-Max tagsüber steigen kontinuierlich. Die gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen seit 40 Jahren verstärken diesen Prozess der Erwärmung tagsüber, weil die Sonnenstrahlung energiereicher ist.

5) Die AMO-Warmphase, die aber auch zyklisch ein Ende finden wird.

6) Laut DWD und dem Physikochemiker Dr. Hans Rolf Dübal die Abnahme der Bewölkungsdichte, siehe hier

7) Die Verringerung der Albedo seit 30 Jahren, dadurch wird weniger Sonnenenergie ins Weltall reflektiert.

8) Die statistische Erwärmung der DWD Temperaturreihen durch Stationentausch. (Das dazugehörige Video ist nicht mehr aufrufbar)

9) Die gänzliche neue Erfassungsmethode der Tagestemperatur – Wetterhütte und Mannheimer Stunden seit 2000 allmählich abgeschafft- die digitale Einheit muss nun frei und ganztägig in der Sonne stehen mit einer genormten Abschirmung. Näheres hier

Und ohne die Zunahme der Wärmeinseln um die DWD-Stationen – siehe Versiegelungszähler – wäre die Erwärmung vor allem seit 1988 bis heute viel moderater ausgefallen:

Was heißt viel moderater? Um wieviel weniger? Wir haben in der Gruppe versucht, all die verschiedenen wärmer machenden Effekte, die Verlegung der Stationen, die Änderung der Tagestemperaturerfassung, die Messmethodenänderung aus den DWD-Temperaturreihen ab 1988 herauszurechnen,- das wären die obigen Punkte 4a, 4b, 8 und 9 und teilweise 1. Die von anthropogenen Einflüssen bereinigte Erwärmungskurve würde dann vermutlich so verlaufen, in grün:

Abb. 3a: Die grüne Kurve soll die wirkliche Erwärmung Deutschlands seit 1988 darstellen, unter der Voraussetzung, wenn Deutschland so unverändert geblieben wäre wie 1988, aber auch alle Wetterstationen noch dort stehen würden, wo sie standen und immer noch mit der englischen Wetterhütte nach der alten Messmethode die Temperaturen erfasst worden wären.

Beachte: Der Temperatursprung war von 1987 auf 1988, die Grafik 3a beginnt also nach dem Sprung und zeigt nur die Weitererwärmungen seit 1988, einmal nach den DWD-Originaldaten und die grüne von uns bereinigte Reihe.

Man sieht: auch der grüne Verlauf zeigt eine deutliche Erwärmung seit 1988

Raimund Leistenschneider hat versucht für all die Veränderungen im deutschen Stationsnetz einen Korrekturfaktor zu ermitteln und danach die DWD-Reihen seit Anbeginn neu zu berechnen. Von 1881 bis heute beträgt dieser Korrekturfaktor 1,4°C.

Die grüne Verlaufslinie soll die korrigierten Deutschlandtemperaturen seit 1881 anzeigen. Der rote Graph ist der vom DWD veröffentlichte. Anstatt dem polynomen Verlauf zeichnet der DWD eine durchgehende Steigungslinie seit 1881 bis 2024 (hier). Damit wird der Laie, deren es unter den Lesern viele gibt, getäuscht, die vom DWD verwendete Trendgerade suggeriert einen gleichmäßigen Anstieg.

Abb. 3b: Der grüne Verlauf soll die reale und natürliche Temperaturentwicklung für das heutige Deutschland angeben. Sie will nur die immerwährenden Klimaänderungen berücksichtigen, ohne menschliche Veränderungen. Also wenn Deutschland so geblieben wäre, wie es 1881 war, mit denselben Wetterstationen wie damals, denselben Messmethoden, derselben Einwohnerdichte und demselben Wohlstand. Also das Kaiserreich unverändert in die heutige Zeit versetzt. Dann wäre der grüne Verlauf richtig.

Auswertung: Die grüne Verlaufskurve zeigt nach 1987 gleichfalls die starke Erwärmung, jedoch nicht ganz so stark im Anstieg wie die vom DWD erhobenen und oft geänderten Messerfassungsmethoden.

Und: 2024 wäre gar nicht das wärmste Jahr, sondern gleich warm wie 1934.

Zusätzlich: mit Temperatursprung sieht der Verlauf so aus: Beachte, der Temperatursprung wäre 1987/88 bei der korrigierten grünen Temperaturreihe genauso vorhanden.

Abb. 3c. Die grüne Kurve gibt den Verlauf der nach R. Leistenschneider korrigierten DWD-Temperaturreihen wider. Wäre Deutschland so unverändert geblieben wie 1881, dann hätten nur die natürlichen Einflüsse auf das Klima in Mitteleuropa gewirkt. Diese natürliche Änderung will der grüne Verlauf nachzeichnen

Gibt es eine solche Wetterstation in Deutschland, die all diese Bedingungen erfüllt wie unsere grüne Regressionslinie aus Grafik 2 und als WI-frei einzustufen wäre? Können wir den Verlauf überprüfen? Antwort Nein. So eine Wetterstation gibt es in ganz Deutschland nicht und schon gar nicht ab 1881.

Jedoch für den kürzeren Zeitraum, ab 1988, dem Beginn der Klimaerwärmung können wir auf Stationen zurückgreifen, die sich weniger verändert haben.

z.B. die Privatstation Amtsberg am Fuße des Erzgebirges. Diese Station steht noch so wie 1982 aufgestellt, die Temperaturen werden weiter in der Wetterhütte im Garten des Stationsleiters gemessen, allerdings inzwischen digital. Und der kleine Teilort Dittersdorf hat sich auch kaum verändert.

Abb. 4: Die real gemessene Temperaturentwicklung von Amtsberg (blauer Verlauf) bestätigt die grüne korrigierte DWD-Kurve von Abb. 3a. Natürlich ist das Beispiel nur eine Wetterstation und dazu noch eine Privatstation. Aber der Richtung der Aussage dürfte stimmen, zumal andere WI-arme Stationen wie Netzstall, Gießen, Memmingen, die Aussagen bestätigen.

Weiteres Beispiel unterschiedlicher WI-effekte: DWD-Stationen Gießen und Frankfurt

Abb. 5: Die DWD-Wetterstation am Frankfurter Flughafen erwärmt sich stärker seit 1988 als die DWD-Station bei Gießen. Wichtig ist aber: Auch die WI-arme Station Gießen wurde seit 1988 wärmer.

Zusammenfassend lässt sich feststellen:

Die Erwärmung begann in Deutschland erst 1987 mit einem Temperatursprung und der anschließend starken Weitererwärmung. Diese Weitererwärmung fand bei allen DWD-Stationen jedoch hauptsächlich tagsüber statt.

Gießen: Erwärmung moderater, aber die Nächte wurden bei dieser DWD-Wetterstation sogar leicht kälter.

Abb. 6: Die Wärmeinselarme Wetterstation Gießen zeigt nachts seit 1988 sogar eine leichte Abkühlung.

Tagsüber wärmer aufgrund der Sonnenstundenzunahme und der höheren Strahlungsintensität. Nachts höhere Ausstrahlung. Allerdings nehmen die Sonnenstunden um Gießen laut DWD-Erhebungen seit 1988 viel weniger zu als im Rest von Deutschland.

Aus all den vielen genannten Gründen scheidet Kohlendioxid als Haupttreiber der Erwärmung in den letzten 140 Jahren aus.

Anmerkung: Wir bestreiten nicht die IR-Absorption und Emission mancher Moleküle, aber die DWD-Reihen widerlegen den behaupteten starken CO₂-Erwärmungsanteil. Falls CO₂ erwärmend wirken sollte, dann höchstens in minimalsten homöopathischen Dosen, die in den Grafiken nicht auffindbar sind.

In anderen Artikel haben wir gezeigt, dass diese Erwärmung tagsüber auch noch vorwiegend in den Sommermonaten bis in den Früh-Herbst hinein stattfand.

Wir haben anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes gezeigt: Keinesfalls hat Kohlendioxid diesen wärmenden Klimawandel ab 1987 bewirkt!!!

Die neun von uns genannten Ursachen haben in der Summe die 2 Grad Erwärmung ab 1987 bis heute bewirkt. Dabei ist es vollkommen egal, ob es den Temperatursprung gab oder nur eine starke Richtungsänderung des Temperaturverlaufes.

Diese Erkenntnis von uns unbezahlten und deshalb neutralen Klimawissenschaftlern erklären den Klimawandel somit ganz anders als die teuerst vom Steuerzahler bezahlten Klimahysteriker vom PIK Potsdam und all die von unserem Geld lebenden CO₂-Angstmacher der Medien.

Ein kleiner Ausflug zur DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis.

Da diese Wetterstation einerseits WI-frei ist, andererseits aber auch die natürlich Umstellung der Wetterlagen von nördlichen auf vermehrt südliche Richtungen mit Sonnenstundenzunahme nicht mitgemacht hat, (wie auch?) zeigt diese Wetterstation auch einen gänzlich anderen Verlauf seit 1988 als die mittel- und westeuropäischen Wetterstationen.

Abb.7: Die DWD-Wetterstation Neumayer in der Antarktis zeigt keinerlei Erwärmung seit 1988. Der Schnitt der Jahrestemperaturen liegt bei etwa -16°C. Allerdings waren die letzten 3 Jahre etwas wärmer, wärmer heißt weniger als – 16 Grad. Trotzdem wird bei solcher Kälte kein Antarktiseis wegschmelzen. Dabei liegt die Station am Rande des Kontinents, bereits auf dem Schelfeis. Die Stationen weiter dem Pol zu sind natürlich wesentlich kälter.

Zwei Grundforderungen von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und von der Regierung gewollte CO-Klima-Angstmache vor einer angeblichen Erdüberhitzung und Lebensbedrohung muss sofort eingestellt werden.

Wir sind deshalb gegen teure technische CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern. (Vorschlag aus den USA)

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich wesentlich verbessern.

Kohlendioxid ist Leben, Kohlendioxid ist Schöpfung.

Wir Menschen wie auch Tiere und Pflanzen bestehen neben einigen anorganischen Komponenten aus unzähligen und ganz unterschiedlichen organischen Molekülen, die in hochkomplexer Weise interagieren als läge dem ein göttlicher Bauplan zugrunde. Sämtliche organische Verbindungen basieren dabei auf Kohlenstoff. Und jedes einzelne dieser C-atome stammt letztlich von dem Spurengas CO₂!!! Leider viel zu wenig vorhanden, nur 420 ppm in der Luft, das ist zu wenig CO₂ für eine optimale Lebensentfaltung auf diesem Planeten. Es muss erstaunen, dass diese relative geringe CO₂-Konzentration in der Luft überhaupt ausreicht, soviel pflanzliche Biomasse zu erzeugen. Tatsächlich müssen sich Pflanzen einige Tricks einfallen lassen, um ausreichend CO₂ bei der Fotosynthese zu kriegen. Die meisten Pflanzen sind C-3 Pflanzen, bei denen hängt die Bindung von einem Enzym namens Rubisco ab. Sie haben gelernt, sich mit weniger CO₂ zurecht zu finden.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre!

CO₂

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Das ist auch die Konzentration in den Gewächshäusern für den Gemüseanbau. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ verteufelt und vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten. CO₂ ist kein Klimakiller, wer das behauptet, versündigt sich an der Schöpfung. Und solchen Falschaussagen müssen wir offensiv entgegentreten. Wir wollen keine Schöpfungszerstörer auf diesem Planeten dulden.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da in der Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaos-Anstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert, nur raffinierter und duchdachter. Ausführlich hier beschrieben.

Diesem Geschäftsmodell Treibhauskirche, der Zerstörung der Schöpfung auf der Erde müssen wir vereint und offensiv entgegenwirken. Es gibt überhaupt keinen Klimanotstand, dieser ist erfunden. Wir verweisen auf das neue Buch von Axel Bojanowski, in welchem am Schluss gut der Aufstieg der Klimalobby mit all ihren Seilschaften beschrieben wird, deren Angst machende Behauptungen nichts mehr mit Wissenschaft zu tun haben obwohl man sich auf die alimentierte CO₂-Klimawissenschaft beruft. Wir müssen mithelfen, diesem schlimmen, vor allem in den letzten 10 Jahren entstandenem Klimakartell ein Ende zu bereiten.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz. Letztlich geht es um die Bewahrung unserer Demokratie und die Erhaltung Deutschlands so, wie wir unseren Staat kennen. Diesem Ablasshandelsmodell CO₂-Klimalüge muss ein Ende bereitet werden!

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

Anhang: Als Antwort auf einige Kommentare hier als Beispiel die Reihen der Insel Helgoland:

dwd Helgoland Eike

 

 

 




Der Marsch der Klima-Agenda durch die Institutionen: Kann er aufgehalten werden?

Tilak K. Doshi

Eine Reihe von Berichten in den Medien hat in letzter Zeit auf bemerkenswerte Weise gezeigt, wie die globalistische politische Agenda des klimaindustriellen Komplexes wichtige internationale Institutionen vereinnahmt und ihre ursprünglichen organisatorischen Ziele pervertiert hat. Ursprünglich dienten diese Institutionen weitreichenden, lobenswerten Zielen für das Wohlergehen der Menschheit, doch im Laufe der Jahre wurden sie unterwandert, um den hartnäckigen pseudowissenschaftlichen Behauptungen der Klimaalarmisten zu dienen.

Die Korrumpierung der globalen Institutionen hat wiederum zu erheblichem Widerstand geführt, der sich nun bemerkbar macht. Es besteht die Aussicht auf eine neue Trump-Regierung, die den Behauptungen über eine angebliche Klimakrise erklärtermaßen skeptisch gegenübersteht und die Absicht hat, das Pariser Abkommen der Vereinten Nationen und sein politisches Ziel „Netto-Null bis 2050“ ein zweites Mal aufzukündigen. Dies stellt eine willkommene Herausforderung für diese korrupten Institutionen dar. Werden Präsident Trump und einige der populistischen Parteien in Europa in der Lage sein, der eingefahrenen globalistischen Klima-Agenda etwas entgegenzusetzen?

Die Weltbank

Am 17. Oktober veröffentlichte Oxfam einen Bericht mit der schockierenden Feststellung, dass bis zu 41 Milliarden Dollar an Klimageldern der Weltbank – fast 40 % aller von der Bank in den letzten sieben Jahren ausgezahlten Klimagelder – „zwischen dem Zeitpunkt der Projektgenehmigung und dem Zeitpunkt des Projektabschlusses nicht verbucht wurden“. Mit anderen Worten: Niemand weiß, wie das Geld verwendet wurde. Es gibt keine Unterlagen, aus denen hervorgeht, wohin das Geld geflossen ist oder welche Ergebnisse damit erzielt wurden.

Grüne Vetternwirtschaft, angefangen beim Solyndra-Debakel – der Verschwendung von fast einer halben Milliarde Dollar an Steuergeldern für ein gescheitertes Solarparkprojekt unter Präsident Obama – bis hin zu Präsident Bidens doppelzüngigem Inflation Reduction Act, der eine geschätzte Flut von Subventionen in Höhe von 1 Billion Dollar für begünstigte „grüne“ Industrien auslösen wird, ist nichts Neues. Aber es ist aufschlussreich, den Niedergang der Weltbank von ihren ehrenwerten Gründungszielen bis zu ihrem aktuellen Status als eine weitere Institution zu verfolgen, die grüne Anliegen vertritt.

Dr. Jim Yong Kim, der die progressiven Tugenden von Präsident Obama reflektiert, der ihn 2012 zum Präsidenten der Weltbank ernannte, verhängte 2013 ein Verbot der Finanzierung von Kohlekraftwerken. Darauf folgte ein Verbot von Investitionen in alle neuen Projekte zur Erschließung von Öl- und Gasvorkommen. Der renommierte Wirtschaftswissenschaftler Deepak Lal, ein ehemaliger Forschungsadministrator der Bank, bemerkte dazu, dass Dr. Kim ungläubig „die von seinen eigenen Wirtschaftsmitarbeitern erstellten Kosten-Nutzen-Schätzungen für Kohlekraftwerke gegenüber Solar- und Windenergie über den Haufen warf und dies mit dem Wunsch begründete, die globalen Treibhausgasemissionen zu senken.“

Die Einwände der Weltbank gegen die Nutzung fossiler Brennstoffe trotz ihrer Bedeutung für das Wirtschaftswachstum und die Armutsbekämpfung – eigentlich die grundlegenden institutionellen Ziele der Bank – lassen sich auf die intellektuelle Entwicklung der Leitung der Bank unter James Wolfensohn während seines Jahrzehnts als Präsident (1995 – 2005) zurückführen. Wolfensohn schlug den Bogen vom alten zum neuen Regime. Das alte Regime wurde durch den „Washingtoner Konsens der freien Märkte, der liberalen Handelsregelungen, des soliden Geldes und des Unternehmertums im Zusammenhang mit dem klassischen Liberalismus von Adam Smith repräsentiert.

Das neue intellektuelle Umfeld des Managements der Weltbank – verkörpert durch Joseph Stiglitz, Chefökonom der Weltbank (1997-2000) – wurde durch das theoretische Versagen des freien Marktes bestimmt, insbesondere bei der Berücksichtigung der angeblichen negativen Klimaauswirkungen der Nutzung fossiler Brennstoffe. Stiglitz, ein Klima-Alarmist, schrieb 2015 in einem Gerichtsschriftsatz für eine gescheiterte Klimaklage, die im Namen einer Gruppe von Kindern gegen die US-Bundesregierung eingereicht wurde, dass „die auf fossilen Brennstoffen basierende Wirtschaft der Gesellschaft ‚unkalkulierbare‘ Kosten auferlegt und sich der Umstieg auf saubere Energie auszahlen wird.“

Rupert Darwall, ein ehemaliger Berater des britischen Finanzministers und Autor von Green Tyranny, fasst den Verrat der Weltbank an ihren Gründungszielen wie folgt zusammen:

Die Mission der Weltbank wurde von grünen Ideologen mit der Behauptung untergraben, dass eine kohlenstoffarme Welt den Armen der Welt zugute kommt, aber nicht anerkennen, dass eine Verteuerung der Energie die Armut vergrößert. Die Weltbank bezeichnet sich selbst als „Arbeit für eine Welt ohne Armut“… Bei ihrer Entscheidung zwischen Entwicklung und Nachhaltigkeit hat die Weltbank beschlossen, zu versuchen, den Planeten auf dem Rücken der Armen zu „retten“.

Indem sie ihre Gründungsprinzipien für die Linderung der weltweiten Armut aufgegeben hat, hat die Weltbank unter den multilateralen Finanzinstitutionen eine führende Rolle bei der Verweigerung umfangreicher Finanzmittel für ärmere Länder übernommen. Sie hat heuchlerisch ihr Veto gegen das Recht der Entwicklungsländer eingelegt, den Weg des Wirtschaftswachstums und der Umweltverbesserung einzuschlagen, den die heute reichen Länder seit der industriellen Revolution vor zwei Jahrhunderten erfolgreich beschritten haben. Die obsessive Unterstützung der Bank für intermittierende, ertragsschwache erneuerbare Energien wie Solar- und Windenergie geht auf Kosten ihrer zentralen Charta, den Armen zu helfen – ein Vorgang, der nur als ungeheuerlich ungerecht bezeichnet werden kann.

Der IPCC

Der IPCC gab am 6. Dezember vor Beginn eines „Scoping“-Treffens in Kuala Lumpur mit mehr als 230 Experten aus 70 Ländern eine Pressemitteilung heraus, um Entwürfe für die Beiträge der Arbeitsgruppen zum siebten Sachstandsbericht des IPCC der Vereinten Nationen (der 2029 fertiggestellt werden soll) zu erarbeiten. In der Pressemitteilung behauptet der IPCC, dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe durch den Menschen „zu häufigeren und intensiveren extremen Wetterereignissen geführt hat, die zunehmend gefährliche Auswirkungen auf Natur und Menschen in allen Regionen der Welt haben“. Dies steht im Widerspruch zur bisherigen Position des IPCC, die besagt, dass fast alle Arten von extremen Wetterereignissen nicht mit Sicherheit auf menschliche Aktivitäten zurückgeführt werden können.

Der Standpunkt des IPCC, wonach es keinen Zusammenhang zwischen Klimawandel und extremen Wetterereignissen gibt, steht im Widerspruch zu den fast täglichen Schlagzeilen in den Mainstream-Medien, die bestimmte ungünstige Wetterereignisse dem „Klimawandel“ zuschreiben. Die Arbeit der renommierten Klimapolitik-Analysten Steve Koonin und Roger Pielke Jr. hat viel dazu beigetragen, den pseudowissenschaftlichen Charakter der so genannten „Attributionsstudien“ zu entlarven. In der Regel wenden Forscher ihre Klimamodelle und historischen Beobachtungen an, um zu dem Schluss zu kommen, dass ein bestimmtes Wetterereignis (z. B. ein Hurrikan oder eine Dürre) aufgrund des „menschlichen Einflusses“ (der sich auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe bezieht) „wahrscheinlicher“ oder „schwerwiegender“ geworden ist, und zwar um einen bestimmten Prozentsatz.

Basierend auf den zweifelhaften Behauptungen der „Attributions-Wissenschaft“ hat die Gouverneurin von New York Kathy Hochul letzte Woche ein Klimagesetz unterzeichnet, das von den im Bundesstaat New York tätigen Unternehmen, die für große Mengen der die Erde erwärmenden Verschmutzung verantwortlich sind, einen Beitrag zur Behebung von Klimaschäden verlangt. Das neue Gesetz sieht vor, dass Unternehmen, die für den Großteil der Emissionen zwischen 2000 und 2018 verantwortlich sind, in den nächsten 25 Jahren jährlich rund 3 Milliarden Dollar zahlen müssen.

Steve Koonin zitiert die Weltorganisation für Meteorologie mit der Feststellung, dass „ein einzelnes Ereignis, wie z. B. ein tropischer Wirbelsturm, beim gegenwärtigen Stand der Wissenschaft nicht auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückgeführt werden kann.“ Im Sonderbericht über Extremereignisse“ des IPCC heißt es: „Viele Wetter- und Klimaextreme sind das Ergebnis natürlicher Klimaschwankungen… Selbst wenn es keine anthropogenen Klimaveränderungen gäbe, würde immer noch eine große Vielfalt natürlicher Wetter- und Klimaextreme auftreten.“

Nichtsdestotrotz werden internationale Organisationen wie die Weltbank und der IPCC zunehmend politisiert, um die Klimahysterie zu bedienen. In diesem Zusammenhang stellt Chris Morrison von The Daily Sceptic fest, dass „es immer mehr Stimmen gibt, die befürchten, dass der Weltklimarat seine derzeitige Feststellung, dass fast alle Arten von extremen Wetterereignissen wenig oder gar keine Anzeichen für eine menschliche Beteiligung in der Vergangenheit aufweisen, abschwächen oder sogar bis zum Jahr 2100 verwerfen könnte.“

Die Internationale Energie-Agentur

Am 23. Dezember veröffentlichte US-Senator John Barrasso (R-WY), ranghöchstes Mitglied des Senatsausschusses für Energie und natürliche Ressourcen, einen Bericht, der dokumentiert, wie sich die Internationale Energieagentur „von ihrer Aufgabe der Energiesicherheit entfernt hat und zu einem Jubel-Organ der ‚Energiewende‘ geworden ist“. Der Bericht stellt fest, dass „die Beobachtung des französischen Präsidenten Macron, dass die IEA zum ‚bewaffneten Flügel für die Umsetzung des Pariser Abkommens‘ geworden ist, bedauerlicherweise zutreffend ist. Angesichts der vielen ernsten Herausforderungen, vor denen die Welt im Bereich der Energiesicherheit steht, sollte die IEA jedoch kein parteiischer Cheerleader sein. Was die Welt von der IEA braucht – und derzeit nicht bekommt – sind nüchterne und unvoreingenommene Analysen und Prognosen, die politische Entscheidungsträger und Investoren aufklären und informieren. Die IEA muss sich darauf besinnen, warum sie gegründet wurde, und zu ihrer Aufgabe der Garantie der Energiesicherheit zurückkehren.

Die Abweichung der IEA von ihrer ursprünglichen Aufgabe, die politischen Entscheidungsträger in ihren Mitgliedsländern mit fundierten Analysen der Trends bei der globalen Energieversorgung und -nachfrage zu beraten, hin zu einem „Cheerleader“ für radikale Netto-Null-Emissionsziele ist in den letzten Jahren nicht unbemerkt geblieben. Über den ideologischen Ansatz, den die IEA bei ihrem Eintreten für grüne Anliegen verfolgt, habe ich hier sowie hier und hier geschrieben.

Als die Organisation im Mai 2021 einen Aufruf zur Einstellung aller künftigen Investitionen in die Entwicklung fossiler Brennstoffressourcen veröffentlichte, schrieb ich Folgendes:

Einen Monat ist es her, dass die Internationale Energieagentur (IEA) – das Gremium der Energieberatung der reichen Welt, das im Zuge des Ölpreisschocks von 1973 gegründet worden war – ihren erstaunlichen Bericht veröffentlicht hat, in dem sie dazu aufruft, ab 2021 keine neuen Investitionen mehr in Öl und Gas (geschweige denn in Kohle) zu tätigen. Wie erwartet hat der „Fahrplan“ der IEA eine breite Medienberichterstattung und heftige Reaktionen hervorgerufen, die von überschwänglicher Unterstützung seitens derer, die von einem „Klimanotstand“ überzeugt sind, bis hin zu offener Ablehnung reichen, wie im Fall des saudischen Ölministers, der den Bericht als Fortsetzung von „La La Land“ bezeichnete.

Wenn ideologische Lobbyarbeit zum Maßstab für die Leistung der IEA wird, ist der Verlust an Glaubwürdigkeit und Solidität ihrer politischen Beratung nur zu erwarten. Der messianische Eifer der IEA für grüne Technologien wie Solar- und Windenergie, „grünen“ Wasserstoff, Batterien und Elektrofahrzeuge hindert sie daran, grundlegende Fragen zu stellen. Wenn es stimmt, dass eine drastische Reduzierung der fossilen Brennstoffe mit einem höheren Wirtschaftswachstum und mehr produktiver Beschäftigung einhergeht, warum empfiehlt die IEA dann den politischen Entscheidungsträgern, die Länder auf einen „Netto-Null“-Pfad zu zwingen? Wenn der Ersatz fossiler Brennstoffe durch Wind- und Solarenergie und Elektrofahrzeuge Wachstum und Beschäftigung fördert, würden sich Länder wie China und Indien dann nicht von selbst auf diese beste aller möglichen Welten zubewegen, ohne teure grüne Subventionen und strafende Anti-Fossilbrennstoff-Politik?

Die Trump’sche Revolution zeichnet sich ab

Gemeinnützige Organisationen reflektieren die Bedürfnisse ihrer finanzierenden Mitglieder, und Organisationen wie die Weltbank, der IPCC und die IEA sind da nicht anders. Da sie hauptsächlich von den USA und der EU finanziert werden, ist es nicht überraschend, dass sie die „Klimanotfall“-Vorlieben der Biden- Regierung und der größtenteils linkssozialistischen westeuropäischen Regierungen zum Ausdruck bringen, die den Klimawandel als existenzielle Bedrohung und nationale Sicherheitspriorität betrachten. Indem sie den Mantel der grünen Lobbyarbeit im Namen ihrer Zahlmeister übernommen haben, haben diese Organisationen jede Glaubwürdigkeit als unabhängige und objektive Berater ihrer Mitgliedsländer verloren.

Der klimaindustrielle Komplex fürchtet die Aussicht, dass die Trump-Regierung zum zweiten Mal aus dem Pariser Abkommen aussteigt. Politico, ein zuverlässiges Sprachrohr des Klima-Establishments, äußerte diese Befürchtungen kurz nach Trumps Wahlsieg: „Die Welt macht sich darauf gefasst, dass der designierte Präsident Donald Trump die USA zum zweiten Mal aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen lässt – nur dieses Mal könnte er schneller und mit weniger Zurückhaltung handeln.“ In Europa wurde das Aufkommen populistischer Parteien zum Teil durch die weit verbreitete Ablehnung der EU-Bürger gegenüber den lästigen steuerlichen Belastungen durch die grüne Politik vorangetrieben.

Der seismische Richtungswechsel, den eine zweite Amtszeit der Trump-Regierung für den globalen Klimamagneten verspricht – vertreten durch die drei führenden internationalen Agenturen, über die wir hier berichten – kann nur als Hoffnungsträger für positive Entwicklungen in der Energiepolitik im Jahr 2025 angesehen werden.

Dr. Tilak K. Doshi is an economist, a former contributor to Forbes and a member of the C02 Coalition. Follow him on Substack and X.

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/01/06/the-climate-agendas-march-through-the-institutions-can-it-be-stopped/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Ein Plädoyer für die Kernenergie

Die Kernkraftfachleute Manfred Haferburg und Dr. Klaus-Dieter Humpich haben in ihrem Buch „Atomenergie, jetzt aber richtig“ für die Kernkraft geworben. Hier das Wichtigste daraus in Stichworten aufgeschrieben

von Dr. Lutz Niemann.

Teil 1 „Die dümmste Energiepolitik der Welt“, von Manfred Haferburg

  1. Wenn alles Leben stehen bleibt

Dumm, irre geworden, zerstören, zu Schrott machen, verarmt, zerbröselt. Das Volk schaut seit 15 Jahren ungerührt zu, aber es kümmert sich nicht.

Was bedeutet ein blackout?

Beispiel eines blackout in der DDR am Jahresende 1978, im KKW Greifswald: Panik, Dunkelheit, Hilferufe verhallen, rien ne vas plus, offiziell (17 + 9)†,

  1. Die neuen Betonköpfe und die Mauern in den Köpfen

13.8.1961 Mauerbau, nach den Merkeljahren kommt die Brandmauer zum Schutz der vielen Wenden: Energie, Heizung, Landwirtschaft, Verkehr, Geschlecht … , e-Autos, keine Speicher möglich, Wärmepumpen,

Frankreich 41 gCO2/kWh, Deutschland 369 gCO2/kWh, Polen 731 gCO2/kWh,

Warum macht die Politik das? CO2, Klimarettung, überall GRÜNER Filz, der Bürger wird getäuscht, Fachleute werden nicht gehört, Wohlstand = Geld wird vernichtet.

  1. Energiewende gegen jede Vernunft

Nebelbombenwerfer, Möchtegernexperten, Scharlatane, Kurfuscher, Tölpel, Einfaltspinsel, „Es geht nicht mit Sonne und Wind“ kehren Sie um, Klimareligion und Atembesteuerung, geistiger Blackout in Deutschland, medialer Tsunami in den Staatsmedien.

Wer reich und wer arm gemacht wird: einige verdienen und alle bezahlen: bisher 500 Mrd. EURO vergeudet, 15. März 2011 Merkel änderte ihre Meinung ⇒ weg mit Kernkraftwerken, die Endlagersuche wird „kalkarisiert“, Kernenergieausstieg  zurück ins Mittelalter

Verteuern, verbieten, aussteigen bei: CO2, Glyphosat, Diesel, Gentechnik, Fracking, Kohle ,..

Phasenschieber an unseren Grenzen, Kritik vom Bundesrechnungshof wegen fehlender Versorgungssicherheit, keine Bezahlbarkeit, Umweltverträglichkeit wird vom BMWK abgebügelt, dennoch heißt es weiter so, Daniel Wetzel sagt „es fehlt Reserve in Europas Netz“, die Jubelpresse schweigt dazu, in Berlin muß man „ein paar Flaschen Zielerreichungswasser intus haben oder in großem Maße Lauterkarls Haschischtüten kiffen“, Bundesnetzagentur steht unter Leitung vom BMWK und berichtet auf 143 Seiten mit nichtssagenden Phrasen und märchenhaften Zielen und Zahlen, „müssen die Lastmanagementpotentiale zur Lastreduktion in Knappheitssituationen erschließen“ bedeutet Abschaltung industrieller und privater Kunden, Flexibilität auf der Nachfrageseite  sozialistischer Strommangel, Deutschland im Wasserstoff-Delirium: es gibt weder Wasserstoff, noch das Netz dazu, noch die passenden Gasturbinen, aber alle in der Politik reden davon. Bisherige Kosten der Energiewende 500 Mrd. Euro, Regelenergie kostet bis 37 EURO/kWh

  1. Wer hat es verbrochen und wer verdient daran?

Norbert Röttgen  „Muttis Klügster“ wird am 21.3.2023 von Haferburg eingeladen, den roten Abschaltknopf zur endgültigen Abschaltung auf einer der 3 Anlagen zu drücken  keine Antwort, irrsinniger Schaden durch AM, Merz und Lindner haben kurz vor der endgültigen Abschaltung bei einem Antrag der AfD gegen das Weiterlaufenlassen gestimmt, Geldvernichtung, Industrie verabschiedet sich aus Deutschland. Ein Heer von Nebelkerzenwerfern ist am Ruder. Die Bürger lassen sich das ohne Murren seit Jahren gefallen und glauben den Energiewendepropheten. Die Energiewende ist ein Menschenexperiment zum Test, was die Leute bereit sind zu ertragen. Die Ethikkommission ohne Fachkompetenz wurde erfunden als ein Schuldiger. Schuld haben Medien und Lehrer. Mit „Die Wolke“ wurden Millionen deutscher Normalbürger ins Bockshorn gejagt. Deutschland bezog ein Drittel der Grundlast aus KE. War Weltmeister. In 500 Betriebsjahren kein Schaden durch Strahlung. Grohnde mit 400 Mrd. kWh am 7.2.2021 ist Weltrekord. Siemens war führend im Bau und Sicherheitstechnik  weg damit. Noch 30 Jahre wäre Betrieb möglich. Schutz durch 6 Barrieren. Alle Systeme redundant und diversitär. Das Personal sind die Besten  weg damit. Für Politiker gehört „Xenonvergiftung“ in die Medizin, „Reaktivität“ in Soziologie, „Stabwirksamkeit“ in die Sexualkunde. Deutschland wird weltweit verlacht.
Der Tsunami in Japan zerstörte in Deutschland mehr KKW’s als in Japan. Beschreibung der Ereignisse in Japan: keine Schäden durch Strahlen, aber Tote durch Evakuierung.

  1. Der Leidensweg der deutschen Kernenergie

Heute ist Deutschland Vorreiter beim Strompreis. KE ist in Deutschland igitt, bääh, pfui Deibel. Laut Atomgesetz ist Stromerzeugung in D durch KE verboten, dsgl. die WAA. 1959 Godesberger Programm. 1955 FJS als Atomminister. 1961 in Karlsruhe erster Eigenbaureaktor in Betrieb und in Kahl erste Stromeinspeisung ins Netz. 1974 Biblis in Betrieb. 1975 Demos in Wyhl. 1976 Demos in Brokdorf. Kalkar fertig in 1986 mit 6,5 Mrd. Euro  heute Vergnügungspark. Robert Jungk „Der Atomstaat“. Heute führen die Glaubenskrieger einen Kreuzzug gegen den eigenen Wohlstand. EPR in Finnland, China, Flamanville, 2x Hinkley-Point. „Verbrannte Erde“ bei uns nennt man „Fadenriss“.

  1. Warum die letzten Kernkraftwerke nicht zerstört werden dürfen

Wegen des höchst qualifizierten Personals für komplizierte Technik. KKW’s sind noch nicht am Ende ihrer Lebensdauer. Alle Parteien außer der AfD haben wieder und wieder gegen die Rettung der Kernkraftwerke inmitten der größten Energiekrise gestimmt, auch CDU/CSU und FDP. Prof. Sinn und Vahrenholt haben Rettung versucht. Meine 2 Gespräche mit Hubert Aiwanger und Dr. Wiener von der CSU: „Weiterbetrieb als Brückentechnologie nur bis Sonne und Wind es rund um die Uhr machen. KKW zu teuer und zu unsicher“. 3 Monate vor der Abschaltung wurde einen Antrag der AfD zum Weiterbetrieb gestimmt. Die Brandmauer ist wichtiger als Energiesicherheit in Deutschland. Deutschland hat Kerntechnik für die nächsten 25 Jahre endgültig verlernt. Schon ein Jahr nach Abschaltung beginnt das Kaputtmachen. Es soll einen „Fadenriss“ bezüglich Kernkraft geben. Ähnlich das moderne Kohlekraftwerk Moorburg in Hamburg.
Die Renaissance der KE kommt, auch mit dem DFR (Götz Ruprecht et.al.). Die Kernenergie ist nicht am Ende, sie steht an einem neuen Anfang. Deutschland will zurück ins Mittelalter.

Teil 2 „Der klügste Weg aus der Falle“, von Klaus-Dieter Humpich

  1. Kleine Geschichte der Energienutzung

Vom Segelschiff, Windmühle zu Kohle, ÖL, Gas. Bedeutung der Energiedichte und Zuverlässigkeit. Entwicklung der Landwirtschaft durch dessen Mechanisierung und zur Industrialisierung.

  1. Wofür brauchen wir eigentlich Energie?

Transport, Wärme, Glas, Zement, NE-Metalle, Fe aus Erz, Gebäudeheizung, Bedeutung der Isolation der Wände, Brauchwasser, Nullenergiehaus gibt es nicht, Bedeutung der Dämmstoffdicke, Zahl der Luftwechsel, Brauchwasser, Abkühlung von CH4 zu LNG erfordert 20% der enthaltenen Energie.

  1. Welche „Alternativen Energien“ haben wir zur Verfügung?

Wind und Sonne geht nicht. Bedeutung von Geothermie, Wärmepumpen, Wasserstoff, Fernwärme, Kraft-Wärme-Kopplung, Dampfnetze, Heisswassernetze

  1. Kernenergie, der wärmespendende Elefant im Raum

Reaktorphysik, Uranförderung mit Preisklassen 40, 80, 130, 260 $/kg. 260 $/kg ergibt beim Strom vom Uran einen Anteil zu 1,14 US-Cent/kWhWärme. Japan will Uran aus Meerwasser abscheiden. Anreicherung, Brennstoffherstellung, WAA, Lagerung der Abfälle, Strahlengefahr , , , n, Gray, Sv, DNA-Schäden / Zelle und Zeit, ROS, Grenzwerte gelten nicht bei NASA, US-Marine: 100mSv bei einer Exposition im U-Boot ergab keinen Anstieg der Krebsrate bei 85 498 U-Boot-Fahrern sondern gering weniger Krebs mit 584 zu 685 Fällen. „Es gibt sogar Menschen, die von der Hormesis überzeugt sind: geringe Strahlendosen wirken gesundheitsfördernd. Noch heute gibt es die Radontherapie. Ebenso ist es heute in der Nuklearmedizin Standard, die Bestrahlung eines Tumors in Schritten durchzuführen, damit das umliegende gesunde Gewebe geschont wird.“ Hier ignoriert Herr Humpich einiges, siehe (hier) (hier) (hier). Tabelle aus Kernenergie Basiswissen „Strahlendosis und ihre Wirkung auf Menschen“.

  1. Der Katalog der Hoffnung – Reaktortypen

Leichtwasser, Schnelle Reaktoren, Salzbad, AP1000, passive Sicherheit. Unnötige Forderungen wie doppelte Betonhülle, jedes Bauteil zu zertifizieren  Preis x 4, siehe ABWR aus Japan und GE.

  1. Kleinreaktoren – Small is beautiful

Leistungsklasse bis 300 MWel: GE Hitachi BWRX-300, NuScale, X-Energy Reaktor, Kairos, IMSR, Salzschmelzen: Copenhagen Atomics, ARC-100, Terrapower (mit Na), Brest-OD-300 (mit Pb).

  1. Die Mikroreaktoren

Bis 1,5 MWel mit höherer Anreicherung z.B. 20%, BANR, X-Energy, Kilopower, Last Energy, Marvel, MMR Energy System, NASA, U-Battery, Westinghouse Evinci, Oklo Aurora, Sealer.

Ein Nachwort von Prof. Michael Esfeld

Die Erfolgsgeschichte der westlichen Zivilisation sollten wir fortsetzen!

Bei KE gilt: gewonnene Energie / eingesetzte Energie = 75, industrielle Revolution: vorher lebten 2% der Menschen auf Kosten der übrigen 98% der Nahrung beschaffenden Sklaven oder Leibeigenen. Das wurde abgeschafft. Heute gilt das Eigentumsrecht auf Erarbeitetes.

Es gibt weder physikalische noch wirtschaftliche Gründe für Deutschlands Verhalten, denn Wohlstand und Lebensdauer sinken. Deutschland begibt sich freiwillig in Abhängigkeit, verzichtet auf Freiheit und Wissen. Fiat-Geld  bunt bedrucktes Papier gegen Energie. Es gibt 3 Plagen: Klima, Corona, Wokeness  der Mensch wird durch Aberkennung der Grundrechte wieder zum Untertanen.