Deutscher Wetterdienst: Juli-Erwärmung erst seit 1988 bis 2005 – und seit 20 Jahren Stillstand – Teil 2

Teil 2: Völlig unterschiedlicher Verlauf der Tag- und Nachttemperaturen im Juli.

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz,

  • Der Juli zeigt erst ab 1988 eine starke Erwärmung, seit 20 Jahren aber wieder Stillstand.
  • Von 1943 bis 1987 wurden die Julimonate sogar kälter
  • Ganz Deutschland ist im Juli nach einigen Sonnentagen eine Wärmeinsel, nicht nur die Städte.
  • CO₂ hat keinen erkennbaren Einfluss auf die Julitemperaturentwicklung in Deutschland, das zeigen die DWD-Tageshöchst- und Nachttiefsttemperaturen, tagsüber wärmer, nachts kälter
  • CO ist ein lebensnotwendiges Gas, auf CO ist die Schöpfung aufgebaut

Teil 1 hier

Vorweg: Die Verfasser leugnen nicht die IR-Absorption bestimmter Gase, die man fälschlicherweise Treibhausgase nennt. Im Gegenteil, diese IR-Absorption ist gesichert. Nicht bewiesen ist hingegen, dass sich daraus eine starke Erwärmung der Atmosphäre ergeben soll. Wir wollen durch unseren Vortrag und die Grafiken anhand der DWD-Temperaturreihen zeigen, dass eine Wirkung auf das Temperaturgeschehen der Atmosphäre völlig unbedeutend sein muss.

Erst recht falsch sind damit die Übertreibungen der deutschen Klimanotstandsfront aus Politikern, Medien und bezahlten Panikscheinwissenschaftlern, sowie überzeugten Treibhausgläubigen, deren Erwärmungsorakel eine CO₂ Klimasensitivität weitaus mehr als die vom IPPC verkündeten 2 bis 5 Grad zur Voraussetzung hätte. Und das Schlimme, viele jungen Leute glauben auch noch den Panikmeldungen und haben Angst. Und noch verrückter, viele mit physikalischem Verständnis können der Argumentation dieses Geschäftsmodelles folgen, sie sogar wiedergeben, hinterfragen aber nicht, ob es dafür auch Messbeweise gibt.

Beginnen wir mit den Messungen: Der Deutsche Wetterdienst registriert diesen Juli 2026 nun endgültig mit 19,5 Grad. Mit SSH = 275 deutlich über dem Schnitt. Niederschlag = 43,7 l/m2. Für ein eh schon trockengelegtes und mit Drainagen durchzogenes Deutschland viel zu wenig.

Nach den Julitemperaturaufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ergeben sich die nun folgenden Grafik der letzten Jahrzehnte. Unser Startpunkt ist 1943, bis heute also 84 Betrachtungsjahre

Abb. 1: Der Juli in Deutschland zeigte ab 1943 erstmals 45 Jahre lang eine Abkühlung. Mit einem kleinen Temperatursprung setzte dann ab 1988 plötzlich die Erwärmung ein, erst seitdem, also seit 1988 wird der Monat deutlich wärmer. Die Erwärmung scheint aber im Jahre 2006/07 bereits einen Stillstand erreicht zu haben. Seitdem flacht die Trendlinie wieder leicht ab.

Ergebnis: Schon diese Grafik der deutschen Temperaturreihen nach Original-DWD-Daten beweist, dass die Behauptung einer starken CO₂-Treibhauserwärmungswirkung falsch ist. CO₂ kann nicht 45 Jahre lang im Juli zuerst abkühlend wirken, dann plötzlich aufgeschreckt durch den Weltklimarat einen Temperatursprung erzeugen und anschließend in 38 Jahren eine so starke Weitererwärmung verursachen.

Und seit 20 Jahren, also ab 2006 wird der Juli wieder leicht kälter, siehe Grafik 1 oben, nur letzte 20 Jahre betrachten. Eine CO₂-Mitwirkung kann allenfalls sehr unbedeutend sein

Ganz anders wie die DWD-Temperaturreihen ist doch der Verlauf der steigenden CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre, insbesondere in den letzten 20 Jahren beschleunigte sich der Anstieg, ganz im Gegensatz zum Temperaturverlauf. Das zeigt uns die nächste Grafik:

Abb. 2: Die CO₂-Konzentrationen nehmen weltweit seit 1958 zu, auch im Zeitraum bis 1987 als die deutschen Temperaturen kälter wurden. Vor allem steigt die CO₂-Zunahme in den letzten 22 Jahren, wo laut DWD, die Julitemperaturen stagnieren.

Der unterschiedliche Verlauf der Juli-Tag/Nachttemperaturen.

Das ist ein starker Beweis gegen Treibhausgase als hauptsächlicher Temperaturtreiber

Beachte: Wäre CO₂ der hauptsächliche Temperaturregelknopf, dann müssten die Tag/Nachttemperaturen der Wetterstationen die gleichen Steigungen haben.

Abb. 3: Die obere Grafikreihe in grau sind die Tageshöchsttemperaturen als Monatsschnitt der 536 DWD-Wetterstationen seit 1945 für das jeweilige Jahr aufgetragen. Ganz unten in blau die nächtlichen Tmin. Man schaue sich die letzte Tmin von 2026 an. Sogar kälter als in den letzten beiden Jahren.

Ergebnisse und Auswertung

von 1945 bis 1987: insgesamt kaum Veränderungen. Die obige Tmax Kurve kühlt leicht ab, ebenso die Tagesmittel, der nächtliche Tmin Verlauf zeigt einen Stillstand.

1987/88: bei allen drei Temperaturverläufen erfolgt ein Julitemperatursprung von weniger als einem Grad. (etwa 0,7°C)

Von 1988 bis 2026. Die obere graue Kurve der Tageshöchsttemperaturen steigt sehr stark an, die Julinächte (blaue Kurve) ändern sich nicht.

Die Julinächte (blau) werden seit 2006 sogar kälter. Das zeigt die nächste Grafik:

Abb. 4: Seit 2006, also in den letzten 21 Jahren werden vor allem die Julinächte in Deutschland laut DWD-Tmin Messreihen deutlich kälter.

Die Physik sagt uns: CO kann seit 1988 doch nicht nur tagsüber stark erwärmend wirken und nachts aussetzen oder sogar kühlen. Und dabei wird von „Treibhausexperten“ doch genau das Gegenteil behauptet: Laut Treibhaustheorie des RTL-Experten Christian Häckl sollte CO₂ nachts sogar stärker erwärmend wirken. Theorie hier beschrieben: https://www.wetter.de/cms/klimawandel-darum-erwaermen-sich-naechte-staerker-als-tage-4638142.html

Und nicht nur Häckl: Auch der deutsche Physiknobelpreisträger von 2021, Klaus Hasselmann hat behauptet: Der Treibhauseffekt soll nachts stärker wirken als tagsüber, was ihm und seinem Team angeblich durch Satellitenmessungen bestätigt wurde. „Sogar bestätigt“. So seine Behauptungen. Und damit habe er die CO₂-Fußabdrücke in der Atmosphäre gefunden und als erster bestätigt. Auf diese Weise wird Hasselmann im neuen Buch von Axel Bojanowski in einem ganzen Kapitel ab Seite 142 als Entdecker des nächtlichen CO₂-Signals gelobt: Titel: „Was Sie schon immer übers Klima wissen wollten“. Allerdings erwähnt Bojanowski nirgendwo wieviel wärmer die Nächte laut Hasselmann sein sollen als die Tage.

Es gibt nur einen Nachteil dieser Treibhaustheorien mit angeblichen Nachweisen: die Vorhersagen über die nächtliche stärkere Wirkung des CO₂-Treibhauseffektes sind grottenfalsch, müsste eigentlich krottenfalsch geschrieben werden. Die Realität der DWD-Temperaturen zeigt das Gegenteil. Der DWD mit seinen nächtlichen Temperaturreihen widerlegt diese beiden Vertreter der Treibhauskirche und blamiert Sie aufs höchste.

Die Schere zwischen den Tag/Nachtverläufen öffnet sich, je mehr CO₂ in die Atmosphäre kommt, die Tage werden heißer, die Julinächte werden kälter, das müsste die CO₂-THE Kirche uns erklären.

Umgekehrt argumentiert: Wäre CO₂ wie vom Geschäftsmodell Treibhauserwärmung behautet der Haupttemperaturtreiber oder gar der allein die Temperatur bestimmende Faktor, dann müssten alle 6 Trendlinien in der Grafik 3 denselben Steigungsverlauf haben, bzw. nach Häckl und Hasselmann sich nachts sogar stärker erwärmen. Die Schere müsste sich schließen. Es dürfte auch keinen Temperatursprung geben.

Damit hat der Deutsche Wetterdienst für den Monat Juli anhand seiner Wetterstationen gezeigt: Ein möglicher Treibhauseffekt wirkt allerhöchstens in minimalen homöopathischen Dosen mit und ist in den Temperaturverläufen nicht erkennbar. Das CO₂-Erwärmungssignal fehlt gänzlich.

Wir haben nun mit unseren wissenschaftlichen Grafiken die CO₂-Erwärmungslüge, die CO₂ als hauptsächlichen Temperaturtreiber sieht, restlos widerlegt!!!

Doch die Klimapanikkirche wehrt sich, es geht um viel Geld. Deren Vertreter bis hinein in der Voodoo-Wissenschaft erklären den starken Temperaturanstieg seit 1988 in Mitteleuropa fast nur mit CO₂. U.a. hier und hier und hier und hier vier falsche Beschreibungen.

Nach der Glaubens-Ideologie der Treibhauskirche soll die CO-Zunahme in der Luft der fast alleinige Temperaturtreiber sein, geradezu ein Temperaturregler, den man von überall auf der Welt bedienen kann. Und bei uns will das PIK Potsdam – das Zentrum der Voodoo Klimawissenschaft – das Klima wieder in den Griff bekommen.

Abb. 5: Steiler und stetiger CO₂-Anstieg in der Atmosphäre, vor allem seit 1970, siehe reche Grafik. Die starke CO₂-Zunahme der letzten 25 Jahre findet man in den Julitemperaturreihen Deutschlands nicht, siehe Grafik 2 oben. Keine Korrelation der beiden Kurven in den letzten beiden Jahrzehnten.

Wir haben gezeigt: CO₂ ist nicht der globale Temperaturregelknopf, wir müssen uns fragen, was dann? Schließlich sind die Sommer doch wärmer geworden seit 1987. Als Naturschützer und Naturbeobachter brauchen wir dazu eigentlich gar keine DWD-Auswertungen.

Unsere Antwort: Die Zunahme der Sonnenstunden bestimmen hauptsächlich den Temperaturverlauf, und das besonders in den Sommermonaten, und tagsüber. Das haben wir im Teil 1 gezeigt, siehe Grafik 5.

Und weil die Sonnenstunden mit der starken Einwirkung tagsüber hauptsächlich den Verlauf bestimmen sind die Unterschiede zwischen Tag/Nacht leicht erklärbar. Da Deutschland jedoch tagsüber aufgrund der umfangreichen Trockenlegungen auch in der freien Natur immer mehr zur Steppe wird, finden wir noch weitere Unterschiede bei hauptsächlich ländlichen Stationen im Gegensatz zu mehr städtischen Stationen.

Diese ländlichen Wetterstationen sind dann im Sommer und tagsüber, aber nur tagsüber genauso heiß wie die benachbarten in der Stadt. Nachts nicht.

Das zeigen wir im nächsten Teil: Julientwicklung bei ausgesuchten DWD-Wetterstationen, die im Betrachtungszeitraum nicht versetzt wurden. (Bitte selbst mit Abb. 3, dem DWD-Schnitt vergleichen)

DWD-Köln/Bonn, der RTL-Treibhausexperte Häckl hatte doch behauptet, dass der THE nachts stärker wirken würde, hier unsere Nachhilfe anhand der Wetterstation am Flughafen.

Abb. 6: Köln/Bonn, tagsüber gleich erwärmend wie der DWD-Schnitt, nachts sogar leicht kälter werdend.

DWD-Martinroda, ländlich, hoch gelegen in Thüringen bei Oberhof.

Abb. 7: nachts ähnlich wie DWD-Deutschland, also kaum erwärmend, tagsüber stark wärmer werdend, hohe Steigungsformel, die Höhen trocknen im Sommer besonders aus, die Schere Tag/Nacht geht auf.

DWD Dachwig, im ländlichen trockenen Thüringer Becken.

Ein Sonderfall: Wetterstation Nürnberg und Nürnberg/Netzstall bei einem Aussiedlerhof.

Abb. 9. Vergleich der Juli Grafikverläufe Tag/Nacht und Mittelwert der beiden Stationen Nürnberg und dem nur 7 km entfernten bei einem Aussiedlerhof gelegenen Netzstall in freier Natur. Sonderfall deshalb, weil die Wetterstation Netzstall im Jahre 2005 aus einem Vorort von Nürnberg an den vermeintlich kälteren ländlichen Standort versetzt wurde.

Für die Höchsttemperaturen tagsüber hatte die Versetzung an den kälteren Standort ab 2005 keine Auswirkungen. Der trockene ländliche Standort erwärmt sich im Juli tagsüber genauso stark. Es ist kein Knick um 2005 nach unten erkennbar. 2026 waren die Tmax am ländlichen Standort sogar höher als in Nürnberg selbst!!! Anders in der Nacht, ab 2005 ist es am ländlichen Standort Aussiedlerhof grundsätzlich kälter und die nächtliche Juli-Abkühlung setzt sich nachts beim ländlichen Standort verstärkt fort

Merke: Deutschland wird im Sommer aufgrund der Trockenlegungen immer mehr zur Steppe. Die Tageshöchsttemperaturen steigen im Sommer auf dem trocken gelegten Land bei ländlichen Wetterstationen genauso wie in der Stadt. Nur in der Nacht ist die Abkühlung im ländlichen Raum deutlich stärker, bzw. in der Stadt hält sich auch nachts die Wärme.

Zusammenfassung zu den DWD-Reihen

Die Kohlendioxidkonzentrationen sind überall auf der Welt seit Messbeginn im Jahre 1958 gleichmäßig deutlich angestiegen und steigen weiter, wobei das Anstiegsintervall in den letzten beiden Jahrzehnten sogar deutlich zunehmend ist.

Die Julitemperaturen Deutschlands sind seit 1958 gleichfalls gestiegen, aber nicht kontinuierlich wie die CO₂-Konzentration, sondern bis 1987 noch gar nicht. Dann durch einen Temperatursprung im Jahre 1987/88 und einer starken Weitererwärmung, aber nur tagsüber. Die Scherenöffnung zwischen Tmax und Tmin geht bei allen deutschen Wetterstationen auseinander, bei den ländlichen Stationen viel stärker.

Die Juli-Höchsttemperatur wurde bereits 2006 gemessen. Momentan verharren wir auf einem oberen Temperaturplateau mit der Tendenz zu einer leichten Abkühlung. Wobei die Julinachttemperaturen laut DWD seit 20 Jahren deutlich fallen. (Grafik 4)

Die DWD-Grafiken beweisen, dass CO₂, wenn überhaupt, nur eine völlig unbedeutende Rolle beim Julitemperaturverlauf spielt, das messtechnisch nicht erkennbar ist. Ein großer Zusammenhang besteht jedoch mit den Sonnenstunden.

Weitere Beweise der Nicht messbaren Wirkung des Treibhauseffektes, die in diesem Artikel nicht näher erklärt wurden, sollen hier nur aufgezählt werden:

  1. Es gibt keinerlei wissenschaftlichen Versuchsnachweis, der die hohe Wirkung der CO₂-Klimasensitivität von 2 bis 5 Grad anzeigt. Bei dieser geringen von 400 auf 800 ppm Verdopplungskonzentration sind die Messungenauigkeiten im Versuch größer als ein mögliches Nachweisergebnis. Nicht einmal 0,5 Grad Klimasensitivität kann im Versuch nachgewiesen werden.
  2. Es gibt keinerlei technische Anwendung des seit 1896 behaupteten hohen Treibhauseffektes. Aus diesem Grund hat auch Einstein dieser CO₂-Erwärmungsvermutung nicht zugestimmt. Albert Einstein said 1917 no to CO radiative warming of the atmosphere” (hier)
  3. Der ungewollte Großversuch bei der Sprengung von Nordstream-Pipeline hat zu tagelang erhöhten Konzentrationen des 50-mal stärkeren Treibhausgases Methan über der Ostsee geführt. Keine Temperaturerhöhungen infolge einer angeblichen Gegenstrahlung oder sonstwas konnten festgestellt werden. Im Gegenteil, nach der Sprengung der Pipeline wurde die Luft über der Ostsee sogar kälter.
  4. Gäbe es den hohen CO₂-Erwärmungseffekt, dann wäre die Erde aufgrund des gegenseitigen Hochschaukelns von Temperatur und CO₂-Freisetzung aus den Ozeanen schon längst den Hitzetod gestorben. Unsere Erde wäre eine Sackgasse der Schöpfung gewesen. Dieser Run-away-effekt hat niemals stattgefunden. Allein, dass wir noch leben, beweist die Richtigkeit unserer Aussagen, ermittelt aus den DWD-Messreihen

Klimaschutz durch CO-Einsparung, insbesondere durch technische teure Maßnahmen wie CO₂ im Boden versenken sind vollkommen sinnlos, wichtig wäre ein sinnvoller Naturschutz, der die Naturlandschaften Deutschlands mit nassen humusreichen Böden erhält. Vor allem sollte die weitere Landschaftstrockenlegung ausgeglichen werden. z.B. könnte das Regenwasser in den Freiflächen zurückgehalten werden, damit es wieder versickern und durch Verdunsten die Landschaft sommers kühlen kann. Und in unseren überhitzten Städten könnten mehr Grün- und Wasserflächen für ein angenehmeres Klima sorgen, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Als ob die täglich dazukommenden 50 Hektar Versiegelung nicht schon genug wären, werden durch ständige Trockenlegungsmaßnahmen der Land- und Forstwirtschaft in Feld, Wald, Wiesen und Fluren, die alle zu einem gefährlichen Absinken des Grundwasserspiegels beitragen, die Bodentrockenheit in der Tiefe auch bei genügend Juli-Niederschlage vergrößert. In den drei Sommermonaten ist deswegen ganz Deutschland nach einigen Hitzetagen eine großflächige trockene Wärmeinsel. Das haben wir hier zusammen mit Herrn Stefan Kämpfe über die Steigungsformeln nachgewiesen.

Die Klimapanikkirche erklärt den starken Temperaturanstieg in Mitteleuropa fast nur mit CO₂. U.a. hier und hier und hier und hier.

Wenn nicht CO₂ seit 1988 die Julierwärmung tagsüber bewirkt haben kann, wer oder was dann?

In Teil 1 haben wir 6 Gründe zusammengefasst, welche den Juli seit 1987/88 wärmer gemacht haben.

Der natürliche Hauptgrund war die Zunahme der Sonnenstunden und der anthropogene Hauptgrund war die Zunahme der Wärmeinseleffekte bei den Stationen. Zudem weisen wir auf die wärmenden Änderungen bei den Messstationen hin, siehe hier.

Ein möglicher siebter Grund für die Julierwärmung bzw. zur allg. anthropogenen Wetterbeeinflussung seit 1988 soll hier nur zur Information gestellt werden: das Geo-Engineering. Der Schweizer Dipl. Physiker Dr. rer. nat. Philipp Zeller beschäftigt sich schon 30 Jahre mit den Methoden des Geo-Engineerings. In diesem Vortrag (45-Minuten) stellt er einige vor, die alle Anwendung finden und so laufend umgesetzt werden.

Wer sich doppelt so lange damit beschäftigen möchte, derselbe Physiker, Vortrag nur wissenschaftlicher aufgebaut.

Merke: Die Erde steht nicht vor dem Hitzekollaps, Klimakillende Treibhausgase, Kipppunkte und dergleichen Blödsinn sind Erfindungen, um uns zu ängstigen. Es handelt sich um ein durchtriebenes auf Lügen aufgebautes Angst-Geschäftsmodell, das uns ein schlechtes reuiges Sündergewissen eintrichtern will, damit man uns finanziell ausbluten kann. Auch die deutschen Regierungen der letzten beiden Jahrzehnte wollen uns finanziell ausrauben. Deutsche wehrt euch.

Wir müssen als Naturschützer und Demokraten die unnützen teuren Maßnahmen der Regierung zur angeblichen Klimarettung zurückweisen und deutlich Stellung beziehen.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre!

Das Leben auf dieser Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut, der Grundbaustein aller Flora und Fauna. CO₂ ist das gasförmige Transportfahrzeug, um den Kohlenstoff überall gleich zu verteilen. Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur

Abb. 10: Das Leben auf der Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut, Kohlenstoff ist das Grundelement aller Flora und Fauna dieses Planeten. Das ist kein Zufall, sondern wissenschaftlich begründbar durch die Vierwertigkeit dieses Atomes und seiner Stellung in der Mitte der Elektronegativitätsreihe. Das ermöglicht erst die Vielfalt an Bindungsmöglichkeiten.

 

Fazit: Kohlenstoffdioxid ist überhaupt kein Klimakiller und schon gar kein Giftstoff. Macht mit bei der Aktion: „Stoppt die CO₂-Erwärmungslüge“

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler, Josef Kowatsch, Naturbeobachter, Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




Das Zeitalter der dezentralen Beobachtung

John Pabst

Ende des 19. Jahrhunderts war die Wetterbeobachtung eine dezentrale, nicht standardisierte Aufgabe, die von einem riesigen Netzwerk unterschiedlicher Stationen wahrgenommen worden ist. Die Daten wurden von Postmeistern, Leuchtturmwärtern und Eisenbahnbeamten erhoben – Personen, deren primäre berufliche Aufgaben administrativer oder logistischer Natur waren und nicht im Bereich der Meteorologie lagen. Diese Beobachter waren zwar oft gewissenhaft, arbeiteten jedoch in einem System, dem die meteorologische Infrastruktur fehlte, die wir heute benötigen. Die Beobachtungen wurden ohne allgemein standardisierte Abschirmungen, präzise, synchronisierte Zeitstempel oder einheitliche Anforderungen an den Standort aufgezeichnet. Folglich wurde die Temperatur oft auf der Grundlage der an jedem einzelnen Standort praktisch verfügbaren Ausrüstung und Lage erfasst und nicht nach einem einheitlichen, für Messgeräte geeigneten Protokoll.

Die Beobachtungen waren echt, doch das Messsystem war äußerst heterogen. Messgeräte, Messbedingungen und Aufzeichnungsverfahren entwickelten sich im Laufe der Jahrzehnte weiter und variierten stark. Betrachtet man die Rohdaten aus jener Zeit, so ergibt sich ein Flickenteppich aus Lücken, Verzerrungen durch „gerundete Zahlen“ und uneinheitlichen Messzeitpunkten. Die Herausforderung besteht nicht darin, ob Temperaturen gemessen wurden, sondern darin, ob diese Messungen zu einer Aufzeichnung im Jahrhundertmaßstab mit der Genauigkeit zusammengefasst werden können, die in der öffentlichen Diskussion oft vorausgesetzt wird.¹

Die „Lösung“

Um aus diesem chaotischen Tagebuch eine übersichtliche, globale Trendlinie zu machen, müssen moderne Klimabehörden eine gewaltige Übersetzungsarbeit leisten. Der ursprüngliche Thermometerwert fließt auf der einen Seite des Prozesses ein; die endgültige Temperaturaufzeichnung kommt auf der anderen Seite heraus. Dazwischen liegt das, was die meisten Menschen nie zu Gesicht bekommen: eine „Black Box“ aus Anpassungen, Abgleichungen und statistischen Korrekturen, die darauf ausgelegt sind, Standortwechsel von Messstationen, wechselnde Messgeräte, städtisches Wachstum und fehlende Daten zu berücksichtigen.

Das Problem ist folgendes: Während bekannte Verzerrungen geschätzt und korrigiert werden können, lassen sich Informationen nicht vollständig wiederherstellen, die nie gemessen worden sind. Wenn ein Thermometer im Jahr 1890 auf einer sonnenüberfluteten Veranda in einer wachsenden Stadt stand, kann kein Algorithmus im Jahr 2026 mit Sicherheit wissen, wie stark dieser Messwert von der tatsächlichen Umgebungstemperatur abwich.² Die „Black Box“ mag zwar eine sauberere Aufzeichnung liefern, doch das Vertrauen in den endgültigen Trend hängt nicht nur von den ursprünglichen Messungen ab – es hängt auch von den Annahmen ab, die dem Verfahren der Rekonstruktion zugrunde liegen.³

Die versteckte Unsicherheit

Uns wird gesagt, dass diese Aufzeichnungen auf Bruchteile eines Grads genau sind – typischerweise wird ein Unsicherheitsintervall von etwa ±0,15 °C für den globalen Mittelwert des späten 19. Jahrhunderts angegeben. Wir müssen jedoch genau klären, was diese Zahl tatsächlich darstellt. Es handelt sich hierbei nicht um eine Messung der physikalischen Realität, sondern um eine berechnete Fehlermarge, die sich aus dem Homogenisierungsmodell selbst ableitet.

Mit anderen Worten: Dieser Unsicherheitswert ist ein Zeugnis über die interne Konsistenz des Algorithmus, keine Überprüfung der Temperatur der Erde. Er misst, wie gut das Modell glaubt, die Daten „korrigiert“ zu haben, nicht den Wahrheitsgehalt der ursprünglichen Beobachtungen. Diese Berechnung geht davon aus, dass die Fehler zufällig sind und geglättet werden können, kann jedoch keine systemischen Verzerrungen berücksichtigen – wie beispielsweise die weit verbreitete Umwandlung von Landnutzungsarten –, die das Modell selbst möglicherweise nicht erkennt. Statistische Verfahren können die Präzision des Modells verbessern, aber sie können einem Jahrhundert heterogener, nicht überprüfbarer Daten keine physikalische Genauigkeit verleihen.

Im Jahr 1979 änderte sich alles. Wir starteten die ersten globalen Satellitenbeobachtungssysteme. Zum ersten Mal verfügten wir über ein kontinuierliches, weltweit einheitliches und physikalisch nachvollziehbares Verfahren zur Messung der Lufttemperatur. Wir gingen von einer Ära anekdotischer, von Menschen vermittelter Schätzungen zu einer Ära systematischer, physikalischer Beobachtung über.⁴

Die Frage des Vertrauens

Dies führt uns zu dem zentralen Spannungsfeld in der Klimapolitik. Sollten wir die „menschlichen“ Aufzeichnungen des 19. Jahrhunderts so behandeln, als hätten sie dieselbe Qualität wie die „Satellitensensor“-Aufzeichnungen des 21. Jahrhunderts?

An dieser Stelle hakt es bei der öffentlichen Darstellung. Uns wird regelmäßig eine einzige, nahtlose Temperaturkurve präsentiert, die den grundlegenden Wandel in der Messarchitektur im Jahre 1979 außer Acht lässt. Die „angepassten“ Bodendaten vor 1979 und die „Satellitensensor“-Daten nach 1979 als einen einzigen, konsistenten Datenstrom zu behandeln, ist ein Kategorienfehler. Es handelt sich um zwei grundlegend unterschiedliche Arten von Belegen: Die einen wurden aus heterogenen historischen Beobachtungen rekonstruiert, deren ursprüngliche Bedingungen oft nicht unabhängig überprüft werden können, während die anderen von einem weltweit einheitlichen Messsystem stammen, dessen Messungen, Telemetriedaten, Kalibrierungsaufzeichnungen und Verarbeitungsschritte überprüft und reproduziert werden können. Wenn wir beide miteinander vermischen, verschleiern wir den Unterschied zwischen einer Datenserie, die rekonstruiert werden muss, und einer, die systematisch überprüft werden kann.

Wäre dies ein anderes System mit weitreichenden Folgen – wie etwa die Konstruktion einer Brücke, die Sicherheit eines Medikaments oder die Verwaltung eines Pensionsfonds –, würden wir eine klare Trennung zwischen „anekdotischen Schätzungen“ und „überprüften Fakten“ fordern. Wir würden darauf bestehen, genau zu wissen, inwieweit unser Erwärmungstrend auf Beobachtungen und inwieweit auf statistische Korrekturen zurückzuführen ist.

Mein Argument ist nicht, dass die historischen Aufzeichnungen „gefälscht“ sind. Mein Argument ist, dass sie ungenau sind. Indem wir so tun, als hätte ein lückenhaftes, jahrhundertealtes Protokoll von Freiwilligen dieselbe Aussagekraft wie moderne Satellitendaten, verschleiern wir das tatsächliche Ausmaß der Unsicherheit in unseren Klimamodellen. Wir treffen Entscheidungen in Höhe von mehreren Billionen Dollar auf der Grundlage eines Verzeichnisses, das weitaus „unpräziser“ ist als der Öffentlichkeit glauben gemacht wird.

Das Thermometer ist eine Beobachtung. Die Blackbox ist eine Interpretation.

Wir müssen die Geschichte nicht über Bord werfen, aber wir müssen aufhören, eine interpretierte Aufstellung so zu behandeln, als wäre sie eine direkte physikalische Beobachtung. Solange wir nicht unterscheiden zwischen dem, was wir verifizieren können, und dem, was wir „festgelegt“ haben, steuern wir das Klima nicht – wir ignorieren vielmehr die Grenzen unserer eigenen Instrumente.

Anmerkungen

¹ Eine Erörterung der Grenzen der Beobachtungsnetze des 19. Jahrhunderts findet sich bei James R. Fleming, Meteorology in America, 1800–1870 (Baltimore: Johns Hopkins University Press, 1990).

² Matthew J. Menne et al., “On the Reliability of the U.S. Surface Temperature Record,” Journal of Geophysical Research: Atmospheres 115, no. D11 (2010).

³ Ross R. McKitrick, “On the Adjustment of Surface Temperature Records,” Energy & Environment 21, no. 8 (2010): 945–966.

⁴ John R. Christy and Roy T. McNider, “Satellite Bulk Tropospheric Temperatures as a Metric for Climate Sensitivity,” Asia-Pacific Journal of Atmospheric Sciences 53, no. 4 (2017): 511–518.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/07/30/the-era-of-decentralized-observation/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Wer mehr dazu wissen will, sei auf die „nicht eingereichte“ Dissertation von M. Limburg vom März 2010 verwiesen. Man findet sie hier

 

 




Weitere Hintergrund-Informationen zu den Waldbränden in Europa

Vorbemerkung des Übersetzers: Hier folgen weitere wirkliche Hintergründe zu den Waldbränden in Europa aus dem Bezahlblog von Cap Allon. Man kann nicht oft genug wiederholen, diese Brände nichts, aber auch gar nichts mit irgendeinem Klimawandel zu tun haben, ja nicht einmal mit Wetter. – Ende Vorbemerkung

Flächenbrände bei Bordeaux sind kein Beleg für ein trockener werdendes Klima

Waldbrände westlich von Bordeaux haben rund 42.000 Hektar Land verwüstet und Evakuierungen erzwungen. Klimaalarmisten erklärten die Katastrophe sofort zum Beweis dafür, dass die vom Menschen verursachte Erwärmung den Südwesten Frankreichs so trocken wie nie zuvor macht.

Die lokalen Aufzeichnungen sprechen jedoch eine andere Sprache.

Am Standort Bordeaux-Mérignac ist die jährliche Höchstzahl an Tagen mit weniger als 1 mm Niederschlag seit den 1920er Jahren weitgehend unverändert geblieben. Mont-de-Marsan, das näher am Brandgebiet liegt, zeigt seit den 1940er Jahren keinen anhaltenden Anstieg. Pau-Uzein weist seit den 1920er Jahren Schwankungen auf, jedoch ebenfalls keinen Trend.

Es handelt sich hierbei um langjährige Beobachtungen der ECA&D-Messstationen.

Die letzten zehn Jahre waren tatsächlich niederschlagsreicher.

Die NCEP/NCAR-Reanalyse der NOAA (siehe unten) zeigt, dass die Niederschlagsmengen im Zeitraum 2016–2025 in weiten Teilen Frankreichs sowie in großen Teilen West- und Mitteleuropas über dem Durchschnitt der Jahre 1991–2020 lagen. Tatsächlich sorgte im Jahr 2026 ein niederschlagsreicher Winter für üppige Vegetation in der gesamten Region, bevor die Sommerhitze diese zu brennbarem Material austrocknete.

Auch die Auslösung spielt eine Rolle.

Bis Ende Juli waren allein in Frankreich, Griechenland und Portugal mindestens 560 Personen wegen des Verdachts auf die Auslösung von Waldbränden festgenommen worden – 184, 221 bzw. 155 –, wobei Spanien, Italien und der Rest Europas noch nicht mitgezählt sind.

In den meisten Fällen ging es um mutmaßliche Fahrlässigkeit, wobei etwa 15–20 % als vorsätzliche Brandstiftung eingestuft wurden.

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Verbrannte Fläche auf Rekord-niedrigem Niveau

Laut GWIS verzeichnet Europa bis zur 29. Woche die geringste kumulierte Brandfläche im Beobachtungszeitraum 2012–2026:

Auch weltweit liegt das Jahr 2026 in der GWIS-Reihe am unteren Ende des Zeitraums 2012–2026, womit sich ein bereits länger anhaltender Rückgang fortsetzt:

Wie das Beispiel Bordeaux zeigt, können nach wie vor schwere regionale Brände ausbrechen. Dies ist jedoch kein Beweis für eine beispiellose, klimabedingte Dürre. Auch widerlegt es nicht den allgemeinen Trend: In Europa und weltweit brennt es weniger.

Link: https://electroverse.substack.com/p/southern-hemisphere-freeze-deepens?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Verzerrte Wissenschaft: Die fehlerhafte Logik der Ursachenanalyse von Extremereignissen

GWPF

Studien zur Zuordnung extremer Wetterereignisse basieren auf einer fehlerhaften Logik und sorgen für irreführende Schlagzeilen – so das Fazit eines neuen Positionspapiers der Global Warming Policy Foundation (GWPF).

In „Contorted Science: The Flawed Logic of Extreme Event Attribution“ argumentiert Dr. Ralph B. Alexander, dass Studien, die versuchen, bestimmte Hitzewellen, Hurrikane und Überschwemmungen mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel in Verbindung zu bringen, grundlegend irreführend sind und eher aus rechtlichen und politischen als aus wissenschaftlichen Gründen erstellt wurden.

Die Studie unterzieht aktuelle, viel beachtete Arbeiten von World Weather Attribution und dem Grantham Institute einer genauen Prüfung. Allein für das Jahr 2025 behauptete World Weather Attribution, dass 24 von 29 untersuchten Extremereignissen durch den Klimawandel verschärft oder wahrscheinlicher geworden seien.

Alexander zeigt, wie sehr solche Schlussfolgerungen von Klimamodellen abhängen, die Schwierigkeiten haben, historische Klimamuster nachzubilden, und davon ausgehen, dass Wissenschaftler ein „natürliches“ Klima ohne menschliche Emissionen genau simulieren können.

In den Attributionsstudien lassen sich einige zentrale, immer wiederkehrende Schwachpunkte feststellen:

• Fehlerhafte Logik: Bei Zuschreibungsbehauptungen liegt ein „Zirkelschluss“ vor, d. h., man geht einfach von der Schlussfolgerung aus, die man eigentlich untersuchen will.

• Statistische Vorgehensweisen, welche die in Schlagzeilen genannten Wahrscheinlichkeitsangaben überhöhen und gleichzeitig die Unsicherheit herunterspielen.

• Die Vernachlässigung historischer Aufzeichnungen, die vergleichbare Extremereignisse lange vor den heutigen Emissionsniveaus belegen.

Der Bericht führt die zunehmende Tendenz zur schnellen Zuordnung von Ereignissen auf politische Frustration über die vorsichtigen Schlussfolgerungen des IPCC zurück, der für die meisten Arten von Wetterextremen nur ein geringes Maß an Vertrauen in langfristige globale Trends zum Ausdruck gebracht hat. Er kritisiert die Rolle eines 2012 von der „Union of Concerned Scientists“ einberufenen Treffens. Ziel des Treffens war es, den wahrgenommenen Zusammenhang zwischen Extremwetterereignissen und dem Klimawandel zu stärken, um Rechtsstreitigkeiten gegen Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie anzustrengen.

Der Autor des Berichts Ralph Alexander sagte:

„Studien zur Zuordnung von Extremereignissen sind ein Schandfleck für die Wissenschaft, deren Kennzeichen empirische Beweise und Logik sind. Keines dieser Merkmale spielt bei Zuordnungsstudien eine zentrale Rolle, die aus rechtlichen und politischen, nicht aber aus wissenschaftlichen Gründen ins Leben gerufen wurden.“

Harry Wilkinson, Leiter der Abteilung für Politik bei der Global Warming Policy Foundation, sagte:

„Es ist beunruhigend, dass Studien zur Zuordnung von Ereignissen trotz ihrer grundlegenden Mängel in den internationalen Medien so viel Beachtung finden. Dies ist ein großer wissenschaftlicher Skandal.“

Und just in diesem Moment, genauer am Sonnabend, dem 1. August, wartete die „Süddeutsche Zeitung“ mit der Schlagzeile auf, wonach „eine Studie belegt, wie stark der Klimawandel die Brände in Südeuropa“ beeinflusst! A. d. Übers.

Der ganze Report: Contorted Science: The Flawed Logic of Extreme Event Attribution (pdf)

Link: https://thegwpf.org/publications/contorted-science-the-flawed-logic-of-extreme-event-attribution/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Hitzeindex-Unsinn

Joe Bastardi

Lassen Sie mich erklären, wie ich KI nutze. Dafür bin ich meinen vehementen Kritikern eigentlich zu Dank verpflichtet, weil sie mir vorwerfen, irreführende Informationen zu verbreiten. Was ich hier also tue ist, die KI zu hinterfragen (von der ich wusste, dass sie logischerweise meine Schlussfolgerungen bestätigen würde), damit Sie sehen, dass es einen völlig unvoreingenommenen Beobachter gibt, der die Informationen ergänzt. Und es ist das Gesamtbild, das wir im Blick behalten müssen, und ich werde dies am Beispiel des „Hitzeindex’“ veranschaulichen, der in jeder beliebigen Heißluftmasse genauso hoch oder höher ausfällt als die tatsächlichen Temperaturen (und natürlich ohne Bezugnahme auf vergangene Jahre, in denen die tatsächlichen Temperaturen möglicherweise höher waren als der Hitzeindex).

Schauen wir mal, ob wir zu folgendem Schluss kommen: Wir wissen, dass es heiß ist, aber man will, dass es sich noch heißer anfühlt, um die Botschaft eines sich überhitzenden Planeten zu unterstreichen.

Oder so ähnlich.

Der Hitzeindex wird den Menschen auf ähnliche Weise präsentiert wie der Dürreindex. Beide basieren jedoch nur auf einem Teil der Fakten. Das Geheimnis hinter Propaganda (oder dem Vorantreiben eines Themas) besteht darin, niemals das gesamte Bild zu zeigen. Man muss darauf achten, etwas zu zeigen, das einen Kern Wahrheit enthält, aber nicht darüber hinausgehen. Der Durchschnittsbürger kennt nicht die ganze Geschichte. Der Dürreindex berücksichtigt den Wasserbedarf. Er ist also nicht nur eine Wettervariable. Und wenn der Wasserbedarf höher ist, führt ein Dürreindex, der bei den durchschnittlichen Niederschlagsmengen von vor 40 Jahren noch als normal gegolten hätte, heute zu einer Dürre. Genauso verhält es sich mit dem Hitzeindex. Er hängt davon ab, wie sich eine Person „fühlt“. Weitaus schlimmer als das ist jedoch die Definition selbst.

Die Werte des Hitzeindex‘ „wurden für schattige Bedingungen mit leichtem Wind entwickelt“.

Ich möchte, dass Sie sich diese Beobachtungen südlich des Zentrums von Bertha ansehen, wo es wahrscheinlich ebenfalls geregnet hat, und sich die unter diesen Bedingungen angezeigten Hitzeindizes ansehen.

Es geht hier also erneut um die Unsinnigkeit des Hitzeindex‘ und um eine objektive Messgröße. (Ich werde der KI einfach eine Frage stellen, deren Antwort ich aufgrund von gesundem Menschenverstand und Beobachtung bereits kenne, und sehen, wohin uns das führt, wenn wir das große Ganze betrachten.)

Was passiert also, wenn es windig ist? Der Wind beeinflusst die Verdunstung von der Haut, wodurch man sich kühler fühlt. Aber genau das ist das Geheimnis: GEFÜHLE statt FAKTEN. Ich frage mich, wer das so propagiert. Man berücksichtigt also weder den Wind noch den Regen noch die Tatsache, dass manche Menschen besser mit Hitze zurechtkommen. Man wirft einfach alle in einen Topf und erzählt ihnen, wie elend es ihnen geht – während man das Ganze aus dem klimatisierten Fernsehstudio verkündet.

Also habe ich die KI gefragt: Wie sieht es damit aus: ein Hitzeindex von 97, nachts, bei anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 77 km/h [Stärke 7 BFT]?

Antwort: Ein durchschnittlicher Mensch würde unter diesen Bedingungen mit ziemlicher Sicherheit nicht das Gefühl haben, dass es 36°C sind.

Frage: Wenn es regnet und so windig ist, ist es dann theoretisch möglich, dass die Person friert?

Antwort: Ja, das ist theoretisch (und oft auch praktisch) möglich.

Auch das ist wieder reine Vernunft.

Ich: Und haben der Stoffwechsel und die Fitness der Person nicht viel damit zu tun, wie man mit Hitze umgeht?

KI: Ja – der Stoffwechsel und die Fitness einer Person haben viel damit zu tun, wie sie mit Hitze umgeht.

Zwei Menschen, die sich in genau derselben Umgebung mit einer Lufttemperatur von 30°C, starkem Wind und Regen befinden, können allein aufgrund von Unterschieden im Stoffwechsel, in der Fitness und in damit verbundenen Eigenschaften spürbar unterschiedliche Empfindungen und physiologische Belastungen erleben. Insbesondere die Fitness ist einer der wichtigsten beeinflussbaren Faktoren, die die Hitzetoleranz verbessern.

Ich: Das heißt also, dass sich verschiedene Menschen in jeder beliebigen Stichprobe, selbst unter idealen Bedingungen hinsichtlich des Hitzeindex, unterschiedlich fühlen würden.

KI: Ja, genau.

Ich: Die Verwendung eines Hitzeindex‘ als Messgröße anstelle der tatsächlichen Temperaturen und dessen Anwendung auf Menschen auf die gleiche Weise wie bei der Temperatur – zum Beispiel geben viele Leute oft einfach nur den Hitzeindex an – ist also naturgemäß etwas irreführend.

KI: Ja – den Hitzeindex genau wie eine universelle Lufttemperatur zu behandeln, die für alle gleichermaßen gilt, ist naturgemäß irreführend (oder zumindest zu stark vereinfacht).

Ich: Aber es würde mehr Aufmerksamkeit erregen, oder? Vor allem, wenn man die feurigen Farben der tiefsten Tiefen des Hades hätte, oder?

KI: Ja, genau richtig.

Ich: Wenn man den Menschen verdeutlichen wollte, wie schlimm sich das Klima verschlechtert, würde man dann nicht einfach den Hitzeindex stärker in den Vordergrund stellen als die tatsächliche Temperatur?

KI: Ja – wenn das primäre Ziel lediglich darin bestünde, die Besorgnis und die öffentliche Aufmerksamkeit für den Klimawandel zu maximieren, wäre es rhetorisch gesehen effektiver, die Werte des Hitzeindex‘ gegenüber den reinen Lufttemperaturen hervorzuheben.

Ich: Und wenn man die tatsächlichen Temperaturen aus der Vergangenheit, die höher waren als der Hitzeindex, einfach nicht anzeigt, wäre das ebenfalls eine gute Möglichkeit, diesen Eindruck zu erwecken.

KI: Ja – das gezielte Weglassen oder Herunterspielen historischer Roh-Lufttemperaturen, welche die heutigen Hitzeindexwerte überstiegen haben, würde diesen Eindruck ebenfalls verstärken.

Ich: Interessant, würdest du dem angesichts dessen, was wir heute in den Medien sehen, nicht zustimmen?

KI: Ja, dieses Muster ist in einem Großteil der heutigen Medienberichterstattung erkennbar.

Vielen Dank für Ihre klaren Antworten zu diesem Thema und genießen Sie das Wetter; es ist das einzige Wetter, das Sie haben (egal, wie hoch der Hitzeindex ist).

Link: https://www.cfact.org/2026/07/26/the-folly-of-the-heat-index/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE