Die Erwärmung galt einst als „klimatische Optimierung”

Cap Allon

Die Panikindustrie behauptet, dass ein Anstieg um 1,5 °C über einen Zeitraum von einem Jahrhundert eine existenzielle Bedrohung darstellt. Wenn man jedoch die wissenschaftliche Literatur aus der Zeit vor der Klimapolitik heranzieht, findet man etwas ganz anderes.

1948 veröffentlichte der Glaziologe Hans W. Son Ahlmann „The Present Climatic Fluctuation“ (Die gegenwärtigen Klimaschwankungen), eine umfassende Studie über das Klima und das Verhalten der Gletscher der nördlichen Hemisphäre vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1940er Jahre.

In dieser Zeit dokumentierte Ahlmann einen weitreichenden Gletscherrückgang, eine dramatische Erwärmung und große ökologische Veränderungen. Und nichts davon wurde auf fossile Brennstoffe, CO2 oder die Notwendigkeit einer Umstrukturierung der Gesellschaft zurückgeführt. Vielmehr wurde dies als „klimatische Optimierung“ bezeichnet.

Ahlmann zeigte, dass die Gletscher in Europa, Grönland, der Arktis und Nordamerika seit Mitte des 19. Jahrhunderts rapide geschrumpft waren. Fotos aus Norwegen und Spitzbergen belegen einen massiven Eisverlust zwischen 1869 und 1946, der über den heutigen Werten liegt:

Allein in Finnland stieg die Durchschnittstemperatur zwischen 1899 und 1938 um 1,8 °C, wobei die Erwärmung im Winter 2,7 °C betrug. Das finnische Meteorologische Institut betrachtete dies als vorteilhaft: längere Vegetationsperioden, bessere Ernten und höhere Forsterträge. Die Vegetationsperiode verlängerte sich im größten Teil des Landes um 13 bis 16 Tage und an der Südwestküste um mehr als 21 Tage.

Diese Graphik in deutscher Übersetzung (Google translate):

Aus heutiger Sicht wären dies „katastrophale“ Zahlen. Doch 1948 wurden sie als willkommene Erwärmung begrüßt und lediglich als natürliche Schwankungen innerhalb eines sich erholenden Klimas nach der Kleinen Eiszeit angesehen.

Ahlmann selbst schrieb, dass diese Erwärmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts in wissenschaftlichen Kreisen bereits seit den 1920er Jahren bekannt war. Sie wurde nicht als Notfall angesehen. Die Regierungen forderten keine Zensur. Sie war keineswegs ein politisches Instrument. Es war einfach das Klima, das tat, was es schon immer getan hat – sich verändern.

Im Jahr 1948 wurde eine Erwärmung um 2 °C in 50 Jahren als „Schwankung” und „Verbesserung” angesehen. Im Jahr 2025 ist eine Erwärmung um 1 °C in 50 Jahren – teils natürlich, teils durch den städtischen Wärmeinseleffekt verursacht – Rechtfertigung für gesamtwirtschaftliche Kontrollen, Beschränkungen der Redefreiheit und eine Billionen-Dollar-Klimaindustrie.

Ahlmanns Arbeit widerlegt die moderne Erzählung.

Link: https://electroverse.substack.com/p/uks-coldest-november-low-in-15-years?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Ich verweise nochmals auf meinen Beitrag mit den „zwei Fragen“ und darin auf die zweite Frage. Ich kann die nicht beantworten – und abgesehen von irgendwelchen Pseudo-Antworten wohl auch niemand sonst.




Die hohen Kosten der Energiewende führen zu einer fortgesetzten Nutzung von Kohlenwasserstoffen.

H. Sterling Burnett

Ein neuer Bericht von McKinsey & Company mit dem Titel „Global Energy Perspective 2025” prognostiziert, dass Kohle, Öl und Erdgas auch weit über das Jahr 2050 hinaus die dominierenden Energiequellen weltweit bleiben werden, unabhängig von den Absichten und Maßnahmen derjenigen, die Klimavereinbarungen aushandeln und Verpflichtungen eingehen.

Was für einen Unterschied ein Jahr und eine Präsidentschaftsverwaltung doch machen können, wie es scheint.

Derzeit machen Kohlenwasserstoffe mehr als 60 Prozent der weltweiten Stromversorgung und 80 Prozent des Primärenergieverbrauchs aus (da Öl und Gas die wichtigsten Kraftstoffe im Verkehrssektor sind). Der Bericht von McKinsey für 2025 korrigiert frühere Prognosen deutlich. Der Energieausblick von McKinsey für 2024 prognostizierte einen starken Rückgang des Kohleverbrauchs bis 2035 und des Gesamtverbrauchs fossiler Brennstoffe bis 2050, wobei Emissionsreduktionen eine höhere Priorität als Zuverlässigkeit und Erschwinglichkeit einnehmen sollten. Der diesjährige Bericht besagt, dass sich die Prioritäten umgekehrt haben:

Aus dem diesjährigen Ausblick lassen sich zwei übergeordnete Themen ableiten. Erstens bleiben Wettbewerbsfähigkeit und eine wirtschaftlich pragmatische Energiewende von größter Bedeutung. Die Erschwinglichkeit von Energie, die Versorgungssicherheit (einschließlich der Energiesicherheit auf nationaler oder regionaler Ebene) und die Emissionsreduzierung bilden weiterhin ein Dreigespann von Prioritäten, welche die Entscheidungsfindung im Energiebereich bestimmen. Ohne Erschwinglichkeit – und ohne Bonität – wird es jedoch keine breite Einführung neuer kohlenstoffarmer Technologien geben.

Zweitens gibt es kein Patentrezept für die Dekarbonisierung.

Infolge dieser Verlagerung des Schwerpunktes prognostizierte McKinsey im Jahr 2024 einen Rückgang des Kohleverbrauchs um 40 Prozent bis 2035, während der Bericht von 2025 nun davon ausgeht, dass die Nachfrage nach Kohle im gleichen Zeitraum um mindestens 1 Prozent steigen wird, was auf die starke Nachfrage nach Elektrifizierung in Entwicklungsländern und den weltweit höheren Energiebedarf durch KI zurückzuführen ist.

„Die dramatische Kehrtwende ist auf die Rekord-Inbetriebnahme von Kohlekraftwerken in China, den unerwarteten Anstieg des weltweiten Stromverbrauchs und den Mangel an tragfähigen Alternativen für Branchen wie Stahl, Chemie und Schwerindustrie zurückzuführen“, fasste Vijay Jayaraj von der CO2 Coalition im Daily Caller zusammen. „Der Bericht von McKinsey bestätigt, was erfahrene Energieanalysten und pragmatische Politiker seit langem behaupten: Die Energiewende wird nicht schnell, einfach oder allein von Klimazielen bestimmt sein.“

McKinsey weist entscheidend darauf hin, dass Entwicklungsländer jetzt Energie benötigen und nicht erst dann, wenn in Zukunft perfekte Lösungen entwickelt worden sind. Selbst wenn Länder weiterhin Anlagen für intermittierende erneuerbare Energien hinzufügen, wird der Verbrauch von Kohlenwasserstoffen ebenfalls steigen, auch wenn sein Anteil an der gesamten globalen Energieversorgung sinken sollte, da auch die Nachfrage wächst und fossile Brennstoffe für bestimmte Verwendungszwecke zuverlässig und unverzichtbar sind.

„In Ländern wie Indien, Südostasien und Subsahara-Afrika sind die wichtigsten Energieprioritäten Zugang, Bezahlbarkeit und Zuverlässigkeit, die zusammen die nationale Sicherheit ausmachen“, schreibt Jayaraj. Darüber hinaus schreibt er: „In Ländern wie Indien, Indonesien und Nigeria ist das Ausmaß der Elektrifizierung und industriellen Expansion enorm.

Diese Länder können es sich nicht leisten, Jahrzehnte auf perfekte Lösungen zu warten“, fährt Jayaraj fort und beschreibt die Schlussfolgerungen von McKinsey. „Sie brauchen ‚zuverlässige und vorerst ausreichende Lösungen‘. Das bedeutet, dass konventionelle Brennstoffe beibehalten werden.“

Der Energieausblick 2024 von McKinsey ging davon aus, dass der Anteil der Kohlenwasserstoffe an der weltweit genutzten Primärenergie bis 2050 auf 40 bis 60 Prozent sinken würde. In seinem Bericht für 2025 geht McKinsey nun davon aus, dass Kohle, Öl und Erdgas im Jahr 2050 bis zu 55 Prozent der weltweiten Energie liefern werden, was aufgrund veränderter Prioritäten am oberen Ende der Vorhersage des letzten Jahres liegt. Ein geringerer Verbrauch scheint ausgeschlossen zu sein. Auch wenn dies weit von der Netto-Null entfernt ist, ist die Schätzung von McKinsey höchstwahrscheinlich zu optimistisch, aber dennoch alarmierend für alle, die sich um die Eindämmung der Kohlendioxidemissionen sorgen, basierend auf Schätzungen aus anderen Quellen.

Ein aktueller Report von Exxon schätzt, dass Kohlenwasserstoffe im Jahr 2050 immer noch 68 Prozent des weltweiten Energiebedarfs ausmachen werden.

Selbst die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Haltung zum raschen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen geändert. In den letzten Jahren hatte sich die IEA unter Verstoß gegen ihre Satzung zu einer Verfechterin bestimmter Energiearten, vor allem erneuerbarer Energien, im Kampf gegen den Klimawandel entwickelt. Die IEA sollte eigentlich ein neutraler Anbieter von Energieanalysen sein und keine Partei ergreifen, wenn es um Energiequellen oder die Energie- und Emissionsziele von Nationen oder der Industrie geht. Nun wird trotz der optimistischen Prognosen der letzten Jahre zum Emissionsrückgang sogar die IEA von der Realität eingeholt. Die Energiewende vollzieht sich nicht so schnell, wie es die hochfliegenden Worte und Vereinbarungen der Politiker erfordern würden. Tatsächlich bleiben die von ihnen umgesetzten Maßnahmen weit hinter dem zurück, was laut IEA-Bericht notwendig wäre, um die Netto-Null zu erreichen. Dementsprechend prognostiziert die IEA nun, dass die Nachfrage nach Kohlenwasserstoffen bis 2050 weiter steigen wird.

Die IEA gibt in ihrem World Energy Outlook 2025 keine konkrete Prognose für den Gesamt-Energieverbrauch ab, sondern eine Reihe von Prognosen, die von der Politik der Regierungen und den technologischen Entwicklungen abhängen. Unter dem praktisch unmöglichen Szenario, dass die Regierungen einen radikalen Kurswechsel vollziehen und die strengen Emissionsreduktionen durchsetzen, die zur Erreichung des im Pariser Klimaabkommen festgelegten Temperaturziels von 1,5 °C erforderlich sind, könnte der Anteil der Kohlenwasserstoffe am Gesamtenergiebedarf bis 2050 auf 20 Prozent sinken – zwar noch weit entfernt von Netto-Null, aber dennoch ein starker Rückgang.

Nach dem sogenannten „Stated Policies Scenario“ (STEPS) der IEA sinkt der Anteil fossiler Brennstoffe am weltweiten Energieverbrauch bis 2050 auf knapp über 50 Prozent – etwas höher als die aktuelle Prognose von McKinsey, aber im Einklang damit. Das STEPS-Szenario geht davon aus, dass die bestehenden Energie- und Klimaschutzzusagen verschiedener Regierungen bis zu den von ihnen selbst gesetzten Fristen vollständig umgesetzt werden, was zu einem Höchststand der Ölnachfrage um das Jahr 2030 führen würde. Wie Climate Change Weekly jedoch in den Beiträgen der letzten Wochen ausführlich dargelegt hat, kommen die Regierungen ihren Verpflichtungen nicht nach, fügen neue Kohlenwasserstoffprojekte hinzu und machen einstmals strenge Ziele flexibel und änderungsfähig, um wirtschaftlichen und politischen Bedenken Rechnung zu tragen. Daher erscheint auch das STEPS-Szenario derzeit als zu optimistisch.

Damit bleibt uns das von der IEA als „Current Policies Scenario“ (CPS) bezeichnete Szenario, bei dem der Anteil der Kohlenwasserstoffe am weltweiten Energieverbrauch bis 2050 auf etwa 70 Prozent der gesamten Primärenergieversorgung der Welt sinkt. Dieses CPS ist eine Art „Business as usual“-Szenario, das davon ausgeht, dass die Regierungen die bereits Ende 2025 bestehenden Strategien und Maßnahmen strikt befolgen und dass diese ohne Nachlässigkeiten oder Rückschläge umgesetzt oder durchgesetzt werden. In diesem Szenario bleibt der Verbrauch fossiler Brennstoffe hoch und die Emissionsziele werden verfehlt.

Der Verbrauch von Kohlenwasserstoffen könnte selbst im CPS-Szenario unter 70 Prozent fallen, wenn es zu unerwarteten technologischen Durchbrüchen kommt. Der Anteil der Kohlenwasserstoffe an der globalen Energieversorgung könnte jedoch auch höher ausfallen, wenn der Strombedarf schneller als erwartet wächst oder der „Übergang“ zu erneuerbaren Energien und Elektrofahrzeugen aufgrund technologischer, logistischer, politischer und geopolitischer Schwierigkeiten oder sogar sich verschärfender Konflikte ins Stocken gerät, die den Abbau, die Raffination und die Lieferung der für erneuerbare Energietechnologien oder die Herstellung und Lieferung von Fertigprodukten wichtigen Mineralien behindern.

Quellens: McKinsey & Company; The Daily Caller

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-563-cop-30-week-two-paris-agreement-failure-redux/, zweiter Beitrag

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Wende, die niemals stattfand: Fossile Brennstoffe versorgten auch 2024 noch 86 % der Welt mit Energie!

Dr. Matthew Wielicki

Was die Energie-Historie von 2000 bis 2024 tatsächlich zeigt:

Die weltweite Energieversorgung stieg 2024 um 2 %, angetrieben durch einen Anstieg der Nachfrage nach allen Energieformen, wobei Nicht-OECD-Länder sowohl beim Anteil als auch bei den jährlichen Wachstumsraten dominierten. Fossile Brennstoffe bilden mit einem Anteil von 86 % am Energiemix weiterhin die Grundlage des Energiesystems. Quelle: https://www.energyinst.org/statistical-review/home

Ein Vierteljahrhundert voller Versprechungen.

Wir schreiben das Jahr 2025. Genau ein Vierteljahrhundert liegt seit der Millenniums-Panik hinter uns, dem Hype um das Kyoto-Protokoll und den ersten Wellen „unumkehrbarer Wendepunkte”, die angeblich in zehn Jahren (also 2010) eintreten sollten.

Uns wurde gesagt, dass fossile Brennstoffe sofort abgeschafft werden müssten, sonst würde sich die Erde bis 2100 um 5–6 °C erwärmen. 25 Jahre, mehrere Billionen Dollar, Millionen von Windkraftanlagen und Solarzellen und unzählige „letzte Chance”-Klimagipfel später…

Im Jahr 2000 lieferten fossile Brennstoffe etwa 88 % der weltweiten Primärenergie.

Im Jahr 2024 waren es 86 %.

Lassen Sie das auf sich wirken.

Nach einem Vierteljahrhundert der teuersten Industriepolitik in der Geschichte der Menschheit ist der Anteil fossiler Brennstoffe an der weltweiten Energieversorgung um ganze 2 Prozentpunkte zurückgegangen.

Die „Energiewende” ist ein Witz. Netto-Null ist eine Illusion.

Und die ursprüngliche Begründung einer katastrophalen Erwärmung um 5 °C wurde sogar von den Modellen des IPCC stillschweigend aufgegeben (jetzt liegt sie näher bei 2–2,5 °C, vielleicht 3 °C in den extremsten Szenarien, die eigentlich auch niemand erwartet).

Die leichte Erwärmung, die wir erlebt haben (≈1,3 °C seit der vorindustriellen Zeit), fiel zusammen mit:

Rekorderträgen bei Nutzpflanzen

• einer explosiven globalen Begrünung (14 % mehr grüne Blattfläche seit den 1980er Jahren, dank CO₂)

Kein nachweisbarer Anstieg der normalisierten Katastrophenschäden (EM-DAT-Daten)

Rekord-niedrige Zahl klimabedingter Todesfälle (Rückgang um 98 % seit den 1920er Jahren)

Ich habe hier über den Katastrophen-Mythos geschrieben: The Myth of Increasing Disasters

Die jährliche Rangliste des Energy Institute

Die neue statistische Übersicht 2025 (Daten bis 2024) des Energy Institute (EI) ist jedoch vernichtend für diese Darstellung. Der weltweite Energiebedarf erreichte einen neuen Höchststand … Der Verbrauch fossiler Brennstoffe erreichte einen neuen Höchststand … Die CO₂-Emissionen erreichten einen neuen Höchststand.

Wind- und Solarenergie verzeichneten ein Rekordwachstum… und decken dennoch nur etwa 6 % des Primärenergiebedarfs. Der „Wandel” verdrängt fossile Brennstoffe nicht, sondern ergänzt sie lediglich, um den unstillbaren Bedarf Asiens an billiger, zuverlässiger Energie zu decken.

Der EI Statistical Review ist ein globales Energie-Ranking, das seit 1952 jährlich veröffentlicht wird und nun bereits im dritten Jahr unter der Leitung des Energy Institute steht. Das EI ist eine professionelle Organisation, die sich für Netto-Null einsetzt und keine skeptische Einrichtung ist, was ihre diesjährige Darstellung besonders aufschlussreich macht: Sie beschreiben die heutige Welt als eine Zeit der „Energiezufuhr”, in der erneuerbare Energien schnell wachsen, aber gleichzeitig auch Kohle, Öl und Gas Rekordhöhen erreichen.

Allerdings zahlen Länder, die am stärksten auf unzuverlässige Energiequellen setzen, den Preis dafür. Erinnern Sie sich an den Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel am 28. April 2025? Spanien und Portugal – Europas Vorzeigekinder für „Führungsrolle bei erneuerbaren Energien” (≈50 % Wind+Solar bei guter Wetterlage) – erlitten den größten Stromausfall des Kontinents seit Jahrzehnten.

Keine Sturmkatastrophe. Keine Hitzewelle. Kein Cyberangriff. Nur zu viel intermittierende Erzeugung, zu wenig Trägheit, und die Netzbetreiber verloren innerhalb von Sekunden die Kontrolle. Millionen Menschen saßen im Dunkeln, Flughäfen wurden geschlossen, Krankenhäuser wurden mit Generatoren versorgt, Züge standen still. Ich habe darüber hier berichtet: Spain & Portugal Blackout – A Warning from the Future of Energy

Um etwa 12:30 Uhr Ortszeit kam es im spanischen Stromnetz zu einem plötzlichen Ausfall von etwa 15 Gigawatt – rund 60 % des Stromverbrauchs des Landes zu diesem Zeitpunkt. Dieser abrupte Einbruch führte zu einer Kettenreaktion im gesamten Netz und stürzte Spanien, Portugal und Teile Frankreichs und Andorras in Dunkelheit.

Während wir unsere Solaranlagen mit Kohlekraftwerken subventionieren, begann China im Jahr 2024 mit dem Bau von 94,5 GW neuen Kohlekraftwerken, dem höchsten Stand seit einem Jahrzehnt. Weitere 30,5 GW wurden in Betrieb genommen.

Sie verbrennen jetzt mehr Kohle als der Rest der Welt zusammen, exportieren grüne Technologien, halten die Preise niedrig und sehen zu, wie sich der Westen selbst deindustrialisiert. Ich habe dazu hier einen ausführlichen Beitrag geschrieben.

Falls Sie dachten, dies sei „marktorientiert“ – Solarenergie in den USA (2010–2019) erhielt pro erzeugter Energieeinheit 205-mal mehr staatliche Subventionen als Öl und Gas.

Es ist offensichtlich, dass Solarenergie die meisten Subventionen pro Stromeinheit erhalten hat, da sie einer der größten Empfänger von Subventionen ist und gleichzeitig seit 2010 die zweitwenigste Menge an Strom produziert. Windkraft steht an zweiter Stelle dieser Liste, da sie zwar mehr Strom als Solarenergie produziert, aber immer noch einen geringen Anteil am Strommix der USA hat. Kernkraft und fossile Brennstoffe erzeugen im Verhältnis zu den erhaltenen Subventionen viel mehr Strom, was darauf hindeutet, dass sie in Bezug auf ihre Einnahmen und Rentabilität weniger von Subventionen abhängig sind als Wind- und Solarenergie. Quelle: Federal energy subsidies in the USA…

Der Bericht des Energy Institute aus dem Jahr 2025 umfasst 76 Seiten mit Diagrammen, die alle das Gleiche zeigen: Die Ära der fossilen Brennstoffe geht nicht zu Ende. Sie neigt sich nicht einmal ansatzweise dem Ende zu.

Möchten Sie die tatsächlichen Zahlen sehen, die peinlichen Anteile von Wind- und Solarenergie an der Primärenergie, das Rekordwachstum im Energiebereich und warum Ihre Stromrechnung bald parabolisch steigen wird, wenn wir so weitermachen? Dann abonnieren Sie Irrational Fear.

Dr. Matthew Wielicki

Exilierter Professor für Geowissenschaften, Klima- und Kulturrealist, politischer Waise, Pluralist, Ehemann, Vater, Freund, Optimist, Irrational Fear Substack. Dr. Matthew Wielicki tritt auch in der Dokumentation „Climate: The Movie“ auf dem YouTube-Kanal von Clintel auf.

Link: https://clintel.org/the-transition-that-never-transitioned-fossil-fuels-still-powered-86-of-the-world-in-2024/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Kommentar des Übersetzers zu diesem Beitrag: Man lasse sich all das auf der Zunge zergehen – vor dem Hintergrund der hiesigen Energiepolitik!!

 




Was ist eine „Klima-Krise“?

Andy May

In einem neuen Artikel von Gianluca Alimonti und Luigi Mariani wird argumentiert, dass die Öffentlichkeit eine genaue Definition dessen benötigt, was eine Klimakrise ist, um rationale Entscheidungen darüber treffen zu können, wie mit potenziellen Bedrohungen durch den Klimawandel umgegangen werden soll (Alimonti & Mariani, 2025). Sie schlagen eine Reihe messbarer „Reaktions-Indikatoren” (RINDs) vor, die auf den Klimawirkungsfaktoren des IPCC AR6 basieren (IPCC, 2021, S. 1851-1856).

Ihre Absicht ist es, von subjektiven Wahrnehmungen möglicher Gefahren zu quantifizierbaren Messgrößen überzugehen. Dies könnte möglicherweise die Debatten über den Klimawandel auf den richtigen Weg bringen und sicherstellen, dass beide Seiten über das gleiche Thema diskutieren anstatt aneinander vorbeizureden, weil jeder der Debattierenden von unterschiedlichen Definitionen ausgeht. Es könnte auch zu echten Lösungen für echte Probleme führen, anstatt zu ideologisch begründeten Phantastereien.

Der IPCC definiert Klimawirkungsfaktoren (CIDs) als Klimaereignisse, die sich auf die Gesellschaft auswirken. Die Auswirkungen auf die betroffene Gesellschaft können nachteilig, vorteilhaft oder neutral sein (IPCC, 2021, S. 1770). Der IPCC definiert 33 Kategorien von CIDs und hat festgestellt, dass die meisten davon nicht außerhalb des erwarteten Bereichs natürlicher Schwankungen liegen.

Alimonti und Mariani untersuchten die EM-DAT-Katastrophen-Datenbank, die vom Zentrum für Forschung zur Epidemiologie von Katastrophen seit dem Jahr 2000 bis heute verwaltet wird. In diesem Zeitraum stellten sie keinen Trend bei den Todesfällen aufgrund von wetterbedingten Katastrophen fest. Ebenso wichtig ist, dass es in diesem Zeitraum deutliche Verbesserungen im globalen Gesundheitswesen gab, sobald das Bevölkerungswachstum berücksichtigt wurde.

Die temperaturbedingte Sterblichkeit macht 8 % aller wetterbedingten Todesfälle aus, davon waren 91 % auf Kälte und 9 % auf übermäßige Hitze zurückzuführen. Von 2000-03 bis 2016-19 sank die Zahl der kältebedingten Todesfälle um 0,5 % und die der hitzebedingten Todesfälle stieg um 0,2 % – sehr geringe Veränderungen.

Wie aus Tabelle 1 von Alimonti und Mariani hervorgeht, zeigen die meisten Messwerte ihrer Indikatoren für die Reaktion auf den Klimawandel keine Veränderung, darunter Wirbelstürme, Dürren, Überschwemmungen und Waldbrände. Sie zeigen, dass sich das globale BIP verbessert, ebenso wie die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln.

Der Artikel betont, dass der Rückgang der klimabedingten Todesfälle teilweise auf Verbesserungen der Katastrophenschutzsysteme (Deiche, Küstenschutzanlagen, Waldbewirtschaftung usw.) zurückzuführen ist, was zeigt, dass die Anpassung an den Klimawandel oft wirksamer ist als dessen Eindämmung. Die meisten objektiven Messgrößen für die Auswirkungen des Klimawandels auf das Wohlergehen der Menschen zeigen keine Veränderung, und die meisten übrigen zeigen eher eine Verbesserung oder eine mehrdeutige Auswirkung als nachteilige Auswirkungen.

Die Lektüre der Studie lohnt sich; es ist an der Zeit, weniger subjektiv zu sein und die Auswirkungen des Klimawandels objektiver zu messen.

Wir erinnern uns, dass Alimonti und Mariani die ersten beiden Autoren des beschämend zurückgezogenen, aber ausgezeichneten Artikels waren (Alimonti, Mariani, Prodi & Ricci, 2022). Meine Einschätzung dieses Artikels war, dass er ausgezeichnet war, und keine geringere Autorität als Roger Pielke Jr. bezeichnete die Rücknahme als „einen der ungeheuerlichsten Fehler im wissenschaftlichen Verlagswesen“. Diese Rücknahme ist das Paradebeispiel für die extreme Voreingenommenheit von SpringerNature.

Referenzen

Alimonti, G., & Mariani, L. (2025). Quantifying the climate crisis: a data-driven framework using response indicators for evidence-based adaptation policies. Environmental Hazards. doi:10.1080/17477891.2025.2571708

Alimonti, G., Mariani, L., Prodi, F., & Ricci, R. A. (2022). A critical assessment of extreme events trends in times of global warming. The European Physical Journal Plus, 137(112). doi:10.1140/epjp/s13360-021-02243-9

IPCC. (2021). Climate Change 2021: The Physical Science Basis. In V. Masson-Delmotte, P. Zhai, A. Pirani, S. L. Connors, C. Péan, S. Berger, . . . B. Zhou (Ed.)., WG1. Retrieved from https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2025/11/22/what-is-a-climate-crisis/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Von 1,5 °C auf 2,5 °C: The Guardian verschiebt erneut die globalen Temperaturziele

Anthony Watts

Ein kürzlich erschienener Artikel im The Guardian mit dem Titel „Cop30: calls for new urgency to talks as studies show global warming may reach 2.5C – latest updates” (Cop30: Forderungen nach neuer Dringlichkeit für Verhandlungen, da Studien zeigen, dass die globale Erwärmung 2,5 °C erreichen könnte – neueste Entwicklungen) von Nina Lakhani und Ajit Niranjan präsentiert eine fortlaufende Darstellung, die suggeriert, dass die Welt auf eine Erwärmung um 2,5 °C zusteuert und dass extremes Wetter im Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen bereits zu erhöhten Schäden führt. Dies ist höchst irreführend, wenn nicht sogar völlig falsch. Historische und aktuelle Daten zeigen keinen Anstieg extremer Wetterereignisse aufgrund des Klimawandels, der das bisherige Ziel einer Erwärmung um 1,5 °C überschritten hat.

The Guardian schreibt, dass „extreme Wetterereignisse, die durch die Verbrennung von Öl, Gas und Kohle noch verstärkt werden, weltweit Tod und Zerstörung in Gemeinden verursachen“ und dass „Studien zeigen, dass die globale Erwärmung 2,5 °C erreichen könnte“. Außerdem werden jede Überschwemmung, Dürre, jeder Sturm und jede humanitäre Krise als Beweis für eine sich beschleunigende Klimakrise dargestellt, die in direktem Zusammenhang mit den Emissionen fossiler Brennstoffe steht.

Beobachtungsdaten zeichnen jedoch ein zurückhaltenderes und weit weniger apokalyptisches Bild. Die Aufzeichnungen der NOAA-Gezeitenmessgeräte und der AR6-Bericht des IPCC zeigen beide, dass sich der Planet zwar erwärmt hat, die Beweise für eine Verschlechterung der Trends in vielen extremen Wetterkategorien jedoch nach wie vor schwach oder regional unterschiedlich sind. Eine Kopie der in diesem Bericht veröffentlichten Tabelle ist unten abgebildet, wobei die gelb markierten Bereiche zeigen, wo sich der Klimawandel nicht in Form von sich verschlimmernden Ereignissen niedergeschlagen hat:

Laut der historischen Datenbank der NOAA hat die Zahl der Übertritte auf das Festland oder die Intensität von Hurrikanen in den Vereinigten Staaten langfristig nicht zugenommen, und der IPCC-Bericht AR6 äußert sich wenig zuversichtlich hinsichtlich einer globalen Zunahme der Hurrikanhäufigkeit. Leser können dies selbst in „Climate at a Glance – Hurricanes“ nachprüfen.

Auch Überschwemmungen zeigen keinen globalen Anstiegstrend. Der IPCC-Bericht AR6 äußert ausdrücklich geringe Zuversicht hinsichtlich eines globalen Signals für die Häufigkeit oder das Ausmaß von Überschwemmungen und widerspricht damit der Behauptung des Artikels, dass jedes größere Niederschlagsereignis „übermäßig stark“ sei.

Gezeitenmessdaten zeigen einen stetigen, moderaten Anstieg des Meeresspiegels um etwa ein bis drei Millimeter pro Jahr. Diese Rate besteht bereits seit vor der Industrialisierung und beschleunigt sich nicht zu den in den Medien oft dargestellten Katastrophenszenarien. Climate Realism hat diese Diskrepanzen wiederholt dokumentiert, beispielsweise in seinen Analysen, in denen übertriebene Behauptungen über Überschwemmungen und Unwetter sowie Hitzewellen systematisch mit realen Messungen statt mit Modellsimulationen verglichen werden.

Vor allem The Guardian verschiebt stillschweigend die Zielvorgaben. Jahrelang beharrten Aktivisten und gleichgesinnte Medien darauf, dass ein Überschreiten von 1,5 °C eine Katastrophe auslösen würde – Ernteausfälle, explosive Sturmaktivitäten, „unbewohnbare“ Regionen. Doch als die Welt in bestimmten Datensätzen kurzzeitig diese Temperaturabweichung erreichte, trat keiner der versprochenen apokalyptischen Meilensteine ein. Die Grenze war nichts weiter als ein politischer Diskussionspunkt der Pariser Klimakonferenz 2015, wie in diesem Artikel der Associated Press (AP) beschrieben: Die magische 1,5: Was hinter dem schwer fassbaren Ziel der Klimaverhandlungen steckt. Die AP räumte ein, dass „in gewisser Weise sowohl die 1,5- als auch die 2-Grad-Schwelle etwas willkürlich sind”.

Anstatt die politische Natur der Temperaturziele und die fehlgeschlagenen Vorhersagen von Katastrophen anzuerkennen, die sich daraus ergeben sollten, verschieben Lakhani und Niranjan einfach die Zielvorgabe und behaupten, dass 2,5 °C der neue Schwellenwert für den klimabedingten Untergang sei, als ob die einfache Verschiebung der Zielvorgabe auf einen neuen vermeintlichen Kipppunkt die Darstellung aufrechterhalten würde. Dieses schamlose Muster von „Die Welt wird immer heißer und ihr seid schuld daran“ wird seit Jahren immer wieder von den Medien wiederholt.

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Mit Bezug darauf hat Autor Anthony Watts bei WUWT dazu etwas geschrieben:

COPs 1 bis 30 – Eine perfekte Reihe des Scheiterns

Der Artikel im Guardian weigert sich auch, eine unbequeme Wahrheit anzuerkennen: Die lächerliche UN-Klimakonferenz COP30 soll heute enden. Wenn man auf die 30 bisherigen Konferenzen zurückblickt, wird eines klar: Seit der Gründungskonferenz 1992 in Rio gab es bisher 30 COPs, und keine einzige hat die globalen Temperaturen, die Kohlendioxidemissionen oder den Anstieg des Meeresspiegels verringert – oder auch nur verlangsamt.

Diese COP-Konferenzen und die daraus resultierenden zahnlosen Vereinbarungen sind die vermeintlichen Mittel zur Rettung des Planeten. Basierend auf den bisherigen Daten haben sie eine perfekte Bilanz des Scheiterns vorzuweisen.

Siehe die drei folgenden Grafiken:

Darstellung aller UN-Klimakonferenzen von 1992 bis 2025 mit der globalen Jahrestemperatur. Basisgrafik von NOAA, Anmerkung von A. Watts. Quelle: https://www.ncei.noaa.gov/access/monitoring/climate-at-a-glance/global/time-series/globe/land_ocean/tavg/12/12/1980-2024?filter=true&filterType=binomial

Darstellung aller UN-Klimakonferenzen von 1992 bis 2025 mit der globalen Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre. Basisgrafik von NOAA, Anmerkung von A. Watts. Quelle: https://gml.noaa.gov/ccgg/trends/

Darstellung aller UN-Klimakonferenzen von 1992 bis 2025 mit globalem Anstieg des Meeresspiegels. Basisgrafik von Hamlington et al. in Nature, 2024, Anmerkung von A. Watts. Quelle: https://www.nature.com/articles/s43247-024-01761-5/figures/1

Diese Konferenzen und die daraus resultierenden Vereinbarungen sind die vermeintlichen Mittel zur Rettung des Planeten. Basierend auf den oben aufgeführten Daten haben sie bisher eine perfekte Bilanz des Scheiterns vorzuweisen. Das ist in Ordnung, denn es gibt keine realen Beweise dafür, dass steigende CO₂-Werte oder moderate Temperaturanstiege eine existenzielle Bedrohung für den Wohlstand oder die Existenz der Menschheit darstellen.

Die heutigen Temperaturen stehen in Zusammenhang mit natürlichen Schwankungen, der langfristigen Erholung von der Kleinen Eiszeit und der regionalen Erwärmung der Landoberfläche, die durch den Wärmeinseleffekt in Städten beeinflusst wird – all dies wird in dem Artikel von The Guardian nicht erwähnt. Die bloße Einberufung von Diplomaten, um immer düsterere Kommuniqués zu verfassen, hat diese zugrunde liegenden Faktoren nie verändert.

Und dies weist auf etwas hin, was The Guardian ignoriert. Wetter ist nicht gleich Klima – ein Monat Regen in Gaza, eine Dürre in Teheran oder ein Sturm in Wales stellen keinen globalen Klimatrend dar. Infrastrukturausfälle, Entwaldung, Bevölkerungswachstum in Überschwemmungsgebieten und politische Konflikte erklären wetterbedingte Schäden oft viel besser als ein leichter Anstieg der erfundenen Kennzahl der globalen Durchschnittstemperatur. Die in dem Artikel beschriebene Überschwemmung in Gaza ist auf Krieg zurückzuführen: zerstörte Entwässerungssysteme, verwüstete Ackerflächen und zerstörte Häuser – nicht auf marginale Veränderungen der globalen Durchschnittstemperatur. Gleiches gilt für die Anfälligkeit für Dürren im Iran, wo seit Jahrzehnten Misswirtschaft im Wasserbereich und übermäßige Wasserentnahme gut dokumentiert sind. Dennoch führen die Autoren des Guardian-Artikels alle Notlagen konsequent auf den Klimawandel zurück und verschweigen dabei institutionelle und politische Versäumnisse.

Lakhani und Niranjan erwähnen auch nicht den seit einem Jahrhundert anhaltenden Rückgang der temperaturbedingten Todesfälle – ebenso wenig wie den Rückgang der Todesfälle aufgrund extremer Wetterereignisse. Beides ist eine direkte Folge der durch fossile Brennstoffe ermöglichten Widerstandsfähigkeit – und ignoriert die Vorteile, die eine zuverlässige Energieversorgung für Entwicklungsländer mit sich bringt.

Indem The Guardian eine Reihe von unabhängigen Katastrophen miteinander verknüpft und sie alle als „durch fossile Brennstoffe verstärkt“ bezeichnet, führt er seine Leser in Bezug auf die tatsächlichen Beobachtungsdaten grob in die Irre. Die Verschiebung der Katastrophenschwelle von 1,5 °C auf 2,5 °C, ohne die früheren fehlgeschlagenen Vorhersagen im Zusammenhang mit dem früheren Temperaturziel anzuerkennen, unterstreicht nur, wie falsch die Klimadiskussion ist.

Nach drei Jahrzehnten und 30 COP-Konferenzen bleiben die globalen Temperaturen von politischen Erklärungen unbeeindruckt, doch The Guardian präsentiert diese Konferenzen weiterhin so, als ob der Erfolg dieser Konferenzen den Menschen die Kontrolle über den Thermostat des Planeten verschaffen würde. Die Leser verdienen eine Berichterstattung, die auf gemessenen Beweisen und Fakten basiert, und nicht eine endlose Eskalation dramatischer Behauptungen, die sich ändern, sobald die Realität nicht mehr mitspielt.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://climaterealism.com/2025/11/from-1-5c-to-2-5c-the-guardian-moves-the-global-temperature-goalpost-again/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE