Hunga Tongas Wasserdampf-Hinterlassenschaften sind immer noch in der Luft

Cap Allon

Auch mehr als vier Jahre später hat der Ausbruch des Hunga Tonga noch immer Auswirkungen auf die Atmosphäre:

Am 15. Januar 2022 brach der Unterwasservulkan im Südpazifik aus, was eine Schockwelle um den gesamten Planeten sandte und eine beispiellose Menge Wasserdampf in die Stratosphäre schleuderte – nach Schätzungen der NASA rund 146 Millionen Tonnen, wodurch sich deren Wassergehalt um etwa 10 % erhöhte. Spätere Studien beziffern diese Menge auf etwa 150 bis 160 Millionen Tonnen.

Die meisten Vulkanausbrüche kühlen den Planeten zumindest vorübergehend ab, indem sie Schwefeldioxid und reflektierende Aerosole in die Stratosphäre schleudern. Der Pinatubo tat dies 1991. Hunga Tonga war anders. Da er unter Wasser ausbrach, und zwar in nahezu perfekter Tiefe, überhitzte die Explosion riesige Mengen Meerwasser und schleuderte es ungewöhnlich hoch in die Atmosphäre. Anstatt die Stratosphäre hauptsächlich mit sonnenblockierendem Material zu beladen, füllte sie sie mit Feuchtigkeit. Diese Feuchtigkeit ist ein Treibhausgas – das dominierende Treibhausgas.

Die NASA erklärte damals, dass der zusätzliche Wasserdampf einen geringen, vorübergehenden Erwärmungseffekt an der Erdoberfläche haben könnte, sich aber auch auf die Chemie der Atmosphäre und das Ozon auswirken würde.

Dann kam der sprunghafte Anstieg.

Die globalen Temperaturen stiegen 2023 und 2024 sprunghaft. Der Ausbruch hatte eine Rekordmenge an Wasserdampf in die Stratosphäre geschleudert, und – was im Nachhinein nicht überrascht – mit eben der Folge eines sprunghaften Temperaturanstiegs:

Unterwasserausbruch. Mehr Wasserdampf in der Stratosphäre. Zusätzlicher Treibhauseffekt. Temperaturanstieg. Dieser Gedankengang ist nicht schwer nachzuvollziehen. Er wird nur deshalb als schwierig empfunden, weil er der gängigen Darstellung widerspricht.

War Hunga Tonga der einzige Faktor? Nein. El Niño trug dazu bei. Die Wärmeabgabe des Ozeans trug dazu bei. Auch die Hintergrund-Erwärmung seit der Kleinen Eiszeit spielt eine Rolle. Aber eine rekordverdächtige Einleitung von vulkanischem Wasserdampf, gefolgt von einem rekordverdächtigen Temperaturanstieg, ist keine Fußnote. Es ist ein zentraler Bestandteil. Diese Tatsache wurde der Öffentlichkeit vorenthalten.

Der Ausbruch befeuchtete die Stratosphäre in einem bisher nie beobachteten Ausmaß. Untersuchungen ergaben, dass die Auswirkungen auf Ozon und Temperatur voraussichtlich um 2023–2024 ihren Höhepunkt erreichen würden (da es einige Zeit dauerte, bis sich die Wolke weltweit in der Stratosphäre ausbreitete), und das passt zeitlich perfekt zu dem beobachteten Temperaturanstieg.

Doch als es 2023–2024 warm wurde, machte die Klimamaschinerie sofort eine einzige Sache dafür verantwortlich. Nicht den Vulkan. Nicht El Niño. Nicht die Ozeanzyklen. Nicht die Veränderungen in der Bewölkung. Nicht die Sonnenaktivität. Nur dich, dein Auto, deinen Energieverbrauch, deine Ernährung, deinen Flug, deinen Bauernhof, deine Freiheit.

Mit Blick auf die Zukunft ist die nächste Bewährungsprobe, was passiert, wenn das Hunga-Tonga-Signal nachlässt.

Bislang verläuft auch das wie erwartet. Der überschüssige Wasserdampf baut sich langsam ab. Ein Artikel aus diesem Jahr 2026 in „Nature Communications Earth and Environment“ schätzte eine Halbwertszeit von etwa drei Jahren und legte nahe, dass der zusätzliche stratosphärische Wasserdampf möglicherweise erst um 2030 wieder auf das Niveau vor Hunga zurückkehren wird.

Die Nachwirkungen halten also noch an, doch mit dem Rückgang des Wasserdampfgehalts in der oberen Atmosphäre (erste Grafik) geht ein entsprechender Rückgang der globalen Temperaturen einher (zweite Grafik).

Sobald dieser vorübergehende Treibhauseffekt nachlässt, wird das zugrunde liegende System wieder zum Vorschein kommen. Und sollte die Sonnenaktivität ihren allgemeinen, über mehrere Jahrzehnte andauernden Rückgang fortsetzen – wie es viele Beobachter des Sonnenzyklus‘ nach dem aktuellen Zyklus-Höhepunkt erwarten –, könnte sich der kühlende Einfluss wieder bemerkbar machen.

Der Anstieg von 2023–2024 wurde wahrscheinlich völlig falsch interpretiert. Die etablierte Wissenschaft behandelte ihn als Beweis für eine sich beschleunigende vom Menschen verursachte Erwärmung. Stattdessen trat ein El Niño auf, während die Stratosphäre noch mit einer beispiellosen Menge an Wasserdampf aus dem größten Unterwasserausbruch belastet war, der jemals von modernen Instrumenten aufgezeichnet worden war.

Man beachte, dass tatsächlich ein Abkühlungstrend im Gange war, bevor der Einfluss von Hunga Tonga zum Tragen kam:

Hat uns der Vulkan ironischerweise ein paar weitere Jahre Zeit verschafft, um uns vorzubereiten?

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-shot-hits-eastern-china-us-faces?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Fehlgeleitete „die Welt reparieren“-Klima-Wohltätigkeit

Cornwall Alliance

Die Familie Bronfman baute die Seagram Company zu einem überaus erfolgreichen kanadischen Immobilien-, Getränke- und Unterhaltungskonzern aus. Nach dem Verkauf von Seagram an Vivendi im Jahr 2000 verstärkte sie ihr Engagement für Birthright Israel und andere jüdische Wohltätigkeitsorganisationen.

Wie sein Vater ist Stephen Bronfman seit langem in der Politik der Liberalen Partei Kanadas aktiv. Vor kurzem gründete er den Jewish Climate Trust, veröffentlichte den „Jewish Guide to Climate Philanthropy“ und erläuterte, warum er glaubt, dass „Klimaschutz die nächste große Verantwortung der Juden ist“.

Er ist der Ansicht, dass der Klimawandel die „entscheidende Herausforderung unserer Generation“ und die „nächste große Verantwortung der Juden“ sei, und stellt seinen Leitfaden als Zusammenfassung der „Klimarisiken“ dar, denen die Menschheit und der Planet ausgesetzt sind – sowie als „klaren, strategischen Fahrplan“, der Spendern dabei helfen soll zu entscheiden, wie sie zur Beendigung der „Krise“ beitragen können.

Bronfman möchte „das, was wir als wertvoll bezeichnen“, mit „der Art und Weise, wie wir Ressourcen einsetzen“, in Einklang bringen. Leider wird es nicht nur um die Ressourcen seiner Familie und die anderer Spender gehen, die er gewinnt. Millionen anderer Kanadier und Milliarden von Menschen weltweit könnten gezwungen sein, die Kosten in Höhe von Billionen Dollar sowie den Verlust persönlicher Freiheiten und des Lebensstandards zu tragen, die jedes Streben nach „Netto-Null“-Emissionen von Kohlendioxid und Treibhausgasen unweigerlich mit sich bringen wird.

Mein Interesse am Klimawandel begann während meines Geologiestudiums an der Universität, als ich mich mit Plattentektonik und pleistozänen Gletschern befasste. Es verstärkte sich mit dem Erdgipfel der Vereinten Nationen 1992 und den darauf folgenden Bemühungen, moderne Klima- und Wetterveränderungen auf menschliche Ursachen zurückzuführen, insbesondere auf die Nutzung fossiler Brennstoffe und landwirtschaftliche Praxis.

Eine Kalksteinplatte auf meinem Schreibtisch stammt aus der Niagara-Formation und erinnert an das Silur vor 430 Millionen Jahren, als Korallenriffe das Gebiet bedeckten, das später zu meiner Heimat in Wisconsin wurde. Die Rillen auf ihrer Oberfläche stammen von den letzten der mehrere Kilometer hohen Gletscher, die zwischen den warmen Zwischeneiszeiten weite Teile Nordamerikas, Europas und Asiens abgeschliffen und zermalmt haben.

Der Gletscher des Pleistozäns entzog den Ozeanen so viel Wasser, dass der Meeresspiegel seit Beginn des Tauwetters vor 12.000 Jahren um 120 m gestiegen ist.

Das waren echte Klimaveränderungen, die weitaus bedeutender waren als die Erwärmung um 1 bis 2 Grad, welche die Erde seit dem Ende der Kleinen Eiszeit um 1850 durchlaufen hat, also zu Beginn des modernen Industriezeitalters.

Dieser Zufall macht es einfacher (aber falsch), lokale, regionale und globale Temperaturanstiege, extreme Wetterereignisse, Dürren und den Anstieg des Meeresspiegels nicht komplexen und mächtigen Naturkräften zuzuschreiben, die im Laufe der Geschichte Klima- und Wetterschwankungen verursacht haben, sondern fossilen Brennstoffen, die nach wie vor 80 % der gesamten Energie in den USA und weltweit sowie 100 % unserer petrochemischen Rohstoffe liefern.

Bronfman und ich teilen den Glauben an grundlegende jüdische Moralprinzipien. Tikkun Olam, das Gebot, die Welt für diese und künftige Generationen zu bewahren, zu schützen und zu heilen. Das Verbot, Lebensmittel, Wasser, Energie und andere Ressourcen zu verschwenden oder Güter oder Lebensräume unnötig zu zerstören, und somit Nachhaltigkeit als Leitprinzip. Der Glaube, dass die Rettung eines einzigen Lebens die Rettung der ganzen Welt bedeutet.

Unsere Verpflichtung, Gutes zu tun, die Wissenschaft voranzubringen, Wissen zu teilen und zum Gedeihen der Menschheit beizutragen. Die These, dass wir nicht verpflichtet sind, diese Aufgabe zu erfüllen, aber auch nicht die Freiheit haben, sie aufzugeben.

Ich stimme jedoch vielen Aussagen nicht zu, die er als Fakten präsentiert – und auch nicht den Strategien, die er als Lösungen für Klima- und Wetterherausforderungen vorschlägt, die weder beispiellos noch katastrophal sind.

Zu viele Wissenschaftler widersprechen seinen „wichtigsten Erkenntnissen“, als dass man von einem „wissenschaftlichen Konsens“ sprechen könnte. Darüber hinaus funktioniert Wissenschaft nur, wenn Hypothesen überprüft und widerlegt werden – nicht durch Konsens. „Wenn es Konsens ist, ist es keine Wissenschaft. Wenn es Wissenschaft ist, ist es kein Konsens.“

Würde Bronfman sich mit Wissenschaftlern und anderen Experten treffen, die regelmäßig aus einer Perspektive des Klimarealismus‚“ online, in Fachzeitschriften und auf Klimakonferenzen sprechen und veröffentlichen, würde er Beweise und Analysen entdecken, die sich stark von dem unterscheiden, was er gewohnt ist zu hören. Um nur einige Beispiele zu nennen:

Der „menschliche Einfluss“ hat die Welt nicht in einem Tempo erwärmt, das „in den letzten 2.000 Jahren beispiellos“ ist. Während der römischen (280 v. Chr. bis 400 n. Chr.) und der mittelalterlichen (950–1350) Warmzeit war es wärmer als heute. Die Kleine Eiszeit (1350–1850) brachte Gletscher, Ernteausfälle und Hungersnöte nach Europa und in andere Regionen.

Die Temperaturen nach der Kleinen Eiszeit steigen derzeit nur minimal, was auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, und werden in erster Linie durch solare und andere natürliche Kräfte verursacht, darunter Tiefseevulkane und hydrothermale Quellen, die das Meerwasser erwärmen.

Weder Hurrikane noch Tornados nehmen an Häufigkeit oder Intensität zu. Der Meeresspiegel steigt nur um 20 bis 23 Zentimeter pro Jahrhundert, auch wenn dies durch Landabsenkungen größer erscheinen mag.

Das „Ziel“ des Pariser Klimaabkommens, die Erwärmung nach der Kleinen Eiszeit bzw. seit Beginn des Industriezeitalters auf 2,0 Grad Celsius zu begrenzen, ist willkürlich und unerreichbar. Natürliche Kräfte werden weiterhin dominieren. Entwicklungsländer werden noch jahrzehntelang Öl, Gas und Kohle nutzen, um ihre Bevölkerung aus Elend, Krankheit und vorzeitigem Tod zu befreien, weil Wind- und Solarenergie die moderne Zivilisation nicht versorgen können.

Das sind eine Milliarde gerettete Menschenleben, nicht nur eines.

Zudem stoßen China und Indien mittlerweile weit mehr Kohlendioxid aus als Kanada, die Vereinigten Staaten, Israel und Europa zusammen. Selbst wenn diese vier Länder eine „Netto-Null“-Bilanz zwischen Emissionen und Absorption erreichen würden – mit verheerenden Folgen für ihre Wirtschaft, Arbeitsplätze und ihren Lebensstandard –, würde dies global keinen Unterschied machen.

Zudem tragen steigende CO₂-Werte aus Kraftwerken, Fabriken, Öfen und Fahrzeugen dazu bei, dass Getreide und andere Pflanzen schneller, besser und mit weniger Wasser wachsen, wodurch trockene Gebiete grün werden. In Kombination mit modernen landwirtschaftlichen Verfahren führen sie in vielen Ländern zu Rekorderträgen.

Erdöl, Erdgas und Kohle sind nach wie vor unverzichtbar für die weltweite Energie- und Stromversorgung. Sie bilden die Grundlage für Kraftstoffe und Düngemittel in der Landwirtschaft, um die Ernährungssicherheit zu verbessern; für stabilere Häuser und Frühwarnsysteme vor Wetterereignissen und anderen Gefahren; sowie für lebensrettende Kleidung und Wärme bei eisiger Kälte. Die Zahl der weltweiten Todesfälle aufgrund von Kälte ist seit 1900 drastisch gesunken; aber immer noch fordert Kälte 20-mal mehr Todesopfer als Hitze, und Klimaanlagen reduzieren die Zahl der hitzebedingten Todesfälle erheblich.

Die größte Bedrohung für die Artenvielfalt ist nicht der Klimawandel, sondern Wind- und Solarenergie sowie der beispiellose Umfang des Bergbaus, der für den Bau dieser Anlagen sowie von Pufferbatterien und Kraftwerken erforderlich ist. Das Mammoth-Solarprojekt in Indiana wird fast 50 km² Ackerland und Lebensraum für Wildtiere mit Solarmodulen bedecken, und das SunZia-Windprojekt in New Mexico wird sich über 2400 km² Wüsten- und Berglebensraum erstrecken (das entspricht der Hälfte von Delaware).

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Windrad-Rotorblätter töten unzählige Adler, Falken, andere Vögel und Fledermäuse. Welche Zahlen die Befürworter von Wind- und Solarenergie auch immer über erzeugte Megawatt oder die von diesen Anlagen versorgten Haushalte vorlegen mögen – sie müssen um 60 bis 75 % reduziert werden, um den Anteil des Jahres zu ermitteln, in dem tatsächlich Strom erzeugt wird.

Deshalb muss jedes MW durch Kohle- oder Gasgeneratoren gedoppelt werden … oder durch netzgebundene Batterien, welche die unangenehme Angewohnheit haben, zu tobenden chemischen Infernos zu werden, die fast unmöglich zu löschen sind. Wind- und Solarenergie sind schlichtweg nicht sauber, erneuerbar, nachhaltig oder erschwinglich.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Waldbrände sind das Ergebnis grober Misswirtschaft, insbesondere dadurch, dass Bäume und Gestrüpp ungehindert wachsen gelassen und abgestorbene Bäume nicht entfernt werden – die damit reif für den nächsten Blitzschlag, einen unachtsamen Camper oder einen Brandstifter sind –, und nicht auf den Klimawandel zurückzuführen.

Wir müssen den hippokratischen Eid auf unsere Klima- und Energiepolitik anwenden. Zuallererst: Füge keinen Schaden zu.

Stelle die richtige Diagnose und verschreibe das richtige Mittel. Setze keine schädlichen Lösungen für übertriebene Probleme um, an die wir uns viel leichter anpassen können als unsere technologisch weit weniger fortgeschrittenen Vorfahren.

Link: https://cornwallalliance.org/misguided-repair-the-world-climate-philanthropy/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




William Happer: „Eine vollständige Abschaffung aller Wiederkäuer würde die Temperatur um lediglich 0,05 °C senken.“

Clintel Foundation
Auf der jüngsten Heartland-Konferenz sprach William Happer (emeritierter Professor für Physik an der Princeton University) über Kühe, das von ihnen produzierte Methan und dessen Auswirkungen auf das Klima. Seinen vollständigen Vortrag können Sie unten ansehen. Nach einer Einleitung beginnt sein Vortrag bei Minute 03:10.

Happer reflektiert über einen kürzlichen Besuch in Neuseeland, einem Land, das stark von der Landwirtschaft abhängt, insbesondere von der Viehzucht wie Rindern und Schafen. Er erklärt, dass die Landwirte dort aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Klimawandels zunehmendem politischem Druck ausgesetzt sind, die Methan-Emissionen von Wiederkäuern zu reduzieren. Happers zentrales Ziel ist es, die Vorstellung in Frage zu stellen, dass Methan-Emissionen aus der Viehzucht einen nennenswerten Einfluss auf die globalen Temperaturen haben, und zu argumentieren, dass politische Maßnahmen fehlgeleitet sind, die auf diese Emissionen abzielen.

Er räumt zunächst ein, dass Rinder im Rahmen ihres Verdauungsprozesses tatsächlich Methan produzieren. Methan wird freigesetzt, wenn Mikroorganismen im Pansen Zellulose abbauen, wodurch Wiederkäuer Energie aus pflanzlichem Material gewinnen können, das Menschen nicht verdauen können. Dieser Prozess ist biologisch unvermeidbar und sogar vorteilhaft für die Ernährung der Tiere. Happer argumentiert jedoch, dass Methan zwar ein Treibhausgas, seine Gesamtwirkung auf das Klima jedoch äußerst gering ist.

Unmessbar

Um dies zu veranschaulichen, legt er quantitative Schätzungen vor. Neuseelands politisches Ziel, die Methan-Emissionen innerhalb eines Jahrzehnts um 14 % zu senken, würde nach seinen Berechnungen zu einer fast nicht messbaren Senkung der globalen Temperaturen führen – in der Größenordnung von 0,0001 °C. Anhand dieses Beispiels stellt er die Begründung für solche Maßnahmen in Frage und weist darauf hin, dass der Effekt so gering ist, dass er die den Landwirten auferlegten wirtschaftlichen und sozialen Kosten nicht rechtfertigen kann.

Anschließend dehnt er dieses Argument auf ein extremes hypothetisches Szenario aus: die weltweite Ausrottung aller Wiederkäuer. Selbst in diesem drastischen Fall, so behauptet er, würde die globale Temperatur nur um etwa 0,05 °C sinken. Diese Zahl wird als zentrale Erkenntnis des Vortrags präsentiert. Happer betont, dass eine solche Temperaturänderung praktisch nicht messbar und daher in der Praxis unbedeutend sei. Daraus schließt er, dass die Bedenken hinsichtlich der Methan-Emissionen aus der Viehzucht übertrieben sind und nicht auf einer nennenswerten Auswirkung auf das Klima beruhen.

Bisons

Um den Kontext zu verdeutlichen, geht Happer auf die historische Präsenz großer Populationen wildlebender Wiederkäuer ein, wie beispielsweise der Bisons in Nordamerika, die wahrscheinlich genauso viel oder sogar mehr Methan ausstießen als das heutige Nutztier. Dies deutet darauf hin, dass Methan-Emissionen von Wiederkäuern kein neues Phänomen und seit Jahrtausenden Teil des natürlichen Systems der Erde sind.

Der Vortrag enthält auch eine warnende historische Analogie: die Bewegung der Xhosa zur Tötung von Rindern in Südafrika Mitte des 19. Jahrhunderts. Ein prophetischer Glaube führte zur Massenschlachtung von Rindern, was Hungersnot und den Zusammenbruch der Gesellschaft zur Folge hatte. Happer nutzt diese Geschichte, um vor dem zu warnen, was er als irrationale, ideologisch motivierte Politik gegen Nutztiere in der heutigen Zeit ansieht.

Treibhaus

Ein wesentlicher Teil des Vortrags widmet sich der Physik der Treibhausgase. Happer erläutert den Treibhauseffekt in allgemeinen Zügen und weist darauf hin, dass Gase wie Wasserdampf, Kohlendioxid und Methan Infrarotstrahlung absorbieren und wieder abgeben, wodurch sich die Erde erwärmt. Er betont jedoch, dass das Ausmaß dieses Effekts begrenzt ist. Unter Heranziehung der Strahlungstransporttheorie argumentiert er, dass steigende Konzentrationen von Treibhausgasen aufgrund von Sättigungseffekten zu abnehmenden Erwärmungseffekten führen.

Er veranschaulicht dies anhand des Konzepts der Infrarot-Absorptionsspektren und zeigt, dass eine Verdopplung der Kohlendioxidkonzentrationen nur zu einer Veränderung der ausgehenden Strahlung um etwa 1 % führt. Aufgrund des Stefan-Boltzmann-Gesetzes, das die Temperatur mit dem Strahlungsfluss in Beziehung setzt, führt selbst diese geringe Veränderung nur zu einem bescheidenen Temperaturanstieg. Methan ist zwar pro Molekül wirksamer als CO₂, kommt jedoch in noch viel geringeren Konzentrationen vor, sodass sein Gesamtbeitrag relativ gering ist.

Rückkopplungen

Happer stellt zudem die Vorstellung von starken positiven Rückkopplungen im Klimasystem in Frage, wie sie beispielsweise bei Wasserdampf oder Wolken auftreten. Er argumentiert, dass die meisten natürlichen Systeme von negativen Rückkopplungen dominiert werden, welche die Stabilität fördern, und dass das Klima der Erde über Milliarden von Jahren hinweg stabil geblieben ist. Daher hält er Behauptungen über eine außer Kontrolle geratene Erwärmung oder „Kipppunkte“ für unglaubwürdig.

Im letzten Teil des Vortrags verlagert Happer den Fokus auf die Landwirtschaft und die Rolle von Kohlendioxid beim Pflanzenwachstum. Er argumentiert, dass erhöhte CO2-Konzentrationen für Nutzpflanzen vorteilhaft sind, da sie die Wassernutzungseffizienz verbessern und die Photorespiration verringern – einen Prozess, der in Pflanzen Energie verschwendet. Infolgedessen tragen höhere CO2-Konzentrationen zu einer gesteigerten landwirtschaftlichen Produktivität und zur „Begrünung“ der Erde bei, insbesondere in Trockengebieten.

Zusammenfassend stellt Happer die aktuellen Bedenken bezüglich Methan und Klimawandel als Teil einer umfassenderen „allgemeinen Täuschung“ dar. Er hält daran fest, dass die wissenschaftlichen Beweise die Vorstellung eines durch Treibhausgase, insbesondere Methan aus der Viehzucht, verursachten Klimanotstands nicht stützen. Seine zentrale Behauptung lautet, dass selbst die vollständige Ausmerzung aller Wiederkäuer die globalen Temperaturen nur um etwa 0,05 °C senken würde – ein so geringer Effekt, dass er die Rechtfertigung für aggressive Klimaschutzmaßnahmen in Frage stellt, die auf die Landwirtschaft abzielen.

Link: https://clintel.org/complete-elimination-of-all-ruminants-would-reduce-temperature-by-only-0-05c/

Übersetzt von Christian Freuer




Klima: Wir befinden uns nicht einmal ansatzweise in der Nähe eines Kipp-Punktes

Ralph Alexander

Eine kürzlich erschienene Studie schürt die Befürchtung, das Erdklima befinde sich auf einem „Treibhauskurs“ – einem Pfad, auf dem sich selbst verstärkende Rückkopplungen das Klimasystem über einen Punkt ohne Wiederkehr hinaus treiben, eine irreversible Katastrophe, jenseits derer der Planet unerträglich heiß werden würde. Ein genauer Blick auf die Beweislage zeigt jedoch, dass diese Behauptung absurd ist, da es keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass wir uns derzeit auch nur annähernd einem solchen Kipppunkt nähern.

Dies ist keine neue Form von Panikmache. Tatsächlich veröffentlichte der Hauptautor der Studie vor über sechs Jahren eine weitere Studie mit dem Titel „World Scientists’ Warning of a Climate Emergency“ (Warnung der Wissenschaftler der Welt vor einem Klimanotstand), die vielleicht den Beginn der jüngsten Besessenheit von der irrigen Vorstellung einer durch die globale Erwärmung verursachten Klimakrise markiert. Und eine neue NGO (Nichtregierungsorganisation) namens Global Tipping Points hat in den Jahren 2023 und 2025 Angst schürende Berichte über Kipppunkte veröffentlicht.

Extremwetter

Dass wir uns einem Wendepunkt nähern, so betont die neue Studie, zeige sich an einer angenommenen Zunahme extremer Wetterereignisse, die laut der Studie „häufiger, intensiver und kostspieliger“ würden. Die Beobachtungsdaten zeigen jedoch, dass die meisten Formen extremer Wetterereignisse weder häufiger noch intensiver werden, wie ich an dieser Stelle bereits mehrfach dargelegt habe (siehe Kategorie „Wetterextreme“). Die steigenden Kosten von Naturkatastrophen sind lediglich eine Folge des Bevölkerungswachstums und des ständig steigenden Wertes von Immobilien, die von Gefahren bedroht sind.

Der Bericht der NGO aus dem Jahr 2025 enthält die folgende Zusammenfassung der vermeintlichen, durch die globale Erwärmung verstärkten Kipppunkte, denen unsere Erde gegenübersteht. Die vertikalen Balken stellen den Bereich der erwarteten Temperaturanstiege dar, die verschiedene Kipppunkte auslösen würden. Die im Bericht behauptete Nähe der Kipppunkte zeigt sich darin, dass die Untergrenzen aller Balken im aktuellen Erwärmungsbereich liegen.

Dennoch lässt sich leicht nachweisen, dass keiner dieser Kipppunkte unmittelbar bevorsteht– ebenso wenig wie einige andere, die in dem Bericht genannt werden. Ich werde hier nur auf drei davon eingehen: Korallenriffe, Eisschilde und die AMOC (Atlantische Meridionale Umwälzströmung).

Korallenriffe

Der obigen Abbildung zufolge hat das Absterben der Korallenriffe in den niedrigen Breitengraden bereits begonnen, mit einem geschätzten Kipppunkt von 1,2 Grad Celsius über den vorindustriellen Temperaturen. Diese kurzsichtige Behauptung, die wahrscheinlich auf vorübergehenden Verlusten der globalen Korallenbedeckung während der jüngsten Phase erhöhter Meerestemperaturen beruht, ist irrational.

Der australische Physiker und führende Korallenriff-Experte Professor Peter Ridd hat in einem Bericht aus dem Jahr 2023 dargelegt, dass die meisten aufgrund höherer Temperaturen ausbleichenden Korallen nicht absterben, sondern sich innerhalb eines Jahrzehnts oder weniger rasch erholen können. Dies wird durch Studien zum australischen Great Barrier Reef belegt, das über die zuverlässigsten Langzeitaufzeichnungen zur großflächigen Korallenbedeckung verfügt. Trotz vier vermeintlich katastrophaler Bleicheereignisse in den sechs Jahren vor 2022 erreichte die Korallenbedeckung des Riffs im Jahr 2024 einen Rekordwert, wie in der Abbildung unten links dargestellt:

Die Abbildung rechts zeigt die geschätzte weltweite durchschnittliche Bedeckung durch Steinkorallen (durchgezogene Linie) und die damit verbundene Unsicherheit (schraffierte Bereiche) seit Ende der 1970er Jahre. Ridd weist darauf hin, dass Daten vor Ende der 1990er Jahre aufgrund der geringen Stichprobengröße kaum aussagekräftig sind; die Daten seitdem lassen jedoch insgesamt nur geringe Schwankungen erkennen – und schon gar nichts, was auf einen bevorstehenden oder bereits überschrittenen Wendepunkt hindeuten würde.

Antarktis

Was den möglichen Zusammenbruch des westantarktischen Eisschildes angeht, gibt es ebenfalls keine Anzeichen dafür, dass ein solches katastrophales Ereignis unmittelbar bevorsteht. Wie ich bereits in einem Beitrag aus dem Jahr 2025 dargelegt habe, wächst der antarktische Eisschild insgesamt und schmilzt zum ersten Mal seit Jahrzehnten nicht mehr. Dies wird in der folgenden Abbildung veranschaulicht, welche die Veränderungen der Masse des antarktischen Eisschildes von April 2002 bis Dezember 2023 in Milliarden Tonnen zeigt:

AMOC

Schließlich habe ich in einem kürzlich erschienenen Blogbeitrag auch die äußerst unwahrscheinliche Verlangsamung – geschweige denn den Zusammenbruch – der AMOC thematisiert. Alle Behauptungen über ein bevorstehendes Unheil stützen sich auf Klimamodelle, die in der Vergangenheit generell nur wenig treffsichere Vorhersagen geliefert haben. Zwar stützen einige Modelle tatsächlich die Annahme einer geschwächten AMOC, doch ist eine solche selektive Auswahl höchst unwissenschaftlich, und viele der ignorierten Modelle simulieren tatsächlich eine verstärkte AMOC.

Die folgende Abbildung aus der neuen Studie stellt die globale Durchschnittstemperatur der vergangenen Jahrtausende grafisch dar, ergänzt durch Zukunftsprognosen auf der Grundlage sogenannter SSPs (Shared Socioeconomic Pathways), die von Szenarien mit niedrigen bis zu solchen mit hohen Emissionen reichen. Wie der Klimaautor Roger Pielke Jr. bereits mehrfach betont hat (siehe zum Beispiel hier), sind Szenarien mit hohen Emissionen wie SSP5-8.5 unrealistisch extrem. Realistischere Szenarien wie SSP1-2.6 oder sogar SSP2-4.5 werden in naher Zukunft nur zu einer moderaten Erwärmung führen, ohne dass die Wahrscheinlichkeit besteht, dass dadurch Kipppunkte ausgelöst werden.

This article was published first on Science under Attack on 27 April 2026.

Ralph B. Alexander

Ralph B. Alexander, ein Wissenschaftsautor, der die Wissenschaft über politische Korrektheit stellt, ist Verfasser mehrerer aktueller Berichte über Wetterextreme und die globale Erwärmung; außerdem ist er Autor der Bücher „Science Under Attack: The Age of Unreason“ und „Global Warming False Alarm“. Als promovierter Physiker der Universität Oxford hat er zahlreiche wissenschaftliche Forschungsarbeiten und Berichte zu komplexen technischen Themen verfasst. Dr. Alexander war als Forscher an Laboren in Europa und Australien tätig, war Professor an der Wayne State University in Detroit, Mitbegründer eines Materialunternehmens und Marktanalyst für umweltfreundliche Materialien bei einer kleinen Beratungsfirma. Er wuchs in Perth in Westaustralien auf und lebt derzeit in Kalifornien.

Link: https://clintel.org/we-are-nowhere-near-a-climate-tipping-point/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




IPCC-Schwierigkeiten: Das Jüngste aus Bangkok

Robert Bradley Jr., MasterResource

„Dies ist der fünfte gescheiterte Versuch in Folge … Das UNEP warnt davor, dass der IPCC-Treuhandfonds bereits vor Fertigstellung des AR7 zur Neige gehen könnte. Was wir derzeit beobachten, ist … ein schleichender Zerfall jener Institution, die Klimawissenschaft in politische Verantwortlichkeit umsetzt – und das gerade in einer Zeit, in der die Wissenschaft am dringendsten gebraucht wird.“ – Jozef Pecho, IPCC-Klimaforscher (unten)

Im IPCC-Lager gibt es Probleme: Der nächste (siebte) Sachstandsbericht, der Ende 2029 (COP 34) erscheinen soll, liegt hinter dem Zeitplan zurück, und die Aussichten sind ungewiss – [1] Ein weiterer Rückschlag für das große Unterfangen, das Klima durch Anti-CO₂-Maßnahmen zu kontrollieren.

Der Klimamodellierer Jozef Pecho, der sich selbst mit dem Slogan „Hochwasser vorhersagen, Leben schützen“ bewirbt, ist besorgt, dass der Forschungs- und Veröffentlichungsprozess des IPCC in Schwierigkeiten steckt. „Als Klimawissenschaftler, dessen Arbeit von den IPCC-Berichten abhängt“, berichtete er, „fällt es mir schwer, mit anzusehen, was in Bangkok geschieht.“ Er bezieht sich dabei auf die gerade zu Ende gegangene 64. Sitzung des IPCC (IPCC-64) in Bangkok, Thailand (24.–27. März 2026).

Pecho fährt fort:

Zum fünften Mal in Folge konnten sich die Mitgliedsländer nicht auf einen Zeitplan für die Veröffentlichung des Siebten Sachstandsberichts (AR7) einigen. Der IPCC-Vorsitzende Jim Skea bezeichnete die 64. Sitzung als „frustrierend und enttäuschend“ mit „minimalen Ergebnissen“. Die Berichterstattung von Carbon Brief ist unverzichtbare Lektüre.

Die Uneinigkeit wird als verfahrenstechnisch dargestellt. Das ist sie jedoch nicht. Die meisten Länder wollen, dass der AR7 rechtzeitig zur zweiten globalen Bestandsaufnahme auf der COP33 fertiggestellt ist – genau das, wofür der IPCC geschaffen wurde: maßgebliche wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Entscheidungsprozesse einzubringen. Eine Koalition aus Saudi-Arabien, Russland, China, Indien und Kenia will den Zeitplan nach hinten verschieben. Die praktische Auswirkung ist die gleiche, als würde man eine medizinische Diagnose bis nach der Operation aufschieben: Die wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen zwar vor, können aber die Entscheidung nicht mehr beeinflussen.

Und weiter:

Dies ist der fünfte gescheiterte Versuch in Folge. Saudi-Arabien hat zudem die Erfassung der Namen der Delegierten in den offiziellen Sitzungsprotokollen blockiert. Drei frühere Sitzungsberichte sind aufgrund von Streitigkeiten über die Transparenz nach wie vor nicht genehmigt. Das UNEP [Umweltprogramm der Vereinten Nationen] warnt davor, dass der IPCC-Treuhandfonds bereits vor Fertigstellung des AR7 erschöpft sein könnte.

Was wir hier beobachten, ist kein Streit um den Zeitplan. Es ist eine schleichende Aushöhlung der Institution, die Klimawissenschaft in politische Rechenschaftspflicht umsetzt – und das geschieht genau in dem Moment, in dem die Wissenschaft am dringendsten gebraucht wird.

Pecho abschließend:

Bei meiner Arbeit zu den Auswirkungen des Klimawandels in Europa stütze ich mich jede Woche auf die Kapitel des AR6. Der Gedanke, dass der AR7 erst erscheinen könnte, nachdem die politischen Entscheidungen getroffen wurden, zu denen er eigentlich als Grundlage dienen sollte, ist keine abstrakte Überlegung. Es ist ein direkter Angriff auf den Wert der Arbeit, die mein gesamtes Fachgebiet leistet.

Die nächste IPCC-Sitzung findet im Oktober 2026 in Addis Abeba statt. Es ist noch Zeit. Aber so zu tun, als sei dies normal, ist Teil des Problems.

Kommentar

Der Versuch, den wissenschaftlichen Konsens politischer Propaganda aufzuzwingen, gerät nun in große Schwierigkeiten. Der Climategate“-Skandal im Jahr 2009 lüftete den Vorhang und enthüllte, wie Wissenschaftler aus dem IPCC-Inneren betrogen, um „der Sache“ (ein Begriff von Michael Mann) zu dienen. Die fundierte Wissenschaft in dem umfangreichen Bericht geht einfach unter, während die politisierte Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger so alarmistisch ist wie sie nur sein kann. Der gesamte IPCC-Prozess, der 1988 begann und 1990 mit dem ersten Sachstandsbericht veröffentlicht worden war, war nie darauf ausgerichtet, Kohlendioxid (CO₂) und andere vom Menschen verursachte Treibhausgase als unschuldig zu entlasten.

Die Kommentare zu Pechos Beitrag waren vernichtend. „Alles deutet auf einen endgültigen Zusammenbruch des Kartenhauses hin. Ein für alle Mal, würde ich sagen“, meinte einer. „Es ist erstaunlich, dass dieser Betrug so lange gedauert hat“, sagte ein anderer. Und:

Jozef, ich stimme deiner Aussage fast voll und ganz zu: „Als Klimawissenschaftler, dessen Arbeit von den IPCC-Berichten abhängt, fällt es mir schwer, mit anzusehen, was in Bangkok geschieht.“ Die vom IPCC verwendete Klimawissenschaft und die Modelle sowie deren apokalyptische CO₂-/Treibhausgas-Prognosen sind lächerlich.

Ein anderer kritisierte das Basisszenario RCP8.5, welches

… so weit von der Realität entfernt war, dass die Leute einfach aufhörten, darüber zu sprechen, und weitermachten, weil es peinlich war. In der echten Wissenschaft hätte man das Modell überprüft, die Gründe für sein Versagen ermittelt und es ernst genommen, während man es verbesserte. Stattdessen wurde es stillschweigend verworfen, und die nächste Version mit den alarmierendsten und katastrophalsten Vorhersagen rückt in den Vordergrund. Die Menschen erkennen, dass dies keine Wissenschaft ist und nie war, sondern Propaganda, die sich als Wissenschaft tarnt, um von der vermeintlichen Autorität zu profitieren. Deshalb schenken ihr immer weniger Menschen Beachtung.

Ich fügte hinzu: „Es ist an der Zeit, diese Farce zu beenden und sich dafür zu entschuldigen, dass man versucht hat, einen ‚Konsens‘ für das zu erzwingen, was Michael ‚Climategate‘ Mann als ‚die Sache‘ bezeichnet hat.“

Aber wann werden die Deep Ecologists und die Autoritären in ihren Köpfen endlich etwas Demut gegenüber Klimamodellen und Klimakontrolle zeigen? Die Verbraucher und Steuerzahler respektieren? Freiheit über einen grenzenlosen Etatismus stellen?

[1] Der Weltklimarat (IPCC) hat grünes Licht für die nächste Analysephase gegeben: „… der IPCC wird die drei Beiträge der Arbeitsgruppen zum Siebten Sachstandsbericht erstellen, nämlich den Bericht der Arbeitsgruppe I über die physikalischen Grundlagen, den Bericht der Arbeitsgruppe II über Auswirkungen, Anpassung und Anfälligkeit sowie den Bericht der Arbeitsgruppe III über die Eindämmung des Klimawandels.“

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/04/28/ipcc-troubles-the-latest-from-bangkok/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Auch in diesem Beitrag wird der m. E. wichtigste Faktor nicht erwähnt, nämlich die Rolle der Medien.