Seien wir stolz, dass wir etwas Besonderes sind.

Guus Berkhout

[Hervorhebungen in diesem Beitrag vom Übersetzer]

Die Niederlande haben sich zu einem wohlhabenden Land entwickelt, weil sie in vielen Bereichen hervorragende Leistungen erbringen. Diese Spitzenleistung beruht auf einer gut ausgebildeten Bevölkerung, als da wären die Fachleute in unserem öffentlichen Nahverkehr, die für ihre Pünktlichkeit und ihren Komfort weithin gelobt werden. Ich erwähne auch die Ingenieure in unserem Energiesektor, die rund um die Uhr für bezahlbare, zuverlässige und saubere Energie sorgen. Und vor allem unsere Landwirtschaft, die weltweit als Musterbeispiel dafür gilt, wie man intensive Landwirtschaft auf immer nachhaltigere Weise betreiben kann. Ich könnte noch viele weitere Beispiele anführen. Die Niederlande sind ein Land, auf das man stolz sein kann. Wie konnte es in so kurzer Zeit so schief gehen?

Bei allem Respekt, unser Land wird schon seit vielen Jahren von Ministern regiert, die keine Ahnung mehr von ihrem Ressort haben. Aufgrund ihrer Naivität und Unwissenheit sind sie eine Beute für militante Gruppen und gerissene Lobbyisten. In der Folge werden unsinnige Regeln und Gesetze erlassen, die völlig am Ziel vorbeigehen. Anstatt Probleme zu lösen, werden sie geschaffen. Wie US-Präsident Ronald Reagan einmal sagte: „Die Regierung ist nicht die Lösung für unsere Probleme, die Regierung ist das Problem.“

Wir sehen, wie sich die Krisen häufen. Schritt für Schritt wird jeder soziale Bereich ein Opfer der administrativen Ignoranz von Den Haag. Sie will, dass alles, was wir aufgebaut haben, in kurzer Zeit zerstört wird, am besten vor 2030.

Infolgedessen lautet die Devise im öffentlichen Sektor von heute: „Wir dürfen nicht denken, wir benutzen nur Protokolle und haken Listen ab“. Und diese von oben verordneten Protokolle stammen zunehmend von fanatischen Alarmisten und bigotten Ökologen. Was für ein deprimierendes Arbeitsumfeld! Das Ergebnis ist, dass sich die Menschen am Arbeitsplatz zunehmend wie abgestumpfte Roboter fühlen, die keine Perspektive mehr haben und sich schließlich krankschreiben lassen. Genau das geschieht jetzt..

Die Niederlande sind ein kleines, überfülltes Land. Der Platz ist knapp bemessen. Wir brauchen Platz für Wohnungen, Büros und Fabriken, für Schienen und Autobahnen, für Landwirtschaft und Gartenbau, für Stadtparks und Naturschutzgebiete, usw. Dies erfordert eine nachhaltige Maximierung der landwirtschaftlichen Erträge pro km². Dieser wissensintensive Prozess ist die Grundlage für kluge Entscheidungen.

Sehen Sie sich die Hochwasserkrise des letzten Jahres an (Limburg, Ardennen, Eiffel). Das war kein Klimaproblem, sondern das Ergebnis von administrativer Inkompetenz. Forstwirtschaft, neue Kanäle, Asphalt und immer mehr Solarfarmen sind die wahren Ursachen. Das Wasser konnte nicht in den Boden gelangen, und der daraus resultierende Abfluss verursachte superschnelle Wasserströme. Das Wasser und die Trümmer verursachten enorme Schäden. Der Brüsseler Plan zur weiteren Abholzung wird die Lage nur noch verschlimmern.

Sehen Sie sich auch die Energiekrise an. Daran ist nicht nur der Ukraine-Krieg schuld, sondern auch die Inkompetenz der Regierung, die Investitionen in fossile Brennstoffe untersagt hat. Unsere Pensionsfonds zuerst! Ein weises niederländisches Sprichwort sagt: „Wirf nie alte Schuhe weg, bevor du neue gekauft hast“. Windturbinen und Sonnenkollektoren sind nicht nur teure und unberechenbare Energielieferanten, sondern sie benötigen auch viel Platz. Sie können unsere derzeitige Energieinfrastruktur („unsere alten Schuhe“) nicht ersetzen. Die Einführung von Wasserstoff macht diesen Zirkus noch unsinniger.

Jetzt erleben wir die unsinnige Stickstoffkrise. Wenn die Landwirte nicht mehr mit hohen Erträgen glänzen dürfen, dann braucht man mehr Land für den gleichen Ertrag. Aber wir haben nicht mehr Land. Schauen Sie sich die niederländische Karte an, um zu sehen, was diese Regierung mit all den Natura-2000-Gebieten (Wildnis) machen will. Es ist schwer zu glauben, dass dies eine ernsthafte Politik sein soll. Die armen Bauern, die armen Niederlande! Warum muss unsere innovative Landwirtschaft einer künstlichen Natur auf künstlichen, armen Böden weichen (‚Museumsnatur‘)?  Wussten Sie, dass, wenn man der Natur ihren Lauf lässt, arme Böden automatisch zu Wald werden (spontane Waldbildung) und der Boden sich automatisch anreichert (natürliche Düngung)? Wir wollen mehr Bäume, nicht wahr?

[Kursiv im Original]

Noch einmal: unsere Landwirte sind erfinderisch und wollen zu einer weiteren Harmonie zwischen intensiver Landwirtschaft und Natur beitragen. Aber mit Direktoren, die sich auskennen.

Die unrealistische nationale Vorgabe zur Kohlendioxid-Reduktion (50% Reduktion bis 2030) und der ebenso unrealistische Stickstoff-Grenzwert (0,9 gr/ha pro Betrieb) sind unverhältnismäßig. Für ein Land mit vielen Einwohnern pro Hektar müssen andere Zahlen gelten als für ein Land mit wenigen Einwohnern pro Hektar. Vergleichen Sie die Bevölkerungsdichten der Niederlande und Dänemarks: 504/km2 gegenüber 137/km²!

Die gewählten politischen Ziele haben also weder etwas mit der Realität noch mit objektiver Wissenschaft zu tun. Die Krisen um CO2 und NH3 (Ammoniakdünger) wurden von Klima- und Stickstofffanatikern fabriziert, die mit ihren rabenschwarzen Szenarien den Bürokraten in Den Haag und Brüssel die vollständige Kontrolle überlassen haben. Aber diese naiven Fanatiker erkennen nicht, wie wichtig CO2 und NH3 in der Natur sind. Ist CO2 nicht der Rohstoff für alles Leben auf der Erde und ist NH3 nicht unverzichtbar, um auch in Zukunft genügend Nahrung zu haben? Sind CO2 und NH3 nicht ein Segen für die Menschheit?

Was kommt als Nächstes? Die Wende zu einer neuen Ära für unser Land muss mit der völlig außer Kontrolle geratenen Einwanderung beginnen. Dieses Thema hat absolut oberste Priorität. Wenn wir das nicht als erstes in Angriff nehmen, wischen wir mit offenem Wasserhahn. 1990 hatte unser Land 15 Millionen Einwohner, jetzt sind es fast 18 Millionen (etwa + 100.000 pro Jahr). Das ist fast ausschließlich auf die Zuwanderung zurückzuführen. Mehr Menschen fordern mehr physischen Lebensraum (und alles, was damit zusammenhängt) und mehr Gesundheitsversorgung, Bildung, Energie, Straßen, Strafverfolgung, usw., usw.

Wenn wir so viele Menschen aus Problemländern in unser Land holen, die nicht zum Erhalt unserer Grundversorgung beitragen können (oder wollen), diese aber immer stärker in Anspruch nehmen, dann bricht das ganze System zusammen, weil immer weniger Menschen für immer mehr Menschen sorgen müssen. Und genau das erleben wir jetzt. Wussten Sie, dass die Gewinne von Menschenhändlern auf 20-30 Milliarden pro Jahr geschätzt werden? Die Menschenhändler suggerieren den Migranten, dass sie in unserem Land eine großzügige Unterstützung und eine kostenlose Unterkunft erhalten. Warum subventioniert unser Land weiterhin den Menschenhandel? Warum sagen unsere Botschaften in den Auswanderungsländern nicht die Wahrheit? Unser Land ist überbevölkert!

Kurzum: Immer mehr Einwanderer drängen in unseren Lebensraum, verdrängen unsere Landwirtschaft und damit die Natur. Und immer mehr Einwanderer, die Asyl suchen, beantragen Sozialleistungen, ohne einen Beitrag zu unserer Wirtschaft oder zu den staatlichen Leistungen zu leisten. Warum weigert sich diese Regierung, zuzuhören?

Wenn die Stimme des Volkes keinen Einfluss mehr auf Regierung und Parlament hat, scheitert die Demokratie. Wir brauchen ein Sanierungskabinett mit einem eingespielten Team von Wirtschaftsministern, die ihr Ressort kennen und nicht zum Spielball von Fanatikern, kommerziellen Forschungsagenturen und gerissenen Lobbyisten werden, die sich von großen staatlichen Subventionen ernähren.

Es hat sich herausgestellt, dass es hervorragende Verwalter gibt, die für eine begrenzte Zeit an den Binnenhof (Sitz des Parlaments in Den Haag) kommen und den Niedergang der Niederlande umkehren wollen. Und sie haben ein kohärentes Sanierungsprogramm, damit unser einzigartiges Land an der Nordsee unseren stolzen Unternehmern, Landwirten und Berufsgruppen zurückgegeben werden kann. Je früher, desto besser!

This is a personal essay written by Guus Berkhout. It was published in a shortened version in De Telegraaf on July 6. Professor Guus Berkhout is a retired professor of geophysics from the Technical University of Delft and a co-founder of CLINTEL.

Translated from the original Dutch by Andy May, with the help of the translation feature in Microsoft Word.

Link: https://clintel.org/be-proud-that-we-excel/

Übersetzt aus dem Englischen von Christian Freuer für das EIKE

 




Neue Studie dokumentiert 30 Jahre gescheiterte Klimapolitik der EU …

… während die Energiekrise zu Unruhen führt

Global Warming Policy Forum GWPF

London 11. Juli:Während der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Frans Timmermans, eine dringende Rückkehr zu fossilen Brennstoffen fordert, um zivile Unruhen und wirtschaftliche Verwerfungen abzuwenden, veröffentlicht die Global Warming Policy Foundation einen neuen Bericht, der dokumentiert, wie 30 Jahre verfehlter Klimapolitik die schlimmste Energiekosten- und Sicherheitskrise in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst haben.

Der Bericht ist die umfassendste Bewertung der Energie- und Klimapolitik der Europäischen Union von 1990 bis zum heutigen Tag. Er zeigt, dass die sehr hohen Kosten für die forcierte Nutzung thermodynamisch inkompetenter erneuerbarer Energien gleichzeitig zu einem dramatischen Rückgang des EU-Energieverbrauchs infolge von Preisrationierungen geführt haben, die EU aber auch von einem einzigen hochwertigen Brennstoff, nämlich Erdgas, abhängig gemacht haben.

Dieser tödliche Cocktail bedroht nun sowohl die wirtschaftliche als auch die gesellschaftliche Stabilität, wie selbst Herr Timmermans und die führenden EU-Politiker zu erkennen beginnen.

Unter dem Titel „Europe’s Green Experiment: A costly failure in unilateral climate policy“ (Ein kostspieliges Scheitern der einseitigen Klimapolitik) wurde die Studie von Dr. John Constable, GWPF-Direktor für Energie, erstellt und steht hier zum Download bereit (PDF).

Die Studie zeigt, dass der Energieverbrauch der EU bis 2005 einen Aufwärtstrend aufwies, nun aber gegenüber dem Höchststand von 2006 um über 10 % gesunken ist und nun wieder auf dem Niveau der 1990er Jahre liegt. UK ist sogar noch stärker betroffen: Der Verbrauch ist gegenüber seinem Höchststand in den frühen 2000er Jahren um etwa 30 % gesunken und liegt nun auf einem Niveau, das zuletzt in den 1950er Jahren erreicht worden war.

Dr. Constable argumentiert, dass dieser Einbruch des Verbrauchs ein äußerst besorgniserregendes Zeichen für eine zugrunde liegende Fehlentwicklung in der Realwirtschaft ist und nicht durch Energieeffizienzmaßnahmen erklärt werden kann.

Vielmehr ist der sinkende Verbrauch die direkte Folge der extrem hohen klimapolitischen Kosten für die Einführung der thermodynamisch unterlegenen erneuerbaren Energieerzeugung.

* Das Emissionshandelssystem beispielsweise hat die Verbraucher im Zeitraum 2013 bis 2021 rund 78 Milliarden Euro gekostet und belastet sie weiterhin mit etwa 17 Milliarden Euro pro Jahr.

* Die Subventionen für erneuerbare Energien haben die Verbraucher in der EU-27 im Zeitraum 2008 bis 2021 rund 770 Milliarden Euro gekostet und belasten die Rechnungen weiterhin mit etwa 69 Milliarden Euro pro Jahr.

* Eine weitere Analyse zeigt, dass die Produktivität der Stromerzeugung zusammengebrochen ist: Der Systemauslastungsfaktor ist von angemessenen 56 % im Jahr 1990 auf beunruhigend ineffiziente und teure 37 % im Jahr 2020 gesunken.

* Die EU-eigenen Daten zeigen, dass die Energiepreise durchweg über dem Durchschnitt der G20-Staaten außerhalb der EU liegen, wobei die Strompreise für Haushalte beispielsweise um 80 % und die für die Industrie um 30 % höher sind, ein Unterschied, der weitgehend auf die Politik zurückzuführen ist. Ähnliche Effekte sind sowohl bei den Erdgas- als auch bei den Treibstoffpreisen zu beobachten.

Trotz dieser kostspieligen Unterstützung für erneuerbare Energien haben die EU-Mitgliedstaaten nur einen marginalen Anteil am Weltmarkt für die Herstellung erneuerbarer Energien gewonnen, der jetzt von Asien und insbesondere von China beherrscht wird, wo die Herstellungskosten – was eine bittere Ironie ist – niedriger sind, weil die Energieversorgung in dieser Region hauptsächlich aus kostengünstigen fossilen Brennstoffen stammt.

Dr. Constable sagte:

„Die Energie- und Klimapolitik der EU seit 1990 war für die Mitgliedstaaten ein einziges Desaster. Hohe Preise und ein dramatisch sinkender Energieverbrauch deuten auf einen gesellschaftlichen und realwirtschaftlichen Verfall hin.

Eine Korrektur der Politik ist unausweichlich, aber die Behebung der Schäden wird teuer sein, und selbst die vorsichtigsten Wege führen zu einer Senkung des Lebensstandards. Dies den europäischen Völkern zu erklären, wird die größte politische Herausforderung der nächsten fünfzig Jahre sein“.

Steve Baker, MP [Abgeordneter im Parlament], sagte:

„Der Bericht von Dr. Constable ist äußerst ernüchternd. Es ist ein echter Skandal, dass bewusste politische Entscheidungen uns in diese Energiekrise geführt haben. Eine Krise, die eindeutig vorhergesehen, vorhergesagt und ausgerufen wurde, und dennoch ist sie eingetreten.

Wir steuern auf eine politische Katastrophe zu. Wir brauchen ein höheres Maß an Integrität und Realismus und das Eingeständnis, dass das, was wir bisher gemacht haben, nicht funktioniert hat. Ein neuer Ansatz in der Energiepolitik ist dringend erforderlich.“

Link: https://www.thegwpf.org/publications/europes-green-experiment/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Rebellen der Causa Korallenriff – Teil 1

Jennifer Marohasy

Alle behaupten, dass ihnen das Great Barrier Reef am Herzen liegt, aber nur sehr wenige nehmen sich die Zeit, es tatsächlich zu besuchen. Die Berichte über die massive Korallenbleiche im vergangenen Sommer stammen größtenteils aus Luftaufnahmen, die mit Flugzeugen und Hubschraubern in 150 Metern Höhe geflogen wurden. Ich habe wiederholt darauf hingewiesen, dass man aus dieser Entfernung nicht viel sehen kann.

Das Institute of Public Affairs hat ein neues Programm aufgelegt, bei dem es darum geht, junge Menschen dazu zu bringen, das Great Barrier Reef zu sehen – nicht aus dem Flugzeug, sondern im und unter Wasser.  Das Programm beginnt nächste Woche, und ich freue mich schon sehr darauf, einer der Führer zu sein.

Die Expedition beginnt in Cairns mit einem Besuch des Moore Reefs. Dann fahren wir die Küste hinunter – mit dem Bus, nicht mit dem Boot, und besuchen unterwegs einige Farmen – und landen schließlich in Townsville. Von dort aus geht es in Richtung Süden nach Ayr und weiter zum Stanley Reef.

Das Stanley Reef wurde bereits im März, auch vom Klimarat, als eines der am schlimmsten ausgebleichten Riffe bezeichnet – zusammen mit dem John Brewer Reef wurde es als Zentrum einer noch nie dagewesenen Massenkorallenbleiche bezeichnet.

Die Great Barrier Reef Marine Park Authority (GBRMPA) „Reef Snapshot: Reef Snapshot: Summer 2021-22“ wurde das Stanley Reef als von einer extremen Korallenbleiche betroffen bezeichnet, bei der im März 2022 mehr als 90 Prozent der Korallen an diesem Riff ausgebleicht waren.

Das Stanley-Riff (in der Mitte meines rosa Lassos) wurde als stark ausgebleicht eingestuft. Diese Einstufung basiert auf einer Luftaufnahme, die von GBRMPA und AIMS durchgeführt wurde, sowie auf einer Untersuchung im Wasser, die Selina Ward und Harriet Spark mit Unterstützung des Klimarats im März 2022 durchgeführt haben.

Nächste Woche werde ich das Stanley-Riff mit einer gewissen Beklemmung besuchen.

Werden die Korallen, die bei den beiden Untersuchungen als ausgebleicht identifiziert wurden, nun tot sein?

Werden die gebleichten Korallen jetzt mit dunkelgrünen Algen bedeckt sein?

Wenn uns etwas wirklich am Herzen liegt, sollten wir alles darüber wissen wollen. Wir sollten darauf vorbereitet sein, aufzutauchen, wenn die Dinge gut laufen, wenn sie sich zum Schlechten wenden, und auch, wenn die Korallen am meisten leiden – oder sogar tot sind.

Es könnte sein, dass sich alle Korallen erholt haben.

Aber wir werden es nicht wissen, wenn wir sie nicht besuchen. Um wirklich zu wissen, wie es um die Gesundheit der Korallen bestellt ist, müssen wir ins Wasser und unter Wasser gehen. Genau das werden wir nächste Woche tun. Wir werden nicht rüberfliegen. Wir werden im Wasser sein – wenn das Wetter es zulässt.

Sie können dieses Abenteuer in den kommenden Wochen auf der Facebook und Instagram-Seite der Reef Rebels verfolgen.

Der verstorbene Rob McCullough war ein Rebell, der sich dafür einsetzte, das Great Barrier Reef zu besuchen, anstatt nur eine Meinung aus dem Sessel zu haben.

Ich werde mich an den verstorbenen Rob McCullough erinnern.

Was auch immer geschah, als Skipper sorgte er immer dafür, dass wir sicher waren. Rob war auch insofern ein Rebell, als er sich über die gängige Meinung hinwegsetzte, dass das gesamte Great Barrier Reef aufgrund des Klimawandels dem Untergang geweiht sei. Er interessierte sich für die Beweise und den Zustand der einzelnen Riffe, die, wie er erklärte, verschiedene Stadien zwischen Tod und Verjüngung durchliefen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/07/11/rebels-to-the-coral-reef-cause-part-1/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Bemerkung des Übersetzers: Es ist eigenartig, dass DER Experte für das Barriere Reef schlechthin Dr. Peter Ridd in diesem Beitrag nicht erwähnt wird.

 




Wer den Eindruck erweckt, dass staatliche Stellen mit der Bewältigung der Lage (im Flutgebiet Ahrtal) komplett überfordert gewesen seien, ist ein Fall für den Verfassungsschutz

Helmut Kuntz

Der Untersuchungsausschuss über die Versäumnisse während der Flutkatastrophe im Ahrtal brachte immer extremere Fälle von Staatsversagen an die Öffentlichkeit [1] [2] [3]. Zur „Belohnung“ wurde eine der hauptverantwortlichen Totalversagerinnen befördert, für den Rest blieb es zumindest folgenlos. Allerdings musste die Beförderte dann auf externen Druck doch noch zurücktreten. Es war zu erwarten, dass sich unsere elitär-abgehobene Politikerkaste solche Einmischung nicht mehr bieten lassen will und Maßnahmen unternimmt – gegen jene, welche Rücktritte fordern.
Der jüngst veröffentlichte Verfassungsschutzbericht 2021 zeigt, wie sich das unsere Politikkaste vorstellt.

Merkels Strategie geht auf

Setze bewusst damit überforderte Personen in hohe Ämter und mache deren Ergebnisse damit lenkbar. Diese Strategie von Frau Merkel – welche in der Ampel recht konsequent weitergeführt wird –zeigt beginnend mit den ungeahndeten Rechtsverstößen von Frau Merkel, dem Klimaurteil und nun mit dem Verfassungsschutzbericht 2021 ihre Früchte.

Verfassungsschutzbericht 2021

Mit diesem Bericht setzen die Protagonisten, Ministerin Faeser und der von Frau Merkel als Nachfolger für den ihr zu widersprechen gewagt habenden Herrn Maßen eingesetzten Herrn Haldenwang, den Start in einen Überwachungsstaat.

[4] Am 7. Juni hat Bundesinnenministerin Nancy Faeser den Verfassungsschutzbericht 2021 vorgestellt. Der hat es in sich. Die Neueinführung eines „Phänomenbereichs verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ wurde zwar schon relativ breit in den Medien erwähnt, aber meines Erachtens wurde die Bedeutung dieses neuen Feindbilds, das ausdrücklich Kritik am politischen Personal und bestimmten politischen Entscheidungen mit Verfassungsfeindschaft gleichsetzt, noch nicht hinreichend herausgearbeitet.
Liest man sich einmal durch, wer und was da jetzt als „verfassungsschutzrelevant“ angesehen wird, dann muss man eine Abkehr von liberalen Werten und eine schamlose Anknüpfung an die übelsten Traditionen der Verfolgung Oppositioneller und auch einfach Unzufriedener in zwei deutschen Diktaturen konstatieren. Der neue Phänomenbereich wirft seinen Beobachtungsobjekten verschwörungstheoretisches Denken vor und benutzt es gerade selbst, um aus Opposition innerhalb der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ein Feindbild außerhalb ihr zu konstruieren und damit die Grundlage der Verfolgung von Falschdenkern zu schaffen.

Thematisieren der politischen Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels ist nun ein Fall für den Verfassungsschutz

Mit dem im Bericht neu definierten Phänomenbereich „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ wurde die Grundlage geschaffen, bereits Kritik an politischen Entscheidungen unter Beobachtung zu stellen, so dass zur Vervollständigung nur noch Straftatbestände festgelegt werden müssen. Es geht so weit, dass der Bürger auch „das Vertrauen in die … Medien“ nicht „untergraben“ darf.

Konkret wird das geradezu extreme Staatsversagen bei der letzten Flut im Ahrtal zum Anlass genommen, nicht das Versagen, sondern Personen, welche „den Eindruck erwecken, staatliche Stellen wären mit der Bewältigung der Lage komplett überfordert gewesen“, unter Beobachtung zu stellen. Dass Kritik am Kampf gegen das sich ständig ändernde Klima nun ebenfalls ein verfassungsschutzrelevanter Beobachtungsfall geworden ist, war eine logische Abrundung.

Verfassungsschutzbericht 2021:
S 112: … Diese Form der Delegitimierung erfolgt meist nicht durch eine unmittelbare Infragestellung der Demokratie als solche, sondern über eine ständige Agitation gegen und Verächtlichmachung von demokratisch legitimierten Repräsentantinnen und Repräsentanten sowie Institutionen des Staates und ihrer Entscheidungen
S 119 – 120: Die Angehörigen des Phänomenbereichs versuchen, das Vertrauen in die parlamentarische Demokratie, in staatliche Institutionen sowie in Wissenschaft und Medien zu untergraben.
… Als Beispiel hierfür kann das Vorgehen einzelner bereits extremistisch in Erscheinung getretener Personen im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz genannt werden.
… Andererseits erweckte man aktiv den Eindruck, dass staatliche Stellen bewusst nur unzureichend an der Verbesserung der Versorgungslage arbeiten würden beziehungsweise mit der Bewältigung der Lage komplett überfordert gewesen seien …
… „dass über die Corona-Pandemie hinaus auch künftig andere gesellschaftliche Krisensituationen von Angehörigen des Phänomenbereichs dazu genutzt werden, um staatliche Stellen und politisch Verantwortliche herabzusetzen. Hier ist beispielsweise eine verstärkte Thematisierung der politischen Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels durch Akteure des Phänomenbereichs in Betracht zu ziehen. Hierdurch wird einem Verlust des Vertrauens der Bevölkerung in die Funktionsfähigkeit des demokratischen Staates Vorschub geleistet.

Mehr darüber mit ausführlichen Kommentaren sollte man bei [4] Achgut, 22.06.2022: Sind Sie ein Regierungsleugner?
nachlesen.

Wer nun meint, anstelle sich mit solchen Problemen herumzuschlagen, gehe er lieber spazieren, muss sich von unserem Bundes-Grüßonkel der gerne mal sein unbotmäßiges Volk zurechtweist, sagen lassen, dass Spazierengehen seine Unschuld verloren hat.
Wer meint, dann geht man eben wandern, dem weiß „Die ZEIT“ zu berichten, [5]Für manche Neonazis gibt es nichts Schöneres, als gemeinsam wandern zu gehen. Doch mit Liebe zur Natur hat das wenig zu tun: Dahinter steckt ein bizarrer Ahnenkult.

Erlaubt ist wohl nur noch, beim erlauchten Erscheinen unfehlbarer und damit nicht kritisierbarer Vorsitzenden stramm stehend zu applaudieren (wie es inzwischen auf Parteitagen mit Vorgabe Zählen der Applausminuten gehandhabt wird) und mit einem Tesla heimzufahren.

Quellen

[1] FLUTKATASTROPHE VERSCHLAFEN Ministerin Anne Spiegel war während der Flut vor allem um ihr Image besorgt

[2] Spiegel, 27.11.2021: Kachelmann im Flut-Untersuchungsausschuss Alle Informationen waren da

[3] EIKE 30.07.2021: Einschläge des Klimawandels oder eher eklatantes Staats- und Behördenversagen?

[4] Achgut, 22.06.2022: Sind Sie ein Regierungsleugner?

 




Schwache Sonnenaktivität

Cap Allon

Vorbemerkung des Übersetzers: Schaut man regelmäßig auf die Website von spaceweather.com, sieht man derzeit eine anscheinend sehr aktive Sonne, aktiver jedenfalls als während der Zykluspause. In diesem Beitrag wird dies in den Zusammenhang mit vergangenen und historischen Zyklen gestellt, und siehe da – der Zyklus 25 kommt ebenfalls ziemlich schwach daher, wie von verschiedenen Seiten bereits vorhergesagt. – Ende Vorbemerkung

Der Sonnenzyklus 25 schreitet wie erwartet voran. Nach einem etwas heftigeren Anstieg in den letzten Monaten liegt die Aktivität immer noch auf dem Niveau des historisch schwachen Zyklus‘ 24, was durch den starken Rückgang im letzten Monat begünstigt wurde.

Die Sonnenfleckenzahlen, ein wichtiges Barometer für die Sonnenaktivität, wurden für Juni 2022 ermittelt.

Wie unlängst vermutet, ist die Leistung etwas zurückgegangen, wie das folgende aktualisierte SILSO-Diagramm zeigt:

Die Sonnenaktivität zeigt im Juni 2022 eine starke Abnahme

Der „schwungvolle“ Beginn des Sonnenzyklus 25 verleitete einige zu der Annahme, dass der Zyklus viel stärker sein wird als sein Vorgänger; aber „nicht so voreilig“, warnte Dr. Ron Turner, Analyst am Forschungsinstitut ANSER in Virginia, im Februar.

Dr. Turner, der sich seit vielen Jahren mit Sonnenzyklen befasst, erinnerte sich an einen wichtigen Aspekt des vorherigen Zyklus (SC24): Er hatte schnell zugenommen, ähnlich wie der jetzige Zyklus 25, war dann aber früh „abgewürgt“ worden und wurde zum schwächsten Zyklus seit mehr als einem Jahrhundert.

„Ich habe die Sonnenfleckenzahlen aus den ersten Jahren von SC24 genommen und sie mit denen von SC25 überlagert“, erklärt Turner, „sie stimmen fast perfekt überein“.

Man beachte die nächste Grafik unten. Sie zeigt, wie sehr sich SC25 (grüne Linie) und SC24 (rosa Linie) ähneln. Beachten Sie auch, wie schwach SC25 im Vergleich zu den anderen jüngsten Zyklen (21, 22 und 23) ist:

Das nächste Diagramm vergleicht SC25 mit den historisch schwachen Zyklen 12, 13, 14 und 16 (1878 bis 1933 – das Hundertjährige Minimum).

Es ist deutlich zu sehen, dass SC25 auch schwächer ist als diese Zyklen (beachten Sie, dass der „Dip“ im Juni noch nicht eingezeichnet ist, wie auch im obigen Diagramm).

[Anfang Juli liegt die Aktivität wieder auf dem Niveau vor dem „Dip“. A. d. Übers.]

Der 25. Solarzyklus verläuft innerhalb der erwarteten Parameter – es ist ein weiterer historisch schwacher Zyklus.

Ich habe immer behauptet, dass wir erst im Solarzyklus 26 mit der Aussicht auf ein echtes Großes Solares Minimum konfrontiert werden, da die kumulativen Auswirkungen der jahrzehntelangen geringen Aktivität (seit 2008) in Kombination mit dem „Nichtauftreten“ von SC26 die Erde in die nächste Zyklus-Phase einer gravierenden GLOBALEN ABKÜHLUNG treiben werden.

Link: https://electroverse.net/earths-temperature-saw-a-sharp-drop-in-june-as-did-solar-activity/, 2. Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE