Die Regenmacher vom Deutschen Wetterdienst oder, wie Temperaturen auf raffinierte Weise warm gemacht werden. Teil 2

Teil 2: Nicht der menschengemachte Klimawandel, sondern, die menschengemachte Klimamanipulation

Raimund Leistenschneider, Josef Kowatsch

Genauso fleißig, wie bei der im Teil 1 gezeigten Hinzunahme neuer Messstandorte, ist der DWD mit dem Löschen ganzer Messstandorte, die oft mehr als 50 Jahre erfolgreich in seinem Messnetz vorhanden waren (Abb.13) und einen kontinuierlichen Temperaturvergleich von Heute zu Früher, zumindest, was die Standorte an sich betrifft, ermöglicht.

Abb.13, Quelle R. Leistenschneider, nach Daten des DWD, zeigt alle vom DWD, nach dessen eigenen Angaben, bis 2022 (Stand 08/2022) stillgelegten Messstandorte, aufgeschlüsselt nach Dekaden. Die aktuelle Dekade zeigt bis 08/2022 bereits 90 Stilllegungen. Hochgerechnet auf das Jahrzehnt, sind dies, bei gleichbleibender Stilllegungsfreude des DWD = 550 Messstandorte.

Ist schon sehr auffällig, dass der DWD mit Beginn der Klimaaktivtäten weltweit in dem IPCC (1990 = First Assessment Report) damit beginnt, sein bisheriges Meessnetz stillzulegen und durch neue Standorte zu ersetzen.

Halten wir fest:

Bis 1990 wurden in 100 Jahren (!) etwa soviele Standorte stillgelegt, wie in den 1990-Jahren. Also in lediglich 10 Jahren.

Aber dann legt der DWD so richtig los. In den 2000´rn wurde vom DWD sage und schreibe mehr als sein halbes Messnetz stillgelegt und dann in den letzten 20 Jahren durch neue Standorte tlw. ersetzt. 2.168 Messstandorte wurden vom DWD im 1. Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts stillgelegt. Darunter 1.350 Standorte mit mehr als 50 Jahren kontinuierlicher Messungen. Sogar 154 Messstandorte mit mehr als 100 Jahren von Messungen. Ob diese Stillegungsorgie etwas mit dem „Erscheinen“ von Prof. Adrian beim DWD zu tun hat? Zumindest auffällig: Just zu dem Zeitpunkt, in dem er den Vorstandsvorsitz der Forschung und Entwicklung beim DWD übernahm (dorthin von extern wechselte), beginnt die Standortstilllegungsorgie beim DWD-Messnetz. Allein dadurch hat sich der DWD aller Vergleichsmöglichkeiten der Temperaturen von Heute zu Früher beraubt, da sein Messnetz heute ein ganz anderes als noch von 1987 ist. Was dann daraus entsteht, zeigen eindrucksvoll die Abbildungen 2 – 4 im Teil 1. Seine ausgewiesenen Temperaturen (Steigungen, also die Temperaturzunahme) stimmen mit nichts mehr überein und „schießen förmlich durch die Decke“.

Werte Herren vom DWD, so erklären Sie doch bitte unseren Lesern, was Sie dazu veranlasst hat, ab Beginn des Klimarummels so viele Ihrer Messstandorte zu schließen und durch neue zu ersetzen! Aber vermutlich wollte man beim DWD nur seine Alten los werden und durch Jüngere ersetzen. Was Mann eigentlich verstehen sollte.

Wie sehr die Autoren mit ihrer Beweisführung, dass der DWD seine Temperaturen „warm“ macht, also damit „etwas“ nicht stimmen kann, richtig ist, zeigt eindrucksvoll folgende wissenschaftliche Untersuchung mit dem Namen: „Urban night lighting observations challenge interpretation of land surface temperature observations“.

Mit den neuen Stationen verringert sich die durchschnittliche Höhenlage über NN: Sie werden im Vergleich immer tiefer platziert.

Doch mit den bisher geschilderte Temperaturmanipulationen des DWD immer noch nicht genug. Auf raffinierte Weise setzt der DWD seit Beginn des Klimarummels ab 1990, seine neu in sein Messnetz hinzugenommenen Stationen (Standorte) immer tiefer, so dass die physikalischen Gesetze der barometrischen Höhenformel bei seiner Mittelwertbildung der Deutschlandtemperaturen zum Tragen kommen (Abb.14).

Abb.14, Quelle: R. Leistenschneider, nach Daten des DWD, zeigt die Stationshöhe im Durchschnitt von den neu aufgenommenen Messstandorte des DWD in dessen Messnetz. Also jeweils die mittlere Höhe aller Stationen einer Dekade, im Vergleich, vor den Aktivitäten des IPCC.

Der in Abb.14 genannte obere Wert des vertikalen Temperaturgradienten von 0,979 K/100m gilt streng genommen nur für trockene Luft, die kein gasförmiges Wasser gebunden hat. Folgerichtig wird er daher trockenadiabatischen Temperaturgradient genannt. Die „praktische Bandbreite“ des vertikalenTemperaturgradienten liegt für unsere Breiten bei 0,65 K/100m bis 0,979 K/100m. Begründung:

In der Realität enthält Luft immer zu einem gewissen Grad auch Feuchtigkeit, d.h. es befindet sich gasförmiges Wasser in der Luft (Wasserdampf). Dementsprechend ändert sich auch die spezifische Wärmekapazität cp in der Formel für den Temperaturgradienten. Tatsächlich bleibt der Einfluss der geänderten Wärmekapazität auf den Temperaturgradienten jedoch häufig vernachlässigbar gering, da nur etwa 1 % Wasserdampf in der Luft enthalten ist.

Deutlich größeren Einfluss auf den Temperaturgradienten hat eine mögliche Kondensation des im Luftpaket enthaltenen Wasserdampfes. Mit sinkender Temperatur beim Aufsteigen des Luftpaketes wird es nämlich irgendwann dazu kommen, dass ein Teil des gasförmig gebundenen Wassers kondensiert, d.h. wieder flüssig wird. Dies liegt daran, dass kalte Luft weniger Wasser speichern kann als warme Luft. Beispiel: Bei 20 °C ist in einem Kubikmeter Luft maximal ca. 17 g Wasserdampf enthalten; bei -20 °C hingegen nur rund 1 g.

Die Autoren haben in Ihrer Berechnung daher den mittleren Wert von 0,7 K/100m angesetzt. Wohlwissend, dass der Wert im trockenen und vglw. warmen Sommer 2022 höher und zwar in der Nähe des trockenadiabatischen Temperaturgradienten von 0,979 K/100m, lag. Wir dürfen uns daher auf die Veröffentlichung der vom DWD ermittelten Jahrestemperatur 2022 für Deutschland besonders freuen.

Ermittlung der durchschnittlichen Standorthöhe:

Beispiel: Werden die neuen Stationsstandorte des DWD im 2. Jahrzehnt dieses Jahrhunderts betrachtet, so haben gemittelt, alle 464 neuen Messstandorte, eine Höhe von 295m. Dies ist 60m im Mittel weniger, als alle neuen Messstandorte des DWD im Jahrzehnt vor den Aktivitäten des IPCC und seiner angeblichen menschengemachten Klimaerwärmung.

Anhand der barometrischen Höhenformel, messen die neuen Stationen des DWD im 2.Jahrzehehnt unseres Jahrhundert, „automatisch“ eine um 0,42°C höhere Temperatur, obwohl sich an den Temperaturen in Deutschland selbst, überhaupt nichts geändert hat. Die Autoren nennen so etwas, einen physikalischen Betrug des DWD. Im jetzigen Jahrzehnt sogar eine um 0,81°C höhere Temperatur.

Nun verwundert es nicht mehr, dass in den letzten Jahren immer neue Allzeitrekortwerte im Sommer, bei den Deutschlandtemperaturen, vom DWD gemessen werden. So liegen die in Teil 1 genannten DWD-Rekordstationen in Duisburg-Baerl (ab 01.06.2007 im DWD-Messnetz) oder in Lingen (ab dem 25.09.2008 im DWD-Messnetz) auf 24m Höhe, bzw. auf 22m Höhe!

Auch in Abb.14 ist eine seltsame Korrelation mit Prof. Adrian zu sehen. Just zu dem Zeitpunkt, als er die Präsidentschaft des DWD übernimmt, nimmt der „physikalische Betrug“ an Fahrt auf, um dann just zu dem Zeitpunkt, als er zusätzlich den Vorsitz der WMO übernimmt, erneut an Fahrt zu gewinnen. Hoffentlich liegen die Autoren in Ihrer Annahme hier falsch und so etwas ist nicht eine Empfehlung für die Präsidentschaft in der WMO. Sie erinnern sich, die WMO ist die Organisation, die jüngst verlautbarte: „Acht wärmste Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen“ hier oder hier. Abb.15 ist aus deren Bericht.

Abb.15: Nach Ansicht der WMO zeigt das Chart die Temperaturzunahme der letzten Jahrzehnte. Na, wie die zustande kommt, wissen wir jetzt. Zumindest für Deutschland und den USA (v.g. Bericht des Heartland Instituts). Mit einer menschengemachten Klimaerwärmung, auf Basis sog. THG wie CO₂ hat dies nichts, aber auch rein gar nichts zu tun. Wohl aber mit einer menschengemachten Erwärmung, auf Basis raffinierter Manipulationen am Messnetz und deren Standorte.

Reale Temperaturreihen

Ganz anders als die WMO in Abb.15 die vermeintliche Erwärmungen einzelner Institute veröffentlicht, verhält sich der tatsächliche Temperaturverlauf von Messstationen, fern von WI-Effekten, wie sie z.B. durch das Heartland Institut beschrieben werden. Als Beispiel einer weitgehend WI-freien Messstation, die Wetterstation bei einer Farm in Virginia: Der Dale-Enterprise Weather Station. Fast wärmeinselfrei, weil der Standort selbst bei der Farm in Virginia nicht verändert wurde und weil sich die Farm selbst noch fast unverändert in derselben freien Landschaft findet.

Wir mussten deshalb in die USA „ausweichen“, weil anhand unserer Untersuchungen an allen (!!) DWD-Messstationen (die Ergebnisse der Abb. 13- 14 beinhalten alle DWD-Messstationen, die der DWD nach eigenen Angaben betreibt und jemals betrieben hat!!), in Deutschland keine einzige DWD-Messstation vorhanden ist, die seit Beginn der DWD-Messreihe für Deutschland (140 Jahre) noch unverändert am selben Platz steht und deren weite Umgebung sich durch Menschenhand nicht verändert hat.

Abb. 16, Quelle: Josef Kowatsch. Diese, fast wärmeinselfreie US-Wetterstation, bei einer naturverbliebenen Farm in Virginia, ist die drittälteste im US-Stationssystem. Sie erfasst die Temperaturen noch in Fahrenheit. Interessant ist der Trendlinienverlauf.

Wir wissen, dass ein Beispiel nicht als strategischer Beweis herangeführt werden kann, wie die obige Auswertung des gesamten DWD-Messnetzes, dennoch soll das Beispiel zeigen, dass von einer sog. menschengemachten Klimakrise, auf Basis sog. Treibhausgase (die sollen doch laut Theorie überall in gleicher Art und Weise wirken) nicht die Rede sein kann. Der Mittelwert, zugleich Trendlinie, liegt bei 53,4 F, was 11,9°C entspricht. Siehe hier.

So kann es nicht verwundern, dass die tatsächliche Temperaturentwicklung in Deutschland anders aussieht, als vom DWD dargestellt.

Abb.17 zeigt in rot die Temperaturentwicklung in Deutschland anhand der Daten des DWD von 1891 bis 2021. In grün die mathematische, um die WI-Effekte bereinigte Temperaturentwicklung für Deutschland nach Leistenschneider*4) im gleichen Zeitraum.

Die Temperaturerhöhung in Deutschland beträgt in den letzten gut 100 Jahre lediglich 0,4°C bis 0,7°C, was nach dem Ende der Kleinen Eiszeit (um 1850) und der Erhöhung der Sonnenaktivität zum Ausgang des 20. Jahrhunderts und zu Beginn des 21. Jahrhunderts (der Hauptsonnenzyklus, der im Mittel 207-jährige De Vries-Suess-Zyklus hatte um 2003 sei Maximum, vgl. mit Abb.10 rechts) im Rahmen natürlicher Schwankungen liegt.

*4) Der Autor hat vor 10 Jahren, anhand der Vergleichsbetrachtung der Jahrestemperaturdatenreihe der DWD-Referenzmessstation Hohenpeißenberg zu der Datenreihe der DWD-Deutschlandjahrestemperaturen, auf math. Weise, deren theoretische Überlegungen auf den Strahlungsgesetzen nach Planck und dem Abkühlungsgesetz nach Newton beruhen (ob man so vorgehen darf) und anhand von Steigungsvergleichen beider Messreihen (wo „Sprünge“ zu finden sind), ermittelt, dass die vom DWD herausgegebenen Jahresmittelwerte der Temperatur für Deutschland um +0,9°C bis +1,2°C zu hoch sind.

Der DWD und die Berichterstattung in den Qualitätsmedien, mit Geschichtsparallelen

Soviel zu den Manipulationen des Deutschen Wetterdienstes an seinem Messnetz, um die Deutschlandtemperauren immer wärmer zu machen… Entschuldigung! Der Satz muss natürlich lauten: Soviel zu den Erfolgen des Deutschen Wetterdienstes, sein Messnetz auf die Bedürfnisse der Moderne auszurichten.

Abb.18, Quelle, zeigt die DWD-Führung bei einer ihrer Pressekonferenzen, vor dem Bild der vom DWD propagierten Klimaerwärmung für 2050 und 2100: Immer wärmer und wärmer.

Nun könnte darüber gelacht werden, wäre der ganze Schwindel nicht mit einer gigantischen Geldvernichtung/Umverteilung von „unten“ nach „oben“ verbunden. Für eine vierköpfige deutsche Familie kostet der ganze Schwindel sage und schreibe die Summe von 150.000€, und da sind die Preissteigerungen der aktuellen Energiekrise noch gar nicht berücksichtigt.

Wie sollen nun, angesichts der Manipulationen des DWD an seinem Messnetz, hin zu wärmeren Stationen, die Autoren Abb.18 nennen? Betrüger unter sich? Dies ginge sicherlich deutlich zu weit. Aber vielleicht fällt uns ja noch ein passender Begriff ein.

Für den DWD spricht natürlich, dass Abb.14 „nur“ seine neu hinzugenommenen Messstandorte, also (ohne die Hochrechnung für dieses Jahrzehnt) etwa 1.000 Messstandorte von seinen etwa 2.500 gesamten Messstandorte betrifft. Dennoch, auch für/mit den 1.000 ergibt sich in der Gesamtheit, nach der barometrischen Höhenformel, eine deutliche Temperaturzunahme im Messergebnis, obwohl sich an den Temperaturen in Deutschland überhaupt nichts geändert hat.

Da fällt den Autoren doch gleich ein praktisches Anwendungsbeispiel ein, wie wir die barometrische Höhenformel zum Wohle unseres Landes und seiner Bürger/innen nutzen können.

Alle Politiker in Deutschland, zumindest die überwiegende Mehrzahl, zerbricht sich ihre Köpfe, wie Deutschland das Pariser-Klimaabkommen mit seinem 2°C-Ziel erreichen kann. Daher der Vorschlag der Autoren: Der DWD setzt seine Messstandorte einfach 250m höher und schon wird die Deutschlandtemperatur autom. um etwa 2°C kälter. Und schon hat Deutschland sein Klimaziel erreicht. Und, da die Führungsmannschaft offenbar lauter „Lausereien“, um einen Begriff aus dem Buch des Schriftstellers Ludwig Thoma zu verwenden, bei seinen Messstandorten im Kopf hat, führt die vorgeschlagene Standortverlegung die Führungsmannschaft des DWD durch.

Denn die Führungsmannschaft des DWD ist Eh-da. Dies sind betriebswirtschaftlich also sog. Eh-da-Kosten, wodurch keine zusätzlichen Kosten anfallen und Deutschland sein 2°C-Ziel, ohne weitere Zusatzkosten, erreichen kann und weiter, da die Führungsmannschaft Eh-da ist, merkt/weiß auch niemand, was die so alles tut…. Abb.18 könnte dann, in Anlehnung an Ludwig Thoma: Lausbuben unter sich, betitelt werden. Und die Veröffentlichungen / Verlautbarungen des DWD zum Klimawandel, wie z.B. in Abb.18 zu sehen, sind dann folgerichtig Lausbubengeschichten.

Abb.19, Quelle: ZDF-Mediathek, zeigt die ZDF-Wetterfröschin Katja Horneffer, wie sie am 10. Dezember, anhand der geschilderten DWD-Messdaten, den Zuschauern eine Grafik, ganz im Sinne der Klimalobbyisten, zeigt und die bemerkenden Worte dazu spricht: „Ja, dass waren die wärmsten elf ersten Monate eines Jahres, seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen in Deutschland 1881.“

„Da stelle ma uns mal janz dumm“ und „Ne, ne, wat han mir jelacht“. Doch mal im Ernst: Was ist an Aufklärung von den „nützlichen Idioten“ zu erwarten, die alles ungeprüft nachplappern, so lange dies nur in deren Weltbild passt oder sie selbst an der Klimahype profitieren? Sie selbst nennen sich Journalisten. Lenin*3) nannte sie „nützliche Idioten“.

*3) Übrigens eine gern von Lenin verwendete Begriffsbezeichnung, die er auch für das Auswärtige Amt und die deutsche Oberste Heeresleitung verwendete. Demnach für all jene, die er für seine Zwecke benutzte, ohne, dass jene merkten, nur benutzt zu werden.

So hatte das deutsche Auswärtige Amt bereits 1915 über Mittelsmänner zu Lenin, in seinem Exil in Zürich, Kontakt aufgenommen, da man in ihm eine wertvolle Person sah, das Zarenreich zu destabilisieren und Lenin und seine Bolschewiken (zu deutsch: Mehrheitler, was nicht, wie Boris Pasternak in seinem Literaturweltwerk Doktor Schiwago schreibt, auf einer grandiosen Selbstüberschätzung der Bolschewiken unter Lenin – die Bolschewiken waren bis Mitte 2017 in Russland eine unbedeutende Splitterpartei – beruhte, sondern auf den 2. Parteitag der russischen sozialistischen Arbeiterpartei von 1903 in London zurückgeht, als dort um die zukünftige Richtung und Ausrichtung der Partei gestritten wurde und Lenin sich mit knapper Mehrheit der Stimmen durchsetzen konnte und er daraufhin seinen Flügel als die Bolschewiken bezeichnete), die einzige Oppositionspartei Russlands war, die den Krieg rundum ablehnte.

Als die bürgerliche Revolution im Februar 1917 in Petrograd (St. Petersburg wurde im Sommer 1914 in Petrograd umbenannt) den Zaren zum Rücktritt zwang, – eine Revolution, die nichts mit Lenin zu tun hatte – war Lenin in seinem Schweizer Exil in der Spiegelgasse. Ministerpräsident Kerenski, der nach Absetzung des Zaren, Russland regierte, konnte und wollte den Krieg nicht beenden, denn die westlichen Alliierten gaben ihm zu verstehen, ohne Krieg kein Geld und keine Unterstützung. Die aber brauchte er, denn Russland war nicht nur Kriegsmüde, sondern auch pleite.

Das Auswärtige Amt ermöglichte Lenin, mit Unterstützung der OHL (Oberste Heeresleitung) die Fahrt durch Deutschland, dann über Schweden und Finnland nach Petrograd. Bei seiner Ankunft am Bahnhof der russischen Regierungshauptstadt empfing ihn eine gewaltige Menschenmenge. Nicht, weil sie ihn und geschweige denn, sein Programm kannten, sondern, weil das Gerücht gestreut wurde, die Bolschewiken würden Freibier mitbringen.

Nun ist Freibier kein Begriff, der mit Russland assoziiert wird, sondern mit einem anderen Land – richtig, genau jenem Land – und schon weiß man, wer Lenin seine Anhänger zutrieb und ihn in Russland bekannt machte. Insgesamt unterstützte das Auswärtige Amt (AA) und die OHL Lenin und seine Bolschewiken mit 100 Mio. Reichsmark. Geld, das als Handgeld für Streikende/Demonstranten, die Lenins Plakate hochhielten, verwendete wurde, aber auch für den Aufbau und dem Betrieb der Parteizeitung Prawda oder dem Aufbau der Roten Armee benutzt wurde. Aus Sicht des Kaiserreichs war das Geld gut angelegt, denn das erste Dekret, dass Lenin noch in der Nacht nach der Machtergreifung im Oktober 1917 unterschrieb, war die Beendigung des Krieges und die Aufnahme von Friedensverhandlungen mit dem Kaiserreich, die dann zum Friedensvertrag von Brest-Litowsk (Sitz der OHL) führten. Der später von den Alleierten im Versailler-Vertrag annulliert wurde, in dem neue Staaten entstanden, die dann ab 1922 von Lenin/Stalin tlw. wieder in Russland, unter Waffengewalt, eingegliedert wurden und deren Spannungen bis heute andauern.

Ohne diese 100 Mio. hätte es weder eine Oktoberrevolution, noch eine Sowjetunion gegeben und dennoch bezeichnete Lenin seine Helfer mit „nützlichen Idioten“. Auf die Frage nach seiner Allianz mit dem AA und dem OHL antwortete Lenin: „Wenn die deutschen Kapitalisten so dumm sind, uns nach Russland zu bringen, schaufeln sie damit ihr eigens Grab.“ Obwohl Lenin die Deutschen insgeheim bewunderte und Russland am liebsten zu „einem preußischen Büro“ gemacht hätte, wie er in seinem Buch Staat und Revolution schrieb.

Oder: „Ich werde des Öfteren beschuldigt, in der Revolution, mit Hilde deutschen Geldes gesiegt zu haben. Diese Tatsache habe ich nie geleugnet. Noch tue ich das jetzt“, wie er auf einer Parteikonferenz sagte. Und weiter „Ich will jedoch hinzufügen, dass wir jetzt mit russischen Geld, eine ähnliche Revolution in Deutschland inszenieren werden“. So hat er all jenen, die ihn unterstützten, seine wahren Absichten verschwiegen und sie mit „nützlichen Idioten“ bezeichnet.

Diese, von Lenin angekündigte Revolution, fand von Lenin-treuen Anhängern im Spartakus-Bund im Januar 1919 statt. Doch nicht mit dem von Lenin gewünschten Ergebnis einer „Weltrevolution“, sondern, der Aufstand wurde von der Reichswehr nieder geschlagen und Ludwig Erhard 1. Präsident der Weimarer Republik. Oder davor, der (erfolgreiche) Matrosenaufstand auf dem Schlachtschiff S.M.S. Thüringen vom Oktober 1918, nach russischem Vorbild von 1905 (Matrosenaufstand auf der Potemkin) oder vom Oktober 1917 (Aurora), der ganz Norddeutschland erfasste und zum Sturz des Kaisers mit beitrug.

Zum Gesamtkomplex hatte der Spiegel in den 2000´rn eine lesenswerte Titelgeschichte, mit dem Namen „Die gekaufte Revolution“ verfasst. Doch zurück aus der Geschichte in die Gegenwart: Von der gekauften Revolution, zum gekauften Klimawandel oder, wie dies im Neudeutsch heißt: Zur gekauften Klimakrise, von dem gewaltigen Schwindel in der Presse nichts, aber auch gar nichts geschrieben wird….

Außer, dass Klimaverbrecher/Klimakriminelle, verharmlosend als Klimaaktivisten bezeichnet werden, hier oder hier. Die Liste derer, die Verbrecher, verharmlosend als Aktivisten bezeichnen, ließe sich beliebig fortsetzen!

Abb.20, Quelle, zeigt Klimaverbrecher, sie selbst nennen sich Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ – ein Name, der auf eine Sekte hindeutet – beim Beschädigen unwiederbringlicher Kunstwerke.

Das letzte Mal, dass in Deutschland Hand an Kunstwerke gelegt wurde, war unter dem NS-Terrorsystem. Und genauso sind solche undemokratischen Verbrecher, die einer (schweigenden) Mehrheit ihren Willen aufzwingen will, zu behandeln. Sektierer, deren Religion auf Lug und Betrug aufgebaut ist.

In der Presse sind weiter solche grandiosen Weisheiten zu vernehmen wie „Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt“ oder Dummheiten: „Die Erwärmung der Erde, die wegen der damit verbundenen Zirkulationsänderungen sowohl Hitze- als auch Kälteextreme zur Folge hat, kostete nach dieser Kalkulation allein seit 2019 mehr als 1,6 Millionen Menschen das Leben – 1,3 Millionen durch lange Kälteperioden und mindestens 356.000 wegen der Hitze-Extreme.“ Whow, dass muss wohl ein „nützlicher Oberidiot“ geschrieben haben oder jemand, der sein Geld in sog. grüne Anlagen angelegt hat und nun alles dafür tut, sein Geld zu vermehren: Die gekaufte Klimakrise! Der gekaufte Klimawandel!

Da wird pausenlos Unsinn verzapft, basierend auf manipulierten Daten! Insofern dürfen wir uns auf die nächste Lausbubengeschichte freuen. Diese kommt bestimmt vom DWD und wird von den allseits vorhandenen „nützlichen Idioten“ mannigfach nachgedruckt werden. Gemeint ist die in Kürze anstehende Veröffentlichung der gemittelten Jahrestemperatur für 2022. In Abb.16 wurde sozusagen schon mal die Generalprobe versucht. Da schießt die Temperatur sicherlich „durch die Decke“.

Wie im Artikel nachgewiesen, sind solche Verlautbarungen des DWD lediglich „Potemkinsche Dörfer“. Sie wissen, Fürst Potemkin, der Mitte des 18. Jahrhunderts seiner Zarin Katherina, die auch die Große genannt wird und die 1744 als Handelsware von Anhalt-Zerbst, für den zukünftigen Zaren Peter (nicht zu verwechseln mit Peter dem Großen), nach Moskau in den Kreml kam, der lieber mit seinen Zinnsoldaten Kriegsspiele machte, als sich um sein Land zu kümmern, Dörfer (und damit Besiedlung) vorgaukelte, die in Wirklichkeit gar nicht existierten. Genauso verhält es sich mit den verkündeten Deutschlandtemperaturen und vor allem Temperaturvergleichen des DWD!

Also, bitte dann daran denken: Wir haben derzeit nicht nur Weihnachtszeit, sondern sind auch mitten in der sog. 5. Jahreszeit (Abb.21).

Abb.21, Collage R. Leistenschneider. Passend zur 5. Jahreszeit wird der DWD und die WMO und deren „Fußtruppen“, die nie noch da gewesene gewaltige Jahrestemperatur für das Jahr 2022 veröffentlichen. Wir alle wissen nun, wie diese zustande kommt.

Weniger zum Lachen sind indes die Unsummen an Kosten, die uns dafür auferlegt werden! Jüngstes Beispiel:

„EU einigt sich auf Reform des Emissionshandels und Einrichtung eines Klima-Sozialfonds“ Das EIKE berichtete darüber.

Allein dieses Teilgebiet eines „Klima-Sozialfond“, kostet mindestens 80 Milliarden Euro, hier.

Man muss sich das einmal vorstellen: Da fehlen für Kinder und Schwerkranke die notwendigen Medikamente und in Brüssel werfen Bürokraten, von denen niemand so recht weiß, wofür sie eigentlich „gut“ sind, außer vielleicht als Korruptionsempfänger, wie aktuelles Beispiel in Belgien mit der Vizepräsidentin zeigt, mit vollen Händen unser Geld für Potemkinsche Dörfer hinaus oder besser formuliert, teilen unser Geld von unten nach oben zu den Superreichen um, die durch den Klimaschwindel, wie auch an der Corona-Krise, reicher und immer reicher werden.

Abb.22, Quelle: Josh. Ohne Worte!

Wie lange wollen Gewerkschaften, Kirchen und Verbände diesem unseligen Treiben, dass Millionen von Arbeitsplätzen kostet – „wir spielen mit 6 Millionen Arbeitsplätzen – und weite Teile der Bevölkerung arm, bzw. noch ärmer macht, dieser gewaltigsten Umverteilung von unten nah oben, noch tatenlos zusehen? Einen Klimaschwindel, der auf Lug und Betrug aufgebaut ist. Es darf doch vorausgesetzt werden, dass den Gewerkschaften die Vermehrung ihres Geldvermögens nicht wichtiger ist, als der Erhalt der Arbeitsplätze ihrer Mitglieder! Bei den Kirchen, mit ihrer unrühmlichen Vergangenheit, sind sich die Autoren da nicht so sicher.

In einem sind sich die Autoren indes sicher, dass den wenigsten bekannt ist, dass die DWD-Temperaturreihen von früher und heute, jeweils mit ganz anderen Messstationen erfasst und damit verglichen werden und der v.g. physikalische Betrug des DWD mit der immer niedrigeren Platzierung seiner neuen Messstandorte in Bezug zu NN, bisher völlig unbekannt war.

Wie gesehen, ist von den „nützlichen Idioten“ keine Aufklärung der Bevölkerung zu erwarten. Müssen wir von EIKE, bzw. den Klimarealisten oder den Klimaskeptikern, wie sie von den „nützlichen Idioten“ herablassend betitelt werden, diese Aufklärung derzeit noch alleine übernehmen. Der Bericht ist ein weiterer Bestandteil zu unserem Bestreben dazu.

Raimund Leistenschneider – EIKE

Josef Kowatsch – Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

 




Die Regenmacher vom Deutschen Wetterdienst oder, wie Temperaturen auf raffinierte Weise warm gemacht werden. Teil 1

Raimund Leistenschneider, Josef Kowatsch

Der DWD wechselt seit Beginn der Klimaaktivitäten des IPCC im Jahr 1990 mehr als sein halbes, bisheriges Meßnetz aus (legt fast 3.300 Meßstandorte still) und platziert seine neu in sein Meßnetz aufgenommenen Standorte (ca. 1.000 von derzeit ca. 2.500 Meßstadorten) immer tiefer in Bezug zu NN, wodurch die Gesetze der barometrischen Höhenformel (Temperaturgradient = 0,979 K/100m in gtrockener Luft) zum Tragen kommen: Die Temperaturen steigen in Deutschland mehr und mehr, obwohl sich an den tatsächlichen Temperaturen überhaupt nichts geändert hat.

Teil 1: Eine Bestandsaufnahme

Wie, werden jetzt womöglich einige fragen? Schamanen beim Deutschen Wetterdienst (DWD)? Und in der Tat, scheint dort ein Oberschamane am Werke zu sein. Dazu im Artikel mehr.

*1) Die Autoren weisen ausdrücklich daraufhin, wenn sie vom DWD schreiben, dann meinen sie nicht die vielen dortigen Meteorologen und Wissenschaftler, die jeden Tag akribisch ihrer Tätigkeit nachgehen, um verwertbare Ergebnisse zu liefern, sondern die dortige Führungsmannschaft, die nicht müde wird, sich und damit ihre Behörde und natürlich den Bundesverkehrsminister – der DWD ist eine Behörde im Bundesverkehrsministerium – mit unsoliden und unwissenschaftlichen Aussagen lächerlich zu machen, siehe hier oder hier.

Vergleiche DWD-Meßreihen zu Hadley Center und Mitteleuropa

Wie bekannt und vielfach beschrieben, wurde es seit ca. 1988 in Mitteleuropa wärmer, durch natürliche (Stichwort: Maximum im Hauptsonnenzyklus, dem im Mittel 208-jährigen de Vries/Suess-Zyklus in 2003 – vgl. mit Jahrhundertsommer in 2003) und menschenverursachte Erwärmungen, die als Wärmeinseleffekte (WI) bezeichnet werden (siehe z.B. nachfolgende Untersuchungen des Heartland Instituts). In diesem Artikel wollen wir indes zeigen, dass die menschenverursachte Erwärmung durch zusätzliche Manipulationen bei den Wetterstationen deutlich verstärkt wurden.

In ihrem Artikel „Der gigantische Schwindel des Deutschen Wetterdienstes bei den Deutschlandtemperaturen“ hatten die Autoren, anhand von Steigungsvergleichen, nachgewiesen, dass mit den Deutschlandmitteltemperaturen des DWD etwas nicht stimmen kann (Abb. 2 – 4).

Abb.2, Quelle: M. Baritz, nach Daten des DWD und Hadley Center.

Beim Vergleich der Meßdaten des DWD für Deutschland, mit denen des Hadley Centers für Zentralengland, ergibt sich ein sonderbares Bild:

– Im Zeitraum von 1881 bis 1987 sind beide Steigungen der mittleren Temperatur nahezu identisch.

– Ebenfalls im Zeitraum von 1988 – 2000

– Plötzlich, ab der Jahrtausendwende, steigen die mittleren Temperaturen in Deutschland um mehr als das 6-fache (Steigung mehr als 6-mal so hoch)

Den Zeitraum ab 2000 merken wir uns für die weiteren Ausführungen!

Gleiches Bild beim Vergleich mit Westeuropa (Abb.3).

Abb.3, Quelle M. Baritz, nach Daten des DWD und Climate Analyzer. Gleiches Bild: Auch hier, bis zur Jahrtausendwende, nahezu identische Verläufe der Temperatur und plötzlicher, rasanter Temperaturanstieg in Deutschland, um mehr als das 6-fache, ab der Jahrtausendwende. Und daß, obwohl Deutschland bei den Vergleichsdaten für Westeuropa mit enthalten ist (kleines Bild links unten)!

Ebenso der Jahresvergleich (Abb.4):

Abb.4; Quelle: M. Baritz, nach Daten des DWD und Hadley Center. Bis 1987 sind die Temperatursteigungen moderat und nahezu gleich. Wogegen sie in Zentralengland bis zur Jahrtausendwende deutlich (5-fach) stärker steigen als in Deutschland*2), um dann wieder auf das Steigungsniveau des Zeitraums bis 1987 zu sinken. Wogegen der DWD die 10-fache (!) Temperatursteigung ab der Jahrtausendwende ausweist. Alles sehr merkwürdig.

*2) Der Grund dafür ist das Jahr 1996, welches in Deutschland erheblich kälter als in Zentralengland war und für die betrachteten Zeitspanne die Steigung signifikant beeinflußt.

Nachträgliche Messwertveränderungen durch den DWD

Weiter hatten die Autoren gezeigt, daß der DWD ganz gezielt die Temperaturjahresdaten für Deutschland nachträglich dahin verändert, dass er die Jahrestemperaturen zu Beginn seiner Meßreihe ab 1881 kälter macht, um dadurch die heutigen wärmer erscheinen zu lassen (Abb.5).

Abb.5, Quelle: Josef Kowatsch, nach Daten des DWD, zeigt die vom DWD nachträglich kälter gemachten Jahre zu Beginn seiner Vergleichstemperaturen für Deutschland-Jahresmittel. Josef Kowatsch hat die Steigungen ermittelt. Sie ergeben eine Erhöhung von 15% für die Jahre 1881 – 1987 (der 1. Betrachtungszeitraum der obigen Vergleiche). Durch solche DWD-Tricks wird es auf wundersame Weise in Deutschland immer wärmer und wärmer.

Gleiche Manipulationen hat der DWD bei den Wintertemperaturen für Deutschland angewendet (Abb.6).

Abb.6, Quelle: Josef Kowatsch, nach Daten des DWD, zeigt die Jahre und die vom DWD nachträglich veränderten Temperaturmittelwerte für Deutschland-Winter, hin zu kälteren Temperaturen, zu Beginn seiner Vergleichsmessungen. Auch hier mit dem Ziel: Die heutigen Temperaturen im Vergleich wärmer darstellen zu können, wenn die historischen Temperaturen nachträglich kälter gemacht werden. Ab 1951 fanden keine nachträglichen Veränderungen vom DWD statt.

Abb.7, Quelle: Josef Kowatsch, nach Daten des DWD zeigt, wie sich die Steigungen und damit die Temperaturvergleiche mit heutigen Temperaturen ändern, nachdem der DWD nachträglich seine Daten manipuliert, Entschuldigung, hin zu kälteren Anfangsjahren verändert hat (unteres Chart). Die Temperaturvergleichswerte in der Steigung unseres 1. Betrachtungszeitraumes, also bis 1987, erhöhen sich um 10%. Die Deutschland-Winter werden also um 10% wärmer, obwohl sich an den gemessenen und ermittelten Temperaturen überhaupt nichts verändert hat. Ein vom DWD künstlich geschaffenes (Weihnachts)Wunder. Eine nachweisliche, menschengemachte Klimaerwärmung, wie unter Abb.5, durch gezielte Manipulation.

Ergebnis dieser Untersuchung in Abb.5 und 6.:

In den letzten Jahren hat der DWD die Temperaturreihen in den ersten Jahrzehnten (bis ca. 1950) nachträglich dahingehend verändert (manipuliert), daß diese Vergleichsjahre zu heute kälter sind und damit die heutigen Temperaturen im Vergleich höher.

Temperaturerhöhung durch veränderte Messmethoden beim DWD

In Fachkreisen bekannt, ist die Vergleichsverzerrung, durch die Umstellung der Meßsysteme und zwar von manueller Ablesung von Quecksilberthermometer, zu elektronischer Messung mit Pt 100-Messfühler.

Dazu der Fachmann Prof. Malberg, FU Met Inst. von 2010:

„Mit den Auswirkungen auf die Klimatemperatur durch die Umstellung von Quecksilberthermometermessungen auf elektronische Meßverfahren Ende der 1980er/Anfang der 1990er Jahre hat sich W. Wehry (Beiträge zur BWK SO 22/09) befasst. Auch dieser (Fort-)Schritt hatte offensichtlich eine gewisse scheinbare Erhöhung der Mitteltemperatur zur Folge, da die elektronischen Messungen in der Regel höhere Maxima als die trägen Quecksilbermessungen ergeben. Der Effekt wirkt sich vor allem dort aus, wo die Mitteltemperatur aus Maximum und Minimum gebildet wird, u. a. in den USA.“

Die Verlagerung von Klimastationen an neue Standorte führt in der Regel zu sprunghaften Änderungen der Klimawerte. Wird die neue Station nicht auf die bisherige Meßreihe (oder umgekehrt) mittels vieljähriger Parallelbeobachtungen reduziert, so kann der Bruch so groß sein, dass die Klimareihe für die Analyse des langfristigen Klimawandels unbrauchbar wird.“

Wie groß die gemessenen Temperaturabweichungen sind, zeigt Abb.8.

Abb.8, Quelle: Beilage zur Berliner Wetterkarte 44/13, „Vor- und Nachteile durch die Automatisierung der Wetterbeobachtungen und deren Einfluss auf vieljährige Klimareihen“, Klaus Hager. Abb.5 zeigt den Unterschied der Messungen mit einem Quecksilberthermometer und der heutigen elektronischen Messungen über einen Zeitraum von 8 1/2 Jahren. Sehr gut zu sehen, dass die elektronische Messung deutlich höhere Werte ergibt und zwar um +0,93°C höher! Dazu der Text des Verfassers, Herr Klaus Hager:

An den 3144 Tagen ergab sich eine mittlere Differenz von + 0,93 Grad – Pt 100 höher als Quecksilber. Die maximal erfasste Tagesdifferenz betrug gar 6,4 Grad! An 41% der Tage war die Differenz 0 bis 1 Grad, an 26% der Tage 1 bis 3 Grad und an 18% der Tage größer als 2 Grad, an 15% der Tage waren die Quecksilberwerte höher als die mit Pt 100 gewonnenen Höchstwerte.“

„Ursachen hierfür können der Grad der Wolkenbedeckung und die Sonnenscheindauer, aber auch Windgeschwindigkeit und Luftmassenwechsel sowie die Bodenbedeckung mit einer Schneedecke sein. Somit kann man nicht mit generellen Korrekturwerten arbeiten, sondern muss lapidar feststellen, dass die früher gewonnenen Meßwerte nicht mit den heutig erfaßten für eine lange Temperaturreihe verwendet werden dürfen, ohne dass Brüche in den langen Reihen entstehen, die nicht real sind.“

Im Ergebnis: Eine Nichtvergleichbarkeit der Mitteltemperaturen von heute mit denen von früher.

Zunehmende Aufnahmen von neuen Messstandorten in das DWD-Messnetz

Doch mit den unter Abb.5 und 6 gezeigten Manipulationen des DWD an seinem Messnetz nicht genug. Zur Klärung, wieso es nun zu so gravierenden, gemessenen Temperaturgegensätzen von DWD-Deutschland, zu Hadley-Zentralengland und Westeuropa kommt, hat Leistenschneider alle Messstationen ausgewertet, die der DWD nach eigenen Angaben betreibt und jemals betrieben hat. Insgesamt an die 20.000 Zeileneintragungen des DWD in seiner Stationsliste. (Abb.9 und Abb.11).

Abb.9, Quelle: R. Leistenschneider, nach Daten des DWD, zeigt die ermittelte Anzahl aller DWD-Messstandorte, die der DWD auf seiner Homepage angibt und die er derzeit in seinem Messnetz hat, aufgeschlüsselt nach Messzeiträumen.

Nur 142 seiner Stationen sind, zumindest dem Namen nach (siehe Abb.10 als Beispiel), seit dem 19. Jahrhundert und damit seit Beginn oder zumindest fast, in seinem Messnetz und können für Temperaturvergleichsbetrachtungen von heute zu früher heran gezogen werden. Dies sind nur etwa 5%!

Denn der momentane Deutschlandschnitt der verschiedenen Monate und Jahre wird aus dem DWD-Messnetz, welches ca. 2.500 Standorte umfasst, gebildet, die weitgehend (95%) nichts mehr mit dem Messnetz zu Beginn seiner Messungen zum Ende des 19.- oder zu Beginn des 20. Jahrhunderts oder gar Mitte des 20.Jahrhunderts zu tun haben. Nur 142 Messstandorte betreibt der DWD noch, die sich zumindest nach dem Namen, bereits seit dem 19. Jahrhundert in seinem Messnetz befinden. Eigentlich verbietet sich somit jeder Temperaturvergleich mit früher, weil schon dadurch „Äpfel“ mit „Birnen“ verglichen werden.

Beispiel:

DWD-Wetterobservatorium Hohenpeißenberg: Seit 01.01.1781 bis heute in Betrieb

Abb.10, Quelle, zeigt nach Angaben des DWD sein Wetterobservatorium Hohenpeißenberg mit denen vom DWD gekennzeichneten Einrichtungen.

Heute steht das Messfeld auf freier Fläche, am Gipfel einer abgeholzten Anhöhe, die sich bei erhöhter Sonnenscheindauer, die wir derzeit in Deutschland zu verzeichnen haben (siehe hier), erwärmt und deren thermische Aufwinde die Messstation dahingehend beeinflussen, dass höhere Temperaturen als früher gemessen werden. Denn bis 1934 war die Messstation an der Nordwand der Klosterkirche in 7 m Höhe, vor dem Studierzimmerfenster befestigt (ganz rechts im Bild, wo etwa der Pfeil „Infopavillon“ ist), von lichten Bäumen umgeben, fernab von thermischen Aufwinden und die Temperaturen wurden dabei von Mönchen abgelesen.

Vergleichbar mit den heutigen automatischen Messungen, mit einem gänzlich anderen Messstandort ist dies keinesfalls!

Ist schon auffällig, wie der DWD seine Messstationen, bei Beibehaltung ihres Namens und der langen Messzeit, von kälteren, nach wärmeren Orten verlegt. Da kann schon der Gedanke eines menschengemachten Klimawandels aufkommen, aber einen, der sich einzig auf die Verlagerung der Temperaturmessstationen, hin zu wärmeren Orten, bewegt. So etwas liegt im Bereich einer groß angelegte Manipulation!

Interessant für die Klärung der vom DWD gemessenen und ermittelten Durchschnittstemperaturen ist die Frage, wann er die neuen Messstandorte in sein Messnetz aufgenommen hat. (Abb.11).

Abb.11, Quelle: R. Leistenschneider, nach Daten des DWD zeigt, wie viele neue Temperaturmessstationen (Standorte) der DWD in den letzten Jahrzehnten in sein Messnetz aufgenommen hat. Schon gravierend, wie sehr der DWD ab der Jahrhundertwende neue Messstationen aufnimmt. In den 2 Jahrzehnten ab der Jahrhundertwende 735 neue Messstationen. Dies sind etwa 4-mal so viele, wie in den 2 Jahrzehnten davor. Nicht nur das, ab 2021 beschleunigt der DWD nochmals rapide die Aufnahme neuer Messstationen und zwar um annähernd das 10-fache (!), wie in den Jahrzehnten des ausgehenden 20.Jahrhunderts. Siehe hierzu auch hier und hier.

Beim DWD-Ausbau seines Messnetzes ist auffällig, dass gerade die neu hinzugenommen Messstationen die Messstationen sind, die Allzeitrekorde bei den Deutschlandtemperaturen messen, wie die Station in Duisburg-Baerl (ab 01.06.2007 im DWD-Messnetz) oder in Lingen (ab dem 25.09.2008 im DWD-Messnetz). Diese Manipulation, hin zu scheinbar höheren Temperaturen, hat übrigens Methode und wird nicht nur vom DWD, sondern auch in anderen Ländern, wie den USA, angewendet, siehe Bericht des Heartland Instituts [in deutscher Übersetzung]. Dafür werden solch naturnahe Messstationen, wie Bruchmühlbach-Miesau – eine Naturgegend, in der wilde Wölfe zu Hause sind – vom DWD stillgelegt (am 09.01.2011 aus dem Messnetz entfernt).

Nun, die Kreativität derer, Informationen in die gewünschte Richtung zu manipulieren, die am sog. menschengemachten Klimawandel (prächtig) verdienen, bzw. durch diesen zu „Ruhm und Ehre“ gelangen, ist bekannt. Wir verweisen dazu auf den 13. Jahrestag von Climategate

Teil 2: Nicht der menschengemachte Klimawandel, sondern, die menschengemachte Klimamanipulation, in Kürze.

Raimund Leistenschneider – EIKE

Josef Kowatsch – Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

 




Die perversen, engen und betrügerischen ethischen Grundsätze von ESG

Paul Driessen

Warnung: Ihr Rentenfonds wurde möglicherweise von BlackRock oder anderen Wall-Street-Vermögensverwaltern unterschlagen, die einseitig beschlossen haben, dass die zig Billionen Dollar an Geld anderer Leute, die sie kontrollieren, zur Förderung der von ihnen favorisierten politischen Ziele verwendet werden sollten – um „die Welt zu einem besseren Ort zu machen“.

Wie die meisten Menschen wissen, steht ESG für Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit und Governance von Unternehmens- und Gesellschaftsangelegenheiten [Environmental protection, Social justice, and Governance of corporate and societal affairs. Das sind alles edel klingende Ziele. Unter ESG geht es jedoch um fortschrittliche, wachsame Agenden, wobei die Verhinderung von „vom Menschen verursachten Klimakatastrophen“ an erster Stelle steht. Das Fondsvermögen wird verwendet, um „Netto-Null“-Klimaprogramme voranzutreiben und Unternehmen, die fossile Brennstoffe nutzen, zu bestrafen oder aus der Finanzierung zu nehmen.

Dieser enge Fokus schafft ernsthafte Probleme. Diese Billionen von Dollar sollen passiv in Index- und andere Fonds investiert werden, die treuhänderisch verpflichtet sind, maximale Renditen für staatliche, kommunale, betriebliche und private Renten- und Investitionskonten zu sichern. Im Rahmen der ESG werden hohe Renditen jedoch allzu oft politisierten Zielen geopfert, oft in Absprache mit Regierungen, Aktivisten und anderen Finanzinstituten, und damit auch unter Verletzung von Kartellgesetzen und grundlegenden ethischen Prinzipien.

Aus diesem Grund ist der Vermögensverwalter Vanguard vor kurzem aus der von der UNO geförderten „Glasgow Financial Alliance for Net Zero“ ausgetreten. In der Zwischenzeit ziehen Arizona, Florida, Kentucky, Louisiana, Missouri, North Carolina, Texas, West Virginia und andere Bundesstaaten Dutzende von Milliarden Dollar aus BlackRock, State Street und anderen Wall Street-Vermögens-Verwaltungsfirmen ab, weil sie ihre treuhänderischen Pflichten verletzt haben. Das ist nur die Spitze des Eisbergs des Betrugs.

Aufgeweckte ESG-Praktiker verwenden auch enge ES&G-Definitionen, um Tugendhaftigkeit zu signalisieren, hochtrabende Reden zu halten und präskriptive Agenden aufzuerlegen, ohne sich um die Konsequenzen zu kümmern. Wenn die „existenzielle Bedrohung durch den vom Menschen verursachten Klimawandel“ das Hauptargument ist, werden die enormen Probleme, die mit dem Ersatz fossiler Brennstoffe durch „saubere erneuerbare Energien“ verbunden sind, einfach ignoriert, unterdrückt und aus der Analyse herausgefiltert.

Die Realitäten der Menschen und des Planeten müssen unbedingt in jede ethische ESG-Analyse einbezogen werden.

Schutz der Umwelt. Anstatt nur die Temperaturen, Stürme, Dürren, den Anstieg der Meere und andere Umweltkosten zu betrachten, die Klimamodelle fälschlicherweise den Emissionen fossiler Brennstoffe zuschreiben, muss eine genaue und ehrliche ESG-Scorecard auch die enormen ökologischen Auswirkungen von Wind-Solar-Batterie-Energiesystemen (WSB) bewerten, die angeblich Öl, Gas und Kohle ersetzen werden.

WSB-Systeme und die dazugehörigen Übertragungsleitungen entstehen nicht von selbst, sondern durch Materialbeschaffung für den globalen industriellen Wandel (MAGIC). Sie erfordern Bergbau in noch nie dagewesenem Ausmaß. Allein für die von Präsident Biden vorgeschlagene erste Serie von Offshore-Windturbinen würden 110.000 Tonnen Kupfer benötigt, die aus 25.000.000 Tonnen Erz gewonnen werden, nachdem 40.000.000 Tonnen Abraum entfernt wurden – plus Millionen Tonnen Eisen, Mangan, Aluminium, Nickel, Beton, Kunststoffe und andere Materialien … aus Milliarden Tonnen Erzen.

Um die gesamte Stromerzeugung aus Kohle und Gas in den USA durch WSB zu ersetzen – plus Benzinfahrzeuge und Gasöfen – wären Zehntausende von Windturbinen, Milliarden von Sonnenkollektoren, Milliarden von Batteriemodulen für Fahrzeuge und Reservestromspeicher sowie Tausende von Kilometern an neuen Übertragungsleitungen erforderlich. Hat BlackRock den Bedarf an Erzen und Minen dafür berechnet? Für einen globalen Übergang?

All diese Turbinen, Paneele, Module, Übertragungsleitungen, Minen, Verarbeitungsanlagen und Fabriken müssen irgendwo untergebracht werden. Haben die ESG-Potentaten festgelegt, in wessen Hinterhof sie stehen werden? (offfenbar nicht im Hinterhof von John Kerry) Haben sie die Auswirkungen auf die Landschaft, die Lebensräume und die Tierwelt abgeschätzt? Die Luft- und Wasserverschmutzung durch die Minen und andere Betriebe? Die Wahrscheinlichkeit, dass die vom Aussterben bedrohten Glattwale durch die Windturbinenanlagen vor der US-Atlantikküste in den Tod getrieben werden?

Erhalten all diese Minen, Gießereien, Fabriken und Auswirkungen von WSB überhaupt (offensichtlich negative) ESG-Bewertungen?

Soziale Gerechtigkeit. Die ESG-Theologie geht davon aus, dass die Armen und die farbigen Menschen am meisten unter dem Klimawandel leiden. In Wirklichkeit profitieren sie am meisten davon, dass es reichlich zuverlässige, erschwingliche Brennstoffe und Elektrizität gibt – für Autos, Arbeitsplätze, moderne Häuser, zum Kochen, Heizen und Klimatisieren. Tatsächlich geht es den Armen und farbigen Menschen in Großbritannien und Europa, wo der „Übergang zu grüner Energie“ bereits weit fortgeschritten ist, nicht besonders gut.

Mehr als sieben Millionen britische Haushalte sind in diesem Winter in Energiearmut geraten, und es wurden spezielle „Wärmestuben2 eingerichtet, um den Menschen zu helfen, das eisige Wetter zu überstehen. Jüngste Schlagzeilen warnen davor, dass es in Großbritannien in diesem Winter zu landesweiten Stromausfällen und umfangreichen Fabrikschließungen und Entlassungen kommen könnte. In Deutschland decken sich Familien mit Kerzen ein, um wenigstens lesen zu können, während sie arbeitslos in ihren Wohnungen frösteln.

Es sterben Menschen, die Krankheiten und Vorerkrankungen überlebt hätten, wenn sie nicht so verarmt, kalt und unterernährt gewesen wären. In den USA haben 14 % der Senioren Mahlzeiten ausgelassen und 10 % haben im Jahr 2022 aufgrund der stark steigenden Energie-, Lebensmittel- und sonstigen Preise medizinische Behandlungen verschoben oder abgesagt oder verschreibungspflichtige Medikamente rationiert. Ehrliche ESG-Bewertungen würden auch all dies berücksichtigen.

Die Entwicklungsländer brauchen dringend verlässliche, erschwingliche Elektrizität, um Arbeitsplätze zu schaffen, Familien aus der Armut zu befreien, Häuser, Schulen und Krankenhäuser zu modernisieren, sauberes Wasser bereitzustellen und Holz und Tierdung zum Kochen und Heizen zu ersetzen. Auch heute noch sterben Millionen von Eltern und Kindern an Atemwegs- und Darmerkrankungen, die in wohlhabenden Ländern unbekannt sind, weil sie keinen Strom haben.

Das ESG-Scoring ignoriert all dies, verhindert aktiv Investitionen in Kraftwerke für fossile Brennstoffe in afrikanischen und anderen Ländern und versucht, die Finanzierung auf Wind- und Solarenergie und die Arbeitsplätze und Lebensstandards zu beschränken, die diese begrenzte, wetterabhängige Energie unterstützen kann. Das ist kaum ethisch oder sozial verantwortlich.

Governance von Unternehmens- und Gesellschaftsangelegenheiten. ESG-Aktivisten und Finanzinstitute arbeiten mit Unternehmen, Bundes-, Landes- und Kommunalregierungen zusammen, um die Klima-Krisenagenda zu unterstützen und Investitionen aus fossilen Brennstoffen in „erneuerbare“ Energien zu lenken. Im Grunde ist dies Faschismus, ein Wirtschaftssystem, in dem die Regierung nicht die Produktionsmittel besitzt, sondern sie durch Gesetze, Politik und Vereinbarungen mit Finanzinstituten, Unternehmen, Aktivisten, Medien und der Wissenschaft kontrolliert.

Ebenso problematisch ist, dass ESG unweigerlich dazu führt, dass sich die modernen Industrienationen zurückentwickeln, da ihre Fabriken und Arbeitsplätze nach China, Indien und in andere Länder abwandern, die im Rahmen von Klimavereinbarungen nicht verpflichtet sind, ihren Kohle- und Erdgasverbrauch in absehbarer Zeit zu reduzieren, und auch nicht die Absicht haben, dies zu tun, und die rekordverdächtige Mengen an Kohle verbrennen, um zuverlässige und erschwingliche Elektrizität zu gewährleisten.

Dies wirft auch beunruhigende Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit auf, da die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten immer abhängiger von chinesischen Fabriken und chinesisch kontrollierten Lieferketten für Wind-, Solar-, Batterie-, Transformator-, Kommunikations-, Computer-, Gesundheits- und sogar Verteidigungs-/Waffenrohstoffe und -technologien werden.

ESG-Befürworter spielen diese Bedenken herunter, während sie ignorieren, dass die steigende Nachfrage nach Rohstoffen im Rahmen der Netto-Null-Agenda die Preise für immer knapper werdende Rohstoffe in die Höhe treiben und damit die Energieinfrastrukturen und Volkswirtschaften von Nationen auf der ganzen Welt gefährden würde.

Da kommen einem die Worte Betrug und Schwindel in den Sinn. Aber ein noch besserer Begriff hat seinen Ursprung in China – Shanghai: die Anwendung von Tricks, Einschüchterung oder Gewalt, um jemanden zu zwingen, seiner Marine … oder seinem Unternehmen zu dienen. In diesem Fall zwingt der ESG-Druck Investoren, Unternehmen und Länder dazu, den Interessen der chinesischen Regierung und des Unternehmenssektors zu dienen, die die Lieferketten und die Herstellung von Technologien jeder Art, insbesondere im Energiesektor, kontrollieren. Auch die ESG-Scorecards schenken dem keine Beachtung.

Tatsächlich scheinen BlackRock, State Street, andere ESG-Firmen und ihre Verbündeten aus Regierung und Umweltschutz darauf bedacht zu sein, unseren Planeten mit „grüner“ Energie zu zerstören, um ihn vor Katastrophen durch fossile Brennstoffe zu bewahren, die in Klimamodellen und fieberhaften Vorstellungen existieren (wie in „Die Erde hat Fieber“) … aber nicht in der realen Welt.

Lassen Sie uns dieses Weihnachten oder Chanukka unseren Freunden, Verwandten und Finanzinstituten weise, ehrliche, genaue und aufschlussreiche Umwelt-, Sozial- und Governance-Grundsätze schenken.

Paul Driessen is senior policy advisor for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of books and articles on energy, environmental and human rights issues.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/12/25/esgs-perverse-narrow-fraudulent-ethical-principles/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Auf in die große Zukunft von Offshore-Windenergie!

Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN

Heute war ein wichtiger Tag auf dem Weg zur Energiezukunft New Yorks: Unser „Climate Action Council“ stimmte für die Verabschiedung des endgültigen „Scoping Plan“, der uns allen sagt, wie wir unter anderem bis 2030 70 % des landesweiten Stroms aus erneuerbaren Energiequellen und bis 2040 ein emissionsfreies Stromsystem erreichen wollen. Die Pressemitteilung trägt die Überschrift „New York State Climate Action Council Finalizes Scoping Plan to Advance Nation-Leading Climate Law“ [etwa: New York State Climate Action Council beschließt Rahmenplan, um landesweit führendes Klimagesetz voranzubringen]. Hier ist auch ein Link zum Rahmenplan selbst.

Wenn ich mir den Rahmenplan und seine Zusammenfassung ansehe, stelle ich fest, dass die beiden wichtigsten Elemente auf dem Weg zu einem emissionsfreien Stromsystem Offshore-Windturbinen und Energiespeicherung sein sollen. Ich habe mich in anderen Beiträgen ausführlich mit der Energiespeicherung befasst. Aber wie sieht es mit der Offshore-Windkraft aus? Wenn sich New York dazu verpflichtet, in nur sieben Jahren auf Offshore-Windkraft als primäre Stromquelle umzustellen, muss es doch einen soliden Plan haben, wie das geschehen soll.

Wie bei allem anderen haben sie auch hier keine Ahnung. Bis heute gibt es keine einzige funktionierende Offshore-Windturbine im Staat New York, und es ist auch keine einzige Offshore-Windturbine im Bau. Die Klimasektierer im Climate Action Council denken, dass sie das einfach anordnen können, und dann wird es schon passieren.

Aus der Zusammenfassung geht hervor, was laut CAC erforderlich ist, um die Emissionsziele zu erreichen:

Der Rahmenplan verlangt, dass der Staat folgende Anlagen installiert:

6.000 Megawatt (MW) dezentrale Solaranlagen bis 2025

3.000 MW an Energiespeichern bis 2030

9.000 MW an Offshore-Windkraftanlagen bis 2035.

Diese 9.000 MW Offshore-Windkraft mögen zunächst nach viel klingen. Bei 10 MW pro Turbine (riesig) wären das 900 dieser Ungetüme.

Die EIA gibt den jährlichen Gesamtstromverbrauch im Staat New York für 2021 mit 141.423.778 MWh an. Teilt man dies durch 8760 (Stunden im Jahr), erhält man eine durchschnittliche Nachfrage von 16.144 MW. 9.000 MW klingen zunächst nach mehr als der Hälfte davon. Nicht schlecht!

Aber natürlich erzeugen Windturbinen im Jahresdurchschnitt nur etwa 35 % ihrer Kapazität. Diese 9.000 MW an Offshore-Windturbinen werden uns also bestenfalls einen Durchschnitt von etwa 3.000 MW liefern, also weit unter 20 % unseres Strombedarfs im Jahr. Oh, und sie planen eine Verdoppelung des Strombedarfs durch die Elektrifizierung von Autos und Hausheizungen, das sind dann 10 %. Und der Spitzenbedarf liegt bei etwa 25.000 MW, nach der Verdoppelung bei 50.000 MW. Wenn die Spitze erreicht ist, können Sie sich nicht auf die 9.000 MW Offshore-Windkraft verlassen. Warum machen wir das also noch einmal?

Wenn das Ganze kompetent durchgeführt werden würde, müsste es doch zweifellos ein funktionierendes Demonstrationsprojekt geben, das zeigt, wie die Offshore-Windenergie gebaut und dann in das bestehende System integriert wird. Falsch. Vielmehr scheint der Plan zu sein, einige gigantische subventionierte Verträge zu vergeben und dann zu hoffen, dass eines Tages etwas gebaut wird.

Hier ist ein Link zur Website der New York Energy Research and Development Agency (NYSERDA). Dort wird behauptet, dass 4300 MW an Offshore-Windprojekten im Bundesstaat „in aktiver Entwicklung“ sind, was weniger als die Hälfte der 9.000 MW ist, die angeblich kommen sollen. Von den 4.300 MW befinden sich fast alle im Atlantischen Ozean vor New York City und Long Island. Hier ist der wichtigste Teil der Karte:

Auf der Website von Empire Wind finden Sie jedoch einen Zeitplan, aus dem hervorgeht, dass das Unternehmen kurz vor der Einreichung von Genehmigungsanträgen bei Bundes- und Landesbehörden steht. Der Bau – falls er überhaupt jemals stattfindet – liegt noch mehrere Jahre in der Zukunft. Auf der Website von Beacon Wind sieht es nicht anders aus.

Und was ist, wenn sich ein gut finanzierter Umweltverband gegen diese Projekte einsetzt? Das ist fast unvermeidlich. So gab es bereits Klagen von wohlhabenden Hausbesitzern, die verhindern wollten, dass die Kabel dieser Windparks in ihrem Gebiet verlegt werden. Hier ist ein Beispiel für eine solche Klage, die 2021 in der Stadt East Hampton eingereicht wurde.

Gibt es Offshore-Windprojekte, die weiter fortgeschritten sind als diese, von denen wir uns ein Bild machen können, wie sich die Dinge entwickeln könnten? Ja, es gibt das Projekt Commonwealth Wind in Massachusetts, vor der Küste von Martha’s Vineyard. Dieses Projekt stand kurz vor dem Baubeginn, als der Auftragnehmer dem Staat im September mitteilte, dass er die Verträge wegen eines starken Kostenanstiegs „neu schreiben“ müsse. Am Freitag (16. Dezember) gab die Baufirma ihre Bemühungen um Neuverhandlungen auf und erklärte, sie wolle aus den Verträgen aussteigen. James Freeman vom Wall Street Journal berichtet darüber in seiner heutigen „Best of the Web“-Kolumne und stützt sich dabei auf einen Bericht von Jon Chest vom Boston Globe:

Die im Entstehen begriffene Offshore-Windindustrie des Bundesstaates erlitt am Freitag einen großen Rückschlag, als Avangrid den staatlichen Aufsichtsbehörden mitteilte, dass es seine Verträge mit drei großen Energieversorgern zum Bau eines massiven Windparks südlich von Martha’s Vineyard beenden will… Im September sagte der Vorstandsvorsitzende Pedro Azagra, dass Avangrid den Bau von Commonwealth Wind, der schließlich genug Strom für bis zu 750.000 Haushalte liefern könnte, auf 2028 verschieben würde und die Verträge aufgrund eines starken Anstiegs der Rohstoffkosten neu verhandeln müsste. Mit dem Schritt vom Freitag hat Avangrid diese Neuverhandlungen aufgegeben.

In Rhode Island erwägen die Aufsichtsbehörden inzwischen die Aussetzung einer bereits erteilten Genehmigung für ein Kabel, welches Strom aus einem anderen Projekt namens Mayflower Wind an Land bringen soll. Dabei geht es nicht um die Umweltauswirkungen des Kabels, sondern vielmehr um die finanzielle Tragfähigkeit des gesamten Projekts:

Die Aufsichtsbehörden von Rhode Island erwägen, den Antrag von Mayflower Wind für Übertragungskabel, die den Sakonnet River hinauf zum ehemaligen Standort des Kraftwerks Brayton Point in Somerset verlaufen würden, auszusetzen, nachdem der Projektentwickler Fragen zur finanziellen Tragfähigkeit der ersten Phasen des von ihm vorgeschlagenen 5-Milliarden-Dollar-Offshore-Windprojekts vor Massachusetts aufgeworfen hat.

Besteht die Chance, dass es New York besser geht? Unwahrscheinlich. Man muss mit langen Verzögerungen und Forderungen nach viel mehr Geld rechnen, bevor irgendetwas gebaut wird.

Wie viele Offshore-Windturbinen sind derzeit in den USA insgesamt in Betrieb? Laut Wikipedia sind es 7, nämlich 5 auf Block Island (Teil von Rhode Island) und 2 vor Virginia. Im gleichen Artikel heißt es, dass die Regierung Biden plant, die Kapazität der Offshore-Windkraft bis 2030 um einen Faktor über 1000 zu erhöhen. Sicher.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/12/21/on-to-the-great-future-of-offshore-wind-power/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 35 / 2022

Christian Freuer

Vorbemerkung: Dies wird voraussichtlich (immer diese Prognosen!) der vorletzte Kältereport dieses Jahres. Dem Weihnachtssturm in den USA war ein Extra-Beitrag gewidmet. Aber natürlich findet er auf diesem Blog Eingang, doch wird dieser Vorgang deshalb hier nur gestreift. Aber auch anderswo gibt es wieder viele Kalt-Ereignisse zu melden. Im Mittelpunkt hierbei steht Ostasien und dort vor allem Japan.

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Meldungen vom 15. Dezember 2022:

Kälte bis –50°C in China

Chinas anhaltender – und bereits rekordverdächtiger – Frost hat sich in dieser Woche erneut verschärft, und die nördlichen Provinzen werden von einem weiteren heftigen arktischen Ausbruch heimgesucht.

Gestern Abend waren die Temperaturen auf dem Berg Hinggan auf -43,4 °C gefallen, und es wird erwartet, dass es über Nacht noch kälter wird, bis zum Morgen vielleicht auf rekordverdächtige -50 °C.

Die arktische Luft strömt nun nach Süden in die Tropen.

In Xinfeng in der Provinz Guangdong (23,9 N) wurde beispielsweise mit -3 °C die niedrigste Temperatur seit 23 Jahren gemessen – und es wird auch dort noch kälter werden.

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Rekord-Kälte in der Dominikanischen Republik

Wie bereits berichtet, hat die Karibik diese Woche eine Rekordkälte erlebt.

Jetzt hat sich auch das Hochland der Insel Hispaniola dem Spaß angeschlossen. Die Temperatur in der Station Valle Nuevo in der Dominikanischen Republik sank kürzlich auf 1,9 °C. Dies ist die niedrigste Temperatur, die jemals in einem Dezember gemessen wurde, und die niedrigste in einem Monat seit fast 50 Jahren.

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Sommer-Schnee in Australien

„Wir hatten heute Morgen guten Schnee, aber es ist sehr surreal“, sagte Olivier Kapetanakos aus Jindabyne. „Das ist nicht normal“.

In Gegenden wie Perisher Valley, Thredbo Village, Charlotte Pass und Selwyn hat es diese Woche Sommerschnee gegeben, und weitere Tiefstwerte unter Null werden für die nächste Zeit vorhergesagt, da ein „blockierendes“ Wettermuster verhindert, dass warme Luft an die Südküste Australiens zurückkehrt – ein Muster, das in Zeiten geringer Sonnenaktivität häufiger auftritt, wie z. B. bei der historisch niedrigen Sonnenaktivität, die wir seit dem Sonnenzyklus 24 (also etwa 2008) erleben.

Auch wenn der Sommerschnee beeindruckend ist – und manchmal sogar beispiellos – so ist es doch die Kälte, die hier die eigentliche Geschichte schreibt.

Dies ist auch die Ansicht von Reggae Elliss von MountainWatch.com, der sagte: „Das ist kein alltägliches Zeug, weil diese Kälteperiode so lange anhält.“

Die Intensität des Frostes ist ebenso anomal…

Und weiter in Australien:

Weitere 12 monatliche Kälte-Rekorde gebrochen

Heute Morgen, Donnerstag, 15. Dezember, wurden weitere Kälterekorde aufgestellt – mindestens ein weiteres Dutzend.

Von den 12 Orten, die neue monatliche Tiefsttemperaturen aufstellten, ragen wahrscheinlich Cobar mit 8°C, Trangie mit 6,2°C und Glen Innes mit wahrhaft kalten -1,7°C heraus – was auch ein neuer „Sommer“-Tiefstwert ist.

Australien hat in diesem Dezember bisher fast 100 monatliche Kälterekorde gebrochen, darunter in Victoria mit -5,4°C und in Perisher mit -7°C – beides die niedrigste jemals gemessene Sommertemperatur auf dem australischen Kontinent.

Link: https://electroverse.co/china-approaches-50c-58f-record-cold-dominican-summer-snow-cold-down-under-sun-is-crackling/

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Meldungen vom 16. Dezember 2022:

Massen-Schneefälle in Moskau

In den letzten etwa sechs Wochen war es im größten Teil des transkontinentalen Russlands außergewöhnlich kalt und schneereich. Seit Ende Oktober sind mehr als 90 % der Landmasse des Landes mit Schnee bedeckt (Rutgers GSL).

Auch in Moskau hat es in letzter Zeit stark geschneit.

Seit Sonntag schneit es in der Hauptstadt ununterbrochen. Infolgedessen sind die Schneemengen auf 22 cm angewachsen – eine der höchsten Aufzeichnungen für diese Jahreszeit und eine, die an die höchsten Werte (für Mitte Dezember) in den Büchern aus den 1800er Jahren heranreicht: 33 cm aus dem Jahr 1919 (das Hundertjährige Minimum).

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1 Meter Neuschnee innerhalb von 30 Stunden in der Hauptstadt von Kasachstan

In den vergangenen 30 Stunden wurde Ust-Kamenogorsk, das Verwaltungszentrum von Ostkasachstan, unter einer rekordverdächtigen Schneemenge begraben, die insgesamt über 1 Meter betrug.

Das kam so schnell, dass die Stadtwerke nicht in der Lage waren, die Straßen der Stadt zu räumen. Geschäfte, Schulen und öffentliche Verkehrsmittel wurden geschlossen, berichtet Astana TV, und die Stadt kam zum Stillstand.

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Kältester Dezembertag auf Tasmanien seit 50 Jahren

Auf dem australischen Kontinent werden immer wieder neue Tiefsttemperaturrekorde aufgestellt – insbesondere im Osten des Landes, und auch in den höheren Lagen fällt seltener und heftiger Sommerschnee.

Kürzlich bestätigte das Bureau of Meteorology (BoM), dass Holbart, Tasmanien, am Donnerstag den kältesten Dezembertag seit 1964 (Sonnenminimum des 19. Zyklus) erlebte, an dem die Temperatur gerade einmal 11,5 °C erreichte.

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UK Met-Office verschärft Warnungen vor Schnee und Eis

Das Vereinigte Königreich hat in dieser Woche Tiefsttemperaturen von fast -20 °C erlebt – eine der niedrigsten Dezembertemperaturen, die jemals in Großbritannien in Wetterbüchern aus den 1800er Jahren verzeichnet wurden.

Das Wetteramt rechnet nicht mit einem Ende der widrigen Bedingungen, sondern eher mit einer Eskalation am Wochenende.

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Es folgen Worte zu den rasant steigenden Gaspreise in der EU und den USA – sowie ein erster Ausblick auf den bevor stehenden Wintersturm in den USA.

Link: https://electroverse.co/snow-moscow-1-meter-in-kazakhstan-tasmanias-coldest-dec-temp-uk-warnings-us-historic-arctic-blast/

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Meldungen vom 19. Dezember 2022:

Kältewelle in Ostasien

Eine heftige Kältewelle, die die meisten ostasiatischen Länder erfasst hat, ist dabei, langjährige Rekorde zu brechen.

In Nord- und Südkorea, Taiwan, Hongkong und Vietnam, um nur fünf Länder zu nennen, wurden Tiefsttemperaturen von -28 °C, -19 °C, -4 °C (auf Meereshöhe), 5 °C bzw. 0 °C gemessen.

Das Hongkonger Observatorium gab am Sonntag sowohl eine „Frostwarnung“ als auch einen „Kältealarm“ heraus. In Taiwan wurde in Emei mit -4°C ein landesweiter Tiefstwert für ein Nichtgebirgsgebiet gemessen, so das Central Weather Bureau.

In China, das in den letzten Wochen unter einer historischen Kälte gelitten hat, gab es Frost bis hinab auf Meereshöhe.

Ganz Japan: Allzeit-Kälte- und Schneefall-Rekorde gebrochen

Die Tiefsttemperaturen in Japan werden von heftigen Schneefällen begleitet. Bis Montag fielen in weiten Teilen des Landes „atemberaubende“ Schneemengen.

Innerhalb von nur 24 Stunden fielen in der Präfektur Niigata satte 231 cm, in Amori 193 cm, in Niigata 170 cm, in Hokkaido 154 cm und in Fukushima 148 cm – allesamt viel stärker als ursprünglich vorhergesagt.

In Japan ist die Temperatur in Hokkaido auf -24,3°C gesunken, und in Honshu herrschte verbreitet Frost. In Miyama, Kyoto, wurde am Montag mit -6,6 °C die niedrigste Dezembertemperatur in der Geschichte des Ortes gemessen (gleichauf mit 1980).

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Historische Schneemassen in Moskau

Nach den beeindruckenden Schneefällen der letzten sieben Tage kam es in der russischen Hauptstadt am Sonntag zu weiteren heftigen Schneefällen, die den Verkehr behinderten, den Flugverkehr verzögerten und die Bürgersteige verschütteten.

In Teilen Moskaus türmte sich der Schnee mehr als einen Meter hoch auf, was nach Angaben des Fobos-Wetterzentrums normalerweise erst Ende Februar zu beobachten ist. Man muss zurück bis zu den Jahren 1989 und 1993 gehen, als solche Schneehöhen schon Mitte Dezember aufgetreten waren.

Hier nur als Kurzmeldung der Wintersturm in den USA, die verdeutlicht, wie weit verbreitet er sich auswirkte:

Weihnachtsfrost: Extreme Kälte und Schnee in den USA

Ein extremer arktischer Sturm wird in dieser Woche Hunderte von Millionen Amerikanern bestrafen, von Washington bis Florida, mit rekordtiefen Temperaturen für viele und einem gefährlichen Schneesturm, der (wieder einmal) auf die Großen Seen treffen wird.

Sogar für Hawaii wurde eine Wintersturmwarnung herausgegeben. Auf dem Mauna Loa und dem Mauna Kea werden 36 cm Schnee vorhergesagt.

Link: https://electroverse.co/cold-wave-grips-east-japan-historic-snow-moscow-christmas-freeze-north-america/

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Großbritannien steht vor dem neunt-kältesten Dezember in 363 Jahren Aufzeichnung

Bis zum 17. ist dieser Dezember auf dem besten Weg, der neuntkälteste in Großbritannien zu werden, der seit 1659 aufgezeichnet wurde.

Dies ist eine weitere Unannehmlichkeit für die AGW-Partei, eine weitere, auf die sie hätte verzichten können, und es ist auch ein großes Kopfzerbrechen für die Behörden und das nationale Stromnetz angesichts der besorgniserregenden – und selbstverschuldeten – Energiesituation des Landes.

Die Central England Temperature (CET) ist der am längsten laufende Wetterdatensatz der Welt. Der Messwert beträgt am 17. Dezember gerade einmal 0,4 °C, was satte -4,2 K unter dem alten Durchschnittswert von 1961-1990 liegt, auf den sich das Met Office beharrlich beruft (eine historisch kühle Ära).

Um diese 0,4 °C in die richtige Perspektive zu rücken: Von den 363 Jahren, die der Datensatz umfasst, ist dieser Dezember der neuntkälteste, nur übertroffen von den Dezembern 1981, 1784, 1874, 1878, 1796, 1788, 1676, 2010 und 1890.

Man beachte, dass das Jahr 2010 mit einem Dezember-Durchschnitt von -0,7°C als zweitkältester Dezember in der 363-jährigen Geschichte der MEZ abschloss; eine weitere Unannehmlichkeit, von der ich sicher bin, dass die AGW-Partei sie unter den Teppich kehren will.

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Weitere beispiellose Schneefälle in Japan

Der rekordverdächtige Schneefall hält in ganz Japan an, insbesondere an der Küste des Japanischen Meeres, wo über Nacht mehr als 1000 Fahrzeuge auf den Autobahnen festsaßen, der Zugverkehr unterbrochen war und es zu weitreichenden Stromausfällen kam.

Da die Autofahrer auf zwei Nationalstraßen festsaßen und fröstelten, forderte die Präfektur Niigata eine Katastrophenhilfe der Selbstverteidigungskräfte an, um die Verkehrsstaus in Kashiwazaki und anderen Städten zu beseitigen.

Link: https://electroverse.co/blockbuster-cold-strikes-america-uk-on-for-coldest-dec-japans-snow/

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Kommentare von Blogbegtreiber Cap Allon zu diesem Meldungsblock:

Warum braucht CAGW eine so starke und teure Marketingkampagne? Sollte es nicht inzwischen, nach über 40 Jahren, klar und offensichtlich sein?

Diejenigen, die uns erzählen, dass sich unsere Welt unkontrolliert erwärmt, treiben, wissentlich oder unwissentlich, eine marxistische Agenda voran.

Aus diesem Grund muss der Trick mit der „Klimakrise“ aufgedeckt werden.

Link: https://electroverse.co/blockbuster-cold-strikes-america-uk-on-for-coldest-dec-japans-snow/

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Kälterekorde auch in Kanada gebrochen

Während der Westen Kanadas in einem Dezember-Tiefststand verharrt, hat der Kälteeinbruch dieser Woche nach Angaben von Environment and Climate Change Canada (ECCC) bereits über 100 Kälterekorde gebrochen.

Allein zwischen Montag- und Dienstagmorgen wurden in Alberta 30 Tiefsttemperaturrekorde aufgestellt; sieben davon übertrafen die Bestmarken aus dem Jahr 1921. Besonders hervorzuheben sind die in Hendrickson Creek gemessenen -48,2 °C, die den bisherigen Rekord des Ortes (um fast 9 °C!) unterboten und außerdem den niedrigsten Dezemberwert in der Provinz seit 1996 (Sonnenminimum des Zyklus 21) markierten.

Ebenso heftig war die Kälte in British Columbia, wo allein am Montag insgesamt 16 Temperaturrekorde gebrochen worden waren.

Auch die Schneefälle sind rekordverdächtig: Am Dienstag fielen in Teilen von B.C. weit über 20 cm Schnee.

Mit einer Schneesumme von 24 cm um 10 Uhr morgens war der Dienstag der schneereichste Dezembertag in Vancouver seit 14 Jahren, seit Heiligabend 2008 (Sonnenminimum des Zyklus 23). Es war auch der schneereichste 20. Dezember in der Region, der in den Büchern bis 1938 zurückreicht.

Der Höchstwert von -6,2 °C am Montag in Vancouver war auch der kälteste 19. Dezember seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1937 (und zwar um fast 2 °C!).

Außerdem beschränkte sich der extreme Frost in Kanada nicht nur auf B.C. und Alberta: Im Yukon wurden -52°C gemessen, die niedrigste Dezembertemperatur in der Provinz seit 1995 (Sonnenminimum des 21. Zyklus), und in den Nordwest-Territorien wurden -51,6°C gemessen.

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Blizzard in Hawaii

Auch Hawaii wird von außergewöhnlicher Kälte und Schnee heimgesucht.
Kaum eine Woche, nachdem der Ausbruch des Mauna Loa zum Erliegen gekommen ist, wurde eine Wintersturmwarnung für Hawaiis Big Island herausgegeben.

Der NWS gab am Montag eine Warnung vor Schneestürmen für Mauna Loa und Mauna Kea heraus, und was dann kam, enttäuschte nicht:

Ein bisschen Schnee auf diesen Bergen ist nicht besonders selten, aber Schneestürme sind es – oder besser gesagt waren es: Dies ist nun das vierte Jahr in Folge, in dem schwere Schneeverwehungen die hawaiianischen Gipfel erreichen.

Link: https://electroverse.co/cold-canada-extreme-freeze-u-s-blizzards-hawaii-oil-workers/

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Meldungen vom 22. Dezember 2022:

Hijiori, Japan, nach 2,3 m Neuschnee ohne Strom

In Japan hat es diese Woche geschneit – rekordverdächtig und AGW-destruktiv.

Hijiori ist der schneereichste Ort des Landes, mit einer Schneehöhe von 2,32 Metern (Stand Dienstag, 20. Dezember).

Diese Zahl dürfte seither noch gestiegen sein, aber die Region hat mit weit verbreiteten Stromausfällen zu kämpfen, die auch die Wetterstationen beeinträchtigen.

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Extremwetter-Warnungen in ganz Island

Für ganz Island gilt eine Unwetterwarnung, und die Polizei rät den Menschen, zu Hause zu bleiben, da starker Wind, heftiger Schneefall und gefährliche Straßenglätte weite Teile des Landes zum Stillstand bringen.

Seit Samstag haben Schneestürme die Schließung des isländischen internationalen Flughafens Keflavik erzwungen, wodurch Tausende von Fluggästen eingeschlossen wurden.

Easyjet-Passagiere hatten Hotelzimmer gebucht, aber alle Zufahrtsstraßen waren durch den Schnee blockiert, so dass mehr als 1000 Menschen in der Flughafenlounge ausharren mussten. Auch die Stadt Keflavik selbst war von der Hauptstadt Reykjavik abgeschnitten, da der tiefe Schnee die 30 Meilen lange Autobahnverbindung blockierte.

„Tagelange Schneestürme sind in Island nicht so üblich“, twitterte Gisli Olafsson, Abgeordneter der isländischen Piratenpartei. „Sie wurden durch starken Schneefall (30+ cm) über Nacht am Samstag verursacht, gefolgt von kaltem Wetter und starkem Wind.“

Es folgt ein längerer Beitrag zu den Schneeverhältnissen auf der Nordhalbkugel insgesamt und für einzelne Regionen.

Link: https://electroverse.co/hijiori-loses-power-severe-warnings-iceland-snow-extent/

wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 36 / 2022)

Redaktionsschluss für diesen Report: 23. Dezember 2022

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Schlussbemerkung zu diesem Kältereport: Sowohl in West- und Mitteleuropa als auch in den USA ist es nach der Kälte wieder sehr mild geworden. Die milde Luft hat sich auch bis ins westliche Russland durchgesetzt – wo es im Übergang zur kontinentalen Kaltluft die starken Schneefälle in Moskau gab.

In West- und Mitteleuropa ist bis über den Jahreswechsel weiterhin mildes Wetter zu erwarten.