Die Grünen ignorieren die tödlichen Kältewellen in Indien

Vijay Jayaraj

[Vorbemerkung des Übersetzers: In fast allen Kältereports der jüngeren Zeit war Indien zumindest einmal mit Meldungen über extreme Kälte vertreten. Hier nun dazu der Beitrag eines Inders, der bestätigt, welch großes Problem diese Kälte in Indien darstellt. – Ende Vorbemerkung]

Frostige Temperaturen im Winter sind in Europa und Nordamerika keine Seltenheit. So gefährlich die Kälte in höheren Breitengraden auch sein kann, sie ist dort noch gefährlicher, wo Menschen und Infrastruktur schlecht darauf vorbereitet sind.

Ein solcher Ort ist Indien, das für sein heißes, tropisches Wetter bekannt ist. Jedes Jahr finden sich einige Inder inmitten einer rekordverdächtigen Kälte wieder, während die Mainstream-Medien und andere zwanghaft von einer katastrophalen globalen Erwärmung sprechen. Berichten zufolge hat sich die Zahl der Tage mit Kältewellen in Indien in den letzten zehn Jahren um das 1,6-fache erhöht.

Am 6. Januar 2022 verstärkte sich die Kältewelle in Indien und drückte die Temperaturen in der Hauptstadt Delhi auf 2 Grad Celsius. Die Sichtweite sank in den frühen Morgenstunden auf nur noch 50 Meter, so dass es für die Menschen fast unmöglich war, sich auf den mit Autos, Fahrrädern und Lastwagen vollgestopften Straßen zu bewegen.

Die Kälte – selbst für eine der nördlichsten Städte des Subkontinents extrem – führte zu Verspätungen bei Zügen und Flügen und belastete das Stromnetz. Allein am 10. Januar waren 70 Flüge verspätet, und Dutzende wurden im Laufe der Woche gestrichen. Die Regierung verlängerte die Winterferien in den Schulen.

Da ich drei Jahre meines Berufslebens als Umweltberater in Delhi verbracht habe, bin ich mit den Baumaterialien und dem Design der Häuser in der Stadt vertraut. Sie sind nicht für den Schutz vor ungewöhnlicher Kälte gebaut. Während des besonders kalten Winters 2019 hatte ich das Glück, eine elektrische Heizung zu haben, die mich warm hielt.

Aber viele der 30 Millionen Menschen in der Stadt – damals wie heute – haben nichts als dicke Kleidung und Lagerfeuer, um sich gegen die klirrende Kälte zu wehren. Dazu gehören auch Tausende von obdachlosen Familien, die dem Wetter direkt ausgesetzt sind. Einige einkommensschwache Haushalte haben nur Polyethylenplatten als Dach. Drei von 10 Indern (rund 400 Millionen Menschen) sind besonders anfällig für Kältewellen.

„Dem indischen Wohnungsbericht zufolge leben mehr als 100 Millionen Menschen in Slums, d. h. in baufälligen Strukturen mit begrenzter Stromversorgung und grundlegenden Wohneinrichtungen“, berichtete die Nachrichtenagentur The Quint.

Während des jüngsten Kälteeinbruchs sanken die Temperaturen in den Nachbarstaaten Delhis unter den Gefrierpunkt, wo Eiswürfel aus den Wasserleitungen auf landwirtschaftlichen Flächen flossen. Traurigerweise starben im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh 25 Menschen durch die Kältewelle.

Nach Angaben des kardiologischen Instituts in der Stadt Kanpur wurden 723 Herzpatienten notfallmäßig behandelt. „Etwa 41 Patienten wurden in kritischem Zustand eingeliefert, und etwa 15 Patienten wurden tot in die Notaufnahme gebracht“, berichtete das Institut. Gesundheitsexperten warnten, dass Herzinfarkte bei kaltem Wetter nicht nur ältere Menschen, sondern auch junge Menschen betreffen können.

Kälte, die oft mit Krankheiten einhergeht, ist ein größerer Killer als Hitze. Laut einer Studie, in der 74 Millionen Todesfälle in 13 Ländern untersucht wurden, starben zwischen 1985 und 2012 20 Mal so viele Menschen an Kälte wie an Hitze. Davon waren 5,4 Millionen Todesfälle auf Kälte zurückzuführen, während 311 000 auf Hitze zurückzuführen waren.

Der große Unterschied zwischen hitze- und kältebedingten Todesfällen ist darauf zurückzuführen, dass niedrige Temperaturen das Herz-Kreislauf- und das Atmungssystem des Körpers stärker belasten, heißt es in der Studie, die in der britischen Zeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde.

In Indien, so die Forscher, „sterben bei extremer Kälte und mäßiger Kälte viel mehr Menschen als bei mäßiger oder extremer Hitze. Die Strategien für die öffentliche Gesundheit sollten dies berücksichtigen“. Eine Studie ergab, dass kurzfristige Temperaturexposition für 6,5 % der Gesamtmortalität verantwortlich ist, wobei 88 % davon auf kaltes Wetter und nur 12 % auf heißes Wetter zurückzuführen sind.

Wo bleibt also die Hysterie über das kalte Wetter? Warum warnen die Journalisten nicht vor einer drohenden Eiszeit? Warum fordern sie nicht eine Erhöhung der Treibhausgasemissionen, um die Atmosphäre zu erwärmen?

So lächerlich diese Fragen auch klingen mögen, sie folgen der Logik der Klimakatastrophisten der letzten zwei Jahrzehnte. Jedes Mal, wenn es eine Periode mit extrem heißem Wetters gibt, stellen sie dies als Zeichen einer gefährlichen Erwärmung der Welt dar. Doch wenn extreme Kälte auftritt, ist das nie ein Zeichen für eine Abkühlung der Welt.

Nehmen wir den Fall Delhi: Die Kältewelle wurde „auf eine große Lücke zwischen zwei westlichen Störungen zurückgeführt, die es den kühlen Nordwestwinden aus den Bergen ermöglichte, länger als gewöhnlich auf die Ebenen einzuwirken.“ Punkt. Nichts über den Klimawandel. Wenn jedoch warme Wetterereignisse im Sommer auftreten, werden sie als Folgen des vom Menschen verursachten Klimawandels gebrandmarkt, der eine „existenzielle Bedrohung“ darstellt.

Die unterschiedliche Behandlung von kaltem und warmem Wetter durch die Medien ergibt keinen Sinn, außer dass sie das falsche Narrativ der apokalyptischen globalen Erwärmung aufrechterhält.

Obwohl sie keine Möglichkeit haben, die Temperaturen weit in die Zukunft hinein genau vorherzusagen, drängen Alarmisten darauf, die Nutzung fossiler Brennstoffe einzuschränken, um die Erwärmung des Planeten zu „verlangsamen“. Doch dieselben Leute ignorieren die zunehmend kalten Winter in tropischen Ländern und die Beweise dafür, dass Wärme besser für die Menschen ist.

Wir nehmen an, dass der Tod von ein paar Dutzend Indern zu unbedeutend ist, um sie von ihrer irrationalen grünen Agenda abzulenken.

This commentary was first published at Washington Times, January 12, 2023, and can be accessed here.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK and resides in India.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/01/greens-ignore-indias-lethal-cold-spells/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Für Milliardäre ist Klima-Lobbyarbeit eine heiße Sache!

Barry Brill

Es gab eine Zeit, da ging es beim Klimawandel um Wissenschaft. Das ist vorbei.

Jetzt geht es um Geld und Politik. Nicht nur etwas davon – sondern alles!

Der Höhepunkt der weltweiten Geld-Politik-Kreuzung ist das jährliche Treffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, Schweiz. In dieser Woche findet das Treffen „Globale Risiken“ für 2023 statt – mit dem beherrschenden Thema (wieder einmal) der Kampagne zum Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe.

Wie die COP-Treffen ist auch das Treffen in Davos der Inbegriff von Heuchelei.

Mehr als tausend Privatjets begleiteten das letztjährige Treffen. Greenpeace dazu: „Die Reichen und Mächtigen strömen in extrem umweltverschmutzenden, sozial ungerechten Privatjets nach Davos, um hinter verschlossenen Türen über Klima und Ungleichheit zu diskutieren“.

Privatjetflüge sind mit Abstand das Emissions-intensivste Verkehrsmittel pro Passagierkilometer, das je erfunden wurde. Jeder Davos-Flug verursachte im Durchschnitt CO₂-Emissionen, die denen von etwa 350.000 durchschnittlichen Autos in einer Woche entsprechen.

53 % dieser Privatflüge betrafen Kurzstreckenflüge von weniger als 466 Meilen, während 38 % unter 311 Meilen lagen, so der Bericht. Die französische Regierung hat kommerzielle Kurzstreckenflüge bereits verboten, wenn es „grüne Alternativen“ gibt, und Neuseeland könnte bald nachziehen.

Es wird nun eine Woche der feinen Küche geben: eingeflogenes Filet, gebratene Schnitzel, Trüffeleis, die besten Käsesorten. Trotzdem wird man in Davos weiterhin vehement für Veganismus und den Verzehr von Insektenproteinen eintreten, um „den Planeten zu retten“.

Oxfam verfolgte die Investitionen von 125 Milliardären und fand heraus, dass diese im Durchschnitt 393 Tonnen CO₂ pro Jahr ausstoßen, was der Gesamtmenge Frankreichs entspricht und dass „die jährlichen Emissionen eines durchschnittlichen Milliardärs eine Million Mal höher sind als die einer Person aus den ärmsten 90 % der Weltbevölkerung“.

Die einzige rationale Schlussfolgerung, die man aus dieser kognitiven Dissonanz ziehen kann ist, dass diese reichen Leute kein Wort von dem glauben, was sie ständig über den Klimawandel predigen.

Sie fordern Schmerz und Opferregeln „für dich, aber nicht für mich“. Sie sagen Wasser und trinken Wein. Wie das alte Klischee besagt: Ihre Taten sagen mehr als ihre Worte.

Sie müssen also ein anderes Ziel verfolgen. Aber welches?

Geld, Geld, Geld, Geld….

Am Dienstag erklärte der US-Klimabeauftragte John Kerry in Davos, dass die WEF-Klimastrategie nach dem Vorbild der weltweiten Einführung des Covid-Impfstoffs konzipiert sei und viel mehr Geld benötige:

„Wie kommen wir also dahin? Nun, die Lektion, die ich in den letzten Jahren gelernt habe, und ich habe sie als Außenminister gelernt, und ich habe sie auch danach gelernt, und zwar in Hülle und Fülle ist: Geld, Geld, Geld, Geld, Geld, Geld, Geld. Und es tut mir leid, das zu sagen.“

Kerry wirbt nicht für „grüne“ Investitionen. Er spricht mit Philanthropen über Philanthropie:

„Wir müssen es auf einer massiven Basis tun und der Schlüssel dazu ist Philanthropie…. Ich meine, ja, Technologie, ja, aufregende neue Initiativen, ja, wir müssen politisch siegreiche Rennen organisieren… aber wir müssen noch weiter gehen.“

Weiter gehen als politisch siegreiche Rennen zu organisieren? Was in aller Welt könnte das WEF im Sinn haben?

Ein Drang, ein Superheld zu sein?

In Newsweek [in deutscher Übersetzung hier] von dieser Woche behauptet ein österreichischer Wirtschaftsprofessor: „Beim Klimaaktivismus geht es nicht um den Planeten. Es geht um die Langeweile der Bourgeoisie“. Der erste Absatz lautet:

Der Untergang des Kapitalismus wird nicht durch den Aufstand einer verarmten Arbeiterklasse erfolgen, sondern durch die Sabotage einer gelangweilten Oberschicht. Diese Ansicht vertrat der österreichische Wirtschaftswissenschaftler Joseph Schumpeter im Jahr 1942. Schumpeter glaubte, dass eine gebildete Elite irgendwann nichts mehr hat, wofür sie kämpfen könnte, und stattdessen beginnt, gegen das System zu kämpfen, in dem sie selbst lebt.“

In der Stellungnahme wird argumentiert, dass die grüne Bewegung nicht die Krise des Planeten widerspiegelt, sondern vielmehr eine Sinnkrise für die Wohlhabenden ist.

Die Lieblingsfantasie der westlichen Oberschicht ist, dass das Ende der Welt unmittelbar bevorsteht und nur abgewendet werden kann, wenn wir unsere Lebensweise grundlegend ändern. Aber zu „uns“ gehören nicht die wirklich Wohlhabenden. Nein. Ihre heroische Rolle ist es, all diese Veränderungen herbeizuführen. Sie sind die Anführer. Die Geschichte wird zeigen, dass es ihr Weitblick und ihre Tatkraft waren, die die Zukunft der Menschheit gesichert haben.

Prof. Schoellhammer sagt, dass es für sie keine Rolle spielt, dass sich jede alarmistische Vorhersage als falsch erwiesen hat – weil Fakten durch „Moral“ übertrumpft werden können. Extreme Vorhersagen passen zu einer Ersatzreligion, die es den Superreichen erlaubt, gleichzeitig ihren Reichtum zu genießen und den Rest der Welt aus einer Position der moralischen Überlegenheit heraus zu belehren.

Auch die Schuldgefühle zwischen den Generationen spielen eine Rolle. Der Newsweek-Artikel enthüllt, dass die unsägliche „Just Stop Oil“-Gruppe, die Ketchup über unbezahlbare Gemälde schüttet, auf der Gehaltsliste von Aileen Getty steht, der Enkelin des legendären Öl-Tycoons Jean Paul Getty. Wer hätte das gedacht?

Die Rockefeller Foundation, die aus dem sagenumwobenen Ölreichtum [1] entstanden ist, hat sich verpflichtet, den Kampf gegen den Klimawandel in den Mittelpunkt ihrer gesamten Arbeit zu stellen, einschließlich all ihrer zahlreichen Aktivitäten und Investitionen.

Ist dieser Artikel überzeugend? Könnte es sein, dass große Teile der „Top 1 %“ wirklich so egoistisch oder schuldbewusst sind? Wollen sie Tugendhaftigkeit demonstrieren oder ihre Investitionen fördern/schützen?

Kauf von Alarm und Panik

John Kerry finanziert ganz offen die politischen Kampagnen von Kandidaten, die eine drakonische Klimapolitik unterstützen. Kein linker Kandidat irgendwo in der entwickelten Welt könnte im Jahr 2023 gewählt werden, ohne sich vorher vor dem Schrein des Klimawandel-Alarms niederzuwerfen.
Aber es reicht nicht, Politiker zu kaufen, wenn sie nicht wiedergewählt werden können.

Auch die öffentliche Meinung muss gekauft werden, und das ist ein langer, harter Weg: die Presse, die elektronischen Medien, Regierungsbeamte, Prominente, Meinungsforscher, Akademiker, Gewerkschaften, Blogger, Social Media Gatekeepers, Lehrer, Influencer, die Unterhaltungsindustrie usw. usf. – in jeder Region und jedem Bezirk der westlichen Welt. Das alles summiert sich zu viel Geld.

In den letzten fünf Jahren haben nur drei US-Milliardäre (Soros, Bloomberg, Bezos) NROs finanziert, die mindestens 30.000 Vollzeitäquivalente an Klimaaktivisten beschäftigen. Die Zahl der NRO-Mitarbeiter, die von wohlhabenden Einzelpersonen und gemeinnützigen Stiftungen weltweit finanziert werden, geht in die Millionen [2]. Die NGO @SDGaction rühmt sich, dass ihre Mitglieder allein im Jahr 2021 100 Millionen „transformative Aktionen“ und Stunts durchgeführt und damit die Welt verändert haben.

Diese Aktivisten arbeiten den ganzen Tag daran, überall Lobbyarbeit zu betreiben, um eine extremere und umfassendere Klimapolitik zu fordern. Das geplante Ergebnis ist die Beherrschung und Kontrolle der öffentlichen Debatte – oder die Sicherstellung, dass es keine öffentliche Debatte gibt – und die Verbreitung einer Kultur und Politik der chronischen Selbsttäuschung in Bezug auf alle Fragen, die mit dem Klimawandel zusammenhängen. Damit sind sie bemerkenswert erfolgreich gewesen.

Der Newsweek-Artikel enthält diese erschreckende Enthüllung:

„Auf dem ‚Climate Action Summit‘ im Jahre 2018 haben zwei Dutzend von Milliardären unterstützte Stiftungen 4 Milliarden Dollar für Lobbyarbeit zum Klimawandel zugesagt.

Einige von ihnen, wie die Hewlett Foundation, finanzieren direkt Journalisten der Associated Press für die ‚Klimaberichterstattung‘, während Stiftungen, die mit den Familien Packard und Rockefeller verbunden sind, das journalistische Projekt ‚Covering Climate Now‚ unterstützen, das ‚mit Journalisten und Redaktionen zusammenarbeitet, um informiertere und dringlichere Klimageschichten zu produzieren‘ und Hunderte von Medien finanziert.“

Zwei Jahre nach jenem Gipfel hat allein Jeff Bezos 10 Milliarden Dollar für die Finanzierung von Aktivisten, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftlern bereitgestellt, weil er (fälschlicherweise) der Meinung ist, dass „sich das Klima der Erde schneller verändert, als die Wissenschaft vor fünf Jahren vorhergesagt hat“.

Stellen Sie sich nur vor, wie viel Propaganda mit diesen zehntausend Millionen Dollar gekauft wird!

Seit Jahren finanziert der Milliardär Michael Bloomberg im Stillen private Anwälte, die in den Büros der Generalstaatsanwälte demokratischer Bundesstaaten arbeiten und im Namen des Staates Klimaprozesse gegen Ölkonzerne und dergleichen führen.

Forbes berichtet, wie die Milliardäre Tom Steyer, Hank Paulson und Bloomberg erfolgreich US-Klimawissenschaftler bestochen haben, um das extremste IPCC-Szenario (RCP8.5) als „business as usual“ darzustellen.

Der Milliardär Larry Fink hat Billionen von Dollar an BlackRock-Kundengeldern von Unternehmen abgezogen, die noch nicht versprochen haben, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

Große Fragen

Während diese wenigen Beispiele ihren Weg in die Presse gefunden haben, ist der Großteil der Lobbyarbeit von Natur aus geheimnisvoll – Sonnenschein ist ein zu wirksames Desinfektionsmittel. Ich habe also keinen Zweifel daran, dass die oben genannten Beispiele nur die Spitze des Eisbergs sind. Es handelt sich dabei um die weithin bekannten Aktionen weißer amerikanischer Männer, die in aller Munde sind (Stichwort Bill Gates, Mark Benioff) und die anderen 2 667 Milliardäre (Stichwort Laureen Jobs), welche die Zeitschrift Forbes gezählt hat, nicht berücksichtigen.

Man könnte meinen, dass dieser kaum vorstellbare Katarakt an Geld in dieser geldbewussten Welt fast alles kaufen könnte. Kann man damit wissenschaftliche Forschungsstipendien kaufen? Zugang zu wissenschaftlichen Fachzeitschriften? Resolutionen auf Konferenzen von Wissenschaftlern des öffentlichen Sektors? Ein offenes Ohr bei UN-Beamten? Konsens in Davos?

Was würde passieren, wenn diese milliardenschwere Philanthropie den Politikern, Bürokraten, Umweltorganisationen, Zeitungen, Rundfunkanstalten usw. entzogen würde?

Wäre dann noch irgendetwas von der Klimakatastrophe übrig? Oder würde sie still und leise verklingen?

References:

[1] John D Rockefeller, the world’s richest man a century ago, founded Standard Oil (forerunner of both Exxon-Mobil and Caltex) and is seen as the father of the global oil industry.
[2] “Charities” is now the third biggest employment sector in the UK.

Barry Brill OBE JP LL.M(Hons) M.ComLaw is a former MP and Minister of Energy, Petrocorp director, and chair of the Gas Council, Power NZ, ESANZ, and EMCO. He is presently the Chairman of the New Zealand Climate Science Coalition.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/01/22/barry-brill-for-billionaires-climate-lobbying-is-hot/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wie man Temperaturen mit früher richtig vergleicht – Was wir der politischen Führungsriege des DWD vorwerfen

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Die politisch eingesetzten Vorstände des Deutschen Wetterdienstes haben die Aufgabe, anhand der erhobenen DWD-Daten die unbewiesene Treibhaushypothese durchzusetzen. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell. Der DWD muss mit den erhobenen Wetterdaten beweisen, dass eine von CO-verursachte Klimakatastrophe bevorsteht. Der DWD und seine Vorstände müssen dem Geschäftsmodell CO-Klimapanik zuarbeiten, damit die unnütze CO-Klimasteuer akzeptiert wird.

So auch im neuesten klimatologischen Rückblick. Andreas Becker, Leiter der Abteilung Klimaüberwachung im DWD: „Seit dem Jahr 1881 haben wir nun einen Anstieg der Jahresmitteltemperatur in Deutschland von 1,7 Grad. Dieser lässt sich nur durch den menschgemachten Klimawandel erklären. Seit Anfang der Siebziger Jahre hat sich dieser Erwärmungstrend deutlich beschleunigt und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich dieser in den nächsten Jahren verlangsamen wird. Wir erleben inzwischen Hitzeperioden und -intensitäten, die wir aus den Klimamodellen eigentlich erst in ein paar Jahrzehnten erwartet hätten. Dies alles muss für uns eine starke Motivation sein, den Klimaschutz in Deutschland und global bedeutend stärker voranzutreiben, denn Anpassung ist viel teurer und selbst bei uns nur begrenzt möglich.“
Um die 1,7 Grad angeblich ausschließlich menschengemachter Erwärmung seit 1881 beweisen zu können, bedient sich der DWD folgender Tricks seit 1881:

Ständiger Austausch von Wetterstationen: Es handelte sich anfangs um ganz andere Wetterstationen als heute, nur etwa 25 der heute 2500 DWD-Wetterstationen sind seit Beginn dabei. Jedoch stimmt bei allen 25 lediglich der Name, die Stationen stehen jedoch an einem anderen, nämlich wärmeren Standort als 1881

Die Wetterstationen standen vor über 100 Jahren allgemein an viel kälteren Standorten wie heute: bei Forsthäusern am Waldrand, bei unbeheizten Klöstern, bei Großbauernhöfen (Gutshöfen), bei Bahnwärterhäuschen auf freier Strecke.

Zudem standen die damaligen Wetterhäuschen meist auf der sonnenabgewandten Seite der Gebäude, also an der Nordseite. Heute müssen die allerdings strahlungsabgeschirmten Einrichtungen auf einem freien Platz ganztägig in der Sonne stehen.

Der seit 1881 bis heute in den Daten verborgene wachsende großflächige Wärmeinseleffekt der gesamten Fläche Deutschlands und der wachsende UHI-effekt der Städte und Gemeinden aufgrund der Bevölkerungszunahme, Industrialisierung, der Bodenversiegelungen und des zunehmenden Wohlstandes mit Wärmefreisetzungen werden überhaupt nicht erwähnt und nirgendwo berücksichtigt. Diese Erwärmung wird einem Treibhauseffekt zugeschrieben, der nirgendwo bewiesen ist. Ebenso wird die großflächige Trockenlegung und Asphaltierung der einst freien Landschaft in den DWD-Temperaturdaten nicht berücksichtigt.

Die Meereshöhe der Wetterstationen, aus denen der Temperatur-Durchschnitt für Deutschland gebildet wird, wurde über die Jahrzehnte erniedrigt.

Insbesondere in den letzten 25 Jahren werden Wetterstationen verstärkt ausgetauscht, bzw. es kommen ständig neue mit niedriger Meereshöhe hinzu.

Die Umstellung auf die elektronische Erfassung und die Einführung der neuen Messerfassung brachte eine zusätzliche scheinbare Klimaerwärmung seit 2000.

Zudem werden die früher erhobenen Daten nun nachträglich manipuliert: Die Anfangsdaten der ersten 50 Jahre mit den damals gemessenen Temperaturen wurden in den letzten 10 Jahren nachträglich kälter gemacht. (Wir verwenden in der Grafik unten noch die alten Daten wie sie 2013 im DWD-Archiv geführt wurden)

Zudem stehen dem DWD zwei natürliche Klimaänderungen in Deutschland helfend zur Seite: 1) Der Messbeginn der DWD-Reihen 1881 liegt in einem Kälteloch, erst um 1900 war die kleine Eiszeit beendet und 2) Der natürliche Klimasprung in ganz Mitteleuropa im Jahre 1988 aufgrund der Änderung der Großwetterlagen.

Wir bestreiten nicht die angenehme Erwärmung seit 1881 und dann vor allem seit 1988, aber die Steigung der DWD-Deutschlandlinie ist zu steil. In der folgenden Grafik zeigt die grüne von allen menschenverursachten Effekten bereinigten Erwärmungskurve die tatsächliche Klima-Erwärmung von Deutschland, unter der Voraussetzung, dass Deutschland vollkommen unverändert wie 1881 geblieben wäre, mit den gleichen Wetterstationen von damals an denselben schattigeren Plätzen und mit derselben früheren Messtechnik weiter gemessen worden wäre.

Wissenschaftlich gilt: Die vor über 130 Jahren erhobenen Wetterdaten dürfen mit den heutigen nicht direkt verglichen werden. Vergleichen kann man nur, wenn man die DWD-Daten mit einem historischen Veränderungsfaktor bereinigt. Wir nennen diesen Faktor, den Wärmeinselfaktor. (WI)

Abb.1 zeigt in Rot die Temperaturentwicklung in Deutschland anhand der Daten des DWD von 1891 bis 2022. In Grün die mathematische, um die WI-Effekte und die Messeinrichtungsänderungen bereinigte Temperaturentwicklung für Deutschland nach R. Leistenschneider im gleichen Zeitraum.

Deutung der grünen Kurve:

Die grüne Kurve versucht die tatsächliche natürliche Klimaentwickung für Deutschland seit 1891, also in den letzten 130 Jahren zu beschreiben:

  1. Es wurde etwa um 1 Grad wärmer
  2. Die Erwärmung verlief nicht gleichmäßig und kann schon deshalb nicht ausschließlich CO2- verursacht sein.
  3. Die Temperaturen kommen aus einem Kälteloch um 1850, die kleine Eiszeit war in Mitteleuropa erst um 1900 beendet.
  4. Um 1920 erreichten die Temperaturen einen ersten Höhepunkt
  5. Seit 1920 fallen die Temperaturen wieder in ein Kältetal, das bis 1987 anhielt.
  6. 1988 erfolgte ein natürlicher Klimasprung aufgrund einer Änderung der Großwetterlagen
  7. Seitdem, also seit 1988 zeigt auch die grüne nur klimabedingte Temperaturkurve einen weiteren Anstieg.

Zur roten, vom DWD mit seinen heutigen Wetterstationen an den heutigen wärmeren Standorten gemessene Kurve, gilt: Wer in den Wärmeinseln wohnt, für den gilt die rote Kurve. Und diese Wärmeinseln nehmen täglich zu: siehe Versiegelungszähler Deutschland.

Kurz: Die grüne Kurve ist die natürliche Klimaerwärmung und die Differenz zwischen Grün und Rot ist die menschenverursache Zusatzerwärmung durch die vielen seit 1881 vollzogenen anthropogenen Wärmeinseleffektmaßnahmen.

Die grüne Temperaturkurve ist somit eine imaginäre Kurve, sie will angeben, wie die Temperaturen sich klimabedingt entwickelt hätten, wenn Deutschland so unverändert geblieben wäre wie es vor 1900 im Kaiserreich war und die DWD-Messstationen noch an den früheren kälteren Standorten – die es aufgrund der Bevölkerungsentwicklung und der baulichen Veränderung Deutschlands nicht mehr geben kann – geblieben wären.

Zurück zur Überschrift des Artikels

Der DWD hingegen behauptet, dass die Gesamterwärmung ausschließlich durch Treibhausgase erzeugt wäre.

Wir werfen dem DWD vor, dass er der Bevölkerung, den Politikern und den Medien nicht erklärt, dass die von ihm erhobenen Temperaturdaten wissenschaftlich gar nicht vergleichbar sind. Dazu braucht man einen Korrekturfaktor, der die historischen Veränderungen berücksichtigt. R.Leistenschneider hat diesen Korrekturfaktor annäherungsweise ermittelt.

Richtig wäre diese Aussage des DWD: Die an den heutigen Standorten mit den heutigen Messverfahren ermittelten Jahrestemperaturen sind um 1,7 Grad wärmer als die Temperaturschnitte der Messstationen vor über 130 Jahren an den damaligen Standorten.

DWD-Vorstand Becker begründet hingegen die gesamte Erwärmung ausschließlich mit der Zunahme sog. Treibhausgase (Kohlendioxid), das nach seiner falschen Behauptung wohl ausschließlich menschenverursacht wäre. Und auch für den geringen Sommerniederschlag und die Trockenheit der Landschaft soll ausschließlich das bei uns freigesetzte (deutsche) CO verantwortlich sein. Becker versteift sich sogar zur Falschbehauptung, dass der Sonnenstundenrekord im Jahre 2022 CO-bedingt wäre.

Dabei haben wir (Kämpfe/Kowatsch/Baritz/Leistenschneider) die tatsächlichen Gründe des nur tagsüber heißen Sommers in unseren Sommerartikeln ausführlich erklärt mitsamt Vorschlägen für Gegenmaßnahmen. Gegenmaßnahmen, die auch tatsächlich kühlend wirken würden und zugleich aktive Natur- und Umweltschutzmaßnahmen wären.

Zusammenfassung:

Wollen wir Menschen den anthropogenen Anteil an der Erwärmung seit 1881 zurückfahren, dann müsste die fortgesetzte Trockenlegung und Asphaltierung Deutschlands gestoppt werden. Diese Naturzerstörung erzeugt vor allem die heißen Sommer seit 1988.

Die sog. Treibhausgase erwärmen nichts oder fast nichts. Das hat der Großversuch bei der Sprengung der Nordstreampipelines gezeigt. Die erhöhten Konzentrationen konnten tagelang gemessen werden. Die vielen Radiosonden und Wetterballone haben keinerlei Wärmehotspots festgestellt – wie hier beschrieben.

Schon allein der Begriff Treibhausgas ist eine sinnreiche Worterfindung des Geschäftsmodelles CO-Ablaßsteuer mit weiteren angstmachenden Begriffen wie Klimakiller, Klimaangst und Klimapanik.

Gäbe es die Erwärmungswirkung der Treibhausgase, dann würde es auch technische sinnvolle Anwendungen geben mit welchen wir beispielsweise unsere Häuser heizen könnten. Wir alle wären froh, wenn die CO-Treibhaussschwätzer uns endlich geisteiche Anwendungen vorlegen könnten.

Richtig ist: Die Erde braucht mehr CO in der Atmosphäre und nicht weniger. Das irdische Leben wurde vom Schöpfer auf dem Element Kohlenstoff aufgebaut. CO ist das Vehikel, das die Kohlenstoffatome zur Flora und Fauna transportiert und austauscht. Wer CO bekämpft als Klimakiller, der bekämpft das vielfältige Leben auf der Erde.

Es wird Zeit, dass dem Geschäftsmodell „Erderhitzung“ durch Treibhausgase ein Ende bereitet wird.

Wir bekennen uns ausdrücklich zu Natur- und Umweltschutz. Die großflächige Landschaftszerstörung muss aufhören.

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Anmerkung: Im Gegensatz zum DWD-Vorstand werden wir für unsere Artikel von niemandem bezahlt oder unterstützt. Deswegen arbeiten wir unabhängig.

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer und unabhängiger Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer.

 




Das Kupfer-Problem

Willis Eschenbach

In letzter Zeit wird viel darüber geredet, dass die Verknappung von „seltenen Erden“ wie Lithium und Kobalt die „grüne Revolution“ kurzschließen wird. In diesem Zusammenhang bin ich auf eine interessante Studie von Standard & Poors Global (SP Global) aus dem Jahr 2022 gestoßen, in der es um die Menge an einfachem, alltäglichem Kupfer geht, die für ein Netto-Null-Szenario 2050 benötigt wird. Die Studie trägt den Titel „The Future of Copper: Will the looming supply gap short-circuit the energy transition?“ [etwa: Die Zukunft des Kupfers: Wird die drohende Versorgungslücke die Energiewende zum Scheitern bringen?], und die Antwort ist … Jawohl! Das wird sie!

In meinem Beitrag „Bright Green Impossibilities“ habe ich eine Reihe physikalischer, politischer und wirtschaftlicher Gründe aufgelistet, warum wir bis 2050 nicht zu „Netto-Null“ CO-Emissionen kommen können. In diesem Beitrag geht es um einen Grund, den ich in diesem Beitrag nicht erwähnt habe.

Das Problem ist, dass Kupfer das einzige Material ist, das für die Übertragung von Elektrizität geeignet ist … und außerdem wird es im Bauwesen, in Geräten, elektrischen Ausrüstungen, Messingbeschlägen und Mobiltelefonen verwendet und findet immer mehr Anwendung in der Kommunikation, Datenverarbeitung und -speicherung.

[Aktualisierung: Wie mehrere Kommentatoren erwähnt haben, ersetzt Aluminium Kupfer bei der Übertragung von Strom mit hohen Spannungen (im Allgemeinen über 480 V.) Kupfer wird jedoch nach wie vor für die Hausinstallation und die Verkabelung im Haus sowie für alle anderen oben genannten Anwendungen verwendet. Und die Zahlen in der verlinkten Studie und in der Grafik unten sind unverändert].

Wenn wir also zu einer rein elektrischen Welt übergehen wollen, brauchen wir eine wirklich große Menge Kupfer.

Wie viel? Nun, laut der oben verlinkten Studie „The Future of Copper“ gibt es eine schlechte Nachricht:

Abbildung 1. Schätzungen über die Menge Kupfer, die benötigt wird, um Net-Zero 2050 zu erreichen.

Das ist nicht gut.

Im Fernsehen heißt es: „Aber warte, da ist noch mehr!“ Der USGS schätzt, dass es 880 Millionen Tonnen förderbares Kupfer im Boden gibt. Und das steht im Vergleich zum kumulierten Kupferbedarf, der in Abbildung 1 dargestellt ist.

Abbildung 2. Kumulative Menge an Kupfer, die für Net-Zero 2050 gemäß Abbildung 1 benötigt wird, und bekannte, mit der derzeitigen Technologie gewinnbare Kupferreserven.

Also … bis 2040 werden wir ungefähr das gesamte Kupfer benötigen, das wir derzeit im Boden finden, und wir sind immer noch weit von Netto-Null 2050 entfernt. Wir werden wahrscheinlich noch mehr im Boden finden, was weitere förderbare Reserven erschließen wird. Aber es wird in der Regel sehr schlechtes Erz sein und teuer in der Förderung. „Früher“, so sagt man, waren Erze mit 4 % oder sogar 6 % Kupfer keine Seltenheit. Neu entdeckte Erze liegen jedoch in der Größenordnung von 0,1 % Kupfer. Natürlich wird es mit zunehmender Verknappung teurer, so dass kupferärmere Erze wirtschaftlich rentabel werden können … aber das führt zu einem weiteren Problem.

Der aktuelle Preis an der Londoner Metallbörse für Kupfer liegt bei etwa zehntausend Dollar pro Tonne. Das für Net-Zero erforderliche Kupfer wird also bei den derzeitigen Preisen mindestens vierzehn Billionen Dollar kosten. Wie jedoch bereits erwähnt, werden die Preise unweigerlich steigen, da Kupfer immer knapper wird. Die wahrscheinlichen Gesamtkosten werden also mindestens fünfzig Prozent höher sein oder sogar noch mehr, sagen wir mindestens zwanzig Billionen Dollar …

Und das ist nur für das geschmolzene Kupfer. Nicht eingerechnet sind die Umwandlung des Kupfers in elektrische Leitungen mit Isolierung, der Transport der Drähte und anderer Kupferprodukte zum Verwendungsort, die Installation der neuen Übertragungsleitungen, Umspannwerke, Schaltanlagen, Generatoren und alle anderen Kosten, um das globale Stromnetz auf den Stand zu bringen, der für eine rein elektrische Welt erforderlich wäre. Das renommierte Beratungsunternehmen McKinsey sagt dazu:

Unsere Analyse des branchenüblichen Szenarios für ein Netto-Null-Szenario bis 2050 lässt darauf schließen, dass zwischen 2021 und 2050 kumulative Ausgaben für Sachanlagen in Höhe von etwa 275 Billionen Dollar bzw. rund 9,2 Billionen Dollar pro Jahr erforderlich wären.

Das bedeutet, dass wir bis 2050 jeden Tag, einschließlich der Wochenenden, 25 Milliarden Dollar ausgeben müssten. Und zwar ab morgen. Riiight … den vollständigen McKinsey-Artikel finden Sie hier.

Und die Ausweitung jeder Art von Bergbau ist mit einer Reihe von politischen, ökologischen und regulatorischen Problemen verbunden. Es kann leicht zehn Jahre und Milliarden von Dollar dauern, bevor die erste Schaufel in den Boden kommt. Der Widerstand der „Grünen“ hat fast jeden neuen Bergbau in den USA gestoppt … während diese Genies gleichzeitig ein Ende der fossilen Brennstoffe fordern.

Ein letzter Problemfaktor. Ein Großteil des Kupfererzes und die meisten Raffinerie- und Verhüttungsanlagen befinden sich in … ja … China. Aus der verlinkten Studie:

Die Herausforderung wird durch ein zunehmend komplexes globales geopolitisches, handelspolitisches und länderspezifisches Risikoumfeld noch verschärft. Es gibt mehrere Dynamiken, die einen besonderen Einfluss auf den Zugang zu Kupfer haben werden. China hat eine überragende Position in der Kupferverhüttung (47 %), Raffination (42 %) und Verwendung (54 %), zusätzlich zu seiner beträchtlichen Position in der Produktion, was es zum Epizentrum des Weltkupfers macht. Anhaltende Handelsspannungen und andere Formen des Wettbewerbs zwischen den Vereinigten Staaten und China könnten den Kupfermarkt in Zukunft beeinflussen. Die Widerstandsfähigkeit der Lieferkette hat sich als strategisches Gebot erwiesen, insbesondere nach der COVID-19-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine. Der Studie zufolge werden die Vereinigten Staaten bis 2035 zwischen 57 % und 67 % – also bis zu zwei Drittel – ihres Kupferbedarfs importieren. Ein sich verschärfender Wettbewerb um kritische Metalle wird sehr wahrscheinlich geopolitische Auswirkungen haben.

Und wenn Sie glauben, die Chinesen würden diese „geopolitischen Auswirkungen“ nicht zu ihrem Vorteil nutzen, dann verstehen Sie unsere östlichen Freunde nicht.

Können wir also bitte mit diesem Net-Zero-Unsinn aufhören? Es ist ein unmögliches Ziel, das ein imaginäres Problem nicht lösen wird, und es wird uns alle in den Bankrott treiben, zu weit verbreiteter Energiearmut führen und die Armen in diesem Prozess ausnehmen.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/01/24/the-copper-conundrum/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 3 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: Seit dem letzten Kältereport von vor nur einer Woche sind jetzt schon wieder so viele Meldungen aufgelaufen, dass der 3. Report dieser Art fällig wird. Wieder steht ganz Asien im Vordergrund. Vor allem vor dem Hintergrund des politischen Amoklaufs der Taliban in Afghanistan müssen die Meldungen über extreme Kälte mit vielen Todesopfern eigentlich aufschrecken.

Und Achtung: Trotz nur einer Woche seit dem letzten Report ist dieser hier ziemlich lang!

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Meldungen vom 17. Januar 2023:

Historische Kälte in Kuba

Rekordverdächtige Kälte herrscht derzeit in Kuba.

Am Montag wurde in Indio Hatuey ein Tiefstwert von 1,5 °C registriert, nur 0,9 °C vom offiziellen kubanischen Tiefstwert aus dem Jahr 1935 entfernt.

Rekordkälte herrschte auch in der östlich gelegenen Stadt Guantanamo: Die am dortigen Flughafen gemessenen 9,9°C sind die niedrigste Temperatur, die je in diesem Ort registriert wurde, während in La Jiquima mit 7,4 °C ebenfalls ein neuer Tiefstwert gemessen wurde.

Barbados

Nach Angaben des Meteorologischen Dienstes von Barbados lag die Durchschnittstemperatur im vergangenen Monat bei 25,6 °C und damit 1,2°C unter der multidekadischen Norm.

Auch das Jahr 2022 (als Ganzes) endete -0,45°C unter der Norm.

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Gebrochene Kälterekorde in Indien, Pakistan und Iran

Indien

In Indien hält die extreme Kältewelle vor allem in den nördlichen Ebenen an.
Nach Angaben des IMD wurden vielerorts den dritten Tag in Folge Rekord-Tiefsttemperaturen gemessen, was sich auf die Landwirte in Punjab, Haryana und Rajasthan – um nur drei Regionen zu nennen – auswirkt, wo weit verbreiteter Frost die Ernten vernichtet hat.

Extreme Kälte ist in Indien in den letzten Jahren kein Fremdwort mehr, und die offiziellen Daten des IMD bestätigen, dass das Land abkühlt. Selbst in den großen, sich ausbreitenden Metropolen des Landes, wie z. B. Delhi mit seinem ignorierten städtischen Wärmeinseleffekt, sind die Temperaturen gesunken: „In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Tage mit Kältewellen in Indien um das 1,6-fache gestiegen“, so das IMD.

Pakistan

Im benachbarten Pakistan ist polare Luft bis in die südlichen Regionen vorgedrungen, wo derartig starke Kaltlufteinbrüche als selten gelten. Selbst aus der Provinz Sindh, die als die wärmste Region Pakistans gilt, wurde Frost gemeldet.

In der südlichen Küstenstadt Karachi herrschten einige der niedrigsten Temperaturen aller Zeiten. Eine Station am Jinnah-Terminal registrierte 4,3 °C, berichtet das pakistanische Wetteramt; in mehreren Vororten waren die Temperaturen laut Pak Weather (Pakistans privates automatisiertes Wetterstationsnetz) jedoch weitaus niedriger, und Pak veröffentlichte Fotos von seltenen Frösten in den Außenbezirken der Stadt.

Iran

Mehr als hunderttausend Iraner waren über das Wochenende ohne Gas zum Heizen ihrer Häuser, während das Land von historischer Kälte heimgesucht wurde, berichtete der staatliche Rundfunk.

Offizielle Stellen haben bestätigt, dass das Land „so eisige Temperaturen wie seit zehn Jahren nicht mehr erlebt, was die Nachfrage nach Heizöl auf ein Rekordhoch getrieben hat.“

Die Abkühlung war das Thema der letzten Jahre in diesem Teil der Welt, doch die Behörden haben es versäumt, sich darauf vorzubereiten, vielleicht weil sie von grünen Idealen und Märchen über ständig steigende Temperaturen abgelenkt worden sind.

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Starke Schneefälle verändern das Aussehen europäischer Landschaften

Der Schnee ist diese Woche nach Europa zurückgekehrt, rechtzeitig, um die schmierigen Kontrollfreaks zu begrüßen, die nach Davos fliegen.

Sogar in und um UK wurde starker Schneefall gemeldet, ebenso wie in Schottland, Irland und sogar im Südwesten Englands.

Alle drei Regionen sind jeweils mit Bildern unterstrichen.

Auch in den Alpen hat sich meterweise Pulverschnee angesammelt, einschließlich Davos, was dazu geführt hat, dass all die von der AGW-Partei finanzierten Feuer- und Schwefelartikel zurückgezogen wurden, was ziemlich komisch ist…

Um in den Alpen zu bleiben und die quälende, menschenfeindliche „Klima-Notfall“-Agenda weiter zu demontieren, zeigen die Temperaturdaten von 12 Bergstationen keine Wintererwärmung seit über 30 Jahren und nur eine leichte Erwärmung seit den frühen 1970er Jahren.

Bei der Untersuchung der zuverlässigen Winterdaten der schweizerischen, deutschen und österreichischen Wetterdienste stellte der Forscher Günther Aigner nur eine „bescheidene Erwärmung“ seit 1971 fest: „Es gibt einen erstaunlichen Kontrast zwischen den offiziellen Messungen und der öffentlichen Meinung“, so Aigner. „Der lineare Trend zeigt einen leichten Anstieg von nur 0,7 Grad – was statistisch nicht signifikant ist.“

Siehe hierzu auch die ausführlichen Arbeiten von Kowatsch et al. auf diesem Blog!

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1 m Schnee, Tendenz weiter steigend: Stadt in Kalifornien versinkt im Schnee

Die Forscher des UC Berkeley Central Sierra Snow Lab haben in dieser Saison rekordverdächtige Schneemengen gemessen. Dies ist das Thema in den höheren Lagen Kaliforniens und hat dazu geführt, dass der kalt erwischte Biden eine Notstandserklärung abgegeben hat.

Mammoth Lakes, Kalifornien, hat allein in der letzten Woche über 3 m Schnee erhalten, was die Gesamtmenge der Saison (seit dem 2. November) auf über 10 m erhöht – ein neuer Rekord.

Link: https://electroverse.co/cold-cuba-india-pakistan-iran-snow-europe-30-feet-and-counting/

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Meldungen vom 18. Januar 2023:

Luft arktischen Ursprungs breitet sich in Europa aus

Europa kühlt sich weiter ab, und die Schneefälle auf dem Kontinent nehmen weiter zu – eine Intensivierung ist zu erwarten.

Die höheren Lagen Belgiens, darunter das 694 Meter hoch gelegene Signal de Botrange, waren am Dienstag weiß.

Auch in den Alpen, den Pyrenäen und einer Reihe von tiefer gelegenen Regionen, Ebenen und Tälern hat es in den letzten Tagen reichlich geschneit – sogar in Südengland, dreiundzwanzig Jahre nachdem TheIndependent das Ende des Schnees in Großbritannien verkündet hatte:

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Weitere Frostverschärfung in Russland

Im Osten Europas hat das transkontinentale Russland weiterhin mit heftigen, rekordverdächtigen Minusgraden zu kämpfen.

Tongulah hat zum dritten Mal in dieser Woche seinen Rekord für die niedrigste Temperatur in der Geschichte unterboten.

Mit einem Minimum von -62,7 °C in den frühen Morgenstunden des Mittwochs hat das sibirische Dorf seinen bisherigen Tiefstwert erneut übertroffen und die niedrigste Januartemperatur in ganz Russland seit 1982 gemessen.

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Achter Kältetag in Delhi

Delhi verzeichnete am Mittwoch den achten Kältetag und damit die meisten in einem Januar seit mindestens 12 Jahren, wie aus den auf der Website des India Meteorological Department verfügbaren Daten hervorgeht.

Erhebliche Kälte herrscht auch in Punjab und Haryana, um nur zwei Regionen zu nennen, wo die Tiefsttemperaturen in den meisten Orten weit unter dem Durchschnitt liegen und auch weiterhin Rekorde fallen.

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Rekord-Schneefälle in Arizona und Nevada

Kalifornien war zu dieser Jahreszeit noch nie so schneereich wie jetzt – aber es ist nicht der einzige Staat, der mit rekordverdächtigen Schneemengen zu kämpfen hat.

Kürzlich fielen in Teilen des nördlichen Arizonas innerhalb von zwei Tagen mehr als 60 cm Schnee und brachen damit den bisherigen Rekord für einen einzigen Tag Schneefall: Auf dem Flughafen von Flagstaff wurden am Sonntag 37 cm gemessen, womit der bisherige Rekord von 23 cm, der seit etwa 45 Jahren galt, weit übertroffen wurde.

Es folgt unter dem Link als Letztes noch eine Darstellung von Daten-Manipulation seitens HadCRUT.

Link: https://electroverse.co/arctic-air-encases-europe-russias-freeze-record-snow-arizona-nevada-delhi-hadcrut-fraud/

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Meldungen vom 19. Januar 2023:

Rekord-Kälte auch in Mittelamerika

Auch in Mittelamerika herrschen diese Woche anomale Temperaturen.

Das größte Land der Region, Nicaragua, hat einen neuen Tiefstwert der Temperatur erreicht: Polare Luft umhüllte die Stadt Jinotega am 17. Januar und ließ es 8,6 °C kalt werden – die niedrigste Temperatur, die jemals an diesem Ort gemessen worden ist.

Striche

Zum ersten Mal seit 1969 –50°C in China erwartet

Der strenge Frost, der Sibirien, Zentral-/Westasien und den Nahen Osten erfasst hat, dehnt sich nach Osten aus.

China, der koreanische Kontinent und Japan stehen ab diesem Wochenende vor einem weiteren heftigen Wintereinbruch.

Bereits jetzt herrschen in Nordchina eisige Temperaturen.

In der nördlichsten Stadt Mohe beispielsweise sank die amtliche Temperatur heute Morgen (19. Januar) unter -45 °C, aber für die Zukunft werden Temperaturen von -50 °C vorhergesagt, was der erste derartige Wert in China seit 1969 wäre.

Etwas weiter südlich, in Myanmar (auch bekannt als Birma), werden bereits neue Rekorde aufgestellt – oder zumindest gebrochen.

In der westlich gelegenen Stadt Hakha wurde es am Mittwoch, dem 17. Januar, -6°C kalt, was den bisherigen nationalen Rekordtiefststand von Myanmar aus den Jahren 1990, 2008 und 2021 erreicht – Myanmar scheint sich abzukühlen.

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Mindestens 100 Todesopfer durch Kälte in Afghanistan

In Afghanistan und den Nachbarländern herrschen weiterhin rekordverdächtige Minustemperaturen bis zu -33 °C.

In dieser Woche sind nach amtlichen Angaben vom 18. Januar mindestens 100 Afghanen und etwa 100.000 Tiere verendet. Die humanitäre Krise des Landes wird durch eine Welle von arktischer Kälte nach der anderen verschärft.

In Kabul und einer Reihe anderer Provinzen wurden seit Neujahr rekordverdächtig niedrige Temperaturen gemessen, wobei die zentrale Stadt Ghor einen Rekordtiefstwert von -33 °C verzeichnete.

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USA: Schwerer Wintersturm in den Großen Ebenen

Ein heftiger Wintersturm, der am Mittwoch über den Rocky Mountains und den Plains sehr starke Schneefälle brachte, zieht durch den Mittleren Westen, wo sich bis Donnerstag noch ein Meter Schnee ansammeln könnte.

In Teilen von Colorado und Nebraska fielen bis zum späten Mittwochabend bis zu 60 cm Schnee. Und nach wie vor gelten für rund 8 Millionen Amerikaner weiterhin Winterwarnungen, die sich von Colorado über die Ebenen bis zu den Großen Seen erstrecken.

In Denver haben die 23 cml, die am Internationalen Flughafen der Stadt niedergingen (Stand: 17:45 Uhr am Mittwoch), den Rekord von 1989 für die fünf größten Schneefälle an einem Tag im Januar gebrochen. Außerdem hat der Schnee in Denver den Januar-Durchschnitt von 18 cm bereits deutlich überschritten.

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Einsschild der Antarktis: Rekord-Zuwachs der Eismasse

Die Oberflächenmassenbilanz (SMB) ist ein guter Indikator für den „Gesundheitszustand“ eines Gletschers, aber die Messwerte können in der Antarktis stark schwanken.

Dennoch ist der Zuwachs in dieser Saison außergewöhnlich:

Abbildung: Links: Kumulierte SMB (in mm) vom 1. März 2022 bis heute (19. Januar 2023) – (verwirrenderweise stellen die Farben Rot und Orange Schnee-/Eiszunahmen dar). Rechts: Wie links, aber in Bezug auf den Durchschnitt 1981-2010 vom 1. März bis heute (19. Januar 2023).

Den Firn- und Eiskernaufzeichnungen zufolge ist der aktuelle SMB mit dem der letzten 800 Jahre vergleichbar, wobei die Antarktis anscheinend immun gegen die „Verwüstungen der globalen Erwärmung“ ist.

Dies ist ein wunder Punkt für die AGW-Partei, da 90 % des Süßwassers an der Erdoberfläche sicher im Eis eingeschlossen sind und in absehbarer Zeit nicht verschwinden werden.

Tatsächlich hat die Schneeansammlung in den Küstenregionen seit 1850 um 10 % zugenommen, wobei die amtlichen Daten zeigen, dass sich die zwei Drittel des Kontinents umfassende Ostantarktis in den letzten etwa 40 Jahren um 2,8 °C abgekühlt hat, während die Westantarktis um 1,6 °C abkühlte.

Während die SMB der letzten 800 Jahre insgesamt mit dem heutigen Stand vergleichbar ist, wurden in den Jahren 1370 und 1610 Perioden mit sehr starker Akkumulation festgestellt, die mit vergangenen Großen Sonnenminima zusammenfallen: dem Ende des „Wolf-“ bzw. dem Beginn des „Maunder-Minimums“.

Die Klimamodelle behaupten, dass der antarktische Eisschild im nächsten Jahrhundert rapide an Masse verlieren wird; diese Agenda-gesteuerten Instrumente haben jedoch seit Jahrzehnten solchen Unsinn behauptet, und dennoch ist dies der Zustand des antarktischen SMB im Jahr 2023:

Grafik: Zeitreihe der Anomalie der kumulierten Oberflächenmassenbilanz (SMB) des antarktischen Eisschildes (AIS) in GT (Gigatonnen). Der grau schattierte Bereich stellt die Standardabweichung 1981-2010 um den Durchschnitt 1981-2010 dar.

Link: https://electroverse.co/central-america-cold-china-forecast-50c-afghanistans-big-freeze-snow-plains-midwest-antarctic-record/

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Meldungen vom 20. Januar 2023:

Einleitung von Cap Allon: Asiaten, die in noch nie dagewesener Kälte erfrieren, werden von westlichen Medien nicht als berichtenswert angesehen. Es würde den „Narrativen“ schaden – wie es Fakten oft tun.

Eingetroffen: In China erstmals seit 54 Jahren –50°C

China hat es geschafft, die Vorhersagen waren richtig: In der nordchinesischen Stadt Mohe wurde erstmals seit 1969 eine Temperatur von -50°C gemessen.

In den frühen Morgenstunden des Freitags, 20. Januar, fiel die amtliche internationale Wetterstation von Mohe auf -50°C.

Dies ist das erste Mal seit dem 15. Februar 1969, dass China einen solchen Wert offiziell gemessen hat.

Zum Vergleich: Chinas niedrigste Januar-Temperatur liegt nach wie vor bei -51,5 °C, aufgestellt in Fuyun, Xinjiang; dieser Rekord steht jedoch auf der Kippe, da für das Wochenende eine weitere Verschärfung der Kälte erwartet wird.

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Allzeit-Rekordkälte in russischen Städten und Gemeinden

Der größte Teil Asiens war in den letzten Wochen und Monaten außergewöhnlich kalt – man kann das Ausmaß des Frostes gar nicht hoch genug einschätzen.

Die vielen MSM-Artikel, in denen die Winterwärme Mitteleuropas hervorgehoben wird, sind nichts weiter als billige, aus der Luft gegriffene Vernebelungen. Im Osten ist die Region Asiens, die unter anhaltender und historischer Kälte leidet, etwa 20 Mal so groß wie Mitteleuropa. Allein Kasachstan ist von der Größe her vergleichbar. Dieses Land mit einer Fläche von mehr als 1.000.000 km² erlebt der kältesten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen.

Im Norden Russlands brach das sibirische Dorf Tongulah in dieser Woche dreimal seine Rekord-Tiefsttemperaturen und erreichte am Mittwoch, dem 18. Januar, einen Tiefstwert von -62,7 °C (Russlands niedrigste Januartemperatur seit 1982).

Erwähnenswert ist auch, dass die Einwohner des ostsibirischen Dorfes Essey behaupten, ihr Thermometer sei auf -75 °C gefallen. Dies wäre ein neuer weltweiter Tiefstwert für einen Ort außerhalb der Antarktis gewesen. In Essey gibt es jedoch keine amtliche UGMS-Station, so dass der Wert nicht überprüft werden konnte.

Der Frost in Asien ist beispiellos, weit verbreitet und langanhaltend, aber die etablierten Medien sind bestrebt, die westlichen Bürger im Dunkeln zu lassen, und konzentrieren sich stattdessen auf den späten Wintereinbruch in Europa – der Winter ist übrigens bereits in vollem Gange und kehrt mit aller Macht zurück.

Die Kälte in Asien wird auch bei wetteronline.de erwähnt:

Extreme Kälte in Sibirien:

https://www.wetteronline.de/wetterticker/minus-63-grad-in-sibirien-strengste-kaelte-seit-ueber-20-jahren–f0a09a38-f8f3-493b-96a8-0e045381b2b5

Anklicken lohnt sich. Weil man nie weiß, was bei Zitaten daraus auf das EIKE bzgl. Copyright zukommt, wird hier darauf verzichtet, Einzelheiten zu nennen.

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Kirgisistan: Der „niemals zufrierende See“ ist zugefroren!

Anderswo in Asien: Der berühmte Issyk-Kul-See in Kirgisistan hat etwas Wundersames vollbracht: Bei extremer Kälte ist der „See, der nie zufriert“, am vergangenen Wochenende tatsächlich doch zugefroren.

Der Issyk-Kul befindet sich im nordöstlichen Teil des zentralasiatischen Landes.

Der See bietet nicht nur eine majestätische, unwirkliche Landschaft, sondern ist auch für Wissenschaftler von besonderem Interesse, da sein Wasser aufgrund seiner schieren Tiefe und seiner natürlichen Wärme nie gefriert – daher der Name Issyk-Kul, der übersetzt „warmer See“ bedeutet.

Doch am 14. Januar bildete sich eine dicke Eisschicht auf dem Gewässer, und die Einheimischen sagten verwirrt: „So etwas haben wir noch nie gesehen“.

Es folgen unter dem Link noch Ausblicke auf weitere Kaltluftvorstöße in Europa und Nordamerika.

Link: https://electroverse.co/china-suffers-50crussia-all-time-record-lake-that-never-freezes-over-just-froze-cold-us-eu/

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Meldungen vom 24. Januar 2023:

Neuer nationaler Kälterekord in China

In ganz Asien wurden in letzter Zeit beeindruckende Tiefsttemperaturen gemessen, so auch am Sonntag in Mohe City (China) mit -53°C (-63.4F) – der niedrigste Wert, der jemals vom chinesischen Wettersystem gemessen worden ist.

Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, dass in einer Reihe von Gebieten im Khingan-Gebirge, das sich über die Innere Mongolei und Heilongjiang erstreckt, am Wochenende ebenfalls neue Tiefstwerte gemessen wurden, während Mohe selbst seinen eigenen Rekord für Tiefsttemperaturen (aus dem Jahr 1969) an vier aufeinanderfolgenden Morgen gebrochen hat, was in den historischen -53°C am Sonntag gipfelte.

Auch in Tibet war es sehr kalt. In Bayan Uul wurden Tiefstwerte von -49,9 °C und in Gandan Huryee von -49 °C gemessen – Werte, die mit historischen Tiefstwerten konkurrieren.

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Frost an allen Stationen in Korea – starke Schneefälle in Japan

Der Kälteeinbruch in Ostasien betrifft nicht nur China, sondern auch die koreanische Halbinsel und Japan.

Dienstagmorgen (24. Januar) zog arktische Luft über die koreanische Halbinsel, und die Temperatur an ALLEN Wetterstationen in der Region sanken unter den Gefrierpunkt.

In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul wurden -16°C gemessen, während die Behörden in Nordkorea eine Wetterwarnung vor „extremer Kälte“ herausgegeben haben, da es im Norden, wo es nur selten Strom gibt, bis -30°C kalt werden wird.

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Zum ersten Mal jemals –50°C in Aldan, Sibirien

Ich habe Mühe, mit all den gefallenen Kälterekorden Schritt zu halten. Beispiel: Die Nachricht, dass Aldan zum ersten Mal in seiner Geschichte die -50°C-Marke geknackt hat, ist nur eine Randnotiz.

In der Weltklimatologie gibt es ein neues Mitglied im -50°C-Club.

Aldan in Sibirien ist diese Woche auf -50°C gefallen und hat damit den bisherigen Tiefstwert von -48,7°C aus dem Jahr 1951 gebrochen.

Auch in Mohe wurde der bisherige Rekord drei Tage in Folge gebrochen: -49,6°C, dann die -50°C und zuletzt -49,3°C.

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Und nicht einmal vor den (Sub-)Tropen macht die Kälte halt:

Rekordkälte in Palau

Palau – eine Inselgruppe mit über 500 Inseln, die zur Region Mikronesien im westlichen Pazifik gehört – friert.

Am Wochenende wurde auf dem palauischen Flughafen 20,6°C gemessen. Das ist die niedrigste Temperatur, die dort jemals gemessen wurde und übertraf damit den bisherigen Tiefststand, der dreimal erreicht wurde: 1953, 1979 und 1998.

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Heathrow verzeichnet die niedrigste Januar-Temperatur seit 1987

Trotz des ignorierten städtischen Wärmeinseleffektes verzeichnete der Londoner Flughafen Heathrow gerade die niedrigste Januartemperatur seit 1987 (Sonnenminimum des Zyklus 21).

Der Tiefstwert von -8,4°C am Montagmorgen ist auch der niedrigste Wert, der auf dem Flughafen seit dem Tiefstwert von 2010 gemessen worden ist.

Anderswo in Europa

Sehr kalte Nächte gab es in ganz West- und Mitteleuropa, von Nordengland bis Südspanien.

In Polen gab es in letzter Zeit heftige Schneefälle, die zu Stromausfällen bei etwa 300.00 Menschen führten. In Malopolskie und Podkarpackie zum Beispiel haben die Reparaturteams Berichten zufolge Schwierigkeiten, an die beschädigten Stromleitungen heranzukommen, weil diese eingefroren sind.

Selbst im Süden, jenseits des Mittelmeers, wurden Tiefstwerte gemeldet, und zwar auch in tiefen Lagen.

Italien zum Beispiel friert, ebenso wie Spanien (wie oben erwähnt) – aber auch die nordafrikanischen Länder: In der marokkanischen Küstenstadt Nador ist es -0,9 °C kalt geworden; Ouargla und Laghoua in Algerien sind kürzlich auf -1,4 °C bzw. -4 °C gesunken; Kebili in Tunesien erreichte -2,9 °C.

Es folgen unter dem Link noch allgemein gehaltene Meldungen über weitere Kälterekorde in den USA, die aber nach den Erfahrungen des Übersetzers dort vielleicht doch nicht so extrem sind. Siehe frühere Kältereports, in denen ich meine Erlebnisse mit Extremwetter beschrieben habe. Es bleibt aber Fakt, dass die USA und ganz Nordamerika einen außerordentlich kalten Winter erleben.

Link: https://electroverse.co/china-all-korea-zero-heathrow-national-grid-power-cuts-cold-records-fall-us-more/

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Man glaubt es kaum, aber auch in anderen, sonst dem Warm-Alarmismus huldigenden Medien war die Kälte Meldungen wert. Zunächst hier ein Hinweis auf Meldungen vom Blog des Schneefans (ein sehr lesenswerter Blog!):

22. Januar mit Video: starke Schneefälle auf Mallorca bis hinunter nach La Palma:

https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/lokales/2023/01/22/108707/mit-video-schneit-palma-mallorca.html und vom 23. Januar

https://www.mallorcamagazin.com/nachrichten/lokales/2023/01/23/108717/dichtester-schneefall-seit-vielen-jahren-auf-mallorca.html

Und bei wetteronline findet man das hier:

24.Januar: Schneemassen in Italien – Video:

https://www.wetteronline.de/wetterticker/schnee-und-unwetter-in-italien–202ed01c-6477-4295-ba4e-342e2b8738e3

24.Januar: Schneemassen auch in Kärnten:

https://www.wetteronline.de/wetterticker/video-teile-kaerntens-versinken-im-schnee-wetterreporter-vor-ort–7d5c35d9-c3f6-41c5-a2da-981237092746

wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. 4 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 24. Januar 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE