Öko-Extremisten führen die Welt in Verzweiflung, Armut und Hunger

Dr. Jordan B. Peterson, Cornwall Alliance

Utopische Lösungen zur Rettung des Planeten sind zum Scheitern verurteilt – und schlimmer. Wir müssen aufwachen, bevor es zu spät ist!

In diesem Winter werden Millionen britischer Bürger, darunter auch Kinder, in so große Energiearmut geraten, dass sie dauerhafte Gesundheitsschäden riskieren. Kalte, feuchte Häuser sind der perfekte Nährboden für Schimmelpilze, die nicht nur Atemwegsbeschwerden verursachen, sondern Häuser auch praktisch unbewohnbar machen, sobald sie sich einmal etabliert haben.

Eine linke Zeitung hat die Gefahr beschrieben, aber kein Wort darüber verloren, warum diese Krise entstanden ist: weil die wachen Moralapostel der „Umwelt“-Bewegung dazu beigetragen haben, sie zu schaffen.

Die Narzissten des Mitleids – gefühllose, selbstherrliche, inkompetente Politiker, ihre prominenten Lakaien sowie machiavellistische Journalisten – haben in den letzten fünf Jahrzehnten immer lauter darauf bestanden, dass im blinden Dienst am „Planeten“ kein Preis zu hoch war und ist, den andere zu tragen hätten.

Die Versuchung, Wladimir Putin für Europas Energieprobleme verantwortlich zu machen, ist im Moment unwiderstehlich groß, aber seine derzeitigen Machenschaften wurden von den grünen Ideologen erst ermöglicht. Jeder, der Augen hat, konnte vor einem Jahrzehnt erkennen, dass die dumme Forderung, Europa solle sich in Bezug auf seine Energiesicherheit von Russland abhängig machen, die aktuelle Situation unvermeidlich machte.

Erinnern Sie sich noch, als Präsident Donald Trump – die populistische Bedrohung numero uno – von der intellektuellen und politischen Elite in Europa und Nordamerika verspottet und verhöhnt wurde, weil er genau diese Warnung aussprach? Nun, jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen, aber es wurde noch sehr wenig daraus gelernt.

Tugendhafte, der Globalisierung verpflichtete Utopisten behaupten, wir würden den Planeten mit billiger Energie zerstören. Aber sind sie wirklich und zutiefst der ökologischen Nachhaltigkeit verpflichtet, die so laut und eindringlich gefordert wird, oder sind sie lediglich in typisch marxistischer Manier wild entschlossen, sich am Kapitalismus zu rächen?

Es scheint Letzteres zu sein. Warum sonst sollten sich die Koryphäen der Umweltbewegung gegen die Kernenergie aussprechen, obwohl diese einen optimalen „Kohlenstoff-Fußabdruck“ aufweist?
In UK, der Heimat der industriellen Revolution, welche die Welt aus der Armut befreit hat, sind die Stromrechnungen in die Höhe geschossen. Jetzt ist bis zur Hälfte der kleinen Unternehmen in Großbritannien von Konkurs und Schließung bedroht. Die Regierung musste eine ruinös teure Energiepreisgarantie ankündigen, um die schlimmsten Auswirkungen dieser Katastrophe abzumildern.

Der Ansturm auf erneuerbare Energien

Die Mentalität der Öko-Extremisten ist folgende: Wenn wir die Armen in den Ruin treiben müssen, um das System zu zerstören, das die Reichen geschaffen hat, dann soll es so sein. Man kann eben kein Omelett machen, ohne ein paar Eier zu zerschlagen.

Der ganze Artikel steht hier, aber hinter einer Zahlschranke.

Link: https://cornwallalliance.org/2022/11/eco-extremists-are-leading-the-world-towards-despair-poverty-and-starvation/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Ergänzende Betrachtung der DWD-Oktobertemperaturen mit den Tages- und Nachttemperaturen – Teil 2

Josef Kowatsch, Stefan Kämpfe

Schon in unserem ersten Teil hatten wir den Beginn der DWD-Deutschland-Temperaturreihe während der letzten Phase der Kleinen Eiszeit in den 1880er Jahren herausgestellt, danach zeigte sich – je nach Betrachtungsweise, keine oder nur unwesentliche Oktober-Erwärmung über viele Jahrzehnte; erst ab 1988 plötzlich eine kräftige Erwärmung.

Für die Erwärmung seit 1988 ist der kleine Oktober-Temperatursprung von 0,5 K im Jahre 1995 mitverantwortlich. Das zeigen folgende Grafikvergleiche mit den Original-DWD-Temperaturen, diese sind nicht wärmeinselbereinigt.

Grafik 1: Der Monat Oktober wurde seit 1988 wärmer, u.a. ist dafür auch der kleine Temperatursprung von 1994 auf 1995 verantwortlich. Davor zeigt der Oktober jahrzehntelang keine Erwärmung.

Für CO2-Erwärmungsgläubige: Weshalb wirkt CO2 beim Monat Oktober erst seit 1988 erwärmend und zuvor nicht? Und der kleine Temperatursprung ist auch nicht erklärbar. Im Artikel – siehe Link oben- haben wir die möglichen Gründe beschrieben.

Interessant ist nun die Aufschlüsselung der Oktobertemperaturen in Tag- und Nachtvergleiche, die wir als T-min und T-max darstellen werden.

Leider bietet der Deutsche Wetterdienst für seine über 2000 Stationen keine Tages- und Nachttemperaturen an, so dass wir auf Einzelwetterstationen zurückgreifen müssen.

Anmerkung: Diese Werte wären auch nicht zuverlässig, da der DWD seit 20 Jahren einen regen Stationsaustausch betreibt und vor allem viele neue Stationen dazukommen, so dass sich die Gesamtzahl auf weit über 2000 erhöht hat. Der DWD-Schnitt von 1988 und von 2022 wird nicht mit denselben Stationen ermittelt!!

Die Wetterstation Amtsberg in Sachsen haben wir im Teil 1 als fast WI-freie Station bezeichnet, da sich deren Umgebung seit Einrichtung der Station vor 40 Jahren laut Angaben des Wetteramtsleiters praktisch nicht verändert hat. Ihre Erwärmung ab 1988 betrug lediglich 0,8 Grad. Es handelt sich um keine DWD-Station, da der Standort die DWD-Bedingungen nicht erfüllt. Da die Wetterstation jedoch im Betrachtungszeitraum unverändert am selben Platz steht und sich auch deren Umgebung nicht verändert hat, sind die Messbedingungen immer gleich geblieben, so dass man die Daten der Station gut mich sich selbst vergleichen kann.

Grafik 2: Aufgetragen sind die täglichen Maximumtemperaturen oben, unten (blau) die Nachtemperaturen als T-min und der Tagesgesamtschnitt. Jeweils 31 Werte sind zu einem Oktoberjahr zusammengefasst. Natürlich sind die am Tage gemessenen Maximumtemperaturen wärmer als der Schnitt (rote Grafik).

Auffallend: die drei Trendlinien verhalten sich vollkommen unterschiedlich in ihrer Steigung.

Erkenntnis: Die Oktober-Erwärmung seit 1988 findet nur am Tage statt und zwar mit 0,7 K/Jahrzehnt. Die Nächte blieben kalt und zeigen keine Erwärmung.

Oktober-Temperaturrekord 2022: Nur die tagsüber erfassten T-max weisen in Amtsberg einen Allzeittemperaturrekord auf. Der warme Oktober 2022 fand also nur am Tage statt. Die Nächte lagen nur knapp über dem Schnitt.

Erkenntnis: Dieses unterschiedliche Verhalten von Tages- und Nachttemperaturen ist mit keinerlei CO2-Treibhauserwärmungstheorie erklärbar

Beispiel 2 Dachwig – der Föhn vom Thüringer Wald regiert mit.

Die relativ wärmeinselarme Station Dachwig liegt in einer Senke des Jordan-Baches nordwestlich Erfurts nicht weit vom Thüringer Wald entfernt. Aufgrund der starken Häufigkeitszunahme der erwärmend wirkenden, zu Föhn im Lee des Thüringer Waldes neigenden Süd- und Südwestlagen war hier, anders als bei Amtsberg, wo im Herbst der „Böhmische Wind“ kühlend wirkt, eigentlich eine starke Erwärmung auch bei den Minima zu erwarten, aber die zeigt sich nur bei den Maxi- und den Mittelwerten. Die mittleren Minima erwärmten sich nur unwesentlich (im Vergleich zu 2001, 2006 und 2017, die über 8°C erreichten, wurden 2022 nur 6,2°C erreicht). Offenbar war der SW-Föhn nicht stark genug, um die Bildung einer bodennahen Kaltluftschicht durch nächtliche Ausstrahlung gänzlich zu verhindern. Andererseits war der Föhn tagsüber stark genug, um mit Warmluftadvektion und einer schwächer werdenden Oktobersonne einen neuen mittleren Maximum-Rekord von 18,3°C zu erzeugen. In seinen Beiträgen zum extrem sonnigen Ausnahme-März 2022 hatte KÄMPFE schon auf die enorme Bedeutung der Stationslage auf das Temperaturverhalten hingewiesen; unter anderem zeigte es sich, dass Stationen in Senken und Tallagen in letzter Zeit zu verstärkter nächtlicher Abkühlung neigen, welche aber mitunter von Föhn-Effekten verschleiert wird; Näheres zu der umfangreichen Problematik hier.

Grafik 3: Auch in Dachwig (Thür. Becken) zeigen sich die stark steigenden mittlere Maxima bei kaum steigenden Minima. In vielen anderen Monaten fallen dort die mittleren Minima sogar, weil in ihnen S- und SW-Lagen viel seltener sind, als im Oktober.

Grafik 4: Langfristig bewirkte die Häufigkeitszunahme der Großwetterlagen mit südlichem Strömungsanteil (rot) einen wesentlichen Teil der Oktober-Erwärmung in Deutschland; kalte Nord- und Ostlagen wurden hingegen viel seltener. Stationen an den Nordostseiten der Gebirge, wie etwa Dachwig, profitierten besonders von dieser Entwicklung (Föhn). Die Daten für 2022 liegen noch nicht vor, doch waren auch da die südlichen Lagen weit überdurchschnittlich häufig.

Erkenntnis: Dieses unterschiedliche Verhalten von Tages- und Nachttemperaturen ist mit keinerlei CO2-Treibhauserwärmungstheorie erklärbar

Beispiel 3: München/Stadt, eine ausgesprochene städtische Wärmeinselstation

Grafik 5: Die Oktobererwärmung seit 1988 fand auch mitten in der Stadt München nur tagsüber statt. In der Nacht wurde es sogar leicht kälter. Nur bei den T-max tagsüber gab es einen neuen Allzeitrekord genauso wie in Amtsberg.

Die erstaunlicherweise sogar leicht fallenden Nachttemperaturen lassen sich unter anderem damit erklären, dass durch den hohen Bebauungsgrad zwar tagsüber eine höhere Fläche für die Absorption der Einstrahlung verfügbar ist – aber in den schon langen Nächten wirkt diese größere Fläche auch verstärkt ausstrahlend, zumal in der Stadt meist weniger Feuchtigkeit zur Bildung tiefer Wolken oder von Nebel zur Verfügung steht. Auch in München wäre ohne den Föhn die Maxi-Erwärmung geringer und die nächtliche Minima-Abkühlung deutlicher ausgefallen.

Ein weiterer Grund für den starken Anstieg der Oktobertemperaturen in München tagsüber: Die Zunahme der Sonnenstunden

Grafik 6: Im Gegensatz zu Dachwig sind in München die Sonnenstunden seit 1988 leicht gestiegen. Allerdings wirkt die Oktobersonne nur noch geringfügig erwärmend; sie steht zu tief und scheint zu kurz. Es bedarf also stets der Föhn-Unterstützung, welche die hochreichende Warmluft bis zum Boden transportiert. Ganz anders ist das im Sommerhalbjahr – da bewirkte die zunehmende Besonnung einen Großteil der Erwärmung.

Gleichzeitig sind in der „Betonwüste“ München die Niederschläge schon seit Anfang der 80er Jahre rückläufig, die Trockenheit erzeugt zusammen mit der Zunahme der wärmenden Wohnbebauung, Flächenversiegelung und Kanalisation der Niederschläge auch weniger kühlenden Nebel.

Erkenntnis: Dieses unterschiedliche Verhalten von Tages- und Nachttemperaturen ist mit keinerlei CO2-Treibhauserwärmungstheorie erklärbar.

Kohlendioxid kann im Oktober nicht tagsüber erwärmend wirken und nachts nicht. Und die Oktober-Erwärmung gibt auch erst seit 1988.

Aufforderung: Die Treibhauserwärmungsüberzeugten sollten die vollkommen unterschiedliche Tag-Nachterwärmung endlich mit Ihrer Theorie erklären.

Wir haben in einer Arbeitsgruppe natürlich nicht nur diese 3 Wetterstationen auf das unterschiedlichen Tag/Nachtverhalten im Oktober untersucht, sondern sehr viele und zwar in allen Monaten und Jahreszeiten. Bei allen Stationen quer durch Deutschland sind diese Merkmale einheitlich.

Wir gehen davon aus: Die IR-Rot Absorption einiger Gase, die in Deutschland Treibhausgase genannt werden, gibt es. Die IR-Absorption ist physikalisch nachweisbar, aber die behauptete Erwärmung der Atmosphäre durch Treibhausgase ist nicht nachweisbar, sondern bleibt bis jetzt eine Behauptung.

Sechs Gründe: Für diese CO2-Erwärmungs-Hypothese gibt es bis jetzt:

1) keine Versuchsbeweise, aber auch

2) keine natürlichen Erwärmungshotspots in freier Natur, wo naturbedingt plötzlich große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt werden wie zuletzt auch beim ungewollten Großversuch mit dem ausströmenden Methan über der Ostsee. Und es gibt auch

3) keine technische Anwendung, die auf dem Treibhaus-Erwärmungseffekt beruht. Und

4) alle DWD Temperatur-Grafiken können nur für kurze Zeiträume Korrelationen mit dem steigenden CO2-Gehalt in der Atmosphäre finden.

5) Insbesondere begann die Klimaerwärmung in Mitteleuropa nicht nach der Kleinen Eiszeit, sondern hauptsächlich erst seit 1988 und hauptsächlich im Sommer. Auch der Oktober zeigt erst seit 1988 die Erwärmung.

6) Dabei sind vor allem im Sommer wie auch im Oktober die Tagestemperaturen gestiegen, die Nachttemperaturen kaum, gar nicht oder sogar leicht gesunken.

Fazit: Diese 6 Gründe sind der Beweis, dass der Treibhauseffekt keinerlei Wirkung hat.

Ein politisch gewolltes Absenken der jährlich gemessenen CO2-ppm-Zuwachsraten wäre somit unnütz, weil wirkungslos, zudem sehr teuer und sollte unterlassen werden.

Die letzte Generation ist ein Opfer der CO2– Klimapropaganda mit ihrer Angstmacherei, wir sind weit entfernt von irgendwelchen irdischen Erwärmungs-Katastrophen aufgrund der CO2-Zunahme.

Diese Klimapropaganda ist ein Geschäftsmodell ähnlich dem Ablasshandelsmodell der Kirche im Mittelalter. Die mainstream-Wissenschaftler damals haben den Begriff Erbsünde und Fegefeuer eigens erfunden, um den Leuten Angst einzujagen. Heute heißen die Begriffe Treibhausgas, Klimakipppunkte und ständige Erderhitzung.

Auch die seit 1979 mit Satelliten gemessene globale Erwärmung ist erst recht kein Grund zur Beunruhigung, wenn man die Anstiegswerte nicht in Hundertstel-Grad aufträgt, sondern sie ins Klimageschehen der Erdgeschichte einreiht.

Grafik 7: Die momentan global ermittelten Temperaturen sind weit entfernt von einem Hitzetod der Erde. Die „letzte Generation“ ist auch ein Opfer übertriebener und entstellter Grafiken. Das Geschäftsmodell Treibhaus betreibt „Grafikpanik“

Zusammenfassungen:

Natürlich bestreiten wir nicht die momentan stattfindende Erwärmung, sie hat beim Oktober in Deutschland natürliche Ursachen und menschenverursachte

Wir versuchen die Erwärmung mit wissenschaftlich erhobenen Fakten zu erklären und die wären bei Kohlendioxid:

CO2 ist ein lebensnotwendiges Gas für die Photosynthese und das Pflanzenwachstum auf dieser Erde. Die Schöpfung der Erde ist auch Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut. Ein weiterer CO2-Anstieg hätte positive Wirkungen für das Leben und wäre wünschenswert.

Ebenso wünschenswert wäre, wenn der Oktober weiterhin so prächtig ausfallen würde wie 2022. Der Monat mit seinen herrlichen Farben war für Naturliebhaber Balsam für die Seele. Von einer Klimakatastrophe oder gar von Klima-Kipppunkten sind wir weit entfernt.

Der fast überall auf der Welt steigende WI-Effekt der Landmassen ist der tatsächlich anthropogene Anteil an der Erwärmung und nicht der wirkungslose CO2-Effekt. Es handelt sich um eine wissenschaftliche Verwechslung. Will man den WI-Effekt zurückfahren, dann muss die flächenversiegelnde Naturzerstörung und die Trockenlegung der Landschaft eingestellt werden, nicht nur in Deutschland

Nach Meinung von Regenwaldforschern und Biowissenschaftlern – siehe link – werden sich Wüsten und Hitze in Südamerika ausbreiten bei weiterer Zerstörung. Hier auf einfache Weise in einem Artefilm dargestellt.

Leider nimmt die Naturzerstörung täglich weiter zu und die DWD Wetterstationen sind mehrheitlich dort, wo der Mensch wohnt, arbeitet und die Landschaft besonders erwärmt. (ca. 15% der Deutschlandfläche) Siehe hier.

Anstatt sich sinnlose CO2-Einsparungen zu überlegen, sollten die Umweltministerien der Länder sofort einen Ideenwettbewerb starten wie man den Niederschlag wieder in der freien Landschaft, in den Städten und Gemeinden halten und versickern lassen kann.

Die Klimaerwärmung brachte Deutschland bisher nur Vorteile, leider seit einigen Jahren in der Jahreszeit Sommer nur noch eingeschränkt. Deshalb sind gerade die jungen Leute aufgefordert, sich am regen Ideenwettbewerb gegen die Versteppung und Austrocknung Deutschlands im Sommer zu beteiligen.

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




CO2 ist kein Schadstoff, sondern unabdingbar für das Leben!

Art Gopalan, CFACT Ed

[Alle Hervorhebungen im Beitrag im Original! A. d. Übers.]

Das Hauptziel der Klimaalarmisten und der sie unterstützenden finanzstarken Kräfte besteht darin, die Mittelschicht und den hohen Lebensstandard, den sie genießt, durch die Entwicklung von preiswerter und gut nutzbarer Energie aus fossilen Brennstoffen zu zerstören. Sie haben einen Keil gefunden, um diese Kampagne zu führen, indem sie die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe verursachten Kohlendioxid-Emissionen mit der Erwärmung der Erdoberfläche in Verbindung bringen. Wissenschaft oder Fakten spielen keine Rolle. Die Opposition muss zum Schweigen gebracht werden. Hämmern Sie weiter auf die Trommel, dass die Apokalypse aufgrund der globalen Erwärmung bereits eingetreten ist und wir nur noch wenige Jahre Zeit haben, sie zu korrigieren, bevor wir eine weitere aussterbende Spezies werden.

Kohlendioxid ist eines der wichtigsten Moleküle für das Leben auf unserer Erde. Jedes Schulkind lernt, dass Pflanzen Kohlendioxid brauchen, um zu existieren. Ein üppiges Pflanzenleben ist für die Entwicklung anderer Lebensformen auf der Erde, einschließlich der menschlichen Spezies, unerlässlich. Säugetiere mit Lungenkapazität atmen Kohlendioxid aus. Es ist ein wunderschön gestaltetes Lebenssystem.

Warum will die EPA dieses lebenswichtige Gas als Schadstoff einstufen? Die EPA ist, wie jedes Regierungsorgan, eine Polizeibehörde. Sie will den Ausstoß von Kohlendioxid regulieren und die Nutzung fossiler Brennstoffe zur Energieerzeugung zum Erliegen bringen. Die Verfügbarkeit von zuverlässiger und preiswerter Energie durch die Nutzung fossiler Brennstoffe ermöglicht Lebensmittel im Überfluss, Unabhängigkeit durch Mobilität, den Besitz von Privateigentum, die Schaffung einer Mehrheit der Bevölkerung, die bequem in der wirtschaftlichen Mittelschicht lebt, und den freiwilligen Austausch von Waren und Dienstleistungen – das ist Kapitalismus. Eine Bevölkerung, der es wirtschaftlich gut geht, ist nicht von der Regierung abhängig und wird unabhängig denken und handeln.

Jede politische Partei, deren Ziel es ist, Regierungsgewalt zu erlangen, will nun aber keine unabhängig denkende und handelnde Mehrheit in der Bevölkerung. Sie wollen, dass die Mehrheit ihrer Wählerschaft in Bezug auf ihre Lebensbedingungen von ihnen abhängig ist. Um das zu erreichen, muss die politische Partei (in den USA ist es die Demokratische Partei) eine existenzielle Angst erzeugen, um die Menschen in ihren Schoß zu zwingen, so wie ein Viehtrieb in die Ställe. Der Spielplan der Demokraten besteht in der Verbreitung des Narrativs, dass das von den fossilen Brennstoffen ausgestoßene Kohlendioxid der Grund für den Klimawandel ist und dass wir uns auf dem Weg zum Aussterben des Lebens auf der Erde befinden, wenn die Emissionen nicht innerhalb eines kurzen Zeitraums gestoppt werden. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir den außer Kontrolle geratenen Killer des Gases Kohlendioxid in den Griff bekommen. Wenn dieses Narrativ mit Hilfe des Medienapparats ständig in den Vordergrund gerückt und mit jedem Naturereignis, Tornados, Wirbelstürmen, Überschwemmungen, ungewöhnlichen Hitzewellen, ungewöhnlichen niedrigen Temperaturen und Schneestürmen in Verbindung gebracht wird, wird die breite Bevölkerung anfangen zu glauben und die Regierung zum Handeln auffordern. Die Regierung, in der die Demokratische Partei das Sagen hat, fördert aktiv durch Gesetzgebung und Exekutivmaßnahmen das Ende der mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke und die Einstellung der Produktion von benzinbetriebenen Autos. Sie fördern die rückständige Technologie der Solar- und Windenergie als moderne und „erneuerbare“ Energieerzeugung. Das Nettoergebnis dieses Übergangs ist die Zerstörung der Mittelschicht, der Unabhängigkeit und der Eigentumsrechte.

CO2 ist ein Spurengas, das – wie sie uns mit ihren fehlerhaften Modellen weismachen wollen – die Erwärmung der Erde um bis zu 3 bis 6 °C verursacht!!!

Wir müssen verstehen, dass es sich um ein Spurengas in unserer Atmosphäre handelt, dessen Konzentration bei 0,04 Prozent (400 Teile pro Million) liegt. Die Angstmacherei besagt, dass es eine existenzielle Bedrohung für das Leben auf der Erde bedeutet, wenn es 0,05 Prozent (500 Teile pro Million) erreicht. Auf den ersten Blick ist das einfach absurd. Wie machen sie das? Indem sie den Erwärmungstrend der Erde und den Anstieg der Kohlendioxidkonzentration (von 300 PPM auf 400 PPM in den letzten 125 Jahren) geschickt als Wirkung bzw. Ursache anführen. Sie tun dies, indem sie ein Computermodell (ein analytisches Modell) entwickeln, das stochastisch ist. Ein stochastisches Modell verwendet die verfügbaren Temperaturdaten (in einigen Fällen durch Untersuchung der Baumringe bestimmter Bäume) und stellt einen Zusammenhang mit dem Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmosphäre her. Darüber hinaus ziehen sie den Schluss, dass der Anstieg des CO2-Gehalts von den späten 1800er Jahren bis heute auf die industriellen Aktivitäten des Menschen zurückzuführen ist. In der Wissenschaft wird eine Hypothese erst dann zu einer anerkannten Tatsache, wenn sie bewiesen ist. Es gibt keine Möglichkeit, ihre Hypothese zu beweisen, da der natürliche Prozess der Freisetzung von CO2 nicht verstanden wird. Die vorhandenen Daten zeigen, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre den Temperaturen hinterherhinkt, was bedeutet, dass die Temperatur der Erde steigt, bevor auch der CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu steigen beginnt.

Ein Korrelationsmodell (das sind sie alle) kann niemals ein Vorhersageinstrument sein. Ich kann zum Beispiel ein Modell mit den Dow-Jones-Börsendaten der Vergangenheit erstellen, aber dieses Modell kann niemals dazu verwendet werden, vorherzusagen, wie die Dow-Jones-Daten am nächsten Tag, im nächsten Monat oder im nächsten Jahr aussehen werden, geschweige denn am Ende des 21. Ein grundlegender Grundsatz der Wissenschaft lautet: Korrelation ist nicht Kausalität. Um die zukünftigen Werte in einem gut funktionierenden System vorhersagen zu können, muss man die Kausalität nachweisen. Die Erdatmosphäre ist nur ein Element eines thermodynamischen Modells des Planeten Erde in seinem Sonnensystem. Es handelt sich um ein äußerst komplexes System, und unser Wissen über das Verhalten aller Teilsysteme darin ist sehr dürftig. Freeman Dyson, einer der führenden Physiker der Welt, hielt den Versuch, die Temperatur der Erde vorherzusagen, für einen Irrweg, da unser grundlegendes Wissen über die verschiedenen Teilsysteme, wie z. B. die negative Rückkopplung der Kohlendioxidaufnahme, nur rudimentär oder gar nicht vorhanden ist. Ein weiterer Kritikpunkt an den Modellen ist, dass keines von ihnen validiert ist. Sie können zum Beispiel nicht die niedrigen Temperaturen des Maunder-Minimums während der Mini-Eiszeit von 1650 bis 1720 zeigen.

CO2-Moleküle haben charakteristische Photonen-Absorptions-Frequenzen bei 2,7, 4,3 und 15 Mikron (das ist ein Millionstel Meter). Sie liegen alle im langwelligen Infrarotbereich der Sonnenstrahlen. Die von einem Photon oder der Sonnenstrahlung übertragene Energie ist umgekehrt proportional zur Frequenz der Welle. Je größer die Wellenlänge ist, desto geringer ist der Energiegehalt. Der ultraviolette Bereich des Sonnenspektrums hat einen viel höheren Energiegehalt. Die Absorption durch das CO2 ist eine reine Fingerabdruck-Absorption [?]. Das bedeutet nicht, dass sie Strahlung aussenden. Moleküle selbst können nicht strahlen; nur ein schwarzer Körper kann Strahlung aussenden. Nach dem Wien’schen Gesetz (das die Beziehung zwischen Wellenlänge und Temperatur eines Körpers definiert) können die 2,7 und 4,3 Mikrometer in der Atmosphäre nicht existieren, da die entsprechenden Temperaturen zu hoch sind. Bei 15 Mikrometern liegt die Temperatur bei -80 °C, und diese Temperatur tritt etwa 90 Kilometer über der Erdoberfläche auf. Hinzu kommt, dass das Vorhandensein von Wasserdampf in der Troposphäre (0 bis 12 km), der im gesamten Infrarotbereich eine viel breitere Absorptionscharakteristik aufweist, jegliche Absorptionseffekte von CO2 in den Schatten stellen würde. Die Modelle haben keine Möglichkeit, die Wolken, ihre Bildung und ihre Fähigkeit, die Strahlung in den Weltraum zurückzuwerfen, zu modellieren. Bedenken Sie dies: Ein Spurengas mit sehr begrenzten Absorptionseigenschaften, welches durch das Vorhandensein von Wasserdampf und dessen Phasenwechsel verstärkt wird, wird uns alle umbringen, wenn wir die auf fossilen Brennstoffen basierende Zivilisation nicht abschalten.

Ihrer Theorie zufolge steigt das CO2-Gas in die Stratosphäre auf und bewirkt dort eine Abkühlung, während die Temperatur in der Troposphäre steigt. Es gibt keine Anzeichen für Temperaturveränderungen, die auf einen Anstieg des CO2-Gehalts in der Atmosphäre zurückzuführen sind. Bei einer konstanten Temperatur der Erdoberfläche auf Meereshöhe von 15°C kann die Frequenz der Schwarzkörperstrahlung mit Hilfe des Wien’schen Gesetzes berechnet werden. Demnach liegt sie bei 10 Mikrometern. Kohlendioxidmoleküle werden auf diese Frequenz nicht reagieren, da ihre Fingerabdruckfrequenz bei 15 Mikrometern liegt. Wasserdampf hingegen könnte auf diese Frequenz reagieren und die Wärme einfangen. Die Wolkenbildung und ihr Wasserdampfgehalt können die Aufrechterhaltung der Temperatur beeinflussen und tun dies auch. Da mehr als 75 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt sind, führen Änderungen der Temperatur zu einer Anpassung der Wasserdampfverteilung in der Atmosphäre. Das Ausmaß des thermodynamischen Austauschs, der mit dem Wasserdampf einhergeht, ist im Vergleich zur Spurengasaktivität des CO2 bei diesem Austausch enorm und bedeutend.

Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre ist niedrig. Je höher der CO2-Gehalt, desto besser der Pflanzenertrag und desto größer die Toleranz gegenüber Trockenheit. Wir brauchen mehr CO2, um die Welt zu ernähren, nicht weniger.

Kohlendioxid ist für Pflanzen, die am unteren Ende der Nahrungskette stehen, lebenswichtig. Pflanzen wandeln Kohlendioxidmoleküle und Wassermoleküle mit Hilfe des Sonnenlichts in Kohlenhydrate um. Ich zitiere hier Willian Happer (Cyrus Fogg Brackett Professor of Physics, Emeritus, in der Abteilung für Physik an der Princeton University), der die Unentbehrlichkeit von CO2 für Pflanzen in mehr als einer Hinsicht beschreibt.

Landpflanzen erhalten den Kohlenstoff, den sie benötigen, aus dem CO2 in der Luft. Die meisten Pflanzen beziehen andere wichtige Nährstoffe – Wasser, Stickstoff, Phosphor, Kalium usw. – aus dem Boden. So wie Pflanzen in gedüngten, gut bewässerten Böden besser wachsen, wachsen sie auch besser in Luft mit einer CO2-Konzentration, die um ein Vielfaches höher ist als der derzeitige Wert in der Atmosphäre.“

Wir wissen, dass dies wahr ist, wenn wir bedenken, dass die Landwirte, die Pflanzen in Treibhäusern anbauen, im Allgemeinen den CO2-Gehalt auf 1200 bis 1500 PPM (das Drei- bis Vierfache des derzeitigen atmosphärischen Wertes) anheben. Sie tun dies, um den Ertrag dieser Pflanzen, entweder Gemüse oder Blumen, auf ein Optimum zu steigern. CO2 in Verbindung mit Sonnenlicht und Wasser ermöglicht es den Pflanzen, zu gedeihen und eine Vielfalt derselben hervor zu bringen.

Schauen wir uns einige grundlegende botanische Fakten an. Ich zitiere nochmals Dr. Happer: „Ribulose-1,5-Bisphosphat-Carboxylase/Oxygenase, kurz ‚RuBisC“, ist das am häufigsten vorkommende Protein der Welt und die Grundlage allen Lebens. Mit Hilfe der Energiemoleküle, hauptsächlich Adenosintriphosphat (ATP), die mit Hilfe des Sonnenlichts erzeugt werden, wandelt RuBisCO CO2 in das einfache Kohlenhydratmolekül 3-Phosphoglyceraldihyd (3-PGA) um. Die biochemische Maschinerie der Pflanze verarbeitet die 3-PGA-Moleküle anschließend zu Zucker, Stärke, Aminosäuren und allen anderen Chemikalien des Lebens. Der Buchstabe ‚C‘ im Spitznamen RuBisCO steht für ‚Carboxylase‘ im vollständigen Namen, was uns an das Entwicklungsziel von RuBisCO erinnert: CO2.

Geologische Beweise deuten darauf hin, dass RuBisco seine Schlüsselrolle in der Photosynthese vor etwa drei Milliarden Jahren zu spielen begann, als es in der Atmosphäre viel CO2 und sehr wenig O2 gab. Beim heutigen CO2-Gehalt können die Pflanzen einen Großteil des verfügbaren CO2 bei voller Sonneneinstrahlung verbrauchen. Diese CO2-Erschöpfung bedeutet Probleme für die Pflanze. Der Buchstabe ‚O‘ im Spitznamen RuBisCO steht für ‚Oxygenase‘ im vollständigen Namen, was uns daran erinnert, dass ein alternatives Ziel der RuBisCO das Sauerstoffmolekül ist: O2. Wenn RuBisCO, das mit chemischer Energie aus ATP geladen ist, nicht schnell ein CO2-Molekül findet, wird es sich mit einem O2-Molekül begnügen und giftige Nebenprodukte – zum Beispiel Wasserstoffperoxid – anstelle von nützlichen Kohlenhydraten produzieren. Diese Photo-Oxidation ist ein ernstes Problem. Bei den derzeitigen niedrigen CO2– und hohen O2-Werten führt sie zu einer Verringerung der photosynthetischen Effizienz um etwa 25 Prozent bei C3-Pflanzen, zu denen wichtige Nutzpflanzen wie Weizen, Reis, Sojabohnen, Baumwolle und viele andere gehören. Da 3-PGA, das erste Molekül, das aus CO2 synthetisiert wird, drei Kohlenstoffe hat, spricht man bei diesen Pflanzen vom ‚C3‘-Photosyntheseweg.

Der niedrige CO2-Gehalt der letzten zehn Millionen Jahre hat die Entwicklung der C4-Pflanzen (z. B. Mais und Zuckerrohr) vorangetrieben, die mit Sauerstoff zurechtkommen, indem sie RuBisCo im Inneren von ‚Bündelhüllen‘ schützen. CO2-Moleküle werden durch 4-Carcom-Moleküle, die dem C4-Weg seinen Namen geben, in die Bündelhülle transportiert. O2 kann nicht in die Bündelhülle gelangen, so dass RuBisCo nicht fälschlicherweise an den reichlich vorhandenen O2-Molekülen statt an den knappen CO2-Molekülen arbeiten muss. Unabhängig von C3 oder C4 deuten Tausende von Experimenten auf ein höheres Wachstum bei mehr CO2 in der Atmosphäre hin. (Siehe: M.B. Kirkham, Elevated Carbon Dioxide: Impacts on Soil and Plant Water Relations. CRC Press, 2011).

Abgesehen von der Ernährungseffizienz bei höheren CO2-Mengen ist von gleicher Bedeutung, dass die Pflanzen bei höheren CO2-Mengen besser in der Lage sind, Trockenheit zu tolerieren. Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Pflanzen, die einem höheren CO2-Gehalt ausgesetzt sind, weniger Wasser benötigen, um optimale Erträge zu erzielen. Dr. Happer erklärt dies folgendermaßen: „Im Laufe der Evolution können Landpflanzen Blätter mit mehr Spaltöffnungen für CO2-arme Luft wie heute oder mit weniger Spaltöffnungen für CO2-reichere Luft wie während des größten Teils der geologischen Geschichte der Landpflanzen entwickeln. Wenn sich der CO2-Gehalt in der Atmosphäre verdoppelt, reduzieren die Pflanzen die Anzahl der Spaltöffnungen in den neu gewachsenen Blättern um den Faktor zwei. Mit halb so vielen Spaltöffnungen, die Wasserdampf entweichen lassen, brauchen die Pflanzen nur noch halb so viel Wasser und wachsen in trockenen Regionen der Erde besser.“

Eine einfache Frage: Gehen Sie im örtlichen Supermarkt in die Gemüseabteilung. Wie viele Gemüse und Früchte stammen aus den kälteren Klimazonen der Arktis und Antarktis? Antwort: Keine: Keines. Wie viele kommen aus wärmeren Regionen wie dem Süden der Vereinigten Staaten und Kalifornien? Die meisten. Höhere Temperaturen bedeuten Leben im Überfluss, niedrigere Temperaturen sind lebensfeindlich.

Anstatt die kohle- und gasbefeuerten Wärmekraftwerke abzuschalten, sollten wir weitere bauen. Der CO2-Ausstoß in der Atmosphäre sollte zunehmen, damit mehr trockene Gebiete grüner werden und Leben erhalten bleiben kann. Der einzige Grund, der für die Abschaltung dieser Art von Stromerzeugungsanlagen und die Verfügbarkeit einer Fülle von preiswerter elektrischer Energie sprechen würde, ist die Herabsetzung des Lebensstandards. China und Indien bauen jährlich mehrere Kohlekraftwerke, um ihre armen Massen in die Mittelschicht zu heben und ihren Lebensstandard zu erhöhen. Der einzige Einwand, den ich gegen die Ausbreitung von Kohlekraftwerken erheben würde, ist, dass China und Indien nicht sorgfältig genug bei der Installation von Abgasreinigungsanlagen sind, um die Rußpartik-Elemissionen zu beseitigen. In den USA werden Wäscher seit etwa Mitte der 70er Jahre eingesetzt, und die Luft ist dadurch sauberer geworden. In der Tat übertrifft die Luftqualität in den USA die nationalen und weltweiten Normen, da dort Kohlekraftwerke in Betrieb sind. Die USA verfügen über Kohlereserven, die für mehrere hundert Jahre reichen, und es wäre geradezu dumm, sie nicht zu nutzen, um den hohen Lebensstandard zu erhalten. Die Nachfrage nach Strom wird mit all den elektronischen Geräten, die immer mehr werden und aufgeladen werden müssen, zwangsläufig steigen. Die [US-]Bundesregierung weiß das. Sie sind nicht ahnungslos. Sie wird von einer kollektivistischen Ideologie angetrieben, die kein Wohlstandswachstum bei der Mehrheit der Bevölkerung akzeptieren kann. In ihrem Modell ist es ein Nullsummenspiel.

Eine weitere einfache Frage: Was ist der richtige CO2-Gehalt?

Auf diese Frage gibt es überhaupt keine Antwort. Ich möchte Ihnen eine Grafik der CO2-Konzentrationen zeigen, die Millionen von Jahren zurückreicht. Es wird geschätzt, dass die Erde seit etwa 4 Milliarden Jahren existiert. Die letzten hundert oder zweihundert Jahre sind verschwindend gering und ergeben nicht einmal einen Punkt auf dieser Skala. Dennoch berufen sich die Klimawandel-Alarmisten, die den komfortablen Lebensstil eines großen Teils der Weltbevölkerung zerstören wollen, nur auf die letzten hundert Jahre. Sie versuchen, ihre Panikmache noch zu verstärken, indem sie behaupten, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre heute höher ist als vor einer Million Jahren.

Hier ist ein Foto der Abbildung aus dem American Journal of Science, die den CO2-Gehalt in der Atmosphäre für die letzten 600 Millionen Jahre zeigt, also für das letzte Sechstel des Erdzeitalters. Auf der horizontalen Achse sind die Jahre aufgetragen, auf der vertikalen Achse das Verhältnis der CO2-Konzentrationen der Vergangenheit zu denen der letzten paar Millionen Jahre mit etwa 300 ppm. „Dieser spezielle Proxy-Datensatz ergibt sich aus dem Verhältnis des seltenen stabilen Isotops 13C zum vorherrschenden Isotop 12C in Karbonatsedimenten und Paläosolen. Andere Proxies liefern ähnliche Ergebnisse“ – Quelle: American Journal of Science.

Daraus geht eindeutig hervor, dass der CO2-Gehalt in der Atmosphäre fünfundzwanzig Mal höher war als der derzeitige Wert. Es gibt keine Belege dafür, dass die Erde aufgrund dieser hohen CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre geschmolzen wäre.

Welches ist der niedrigste CO2-Gehalt in der Atmosphäre, der für die Existenz von Leben notwendig ist?

Die Antwort: Unsere derzeitigen Werte sind wirklich nahe daran, das Leben auf der Erde zu schädigen. Wir brauchen mehr CO2 und nicht weniger!

Hier ist die Frage, deren Antwort Ihnen verdeutlichen wird, wie prekär es um das derzeitige CO2-steht. Ich zitiere nochj einmal Happer zu diesem Thema: „Nur einmal im Phanerozoikum, vor etwa 300 Millionen Jahren, war der CO2-Gehalt so niedrig wie in der jüngsten geologischen Vergangenheit. Die heutigen 400 ppm sind für die meisten Pflanzen immer noch eine CO2-Hungersnot. Während der kältesten Abschnitte der kontinentalen Vergletscherungen der letzten 5 Millionen Jahre sank der CO2-Gehalt auf 200 ppm oder weniger. (J.K. Ward et.al., „Carbon Starvation in glacial trees recovered from the La Brea tar pits, Southern California„. Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 2005, 102:690-694), nicht viel über den 150 ppm oder so, bei denen viele Pflanzen an CO2-Hunger sterben. (J.K. Dippery, et.al., „Effects of low and elevated CO2 on C3 and C4 annuals: Growth and biomass allocation,“ Oecologia. 1995, 101:13-20)“

Das Leben beginnt bei der Hälfte der heutigen CO2-Werte zu schwinden und stirbt bei einem Viertel der heutigen Werte fast vollständig ab. Die Erdgeschichte hat gezeigt, dass das Leben bei doppelt oder viermal so hohen CO2-Werten wie heute üppig gedeiht.“

Welches ist die richtige Temperatur der Erde?

Die Angstmacher haben darauf keine Antwort.

Hier ist ein Foto einer veröffentlichten Abbildung, die die globale Temperatur in den letzten 2000 Jahren illustriert:

Diese Abbildung wurde durch Abfotografieren aus Energy and Environment reproduziert. Es handelt sich um eine 2000-jährige Aufzeichnung der Temperaturen unter Verwendung von Proxies ohne Baumringe. Schaut man sich die Mittelwerte an, so waren die geschätzten Temperaturen von etwa 500 bis 1100 höher als die heutigen Werte. Im Mittelalter war es wärmer als heute, und das heute mit Eis bedeckte Grönland wurde damals von den Wikingern landwirtschaftlich bewirtschaftet. Die Angstmacher erstellten fälschlicherweise eine Temperaturbeziehung, die einen Temperaturanstieg ab 1800 zeigte, indem sie (vielleicht absichtlich) die mittelalterliche Erwärmung ignorierten. Das ist der berüchtigte „Hockeystick“, auf den ich mich beziehe, und der seit Bekanntwerden der Fakten ins Lächerliche gezogen wurde.

Die Erde ist heute aufgrund des CO2-Anstiegs viel grüner als 1982.

Hier ist ein Foto der veröffentlichten Zahl, die die Ergrünung der Erde seit 1982 zeigt. Wie bereits erwähnt, wurde dieser Anstieg mit 11 Prozent angegeben. Und das, obwohl die Bevölkerung der Erde zugenommen hat und wir ständig für die Zerstörung der Regenwälder verteufelt werden:

Unter dem Strich:

Bei den derzeitigen CO2-Werten besteht die Gefahr, dass die Pflanzen verhungern.

Ein höherer CO2-Gehalt bedeutet eine höhere Produktivität (Tonnen pro Acker) bei der Pflanzenproduktion, was wiederum zu einer ausreichenden Ernährung für alle Menschen auf der Erde führt. Ein höherer CO2-Gehalt bedeutet auch einen geringeren Wasserverbrauch zur Maximierung der Pflanzenproduktivität.

Bei den derzeitigen CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre wurden mehrfach keine Temperaturspitzen verzeichnet. In der Vergangenheit hatte ein CO2-Gehalt von fast 200 ppm jedoch zum Verschwinden von Pflanzen geführt, mit einer entsprechenden Zunahme des Staubes in der Atmosphäre, wie in den Eiskernproben nachgewiesen wurde, was wiederum zu einer Vergletscherung führte.

Höhere CO2-Konzentrationen führen nachweislich zu einer stärkeren Begrünung der Erde und nicht zu Tod und Zerstörung, wie es die Angstmacher behaupten.

Die derzeitige globale Temperatur ist nicht annähernd so hoch wie im Mittelalter, als Grönland üppig bewachsen war und jetzt mit Eis bedeckt ist. Hohe Temperaturen und reichlich CO2 sind für das pflanzliche Leben notwendig, und wir sind für unser eigenes Leben auf sie angewiesen.

Die Computermodelle, die uns von einer nicht existierenden Katastrophe überzeugen sollen, sind keine Vorhersageinstrumente, da es sich lediglich um Korrelationsmodelle handelt, die mit angenommenen Korrekturfaktoren für die zahlreichen Unbekannten im thermodynamischen System von Sonne und Erde erstellt wurden.

Wir brauchen mehr CO2 und nicht weniger für unser Überleben.

Autor: Art Gopalan is a retired engineering manager at General Electric Aircraft Engines.

CFACT Ed – We’re freedom people.

Link: https://www.cfact.org/2022/11/02/co2-is-not-a-pollutant-it-is-essential-for-life/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Welt geht zu fossilen Treibstoffen über

Vijay Jayaraj

Trotz des Trubels um Wind- und Sonnenenergie nimmt die Abhängigkeit der Welt von fossilen Brennstoffen zu. Letzte Woche sagte der Vorstandsvorsitzende von Saudi Aramco Amin Nasser, dass die Welt jetzt „auf Kohle umsteigt“.

Saad al-Kaabi, Energieminister von Katar, sagt: „Viele Länder, vor allem in Europa, die sich für grüne Energie und eine kohlenstofffreie Zukunft stark gemacht hatten, haben eine plötzliche und scharfe Kehrtwende vollzogen. Heute steigt die Kohleverbrennung wieder an und erreicht den höchsten Stand seit 2014.“

Sie haben Recht. Die weltweite Kohlenachfrage wird im Jahr 2022 einen historischen Höchststand erreichen, ähnlich dem Rekordniveau von 2013. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) „wird der weltweite Kohleverbrauch im Jahr 2022 voraussichtlich um 0,7 Prozent auf 8 Milliarden Tonnen steigen.… Es wird erwartet, dass der Kohleverbrauch in der Europäischen Union bis 2022 um sieben Prozent steigen wird, zusätzlich zu dem Anstieg von 14 Prozent im letzten Jahr.

Kohle wird weiterhin ein gefragter Energieträger sein, da „steigende Gaspreise nach 2030 die bestehende Kohleverstromung wirtschaftlicher machen werden“, so die IEA. Die weltweite Energienachfrage wird von heute bis 2050 um 47 Prozent steigen, und Öl wird voraussichtlich die wichtigste Energiequelle sein.

Analysten gehen davon aus, dass es „in Europa in der Energieversorgung und in der Industrie zu einem massiven Umstieg von Gas auf Kohle kommen wird“. Ja, nicht von Gas auf erneuerbare Energien, sondern von Gas auf Kohle. Tatsächlich ist der Kohleverbrauch der Europäischen Union in der ersten Hälfte des Jahres 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent gestiegen. Die europäischen Länder haben im Juni 7,9 Millionen Tonnen Kraftwerkskohle importiert, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Es wird erwartet, dass die jährlichen Kohleimporte bis Ende des Jahres 100 Millionen Tonnen erreichen werden, den höchsten Stand seit 2017.

Selbst in den am weitesten entwickelten westlichen Volkswirtschaften wie Deutschland und UK dominieren fossile Brennstoffe weiterhin als einzige zuverlässige Energiequelle. Deutschland wird im Jahr 2023 der dritthöchste Importeur indonesischer Kohle sein, knapp hinter den Kohlefressern China und Indien.

AP schreibt: „Kohle, die in Europa lange Zeit als alter Brennstoff behandelt wurde, hilft dem Kontinent jetzt, seine Stromversorgung zu sichern und mit dem dramatischen kriegsbedingten Anstieg der Erdgaspreise fertig zu werden.“ Nicht Wind- oder Solarenergie, sondern die Kohle sorgt dafür, dass in Europa die Lichter brennen.

Ein leitender Analyst von Shaw and Partners kommentierte die enorme Leistung der Kohle mit den Worten: „Wer hätte gedacht, dass die schmutzige alte Kohle im letzten Geschäftsjahr die Aktie mit der besten Wertentwicklung war? In diesem Geschäftsjahr ist sie bisher auch der Sektor mit der besten Performance“.

Können sich die westlichen Volkswirtschaften angesichts dieser Realität davor schützen, Opfer ihrer eigenen grünen Politik zu werden, die weder die benötigte Energie produziert noch den Planeten rettet?

Viele westliche Politiker sind nicht bereit, zuzugeben, dass dies eine Misere ist, die sie selbst verursacht haben, weil sie von grüner Energie besessen waren und dadurch die Versorgung mit fossilen Brennstoffen gefährdet haben.

Das Hauptziel der weltweiten Ökostrom-Bewegung ist die Umstellung der Wirtschaft auf erneuerbare Energiequellen, ein Schritt, von dem einige glauben, dass er den Planeten vor dem Klimawandel bewahren wird. Quellen wie Wind, Sonne und Biomasse sind jedoch weder zuverlässig noch erschwinglich – und auch nicht „erneuerbar“. Diese unbestreitbaren Fakten wurden ignoriert, als die westlichen Volkswirtschaften ihre so genannte Energiewende vorantrieben.

Infolgedessen befinden sich große Teile Europas, von UK und von Nordamerika in einem Energiewirrwarr.

Anstatt ihren Reichtum an fossilen Brennstoffen zu nutzen, befinden sich diese Volkswirtschaften in einem Zustand des Wehklagens und suchen verzweifelt nach der Beschaffung eben jener Brennstoffquellen, die sie einst verachteten.

In dieser Woche äußerte sich das Weiße Haus besorgt über die von der OPEC angekündigte Kürzung der Ölproduktion, obwohl die Regierung Biden das heimische Öl verunglimpft hatte. In Europa sind die Staats- und Regierungschefs wütend über die Verknappung von Gas, einem weiteren fossilen Brennstoff, von dem sie behaupten, er sei schlecht für den Planeten.

Saad Al-Kaabi aus Katar sagt, dass die europäische „grüne“ Politik für die hohen Energiepreise verantwortlich ist und dass die führenden Politiker im Westen „keinen Plan haben“. Die Energieknappheit hat sie gezwungen, zu den verlässlichsten Quellen – Kohle und Öl – zurückzukehren. Sie bemühen sich nun, die Energiesicherheit für den Winter zu gewährleisten, wenn viele glauben, dass es in Großbritannien und Deutschland zu Stromausfällen kommen wird.

Die Welt setzt jetzt auf fossile Brennstoffe und nicht auf erneuerbare Energien, obwohl viel Zeit und Geld in die Entwicklung von Wind- und Solartechnologien investiert wird.

This piece originally appeared at WashingtonTimes.com and has been republished here with permission.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK and resides in India

Link: https://cornwallalliance.org/2022/11/the-world-is-transitioning-to-fossil-fuels/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Wenn der Autor oben schreibt, dass „Öl voraussichtlich die wichtigste Energiequelle sein wird“, so kann ich dem nicht ganz zustimmen. Die augenblickliche Kehrtwende hin zu Fossilen ist zwar eindeutig, aber in etwas weiterer Zukunft dürfte die Kernkraft zur wichtigsten Energiequelle werden. Es mutet etwas merkwürdig an, dass der Autor diese mit keinem Wort erwähnt.




Neue Forschungen zeigen: Erwärmung in den USA ist um 50% übertrieben!

Linnea Lueken

In einem kürzlich erschienenen Beitrag von The Daily Sceptic werden neue wissenschaftliche Forschungsarbeiten beschrieben, um die Temperaturen in den USA genau zu bestimmen, nachdem der Einfluss des städtischen Wärmeinseleffekts herausgerechnet worden ist. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Osten der Vereinigten Staaten in den letzten 50 Jahren um 50 Prozent weniger erwärmt hat als in den offiziellen Aufzeichnungen angegeben. Diese wichtige Untersuchung bestätigt, was der jüngste Bericht des Heartland Institute, „Corrupted Climate Stations: The Official U.S. Surface Temperature Record Remains Fatally Flawed“ (Die offizielle U.S.-Temperatur-Aufzeichnung ist nach wie vor fehlerhaft), in dem festgestellt wurde, dass die offiziellen Temperaturstationen der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) aufgrund ihrer Lage in von Menschenhand geschaffenen Hot Spots verfälschte Daten liefern.

Der Artikel von Daily Sceptic mit dem Titel „U.S. Warming Over Last 50 Years Exaggerated by Up to 50%, New Evidence Shows“ beschreibt Forschungsergebnisse der Atmosphärenwissenschaftler Roy Spencer, Ph.D. und Professor John Christy, Ph.D., von der University of Alabama in Huntsville. Der Link zum Originalbeitrag von Spencer, in dem die Gründe für die Durchführung des Projekts und die verwendeten Methoden beschrieben werden, ist auf seiner Website zu finden, und zwar hier.

Chris Morrison von The Daily Sceptic beschreibt die Arbeit folgendermaßen: „Die Forschung versucht, Verzerrungen zu beseitigen, die durch die zunehmende Erwärmung in den Städten verursacht werden, und verwendet Daten über die Dichte der vom Menschen geschaffenen Strukturen, die über einen Zeitraum von 50 Jahren von den Landsat-Satelliten geliefert wurden.“

Die Wissenschaftler arbeiteten zunächst daran, das Ausmaß der Auswirkungen zu bestimmen, die Städte und damit verbundene Strukturen wie Beton und Metall auf die lokale Erwärmung haben, die dann von Wetterstationen gemessen wird. Die durch städtische Umgebungen verursachte lokale Erwärmung wird als „Urban Heat Island“-Effekt (UHI) bezeichnet. Der UHI-Effekt wird seit langem als mögliche Erklärung für einige der Unterschiede zwischen boden- und satellitengestützten Temperaturmesswerten angeführt.

Auch der Meteorologe Anthony Watts hat in Beiträgen wie „Checking the Science Focus ‚Reality Check‘ – Ignoring UHI is Foolish“ auf dieses Problem hingewiesen.

Unter Verwendung von Datensätzen, die die Dichte der vom Menschen geschaffenen Strukturen aus dem Projekt Global Human Settlement Layer der Europäischen Kommission quantifizieren, sowie von stündlich gemeldeten Temperaturdaten von Wetterstationen konnten die Wissenschaftler schließlich einen regressionsbasierten Algorithmus entwickeln, um die städtische Wärmeverzerrung zu entfernen. Nachdem der Algorithmus auf die Daten von Temperaturstationen in 37 östlichen Bundesstaaten angewendet wurde, erwies sich die gemessene Erwärmung als deutlich geringer als die von der NOAA gemeldeten Temperaturen.

In seinem Blog schreibt Spencer zu dem Bericht: „Die Ergebnisse für den Osten der USA führen zu einem 50-jährigen Erwärmungstrend, der um 50 Prozent geringer ist als der aus dem offiziellen homogenisierten NOAA-Datensatz für die Temperatur.“ (Siehe folgende Abbildung):

Dieses Ergebnis ist entscheidend für die Frage, ob die Welt vor einer Klimakrise steht, die eine drastische Einschränkung der Nutzung fossiler Brennstoffe rechtfertigt.

Morrison ist der Meinung, dass diese Art von Forschung wahrscheinlich nicht auf der COP27-Klimakonferenz präsentiert werden wird. Er schreibt, dass „jede Warnung vor einem künftigen Temperaturanstieg auf die politisch korrekten Oberflächendaten verweisen wird, und jede Vorhersage des Klima-Thermageddons wird die Autorität der Klimamodelle beschwören“.

Leider wird sich Morrison mit dieser Vorhersage mit ziemlicher Sicherheit als richtig erweisen. Morrison und The Daily Sceptic sollten für die Berichterstattung über diese wichtige Studie, die von den Mainstream-Medien ignoriert wird, gelobt werden. Sie zeigt, dass die Daten, die zum Nachweis der globalen Erwärmung herangezogen werden, grob fehlerhaft sind und die Erwärmung um ein Vielfaches überbewerten. Die Verstädterung muss berücksichtigt werden. Sie kann nicht ignoriert oder „weghomogenisiert“ werden. Die durch das UHI verursachte Temperaturverzerrung muss ausgemerzt werden, wenn wir unsere Klimapolitik auf eine genaue Einschätzung des Zustands des Planeten stützen wollen. Forschungen wie die von Spencer und Christy sind ein wichtiges – wenn auch unbeliebtes – Instrument zur Ermittlung des wahren Ausmaßes des Klimawandels.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/11/08/new-research-showing-u-s-warming-is-exaggerated-by-50-percent/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE