Der Beweis, dass die globale Erwärmung „Man(n)-Made“ ist

Cap Allon

Die meisten Realisten sind mit dem Problem „hide the decline“ vertraut – dem Problem der Divergenz, bei dem die Baumring-Proxydaten nach 1960 einen deutlichen Temperaturrückgang zeigen, während die offiziellen gemessenen Temperaturdaten einen Anstieg aufweisen (d.h. „Climategate“).

Nachstehend finden Sie 5 Reihen von berechneten asiatischen Baumringdaten (1850-2000).

Im Laufe der letzten Jahre und mit Hilfe einiger guter alter Korrekturen und Manipulationen zeigt die Reihe in den letzten 50 Jahren (1950-2000) eine unmöglich aussehende „abschließendes Blatt“, die von einem Rückgang (Briffa 2001) zu einem „katastrophalen“ Anstieg (PAGES2019) führt:

Stephen McIntyre erklärt dazu (mit Hilfe von @detgodehab):

Die erste Graphik ist die ursprüngliche asiatische Reihe von Briffa aus dem Jahr 2001 und zeigt einen deutlichen Rückgang im späten 20. Jahrhundert; die zweite Graphik ist der Durchschnitt der asiatischen Reihe in gerasterten MXD-Daten, die von Briffa/Osborn an Rutherford und Mann übermittelt wurden, die dann 2008 Manns „Input“ erhielten.

Die dritte Graphik ist der Durchschnitt der (45) gerasterten MXD-Daten, wie sie in „Mann 2008“ verwendet wurden, und zeigt, dass Mann die störenden/unpassenden Rückgänge abgehackt und durch einige angebliche Temperaturdaten ersetzt hat; die vierte Graphik ist PAGES2K (2013), das eine neue Asien-Rekonstruktion (Cook et al.) aus Baumringen eingeführt hat, in welcher der ursprünglich in den Schweingruber-Daten beobachtete Rückgang Ende des 20. Jahrhunderts nicht existiert. Die Schlusswerte waren ähnlich hoch wie die Werte in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Der Unterschied wurde von PAGES2K nicht ausgeglichen.

Die letzte fünfte Grafik schließlich ist die aktuellste PAGES-Rekonstruktion, d.h. die „Woke Reconstruction“, wie sie im IPCC AR6 verwendet wird. Darin enthalten ist eine Teilmenge der PAGES2K-Asien-Rekonstruktion, deren Durchschnitt das ergibt, was die AGW-Partei wahrscheinlich die ganze Zeit gesucht hat: ein monströses Schlussblatt, einen alarmierenden „Hockeyschläger“ eines Temperaturanstiegs, mit dem sie ihre CO₂-dämonisierende Agenda vorantreiben kann.

„Der Rückgang ist jetzt im Rückspiegel der Woke-Partei zu sehen“, schreibt McIntyre. Er fragte die beiden Hauptautoren von PAGES2019 nach der Herkunft der asiatischen Baumringserie, „kam aber nicht weiter.“ Sie waren nicht der Meinung, dass sie als Hauptautoren eines Nature-Artikels die Verantwortung hätten, Fragen zu ihren Daten zu beantworten.

Dennoch war @detgodehab von den rätselhaften asiatischen Baumringchronologien fasziniert und arbeitete daran, ihre Berechnungen rückgängig zu machen, indem er die Ergebnisse bis ins kleinste Detail replizierte. Es ist schwer, dass ein statistisches Verfahren so schlecht ist, dass es falsch ist, aber Manns Verfahren war ein scheinbar einzigartiges Beispiel: „Es ist schlimmer, als man sich vorstellen kann“, schreibt McIntyre.

Wohlgemerkt, nicht ALLE asiatischen Chronologien sind pathologisch, aber die größten Blätter (des Hockesschlägers) sind es mit Sicherheit.

Die Chronologie „paki033“, eine Komponente der Asien-Serie, hat insgesamt 20 Iterationen.

Betrachtet man ihre Entwicklung, so beginnt sie mit einer unscheinbaren Serie (V1) und endet mit einem Blatt (V20) – und mit Version 20 hören die Iterationen auf, weil die Schöpfer wahrscheinlich mit den Ergebnissen zufrieden zu sein scheinen.

Hier eine Aufschlüsselung der Entwicklung der Daten:

Wie kam es also zu einem so starken Anstieg?

„Was geschah mit den einzelnen Bohrkernen?“, fragt McIntyre. Es sah alles „sehr verdächtig nach frisieren“ aus.

Ein naheliegender Verdacht war, dass es sich bei den Monsterblättern um eine Art Artefakt handelte und nicht um eine natürliche Folge des Klimas. Als Test bat McIntyre @detgodehab, zu sehen, was passiert, wenn die Daten der letzten 50 Jahre nicht verwendet werden.

Die Ergebnisse bestätigten den Verdacht.

Ohne die letzten 50 Jahre ergab paki033 eine ähnlich großes Blatt – nur 50 Jahre früher:

Um sicherzugehen, hat @detgodehab einen separaten Test ohne 25 Jahre durchgeführt und das gleiche große Blatt erhalten – nur 25 Jahre früher:

Zumindest bei dieser Chronologie ist es also ganz klar, dass das hier erzeugte große Blatt gefälscht ist; von Menschen gemacht; ein Artefakt des Verfahrens und NICHT in irgendeiner Weise mit klimatischen Veränderungen verbunden.

PAGES 2019, die jüngste offizielle Darstellung der globalen Temperaturen seit 1850 (siehe unten), wählt unwiderlegbar die schlechtesten und gefälschten Chronologien aus (und behauptet, sie seien die besten) und gaukelt dem vertrauensvollen Leser, dem blinden Politiker, dem erzählenden Reporter und dem nach Bedeutung suchenden Alarmisten gleichermaßen vor, dass die globalen Temperaturen in einer noch nie dagewesenen Weise nach oben geschossen sind.

Das alles ist natürlich von großer Bedeutung.

Der GESAMTE Diskurs über die „Klimakrise“ basiert auf diesen gefälschten Erkenntnissen – sie stehen in den IPCC-Berichten, sie werden über die MSM an die Massen propagiert, und sie werden von vermeintlich gebildeten „Pädagogen“ in Schulen und Universitäten als endgültiger Beweis dafür angeführt, dass „ihr Kinder ein Krebsgeschwür auf dem Planeten seid.“

Machen Sie sich klar, dass der immer extremer werdende Kampf gegen unsere Lebensgrundlage CO₂, den unsere kompromittierten Politiker mit aller Macht vorantreiben, allein für den Einbruch des Lebensstandards verantwortlich ist; und erkennen Sie, dass das Establishment verzweifelt jeden Tom, Dick und Putin für diesen Zusammenbruch verantwortlich macht, obwohl es für alle, die ihre eigenen Augen haben, klar ist, dass es sich hier um eine vollständig beabsichtigte und von langer Hand geplante „kontrollierte Zerstörung“ des hart erarbeiteten Wohlstands der Menschheit handelt – eines Wohlstands, der an unseren Zugang zu billiger und zuverlässiger Energie gekoppelt ist.

[Hervorhebungen vom Übersetzer]

Sehen Sie sich die Grafik unten an … das ist der einzige Klimadatensatz, mit dem Sie sich beschäftigen müssen.

Die „Perspektive“ fördert totalitäre Regime jedoch nicht so gut wie phantastische Lagerfeuererzählungen über das Ende der Tage.

Mehr von Stephen McIntyre findet man auf seiner Website climateaudit.org.

Link: https://electroverse.info/proof-global-warming-is-mann-made/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




CO₂ ist essentiell für das Leben im Meer

Prof. Dr. Klaus-D. Döhler

Allem, dem sie den Anschein des Apokalyptischen geben wollen, fügen politisch gesteuerte „Treibhauswissenschaftler“ und Medien den Begriff „menschengemacht“ und „klimaschädlich“ bei. Der Klimawandel ist angeblich menschengemacht, der atmosphärische Anstieg des „klimaschädlichen“ Kohlendioxids (CO) sei menschengemacht, Starkregen, Stürme und Trockenheit seien menschengemacht, ja sogar für die Zunahme der Baseball Home-Runs seit 2010 scheint weniger das Können der Sportler sondern der „menschengemachte“ Klimawandel verantwortlich zu sein (1).

Dass Klimawandel auch ohne den Menschen schon immer stattgefunden hat und auch immer noch stattfindet, ist eine Binsenweisheit, die keinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken würde, bzw. mit der man keinem Steuerzahler die hohen Kosten für die Energiewende und den sogenannten Klimaschutz begreifbar machen könnte. Mit den Begriffen „klimaschädliches CO“ und „menschengemachter Klimawandel“ versuchen Politik, Medien und Energieunternehmen dem Steuerzahler und dem Verbraucher ein schlechtes Gewissen einzureden. Damit das Volk nicht beginnt, den Schwindel in Frage zu stellen, sind alle, die an dem vermeintlich menschengemachten Klimawandel verdienen, dazu angehalten, bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit die Worte „menschengemacht“ und „klimaschädlich“ als apokalyptische Verstärkung in ihre Sätze einzubauen. Es ist schon peinlich, wie häufig diese Begriffe selbst an völlig unangebrachten Stellen in die mediale Indoktrination eingefügt werden. Man bekommt den Eindruck, die Höhe der Vergütung richte sich danach, wie häufig die Worte „klimaschädlich“ und „menschengemacht“ erwähnt werden.

Was sagt uns der gesunde Menschenverstand?

Der gesunde Menschenverstand gewinnt den Eindruck, weil der Wahrheitsgehalt am Gesagten so zweifelhaft ist, sollen dem unbedarften Volk die Adjektive „klimaschädlich“ und „menschengemacht“ mit aller Macht eingetrichtert werden. Verbraucher und Steuerzahler sollen auf diese Weise zur zahlungswilligen Zustimmung gebracht werden – das alles nach dem Motto: „Eine Lüge wird dann zur vermeintlichen Wahrheit, wenn sie nur oft genug wiederholt wird“.

Worüber reden wir eigentlich? Das pseudowissenschaftlich-politisch-mediale „Treibhaus-Narrativ“ behauptet, dass das in einer minimalen Konzentration von 0,04 Prozent in der Atmosphäre vorhandene Kohlendioxid (CO) durch Absorption und Re-Emission infraroter (IR) Strahlung die erdnahe Atmosphäre erwärmt. Wissenschaftlich fundierte Beweise für diesen angeblichen Erwärmungseffekt sucht man vergeblich. Im Gegenteil, es gibt mehrere Studien, die den Einfluss von CO auf die Erwärmung der erdnahen Luftschichten widerlegen (siehe Referenzen bei 2).

Wenn dem tatsächlich so wäre, dass der Beschuss von CO mit IR-Strahlen mehr Energie produziert als dafür aufgewendet wurde – man muss sie angeblich nur zielgerichtet einsetzen – dann wäre dieses Verfahren mit größter Sicherheit bereits patentiert worden, denn man gewinnt ja angeblich Energie bzw. Wärme aus dem Nichts. Die Energiekonzerne würden sich alle Finger danach lecken – ein echtes Perpetuum mobile!!! Das führt uns zu der Frage, weshalb sich noch niemand diesen angeblichen Treibhauseffekt von COzu Nutze gemacht hat. Warum schreibt also unser Wirtschaftsminister Habeck den Hauseigentümern nicht vor, Gas- und Ölheizungen durch CO-Heizungen zu ersetzen, die mit IR-Strahlen zu betreiben wären? Und warum wird bei Doppelglasfenstern der Zwischenraum zwischen den beiden Glasscheiben mit dem nicht IR-aktiven Edelgas Argon gefüllt und nicht mit CO, wo doch nach Maßgabe der CO-Treibhaushypothese COdie abgestrahlte Wärme aus dem Wohnzimmer wieder zurück ins Wohnzimmer strahlen würde? Nun ja, man hat es tatsächlich mit CO2 versucht, aber es hat selbstverständlich nicht funktioniert.

Um zu erkennen, dass bei dieser Hypothese etwas nicht stimmt, muss man kein Atmosphärenphysiker sein. Das sagt einem bereits der gesunde Menschenverstand. Die ganze Verteufelung von COist ein Schwindel, eine Gelddruckmaschine für die Regierungen und diejenigen, die die Regierungen steuern oder von regierungsnahen Organisationen abhängen – eine Gelddruckmaschine auch für die Medien, die durch Panikmache ihren Umsatz ankurbeln. Der abgezockte Dumme ist der Steuerzahler. Damit der Steuerzahler meint, er würde mit seinen Steuern die Welt retten, wird auch noch behauptet, die Wissenschaft stünde hinter diesem Unsinn. Im Gegenteil – wie bereits erwähnt, gibt es keine wissenschaftlich fundierten Beweise für diesen angeblich menschengemachten Erwärmungseffekt. Das Narrativ, das uns hier aufgetischt wird, ist eine Beleidigung des aufgeklärten Menschen.

Lug und Trug in der Klimaforschung

Als von staatlichen Fördertöpfen unabhängiger Forscher und Wissenschaftler bin ich es gewohnt, zweifelhafte oder der Logik entbehrende Behauptungen in Frage zu stellen. Genau das ist nämlich eine der Aufgaben der Wissenschaft. Als Biologe mit chemischer Ausbildung und medizinischer Forschungserfahrung bin ich erst vor wenigen Jahren auf die Klimaforschung gestoßen. Es hat mich dabei äußerst irritiert, dass diese „Wissenschaft“ versucht, alle Wetter- und Klimaphänomene dieser Erde mit Hilfe „menschengemachter“ Computerprogramme zu lösen und zu erklären, obwohl tatsächlich gemessene naturbezogene, historische und experimentelle Daten den computergesteuerten „Ergebnissen“ häufig widersprechen.

Immer wieder gibt es Berichte von Wissenschaftlern, die dem vom Menschen verursachten Klimawandel skeptisch gegenüberstehen. Deren Forschung wird einfach verdrängt und übergangen. Es kommt zuweilen der Verdacht auf, dass der Wissenschaftsbetrieb ein Problem hat mit Resultaten, die dem Narrativ der gefährlichen Erderwärmung und ihrer schlimmen Folgen nicht entsprechen. Auch irritiert mich, dass jene Daten, die dem politisch verordneten Narrativ widersprechen nicht ausdiskutiert, sondern einfach unter den Teppich gekehrt werden. Wissenschaftler, deren Untersuchungen nicht mit den Ergebnissen des politisch-gesteuerten Mainstream übereinstimmen, werden mundtod gemacht und als Spinner, Querulanten und Klimaleugner gebrandmarkt. Das geht so weit, dass sich mehr als 500 internationale Medien zu einer Allianz zusammengeschlossen haben mit dem Ziel, keine wissenschaftlichen Untersuchungen zu veröffentlichen, die dem „menschengemachten“ Klimawandel widersprechen (3). Trotz all diesem politischen und medialen Widerstand gibt es immer mehr kritische Stimmen aus der ehrlichen Wissenschaft, denen es gelingt ihre Ergebnisse zu veröffentlichen. Das Internet ist voll davon.

Was mich auch irritiert, ist die Tatsache, dass in der Klimaforschung gelogen und betrogen wird. Hierfür gibt es sehr viele Beispiele, auf die in der Literatur ausführlich eingegangen wird. Viele solcher Beispiele werden auf einer Website angeprangert, die sich intensiv mit dem Lug und Trug in der Klimaforschung beschäftigt (4). Ich weise hier insbesondere auf die 19 Berichte „Medienkritik“ hin, sowie auf ein weiteres YouTube-Video (5). Es gibt noch viele weitere Hinweise (6-8). Selbst der Weltklimarat (IPCC) ist vor Lug und Trug nicht gefeit. Man erinnere sich nur an Klimagate (9) aus dem Jahr 2016. Auch die Machenschaften von Professor Michael Mann (Pennsylvania State University), dem Erfinder der „Hockeystick“ Temperaturkurve, füllen bereits Gerichtsakten. Wegen dieser erfundenen Temperaturkurve und weil er den Verdacht auf Datenfälschung nicht ausräumen konnte, darf Michael Mann laut kanadischem Gerichtsbeschluss ungestraft als Fälscher wissenschaftlicher Daten bezeichnet werden (10). Obwohl die Historie der vergangenen zweitausend Jahre ganz andere Temperaturkurven hervorbrachte, stützen sich IPCC und viele andere wissenschaftliche und politische Institutionen – auch die deutsche Bundesregierung – noch immer auf diese mutmaßlich gefälschten Daten des Michael Mann.

„Die Klimaschau 137“ (20) berichtete zum Thema „Ozeanversauerung“, dass auch die Star Marine Ökologin Danielle Dixon beim Fälschen von Daten ertappt wurde:

In Kenntnis all dessen ist es nicht nur berechtigt, sondern auch zwingend erforderlich, angebliche Tatsachen, zum Klimawandel und zur Energiewende zu hinterfragen, ohne gleich als Klimaleugner, Querulant oder gar Nazi abgestempelt zu werden. Immerhin basiert der ganze Aufwand zur Energiewende und zur angeblichen Verhinderung der Klimaerwärmung auf jenen Falschmeldungen und auf der Behauptung, der Mensch selbst sei an allem schuld. Die Bevölkerung wird verunsichert, fühlt sich schuldig und kann somit leichter zur Kasse gebeten werden. Eine CO-Steuer ist bereits etabliert. Wann wird es soweit sein, dass mit Zählwerk besetzte Atemmasken gesetzlich vorgeschrieben werden, welche zum Zwecke der Besteuerung die CO-Ausatmung der Menschen messen? Bei Corona konnten ja bereits eifrig Erfahrungen mit behördlich verordnetem Tragen von Mund-Nasenmasken gesammelt werden. Kindern wird bereits im Schulunterricht die Klima-Apokalypse gepredigt. Voller Angst vor einer Klimakatastrophe schwänzen sie die Schule, kleben sich auf der Straße fest, beschädigen Kunstschätze mit Kartoffelbrei, oder verüben gar Selbstmord. Junge Frauen lassen sich sterilisieren aus lauter Angst, Ihre Kinder würden sonst im Klimafeuer verbrennen.

Die mittlere Temperatur der erdnahen Atmosphäre ist seit Ende der kleinen Eiszeit Mitte des 19. Jahrhunderts um etwa 1°C angestiegen, vielerorts sogar um weniger. Dieser Anstieg wird vom politischen und medialen Mainstream als Vorbote zur Hölle gewertet (UN-Generalsekretär António Guterres: „We are on a highway to hell“). Ich jedoch finde den Anstieg von 1°C nach einer Eiszeit als ganz normalen Vorgang und fände es heute als Strafe der frühen Geburt, in der Kälte einer Eiszeit leben zu müssen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich dieser – ehrlich gesagt geringfügige – Temperaturanstieg seit der kleinen Eiszeit weitgehend auf Städte und andere überbaute Gebiete beschränkt. In jenen Fällen ist der Temperaturanstieg aufgrund der Bebauung tatsächlich menschengemacht. Auf die großen und natürlichen Klimaänderungen jedoch hat der Mensch keinen Einfluss, denn er kann der Sonne, der Umlaufbahn der Erde um die Sonne, den Planeten, der kosmischen Strahlung, den Vulkanen, den Wolken und den Meeresströmungen nicht befehlen, was sie zu tun und zu lassen haben! Das entscheidet einzig und allein das Zusammenspiel der Himmelskörper mit der Erde.

CO im Meerwasser – hier ist logisches Denken gefragt!

Ein Aspekt der medialen Berichterstattung betrifft den Einfluss von COauf die Weltmeere. So wird kolportiert, die nachweislich zunehmenden CO-Konzentrationen der Luft würden sich verstärkt im klimaerwärmten Meerwasser lösen und würden nunmehr als Kohlensäure den pH-Wert des Meerwassers erniedrigen, d.h. das Meerwasser würde versauern. Aufgrund des erhöhten Säuregehalts würden sich dann die kalkhaltigen Schalen und Panzer von Schalentieren und Korallen auflösen. Das mag für destilliertes Wasser zutreffen, aber doch nicht für gepuffertes salz- und mineralienhaltiges Meerwasser.

Fällt diesen Leuten nicht auf, dass sich ihre Argumente total widersprechen? Sie widersprechen außerdem jeder Logik und den Gesetzen von Physik und Chemie. Hier sind die Gründe:

Wir wissen,

  1. dass die CO-Konzentrationen im Meerwasser etwa 60-mal höher sind als in der Atmosphäre (Abbildung 1).
  2. dass die CO-Konzentrationen im Meerwasser und in der Atmosphäre in einem thermodynamischen Gleichgewicht zu einander stehen (Abbildung 1):

Abbildung 1: Das Equilibrium zwischen CO₂ in Wasser und in der Luft ist temperaturabhängig (11)

COwird im Volksmund auch als Kohlensäure bezeichnet, denn in destilliertem Wasser gelöst ergibt es tatsächlich Kohlensäure:

Das Gleichgewicht dieser Reaktion liegt mit einer Dissoziationskonstanten von 3,1 auf der linken Seite. Löst man also Kohlendioxid in Wasser liegt es vorwiegend als CO2 und nur zu einem geringen Teil als Kohlensäure vor. Die Kohlensäure dissoziiert anschließend zu Wasserstoff-Ionen und Hydrogencarbonat-Ionen, auch bekannt unter der Bezeichnung Bicarbonat-Ionen: Im Gegensatz zur Kohlensäure ist Bicarbonat basisch (siehe Abbildung 4):

Wir wissen auch, dass sich CO besser in kaltem als in warmem Wasser löst (Abbildung 2):

Abbildung 2: Mit steigender Temperatur nimmt die Löslichkeit von CO₂ in Wasser ab (12)

Daraus folgt:

  1. Entweder erwärmt COdie Erde – wie vom „Treibhaus Narrativ“ behauptet – und erwärmt somit auch das Meerwasser. Dann kann sich aber unmöglich zusätzliches CO2 in diesem erwärmten Meerwasser lösen, denn die Löslichkeit von COnimmt ja in erwärmtem Wasser ab. Somit kann COauch keine Kohlensäure bilden und das Meerwasser versauern. Oder aber
  2. atmosphärisches COlöst sich – wie vom „Treibhaus Narrativ“ behauptet – verstärkt im Meerwasser. Das geht aber nur, solange sich das Wasser nicht erwärmt, also keine Klimaerwärmung stattfindet.

Also was denn nun, Freunde der Unwahrheit? Entscheidet Euch! Klimaerwärmung oder Versauerung des Meerwassers. Die reine Logik bereits verbietet, dass beides gleichzeitig geschehen kann!
Jetzt nochmal für Fridays for Future, für Klimakleber, Medien, Politiker, Treibhauswissenschaftler und sonstige Begriffsstutzige – langsam zum Mitschreiben:

Wenn das Klima wärmer wird, erwärmt sich auch das Meerwasser. CO löst sich in warmem Wasser weniger gut als in kaltem Wasser. Wenn sich also das Meer erwärmt, wird mehr und mehr COaus dem warmen Meer in die Luft freigesetzt. Der Beweis dafür ist, dass als Folge einer jeden Phase einer globalen Erwärmung in der Erdgeschichte, also auch während der letzten 100 bis 150 Jahre, die CO -Konzentrationen in der Erdatmosphäre zugenommen haben. Das hat mit dem Menschen überhaupt nichts zu tun, sondern mit dem Equilibrium zwischen wärmer werdendem Wasser und der wärmer werdenden Luft!

Bei einer Erwärmung der Ozeane diffundiert also COaus dem Wasser in die Atmosphäre und nicht umgekehrt, wie von Unwissenden der physikalischen Gesetze behauptet wird. Als logische Konsequenz bleibt weniger Kohlensäure im Meerwasser gelöst und der pH-Wert des Meerwassers kann gar nicht saurer werden. In der Tat hat Meerwasser in einer Tiefe von 50 Metern typischerweise einen leicht alkalischen pH-Wert von 7,9 bis 8,25 und hat aufgrund der in ihm gelösten Salze darüber hinaus eine hohe Pufferwirkung (Wikipedia).

Schlussfolgerung: Da eine Erhöhung der Kohlensäurekonzentration in Wasser mit steigender Temperatur nicht möglich ist, gibt es keinen Grund, eine Versauerung des Meerwassers und ein Korallensterben zu befürchten!

Soweit die Logik – aber wie sieht es mit den tatsächlich gemessenen Daten aus?

Das zuvor Erwähnte gilt für destilliertes (entmineralisiertes) Wasser und für normales Leitungswasser. Im Gegensatz zu destilliertem Wasser oder Leitungswasser enthält Meerwasser aber viele Mineralien, Aminosäuren und Proteine, die Puffersysteme bilden.

Wie wir zuvor gesehen haben verbindet sich COmit Wasser zu einem geringen Teil zu Kohlensäure (H2CO3). Diese Kohlensäure dissoziiert im Meerwasser zu Wasserstoffionen (H+) und Bicarbonat-Ionen (HCO3). Bicarbonat ist alkalisch und gehört zum wichtigen Bicarbonat Puffersystem.

 

Im nachfolgend beschriebenen Experiment wurde der Einfluss von COauf den pH-Wert von Mineralwasser mit niedriger Konzentration von Bicarbonat Ionen (HCO3) getestet. „Vilsa naturelle“ ist ein solches Mineralwasser mit einer niedrigen Konzentration von 175 mg HCO₃- Ionen pro Liter und ohne Zusatz von CO(Abbildung 3 Mitte). „Vilsa Classic“ ist ein Mineralwasser mit der gleichen niedrigen Konzentration von 175 mg HCO₃-Ionen pro Liter, aber mit Zusatz von CO(Abbildung 3 Links). Zum Vergleich wurde der pH-Wert von Grundwasser (tap water) im Raum Nord Hannover bestimmt.

Ergebnis: Bei niedrigen Konzentrationen von HCO₃ liegen die pH-Werte alle im leicht sauren Bereich (pH 6,2 – 6,5) – unabhängig davon, ob COzugesetzt war oder nicht.

Abbildung 3: pH-Indikatorpapiere nach Kontakt mit: Links: Mineralwasser mit CO₂ und wenig HCO₃- (Vilsa Classic), Mitte: Mineralwasser ohne CO₂ und wenig HCO₃ (Vilsa naturelle), Rechts: Grundwasser aus der Leitung. Bei niedrigen Konzentrationen von HCO₃- liegen die pH-Werte alle im leicht sauren Bereich (pH 6,2 – 6,5) – unabhängig davon, ob CO₂ zugesetzt war oder nicht.

Im nachfolgenden Experiment wurde der Einfluss von COauf den pH-Wert von Mineralwasser mit hohen Konzentrationen (577, 1800 und 1816 mg/Ltr.) von Bicarbonat Ionen (HCO₃) getestet. Gerolsteiner Mineralwasser und Apollinaris enthalten beide hohe Konzentrationen von HCO₃ (Abbildung 4, Indikatorpapiere 4 – 6 von links).

Ergebnis: Die pH-Werte liegen in allen Fällen im leicht alkalischen Bereich (pH > 7,4). Zusatz von CO(Abb. 4, Indikatorpapier 5 von links) veränderte den pH-Wert nicht.

Abbildung 4: Eine hohe Konzentration von Hydrogencarbonat (HCO₃), auch bekannt als Bicarbonat, mit oder ohne CO₂ macht Mineralwasser alkalisch (pH > 7,4; blaue Farbe des Indikatorpapiers). Mineralwasser mit oder ohne CO₂, aber geringer Konzentration von Bicarbonat hat einen sauren pH-Wert (gelbe Farbe des Indikatorpapiers).

Zurück zum Meerwasser: Wasserpflanzen entnehmen dem Wasser CO2 als Nahrungsquelle und verstoffwechseln es mit Hilfe von Photosynthese und den im Wasser gelösten Mineralstoffen zu organischen Substanzen wie Zucker, Stärke, Aminosäuren, Proteine, Fette und Zellulose. Diese organischen Substanzen sind alkalisch. So ist – trotz aller gegenteiligen Behauptungen – eben gerade das CO₂ der Grund, dass die Ozeane alkalisch sind.

Wie jede Graphik der jährlichen pH-Wert Variationen im Wasser zeigt, nimmt der pH-Wert des Wassers in jedem Frühjahr und Sommer zu, wenn die Photosynthese-Aktivitäten hoch sind, um dann im Herbst und Winter, wenn die Photosynthese-Aktivitäten zurück gehen, wieder abzunehmen.

COim Wasser ist nicht nur ein wichtiges Nahrungsmittel für die Pflanzenwelt, sondern dient auch als Rohstoff für die Entwicklung von Schalen und Panzern für Schalen- und Krustentiere und für die Kalkskelette von Korallen. Nach der Dissoziation von COzu Bicarbonat (HCO₃) verbindet sich dieses mit Calcium (Ca²+) zu Calciumcarbonat (CaCO₃):

Calciumcarbonat (Kalk) wird von den Korallen, Schalen- und Krustentieren aufgenommen und in ihre Schalen, Panzer und Kalkskelette eingebaut. Etwaige Überschüsse von Calciumcarbonat sind im alkalischen Bereich des Meerwassers nicht löslich und sinken auf den Meeresgrund. Dort bilden sie, gemeinsam mit Panzern und Schalen abgestorbener Meeresbewohner die Basis für die Entstehung von Kalksteingebirgen im Laufe von Jahrmillionen. Ohne auch nur eine der drei Komponenten CO, Mineralien und Sonnenlicht gäbe es kein Leben auf der Erde, weder an Land, noch im Wasser! Jeder, der das COin der Atmosphäre bekämpfen will, will in Wirklichkeit das Leben auf der Erde bekämpfen! Jeder, auch die grüne Politik, die links-grün-lastigen Medien, Fridays for Future, die Letzte Generation, grüne Stiftungen und Klimafonds – und auch die Kirche!

In ihrem Buch „Unerwünschte Wahrheiten“ (14) beschrieben Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning auf Seite 248 die Robustheit von Meeresorganismen gegenüber der „Versauerung“ von Meerwasser durch CO-Eintrag. Die dazugehörigen Literaturangaben 28 – 51 finden sich unter (15). Demnach profitieren manche Kalkbildner unter den Meeresbewohnern sogar von steigenden CO-Konzentrationen im Meer. Dazu gehören zum Beispiel kalkhaltige Mikroalgen (Kalkplankton), die bei höheren Kohlendioxidwerten ein verstärktes Wachstum aufweisen. Hier sind vor allem die Kalkflagellaten zu nennen, die bereits vor 70 Millionen Jahren in der späten Kreidezeit in voller Blüte standen und den Hauptbestandteil der kreisrunden Klippen in Rügen, Mön und Dover bilden. Damals war die CO-Konzentration in der Atmosphäre mehr als doppelt so hoch wie heute. Die gute CO-Toleranz des Kalkplanktons ist nicht verwunderlich, da es sich um Kalkalgen handelt, die für die Photosynthese auf COangewiesen sind.

Coccolithen sind Kalkalgen. Diese müssen sogar lokal COfür die Photosynthese anreichern, da sich Algen vor mehr als 500 Millionen Jahren bei der 15-fachen atmosphärischen CO-Konzentration entwickelt haben. Die heutige niedrigere Konzentration stellt also eine erhebliche CO-Unterversorgung dar. Phytoplankton kann sich gut an die veränderten Bedingungen im Zuge des Klimawandels anpassen und ist gut auf die Zukunft vorbereitet. Ebenso robust gegenüber der „Versauerung“ der Ozeane – innerhalb der für das 21. Jahrhundert vorhergesagten Werte – sind Grünalgen, arktisches Phytoplankton, Kieselalgen, kalkhaltige Protozoen (Foraminiferen), Küstenbewohner des Meeresbodens, Seesterne und Küstenkrabben, Seeigel, Copepoden (Ruderfußkrebse) und Haie. Austern und Heringe könnten sogar von sinkenden pH-Werten profitieren (siehe Literaturangaben unter 15).

Justin Ries (University of North Carolina) zog Hummer und Krabben unter normalen und unter 7-fach erhöhten CO2-Bedingungen auf (16). Die Einleitung von 7-fach erhöhten CO-Konzentrationen stimulierte das Wachstum von Hummern und Krabben deutlich (Abbildung 5).

Abbildung 5: Die Einleitung von CO₂ in Meerwasser stimuliert das Wachstum von Hummern (links) und Krabben (rechts). Abbildungen: Dr. Justin Ries, University of North Carolina, Chapel Hill (16).

Die Korallenbleiche kommt in den tropischen Meeren immer wieder vor und sorgt für dramatische Bilder in den Medien. Wenn sich das Meerwasser über die normalen Temperaturen hinaus erwärmt, stoßen die Korallen ihre symbiotischen Algen ab. Diese auch „Zooxanthellen“ genannten Algen leben in den Zellen der Korallenpolypen und versorgen die Koralle mit 90 % der von ihr benötigten Energie in Form von Glukose, Glycerin, Aminosäuren und Sauerstoff. Die Koralle bleicht aus, nachdem sie die Algen abgestoßen hat, und leidet dann unter der stark eingeschränkten Energieversorgung. Ein Teil der gebleichten Korallen stirbt, ein anderer Teil erholt sich. Es wird befürchtet, dass im Zuge der globalen Erwärmung die Korallenbleiche immer häufiger auftreten könnte und die Korallenriffe einen Kipppunkt erreichen, über den hinaus der Großteil der weltweiten Korallenriffe unwiederbringlich verloren wäre. Eine sehr alarmierende Entwicklung, wenn sie denn eintreten sollte.

Vahrenholt und Lüning (14) gingen der Frage nach, wie plausibel ist ein solches Szenario? Korallen gibt es seit geologisch gesehen sehr langen Zeiträumen und waren während Teilen des Erdmittelalters (250 bis 65 Millionen Jahre vor heute) weit verbreitet, als die Meere viel wärmer waren als heute. Wie konnten Korallen diese hohen Temperaturen aushalten, wenn sie doch angeblich so anfällig für hohe Temperaturen sind? Des Rätsels Lösung ist der Wechsel der Zooxanthellen. Wenn die Wassertemperaturen dauerhaft steigen, tauschen die Korallen ihre symbiotischen Algen sowie Bakterien einfach gegen hitzeresistentere Arten aus. Korallen können sich genetisch erstaunlich schnell an höhere Temperaturen anpassen. Durch Anpassung und Akklimatisierung sind viele Korallen offenbar besser gegen die globale Erwärmung gewappnet als bisher befürchtet. Auch Korallenriffe, die zuvor durch katastrophale Ereignisse geschädigt wurden, konnten sich nach ein bis zwei Jahrzehnten fast vollständig regenerieren. Unwiederbringliche Schäden an ausgebleichten Riffen für die nächsten Jahrhunderte sind daher eher unwahrscheinlich.

Abbildung 6: Calciumcarbonat wird von Korallen, Muscheln und vielen anderen Meeresorganismen benötigt, um ihre Kalkskelette oder Kalkschalen zu bilden. Da Korallen keine Photosynthese betreiben, leben sie in Endosymbiose mit Zooxanthellen. Diese versorgen die Korallen mit Nährstoffen wie Zucker, Stärke und andere organische Substanzen.

Das bestätigen auch die Untersuchungen des Physikers und renommierten Meereswissenschaftlers Dr. Peter Ridd. Er forscht seit den 1980er-Jahren zum Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Erde, das sich vor der Nordostküste Australiens über 344.000 Quadratkilometer erstreckt. Immer wieder berichten Medien, immer mehr Korallen würden wegen der Erderwärmung absterben und das Riff wäre vom Untergang bedroht. Höhere Wassertemperaturen und eine zunehmende Versauerung des Meeres sollen den Korallen immer mehr zusetzen. Peter Ridd ist allerdings entschieden anderer Meinung. Er kommt aufgrund seiner Beobachtungen und Forschungsresultate zu dem Schluss, dass von einem bevorstehenden klimawandelbedingten Kollaps des Great Barrier Reefs keine Rede sein könne. Seinen Angaben zufolge haben sich weder die Anzahl der Korallen noch das Korallenwachstum seit Beginn der Aufzeichnungen zum Riff verändert (17). Während die britische Zeitung „The Guardian“ im September 2021 berichtete, die Korallenriffe hätten sich seit den 1950er Jahren halbiert (18), berichtete das langfristige Überwachungsprogramm zum Barrier Reef in seinem jährlichen Report über den Zustand der Korallenriffe 2021/22, dass die anhaltende Erholung der Korallen zu 36-Jahres-Höchstständen in zwei Dritteln des Great Barrier Reefs geführt habe (19). Korallen kommen mit marinen Hitzewellen besser zurecht als gedacht, bestätigte auch „Die Klimaschau 137“ (20).

Calciumcarbonat wird von Korallen, Muscheln und vielen anderen Meeresorganismen benötigt, um ihre Kalkskelette oder Kalkschalen zu bilden. COist daher nicht nur für die Photosynthese der Meerespflanzen, sondern auch für viele andere Meeresorganismen für den Aufbau ihrer Schalen und Panzer lebenswichtig.

Dieser Bedarf der Meeresorganismen an COkönnte erklären, warum die hohen atmosphärischen CO-Konzentrationen von bis zu 7.000 ppm vor 500 Millionen Jahren verschwanden. Sie lösten sich mit der Zeit im Meerwasser auf, bildeten Korallenriffe und halfen den Schalentieren beim Aufbau ihrer Schalen und Panzer. Nach dem Absterben der Schalentiere sanken ihre kalkhaltigen Schalen auf den Meeresgrund und wurden im Laufe von hunderten von Millionen Jahren zum Grundmaterial für die Kalksteingebirge, die sich auf der Erde bildeten.

Wenn also Korallen, Muscheln und andere Meereslebewesen wegen der Erwärmung des Klimas absterben sollten, geschähe das nicht, weil sich COaus der Atmosphäre im Meerwasser löst und dieses versauern lässt, sondern eher weil den Meeresorganismen aufgrund der Meerwassererwärmung das aus dem Meer in die Atmosphäre entweichende COfehlt. Dieses COist sowohl zur Photosynthese der Wasserpflanzen und damit zur Sauerstoffversorgung des Meerwassers essentiell, als auch zum Aufbau der Skelette und Schalen von Schalentieren und Korallen. Ohne COwäre auch im Wasser kein Leben möglich!!! Ohne COwäre die Entstehung des Lebens auf unserer Erde nicht möglich gewesen, denn von allen auf der Erde verfügbaren Elementen wie Sonne, Wasser, Mineralstoffe, Sauerstoff, Stickstoff und COhat nur das COden lebensnotwendigen Kohlenstoff (C) im Molekül. Ohne Kohlenstoff ist ein Leben wie wir es auf der Erde kennen, nicht möglich! Das bedeutet, es ist dringend notwendig, die CO-Konzentrationen in den Ozeanen hochzuhalten, um die Lebensgrundlage für Wasserpflanzen, Korallen, Muscheln und anderen kalkhaltigen Meeresbewohner zu bewahren.

Ohne COmüssen die Pflanzen verhungern. Immer, wenn im Laufe der Erdgeschichte die atmosphärischen CO-Konzentrationen niedrig waren, gab es Missernten und Hungersnöte. Es gibt nun mal keine andere kohlenstoffhaltige Nahrung, die mithilfe von Photosynthese aufbereitet werden könnte und das nicht nur an Land, sondern auch im Wasser.

Korallenriffe sehen von Natur aus bleich aus. Sie werden erst durch die Symbiose mit Zooxanthellen farbig. Korallenbleiche bedeutet also nicht den Tod der Koralle, wie von Unwissenden behauptet. Korallen haben seit Hunderten von Millionen Jahren viel höhere Temperaturen und höhere CO-Werte überlebt. Es stellt sich aber die Frage, werden sie auch die derzeit niedrigsten CO-Werte der Erdgeschichte überleben?

Um die Reaktion von Korallen und Kalkalgen auf erhöhte CO-Werte zu messen, wurden mehrere Laborstudien durchgeführt. So wurden beispielsweise Coccolithophoren (21) untersucht, die für ein Drittel der marinen Kalksteinproduktion verantwortlich sind, und man stellte fest, dass die Kalzifizierung und Produktivität bei höheren CO-Konzentrationen deutlich erhöht waren. In einer anderen Studie wurde festgestellt, dass sich die Koralle Lophelia pertusa (22) innerhalb weniger Monate an saurere Bedingungen anpasst und dann auch eine verstärkte Kalkbildung aufweist. Also beide Male das Gegenteil der Katastrophenbehauptungen.

Noch eine Anmerkung zum Nachdenken: Autoren, die behaupten, die Versauerung des Meerwassers würde die Schalen und Panzer der Meeresbewohner auflösen, müssen sich der Frage stellen: „Welche Methode verwenden sie wirklich, um diese Versauerung zu erzielen?“ Es muss ja äußerst frustrierend sein, wenn man im Experiment massenweise COin das Meerwasser bläst und aufgrund des Puffereffekts ändert sich nichts am pH-Wert. Ein paar Spritzer Salzsäure ins Wasser und schon hätte man den gewünschten pH-senkenden Effekt. Bei all dem Lug und Betrug, der die Klimaforschung belastet (4-10) wäre dies keineswegs überraschend.

Fukuda et al. (23) gingen dieser Thematik nach und untersuchten den Unterschied der physiologischen Reaktionen von Wachstum, Photosynthese und Kalzifizierung des Coccolithophoren Emiliania huxleyi auf die Ansäuerung des Meerwassers mit Hilfe von verdünnter Salzsäure (HCl) im Vergleich zur Anreicherung mit CO. Hier die Ergebnisse:

  • Die Wachstumsrate von E. huxleyi, bestimmt durch die Zellzahl und die Trübung, wurde durch die Ansäuerung mit HCl deutlich unterdrückt. Wurde stattdessen Luft mit einer erhöhten CO-Konzentration von 406 (entspricht der CO-Konzentration in der heutigen Atmosphäre), 816 bzw. 1.192 ppm in das Experimentalwasser eingeleitet, war die spezifische Wachstumsrate bei 816 ppm und bei 1.192 ppm COum 15 % höher als bei 406 ppm CO.
  • Die ⁴⁵Ca-Aufnahme und die Coccolith-Produktion wurden stark unterdrückt, wenn die Ansäuerung mit HCl von pH 8,2 auf pH 7,7 und pH 7,2 durchgeführt wurde. Im Gegensatz dazu wurden die Kalzifizierung und die Coccolith-Produktion stark stimuliert und gingen mit einer Zunahme der Zellgröße einher, wenn Luft mit verschiedenen Konzentrationen von CO(406, 816 bzw. 1.192 ppm) eingeblasen wurde. Iglesias-Rodrigues et al. (24) berichteten ebenfalls, dass die Kalzifizierung durch einen Anstieg des CO-Gehalts im Meerwasser gefördert wird.
  • Die Ansäuerung durch CO-Anreicherung stimulierte die Produktion von Zellinhalten photosynthetischer Speicherprodukte wie neutrale und saure Polysaccharide, stimulierte die photosynthetische Sauerstoffproduktion und erhöhte die Ca²+-Aufnahme in die Zellen. Die Ansäuerung mit Salzsäure hingegen hemmte die Produktion von Zellinhalten photosynthetischer Speicherprodukte und hemmte die Ca²+-Aufnahme in die Zellen.
  • Die Beeinträchtigung des Wachstums durch die Ansäuerung mit HCl konnte durch Erhöhung der CO-Zufuhr überwunden werden.

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass E. huxleyi unterschiedlich auf Versauerung reagiert, je nachdem, ob sie mit CO-Anreicherung einhergeht oder nicht.

Für Pflanzen ist COdas Hauptnahrungsmittel, Das gilt für Landpflanzen und Wasserpflanzen gleichermaßen. Auch viele tierische Meeresbewohner benötigen COzum Aufbau ihrer Schalen und Panzer. Ohne COgäbe es kein Leben auf der Erde. Als die Erde entstand, bestand ihre Atmosphäre vorwiegend aus CO. Ein Teil des COverband sich mit Calcium zu Kalkstein und bildete mit der Zeit unsere Kalksteingebirge. Ein weiterer Teil wurde von den Pflanzen im Rahmen der Photosynthese für ihre Entwicklung und ihr Wachstum verbraucht. Für ihre Entwicklung und ihrem Wachstum entnahmen Pflanzen COaus der Atmosphäre und so nahmen die atmosphärischen CO-Konzentrationen im Laufe der Jahrmillionen immer mehr ab, bis sie vor etwa 150 Jahren so niedrige Werte erreichten, dass das Überleben der Pflanzen gefährdet war. Das CO, das Landpflanzen und Meeresbewohner im Laufe der Jahrmillionen aufnahmen und mit Hilfe der Sonne und ihrer Fähigkeit zur Photosynthese zu Zucker, Stärke, Fett, Eiweiß und Zellulose umwandelten oder mit Hilfe von Calcium zu Calciumkarbonat einlagerten, hatte sich mittlerweile in Form von Kalkstein, Kohle, Erdöl und Erdgas in der Erdkruste abgelagert.

Hätte der Mensch vor 150 Jahren nicht damit begonnen, diese Bodenschätze zu heben und sie durch ihre Verbrennung oder durch die Produktion von Kalksteinzement den Pflanzen wieder als COzuzuführen, wer weiß, mit welchen Hungersnöten wir heute zu kämpfen hätten, falls es überhaupt noch Leben auf der Erde gäbe. CO2 aus der Luft zu entfernen oder die Entfernung von COaus der Luft zu propagieren ist ein Verbrechen an der Natur und müsste mit langjähriger Freiheitsstrafe geahndet werden.

Wir schließen mit dem Zitat von Robert Staughton Lynd: „Es ist leichter, eine Lüge zu glauben, die man 100mal gehört hat, als eine Wahrheit, die man zuvor noch nie gehört hat“.

Deshalb wird es Zeit, der Wahrheit mehr Gehör zu verschaffen und die Lüge, allein das menschengemachte CO₂ sei für das Klima verantwortlich, dorthin zu entsorgen wo sie hingehört – AUF DEN MÜLLHAUFEN DER KLIMAGESCHICHTE!

Literaturangaben:

  1. https://www.scientificamerican.com/article/baseball-players-are-hitting-more-home-runs-and-climate-change-is-helping/?ref=upstract.com
  2. https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/co%E2%82%82-aus-atmosphaere-zu-entfernen-ist-sinn-und-zwecklos-a3574685.html
  3. https://coveringclimatenow.org/about/#:~:text=Covering%20Climate%20Now%20is%20a%20global%20journalism%20initiative,and%20The%20Nation,%20in%20association%20with%20The%20Guardian
  4. https://klimamanifest-von-heiligenroth.de/wp/
  5. https://www.youtube.com/watch?v=0De8pRYgRYw.
  6. https://gilbertbrands.de/blog/2019/09/17/3-offener-brief-an-das-klimakabinett-der-bundesregierung/
  7. https://eike-klima-energie.eu/2023/04/05/das-betrugsdezernat-in-klima-wetterangelegenheiten-setzt-seine-arbeit-fort-teil-1/
  8. https://eike-klima-energie.eu/2023/04/08/das-betrugsdezernat-in-klima-wetterangelegenheiten-setzt-seine-arbeit-fort-teil-2/
  9. https://www.focus.de/wissen/klima/klimapolitik/skandal-um-manipulierte-daten-klimagate_id_1900259.html
  10. https://kenfm.de/tagesdosis-30-8-2019-klimabetrug-gerichturteil-stuerzt-co2-papst-vom-thron/
  11. IPCC AR5, Chapter 6, Figure 6.1, page 471
  12. www.engineeringtoolbox.com
  13. https://canadafreepress.com/article/carbon-dioxide-makes-alkaline-water-experiment
  14. Vahrenholt F., Lüning S: Unerwünschte Wahrheiten – was Sie über den Klimawandel wissen sollten. Langen Müller Verlag, München 2020
  15. https://unerwuenschte-wahrheiten.de/32-fortschreitende-ozeanversauerung-wie-gefaehrlich-ist-die-lage/
  16. https://www.science.org/content/article/acidic-oceans-may-be-boon-some-marine-dwellers
  17. https://eike-klima-energie.eu/2021/07/09/peter-ridd-vom-kampf-eines-klimaskeptikers/
  18. https://www.theguardian.com/environment/2021/sep/17/global-coral-cover-halves-since-1950s-analysis-finds-aoe
  19. https://www.aims.gov.au/monitoring-great-barrier-reef/gbr-condition-summary-2021-22
  20. https://www.youtube.com/watch?v=UzKlQexxbww&t=2s
  21. https://www.science.org/doi/abs/10.1126/science.1154122
  22. https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1365-2486.2011.02583.x
  23. Fukuda, S.Y, Suzuki Y., Shiraiwa Y.: Difference in physiological responses of growth, photosynthesis and calcification oft he coccolithophore Emiliana huxleyi to acidification by acid and CO2 enrichment. Photosynth Res. 2014.
  24. Iglesias-Rodrigues M.D., Halloran P.R., Rosalind E.M., Rickaby R.E.M., Hall I.R., Colmenero-Hidalgo E. et al.: Phytoplankton calcification in a high-CO2 world, Science 320, 336-340 (2008)

 




Das Problem mit Bidens Verbot von Autos, die nicht mit Batterien betrieben werden

Travis Fisher

Die Umweltschutzbehörde EPA von Präsident Joe Biden hat eine aggressive neue Regelung für Auspuff-Emissionen von Autos angekündigt, welche die meisten neuen Autos und Lastwagen verbieten würde, die nicht mit Batterien betrieben werden. Im Gegenzug für die Verringerung der CO₂- und anderer Auspuff-Emissionen will die EPA den Amerikanern die Freiheit nehmen, ihre Autos selbst zu wählen.

Sie wirbt auch mit den Vorteilen der angeblich niedrigeren Verbraucherkosten, die sich aus der Verordnung ergeben. Das bedeutet, dass die [US-]Bundesregierung – dieselbe Instanz, die uns über 31 Billionen Dollar an Staatsschulden aufgebürdet hat – meint, sie wisse besser als wir, wie man verantwortungsvoll mit Geld umgeht.

Die Regierung Biden setzt sich offen dafür ein, dass bis 2032 nur noch jedes dritte neu verkaufte Benzinfahrzeug ein Elektrofahrzeug sein soll. Diese Art von zentraler Planung hat in einem freien Land nichts zu suchen, und die Bundesregierung hat kein Recht, auf so aggressive Weise in unsere Verkehrsentscheidungen einzugreifen.

In der Pressemitteilung des Weißen Hauses wird Biden als „selbsternannter Autofreak“ bezeichnet, als ob uns das darüber hinwegtrösten sollte, dass der Präsident uns vorschreiben will, welche Autos wir fahren dürfen.

Gibt es etwas Un-Amerikanischeres als die Abschaffung von Benzin-betriebenen Autos? Mit einem vollen Benzintank auf offener Straße unterwegs zu sein, vermittelt ein sehr reales Gefühl von Freiheit – dieses Gefühl wegzunehmen und durch höhere Preise und kürzere Reichweiten zu ersetzen, wäre grausam. Biden und seine EPA könnten genauso gut versuchen, Baseball und Apfelkuchen zu verbieten. (Anmerkung: Falls jemand aus der Biden-Regierung dies liest: Das war rhetorisch gemeint – bitte versuchen Sie nicht, etwas anderes zu verbieten).

Die EPA-Vorschrift bedeutet, dass wir nur dorthin fahren können, wo die Elektroauto-Kommissare es wollen. Ladestationsnetze müssen geplant und subventioniert werden, und es ist leicht vorstellbar, dass die Subventionen „hilfreiche“ Städte und Staaten gegenüber jenen begünstigen, die sich der EPA-Übermacht widersetzen. Wir sind noch nicht ganz im Gebiet der sowjetischen Eisenbahn, aber wir kommen dem Traum der zentralen Planer von der Kontrolle über den Verkehrssektor immer näher. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass die alte Sowjetunion und das kommunistische China diesen Plan gutheißen würden.

Die EPA behauptet auch, dass die Regelung die Zuverlässigkeit des Stromnetzes nicht beeinträchtigen wird, aber lesen Sie unbedingt das Kleingedruckte. Die EPA sagt, dass der Anstieg der Stromnachfrage aufgrund der Vorschrift für Elektrofahrzeuge die „Zuverlässigkeit des Stromnetzes voraussichtlich nicht beeinträchtigen wird“. Die EPA erklärt weiter, dass es keine Probleme mit der Netzzuverlässigkeit geben wird, wenn die Regierung vorschreiben kann, zu welcher Tageszeit Sie Ihr Elektrofahrzeug aufladen können (Seiten 377-379). Wieder einmal ist der Plan, die Amerikaner in den Dienst unseres „sich wandelnden“ Stromnetzes zu stellen, während das Netz in Wirklichkeit uns dienen sollte.

Die Auspuff-Regel hat auch einen Dollar-und-Cent-Effekt. Für die meisten Amerikaner bedeutet diese EPA-Vorschrift, dass ein neues Auto erheblich teurer, weniger praktisch (wegen der geringeren Reichweite der Batterien, des Mangels an Ladestationen usw.) oder einfach unerschwinglich sein wird. Auch wenn die Preise für Neuwagen derzeit auf breiter Front steigen, sind die meistverkauften Benzin-betriebenen Fahrzeuge weitaus erschwinglicher als ihre voll-elektrischen Alternativen.

Die Lkw der Ford F-Serie sind seit Jahren ein Verkaufsschlager. Ein mit Benzin betriebener Ford F-150 aus dem Jahr 2023 hat jetzt einen Startpreis von 35.680 Dollar, während der elektrische F-150 Lightning bei 61.869 Dollar beginnt. Dasselbe gilt für die meistverkauften Autos – der Toyota Camry des Jahres 2023 beginnt bei 27.315 Dollar, während das elektrische Tesla Model 3 bei 43.630 Dollar startet.

Zum Preis des Model 3 könnten Sie mit dem Audi A4 von 2023 (ab 41.395 $) auf einen Luxusbenziner umsteigen. Oder Sie entscheiden sich mit dem Chevrolet Bolt aus dem Jahr 2023 für das absolut günstigste Elektrofahrzeug, das bei 27.495 Dollar beginnt, aber ein Mini-Fließheck ist.

Die meisten amerikanischen Familien können es sich einfach nicht leisten, den Luxusaufschlag für ein Elektroauto oder einen Elektro-Lkw zu zahlen, und sind nicht bereit, bei einem Elektrofahrzeug Abstriche bei Größe und Leistung zu machen.

Was ist also die Lösung? Kurzfristig wäre es gut, wenn der Kongress das Budget der EPA begrenzen würde. Es gibt auch den Congressional Review Act, mit dem der Kongress Vorschriften von Bundesbehörden stoppen oder aufheben kann. Dieses Gesetz wurde vor kurzem genutzt, um sich gegen eine Überschreitung durch Bidens Arbeitsministerium zu wehren. Leider hat der Präsident sein Veto dagegen eingelegt, aber das bedeutet nicht, dass man es nicht auch bei der EPA versuchen sollte.

Auf längere Sicht könnte eine Reform des Clean Air Act durch den Kongress erforderlich sein. Das wirksamste Instrument könnte jedoch darin bestehen, dass die Öffentlichkeit zu den vorgeschlagenen Vorschriften Stellung nimmt und die EPA auffordert, sich zurückzuhalten.

Obwohl wir diesen Trick schon einmal gesehen haben, insbesondere als Barack Obama sich über seinen Plan hämisch äußerte, die Strompreise „zwangsläufig in die Höhe zu treiben“, um zu versuchen, Amerikas Nutzung fossiler Brennstoffe zu beenden, scheint Bidens EPA noch weniger Leitplanken zu haben.

Hoffen wir, dass sich die Öffentlichkeit gegen Bidens Pläne zur Umstrukturierung der amerikanischen Autoindustrie und seine Versuche wehrt, den Amerikanern die Freiheit zu nehmen, ihre Fahrzeuge selbst auszuwählen. Und sorgen wir dafür, dass der Vorschlag der EPA im Kongress und vor Gericht auf erhebliche rechtliche Hindernisse stößt.

Travis Fisher is a senior research fellow in energy and environment at The Heritage Foundation’s Center for Energy, Climate, and Environment.

Originally published by The Daily Signal. Republished with permission.

Link: https://heartlanddailynews.com/2023/05/the-problem-with-biden-banning-cars-that-dont-run-on-batteries/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Eisbohrkerne, Temperatur und CO₂

Willis Eschenbach

Ich habe über die Eisbohrkerne nachgedacht. Es ist ziemlich erstaunlich, dass die Luft, die in den winzigen Bläschen im Eis eingeschlossen ist, genau die Luft ist, die dort eingeschlossen war, als sich das Eis bildete. Und diese Luft kann Hunderttausende von Jahren alt sein. Und nicht nur das: Wir können die eingeschlossene Luft analysieren, um die Veränderungen des CO₂-Gehalts im Laufe der Zeit festzustellen.

Wie genau sind die Ergebnisse? Nun, verschiedene Eiskerne, die von verschiedenen Forschergruppen gebohrt und analysiert wurden, liefern sehr ähnliche Ergebnisse. Hier sind einige neuere CO₂-Messungen aus Eiskernen, zusammen mit den Messungen auf dem Mauna Loa in orange:

Abbildung 1. CO₂-Messungen aus einer Vielzahl von Eiskernen, zusammen mit Mauna Loa-Messungen in orange.

Wie man sieht, gibt es eine sehr gute Übereinstimmung zwischen den verschiedenen Eiskernen, Eiskern-Analysegruppen und Eiskern-CO₂-Messmethoden. Und die Eiskernmessungen stimmen sehr gut mit den CO₂-Beobachtungen auf dem Mauna Loa überein.

Aus den Isotopen in der Luft, die in den Eiskernblasen eingeschlossen ist, lassen sich auch die Temperaturen von damals berechnen. Die Vostok-Eiskerndaten, einer der längsten Datensätze, haben vier Eiszeiten und fünf „Zwischeneiszeiten“ aufgezeichnet, darunter auch unsere aktuelle Zwischeneiszeit, das Holozän:

Abbildung 2. Rekonstruktion der globalen Vostok-Temperatur zusammen mit modernen (1850-2022) HadCRUT-Temperaturmessungen.

An dieser Grafik sind mehrere Dinge sehr interessant. Erstens wird immer wieder behauptet, eine leichte globale Erwärmung sei eine „existenzielle Krise“. Aber in den beiden vorangegangenen Zwischeneiszeiten lagen die Temperaturen um bis zu 2 °C höher als heute. Das ist 3,6 °C wärmer als die „vorindustrielle Temperatur“ und liegt weit über der drohenden Terrortemperatur von 1,5 °C wärmer als die vorindustrielle Temperatur, mit der man uns ständig Angst macht.

Während dieser beiden Hitzeperioden gab es moderne Menschen und die meisten modernen Lebensformen. Es war keine „existenzielle Krise“. Es war überhaupt keine Krise. Es war eine warme Zeit.

Und die Menschen existierten auch während der Eiszeiten. Insgesamt haben die Menschen eine Schwankung von +2 °C wärmer als die heutige Temperatur bis zu -9 °C kälter als die heutige Zeit erlebt … eine sehr große Schwankung.

Die orange/schwarze Linie auf der rechten Seite zeigt die Erwärmung nach 1850. Wie man sieht, zeigen die Vostok-Daten, dass die Welt sowohl in dieser Zwischeneiszeit als auch in jeder der vorangegangenen Zwischeneiszeiten wärmer war als heute.

Nennen Sie mich verrückt, aber ich sehe darin keinen Grund, in Panik zu verfallen oder die fossile Energiewirtschaft zu zerstören …

Wie steht es nun mit den Vostok-CO₂-Daten? Hier ist ein Diagramm, das die Vostok-CO₂-Daten (rechte Skala) mit den Temperaturdaten (linke Skala) vergleicht:

Abbildung 3. Vostok-Eiskern CO₂ und Temperatur.

Also … hängt CO₂ mit der Temperatur zusammen? Ist CO₂ die geheime Temperaturkontrolle?

Die beiden sind definitiv miteinander verbunden. Und angesichts der Länge des Datensatzes, fast eine halbe Million Jahre, können wir sehen, dass es über die gesamte Zeit eine klare physikalische Beziehung gibt. Entweder verursacht CO₂ Temperaturveränderungen, oder die Temperatur verursacht CO₂-Veränderungen, oder beide beeinflussen sich gegenseitig. Wie Sie sich vielleicht vorstellen können, ist in der Natur die letztere Situation die häufigste.

Aber unabhängig von der Ursache zeigt Abbildung 3 eindeutig die langfristige Gleichgewichtsbeziehung zwischen den beiden. Wir können also die verschiedenen Bedingungen untersuchen.

Nehmen wir zunächst an, dass das CO₂ die Temperatur steuert. Die Analyse der Daten in Abbildung 3 ergibt:

Temperaturänderung (∆T) = 13,4°C pro Verdoppelung des CO₂ („Klimasensitivität“)

Hmmm … der akzeptierte Wert für die Klimasensitivität ist nicht 13,4°C / 2xCO₂. Er liegt irgendwo bei 2°C bis 4°C / 2xCO₂, also weit darunter.

Betrachten wir also die entgegengesetzte Möglichkeit, dass die Temperatur den CO₂-Gehalt verändert. Die Analyse ergibt die folgende Beziehung:

Veränderung des CO₂ (ppmv) = 9 ppmv pro °C

Hmmm … scheint möglich. Wenn sich die Ozeane erwärmen, gasen sie aus. Das reicht jedoch nicht aus, um den heutigen CO₂-Anstieg zu erklären.

Schließlich ist es durchaus möglich, dass sie sich gegenseitig beeinflussen. CO₂ könnte zu den Veränderungen, die die in Abbildung 2 zu sehenden Schwankungen bewirken, eine gewisse Erwärmung oder Abkühlung beitragen. Leider gibt es keine Möglichkeit, das zu berechnen.

Was können wir sonst noch aus den Vostok-Daten lernen? Es wird immer wieder über die Geschwindigkeit der derzeitigen Erwärmung gesprochen. Sie behaupten, dass sich die Welt nicht schnell genug weiterentwickeln oder akklimatisieren kann, um die derzeitige Erwärmungsrate zu bewältigen.

Die Vostok-Daten zeigen jedoch, dass es auch in anderen Zeiten des Holozäns so schnell warm (oder kalt) wurde:

Abbildung 4. Erwärmungsraten im Holozän aus den Daten des Vostok-Eiskerns.

Zum Schluss noch ein Blick auf die Eiskerndaten, die mit den modernen Veränderungen von CO₂ und Temperatur überlagert sind:

Abbildung 5. Temperaturen und CO₂-Gehalt. Wie in Abbildung 3, jedoch sind sowohl Eiskern- als auch moderne Beobachtungsdaten dargestellt.

Das ist es also, was ich aus den Wostok-Daten gelernt habe – dass die Menschen in der Vergangenheit viele Male wärmere Perioden durchlebt haben, ohne dass es sich um eine „existenzielle Krise“ handelte, dass die ozeanische Ausgasung nicht die Ursache für den heutigen CO₂-Anstieg ist und dass die Geschwindigkeit der heutigen Erwärmung alles andere als beispiellos ist.

Ein seltener Tag mit beruhigendem Mai-Regen hier in Kalifornien. Ende letzten Jahres sagten alle Klimamodelle und Klimatologen ein weiteres sehr trockenes Jahr voraus … stattdessen war es eines der feuchtesten Jahre der Geschichte. Die besten Prognostiker der Welt lagen nicht nur ein wenig falsch. Sie lagen zu 100 % falsch, von oben bis unten und von Seite zu Seite.

Und das sind dieselben Modelle und Leute, die behaupten, sie könnten uns sagen, wie die globale Durchschnittstemperatur im Jahr 2100 nach Christus sein wird … ja, das ist völlig legitim.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/05/05/ice-cores-temperatures-and-co2/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung der Redaktion:

In verschiedenen früheren Beiträgen wurde eine Reihe von ernsten Probleme bei der Analyse von Eisbohrkernen angesprochen. Insbesondere was die behauptete Genauigkeit angeht. Bspw. stimmen die Kurzzeitdaten Mauna Loa, die Mittellangzeitdaten Law Dome und die 10.000 Jahre Daten Taylor Dome extrem gut überein.

1. Und Überraschung: Bei Mauna Loa von 1959 bis 2118 , und Mittellangzeitdaten Law Dome von 1832 bis 1979 passt zwischen beide, solange sie überlappen – 1959 – 1979, kein Blatt Papier. Siehe Grafik.

2. Law Dome ist im Mittel nur um 0,71 ppm geringer als Mauna Loa. Das ist eine Unsicherheit von nur -0,175 %. Eine solche Übereinstimmung ist bei den verwendeten Messmitteln (CO2 Bestimmung, zumal in den Bläschen, ist ja nicht trivial) und der riesigen Entfernung von ca. 15.000 km zwischen der Eiswüste der Antarktis gemessen in rd. 1000 m Höhe  und dem aktiven Vulkan Mauna Loa in rd. 3000 m Höhe auf der anderen Halbkugel , unserer unmaßgeblichen Meinung nach, völlig unmöglich! Das wird jeder Messtechniker bestätigen. Also muss massiv „gefrickelt“ worden sein. 

Davon erwähnt der Autor aber nichts. Daher sollte man diesen Beitrag mit einem kleinen Vorbehalt betrachten.

 




Der Fall „fehlende Klima-Krise“: Ausgabe Griechenland

Kip Hansen

[Alle Hervorhebungen im Original]

Ein aufmerksamer Leser schlug vor, über diese neue Studie mit dem klugen Titel zu berichten: „In Search of Climate Crisis in Greece Using Hydrological Data: 404 Not Found“, veröffentlicht am 27. April 2023 in der Fachzeitschrift für Hydrologie Water. [ .pdf-Kopie unter diesem Link verfügbar ].

Die Arbeit von Demetris Koutsoyiannis und sieben weiteren Wissenschaftlern, die alle mit der Abteilung für Wasserressourcen und Umwelttechnik der Fakultät für Bauingenieurwesen der Nationalen Technischen Universität Athen und/oder der Abteilung für Landwirtschaft der Universität Patras verbunden sind, ist eine Reaktion auf die Ausrufung des Klimanotstands durch die EU: „In Anbetracht des von der EU ausgerufenen Klimanotstands und der Einrichtung eines Ministeriums für Klimakrise in Griechenland wurde dieser Datensatz auch aus klimatischer Sicht untersucht, wobei die längsten Datensätze verwendet wurden, um zu beurteilen, ob sie die Klimakrisen-Doktrin unterstützen oder nicht.“

Der Titel der Arbeit lässt vermuten, dass die „Klimakrise“ in Bezug auf die Dürre in Griechenland nicht gefunden wurde – Ihr Computer hätte „Error 404: Not Found“.

Unter Verwendung der längsten verfügbaren hydrologischen Aufzeichnungen fanden die Autoren Folgendes:

„Die beiden mehr als ein Jahrhundert umfassenden Niederschlagszeitreihen Griechenlands (Athen und Thessaloniki) zeigen, dass die Rekordwerte der mittleren und maximalen Niederschlagshöhe im 19. oder frühen 20. Jahrhundert auftraten. Im Vergleich zu anderen Orten auf dem Globus mit langen Zeitreihen zeigen diese beiden Zeitreihen Griechenlands eine viel geringere bis vernachlässigbare Klimavariabilität, sowohl bei den mittleren als auch bei den maximalen Niederschlagshöhen.

In Bezug auf den jährlichen durchschnittlichen Niederschlag sind die beiden wichtigsten klimatischen Ereignisse, die in Griechenland von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis heute aufgetreten sind, (a) die Bündelung der höchsten Rekorde der jährlichen durchschnittlichen Niederschlagshöhe, nämlich 1/3 aller Stationen, in einem Jahr, dem hydrologischen Jahr 1962-63, und (b) die intensive und anhaltende Dürre vor und nach 1990, bei der im Fünfjahreszeitraum von 1988-89 bis 1992-93 mehr als 50% aller Rekordtiefstwerte verzeichnet wurden.“

In Griechenland wechselten sich Trocken- und Feuchtperioden über den gesamten historischen Zeitraum hinweg ab, und dennoch blühte die Zivilisation dort im gleichen Zeitraum:

„Der Wechsel von Trocken- und Feuchtperioden ist auch ein bemerkenswertes Merkmal, das sich bei der Untersuchung hydrologischer Daten zeigt. Dieses Verhalten ist den griechischen Philosophen seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. bekannt (vgl. Xenophanes;). Außerdem waren die trockenen Bedingungen in Griechenland kein Hindernis für die Entwicklung der griechischen Zivilisation, sondern eher ein Auslöser für die Entwicklung von Wissenschaft, Technologie und Management. Die antiken Aquädukte von Athen, die bis heute in Betrieb sind, sind ein lebendiges Zeugnis dieser Tatsache.

Eine moderne Wiederholung der letztgenannten Errungenschaft ist, dass Athen dank der erfolgreichen Bewältigung der großen Dürre vor 30 Jahren heute über ein perfektes Wasserversorgungssystem verfügt. Die erfolgreiche Bewältigung dieser Krise ist wohl eine der größten Errungenschaften der modernen griechischen öffentlichen Politik. Sie wäre ohne eine kompetente und pragmatische Führung und die Beteiligung der Öffentlichkeit nicht möglich gewesen.“

Die Realität des Klimas, der Wechsel von trockenen zu feuchten und wieder zu trockenen Perioden, gab den Anstoß zu Fortschritten in Wissenschaft, Technik und Sozialpolitik, wobei die Herausforderungen der realen Welt erfolgreich bewältigt wurden.

Es gab trockene Perioden, einige tiefe und lange Jahre, und es gab feuchte Perioden. Dies beschreibt den mediterranen Klimatyp – die gleiche Klimaklassifizierung, die auch in Kalifornien und einem Großteil der Pazifikküste der Vereinigten Staaten zu finden ist. Aber Griechenlands über 2.000 Jahre lange und klug genutzte Erfahrung hat das Land vor den Nachteilen der Trockenperioden bewahrt und es ihm ermöglicht, die Vorteile der feuchteren Zeiten zu nutzen, indem es die Infrastruktur und die politischen Maßnahmen geschaffen hat, die den Menschen wirklich zugute kommen und eine konstante und ausreichende Wasserquelle für die griechischen Städte gewährleisten.

Unter dem Strich: Error 404: Not Found

Tut mir leid, Europäische Union, eine gründliche Suche nach langfristigen hydrologischen Daten ergab keine durch die Klimakrise verursachte Dürre in Griechenland.

Den Autoren dieser Studie gebührt Anerkennung – sie haben sich gegen die Flut des Klima-Unsinns gewehrt.

Kommentar des Autors:

Einer der vielen Flüche der modernen Gesellschaft, der sehr oft in den Wissenschaften anzutreffen ist, ist der Präsentismus – die Voreingenommenheit gegenüber der Gegenwart (Bedingungen, Einstellungen, Werte) im Gegensatz zu einer längerfristigen Sichtweise. So wird in den Klimawissenschaften oft die Gegenwart (oder die nahe Vergangenheit – „als ich ein Kind war“) als Ideal hochgehalten.

Dies zeigt sich auch in Kaliforniens Kampf mit seinem eigenen historischen Klima – Trockenperioden gefolgt von Regenfluten. (Siehe die große Flut von 1862).

Aber die Untergangspropheten, die Propheten der Krise, müssen scheitern, da sie Unwahrheiten verbreiten, die auf perversen Ideologien beruhen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/05/04/the-case-of-the-missing-climate-crisis-greek-edition/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE