46 den Klimawandel „leugnende“ Aussagen von ehemaligen IPCC-Wissenschaftlern

Cap Allon

„Wir müssen das Pferd „globale Erwärmung“ immer weiter reiten. Selbst wenn die Theorie der globalen Erwärmung falsch ist, werden wir in Bezug auf die Wirtschafts- und Umweltpolitik das Richtige tun.“ – Timothy Wirth, ehemaliger Präsident der UN-Stiftung

Hier folgt eine aufschlussreiche Liste von Kommentaren, die von ehemaligen IPCC-Mitarbeitern abgegeben wurden, nachdem sie ihre Verbindungen zu dem politisierten Gremium gekappt hatten – Wissenschaftler also, die keinen beruflichen Konsequenzen mehr ausgesetzt sind.

Dr. Robert Balling: Der IPCC stellt fest, dass „keine signifikante Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs während des 20. Jahrhunderts festgestellt wurde“. Dies wurde in der IPCC-Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger nicht erwähnt.

Dr. Lucka Bogataj: „Ein Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Luft führt nicht zu einem Anstieg der globalen Temperaturen…. zuerst kam es zu einer Temperaturänderung und erst etwa 700 Jahre später zu einer Änderung des Kohlendioxidgehalts in der Luft.“

Dr. John Christy: „In der Öffentlichkeit wenig bekannt ist die Tatsache, dass die meisten der am IPCC beteiligten Wissenschaftler nicht damit konform gehen, dass es eine globale Erwärmung gibt. Die Ergebnisse des IPCC wurden mit jedem weiteren Bericht konsequent falsch dargestellt und/oder politisiert.“

Dr. Rosa Compagnucci: „Der Mensch hat nur ein paar Zehntel Grad zur Erwärmung der Erde beigetragen. Die Sonnenaktivität ist eine wichtige Triebkraft des Klimas.2

Dr. Richard Courtney: „Die empirischen Beweise deuten stark darauf hin, dass die Hypothese der anthropogenen globalen Erwärmung falsch ist“.

Dr. Judith Curry: „Ich werde nicht einfach drauflos reden und den IPCC unterstützen, weil ich kein Vertrauen in den Prozess habe.“

Dr. Robert Davis: „Die globalen Temperaturen haben sich nicht so verändert, wie es die modernsten Klimamodelle vorausgesagt haben. In der IPCC-Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger werden die Temperaturbeobachtungen der Satelliten mit keinem Wort erwähnt.“

Dr. Willem de Lange: „1996 führte der IPCC mich als einen von etwa 3000 „Wissenschaftlern“ auf, die der Meinung waren, dass es einen erkennbaren menschlichen Einfluss auf das Klima gibt. Ich war es nicht. Es gibt keine Beweise für die Hypothese, dass ein unkontrollierter katastrophaler Klimawandel auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist.“

Dr. Chris de Freitas: „Die Entscheidungsträger in den Regierungen sollten inzwischen gehört haben, dass die Grundlage für die seit langem bestehende Behauptung, Kohlendioxid sei eine Haupttriebkraft des globalen Klimas, in Frage gestellt wird; und damit auch die bisher angenommene Notwendigkeit kostspieliger Maßnahmen zur Begrenzung der Kohlendioxidemissionen. Wenn sie es noch nicht gehört haben, dann liegt das an der lautstarken Hysterie über die globale Erwärmung, die sich auf den logischen Fehlschluss des ‚Argumentes der Unwissenheit‘ und die Vorhersagen von Computermodellen stützt.“

Dr. Oliver Frauenfeld: „Unser derzeitiges Verständnis des Klimas und unsere Fähigkeiten, es zu modellieren, müssen noch viel weiter verbessert werden.“

Dr. Peter Dietze: „Mit einem fehlerhaften Modell der Wirbeldiffusion hat der IPCC die künftige ozeanische Kohlendioxidaufnahme stark unterschätzt.“

Dr. John Everett: „Es ist Zeit für einen Realitätscheck. Die Ozeane und Küstengebiete waren in der Vergangenheit weitaus wärmer und kälter als in den derzeitigen Szenarien des Klimawandels prognostiziert wird. Ich habe den IPCC und die neuere wissenschaftliche Literatur geprüft und bin der Meinung, dass die zunehmende Versauerung kein Problem darstellt, auch nicht in den unwahrscheinlichen Größenordnungen der am häufigsten verwendeten IPCC-Szenarien.“

Dr. Eigil Friis-Christensen: „Der IPCC hat sich geweigert, den Einfluss der Sonne auf das Erdklima als ein untersuchungswürdiges Thema zu betrachten. Der IPCC verstand seine Aufgabe ausschließlich darin, mögliche menschliche Ursachen für den Klimawandel zu untersuchen.“

Dr. Lee Gerhard: „Ich habe das Konzept der anthropogenen globalen Erwärmung nie vollständig akzeptiert oder geleugnet, bis der Aufruhr nach den wilden Behauptungen von James Hansen von der NASA in den späten 1980er Jahren begann. Ich habe mich mit der [wissenschaftlichen] Literatur befasst, um die Grundlagen dieser Behauptung zu untersuchen, angefangen bei den ersten Prinzipien. Meine Studien führten mich dann zu der Überzeugung, dass die Behauptungen falsch waren.

Dr. Indur Goklany: „Es ist unwahrscheinlich, dass der Klimawandel das wichtigste Umweltproblem des 21. Jahrhunderts ist. Die Mortalitätsdaten deuten nicht auf eine Zunahme der Gesamthäufigkeit oder des Ausmaßes extremer Wetterereignisse hin, obwohl die gefährdete Bevölkerung stark zunimmt.“

Dr. Vincent Gray: „Die Erklärung [des IPCC] zum Klimawandel ist eine inszenierte Litanei von Lügen“.

Dr. Mike Hulme: 2Behauptungen wie ‚2500 der weltweit führenden Wissenschaftler haben einen Konsens darüber erzielt, dass menschliche Aktivitäten einen signifikanten Einfluss auf das Klima haben‘ sind unaufrichtig … Die tatsächliche Zahl der Wissenschaftler, die diese Behauptung unterstützten, betrug nur ein paar Dutzend.“

Dr. Kiminori Itoh: „Es gibt viele Faktoren, die den Klimawandel verursachen. Nur die Treibhausgase zu berücksichtigen, ist unsinnig und schädlich.“

Dr. Juri Izrael: „Es gibt keinen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen menschlicher Aktivität und globaler Erwärmung. Ich denke, die Panik über die globale Erwärmung ist völlig ungerechtfertigt. Es gibt keine ernsthafte Bedrohung für das Klima.“

Dr. Steven Japar: „Temperaturmessungen zeigen, dass es die von Klimamodellen vorhergesagte heiße Zone in der mittleren Troposphäre nicht gibt. Dies ist mehr als ausreichend, um die globalen Klimamodelle und die mit ihnen gemachten Vorhersagen zu entkräften.“

Dr. Georg Kaser: „Diese Zahl [des vom IPCC berichteten Gletscherrückgangs] ist nicht nur ein bisschen falsch, sie liegt um Größenordnungen daneben … Sie ist so falsch, dass es sich nicht einmal lohnt, sie zu diskutieren.“

Dr. Aynsley Kellow: „Ich erwarte nicht, dass die Kritik berücksichtigt wird, was einen Fehler im gesamten Peer-Review-Verfahren des IPCC unterstreicht: Es gibt keine Chance, dass ein Kapitel [des IPCC-Berichts] jemals zur Veröffentlichung abgelehnt wird, egal wie fehlerhaft es sein mag.“

Dr. Madhav Khandekar: „Ich habe die vom IPCC prognostizierten negativen Auswirkungen des Klimawandels sorgfältig analysiert und diese Behauptungen als übertrieben und mangels jeglicher Belege zurückgewiesen.“

Dr. Hans Labohm: „Die alarmistischen Passagen in der IPCC-Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger wurden durch einen ausgeklügelten und raffinierten Prozess der Verdrehungen verzerrt.“

Dr. Andrew Lacis: „In der Zusammenfassung ist kein wissenschaftlicher Verdienst zu finden. Die Präsentation klingt wie etwas, das von Greenpeace-Aktivisten und ihrer Rechtsabteilung zusammengestellt wurde.“

Dr. Chris Landsea: „Ich kann nicht in gutem Glauben weiterhin zu einem Prozess beitragen, der meiner Meinung nach sowohl durch vorgefasste Meinungen getrieben als auch wissenschaftlich nicht fundiert ist.“

Dr. Richard Lindzen: „Der IPCC-Prozess wird eher von der Politik als von der Wissenschaft angetrieben. Er verwendet Zusammenfassungen, um die Aussagen der Wissenschaftler falsch darzustellen und nutzt die Unwissenheit der Öffentlichkeit aus.“

Dr. Harry Lins: „Die Temperaturen haben sich im vergangenen Jahrhundert nur schubweise und in geringem Maße verändert, und seit über einem Jahrzehnt ist keine globale Nettoerwärmung mehr festzustellen. Die Befürchtungen hinsichtlich des Klimawandels sind stark übertrieben.“

Dr. Philip Lloyd: „Ich führe eine detaillierte Bewertung der IPCC-Berichte und der Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger durch und stelle fest, wie die Zusammenfassungen die Wissenschaft verzerrt haben. Ich habe Beispiele dafür gefunden, dass eine Zusammenfassung genau das Gegenteil von dem aussagt, was die Wissenschaftler sagen.“

Dr. Martin Manning: „Einige Regierungsvertreter, die die IPCC-Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger beeinflussen, stellen die Hauptautoren falsch dar oder widersprechen ihnen.“
Steven McIntyre: „Die vielen Verweise in den populären Medien auf einen ‚Konsens von Tausenden von Wissenschaftlern‘ sind sowohl eine große Übertreibung als auch irreführend.“

Dr. Patrick Michaels: „Die Erwärmungsraten auf mehreren Zeitskalen haben die IPCC-Klimamodelle jetzt ungültig gemacht. Nein, die Wissenschaft steht nicht fest.“

Dr. Nils-Axel Mörner: „Wenn man um den Globus geht, findet man nirgendwo einen Anstieg des Meeresspiegels“.

Dr. Johannes Oerlemans: „Der IPCC ist zu politisch geworden. Viele Wissenschaftler konnten dem Lockruf von Ruhm, Forschungsgeldern und Treffen an exotischen Orten nicht widerstehen, der sie erwartet, wenn sie bereit sind, wissenschaftliche Prinzipien und Integrität zur Unterstützung der Doktrin der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung aufzugeben.“

Dr. Roger Pielke: „Alle meine Kommentare wurden ignoriert, ohne dass auch nur eine Gegendarstellung erfolgte. Zu diesem Zeitpunkt kam ich zu dem Schluss, dass die IPCC-Berichte in Wirklichkeit dazu gedacht sind, bestimmte politische Maßnahmen zu fördern, aber nicht eine echte und ehrliche Bewertung des Verständnisses des Klimasystems darstellen.“

Dr. Paul Reiter: „Was die Behauptung angeht, die Wissenschaft sei ‚geklärt‘, so halte ich das für eine Obszönität. Tatsache ist, dass die Wissenschaft von Leuten, die keine Wissenschaftler sind, verzerrt wird.“

Dr. Murry Salby: „Ich habe einen unwillkürlichen Würgereflex, wenn jemand sagt, die Wissenschaft sei geklärt. Jeder, der glaubt, dass die Wissenschaft bei diesem Thema feststeht, ist ein Phantast.“

Dr. Tom Segalstad: „Das IPCC-Modell der globalen Erwärmung wird von den wissenschaftlichen Daten nicht unterstützt.“

Dr. Fred Singer: „Ist es nicht bemerkenswert, dass in der Zusammenfassung des IPCC-Berichts für politische Entscheidungsträger die Satellitendaten oder sogar die Existenz von Satelliten überhaupt nicht erwähnt werden – wahrscheinlich, weil die Daten eine leichte Abkühlung in den letzten 18 Jahren zeigen, was im direkten Widerspruch zu den Berechnungen der Klimamodelle steht?“

Dr. Hajo Smit: „Es gibt eine eindeutige Sonnen-Klima-Kopplung und eine sehr starke natürliche Variabilität des Klimas auf allen historischen Zeitskalen. Derzeit glaube ich kaum noch, dass es einen relevanten Zusammenhang zwischen den menschlichen CO₂-Emissionen und dem Klimawandel gibt.“

Dr. Richard Tol: „Der IPCC zog mehr Leute mit politischen als mit akademischen Motiven an. Im AR4 hatten grüne Aktivisten Schlüsselpositionen im IPCC inne und es gelang ihnen, Gegenstimmen auszuschließen oder zu neutralisieren.“

Dr. Tom Tripp: „Die natürliche Variabilität des Wetters ist so groß, dass es schwierig ist, zu dem wissenschaftlich fundierten Schluss zu kommen, dass die globale Erwärmung vom Menschen verursacht wird.“

Dr. Gerd-Rainer Weber: „Die meisten der extremistischen Ansichten über den Klimawandel haben wenig oder gar keine wissenschaftliche Grundlage.“

Dr. David Wojick: „Die Öffentlichkeit ist mit diesem ständigen Trommelfeuer von Alarmen, die von Computermodellen gespeist werden, die von Befürwortern manipuliert wurden, nicht gut bedient.“

Dr. Miklos Zagoni: „Ich bin fest davon überzeugt, dass die Theorie der anthropogenen globalen Erwärmung falsch ist.“

Dr. Eduardo Zorita: „Redakteure, Gutachter und Autoren von alternativen Studien, Analysen und Interpretationen, die sogar auf denselben Daten basieren, die uns zur Verfügung stehen, wurden schikaniert und subtil erpresst.“

Die Theorie der globalen Erwärmung wird von denselben Forschern enträtselt, die früher mit ihrer Förderung beauftragt waren. Aber da der Staffelstab immer wieder an die nächste Generation von düpierten Universitätsabsolventen weitergegeben wird – die von den Doktrinen der AGW-Partei gründlich geschult wurden – werden die gleichen Klimagespinste immer wieder neu verpackt und an die nächste Generation von naiven Bürgern weiterverteilt. Es ist ein endloser Kreislauf der „Kontrolle durch Unwissenheit“, der „Die Wissenschaft sagt“-Predigten.

[Hervorhebung im Original]

Unabhängig von diesem Narrativ dominieren jedoch weiterhin die natürlichen Einflüsse, wie es schon immer der Fall war.

Link: https://electroverse.info/climate-change-denying-statements-by-former-ipcc-scientists/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wenn Kalifornien* 1,8 Millionen Elektro-Lkw auf den Straßen haben will, muss es die Entwicklungsländer ausbeuten

Ronald Stein

[*Das gilt natürlich erst recht für unser Land und die gesamte westliche Welt! A. d. Übers.]

Wir alle wissen inzwischen, dass die kalifornische Luftreinhaltungsbehörde CARB den Verkauf von Lkw mit herkömmlichem Verbrennungsmotor – die mit Diesel betrieben werden – bis 2036 in diesem Bundesstaat verboten hat. Kalifornien fordert nun vollelektrische Lkw-Flotten. Kürzlich hat die CARB einstimmig die Verordnung Advanced Clean Fleets verabschiedet, die den Betreibern von mittelschweren und schweren Lastkraftwagen in Kalifornien vorschreibt, zu 100 Prozent emissionsfreie Fahrzeuge zu kaufen und Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren am Ende ihrer Nutzungsdauer aus ihren Flotten zu entfernen.

Was wir nicht wissen ist, dass diese Vorschrift auf Kosten der Entwicklungsländer geht, welche die Grundlage der Lieferkette für die Batteriematerialien für Elektrofahrzeuge bilden. Die Maßnahmen Kaliforniens unterstützen die Ausbeutung billiger Arbeitskräfte in anderen Ländern und die Umweltzerstörung in Ländern außerhalb der kalifornischen „Luftblase“.

[Hervorhebung im Original]

Jüngsten Daten zufolge gab es im Jahr 2021 in Kalifornien etwa 1,8 Millionen Diesel-Lkw. Davon waren etwa 1,5 Millionen schwere Lkw, während die restlichen 300.000 mittelschwere Lkw waren. Die meisten Diesel-Lkw waren im Besitz von Unternehmen, nur ein kleiner Prozentsatz war im Besitz von Privatpersonen.

In Kalifornien befindet sich der größte Markt für Diesel-Lkw in den Vereinigten Staaten. Diese Lkw werden für eine Vielzahl von Zwecken eingesetzt, unter anderem für den Transport von Waren und Dienstleistungen, im Baugewerbe und in der Landwirtschaft. Diesel-Lkw sind zwar ein wichtiger Bestandteil der kalifornischen Wirtschaft, tragen aber auch erheblich zur Luftverschmutzung bei.

Im Jahr 2021 war ich Mitautor des für den Pulitzer-Preis nominierten Buches „Clean Energy Exploitations – Helping Citizens Understand the Environmental and Humanity Abuses That Support Clean Energy (etwa: Ausbeutung für saubere Energie – Hilfe für die Bürger zum Verständnis der Umwelt- und Menschenrechtsverletzungen für saubere Energie fördern). Das Buch leistet hervorragende Arbeit bei der Erörterung der mangelnden Transparenz der Auswirkungen der grünen Bewegung auf die Ausbeutung der Menschheit in den Entwicklungsländern, in denen die exotischen Mineralien und Metalle abgebaut werden, die zur Herstellung der für die Speicherung „grüner Energie“ benötigten Batterien benötigt werden.

In diesen Entwicklungsländern werde in diesen Bergbaubetrieben Kinder durch Kinderarbeit ausgebeutet, und sie sind verantwortlich für die schlimmsten Menschenrechtsverletzungen an gefährdeten Bevölkerungsminderheiten. Außerdem zerstören diese Betriebe durch die Umweltzerstörung direkt den Planeten.

Ein Jahr später, im Jahr 2022, bestätigte Präsident Biden die Botschaft des Buches, als seine Regierung am 4. Oktober 2022 erklärte, dass Batterien aus China durch Kinderarbeit belastet sein könnten. Das Lithium, das Kobalt und die Seltenen Erden, die für die Herstellung von Batterien benötigt werden, stammen zumeist aus Ländern wie China, dem Kongo, Indonesien, dem Iran und anderen Ländern, die für grobe Menschenrechtsverletzungen bekannt sind und die oft durch Zwangs- und Kinderarbeit abgebaut und produziert werden.

Ich bin mir sicher, dass weder Gouverneur Newsom noch CARB die Gelegenheit hatten, den Film „Blood Diamond“ von 2006 mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle zu sehen, in dem viele der ähnlichen Grausamkeiten geschildert werden, die derzeit auf der Suche nach den „Blutmineralien“, d. h. den exotischen Mineralien und Metallen zur Unterstützung der „grünen“ Bewegung in den wohlhabenden Ländern, geschehen.

Newsom und der CARB fehlt es an Energiekompetenz, was der Grund dafür sein könnte, dass sie Gespräche über die hässliche Seite „grüner“ Mandate und Vorschriften vermeiden. Sie sollten das für den Pulitzer-Preis nominierte Buch „Clean Energy Exploitations“ lesen und selbst entscheiden, ob sie die Umweltzerstörung und die Gräueltaten an Menschen mit gelber, brauner und schwarzer Hautfarbe in den Entwicklungsländern finanziell unterstützen wollen, damit die reichen Länder grün werden können.

Es ist erstaunlich, dass Newsom und die CARB-Mitglieder Subventionen für die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und den Bau von Wind- und Solarenergie befürworten, wenn diese Subventionen finanzielle Anreize für die Entwicklungsländer bieten, die diese „grünen“ Materialien abbauen und damit die weitere Ausbeutung der armen Menschen in den Entwicklungsländern fördern. Ich persönlich dachte, Newsom und CARB hätten höhere moralische und ethische Standards, die sie von der Ausbeutung der Armen in den Entwicklungsländern abhalten würden.

Eine Batterie in einem Elektroauto, wie z. B. in einem durchschnittlichen Tesla, besteht aus etwa 750-1.000 Pfund Mineralien, die abgebaut und zu einer Batterie verarbeitet werden müssen, die lediglich Strom speichert.

Elektroautos vergewaltigen die Umwelt. Der Abbau und die Raffinierung der Mineralien, die für die Herstellung von Elektroauto-Batterien benötigt werden, ist ebenfalls eine Umweltkatastrophe, die in Entwicklungsländern mit minimalen Umweltauflagen zu einer Verschlechterung der lokalen Umweltbedingungen führt.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Der Bedarf an Batterien für große Diesel-LKWs mit hoher Reichweite kann 3 bis 4 Mal höher sein als der eines kleinen Tesla-EVs.

Hier ist eine Zusammenfassung der Mineralien, die für eine Tesla-EV-Batterie benötigt werden, und des prognostizierten enormen Bedarfs an Mineralien für 1,8 Millionen Diesel-LKW-EVs:

50 Jahre nach der Ölembargokrise von 1973 gibt es keine amerikanische Politik für Energieunabhängigkeit. Amerika erhöht weiterhin seine Energieabhängigkeit von China für „grün“ und von der OPEC und Russland für Öl. Heute, mit WENIGER Energieunabhängigkeit als 1973, ist Amerika anfälliger für ein weiteres Embargo als vor 50 Jahren!

Wie Historiker des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie Russland, China und die OPEC wissen, kontrolliert das Land die Welt, welches die Mineralien, das Erdöl und das Erdgas unter Kontrolle hat! Sie alle wissen, dass es in absehbarer Zukunft keinen Ersatz für die Dominanz von Produkten aus fossilen Brennstoffen gibt, auch nicht auf längere Sicht.

China und Russland danken dem kalifornischen Gouverneur Newsom und dem California Air Resources Board für ihre fortgesetzte Unterstützung der Weltherrschaft durch die Länder, die die Mineralien und fossilen Brennstoffe kontrollieren!

This article originally appeared at Heartland

Autor: Ronald Stein is an engineer, senior policy advisor on energy literacy for CFACT, and co-author of the Pulitzer Prize nominated book “Clean Energy Exploitations.”

Link: https://www.cfact.org/2023/05/20/for-california-to-achieve-1-8-million-ev-trucks-it-must-exploit-developing-countries/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der Monat Mai in Deutschland: Keine CO₂-Erwärmungswirkung erkennbar – Teil 1

Teil 1: Auf dem Hohenpeißenberg nicht einmal über die letzten 243 Jahre

Josef Kowatsch, Stefan Kämpfe, Matthias Baritz

Den Mai 2023 gibt der Deutsche Wetterdienst mit 13,1°C im Schnitt für Deutschland an. Dieser Maischnitt liegt deutlich über dem Mittelwert seit 1881 (Schnitt 12,4°C) Trotzdem war er in der freien Fläche außerhalb der Orte – wie hier auf dem Bild auf 455m NN – ein relativ kühler Mai. Nicht wenige Apfelblüten sind erfroren. Besonders die oft klaren Mai-Nächte verliefen bis zum Monatsende empfindlich kühl; tagsüber wärmte die Mai-Sonne, deren Stand der vom Juli entspricht, die oft kühlen Luftmassen (xP, cPs und xPs) kräftig auf.

Für die freie grüne Fläche außerhalb der Siedlungen gilt auch heute noch das in der kleinen Eiszeit geschriebenen Maienlied: „Komme lieber Mai und mache die Bäume wieder grün“, hier.

Diese Behauptungen werden wir in beiden Artikeln belegen.

Der DWD beginnt seine Temperaturaufzeichnungen im Jahre 1881, mitten in einer Kälteperiode am Ende der „Kleinen Eiszeit“. Das zeigen uns Wetterstationen, die zeitlich noch weiter zurückreichen. Z.B. der Hohenpeißenberg

Beispiel Hohenpeißenberg (HPB): Messbeginn 100 Jahre früher.

Der Standort der Wetterstation HPB war bis 1936 am direkten Anbau zur Klosterkirche, und zwar an der Nordwand, damals ganzjährig unbeheizt. Seit gut 50 Jahren steht die DWD-Station in einem neuen DWD-Zentrum, frei stehend und somit den 230 Mai-Sonnenstunden ausgesetzt, allerdings in einer international genormten Wetterhütte mit entsprechenden Strahlungsabschirmungen, trotzdem wesentlich wärmer als eine kühle Hausnordwand. Mai 2023: 10,9°C. Man beachte den Anfang (Mai 1781) und das Ende der langen Reihe

Grafik 1: Auffallend ist: Der Mai wurde in den 243 Jahren nicht wärmer, das zeigt uns die ebene Trendlinie für diesen Zeitraum. 2) Die wirklichen warmen Maimonate liegen lange zurück, die meisten sind vor 1881, dem Beginn der DWD-Deutschland-Messreihe. 3) Die Jahre um 1881, dem DWD-Messbeginn befinden sich in einer leichten Kältedepression, die 1 Grad unter dem Schnitt ist.

Nochmals anzumerken wäre, dass die Station Hohenpeißenberg im Jahre 1936 verlegt wurde, nämlich von der Nordwand der im Mai sowieso unbeheizten Klosterkirche etwa 20 m tiefer auf das heutige freie DWD-Plateau. Die Station steht ganztägig in der Sonne, falls die Sonne scheint und die Messeinrichtungen sind digitalisiert.

Mit dieser DWD-Vorzeigestation HPB ist unsere Überschrift bereits bewiesen. Und laut Einstein genügt ein Beweis. Man darf aber trotzdem weiterlesen.

Im Vergleich zum Temperaturverlauf auf dem HPB die bekannte Kohlendioxidgrafik der Atmosphäre

Die Keeling Kurve, gemessen am Mouna Loa seit 1958 bei einem Vulkan, Zeitraum davor geschätzt von UC San Diego

Grafik 2: Steiler CO₂-Konzentrationsanstieg in der Atmosphäre seit 1958, dem Messbeginn, am 30. Mai 2023 schon 424 ppm. Im Jahre 1781, den Temperaturaufzeichnungen auf dem HPB sollen die CO₂- Konzentrationen laut Grafik noch bei sehr niedrigen 280 ppm gewesen sein.

Erg: Die CO-Konzentration sind seit 1958 stark gestiegen, die Maitemperaturen nicht. Damit ist die Behauptung der CO-Erwärmungsangstmacher, allein CO bestimme die Temperaturen, eindeutig falsch. Grafik 1 und Grafik 2 verlaufen vollkommen unterschiedlich. Es gibt keinerlei oder für kurze Zeit nur Zufallskorrelationen.

Die Naturwissenschaft schließt daraus: Entweder wirkt CO überhaupt nicht erwärmend oder nur in unbedeutendem Maße oder sogar unbedeutend abkühlend. Das zeigt uns der lange Verlauf des Monats Mai seit 1781. Und: Die Klimapanik vor einer angeblichen Erderhitzung durch Treibhausgase existiert nicht. Sie ist ein raffiniertes Geschäftsmodell, das über Angst- und Panikmache unser Geld will in Form einer CO-Steuer oder überhöhten Energiepreisen.

Merke: Kohlendioxid hat keinen erkennbaren Einfluss auf die Maitemperaturen.

Frage an den Leser: Wie würde der Maiverlauf aussehen, wenn die Station HPB 1936 nicht von der Nordwand der Klosterkirche an den heutigen sonnenscheinreichen Standort versetzt worden wäre?

Antwort: Wir hätten sogar einen negativen Verlauf der Trendlinie, also eine Maiabkühlung seit 1781!!! auf dem Hohenpeißenberg. Das ist überraschend. Die wissenschaftliche Frage wäre wie stark ist die Maiabkühlung seit 1781? Doch auf diese Frage soll hier nicht weiter eingegangen werden.

Doch halten wir als weiteres Ergebnis für den Artikel fest: Eine Kältedepression – das Wellental- um 1881 ist aus der HPB-Temperaturreihe deutlich erkennbar. 1881 ist zugleich das Startjahr aller DWD-Temperaturaufzeichnungen. Der DWD beginnt somit seine Messreihen 1881 inmitten einer Kältedepression in Mitteleuropa

Grafik 3: Kaum erkennbare Maierwärmung seit 1881 in Deutschland, obwohl die ersten 20 Jahre noch zur kleinen Eiszeit gezählt werden müssen und in einer Kältedepression lagen. Der rote Temperaturkurvenverlauf zeigt das übliche Auf und Ab mit leicht wärmeren und kälteren Phasen. Unten rechts die ins Diagramm eingeblendete CO₂-Konzentrationsgrafik vom Mouna Loa seit 1958 bis heute: 424 ppm. (ständig steigend)

Anmerkung zu Grafik 3: Der DWD hat in den letzten Jahren einige Maiwerte vor 1940 um ein Zehntel nach unten korrigiert, also kälter gemacht, z.B. 1889 von 15,9 auf 15,8°C, damit die Grafik einen leichten Maianstieg suggeriert.

Korrigierend berücksichtigen müsste man außerdem, dass damals der Temperaturschnitt aus ganz anderen Messstationen gebildet wurde als heute, die Wetterstationen standen an viel kälteren Plätzen. Das Kaiserreich mit seinen ganz anderen Grenzen als heute war ein gänzlich anderes Deutschland. Einzel stehende Klöster in der Landschaft, singuläre Groß-Gutshöfe oder Wetterstationen bei Forsthäusern am Waldrand gibt es nicht mehr. Die Wetterstationen stehen heute bevorzugt dort, wo die Menschen leben oder arbeiten, also in Wärmeinseln bei Flughäfen, in Gewerbegebieten, am Stadtrand oder bereits in der Siedlung, bisweilen mitten in der Stadt, weil sie von der Bebauung eingeholt und eingemauert wurden. Z.B. die Wetterstation Hof, Grafik weiter hinten.

Der Gegensatz heute: Die Wetterstationen stehen an wärmeren Plätzen, somit sind die Temperaturdaten nicht direkt vergleichbar. Auch der Charakter der ursprünglicheren Landschaft hat sich wärmend verändert: großflächige Trockenlegungen, die industrielle Land- und Forstwirtschaft, Windräder, Freiphotovoltaikanlagen und der Straßenbau durchziehen die Natur. Jede Straße ist bei der hoch stehenden Maisonne ein Wärmeband in der Landschaft.

Und diese Trockenlegungs- Bebauungs- und Flächenversiegelungswut hält ungebremst an im heutigen Deutschland. Siehe Flächenversiegelungszähler am Schluss: derzeit 50 702 km²

Vom Wärmeberg zu Wärmeberg

Wir erwähnten bereits, dass der DWD-Messbeginn 1881 in einem Kältetal lag, um 1900 war diese Kälte-Depression dann zu Ende und nach 1910 war ein erster „Wärmeberg“ erreicht.

Grafik 4: Maitemperaturverlauf seit 113 Jahren. 1911 im Kaiserreich hatten wir allerdings ein ganz anderes Deutschland mit Messstationen an kälteren Standorten. Erkennbar ist eine erneute allerdings kleinere Kältedepression vor gut 60 Jahren. Deshalb vergleicht der DWD seine aktuellen Temperaturen sehr gerne mit dieser kälteren Phase. Diese kältere Phase um die Jahrhundertmitte, die bis 1987 anhielt, findet man bei allen Monaten

Aus den beiden letzten Kaiserreich Grafiken ist allerdings auch ersichtlich, dass in den letzten gut 30 Jahren der Mai wieder ein angenehmes höheres Wärmeplateau erreicht hat, das uns alle erfreute. Doch wie lange noch? Das zeigt uns die nächste aufgegliederte Grafik 5

Dieses höhere Wärmeplateau erfolgte nicht allmählich wie eine polynome oder lineare Trendlinie suggeriert, sondern durch einen Temperatursprung von 1987/88 um gut 1 Grad.

Anmerkung: Alle Temperaturdaten sind Original-DWD-Daten- also nicht wärmeinselbereinigt. Die Wärmeinseln mit dem dazugehörigen Umland machen inzwischen 25% der Deutschlandfläche aus, siehe Versiegelungszähler weiter unten. Und die DWD-Wetterstationen stehen seit 30 Jahren hauptsächlich und zunehmend in diesen 25% der Deutschlandflächen

Grafik 5: Von 1898 bis 1987 kühlten die DWD-Maitemperaturen erst einmal leicht ab. Deutlich erkennbar ist dann der Temperatursprung im Jahre 1988, seitdem fallen die Temperaturen leider wieder. Das kältere Niveau ist aber in dieser DWD-Temperaturreihe mit den heutigen Wetterstationen an den wärmeren Standorten noch nicht erreicht.

Bitte nicht vergessen. Es handelt sich um Original-DWD-Angaben, die wachsenden Wärmeinseleffekte der Messstationen von früher zu heute sind nicht berücksichtigt. Allerdings findet sich der Temperatursprung 87/88 auch bei WI-armen Stationen und in ganz Mittel-und Westeuropa. Und die leichte Abkühlungsphase auf dem letzten Temperaturplateau ist stärker ausgeprägt, dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Der Temperatursprung in einer Temperaturreihe ist natürlichen Ursprungs, denn CO ist nicht für die Zunahme der Sonnenstunden verantwortlich und die plötzliche Änderung der Großwetterlagen verantwortlich, was allerdings auch niemand der CO-Treifhausgläubigen behauptet. Ihre Taktik ist: Der Temperatursprung wird verleugnet. Die bezahlten CO-Angstmacher erwähnen diesen überhaupt nicht, sondern sie zeichnen eine durchgehende Linie und behaupten, der Anstieg sei einzig durch COverursacht.

Halten wir fest: Die Sonnenstunden und die Änderung der Großwetterlagen brachten ab 1988 und insbesondere ab 1992 die zusätzliche Maiwärme. Vor allem im letzten Maidrittel nahmen die SW- und Südwetterlagen zu. So war der Mai 2018 mit über 250 Sonnenstunden sehr sonnenscheinreich. Die nachfolgenden 3 Maien dagegen eher sonnenscheinarm, 2022 hatte dann wieder ein Übersoll an Sonnenstunden. 2023 ist eher normal. Doch es gibt viele andere Gründe für natürliche Ursachen von Klimaänderungen. Hier sei auf die ausführlichen Artikel von Stefan Kämpfe verwiesen: hier und hier.

Die Maitemperaturentwicklung seit dem Temperatursprung 1988 bis heute

Von weiterem Interesse dürfte sein, wie sich die Maitemperaturen seit 1988, dem Startjahr der Klimapanik und nach 1990 innerhalb der Grenzen der heutigen Bundesrepublik und innerhalb des letzten leicht höheren Temperaturniveaus bei unterschiedlichen Stationen entwickelten. Das zeigen uns die nächsten Grafiken diverser Stationen. Zunächst zum DWD-Mittel aus 2500 Stationen.

Abb.6: Seit 1999 gehen die Maitemperaturen bei den DWD-Wetterstationen wieder leicht, wenn auch nicht signifikant zurück. Zu beachten ist ferner, dass die DWD-Daten nicht wärmeinselbereinigt sind. Und seit 2000 die Hälfte der inzwischen 2500 Wetterstationen neu ist. Kalte Stationen wie Mittenwald-Buckelwiesen auf 1000m NN wurden ausgeschieden.

Neue DWD-Stationen in geringerer Meereshöhe wurden vor allem seit der Jahrtausendwende aufgenommen und die Stationsanzahl mittels WI-Stationen erhöht. Das ist hier beschrieben, insbesondere in den Abb. 3 und Abb. 4

Selbstverständlich sinken die Maitemperaturen bei einzelnen noch verbliebenen wärmeinselarmen Stationen viel stärker. Als Beispiel nehmen wir Rosenheim in Oberbayern, die Wetterstation liegt nördlich in den Innwiesen, wurde dort seit 1988 jedoch einige Male im gleichen Wiesengebiet hin- und herversetzt, was laut DWD durch die Homogenisierung der Daten ausgeglichen wird. Die DWD-Wetterstation Rosenheim ist somit eher eine ländliche WI-arme Wetterstation ebenso wie Zeitz, Buchen im Odenwald, Gießen-Wettenberg Memmingen oder Amtsberg.

Da der städtische Wärmeinseleffekt auch über die Stadtgrenzen hinauswirkt, zählt Rosenheim zu den WI-armen Stationen. WI-freie DWD-Wetterstationen gibt es keine mehr in Deutschland.

Abb.7a: Wärmeinselarme Stationen wie Rosenheim kühlten in den letzten 3 Jahrzehnten viel stärker ab als die mehrheitlich stärker Wärmeinsel beeinflussten DWD-Stationen. In Rosenheim wurde der Mai um 1,5 Grad kälter.

Gründe des Mai-Temperatur-Rückganges: die enorm kälter werdenden Eisheiligentage.

Abb. 7b: Die rapide insbesondere seit 30 Jahren kälter werdenden fünf Eisheiligen-Tage vom 11. bis 15. Mai ziehen den Maigesamtschnitt aller deutschen Wetterstationen nach unten

Und wie bei den 5 Eisheiligentagen kühlt der Monat Mai im DWD-Deutschland besonders deutlich ab.

Abb. 8. Die Mai- Trendlinie wird in der Gegenwart immer negativer.

Erg: Trotz der Erhöhung der Gesamtzahl von DWD-Wetterstationen an warmen Standorten seit 2000 kann die Maiabkühlung nicht abgefangen, sondern nur abgemildert werden. Der Wonnemonat Mai wird in der Gegenwart, also seit der Jahrtausendwende deutlich kälter.

Frage: Welchen Einfluss hat die DWD-Abmilderung der negativen Steigung seit dem Jahre 2000 durch Hinzufügen von warmen Stationen zum Gesamtschnitt?

Zur Abschätzung wählen wir eine ländliche Station in einem kleinen Weiler in der Oberlausitz namens Goldbach.

Abb.9: Starke Maiabkühlung bei den ländlichen Wetterstationen, hier der kleine Weiler Goldbach bei Bischofswerda in der Oberlausitz. Die Station wurde nicht verlegt und die Umgebung hat sich laut Stationsleiter auch nicht wärmend verändert.

Vergleich 2-er Stationen, WI-arm und WI-intensiv im benachbarten Umkreis

Ab 1988 erfolgte der Temperatursprung. Vergleichen wir 2 benachbarte Stationen, eine WI-arm, die andere mit einem großen WI-effekt. Amtsberg und Hof. In Amtsberg-Dittersdorf blieb nahezu alles unverändert. Die Wetterstation steht dort am selben Fleck in einer fast gleich gebliebenen näheren und weiteren Umgebung. Ganz anders Hof: die Wetterstation Hof hieß zuerst Hof-Land, seit der Einheit wird sie am gleichen Fleck stehend in ein Gewerbegebiet ingemauert und eine vierspurige Bundesstraße als Autobahnzubringer geht direkt an der Messstation vorbei.

Abb.10a/b: Trotz CO₂-Zunahme überall in Deutschland kühlt der Mai bei der wärmeinselarmen Station Amtsberg seit 1988 deutlich ab, ähnlich wie in Rosenheim. 10b) Das deutsche Wärmeinselzentrum bei der DWD-Wetterstation Hof zeigt überhaupt keine Maiabkühlung seit dem letzten Temperatursprung. Es blieb angenehm warm.

Das heißt aber auch: In der freien grünen Vegetationsfläche – das sind 75% der Deutschlandfläche – ist der angenehme letzte Temperatursprung aufgebraucht. In der freien Fläche sind die Maitemperaturen wieder so kalt wie vor 100 oder 200 Jahren, was auch die Vegetation im Eingangsbild zeigt und die ländlichen Wetterstationen wie Amtsberg oder Goldbach.

Und noch ein Schmankerl bei den WI-Unterschieden: Die täglichen Temperaturminima vom Mai 2023 in der Stadt Jena und im ländlichen Dachwig im Tagesvergleich

Abb. 11: Verlauf der täglichen Temperaturminima in Dachwig und Jena, Mai 2023. Beide Stationen liegen nur etwa 50 Km auseinander in einer Tallage und weisen nur eine sehr geringe Höhendifferenz von 15 Metern auf (entspricht etwa 0,1K). Die viel höhere Differenz der Tagesminima von stattlichen 1,3 K (=1,3°C) kann nur mit dem städtischen Wärmeinseleffekt (UHI, Urban Heat Island Effect) erklärt werden. Bei den Tagesmaxima (hier nicht gezeigt) beträgt die Differenz nur 0,3 K, was typisch für UHI-Effekte ist: Besonders die Nacht- und Morgenstunden verlaufen an windschwachen, klaren Strahlungstagen in den Städten, welche die Sonnenwärme des Vortages speichern und mangelhaft belüftet werden, deutlich wärmer. (Näheres im Teil 2).

Der wachsende Wärmeinseleffekt in den deutschen Zeitreihen.

Besonders nach dem Krieg, also seit 78 Jahren hat sich Deutschland wesentlich verändert, in der Einwohnerzahl, durch die Bebauung in die freie Natur hinein, sowie eine Trockenlegung ganzer Landschaften. Überall greift der Mensch wärmend in die Natur ein und die hoch stehende Maisonne heizt die Bebauung tagsüber stark auf, während die einstige Feuchtwiese im Mai unter 20°C blieb und nachts stark abkühlte. Aus einst kleinen Wärmeinseln sind seit 1945 riesige zusammenhängende Wärmeregionen entstanden. Und dort wurde es menschenverursacht auch wärmer.

Die zunehmende Naturbetonierung bestätigt der Versiegelungsflächenzähler, Straßen und Häuser zusammen: 50 703 km², das sind etwa 15% an der Gesamtfläche Deutschlands. Allerdings strahlt die Inselwärme auch über den Orts- und Siedlungsrand hinaus, deshalb sprechen wir in unseren Artikeln von einem Wärmeinselanteil von 25% in Deutschland. Und in diesen 25% der wärmeren Deutschlandfläche stehen heute nahezu alle DWD-Wetterstationen. Die restlichen 75% der Deutschlandfläche werden gar nicht erfasst. Das war im Kaiserreich umgekehrt.

Merke: Ausschließlich durch den sich ständig vergrößernden Wärmeinseleffekt bei den DWD-Messstationen wirkt der Mensch an der Erwärmung mit. Nicht CO ist der anthropogene Anteil der Erwärmung, sondern die stetig wachsende Wärmeinselerwärmung bei den DWD-Wetterstationen. Es handelt sich um einen (vielleicht gewollten) wissenschaftlichen Irrtum.

Eine fast WI-freie Wetterstation in den USA Schön wäre es, wenn es in Deutschland noch eine Wetterstation gäbe, die genauso unverändert in einer gleich gebliebenen Umgebung stehen würde wie vor über 140 Jahren. Wir haben eine gefunden, allerdings nicht in Deutschland, sondern in den USA. Die Dale Enterprise wheather station in Virginia. Bei einer Farm werden am selben ländlichen Standort von dergleichen Familie bereits seit 5 Generationen die Temperaturen erfasst. Allerdings wächst der einstige Kleinort Harrisonburg, inzwischen eine Stadt, immer weiter auf die Farm zu. Dale Enterprise ist die älteste Klimastation in Virginia und die drittälteste seit damals noch messende Station in den USA. Jedoch die einzige am selben fast unverändert gebliebenen Standort. Allerdings führt inzwischen ein vierspuriger Highway an der Farm vorbei. Zusätzliche Sonnenstunden im Mai wirken sich auch in den USA sofort erwärmend aus. Dunkle Straßen können sich bis auf 50°C = 122 F aufheizen.

Abb. 12: Der Mai ist in Virginia deutlich wärmer als bei uns. Jedoch wurde es nicht wärmer. Die Trendlinie zeigt keinerlei Steigung der US-Wetterstation Dale-Enterprise seit 1880 beim Monat Mai. Leider hat auch diese Station in den letzten 100 Jahren einen leichten WI-Effekt entwickelt, der vom Thermometer miterfasst wird. Sonst wäre die Trendlinie deutlicher fallend. Die USA haben, besonders im Westen und in Alaska, einen langen, kalten, schneereichen Winter 2022/23 hinter sich, der auch im Mai noch nicht überall endete; Näheres in diesem Kältereport.

Wir fragen uns: Würde der Maiverlauf in Deutschland vielleicht ähnlich aussehen seit 1880, wenn Deutschland so geblieben wäre wie 1880, mit denselben Grenzen, mit denselben Stationen und alle DWD-Stationen auch noch in denselben kälteren Umgebungen von einstmals stehen würden? Oder würde sich eine noch viel deutlich fallendere Maitrendlinie für ein hypothetisch gleich gebliebenes Kaiserreich mit dem Stand von1881 ergeben?

Wir halten fest:

Die globalen CO-Konzentrationen steigen, der Mai wird nicht wärmer. Zwischen den Temperaturverläufen des Monats Mai und dem CO-Anstieg besteht keinerlei erkennbarer Zusammenhang, sondern nur Zufallskorrelationen für kurze Zeitabschnitte.

Der Monat Mai zeigt: Die CO-Erwärmungslehre ist eine Irrlehre. Ihr einziger Sinn besteht datrin, unter der Bevölkerung eine Klimaangst zu erzeugen. Die angeblichen Erwärmungs-Beweise in den DWD-Temperaturreihen seit 1881 sind eine Folge der Wärmeinseleffekte. Es handelt sich um einen wissenschaftlichen womöglich gewollten Irrtum. Ohne diese WI-effekte hätte sich der Mai seit 1881 sogar abgekühlt wie der Mai bei der Dale-Enterprise Station in Virginia.

Zukunft. Wie der Wonnemonat Mai sich weiterentwickelt wissen wir nicht. Auch wenn der Hohepeißenberg seit fast 250 Jahren keine Maiererwärmung zeigt, muss das nicht immer so bleiben. Das Klima ändert sich immer. Wir wissen auch nicht, ob die Landschaftszerstörung durch Bebauung und Trockenlegung und damit die Ausweitung der Wärmeregionen im selben Maße sich fortsetzen wird wie uns der Versiegelungszähler momentan anzeigt. Ein Umdenken in der Bevölkerung deutet sich an, nicht aber bei den Bürgermeistern mit mehrheitlich bebauungs- und flächenversiegelnden Gemeinderäten.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler

Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




CNN veröffentlicht eklatant falsche Behauptung über Waldbrände – es gibt überhaupt keinen Zusammenhang mit fossilen Brennstoffen

Anthony Watts

In einem Artikel der CNN-Reporterin Rachel Ramirez vom 16. Mai 2023 mit dem Titel „More than a third of the area charred by wildfires in Western North America can be traced back to fossil fuels, scientists find (Wissenschaftler: Mehr als ein Drittel der durch Waldbrände im Westen Nordamerikas verkohlten Fläche kann auf fossile Brennstoffe zurückgeführt werden) wird behauptet, dass Unternehmen, die fossile Brennstoffe herstellen, direkt für ein Drittel der Waldbrände im Westen der USA und in Kanada verantwortlich sind. Diese Behauptung lässt sich durch reale Daten leicht widerlegen. Die Daten zeigen keinen Zusammenhang zwischen der verbrannten Fläche bei Waldbränden und dem durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen erzeugten CO₂.

Der CNN-Artikel bezieht sich auf eine fragwürdige Studie der Union of Concerned Scientists (UCS) – einer politisch orientierten Organisation von Klimaaktivisten, die nach eigenem Bekunden sagt: „Wir nutzen die Wissenschaft, um Veränderungen zu bewirken.“ Für die UCS ist die Wissenschaft kein Werkzeug, um Wissen zu produzieren, sondern ein Hebel für politischen Wandel.

Leider war CNN nicht in der Lage, diesen Unterschied zu erkennen und behandelte die UCS-Pressemitteilung so, als handele es sich um tatsächliche Wissenschaft und nicht um politisch motivierten Klimaaktivismus, der sich als Wissenschaft tarnt.

CNN berichtete von der Pressemitteilung und schrieb:

Die in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlichte Studie der Union of Concerned Scientists ergab, dass 37 % der seit 1986 durch Waldbrände im Westen verbrannten Fläche – fast 7,9 Millionen Hektar von 21 Millionen – auf die Verschmutzung des Planeten durch 88 der weltweit größten Produzenten fossiler Brennstoffe und Zementhersteller zurückzuführen sind, von denen letztere nachweislich etwa 7% aller Kohlendioxid-Emissionen verursachen.

Die Verschmelzung von Megadürre und Rekordhitze, die die Vegetation aufgrund des Klimawandels austrocknet, hat die Waldbrände im Westen angefacht. Und die Forscher fanden heraus, dass die Aktivitäten dieser Unternehmen, darunter ExxonMobil und BP, im Bereich der fossilen Brennstoffe den Planeten seit 1901 um 0,5 Grad Celsius erwärmt haben – fast die Hälfte des globalen Anstiegs in diesem Zeitraum.

Die UCS-„Studie“ verwendete einen neuen und wenig bekannten Ansatz, um die so genannte Megadürre und die Hitze mit den Emissionen fossiler Brennstoffe in Verbindung zu bringen: Dampfdruckdefizit (Vapor Pressure Deficit, VPD). Das VPD ähnelt der allgemein bekannten Relativen Luftfeuchtigkeit, die in den täglichen Wetterberichten zu finden, aber nicht mit ihr identisch ist. Laienhaft ausgedrückt, misst der VPD, wie viel Wasser in der Luft vorhanden ist, im Vergleich zur maximalen Menge an Wasserdampf, die in dieser Luft existieren kann. Diese atmosphärische Messgröße wird kaum verwendet.

In der von UCS veröffentlichten Studie behaupten die Autoren:

Die Zunahme der verbrannten Waldflächen im Westen der Vereinigten Staaten und im Südwesten Kanadas in den letzten Jahrzehnten ist teilweise auf einen Anstieg des Dampfdruckdefizits (Vapor Pressure Defense, VPD) zurückzuführen, ein Maß für die Trocknungskraft der Atmosphäre, das durch den vom Menschen verursachten Klimawandel erheblich beeinflusst wird.

Wir verwenden ein globales Energiebilanzmodell für den Kohlenstoffkreislauf, eine Reihe von Klimamodellen und ein Modell für verbrannte Flächen (BA), um den Beitrag der Emissionen, die auf die wichtigsten Kohlenstoffproduzenten zurückzuführen sind, zum langfristigen Anstieg des VPD im Zeitraum 1901-2021 und zur kumulativen Waldbrandfläche im Zeitraum 1986-2021 im Westen der USA und im Südwesten Kanadas zu bestimmen.

Mit anderen Worten: Anstatt Messdaten aus der realen Welt zu verwenden, haben sie Computer-Klimamodelle verwendet, um eine Schätzung vorzunehmen, die auf Annahmen über Veränderungen der Dampfdruckdefizite beruht, die als solche über den behaupteten Zeitraum nicht tatsächlich gemessen wurden. Wie Climate Realism wiederholt gezeigt hat, stimmen die Ergebnisse von Modellen nicht mit der Realität überein, und es hat sich gezeigt, dass viel gepriesene Klimamodelle zu heiß laufen und steigende Temperaturen vorhersagen, die, in den Worten der Wissenschaftler, die an den Modellen arbeiten, „unplausibel schnell sind. In dem UCS-Papier wird behauptet, dass die VPD im Westen der USA und Kanadas eine langfristige Austrocknung anzeigt und damit zu Waldbränden beiträgt. Diese Austrocknung, die sich aus der VPD-Metrik ablesen lässt, wäre ein Indikator für zunehmende Trockenheit, doch zwischen den jüngsten Klimaveränderungen und den Waldbränden konnte kein kausaler Zusammenhang oder gar eine Korrelation nachgewiesen werden.

Am ungeheuerlichsten ist jedoch, dass die UCS-Studie selbst tatsächliche Daten in einer Studie ignoriert, das sie als Referenz zur Untermauerung ihrer Behauptung über die VPD-Trocknung verwendet. In dem Papier Plant responses to rising vapor pressure deficit aus dem Jahr 2020 wurden tatsächliche VPD-Daten für den Westen der USA und Kanada gezeigt. Überraschenderweise zeigen diese Gebiete tatsächlich VPD-Werte, die eher auf mehr als auf weniger Feuchtigkeit hindeuten, was den Behauptungen der UCS-Studie über die Austrocknung völlig widerspricht. Dies ist in Abbildung 1 unten zu sehen, die sowohl die USA als auch eine vergrößerte Darstellung des westlichen Gebiets der UCS-Studie zeigt. Die grünen Farben zeigen feuchtere Bedingungen an:

Abbildung 1 – Abbildung 1A aus der Studie Plant responses to rising vapor pressure deficit, vergrößert und kommentiert von A. Watts, um die in dem UCS-Papier zitierten Regionen im Westen der USA und Kanadas zu zeigen. Grüne Flächen in Kalifornien und Westkanada weisen auf feuchtere Bedingungen hin, doch sind dies die Gebiete, in denen die größten Waldbrände aufgetreten sind.

Die Autoren der UCS-Studie ignorieren nicht nur die widersprüchlichen VPD-Beweise, die in der von ihnen zitierten Studie enthalten sind, sie haben auch die Daten zu den Waldbränden selektiv ausgewählt und nur die Jahre angeführt, die ihre Behauptung, dass durch den Klimawandel verursachte VPD-Defizite Waldbrände verursachen, anscheinend stützen. UCS behauptet:

Diese Analyse der Union of Concerned Scientists (UCS) führt Teile der beobachteten Zunahme der Brandgefahr und der verbrannten Waldflächen im Westen der Vereinigten Staaten und im Südwesten Kanadas (hier als westliches Nordamerika bezeichnet) auf die 88 größten fossilen Brennstoffunternehmen der Welt zurück…

Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass 37 Prozent der kumulierten verbrannten Waldfläche im Westen Nordamerikas seit 1986 auf die Kohlenstoffemissionen der Produkte dieser Unternehmen zurückgeführt werden können.

Für die UCS-Studie wurden Daten über Waldbrände vom National Interagency Fire Center (NIFC) verwendet. Diese Daten reichen bis ins Jahr 1926 zurück. Obwohl UCS die VPD-Daten bis ins Jahr 1901 zurückverfolgt hat, wurden nur die Daten über Waldbrände von 1986 bis heute verwendet. Wie Sie in Abbildung 2 sehen können, traten Waldbrände in den USA in den frühen Jahren der Daten viel häufiger auf. Durch die Verwendung nur neuerer Daten impliziert das UCS, dass Waldbrände im Verhältnis zur VPD zunehmen:

Abbildung 2: Ein Vergleich des NIFC-Datensatzes vor und nach der Löschung, der die verbrannten Acres anzeigt. Beachten Sie, dass die blaue Trendlinie von einem negativen Trend zu einem positiven Trend übergeht, wenn die ausgewählten Daten verwendet werden.

Climate Realism berichtete hier über das eklatante Verschwinden früherer Daten zu Waldbränden und stellte fest, dass diese erst verschwanden, nachdem Forscher begannen, sie zu zitieren, um zu zeigen, dass die Waldbrände in den Vereinigten Staaten nicht schlimmer geworden sind. Die Daten waren valide genug, um in der 2001 aktualisierten Fassung der Federal Wildland Management Policy von 1995 verwendet zu werden. (PDF)

Die Verwendung des gesamten NIFC-Datensatzes widerlegt die UCS-„Studie“ mit Leichtigkeit, aber noch aufschlussreicher ist die Tatsache, dass beim Vergleich der Kohlendioxid-Werte zwischen den herausgepickten und den vollständigen NIFC-Daten die Lüge durch Auslassung deutlich wird, wie in Abbildung 3 zu sehen ist:

Abbildung 3: Feld A zeigt die Korrelation zwischen CO₂-Werten und Waldbränden, wenn die von UCS ausgewählten Daten verwendet werden. In Feld B verschwindet diese Korrelation jedoch vollständig, wenn alle Daten zu Waldbränden und CO₂ verwendet werden. Quellen: NIFC und NOAA Mauna Loa CO₂-Daten. Die Diagramme stammen ursprünglich von Tony Heller und wurden von A. Watts geändert, kombiniert und kommentiert.

Durch das Ausblenden der Daten vor 1986 hat UCS den Anschein einer falschen Korrelation zwischen CO₂-Emissionen und Waldbränden erweckt, obwohl es im vollständigen Datensatz keine gibt. Mit anderen Worten: Sie haben gelogen, indem sie nur die Daten ausgewählt haben, die sie zeigen wollten.

Und als ob das noch nicht genug wäre, zeigen neuere Satellitendaten keinen Zusammenhang zwischen der verbrannten Fläche bei Waldbränden und dem Kohlendioxidgehalt. Während der Kohlendioxidgehalt anstieg, nahm die Fläche der Waldbrände zwischen 2000 und 2018 ab. Einem Bericht der US-Forstbehörde zufolge deuten vernarbte kalifornische Mammutbäume darauf hin, dass es dort in den Jahren 245, 1441, 1580 und 1797 zu schweren Bränden gekommen ist – lange bevor es die Sorge um den Klimawandel und die Unternehmen für fossile Brennstoffe gab.

Wie üblich hat CNN keine der Behauptungen der UCS anhand verfügbarer Daten überprüft. Stattdessen hat CNN einfach die Behauptungen einer politischen Organisation nachgeplappert, die „Wissenschaft betreibt, um Veränderungen zu bewirken“.

Jegliche Zweifel daran, dass die UCS mehr ist als eine Organisation, die „Wissenschaft für Geld“ betreibt, werden durch die Tatsache ausgeräumt, dass mein Hund Kenji Mitglied der UCS wurde, indem er einfach eine Gebühr zahlte. Um ein „besorgter Wissenschaftler“ zu werden, muss man nur eine gültige Kreditkarte vorlegen.

Es ist klar, dass die UCS und CNN vor die Hunde gegangen sind, wenn es um wissenschaftliche Integrität und die korrekte Berichterstattung über die Wissenschaft in der Öffentlichkeit geht. Ihre so genannte Wissenschaft besteht nicht einmal den Schüffeltest“.

Autor: Anthony Watts is a senior fellow for environment and climate at The Heartland Institute. Watts has been in the weather business both in front of, and behind the camera as an on-air television meteorologist since 1978, and currently does daily radio forecasts. He has created weather graphics presentation systems for television, specialized weather instrumentation, as well as co-authored peer-reviewed papers on climate issues. He operates the most viewed website in the world on climate, the award-winning website wattsupwiththat.com.

Link: https://climaterealism.com/2023/05/cnn-publishes-blatantly-false-claim-about-wildfires-theres-no-link-to-fossil-fuels-at-all/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Nein, AP, ein Temperaturanstieg um 1,5°C führt NICHT zu „Tod, Zerstörung und Schäden“

Anthony Watts

Ein Artikel des Klimareporters Seth Borenstein von der Associated Press (AP) vom 17. Mai 2023 wurde weltweit von zahlreichen Medien aufgegriffen. Unter dem Titel „The likelihood that Earth briefly hits key warming threshold grows bigger and closer, UN forecasts“ (Die Wahrscheinlichkeit, dass die Erde in Kürze den Schwellenwert für die Erwärmung erreicht, wird immer größer, so die UN-Prognose) wird in dem Artikel behauptet, dass die Erde aufgrund des für diesen Sommer erwarteten El-Niño-Ereignisses „…Tod, Zerstörung und Schäden an den globalen Ökosystemen“ erleben wird. Diese Behauptung ist falsch, denn die Erde hat in der jüngeren Geschichte bereits eine Erwärmung dieses Ausmaßes erlebt, und die globalen Temperaturdaten zeigen, dass dies der Fall war, ohne dass diese schädlichen Auswirkungen zu beobachten waren.

Die Behauptung des drohenden Unheils basiert auf einer einzigen Studie mit dem Titel „Exceeding 1.5°C global warming could trigger multiple climate tipping points. AP und viele andere Nachrichtenagenturen sehen die spekulativen Behauptungen der Studie als bewiesen an, da sie davon ausgehen, dass die prognostizierte, durch den El Niño verursachte Erwärmung die Erde in diesem Jahr über diesen Temperaturwert hinausschieben wird. Zuvor hatte Climate Realism in dem Artikel „Media Can’t Agree on the Number of Climate Tipping Points, Much less When“ über das Überschreiten der 1,5°C-Temperaturschwelle berichtet.

Die Medien behaupten, dass es bei einem Temperaturanstieg von 1,5°C zu einer zukünftigen Katastrophe kommen wird – das Problem ist, dass sie nicht zu erkennen scheinen, dass diese Schwelle bereits überschritten wurde.

Die Abbildung zeigt die Aufzeichnung der durchschnittlichen Temperatur in Europa seit etwa 1780. Europa ist ein guter Ort für die Analyse, da einige der längsten kontinuierlichen Temperaturaufzeichnungen aus Europa stammen. Sie zeigt, dass nicht nur eine Erwärmung um 1,5°C, sondern bereits eine solche um 2,0°C stattgefunden hat:

Abbildung: Berkeley Earth Durchschnittstemperatur in Europa mit einem Anstieg von 2,0°C seit etwa 1820. Quelle, kommentiert von Anthony Watts

Doch selbst bei einer atmosphärischen Erwärmung von 2°C seit etwa 1820 sind die behaupteten katastrophalen Klima-Kipp-Punkte nicht eingetreten.

Trotz der durch relae Daten gelieferten gegenteiligen Beweise scheint der Klima-Alarmismus über künftige Kipp-Punkte ein ständiges Thema in den Medien zu sein, aber sie treten nie ein – „es ist immer wieder ein Déjà-vu“.

Wie in dem Beitrag bei Climate at a Glance „El Niño and Global Warming“ erläutert, sind die Erwärmungen, die durch das für diesen Sommer erwartete El-Niño-Ereignis im Pazifischen Ozean hervorgerufen werden, natürliche Muster, die seit Millionen von Jahren bestehen und nichts mit den Behauptungen über eine durch Kohlendioxid verursachte Erwärmung zu tun haben.

Es ist Borenstein und der AP zu verdanken, dass sie Alarm wegen der zu erwartenden Katastrophen aufgrund eines Temperaturanstiegs von 1,5 °C schlagen, während sie die Tatsache ignorieren, dass es sich um ein natürliches Ereignis handelt, das seit Jahrtausenden andauert, und dass wir bereits einen Temperaturanstieg von 1,5 °C überschritten haben und nichts Schlimmes passiert ist.

Wenn Borenstein und seine Arbeitgeber aus der Medienbranche wieder über dieses Thema schreiben, könnten sie ihre Geschichten vielleicht etwas ausbalancieren und erklären, dass die Temperaturgeschichte gezeigt hat, dass es nichts zu befürchten gibt. Das ist jedoch unwahrscheinlich, denn vor kurzem wurde aufgedeckt, dass AP einen Zuschuss in Höhe von 8 Millionen Dollar erhalten hat, der speziell dafür gedacht ist, das Schreiben alarmierender Klimageschichten wie dieser zu fördern. Der Washington Examiner berichtet:

In dem Jahr, das auf einen Zuschuss von mehr als 8 Millionen Dollar an die Associated Press von wichtigen Befürwortern des Klimawandels folgte, hat der Nachrichtendienst mindestens 64 Geschichten veröffentlicht, die vor Umweltkatastrophen warnen, so eine neue Medienstudie.

Mit dieser Art von Erfolgsbilanz und dem großen Geld, das die redaktionellen Entscheidungen bestimmt, scheint die Wahrheit hinter dem Plan „Katastrophen für Dollars“ bei der AP zurückzustehen.

Autor: Anthony Watts is a senior fellow for environment and climate at The Heartland Institute. Watts has been in the weather business both in front of, and behind the camera as an on-air television meteorologist since 1978, and currently does daily radio forecasts. He has created weather graphics presentation systems for television, specialized weather instrumentation, as well as co-authored peer-reviewed papers on climate issues. He operates the most viewed website in the world on climate, the award-winning website wattsupwiththat.com.

Link: https://climaterealism.com/2023/05/no-ap-a-1-5c-temperature-rise-wont-cause-death-destruction-and-damage/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE