Die Erde sieht aus wie der Jupiter – ist es dieser Planet, auf den die NASA hinab gesunken ist?

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Es fällt mir schwer, mir etwas noch Betrügerischeres als diese Aussage der NASA vorzustellen:

Es versteht sich von selbst, dass die Erde ganz und gar nicht so aussieht. Die Treibhausgase richten auch keine „Verwüstung“ an. Und da CO₂ unsichtbar ist – warum sollte man versuchen, die Menschen davon zu überzeugen, dass es das nicht ist?

Wenn die NASA die Öffentlichkeit wirklich über die Auswirkungen von Kohlendioxid informieren will, warum veröffentlicht sie dann nicht, was ihre eigenen Satellitendaten zeigen?

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/06/23/earth-looks-like-jupiter-is-this-what-nasa-has-descended-to/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 19 /2023

Christian Freuer

Vorbemerkung: In diesem Report ist viel von Grönland die Rede, wo Eis und Schnee auch im Frühjahr zu nehmen. Gleich mehrfach schreibt Blogger Cap Allon etwas dazu, vermutlich weil er jedes Mal dachte, es sei ein einmaliges Ereignis.

Aber auch Australien taucht wieder in den Meldungen auf, wobei die Datenverfälschung des BoM (Bureau of Meteorology) immer wieder angesprochen werden. Und auch aus Südamerika kommen Meldungen über Kalt-Ereignisse. Könnte ein interessanter Winter auf der Südhemisphäre werden.

Hier aber die aktuellen Meldungen:

Meldungen vom 12. Juni 2023:

Rekord-Kälte in Europa

Die Kälte in Nord- und Osteuropa hält an und verschärft sich an einigen Stellen.

Frost war in diesem Monat an der Tagesordnung, und in vielen Ländern wurden Rekordtiefsttemperaturen erreicht.

Am Wochenende stellte Estland einen neuen Tiefstwert für den Monat Juni auf. Der am Sonntagmorgen in der Stadt Narva gemessene Wert von -1,5 °C übertraf den bisher niedrigsten Juni-Wert von -0,9 °C aus dem Jahr 1982 deutlich.

Tägliche Kälterekorde gab es in letzter Zeit auch im ganzen Land, da sich der Zustrom von Luft arktischen Ursprungs fortsetzt.

Dieser Teil der Welt hat gerade einen kühlen Mai hinter sich.

In der Slowakei war der Mai überdurchschnittlich kalt, mit Durchschnittswerten, die teilweise um -1,1 °C unter der Norm lagen.

Der Mai in der Tschechischen Republik war ähnlich kühl und schloss mit einer Durchschnittstemperatur von 12,6 °C, was 0,5 °C unter dem multidekadischen Durchschnitt liegt.

Die Juni-Kälte hat viele nord- und osteuropäische Länder, darunter Finnland, Lettland und Russland, getroffen.

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Schnee-Massenbilanz in Grönland steigt

Nach den beeindruckenden Zuwachsraten der letzten Saison ist der grönländische Eisschild auch 2022-23 wieder am Zug.

Bislang hat Grönland im Juni – einer Zeit, in der die SMB-Werte (Surface Mass Balance) normalerweise im Zuge der sommerlichen Schmelzsaison abnehmen – einen Aufwärtstrend gezeigt, der am Sonntag in einem SMB-Zuwachs von etwa 3 Gigatonnen gipfelte – ein neuer Rekord für diese Jahreszeit, der in den Büchern des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) bis ins Jahr 1981 zurückreicht.

Damit setzt sich die Tendenz des Monats Mai fort, in dem die Schnee- und Eisansammlungen während des gesamten Monats zunahmen.

Wie in der nachstehenden Acc. SMB-Grafik zu sehen ist, haben die Gesamtwerte dieser Saison (blaue Linie) kürzlich den Mittelwert von 1981-2010 (graue Linie) geknackt – und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sie aufhören.

Die Temperaturen auf Grönland werden voraussichtlich den ganzen Juni über deutlich unter dem Durchschnitt liegen.

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Schneereichster Juni jemals auf dem Mt Washington

Dieser Monat war schon jetzt der schneereichste Juni in der Geschichte des Mount Washington – und es werden noch mehr Flocken erwartet.

Am Samstag, dem 10. Juni, gab das Mount Washington Observatory bekannt, dass in diesem Monat fast jeden Tag Schnee gefallen ist, wodurch die Juni-Gesamtzahl der Schneehöhe auf 20 cm gestiegen ist – ein neuer Rekord in den Büchern, die bis ins Jahr 1932 zurückreichen.

[Mount Washington: Mit fast 2000 m ü. NN der höchste Berg im Nordosten der USA im US-Bundesstaat New Hampshire]

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Sommer-Schnee in Kalifornien erreicht fast 4 m

Nach einer historischen, rekordverdächtigen Schneesaison (mit einer Gesamtschneehöhe von über 20 m) sind einige kalifornische Skigebiete auch im Juni noch zum Skifahren geöffnet.

Alpine in Palisades Tahoe ist den ganzen Juni über von Freitag bis Sonntag in Betrieb, und Mammoth Mountain mit seiner Basis von fast 4 m hat vor, die Saison bis in den Juli hinein zu verlängern.

Link: https://electroverse.info/record-cold-europe-greenland-smb-mt-washingtons-snowiest-june-ever-californias-summer-snow-aircraft-turbulence-climate-change/

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Meldungen vom 14. Juni 2023:

Kaltes Italien

In Italien war es in den letzten Monaten sehr kalt und nass – Tatsachen, die die offiziellen Prognosen der AGW-Partei zu einem Witz machen.

Der Mai 2023 war in ganz Italien ein weiterer kühler und regnerischer Monat mit einer durchschnittlichen Temperaturanomalie von 0,14°C unter der multidekadischen Norm.

Die Region Ligurien war außergewöhnlich nass, wobei Gebiete wie die Emilia Romagna den nassesten Mai aller Zeiten verzeichneten.

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Der extreme Kälteeinbruch in Südamerika

Nach einigen Wochen anomaler Wärme ist Südamerika nun von einem Wetterumschwung betroffen.

In weiten Teilen Argentiniens wurde Frost registriert, und auch in Chile, Uruguay, Paraguay, Bolivien und Peru stürzen die Temperaturen stark ab.

Am Mittwoch wird Brasilien von einem wahren Wintereinbruch heimgesucht, wenn sich das Kaltluftband nordwärts und weit in die Tropen hinein bewegt.

Die Kaltfront ist bereits über Paraná und São Paulo, Curitiba, hinweg gezigen, wo sie 48 Stunden lang ununterbrochenen Regen und Tageshöchsttemperaturen von knapp 10 °C gebracht hat. Ebenso wurde in Puerto Maldonado, Peru, ein außergewöhnlich niedriger Höchstwert von 12,6 °C gemessen.

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Es folgt unter dem Link noch ein Beitrag zum vermutlich kommenden El Nino.

Link: https://electroverse.info/cool-italy-south-americas-extreme-temperature-drop-el-nino-exaggerations/

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Meldungen vom 15. Juni 2023:

Kältester Mai jemals nördlich von 80°N“

Laut dem professionellen Meteorologen und Wettervorhersager Joe Bastardi erlebte die Arktis (80N) gerade den kältesten Mai in den Aufzeichnungen des Dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) (die 65 Jahre zurückreichen, bis 1958).

Bastardi schreibt via Twitter: „Nur ein, vielleicht zwei Tage waren durchschnittlich…“.

Dies wird in der unten eingebetteten, vergrößerten DMI-Grafik veranschaulicht, die den Mittelwert von 1958 bis 2023 (blaue Linie) und die tägliche Durchschnittstemperatur für 2023 (orange Linie) zeigt:

Es folgt eine detaillierte Beschreibung, wie die NOAA einen falschen Eindruck zu erwecken versucht. Das wird separat übersetzt.

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Historischer Zuwachs von Schnee und Eis in Grönland

Auf dem grönländischen Eisschild akkumulieren sich Mitte Juni gewaltige Schneemengen – rekordverdächtig.
Gestern, am 14. Juni, verzeichnete der Gletscher einen erstaunlichen Zuwachs von 5 Gigatonnen – und das zu einer Jahreszeit, in der er normalerweise an Masse verliert:

Auch das ist keine Anomalie.

Im fünften der letzten sieben Jahre lag die Eiszunahme an der Oberfläche Grönlands über dem Mittelwert von 1981-2010.

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Es folgt unter dem Link noch ein Video mit Prof. Dr. Valentina Zharkova.

Link: https://electroverse.info/coldest-may-80n-greenland-gains-warmer-in-the-past-zharkova-interview/

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Meldungen vom 19. Juni 2023:

Weltweit wartet man immer noch auf den ersten Wert von 50°C – schon jetzt der späteste Zeitpunkt seit Jahrzehnten

Trotz der unablässigen Propaganda und trotz der Klimamodelle, die zuversichtlich das Gegenteil behaupten, hat die Welt im Jahr 2023 immer noch nicht die 50°C-Marke erreicht – die längste Zeitspanne seit mehreren Jahrzehnten.

Auch in Europa wurden in diesem Jahr noch keine 40 °C erreicht.

Es folgen noch weitere Ausführungen bzgl. Propaganda. Interessant zu lesen, aber nicht Teil des Kältereports.

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Kalifornien: Wo sind die dreistelligen Temperaturen?*

[*Damit ist die Marke von 100°F gemeint ≅ 37,8°C]

Ein Beispiel dafür ist Kalifornien.

In dieser Woche beginnt der Sommer, aber in weiten Teilen des Golden State fühlt es sich immer noch wie Frühling an.

Sacramento zum Beispiel hat im Jahr 2023 noch keinen Tag mit über 40 Grad erlebt und wird es wahrscheinlich auch im Juli nicht – zum ersten Mal seit 1998.

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Rekord-kaltes Australien

Australiens jüngste Vorstöße aus der Antarktis haben die Temperaturen im ganzen Land, insbesondere in den südlichen Regionen, auf Rekordwerte sinken lassen, und der Frost wird sich in absehbarer Zeit noch verstärken.

Die sinkenden Temperaturen am Wochenende brachten den ersten Schnee der Saison in die alpinen Gebiete und brachen auch die Tiefsttemperaturrekorde für den Monat Juni in Westaustralien, Queensland, NSW und sogar im sonst so warmen Northern Territory.

„Dies ist auf die Kaltfront im Südosten zurückzuführen“, sagte die Meteorologin Bradlyn Oakes von Sky News Australia, „es wird erwartet, dass sich die Kälte im Laufe der Woche wiederholen und verstärken wird“, fügte sie hinzu.

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Kurzmeldungen: Der Mai in der Türkei und in Taiwan

Nur kurz: Die Temperaturdaten für Mai 2023 liegen für die Türkei und auch für Taiwan vor.

Die Türkei beendete den Monat mit einer Durchschnittstemperatur von 16,4°C, was 0,7°C unter der multidekadischen Norm liegt.

In Taiwan lag der Mai mit 23,6°C um 0,08C unter dem Durchschnitt.

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Historische Tiefstwerte und seltener Schnee in Südamerika

Nachdem die Luftmassen antarktischen Ursprungs in Südamerika bereits Argentinien und Chile erfasst haben, breiten sie sich nun ungewöhnlich weit nach Norden aus.

Die Kälte ist bis in den Amazonas vorgedrungen und hat sogar die südkolumbianische Stadt Leticia (4°S) an der Grenze zu Peru und Brasilien erreicht, wo vor kurzem eine Tageshöchsttemperatur von nur 18,7 °C gemessen wurde – ein neuer Rekord für einen Tiefstwert im Juni.

Die Kälte hat auch Bolivien erfasst – von Norden bis Süden, von Osten bis Westen. Die größte landwirtschaftliche Region des Landes, Santa Cruz, leidet unter einer „überraschenden Welle von Schnee und Eis, die bleibende Schäden an den Ernten verursacht und in anderen Teilen des Landes das Vieh getötet hat“, berichtet reuters.com. „Weite Teile der Region, die unter anderem für den Anbau von Sorghum, Sojabohnen und Weizen bekannt ist, sind von einer Schneedecke überzogen.“

In den nördlichen Teilen Boliviens hat der große Frost mit Tiefstwerten von -9°C historische Maßstäbe gesprengt.

Es folgt noch ein Video zu diesem Vorgang.

Link: https://electroverse.info/no-50c-122f-california-where-are-the-100s-record-cold-australia-rare-snows-s-america/

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Meldungen vom 20. Juni 2023:

Skandinavische Skigebiete speichern Rekord-Schneemengen

Skigebiete in ganz Skandinavien geben an, dass sie im Hinblick auf den Sommer 2023 mehr Schnee als je zuvor gehortet haben.

Der auch als „Snowfarming“ bezeichnete Prozess ermöglicht es den Skigebieten, sich einen Vorsprung für die nächste Saison zu verschaffen, indem sie den Schnee im Frühherbst wieder ausbreiten, um eine Basis zu schaffen.

Ein Teil des Schnees wird durch die sommerliche Schmelze verloren gehen, erklärt snow-forecast.com, aber dank Abdeckungen und Isolierung – wie z. B. Rinde – überlebt der größte Teil der Packung.

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Australiens Kaltluftzustrom verstärkt sich und bringt 30 cm Schnee

Die Realität widersetzt sich weiterhin den offiziellen Vorhersagen des Bureau of Meteorology, sinken doch die Temperaturen in ganz Australien weiterhin weit unter den Durchschnitt, während der zweite Vorstoß aus der Antarktis stammender Luftmassen innerhalb weniger Tage die südlichen und östlichen Bundesstaaten des Landes einhüllt.

Die Temperaturen sanken am Dienstagmorgen in weiten Teilen von Victoria, Tasmanien, den ACT und New South Wales unter den Gefrierpunkt, wobei in der Nacht in alpinen Gebieten wie Oberon, westlich der Blue Mountains, Schneefälle bis zu 30 cm beobachtet wurden.

Es folgen einige Werte anderer Orte.

Außerdem sank die Temperatur in Sydney am Montag auf nur 1,8 °C, was den kältesten Juni-Morgen seit Beginn der Aufzeichnungen in der Metropole bedeutete (wohlgemerkt wurde diese Messstelle erst vor 12 Jahren eingerichtet).

Der Schnee war ebenso beeindruckend. Laut der leitenden BoM-Meteorologin Miriam Bradbury wurden im gesamten australischen Alpengebiet mehr als 30 cm gemeldet, und sie rechnet damit, dass noch viel mehr kommen wird. „Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass der Winter in vollem Gange ist“, kommentierte sie.

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Seltene Juni-Schneeflocken am Stevens Pass, rekordverdächtig kalter Yakima

Laut snow-forecast.com fielen am Stevens Pass [1280 m ü. NN im US-Bundestaat Washington State] über das Wochenende acht Zentimeter Schnee, und auch in der Region um Mount Rainier gab es für die Jahreszeit ungewöhnlich viel Schnee.

Der Schnee wurde durch ein Tiefdruckgebiet erzeugt, das den Bundesstaat Washington überquert, erklärt der Nationale Wetterdienst. Es lässt die Tageshöchsttemperaturen auf Werte zwischen 10°C und 15°C sinken. Die Meteorologen des NWS bezeichnen den Schnee Mitte Juni als „selten“.

Die Kälte in Washington hat sich als rekordverdächtig erwiesen. Am frühen Montagmorgen wurde am Yakima Air Terminal ein Tiefstwert von 1,66 Grad Celsius gemessen, ein Wert, der die bisher niedrigste Temperatur für dieses Datum am 19. Juni 1996 (Sonnenminimum des 22. Zyklus) übertraf und etwa 7 Grad unter dem Durchschnitt lag.

„Es ist sehr ungewöhnlich, diese Temperaturen so spät im Juni zu sehen“, sagte Colby Goatley, ein Meteorologe im NWS-Büro Pendleton. „Unsere Station südlich von uns (in Medford, Oregon.) musste für heute Morgen eine Frostwarnung herausgeben. Die Höchsttemperatur am Montag lag bei nur 19,4°C, verglichen mit der durchschnittlichen Höchsttemperatur von 27,2°C.

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Es folgt ein Beitrag zu einer Tirade der Grünen in Irland gegen Redefreiheit. Auch das wird separat übersetzt.

Link: https://electroverse.info/scandinavian-record-snow-australias-cold-front-june-flakes-stevens-pass-record-cold-yakima-irish-green-party-censorship/

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Meldungen vom 21. Juni 2023:

Außerordentliche Kälte in British Columbia, Kanada

Gestern, am 20. Juni, herrschten in Britisch-Kolumbien ungewöhnlich niedrige Temperaturen – Rekordwerte für diese Jahreszeit.

Im Folgenden sind einige der gefällten Rekordwerte aufgeführt:

Es wird eine Reihe von Werten gelistet.

Auch südlich der Grenze erweist sich die Juni-Kälte zum Teil als historisch.

Es ist zwar der erste Tag des Sommers, aber die Temperatur im kalifornischen Sacramento Valley beispielsweise fühlt sich alles andere als sommerlich an. Mit Höchstwerten wenig über 20°C ist es dort weiterhin etwa 7 Grad kühler als im Durchschnitt.

Am Lake Tahoe wurde diese Woche ein 30 Jahre alter Tiefsttemperaturrekord gebrochen. Laut NWS-Daten lag der Höchstwert von 12,2°C am Lake Tahoe Airport am Montag ganze 10°C unter der jahreszeitlichen Norm und brach den Rekord von 1995 für die niedrigste Höchsttemperatur. Und am Dienstag wurde ein weiterer Rekord gebrochen, wiederum ein Rekord aus dem Jahr 1995 (1995: Sonnenminimum des Zyklus 22).

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Starker Sommerschneefall in Kanada und den USA

Heftiger, rekordverdächtiger Sommerschnee begleitet weiterhin Nordamerikas außergewöhnliche Kälte – ein überraschender Ausbruch winterlichen Wetters, der die „Feuer-und-Brand“– anfeuernden Klimaalarmisten zum Schweigen gebracht hat.

Es ist schon der 21. Juni, aber viele Skigebiete im Westen Kanadas haben bereits mehrere Zentimeter Schnee erhalten.

In den höchsten Lagen von British Columbia und Alberta wurden Schneemengen bis 60 cm gemeldet.

Marmot Basin zum Beispiel – ein wenig beachtetes Skigebiet in Alberta – hat mindestens 20 cm Neuschnee erhalten.

In ganz Alberta hat sich in den höheren Lagen seit Tagen schwerer Nassschnee angesammelt, und es wird noch mehr kommen. In einigen Gebieten wie Jasper sind bereits 61 cm gefallen – ein für den Sommer unglaublich seltenes Ereignis.

„Willkommen im Januar“, twitterte der offizielle Blog des Jasper-Nationalparks, während sich der Schnee auftürmte.

Und wie die Kälte ist auch der Schnee nicht auf den Norden beschränkt. Im Tamarack Resort in Idaho sind mehr als 15 cm Schnee gefallen, und auch im Beaver Creek Resort in Colorado wurde ein leichter Schneefall gemeldet. Mt. Bachelor in Oregon war gezwungen, seinen Sommerbetrieb vorübergehend einzustellen, weil die Pisten in der Nachsaison stark verschneit waren.

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Und noch einmal Australien:

Kalt-Temperaturrekorde in ganz Australien gebrochen

Die australische Ostküste wurde von einer weiteren rekordverdächtigen Kältewelle heimgesucht, so dass die Forderungen des Bureau of Meteorology nach einem „überdurchschnittlich warmen Winter“ nur noch mehr zur Makulatur werden.

Der Tiefstwert von -7,2°C am Mittwoch in Canberra war der tiefste Juniwert seit 1986 (Sonnenminimum des 21. Zyklus).

Auch im Landesinneren von NSW wurden heute Morgen zahlreiche Temperaturrekorde für den Monat Juni gebrochen, unter anderem in Bathurst mit -7,5°C, in Scone mit -5,1°C, in Hillston mit -4°C, in Peak Hill mit -2,8°C und in Paterson mit -0,3°C.

Die -5,1°C in Scone waren die niedrigste Temperatur, die je in einem Monat in der Stadt gemessen wurde, und stellten den Rekord vom August 1991 ein.

Auch in Richmond, nordwestlich von Sydney gelegen, wurde ein neuer Tiefsttemperaturrekord aufgestellt. Die am Mittwochmorgen gemessenen -6,2 °C übertraf den bisherigen Rekord aus dem Juni 2002 um ein ganzes Grad Celsius.

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Es folgt noch ein Abschnitt zu einer sehr starken Eruption auf der Sonne (X-Flare)

Link: https://electroverse.info/exceptional-cold-and-snow-north-america-australia-record-cold-x-flare/

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Meldungen vom 22. Juni 2023:

Es folgt zunächst ein Beitrag, wie das australische Wetteramt BoM einen Kälterekord in ein Warm-Ereignis verwandelt, indem die Temperatur einfach um 1,1°C höher verkauft wurde als gemessen.

Rekord von Lawinen-Abgängen in Utah

Wie praktisch alle westlichen US-Bundesstaaten verzeichnete auch Utah im vergangenen Winter historische Schneemengen.

Ein Ergebnis der beispiellosen Schneedecke waren Lawinenabgänge, die nach Angaben des Leiters des Utah Avalanche Center Chad Brackelsburg insgesamt 1.188 betrugen. Eine „herausragende“ Leistung, so Brackelsburg, die alle vorherigen Jahre übertrifft.

In seinem Anfang dieser Woche veröffentlichten Jahresbericht geht das Utah Avalanche Center auf die 92 Menschen ein, die im Winter und Frühjahr von den Lawinen mitgerissen und verschüttet wurden, von denen drei ums Leben kamen.

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Grönlands Schnee- und Eiszunahme im Sommer verstärkt sich

Dem grönländischen Eisschild geht es seit 2017 außerordentlich gut, und seit seinem Tiefpunkt im Jahr 2012 hat es eine deutliche Trendwende gegeben.

Trotz gegenteiliger Behauptungen des Mainstreams hat sich der Gletscher auch in dieser Saison unglaublich gut gehalten und sich geweigert, zu schmelzen, obwohl der Juli immer näher rückt; stattdessen hat er sogar an Masse zugenommen.

Grönland verzeichnete im Jahr 2022 den stärksten Start in eine Schnee-/Eissaison aller Zeiten, und seine Oberflächenmassenbilanz (SMB) – eine Berechnung, die zur Bestimmung der „Gesundheit“ eines Gletschers verwendet wird – ist seither beim Mittelwert von 1981-2010 verharrt.

Jetzt, Ende Juni, ist die SMB wieder auf dem Vormarsch und übersteigt erneut das multidekadische Mittel.

Gerade gestern, am 21. Juni – dem offiziellen Sommeranfang – hat Grönland monströse 4 Gigatonnen an Masse ZUGELEGT.

Nachstehend ein genauerer Blick auf die historischen Zuwächse vom Mittwoch (die in den Büchern des Dänischen Meteorologischen Instituts seit 1981 als beispiellos gelten):

Man beachte auch die kumulierte Oberflächenmassenbilanz für die Saison 2022-23 (blaue Linie unten).

Man erkennt den rekordverdächtigen Start (Sept.-Dez.), das Halten des Mittelwerts von 1981-2010 (graue Linie) von Januar bis April und nun das endgültige Durchbrechen dieses Mittelwerts im Juni – eine Zeit, in der der Eisschild normalerweise an Masse verlieren würde.

Diese Saison ist keine Anomalie [mehr], denn es ist die fünfte der letzten sieben Jahre, in denen die Eiszunahme über dem Mittelwert lag.

Link: https://electroverse.info/shepparton-all-time-cold-utah-avalanche-record-greenlands-summer-gains/

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wird fortgesetzt … (mit Kältereport Nr. (20 / 2023)

Redaktionsschluss für diesen Report: 22. Juni 2023

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Medien ignorieren den kältesten Mai in Delhi seit 1901

Vijay Jayaraj

[Der folgende Beitrag ist als Ergänzung und Beleg zu den „Kältereports“ gedacht. In diesen war ja immer wieder von sehr kühlem/kalten Wetter in Indien die Rede. Offenbar sind diese Reports die einzige Quelle, die Derartiges meldet. Und auch der UHI, den Kowatsch et al. immer wieder belegen, wird hier besprochen. A. d. Übers.]

Am 4. Mai wurde in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi der drittkälteste Mai-Morgen seit 1901 verzeichnet. Mit 16 Grad Celsius wachten die 32 Millionen Einwohner der Region an einem relativ kalten Morgen in einem Monat auf, der normalerweise der heißeste des Jahres ist.

Warum also gibt es einen Temperaturrekord, obwohl die vorherrschende Meinung besagt, dass der Klimawandel unsere Umwelt erwärmt hat? Ist dies nur eine Abweichung?

Während sich die westlichen Medien über das warme Wetter in Spanien echauffierten, wurde in Indiens Hauptstadt ein sehr kalter Sommermorgen verzeichnet. Tatsächlich sind die meisten Kälte-Rekorde in Delhi in den westlichen Medien, die sich hauptsächlich für die extremen Sommertemperaturen in der Stadt interessieren, nicht bekannt geworden.

Die rekordtiefen Wintertemperaturen, die Delhi seit 2017 erlebt hat, werden von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Im Dezember 2018 verzeichnete Delhi eine durchschnittliche Minimum-Temperatur von 7°C, die drittniedrigste in den letzten 50 Jahren. Am 30. Dezember 2019 lag die Höchsttemperatur bei 9°C und war damit der kälteste Dezembertag seit 122 Jahren.

Wie weltweit ist auch in Delhi die Winterkälte ein größeres Problem als die Sommerhitze. Studien zufolge sind 6,5 Prozent aller Todesfälle in Indien auf kurzzeitige extreme Temperaturen zurückzuführen, davon 88 Prozent auf kaltes Wetter und nur 12 Prozent auf heißes Wetter.

Dies ist ein Beispiel für die Voreingenommenheit der Medien, die bei der Berichterstattung über Wetterereignisse ein Narrativ der apokalyptischen Erwärmung fördern. Zu dieser einseitigen Berichterstattung gehört auch, dass die Medien den wahren Grund für die Rekord-Höchsttemperaturen im Sommer nicht anerkennen: die städtische Wärmeinsel (UHI).

Städtische Wärmeinsel, nicht Klima, stellt Rekorde auf

Während meiner Tätigkeit als Klimaberater in Neu-Delhi wohnte ich in der Nähe der Temperaturmessstation Safdarjung. Nach Angaben des Indian Meteorological Department betrug die höchste jemals in Safdarjung gemessene Temperatur 47°C am 29. Mai 1944.

Diese Höchsttemperatur, die vor fast 80 Jahren an dieser Station gemessen wurde, ist von der Erwärmung des 21. Jahrhunderts, die uns angeblich mit dem Untergang bedroht, noch nicht übertroffen worden, und der Grund dafür ist wahrscheinlich der Standort der Station.

Im Gegensatz zu den anderen Temperaturmessstationen in Delhi befindet sich die Safdarjung-Station in einem relativ grünen Teil der Stadt. Daher ist sie weniger anfällig für den städtischen Wärmeinseleffekt und hat daher nicht die irrsinnig hohen Temperaturen von 49°C registriert, die in und um Delhi zu beobachten sind.

Mahesh Palawat, Vizepräsident von Skymet Weather Services, sagt: „Die Wetterstation Safdarjung befindet sich in einem ziemlich grünen Gebiet, verglichen mit dem Rest von Delhi, das viele stark betonierte Flächen ohne viel Grün aufweist. Die Temperaturen in diesen Teilen der Stadt werden daher verständlicherweise höher sein.“

So verzeichnen die Thermometer in Delhi aufgrund der Betonbauten, Bürgersteige und anderer landschaftlicher Veränderungen in den Städten neue Höchstwerte. Wetterbeamte weisen auch darauf hin, dass einige der neueren automatischen Wettermessgeräte, die in stark urbanisierten Gebieten eingesetzt werden, fehleranfällig sein können.

„Die meisten Observatorien in Delhi verfügen über automatische Systeme, die fehleranfällig sind, weil sie Bimetalle verwenden, die sich bei unterschiedlichen Wetterbedingungen zusammenziehen und ausdehnen können“, sagt ein Beamter des India Meteorological Department gegenüber der Hindustan Times. Er fügte hinzu, dass anomale Temperaturspitzen der fehleranfälligen Stationen mit den Messwerten älterer Stationen wie Safdarjung verglichen werden sollten, um „eine genauere Vorstellung von der Temperatur“ zu erhalten.

Um die Auswirkungen der künstlichen Wärmeinsel auf die Thermometer in Städten und Flughäfen zu verstehen, braucht man nur ein wenig gesunden Menschenverstand. Allerdings stellen vorgefasste Meinungen über eine katastrophale Erwärmung ernsthafte Hürden dar, um diese Realität zu begreifen.

Der Fall Delhi zeigt, dass die Erwärmung kein kontinuierliches und noch nie dagewesenes Phänomen ist, wie manche behaupten. Stattdessen sehen wir ein chaotisches Klimasystem mit unvorhersehbaren Wettermustern am Werk. Außerdem müssen wir die Auswirkungen der städtischen Wärmeinsel bedenken, wenn wir Nachrichten über rekordverdächtige Sommertemperaturen lesen.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK and resides in India.

This piece originally appeared at CO2Coalition.org and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/2023/06/media-ignore-delhis-coldest-may-since-1901/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Im Sommer rettet unser Gesundheitsminister wenige vor der Klimahitze, währen der Minister für Klimaschutz im Winter fürs Klima opfert …

Helmut Kuntz

Solche sarkastischen Überschriften kommen einem immer häufiger in den Sinn, wenn man die „Arbeit“ unserer „Ampel“ und deren schier explosionsartigen DilettanAktionismus betrachtet.
Diesmal geht es nicht um Habeck, der inzwischen seinen Bürgern droht, dass sie ihn bitte nicht „wirklich kennenlernen“ sollen (wollen), sondern um unseren Gesundheitsminister, der sich seit Corona auf die Fahne geschrieben hat, Deutschland nun ebenfalls immer vor irgend etwas ebenfalls besonders Schlimmem dauer-zu retten. Und was gibt es schließlich Schlimmeres als den Klimawandel?
Und was macht der Klimawandel? Hitze
Und was lag deshalb näher, als endlich die „unnötigen“ Hitzetoten im Sommer konsequent wegzuschaffen.

Ein Traum vieler Bürger ist der warme Süden. Im eigenen Land fordert die Politik aber Kälte

Herunter-„Emissionieren“ zur Kälte gelingt zwar nicht, wie man mit einfachem Dreisatz abschätzen kann.
Die gesamte Emissionsreduzierung Deutschlands „verringert“ die Globaltemperatur bis zum Jahr 2100 um den geradezu sagenhaften Wert von irgendwo zwischen 0,016 … 0,052 Grad Celsius (der Wert 0,05 Grad stammt von Herrn Rahmstorf, PIK, der andere ergibt sich, wenn mit realistischem Forcing gerechnet wird).
Weil es so berechenbar schwer ist, verstärken die GRÜNen die Anstrengungen und beschlossen ein Heizungsgesetz umzusetzen. Mit diesem kostet nach einer Abschätzung die Tonne CO₂-Vermeidung im Klimakampf allerdings den Betrag von bis zu 20.000 EUR. Aber das ist das Klima den Deutschen eben wert, zumindest für die, welche eine Heizung ihr Eigen nennen.

Manche beim Weltretten immer noch unbedarfte Bürger, beispielsweise solche, die laut Herrn Özdemir nicht mit Messer und Gabel essen können und deshalb das einzig zugelassene Wahlkästchen zum Ankreuzen nicht finden [5], fragen da nach Kosten und Nutzen. Eine solche Frage belegt jedoch genau diese Dummheit, wie es ein Professor aus Regensburg deutlich macht:

Bild 1 Tweed von Professor Michael Sterner

Für das Lösen von Alltagsproblemen bleibt keine Zeit übrig. Denn die wirklich Großen stehen Schlange

Vernunft ist in Deutschland inzwischen zumindest im politisch dominierten Bereich durch 16 Jahre „Merkel“ konsequent und erfolgreich dezimiert [4]. Ihr Fehlen gilt für höhere Ämter eher als Goldstandard und bestimmt nicht als Übel. Parallel muss man natürlich auch politisch geforderte Positionen bedingungslos vertreten. Wenn man die richtige Connection hat, muss das beileibe nicht umsonst sein. Herr Hirschhausen hat für seine sicher nur aus rein „ideeller Motivation“ gemachte Corona-Impfwerbung zufällig vom Staat 71.000 EUR bekommen [6]). Das war natürlich nicht für die ideelle Werbung, sondern für deren professionelle Umsetzung notwendig, weil die Bürger das einfach erwarten.
Anders ist nicht zu erklären, weshalb ein Comedian (allerdings mit dem Hintergrund Arztstudium), der vor fachlich unsinnigen Darstellungen nicht zurückschreckt, wenn es der gewünschten, woken Agenda dient, genau darüber in Marburg eine Honorarprofessur zu „Klimawandel und Medizin“ bekam.
[2] EIKE 22. Januar 2021: Die Hitzetoten des Dr. von Hirschhausen
[3] EIKE 14.07.2019:Der Mensch bekommt Fieber, bekommt es unsere Erde damit auch?
Entlastend muss man sagen, die Uni Marburg weist sich trotzdem noch als fast anspruchsvoll bei der Auswahl aus.

In Berlin wurde gerade wieder bewiesen, dass Dummheit – sofern sie ausreichend GRÜN ist – tiefer als bodenlos sein kann. Der Bericht bei Tichy über (wieder) einen ganz jungen, aber besonders genialen Erfinder rettender Energie aus dem Zukunfts-Energieland Afrika, der nun auch in Deutschland einen Preis dafür bekommen hat, ist an Groteske selbst am 1. April kaum überbietbar:
Tichys Einblick, 21.06.2023: GREEN AWARD AN JEREMIAH THORONKA Der grüne Hauptmann von Köpenick

Bei solchen Erfolgen will niemand nachstehen. Und nachdem weniger erfolgreiche „Comedians“ (damit ist nicht deren teils extremes Einkommen gemeint) inzwischen das Regierungsviertel „besetzt“ halten, wird dies nun auch dort umgesetzt:
[1] DerTagesspiegel 13.06.2023: „Gegen Hitzetod nicht gut aufgestellt“: Lauterbach kündigt nationalen Hitzeschutz-Plan für Deutschland an.
… Jedes Jahr gibt es bundesweit zwischen 5000 und 20.000 Hitzetote. Das sei vermeidbar, sagt Lauterbacht und kündigt Maßnahmen an … Allein im vergangenen Jahr kam es zu mehr als 4500 hitzebedingten Todesfällen. In den drei Sommern 2018 bis 2020 starben in Deutschland dem Robert-Koch-Institut zufolge sogar mehr als 19.000 Menschen aufgrund der Hitze  (AFP)
Zufügung: Insgesamt verstarben in diesen drei Jahren 2.890.515 Personen. Davon sind die genannten „Hitzeverstorbenen“ anteilig 0,66 %.

Mortalität der Jahreszeiten

Zwar gibt es „endlos“ viele seriöse Studien die zeigen, dass in den nördlichen Breiten vorwiegend immer noch die Kälte „tötet“. Aber wen interessieren Studien, wenn ein Minister vom Fach ist und es dadurch besser weiß?

In einer Sichtung hatte der Autor schon einmal aufgezeigt, wie viel effektiver und vor allem zahlreicher selbst die gegenüber früher schon deutlich verringerte Kälte tötet:
[2] EIKE 22. Januar 2021: Die Hitzetoten des Dr. von Hirschhausen

Daraus die Grafik mit dem Verhältnis zwischen Kälte- und „Wärme“Opfern:

Bild 2 [2] Übersterblichkeiten von Sommerhitze (rote Balken) und Kältezeitraum (blaue Balken) bis 2020, getrennt als vergleichbare Jahreswerte. Grafik vom Autor erstellt

Diese Sichtung zeigte auch, dass die Sommerhitzen-Mortalität über längere Zeiträume wenig mit der Sommerhitze korreliert. Erklärbar, denn sonst müssten Gegenden, welche an das heiße Mittelmeer grenzen, oder das Rentnerparadies Florida, längst ausgestorben sein und dürften schon gar nicht eine längere Lebenserwartung haben, als die Bewohner im erheblich kühleren Deutschenland.

Bild 3 Lebenserwartungen

Den Verlauf der Sterbezahlen zeigt das folgende Bild. Nachdem das Thema Coronaimpfung und Übersterblichkeit ganz aktuell ist, mit Coronadaten „ergänzt“. Man sieht, wie die Sterbezahlen nach dem Corona-Impfabschluss „unnatürlich“ in die Höhe gehen und einen über viele Jahre nicht gekannten Wert erreichten.

Bild 4 Verlauf Sterbezahlen Deutschland seit 2016 (Wochenauflösung). Grafik vom Autor erstellt und ergänzt

Um ein Bild für die jahreszeitlichen Mortalitätsunterschiede zu bekommen, ein stark vereinfachtes Beispiel.

Nehmen wir an, unser für Gesundheit zuständiger Minister(versuch) hat die Hitzesterblichkeit des letzten Sommers zum Anlass für seine besondere Maßnahme genommen.

Bild 5 Sterbeverlauf seit 2022 (Ausschnitt von Bild 4)

Dann sind seit dem letzten Jahr mehr – also über der roten Horizontalen – verstorben:
– Sommerhitze (orange): 12.131 Personen
– Kältezeitraum: (blau): 107.207 Personen
Über den gesamten Zeitraum verstarben 989.253 Personen.

Somit beträgt der prozentuale Anteil „zusätzlich“ Verstorbener:
– Sommerhitze: 1,23 %
– Kältezeitraum: 10,84 %
Nun mache man das Gleiche mit den Jahren 2016 und 2017 und leite ab, um was sich unser für Gesundheit zuständige Minister kümmern müsste, sofern er sich um Wichtiges kümmern wollte.

Zum Glück ist diese Auswahl unser Wirtschaftsminister – mit vollster Unterstützung durch Herrn Scholz und unsere Medien – angegangen. Im Winter wird es künftig drastisch erschwert, ordentlich heizen zu können. Sogar ganz abschalten darf der Versorger, wenn eine Strom-Mangellage vorliegt.

Wer ein Elektroauto fährt weiß, dass zum sicheren Erreichen von Zielen schon mal die Heizung/Klimaanlage als „überflüssiger“ Verbraucher abgeschaltet werden muss. Ist eine Wahl zwischen Zielerreichung, oder statistisch zusätzlicher Mortalität. Kümmert GRÜNe nicht, denn der Individualverkehr ist denen sowieso ein abzuschaffendes Gräuel.

Der Autor wird den Verdacht nicht los, Herr Özdemir hätte mit seinem Freund Habeck da eine heimliche Übereinkunft geschlossen, um die unbeugsamen Bürger welche nicht mit Messer und Gabel essen können, langfristig zu minimieren.
Ganz sarkastisch und sehr überspitzt könnte man sogar sagen, die GRÜNen opfern für den ideologischen Kampf gegen das Klima auch Deutsche Bürger. Natürlich nicht wirklich, sondern rein als statistische Größe.

Natürlich sind solche Gedankenspiele vollkommen aus der Luft gegriffen und waren ganz, ganz bestimmt nicht deren Intention. Es weiß schließlich jeder, dass diese nur das wirklich Beste für ihre Bekanntschaften, Verwandtschaften , Klientel Bürger – unabhängig, wen diese wählen – wollen.
Inzwischen haben sich allerdings so viele Querdenker-Vermutungen nachträglich als richtig herausgestellt …

Noch etwas zu Zahlen, wenn solche(nicht nur) aus einem ministeriellen Behördenapparat kommen.
In der Pressemeldung [1] wird gesagt: Jedes Jahr gibt es bundesweit zwischen 5000 und 20.000 Hitzetote.
Nun gibt es eine Langzeitbetrachtung dazu:

Bild 6 Quelle: Dtsch Arztebl Int 2022; 119:451-7: Hitzebedingte Mortalität in Deutschland zwischen 1992 und 2021

Kann man aus dieser herauslesen, dass „jedes Jahr“ 5.000 … 20.000 als Hitzetote versterben?
Der Autor hat sich die Mühe gemacht und die tabellierten Werte von Bild 6 in Excel eingetragen. Der jährliche Mittelwert der Sommer-Hitzeverstorbenen beträgt danach 2.778 Personen pro Jahr, natürlich mit extremer Streuung.
Von Zahlen hat unser Ministerversuch für Gesundheit noch nie viel gehalten. Für Talkshows erfand er notfalls einfach Passende(s). Leider gilt diese geradezu beliebige „jonglieren“ (nicht nur) mit Zahlen für mehrere in dieser Runde.

Zufügung

Mit diesem Artikel wird nicht entfernt ausgesagt oder suggeriert, dass es nicht sinnvoll und notwendig ist, vermeidbares Versterben vorwiegend alt- bis ältester Personen (stark überwiegend sind Personen ab 85+ betroffen) durch Hitze und daraus folgender Dehydrierung zu verringern.

Bild 7 Quelle: Dtsch Arztebl Int 2022; 119:451-7: Hitzebedingte Mortalität in Deutschland zwischen 1992 und 2021

Dazu braucht es aber keinen großspurigen „Nationalen Klimaschutzplan“ mit vielen Sitzungen, in denen nur die Interessenverbände ihre Ansprüche „auskarteln“ und als Aktivismus alle von Kommunen teuer bereitgestelltes Wasser geschenkt bekommen..
Sinnvolle Maßnahmen sind seit vielen Jahren bekannt und lassen sich auch in wärmeren Ländern ansehen. Scheitern bei uns aber regelmäßig am erforderlichen Geld, obwohl man bei der Ampel-Ausgabenwut annehmen muss, dass Deutschland darin nur so schwimmen würde. Deshalb gibt es in Deutschland auch ganz wenige Krankenhäuser, geschweige Pflegeheime mit Klimaanlagen.
[1] Die Kliniken benötigten personelle Ressourcen zur Erstellung von Hitzeschutzkonzepten sowie „ein groß angelegtes Investitionsprogramm, das sie befähigt, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“.
Selbst beim Personal gegen Dehydrierung (viel Trinken) mangelt es.
[1] Auch die Mitarbeiter in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen müssten für Maßnahmen sensibilisiert werden. Trotz des angespannten Arbeitsalltags und der dünnen Personaldecke sei Hitzeschutz „absolut alternativlos“,

Quellen

[1] Der Tagesspiegel 13.06.2023: „Gegen Hitzetod nicht gut aufgestellt“: Lauterbach kündigt nationalen Hitzeschutz-Plan für Deutschland an
[2] EIKE 22. Januar 2021: Die Hitzetoten des Dr. von Hirschhausen
[3] EIKE 14.07.2019: Der Mensch bekommt Fieber, bekommt es unsere Erde damit auch?
[4] EIKE, 22.06.2023: Ist der „Klimawandel“ die angepasste Klimaerzählung zum sich stetig verringernden Bildungsniveau?

[5] Die Weltwoche, 09.06.2023: Grüner Landwirtschaftsminister fordert «Brandmauer zum Irrsinn», den ich als Journalist recherchiere und verbreite: Lieber Cem Özdemir, wir werden auch in Zukunft an den dreckigen Geschäften der Grünen dranbleiben

[6] Pleiteticker, 24. April 2023: Für Corona-Impfaktion: Eckart von Hirschhausen kassierte 71.400 Euro vom Staat

 




Wie der DWD die Deutschlandtemperaturen durch seine Stationswechsel in den letzten 30 Jahren wärmer machte …

… Die Erwärmung beruht überwiegend auf Statistikmanipulation – Beweis durch den Vergleich mit 10 städtischen Wärmeinsel-Wetterstationen beim Monat Mai

Raimund Leistenschneider, Matthias Baritz, Josef Kowatsch

In vielen unserer letzten Berichte über die Klimaentwicklung in Deutschland, haben wir – insbesondere Raimund Leistenschneider – exakt beschrieben, wie der DWD seine Daten für Deutschland geschickt statistisch wärmer macht: z.B. hier.

Anmerkung: Wenn die Autoren vom Deutschen Wetterdienst – DWD – schreiben, dann meinen sie nicht die vielen dortigen Meteorologen und Wissenschaftler, die jeden Tag akribisch ihrer Tätigkeit nachgehen, um verwertbare Ergebnisse zu liefern, sondern die dortige Führungsmannschaft, die nicht müde wird, sich und damit ihre Behörde und natürlich den Bundesverkehrsminister – der DWD ist eine Behörde im Bundesverkehrsministerium – mit unsoliden und unwissenschaftlichen Aussagen lächerlich zu machen, siehe hier oder hier.

Das statistische Wärmermachen der Temperaturgesamtschnitte (Monats- wie Jahresmittel) Deutschlands geschieht durch Stationsaustausch, (z.B. Mittenwald wurde stillgelegt), Standortverlegungen, ständige Veränderungen der Gesamtzahlen (wenn die Anzahl der Stationen in den letzten 30 Jahren halbiert wird, haben die verbliebenen, wärmeren Stationen, automatisch ein größeres Gewicht) und Eliminieren kälterer Stationen eine grundsätzlich andere Temperaturerfassungsmethode. Wetterhütten wurden abgeschafft und durch automatisierte Messung mittels elektronischem Messfühler ersetzt. Dadurch hat der DWD die Deutschlandschnitte nach oben, zu wärmeren Temperaturen verändert, ohne dass sich an den Temperaturen selbst etwas veränderte, bzw. negative Steigungen des Monats Mai oder des Frühlings abgemildert und somit statistisch erwärmt.

Zuletzt haben wir alles im Artikel über die Jahreszeit Frühling verkürzt zusammengefasst, siehe ab Grafik 7, der Abschnitt „Ich glaube nur der Statistik, die ich selbst gefälscht habe“ oder, wie der DWD sich seine Wahrheiten zurecht biegt.“

Auf diese Grafik 7 gehen wir in diesem Artikel näher ein. Der Mai kühlt trotz des Wärmermachens des DWD bei den erhobenen Deutschland-Maitemperaturdaten immer noch leicht ab, siehe negative Steigung. Es handelt sich bei allen folgenden Betrachtungen um Original-DWD-Daten.

Grafik 1: Die leicht abnehmenden Maitemperaturen, wie der DWD diese für ganz Deutschland seit 1988 angibt. In Wirklichkeit ist die Trendlinie viel negativer. Die negative Steigung wurde durch DWD-Tricks/Manipulationen abgeschwächt.Dass der Wonnemonat Mai in Deutschland viel deutlicher kälter wurde als die Grafik 1 zeigt, haben wir im letzten Artikel eingehend dargelegt.

Aber nun stellen wir uns die Frage, wie kann man die Tricksereien glaubhaft in Form einer Grafik zeigen? Wie kann man die Trendlinienerwärmung, also das weniger negativ beim Mai in etwa abschätzen? Im Klartext: Dem DWD seinen physikalisch/statistischen Betrug nachweisen.

In vergangenen Artikeln haben wir meist eine ländliche Station mit einer deutlicheren Abkühlung, Gießen, Amtsberg, Memmingen, Goldbach usw. mit dieser DWD- Deutschlandgrafik gegenübergestellt. Und dazu meist noch eine wärmeinselintensive Wetterstation, Hof, gezeigt. Die Kritik der COErwärmungsgläubigen war prompt: Eine Station beweise gar nichts und Vegetationsbetrachtungen, ja Naturbeobachten als indirekter Beweis akzeptieren CO-Erwärmungsgläubige grundsätzlich nicht (obwohl es doch gerade um die Natur und die vermeintlichen Auswirkungen auf diese beim Klimawandel geht), da sie keine Naturschützer und schon gar keine Naturbeobachter sind. Sie wollen, in Anlehnung an eine religiöse Sekte, die Erde vor dem von ihnen selbst prophezeiten Hitzetod schützen.

Wir gehen nun einen Schritt weiter bei der Frage, wie stark wurde die negative Steigung in Grafik 1 beim Monat Mai für DWD-Gesamtdeutschland abgemildert, also wärmer gemacht?

Beschreibung der Vorgehensweise:

Im Folgenden vergleichen wir nicht mehr mit einer ländlichen Station, sondern mit 10 Großstadt-Wetterstationen, die im Betrachtungszeitraum am selben Ort geblieben sind und damit nicht dem Stationsaustausch unterliegen. Jedoch sind die Großstädte weiter gewachsen, durch Baumaßnahmen, Trockenlegungen und Flächenversiegelungen. Für diese städtische Zusatzerwärmungen (wissenschaftlich UHI-Effekt) ist der DWD nicht verantwortlich. Der DWD gibt seit einigen Jahren immerhin zu, dass es diese zunehmende Stadtwärme gibt und belegt dies sogar mit Beispielen. Siehe Sven Plöger im letzten Frühlingsartikel bei Grafik 18 hier.

Unsere betrachteten Großstädte sind Berlin, Bremen, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt, Hamburg, München, Nürnberg und Stuttgart. Bei unserer Hauptstadt Berlin sind es die zwei städtischen Wetterstationen Tempelhof und Dahlem. All diese Messstationen stehen noch an den gleichen Plätzen wie 1988 oder wurden nur in einem kleinen Umkreis verschoben, was laut DWD durch eine Homogenisierung ausgeglichen wird.

Was nicht ausgeglichen wird, ist das ständige erwärmende Wachstum der Großstädte, eine schleichende WI-Erwärmung, die in allen Datenreihen enthalten ist und nichts mit der behaupteten Treibhauserwärmung zu tun hat. Hier erwärmt CO nichts, sondern der WI-Effekt erwärmt. Der WI-Effekt ist also eine tatsächliche Wärme für die Stadt und die Landschaft.

Umsetzung: Wir haben den Temperaturschnitt aus diesen 10 großstädtischen Wetterdaten beim Monat Mai seit 1988 gebildet und in einer Großstadt Mai-Temperatur-Grafik aufgetragen. Dabei verwendeten die Autoren Original-DWD-Daten, wie der Deutsche Wetterdienst sie zur Verfügung stellt.

Die 10 Städte, Großstadt-Mai-Temperaturgrafik zeigt Grafik 2.

Grafik 2: Der Maischnitt der 10 Großstadtwetterstationen ist auch leicht negativ. Das ist überraschend. Eigentlich hätten wir zumindest eine ebene Trendlinie erwartet, da alle Großstädte wachsen und sich ausbreiten.

Der Bebauungsanteil an der Deutschlandfläche beträgt derzeit 15%, nimmt aber täglich zu. Stand bei Redaktionsschluss: 50 716 km² (Quelle)

Zwischenergebnis: Selbst in den wachsenden Großstädten wurde der Mai kälter.

Steigungsvergleich:

Doch man beachte die negative Steigung bei den 10 Großstädten: Y= – 0,0166x, das ist eine Abkühlung von 0,166 Grad in einem Jahrzehnt. Und man vergleiche nun mit dem DWD-Deutschlandschnitt und dessen negativer Steigung, in welcher auch die restlichen 85% kühlere Flächen integriert sein müssten. Zum besseren Vergleich zeichnen wir beide Temperaturreihen übereinander in eine Grafik.

Grafik 3: Oben in Rot der Großstadtschnitt. Die 10 ausgewählten Großstädte sind über ein Grad wärmer als der Maischnitt aus der ganzen deutschen Fläche. Wichtiger ist aber der negative Steigungsverlauf beider Stationen.

Ergebnis 1:

Der Wärmeinseleffekt ist einmal mehr bewiesen, die Stadttemperaturen sind im Schnitt ein gutes Grad wärmer als der Schnitt für Gesamtdeutschland. Nur ein Grad? Das zeigt, dass der Anteil städtischer Stationen an der Gesamtzahl der deutschen Wetterstationen recht hoch ist.

Auf dieses Ergebnis 1 aus der Grafik 3 haben wir schon oft hingewiesen. Von DWD-Wetterstationen in der freien Fläche wie noch vor 100 Jahren gibt es fast keine mehr.

Betrachtung 2: Vergleich der Steigungsformeln

Eigentlich müsste die DWD Gesamtgerade für Deutschland stärker fallen als der 10er Stadt-Schnitt. Müsste!!! Er tut genau das Gegenteil.

Die Steigung des DWD- Deutschland Gesamtschnittes ist beim Mai sogar etwas weniger negativ als die Steigung der 10 Großstadtwetterstationen.

Ergebnis 2:

Der DWD hat ganze Arbeit geleistet, ist aber über das Ziel hinausgeschossen. Er sollte doch „nur“ die erwartete negativere Steigung abmildern. Der DWD hat die Deutschlandgrafik sogar geringfügig „wärmer“ gemacht als die Wärmeinsel-Steigungsgerade der 10 Großstädte.

Damit ist der Beweis erbracht, dass die Verantwortlichen des Deutschen Wetterdienstes durch geschickte Manipulationen die Temperaturen nach oben getrieben haben, sogar deutlich zu stark. Das war ihr Fehler und hat sie der (geschickten) Manipulation überführt. Indem der DWD – in nie da gewesener Weise – seine Stationen und sein Messnetz in den letzten 30 Jahren seit Beginn des Klimahypes verändert hat. Aber womöglich ist das ja der „Master“ für den Vorsitz in der WMO?

Und zum Schluss die Frage nach dem tatsächlichen Maiverlauf, ohne DWD-Täuschungen:

Wie müsste die Gesamtdeutschlandgrafik für den Mai ausfallen, wenn der DWD keine Temperaturen durch ständigen Stationswechsel nach oben getrieben hätte?

Wir gehen konservativ, will heißen, zugunsten des DWD vor:

Unser Antwort: Die DWD-Deutschlandgrafik vom Monat Mai müsste seit 1988, zumindest so deutlich und stark, wie die negative Trendlinie des Monats Mai, in der weiter gewachsenen Wärmeinsel der Großstadt München gefallen sein.

Grafik 4: Der kälter werdende Mai in der Großstadt München. Abkühlung über ein Grad. Deutlich negativer als der DWD für die gesamte Deutschlandfläche angibt.

Zugegeben, im Voralpenland wurde der Mai kälter als anderswo in Deutschland. Aber, in der großen Wärmeinsel München werden die kalten Tage heraus geheizt. Bei den Stationen in der freien Fläche ist dies nicht der Fall.

Unsere Antwort zur gestellten Frage: Zumindest, wie inmitten der Großstadt München, hätten die Maitemperaturen für die gesamte deutsche Fläche fallen müssen. Wir nehmen für die nächste Grafik somit die negative Steigungsformel von München.

Und auch der städtische WI-Effekt muss noch berücksichtigt werden. Wir schätzen diesen konservativ zwischen 1 bis fast 2 Grad gegenüber dem Umland ein (jeder Autofahrer weiß, dass er größer ist, dabei braucht er nur die Außentemperatur seines Fahrzeugs zu betrachten, wie diese sich von ländlich zu städtisch ändert). Die Stadt München ist um diesen Betrag wärmer als das Umland. Für die Grafik verwenden wir konservative 1,5 Grad und subtrahieren diesen Wert von den Münchnern Stadtwärme-Temperaturen.

Anmerkung: Die negative Steigung ändert sich dabei nicht, aufgrund unserer Untersuchungsergebnisse haben wir lediglich die Münchner-Stadttemperaturdaten um 1,5 Grad erniedrigt, die tägliche weitere Bebauung und die zunehmende Stadterwärmung um etwa 0,1°C/Jahrzehnt lassen wir unberücksichtigt. Außerdem schaffen wir noch einen Nord/Südausgleich um 0,2 Grad. Macht insgesamt eine Erniedrigung der Münchner Stadttemperaturen von 1,7 Grad. Wie schon erwähnt, die negative Steigungsformel ändert sich dabei nicht. Somit liegen die tatsächlichen Deutschland-Mai-Daten fest, die Maitemperaturen haben diesen Verlauf:

Deutliche Maiabkühlung seit 1988 in Deutschland!!!!

Grafik 5: So sehen die tatsächlichen Maitemperaturen seit 1988 für ganz Deutschland aus. Die Ermittlung wurde konservativ durchgeführt.

Und in der nächsten Grafik sind beide Erhebungen, unsere und die DWD-Maitemperaturen, in einer Grafik dargelegt.

Grafik 6: In grün sind die tatsächlichen, wie von uns ermittelten Maitemperaturen Deutschlands dargestellt. Man beachte, die viel stärkere negative Steigung der Abkühlung, als die vom DWD statistisch wärmer getricksten roten Linien.

Fazit

Wo bleibt die angebliche, kräftige erwärmende Wirkung des Treibhauseffektes? Die Maiabkühlung zeigt, dass dessen Wirkung nicht vorhanden ist. Abkühlung ist das Gegenteil einer (starken) Erwärmung, ist das Gegenteil von Hitzetod.

Den Kassandrarufen einer Klimakrise oder gar Klimakatastrophe ist kein Glaube zu schenken. Diese beruht auf gewissenloser Täuschung der Öffentlichkeit, die mit solchen Meldungen sozusagen willig „geklopft“ werden soll und dann mit jeder Abzocke einverstanden ist. Sei dies mit einem für Deutschland einzig in der Welt hohem Strompreis, mit CO-Abgaben, Heizungsdiktaten, Verkehrsdiktaten, Autodiktaten und vieles mehr, was einer Sekte, die in Berlin die Regierung mit übernommen hat, alles einfällt und noch in der Schublade hat, wie z.B. Urlaubsverbote.

In dieses „Weichklopfen“ der Bevölkerung, passen auch wieder einmal die ZDF-Hilfstruppen die v.g. politischen Klimasekte.

Grafik 7a, Quelle: ZDF-Mediathek: Der ZDF-Wetterfrosch, Herr Terli, zeigte für den 22.Juni die beiden Abbildungen mit der vorhersage katastrophaler Unwetter wie Starkregen, Orkan und sogar Tornado für fast Gesamtdeutschland. Dazu seine „Untermalung“: „…dort (Anmerkung: in den schraffierten Gebieten) wird es auch am Nachmittag ordentlich krachen.“

Und nun zur Realität in Abb.7b.

Abb.7b, Quelle: wetteronline, zeigt die Radarbilder vom Mittag (12:20) und vom Nachmittag (17:55). Sicherlich viele Gewitter über Deutschland am Nachmittag, jedoch weniger dramatisch in der Darstellung wie Grafik 7a.

Der Zweck einer solchen Darstellung unter Grafik 7a ist klar: Dem Zuschauer soll dargelegt werden, dass die Klimakatastrophe in vollem Gang ist und wir dringend gegenhalten müssen. Im Klartext, noch mehr Verbote, noch mehr Abzocke und noch mehr dumme Bürger, denen versucht wird, ihr „Gehirn zu waschen“. Und es geht uns nicht darum, normale Wetterereignisse, wie Starkregen, Sturm/Orkan oder gar Tornados*) in Frage zu stellen, sondern darum, wie der Bevölkerung diese normalen Wetterereignisse als Wetterkatastrophen verkauft werden, um Panikmache zu verursachen. Damit die Abzocke der politischen wie finanziellen Profiteure dann problemlos vorgenommen werden kann.

*) Deutschland ist seit Jahrhunderten Tornadoland. Grafik 8 zeigt, wie ein Tornado der Stärke 4 im Jahre 1968 die Innenstadt von Pforzheim verwüstete.

Bild 8 zeigt zeitgenössische Bilder von der Verwüstung. Nicht auszudenken, würde in einer deutschen Großstadt heute etwas Ähnliches passieren. Die Klimasekten würden den Weltuntergang prophezeien. Da reichen bereits normale Wetterereignisse und der DWD prophezeit den Weltuntergang durch Panikmache, siehe Grafik 9 unten.

Im Jahre 1968 hatte die Presse andere Themen, wie Prager-Frühling, Studentenproteste oder den Vietnamkrieg. Auch damals wurde viel Unsinn von Politik und Öffentlichkeit verzapft. Da hieß es z.B.: In Vietnam würde die Freiheit Berlins (West) verteidigt, und viele glaubten einen solchen Unsinn. Als dann US-Amerika in ihrem spektakulären Hubschrauberabgang 1975 auf der US-Botschaft in Saigon Südvietnam seinem Schicksal überließ, ging die Freiheit in West-Berlin nicht unter…genauso wenig wie heute beim sog. menschengemachten Klimawandel.

Bild 9, Quelle: siehe Grafik. In Anbetracht der gezeigten Wetterradarbilder vom 22.Juni, reine Panikmache des DWD für normale und übliche Wetterereignisse in einem deutschen Sommer.

Dabei möchten die Autoren nicht missverstanden werden. Sicher hat es in Deutschland am 22. Juni in einigen Orten und Gegenden so ausgesehen , wie in Grafik 9, aber nicht in Gesamtdeutschland, wie Grafik 7 suggeriert oder der DWD mit seiner Aussage in Grafik 9. Aber die Täuscher und Manipulatoren beim sog. menschengemachten Klimawandel sagen mit der Grafik 7 ja gar nicht, dass Gesamtdeutschland betroffen sei, sondern die in signalrot (!) schraffierten Flächen lediglich das Potential dazu hätten. Der Betrachter soll jedoch den Eindruck gewinnen, ganz Deutschland sei betroffen. Die Realität zeigt dann Grafik 8: Normales Wetter in einem deutschen Sommer. Nichts als geschickte Täuschung, wie bei der gesamten Klimahype und den Deutschlandtemperaturen.

Nochmals: Eine Klimakrise, Klimakatastrophe oder auch „nur“ einen menschengemachten CO-Klimawandel gibt es nicht. Einzig, die menschengemachten Manipulationen und Fälschungen, die ein Milliarden- und Billionengeschäft für folgende Gruppen bringt:

Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer.

Woran eine Vielzahl in Politik und Öffentlichkeit partizipieren. Siehe hier Habeck 2.0 – die Partei des Großkapitals und der Großspekulanten oder die Partei, die mit unserem Rechtsstaat nichts anzufangen weiß. Wo der Vizekanzler versucht, unsere Polizei einzuschüchtern und Straftätern (einer kriminellen Vereinigung) das Wort redet (hier).

Ein Missstand, der vom Kanzler aus der Welt geschafft werden müsste, indem er seinem Vizekanzler die Grundlagen unserer demokratischen Grundordnung erläutert. Die ganz offensichtlich beim Vizekanzler und seiner Partei nicht vorhanden sind. Mal abgesehen davon, dem Billionengeschäft des Klimawandels in Deutschland ein Ende zu setzen.

Josef Kowatsch – Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz – Naturwissenschaftler und Naturschützer

Raimund Leistenschneider – EIKE