Die Fanatiker der globalen Erwärmung behaupten, dass die TERRORISIERUNG von Schulkindern deren Klimaverhalten verbessert: „Sie engagieren sich mit positiven Aktionen“

Ethan Huff

Da nicht genug Kinder im Schulalter auf die linke Klimawandel-Propaganda hereinfallen, fordern einige sich selbst als Professoren bezeichnende Klimafanatiker, dass Lehrer auf der ganzen Welt mehr Angst und Schrecken in ihre Lehrpläne zum Thema Klima einbauen sollen.

Laut den linken Professoren Russell Tytler von der Deakin University und Peter Freebody von der University of Wollongong, beide in Australien, wird die „Turbo-Aufladung“ der Lehrerausbildung dazu beitragen, mehr Klimaangst in den Köpfen und Körpern der heutigen Kinder zu erzeugen, was sie dazu veranlasst, die Klimavorgaben der Regierung zu befolgen und ihr Klimaverhalten zu ändern.

Tytler und Freebody sind beide der Überzeugung, dass „die Argumente für Maßnahmen gegen den Klimawandel nicht mehr dargelegt werden müssen“, so der erste Satz in einem Artikel, den sie gemeinsam für The Conversation verfasst haben und in dem es um die „Notwendigkeit“ geht, dass die Öffentlichkeit „nachhaltig“ auf den Klimawandel reagiert.

„Bildung ist entscheidend für die jetzt benötigten Arbeitskräfte und für junge Menschen, die zunehmend mit den sich beschleunigenden Realitäten des Klimawandels konfrontiert sein werden“, behaupten sie weiter und fügen hinzu, dass es „dringend notwendig“ sei, Lehrer in Klimapropaganda auszubilden, da viele von ihnen ein „unzureichendes Verständnis“ der Klima-„Wissenschaft“ hätten.

Viele Kinder, die das psychologische Trauma der Klimapropaganda nicht bewältigen können, greifen zu harten Drogen

Während einige Schüler die Klimapropaganda gelassen hinnehmen und die „positiven Maßnahmen“ akzeptieren, die ihre vom Klima besessenen Lehrer von ihnen verlangen, ergeht es anderen nicht so gut.

Klimaangst ist eine neumodische Krankheit, die sich schnell zu einer Epidemie entwickelt, auch in Schulen, wo einige Kinder, die mit ihrer Angst vor einem sich erwärmenden Planeten nicht fertig werden, zu harten Drogen greifen, um ihren Schmerz zu lindern.

Im Jahr 2019 reagierte Dr. Alex Wodak auf eine Untersuchung der Eissucht in New South Wales (NSW), indem er enthüllte, dass viele junge Australier aufgrund der ganzen Klimapropaganda, die ihnen eingetrichtert wird, pessimistisch über ihr Leben und ihre Zukunft denken. Infolgedessen greifen viele von ihnen zu illegalen Drogen, die, solange sie nicht vollständig entkriminalisiert sind, ihr Leben noch mehr zerstören werden, falls sie erwischt werden.

„Solange die jungen Australier nicht optimistisch in ihre Zukunft blicken, wird die Nachfrage nach Drogen stark bleiben“, erklärte Wodak und betonte, dass „Drogen“ neu definiert werden müssen, „und zwar in erster Linie als ein gesundheitliches und soziales Problem und nicht in erster Linie als ein Problem der Strafverfolgung“.

„Junge Menschen wollen verständlicherweise mehr Gewissheit über ihre Zukunftsaussichten, einschließlich Klima, Bildung, Arbeitsplätze und erschwinglichen Wohnraum. Der Wandel wird langsam und schrittweise erfolgen, wie alle sozialpolitischen Reformen.“

Bis in die frühen 1900er Jahre waren „Drogen“, wie die Regierung sie definiert, legal. In Australien beispielsweise wurde Opium bis 1906 besteuert und reguliert, und Coca-Cola in den Vereinigten Staaten enthielt bis zum Jahr 1903 Kokain.

Dann kam der Krieg gegen die Drogen, der mit einer globalistischen Übernahme der Regierung einherging, einschließlich derjenigen, die den Lehrplan für die öffentlichen Schulen festlegt. Jetzt werden die Schüler nicht nur mit Propaganda über das Klima, sondern auch über LGBT-Perversion und Kommunismus bombardiert, was einige dazu bringt, zu versuchen, den Schmerz mit Substanzen zu lindern, die nach dem Willen der Globalisten „illegal“ sein sollten.

Dies ist wichtig zu bedenken vor dem Hintergrund, was Kinder und Schüler heute von ihren Lehrern ertragen müssen, denen es mehr darum geht, ihnen die Angst vor der globalen Erwärmung einzuflößen, als sie für einen guten Lebensweg zu erziehen.

„Viele dieser Kinder, die sich nicht sichtbar selbst zerstören leiden, auch wenn sie nach außen hin ein normales Leben führen und ihr Leiden für sich behalten“, berichtet Watts Up With That über die Folgen der Klima-Indoktrination für Kinder.

„Wer weiß, wie viele der Kinder, die der ‚turbo-aufgeladenen‘ Klimaerziehung unterworfen sind, ein verkümmertes Erwachsenenleben voller psychologischer Schmerzen führen werden, ein Leben lang mit einem langfristigen psychologischen Trauma aufgrund ihrer ‚turbo-aufgeladenen‘ Klimaindoktrination zu kämpfen haben.“

Die neuesten Nachrichten über die Sekte des Klima-Extremismus und ihre übermäßige Konzentration auf die Gehirnwäsche der Jugend finden Sie auf Climate.news.

Quellen für diesen Beitrag: WattsUpWithThat.com, TheConversation.com, NaturalNews.com

Link: https://www.newstarget.com/2023-06-15-global-warming-fanatics-terrorizing-children-climate-behavior.html

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der ausgefallene Juli-Klimanotstand 2023 und nicht die von der GISS übernommenen Falschmeldungen in der Mainstreampresse

Julierwärmung erst seit 1988, CO ist nicht deren Ursache

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz, Raimund Leistenschneider

Inhalt:

  • Der Juli zeigt erst ab 1988 eine starke Erwärmung
  • Die Juli-Erwärmung ist seit 1988 tagsüber sehr stark, nachts deutlich geringer
  • Ganz Deutschland ist im Juli eine Wärmeinsel, nicht nur die Städte.

Vorweg: Wir leugnen nicht die IR-Absorption bestimmter Gase, die man fälschlicherweise Treibhausgase nennt. Wir wollen durch unseren Vortrag und die Grafiken jedoch zeigen, dass eine Wirkung auf das Temperaturgeschehen der Atmosphäre völlig unbedeutend ist. Erst recht falsch sind damit die Übertreibungen der deutschen Klimanotstandsfront aus Politikern, Medien und bezahlten Panikwissenschaftlern, deren Erwärmungsorakel eine CO Klimasensitivität weitaus mehr als 2 bis 4,5 Grad zur Voraussetzung hätte.

Wie EIKE berichtete „Die Hitzewelle-Panik: Wie es wirklich ist“ sind wieder einmal die von der Mainstreampresse veröffentlichten Berichte eines angeblich nie da gewesen heißen Juli 2023 nichts anderes als Panikmache, die jedweder realen Grundlage entbehren.

Für diesen Juli hatte die Klimanotstandsfront eine große Klimapanik-Kampagne mitsamt der üblichen übertriebenen Angstmacherei und Lügen auf breiter Front geplant, aber das Wetter in Deutschland spielte nicht mit. Der Juli 2023 war nicht wie erwartet der heißeste Juli seit Messbeginn und es wurden überhaupt keine neuen Temperaturrekorde aufgestellt, auch nicht bei den DWD-Stationen, die zunehmend an wärmeren (WI-belastet) Orten platziert und betrieben werden.

Angesichts der vielen, oft schon lächerlichen Hitzewarnungen der von uns allen bezahlten „ Angst- und Übertreibungsbotschaftern“ in den Medien muss dies ausdrücklich zuerst betont werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit seinen etwa 2500 Wetterstationen über Deutschland verteilt ermittelte für den Juli 2023 einen Monatsschnitt von etwa 18,7°C, ähnlich warm wie der Juni. Laut DWD war der Juli 2023 bei der Temperatur und bei den Sonnenstunden etwas über dem Vergleichsschnitt, die Sonnenstunden im Vergleich zum letzten Jahr mit etwa 225 Stunden allerdings deutlich geringer.

Im Gegensatz zum letzten Jahr fiel viel mehr Regen, sogar deutlich über dem Vergleichsschnitt, der jedoch leider wegen den zunehmenden großflächigen Versiegelungen Deutschlands durch Städte und Gemeinden kaum kühlende Wirkung zeigen kann, siehe Versieglungszähler.

Als ob die sekündlich dazukommende 6,7 Quadratmeter Versiegelung nicht schon genug wäre, werden durch ständige Maßnahmen zur Trockenlegung seitens der Land- und Forstwirtschaft in Feld, Wald, Wiesen und Fluren, die alle zu einem gefährlichen Absinken des Grundwasserspiegels beitragen, die Bodentrockenheit deutschlandweit vergrößert. In den drei Sommermonaten ist deswegen ganz Deutschland nach einigen Hitzetagen eine großflächige Wärmeinsel. Das haben wir hier über die Steigungsformeln nachgewiesen:.

Auch in diesem Artikel werden wir nochmals einen kurzen Nachweis für den Juli erbringen. (dazu später im Bericht mehr)

Doch zurück zum Monat Juli: Juli-Temperaturentwicklung Deutschlands seit Messbeginn:

Grafik 1a: Der Hochsommermonat Juli ist in Deutschland in den letzten 143 Jahren wärmer geworden. Laut DWD um ein Zehntel Grad je Jahrzehnt seit 1881. Die lineare Trendlinie vermittelt den falschen Eindruck, als habe es eine gleichmäßige Erwärmung gegeben. Und daraus könnte man fälschlicherweise die Schlussfolgerung ziehen, die ebenso regelmäßig steigenden CO₂-Konzentrationen der Atmosphäre würden dies bewirken, also der CO₂-Anstieg von damals 290 ppm auf heute 420 ppm. (falls die Messungen am Mouna Loa stimmen)

Hier die gebräuchliche Definition: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Zum Messbeginn: Das Bild ändert sich, wenn man eine zeitlich längere Temperaturreihe betrachtet: Berlin-Tempelhof, nicht wärmeinselbereinigt. Wir sehen einen Kältetiefpunkt um 1881 bei Verwendung einer polynomen Trendlinie

Grafik 1b: Das Startjahr der DWD-Temperaturreihen liegt in einer Kältedepression wie die polynome Kurve zeigt. Um 1881 war auch der Monat Juli in Deutschland in einem Kältetal.

Beachte: Die Temperaturreihe ist nicht wärmeinselbereinigt, sonst wäre die rechte Hälfte der Grafik vor allem nach der Einheit Deutschlands deutlich tiefer.

Aber auch ohne WI-Bereinigung sieht die DWD Grafik1 anders aus, wenn wir die DWD-Reihe nur 10 Jahre später beginnen lassen, also nach minimaler zeitlicher Überwindung des Kältetiefpunktes von 1881

Grafik 2: Der Juli in Deutschland zeigte etwa einhundert Jahre (!) gar keine Erwärmung. Mit einem Temperatursprung setzte dann ab 1988 die Erwärmung ein, erst seitdem, also seit 1988 wird der Monat deutlich wärmer.

Ergebnis 1: Schon diese Grafik der deutschen Temperaturreihen nach Original-DWD-Daten beweist, dass die Behauptung einer starken CO-Treibhauserwärmung falsch ist. CO kann nicht 95 Jahre lang im Juli im Dauerschlaf sein, dann plötzlich aufgeschreckt durch den Weltklimarat einen Temperatursprung erzeugen und anschließend in 35 Jahren eine so starke Weitererwärmung verursachen.

Aber genau diese Falschbehauptung ist die derzeitige Mainstream-Behauptung all der bezahlten und verwirrten Mitläufer, wie Letzte Generation, und grünen Politiker, die sich davon Wählerstimmen erhoffen und monetäre persönliche Vorteile (hier) und aller Angsttreiber, die am Geschäftsmodell Hitzetod der Erde mitverdienen. Und sogar heute noch wird im zwangsfinanzierten Staatsfernsehen die als nachgewiesen falsche Hockeystickerwärmung als Beweis der starken CO-Treibhauserwärmung von gierigen Sensationsreportern in sogenannten „Wissenschaftssendungen“verkündet.

Die viel zu hoch vom IPPC und PIK angesetzte CO-Klimasensitiviät von 2 bis 4,5 Grad wird nach oben ins unermessliche getoppt. Der Hitzeweltuntergang steht bevor. Das ist die Botschaft dieser Panikmeldungen.

Grafik 3: So sollen laut bezahlter Klimanotstandsreporter und Klima-Angstmacher die globalen Temperaturen schon kurz nach dem Kriege explosionsartig angestiegen sein und danach immer weiter ins Unermessliche steigen bis zum Hitzetod der Erde. Nach deren Ideologie soll die CO₂-Zunahme in der Luft der alleinige Temperaturtreiber sein. Frau Reschke zeigt eine Fantasiegrafik aus dem Computer.

Alle Erwärmung, insbesondere die seit 1988 – siehe Fantasiegrafik im Screenshot – soll ausschließlich durch CO vom Menschen verursacht sein. Täglich hören wir die Angstbegriffe Klimanotstand, Klimakiller, Klimapandemie, Hitzetod der Erde, letzte Generation als würden wir kurz vor dem Klima-Weltuntergang stehen. Und genau diesen Klimaweltuntergang will das Geschäftsmodell Treibhausgas uns weismachen. Wir stehen erst am Anfang all der Klimalügen, es wird noch schlimmer kommen an Indoktrinationen und dreisten Erwärmungsbehauptungen. Nicht das Klima ist bedroht, sondern die wissenschaftliche Freiheit einer offenen Ergebnisfindung.

Anmerkung: Nahezu alle Physiker, die aufgrund der physikalischen Grundlagen (IR-Absorption des CO-Moleküls) an einen leichten CO-Erwärmungseffekt glauben, aber sich nicht tiefer in das Fachgebiet eingearbeitet haben, betonen ständig, in den letzten 35 Jahren könnte die CO-Klimasensitivität nur einen schwachen fast unmerklichen Erwärmungseffekt bewirken, der Betrachtungszeitraum wäre viel zu kurz. Allerdings sind die 100 Jahre Temperaturstillstand davor auch nicht erklärbar. Der CO-Atmosphärenanteil ist von damals 0,029%=290 ppm auf inzwischen 420 ppm gestiegen. Ein wissenschaftlich durchgeführter Versuch müsste bei diesem 45% Anstieg bereits ein schwaches COErwärmungsergebnis anzeigen, tut es aber nicht. Damit ist auch diese schwache Erwärmungsbehauptung falsch

Wenn nicht CO die Erwärmung seit 1988 bewirkte, was dann?

Gründe des plötzlichen Temperaturanstieges seit 1988, übrigens in ganz Mittel- und Westeuropa.

Temperatursprung 1987 auf 1988: Die Umstellung der Großwetterlagen zu mehr Süd-und SW-Anteil, mitbedingt durch natürliche Atlantikzyklen (Stichwort: Die durch die Sonne moderierte AMO). Das sind natürliche Ursachen der ständigen Klimaänderungen, das weder CO2 noch sonst menschenverursacht ist.

In Holland wurden die Gründe des Temperatursprunges genauer in dieser Arbeit untersucht. Zitat aus der Introduction: „This warming has not taken place uniformly: there is a jump around 1988 of about one degree in the average temperature.“

Die Weitererwärmung seit 1988: Gründe sind natürliche Ursachen und menschengemachte. Die leichte Zunahme der Sonnenstunden und die ständige Flächenversiegelung und Trockenlegungen der Landschaft. In Deutschland zusätzlich Daten-Manipulationen durch den DWD, seitdem der Vorstand politisch besetzt ist. Deshalb ist in Deutschland der Trendlinienanstieg seit 1988 auch stärker als in anderen Ländern. Eventuelle Manipulationen haben wir hier beschrieben.

Die Zunahme der Sonnenstunden zeigt die nächste Grafik

Grafik 4: Mit der Änderung der Großwetterlagen 1988 setzte eine leichte Zunahme der Sonnenstunden ein. Eine Sonne, die im Juli wegen des Sonnenstandes besonders stark wirkt.

Aber seit 2006 ist bei den Sonnenstunden eine gewisse Sättigung erreicht. Die Zunahme der Sonnenstunden sind ausgereizt. Das schlägt sich sofort im Temperaturverlauf nieder. Der Juli 2006 war der wärmste bisher und hatte auch die meisten Sonnenstunden. Man beachte im Vergleich den Juli 2023, der einen neuen Allzeitrekord erbringen sollte. Die Medien standen ganz gierig in den Startlöchern.

Grafik 5: Ab 2005, also die letzten 18 Jahre ist der Juli nicht mehr wärmer geworden. Der Monat hat sein Maximum mit einem Schnitt von 18,7°C seit 2005 erreicht.

Ergebnis 2: Der Monat Juli ist durch einen Temperatursprung im Jahre 1988 wärmer geworden. Auf diesem höheren Plateau, das bereits mit dem Rekord-Juli 2006 erreicht wurde, halten sich die Temperaturen laut DWD-Erhebungen bis heute, obwohl der DWD sein Messnetz, hin zu wärmeren Orten, drastisch verändert hat. Der Juli wurde vor 18 Jahren zu einem angenehmen Hochsommermonat. Wie lange wird sich der Monat wohl auf diesem angenehmen Niveau von 18,7°C halten? Zumindest zu Julianfang angenehm, jedoch dann nicht mehr (hier). Laut NASA gehen wir einer kälteren Zeit entgegen, da ein wichtiger Sonnenzyklus, der Eddy-Zyklus, fällt, siehe hier.

Beachte: Natürlich ist auch im Hochsommermonat Juli kein Unterschied mehr zwischen der Steigungslinie von 11 deutschen Großstädten und den übrigen DWD-Wetterstationen über ganz Deutschland verteilt. Ganz Deutschland wird im Sommer zu einer flächigen Wärmeinsel. Das zeigt uns die nächste Grafik:

Grafik 6: In der Stadt ist es wärmer als auf dem Lande, deshalb verläuft die Regressionslinie der Stadt um ein gutes Grad höher. Aber die beiden Steigungsformeln sind etwa gleich. Grafik Baritz

Der Schnitt elf deutschen Großstädte wurde gebildet aus: Berlin-Dahlem, Hannover, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart.

Unterschiedlicher Verlauf der Juli-Tag/Nachttemperaturen.

ein starker Beweis gegen Treibhausgase als hauptsächlicher Temperaturtreiber –

Leider bietet der Deutsche Wetterdienst keinen Gesamtschnitt seiner 2500 Wetterstationen für Tag/Nacht an, was auch nur schwer möglich ist, denn just in den letzten 20 Jahren herrschte ein reger Austausch und Wechsel bei den DWD-Stationen, siehe linkverweis oben. Dabei wurden kältere, z.B. Mittenwald rausgenommen.

So können wir hier leider wieder nur auf Einzelstationen zurückgreifen, auf städtische und ländliche. Als Beispiel nehmen wir: das ländliche Dachwig in Thüringen, das ländliche Naue/Berge in Brandenburg, die stark wachsende Stadt Ellwangen, Nürnberg, Düsseldorf und die ländliche Wetterstation Gießen, deutlich außerhalb der Stadt.

Die obere graue Kurve in den nachfolgenden Grafiken gibt die Entwicklung der Temperaturen tagsüber an, gemessen als Tmax. Der Beobachter möge auch die mittlere braune Steigungslinie in den folgenden Grafiken beachten, sie gibt die Gesamt-24 Stunden-steigung an und ist zu vergleichen mit dem 11-er Juli-Großstadtschnitt von 0,0317°C/Jahr.

Grafiken 7a – 7h

Grafik 7a/b: Diese beiden ländlichen Stationen haben eine geringere Steigung Sommersteigung als der 11-er Großstadt-Schnitt. (braune Grafik mit Steigung). Man achte besonders auf das Verhalten der Nachttemperaturen an der ortsfesten Innerthüringens gelegenen Station Dachwig – sogar minimale, wenngleich nicht signifikante Abkühlung der meist gegen Sonnenaufgang auftretenden Minima.

Grafik 7c/d: Die stark wachsende und ausufernde Stadt Ellwangen hat im Juli tagsüber eine größere Sommertemperatursteigung als die Wetterstation am Nürnberger Flughafen.

Grafik 7e: Die Düsseldorfer Station befindet sich am Flughafen, erstaunlich ist die starke Julinachtabkühlung am Rhein.

Grafik 7f: Die DWD-Wetterstation Gießen wurde im Beobachtungszeitraum vom Stadtrand ganz in die freie Fläche versetzt. Laut DWD sollen die Werte trotzdem homogen sein, weil er die Daten auf die Fläche umrechnet, was angezweifelt werden darf. In diesem Falle ist dieser Kritikpunkt aber unerheblich, da alle drei Messungen gleichzeitig umgesiedelt wurden und wir insbesondere auf die die auseinandergehende Scherenöffnung achten.

Grafik 7g: Wolfach eine ländliche Station im mittleren Schwarzwald mit einer starken Zunahme der Tageshöchsttemperaturen

Grafik 7h: Die DWD Station Frankfurt ist stark WI belastet. Sie steht genau am Flughafen am Ende einer Start/Landebahn ca. 100m von der stark befahrenen Autobahn A 5.

Erkenntnisse aus den Juli- Tag/Nachtgrafiken:

Die Tag/Nachttemperaturen des Monates Juli unterscheiden sich bei jeder Station vollständig in der Steigung, das ist bei den anderen 40 Wetterstationen auch so, die wir zur Sicherheit noch überprüft haben.

Bei allen DWD-Wetterstationen steigen die Sommertemperaturen tagsüber sehr stark an, die Nachttemperaturen viel weniger. Bei ländlichen Stationen ist die nächtliche Erwärmung nur sehr schwach oder gar leicht abkühlend.

Der unterschiedliche Tag/Nachtverlauf bei den deutschen Wetterstationen – wir haben über 40 überprüft – sind ein weiterer Beweis, dass CO nicht der hauptsächliche Temperaturtreiber sein kann.

CO₂ kann seit 1988 tagsüber nicht stark erwärmend wirken und nachts aussetzen.

Zusammenfassung

Die Kohlendioxidkonzentrationen sind überall auf der Welt seit Messbeginn im Jahre 1958 gleichmäßig deutlich angestiegen und steigen weiter, wobei das Anstiegsintervall in den letzten beiden Jahrzehnten sogar leicht zunehmend ist.

Die Julitemperaturen Deutschlands sind gleichfalls gestiegen, aber nicht kontinuierlich wie die CO2-Konzentration, sondern durch einen Temperatursprung im Jahre 1988 und seit dem Jahr 2000, durch eine starke Messnetzveränderung des DWD. Auf diesem höheren Temperaturplateau befinden wir uns bis heute.

Seit 2005 zeigen die DWD-Wetterstationen, trotz der Messnetzveränderung, einen gleichmäßigen Juli-Verlauf. Das derzeitige Juli- und damit Sommerniveau wird messtechnisch gehalten. Wetterstationen mit einem hohen WI-anteil wie Hof und Potsdam werden sogar wärmer, d.h. in deren Umgebung steigen die Julitemperaturen weiter. Bei WI-armen Stationen wird der Monat leicht kälter.

Antwort auf die Eingangsthese

Die Grafiken 2 und die Grafiken 7a bis 7h beweisen, dass CO, wenn überhaupt, nur eine völlig unbedeutende Rolle beim deutschen Julitemperaturverlauf spielt, der messtechnisch nicht erkennbar ist.

Weitere Beweise, die in diesem Artikel nicht erklärt wurden, sind:

  1. Es gibt keinerlei wissenschaftlichen Versuchsnachweis, der die hohe Wirkung der CO-Klimasensitivität von 2 bis 4,5 Grad anzeigt. Bei dieser geringen von 400 auf 800 ppm Verdopplungskonzentration sind die Messungenauigkeiten im Versuch größer als ein mögliches Nachweisergebnis. Nicht einmal 0,5 Grad Klimasensitivität kann nachgewiesen werden.
  2. Es gibt keinerlei technische Anwendung des seit 1896 behaupteten Treibhauseffektes. Aus diesem Grund hat auch Einstein dieser Erwärmungsvermutung nicht zugestimmt.
  3. Der ungewollte Großversuch bei der Sprengung von Nordstream-Pipeline hat zu tagelang erhöhten Konzentrationen des 50-mal stärkeren Treibhausgases Methan über der Ostsee geführt. Keine Temperaturerhöhungen konnten festgestellt werden. Im Gegenteil, nach der Sprengung wurde die Luft über der Ostsee sogar kälter.
  4. Gäbe es den hohen CO-erwärmungseffekt, dann wäre die Erde aufgrund des gegenseitigen Hochschaukelns von Temperatur und CO-Freisetzung aus den Ozeanen schon längst den Hitzetod gestorben. Ein Sackgasse der Schöpfung. Allein, dass wir noch leben, beweist die Richtigkeit unserer Aussagen.

Klimaschutz durch CO-Einsparung ist vollkommen sinnlos, wichtig wäre ein sinnvoller Naturschutz, der die Naturlandschaften Deutschlands erhält. Vor allem sollte die weitere Landschaftstrockenlegung ausgeglichen werden. Dazu bedarf es keiner Verbote, wie dies derzeit in Berlin (Regierung) üblich ist. Z.B. könnte das Regenwasser in den noch etwa 85% der deutschen Freiflächen zurückgehalten werden, damit es wieder versickern und durch Verdunsten die Landschaft im Juli kühlen kann. Und in unseren überhitzten Städten könnten mehr Grün- und Wasserflächen für ein angenehmeres Klima sorgen, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Fazit: Die Geschichte von der menschgemachten Klimakatastrophe durch Treibhausgase ist in Wirklichkeit eine menschengemachte Klimalüge. Wir haben keinen Klimanotstand.

Der ständig zunehmende Wärmeinseleffekt ist in Wirklichkeit der anthropogene Temperaturtreiber.

Die Falschbehauptung einer gewaltigen CO-Erwärmung ist eine wissenschaftliche Lüge, die zum Geschäftsmodell Erdüberhitzung gehört, damit lässt sich zum ersten Male ein Gas aus der Luft besteuern

Kohlendioxid ist ein lebensnotwendiges Gas für die Schöpfung auf dem Planeten Erde. Wer CO bekämpfen will, handelt gegen die Schöpfung.

Wir müssen entschieden dieser fehlgesteuerten Politik des Klimanotstandes, einem Geschäftsmodell entgegentreten. Natur- und Umweltschutz ist wichtig.

Josef Kowatsch, Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

Raimund Leistenschneider, EIKE




Top-Klimawissenschaftler widerlegen Behauptungen, der Juli sei der wärmste Monat aller Zeiten gewesen – Öffentlichkeit werde „massiv falsch informiert“

CLIMATE DEPOT

Via The Australian: Cliff Mass, Professor für Atmosphärenwissenschaften an der Universität von Washington sagte, die Öffentlichkeit werde „in großem Umfang falsch informiert“: „Es ist schrecklich. Ich denke, es ist eine Katastrophe. Es gibt eine unglaubliche Übertreibung und einen Hype um extreme Wetterlagen und Hitzewellen, und das ist sehr kontraproduktiv“, sagte er in einem Interview mit The Australian. „Ich bin kein Querdenker. Ich gehöre in einer sehr großen [akademischen] Abteilung zum Mainstream, und ich denke, dass die meisten dieser Behauptungen unbegründet und problematisch sind“. …

Professor Mass sagte, dass das Klima vor etwa 1000 Jahren während der so genannten mittelalterlichen Warmzeit „radikal wärmer“ war, als die Landwirtschaft in Teilen des heute eisbedeckten Grönlands florierte. !Wenn man wirklich weit genug zurückgeht, gab es in der Nähe des Nordpols Sümpfe, und man muss auch bedenken, dass wir aus einer Kälteperiode kommen, einer kleinen Eiszeit von etwa 1600 bis 1850“.

###

Von: AdminClimate Depot 3. August 2023

Top-Klimaforscher widerlegen Behauptung, der Juli sei der heißeste Monat aller Zeiten gewesen | The Australian

ADAM CREIGHTON, WASHINGTON CORRESPONDENT – THE AUSTRALIAN NEWSPAPER

2. AUGUST 2023

Zwei der führenden amerikanischen Klimawissenschaftler haben Behauptungen widerlegt, der Juli sei der heißeste Monat aller Zeiten gewesen, und beklagen ein „erstaunliches Ausmaß an Übertreibung und Hype“ im Zusammenhang mit der Erklärung des UN-Generalsekretärs von letzter Woche, dass „das Zeitalter des globalen Kochens angebrochen ist“.

Cliff Mass, Professor für Atmosphärenwissenschaften an der University of Washington, sagte, die Öffentlichkeit werde „massiv fehlinformiert“, nachdem eine Flut von Nachrichten darüber berichtet hatte, dass sommerliche Hitzewellen in den USA und Europa die Durchschnittstemperatur im Juli über 17 Grad und damit angeblich auf den höchsten Stand seit 120.000 Jahren getrieben hätten. UN

„Es ist schrecklich. Ich denke, es ist eine Katastrophe. Es gibt eine erstaunliche Menge an Übertreibungen und Hype um extremes Wetter und Hitzewellen, und das ist sehr kontraproduktiv““, sagte er in einem Interview mit The Australian.

„Ich bin kein Querdenker. Ich gehöre in einer sehr großen [akademischen] Abteilung zum Mainstream, und ich denke, dass die meisten dieser Behauptungen unbegründet und problematisch sind“.

John Christy, Professor für Atmosphärische Wissenschaften an der University of Alabama in Huntsville sagte, dass die Hitzewellen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mindestens so intensiv waren wie die der letzten Jahrzehnte, wenn man von den Langzeit-Wetterstationen ausgeht, die über ein Jahrhundert zurückreichen.

„Ich habe in diesem Sommer noch nichts gesehen, was einen Allzeitrekord für diese Langzeitstationen darstellt. 1936 hält immer noch bei weitem den Rekord für die meisten Stationen mit den höchsten Temperaturen aller Zeiten“, sagte er gegenüber The Australian und bezog sich dabei auf das Jahr einer großen Hitzewelle in Nordamerika mit Tausenden Todesopfern.

Professor Christy sagte, dass die explosionsartige Zunahme der Zahl der Wetterstationen in den USA und in der ganzen Welt historische Vergleiche erschwert habe, da einige Stationen nur wenige Jahre zurückreichten; gleichzeitig habe die schleichende Verstädterung die bestehenden Wetterstationen zusätzlicher Hitze ausgesetzt. „In Houston zum Beispiel ist es im Zentrum jetzt 3 bis 4 Grad Celsius wärmer als auf dem Land“, erklärte er in einem Interview mit The Australian.

Professor Christy räumte einen leichten Erwärmungstrend in den letzten 45 Jahren ein und sagte, dass der Juli auf der Grundlage der von Satelliten gemessenen globalen Temperaturen der wärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen sein könnte – „knapp vor 1998“ – aber solche Messungen reichten nur bis 1979 zurück.

Große Zeitungen von der Washington Post bis zur Londoner Times haben den Juli als den heißesten Monat seit Beginn der Aufzeichnungen bezeichnet, nachdem die durchschnittliche globale Tagestemperatur im vergangenen Monat 17 Grad Celsius überschritten hat – etwa 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau – und zwar auf der Grundlage von Satellitendaten, die von der University of Maine zusammengestellt wurden.

„Wir fangen gerade erst an zu sehen, wie sich der Klimawandel bemerkbar macht“, sagte Nathan Lenssen, ein Postdoktorand an der Universität von Colorado, der Washington Post im vergangenen Monat.
Karsten Haustein, Klimawissenschaftler an der Universität Leipzig, erklärte gegenüber der Times, dass der Juli „unverschämt warm“ war und möglicherweise der wärmste Monat seit der Eem-Zwischeneiszeit vor etwa 120 000 Jahren war.

Die wachsende Besorgnis über die vom Menschen verursachten höheren Temperaturen hat zu einem weltweiten Vorstoß geführt, die Kohlendioxid-Emissionen bis 2050 durch den schrittweisen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe zugunsten von Sonnen- und Windenergie zu senken, was zu großen politischen und wissenschaftlichen Debatten geführt hat.

„Heiß genug für Sie? Danken Sie einem MAGA-Republikaner. Oder noch besser, wählen Sie sie aus dem Amt“, twitterte die ehemalige demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton letzte Woche.

Der IWF sagte letzte Woche einen geplanten Vortrag des Nobelpreisträgers John Clauser ab, nachdem dieser öffentlich erklärt hatte: „Ich kann getrost sagen, dass es keine echte Klimakrise gibt und dass der Klimawandel keine extremen Wetterereignisse verursacht“.

Professor Christy, der einen leichten Erwärmungstrend in den letzten 45 Jahren einräumte, sagte, dass der Juli auf der Grundlage der von Satelliten gemessenen globalen Temperaturen der wärmste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen sein könnte – „knapp vor 1998“ – aber solche Messungen reichten nur bis 1979 zurück.

Professor Mass sagte, dass das Klima vor etwa 1000 Jahren während der so genannten mittelalterlichen Warmzeit „radikal wärmer“ war, als die Landwirtschaft in Teilen des heute eisbedeckten Grönlands florierte.

„Wenn man wirklich weit genug zurückgeht, gab es in der Nähe des Nordpols Sümpfe, und man muss auch bedenken, dass wir aus einer Kälteperiode kommen, einer kleinen Eiszeit von etwa 1600 bis 1850“.

„Die globale Erwärmung ist ein ernstes Problem, aber es ist ein langsames Problem, keine existenzielle Bedrohung“, fügte er hinzu und deutete an, dass menschliche Aktivitäten die durchschnittlichen Temperaturen seit den 1980er Jahren bis zu einem Grad Celsius erhöht haben könnten.

ADAM CREIGHTON, WASHINGTON CORRESPONDENT

Adam Creighton is an award-winning journalist with a special interest in tax and financial policy. He was a Journalist in Residence at the University of Chicago’s Booth School of Business in 2019. He’s written … Read more

Link zu dieser Story: https://www.theaustralian.com.au/world/top-climate-scientists-rubbish-claims-july-was-the-hottest-month-ever/news-story/703fe1446220cddfe273ec2a75c331f5

###

Weitere Links:

Nein, die Erde durchlief am 4. Juli keine „beispiellose und erschreckende … Allzeit-Höchsttemperatur“ – nicht die höchste Temperatur seit 100.000 Jahren – NOAA und AP rücken von der Behauptung ab (Link) – Meteorologe Anthony Watts: Am 3. und 4. Juli sowie den darauf folgenden Tagen berichteten mehrere Mainstream-Medien, dass die Erde einen beispiellos heißen Tag erlebt habe. Das ist falsch. Die Daten, die sie zitierten, waren keine offiziellen Daten, sondern stammten von einer privaten Website, und eine Untersuchung ergab, dass die Behauptung ein grober Irrtum war.

Forbes: Der 4. Juli war der heißeste Tag der Erde seit über 100.000 Jahren (Link)

Offensichtlich haben all diese Leute die Tatsache übersehen, dass es sich um die Ergebnisse eines Klimamodells und nicht um tatsächlich gemessene Temperaturen handelt. Nur eine Nachrichtenagentur, The Associated Press AP, machte sich die Mühe, einen vernünftigen Vorbehalt abzudrucken … Die National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA distanzierte sich von der Bezeichnung, die vom Climate Reanalyzer der University of Maine zusammengestellt wurde, der Satellitendaten und Computersimulationen verwendet, um die Welttemperatur zu messen. …

Die AP aktualisierte ihren Bericht am 7. Juli und fügte diesen einzigen, aber sehr wichtigen Absatz hinzu: Die NOAA, deren Zahlen als Goldstandard für Klimadaten gelten, sagte am Donnerstag in einer Erklärung, dass sie die inoffiziellen Zahlen nicht bestätigen kann. Sie wies darauf hin, dass der Reanalyzer Modellausgangsdaten verwendet, die sie als „nicht geeignet“ bezeichnete, um die tatsächlichen Temperaturen und Klimaaufzeichnungen zu ersetzen. Die Agentur überwacht die globalen Temperaturen und Aufzeichnungen auf monatlicher und jährlicher Basis, nicht täglich.

Innerhalb von zwei Tagen sind wir also von Temperaturdaten, die „total beispiellos und erschreckend“ waren, zu Temperaturdaten gekommen, die für den Zweck nicht geeignet waren.

„Angeblicher“ Temperaturrekord in China ist nicht das, was es zu sein scheint (Link) – Paul Homewood: „Es gibt eine hochgradig koordinierte Kampagne, um die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass das Weltklima irgendwie außer Kontrolle geraten ist, mit extremem Wetter überall und Hitzewellen auf jedem Kontinent.“ … „Es ist ganz klar, dass jeder Temperaturrekord in Turpan bedeutungslos ist und nicht mit anderen Orten in China verglichen werden kann. Sie ist lediglich das Produkt eines Mikroklimas. Es gibt hier noch einen zweiten Aspekt. In Sanbao gibt es weder eine offizielle Auflistung noch historische Daten… Kurzum, wir wissen nicht, ob es in Saobao in der Vergangenheit heißer war oder ob das Thermometer dort überhaupt richtig aufgestellt und gewartet wird.“

Dr. Roger Pielke: „Weder der IPCC noch das US National Climate Assessment haben ein hohes Vertrauen in die Erkennung oder Zuordnung von Trends bei Hitzewellen in den USA“ (Link) – Pielke Jr.: „Weder der IPCC noch das US National Climate Assessment haben ein hohes Vertrauen in die Erkennung oder Zuordnung von Trends bei Hitzewellen in den USA. Also liegt entweder der IPCC falsch oder die Medien/aktivistischen Wissenschaftler liegen falsch. Suchen Sie sich eins aus“. – Geposted von Marc Morano

Video: Morano auf Fox News mit Jesse Watters über Brandstifter, die für „Klima“-Waldbrände verantwortlich sind – Nicht „Klimawandel“ – „Es sind andere Kräfte am Werk“.

Fox News Channel – Jesse Watters Primetime – Sendung vom 28. Juli 2023 – Sind Brandstifter für die weltweiten Waldbrände verantwortlich? Der Autor von „The Green Fraud“, Marc Morano, sagt, dass „andere Kräfte am Werk“ sind, während die Waldbrände auf dem Planeten wüten (Link).

„Es ist erschreckend“: UN-Chef verkündet: „Das Zeitalter des globalen Kochens ist angebrochen“ – „Das Zeitalter der globalen Erwärmung ist zu Ende“ – „Kinder vom Monsunregen mitgerissen“ (Link)

Rückblende: UN wählt ehemaligen Präsidenten der Sozialistischen Internationale zum neuen Generalsekretär (Antonio Guterres) (Link)

Meteorologe Dr. Ryan Maue spottet über Studie, die behauptet, Hitzewellen seien ohne „Klimawandel“ „praktisch unmöglich“ – „Ich denke, wenn wir das Wetter politisieren, müssen wir unsere Ungläubigkeit aufgeben und die Vergangenheit auslöschen“ (Link).

Extremwetterexperte Pielke Jr. zerreißt Wash Post-Behauptung über heißesten „Weltrekord“ der Meerestemperatur – „Nein, das ist kein Weltrekord. Es ist nicht einmal der höchste Wert an dieser Station in den letzten 6 Jahren“ (Link).

Nein, die Erde hatte am 4. Juli keine „beispiellose und erschreckende … Allzeit-Höchsttemperatur“ – nicht die höchste in 100.000 Jahren – NOAA & AP rücken von Behauptung ab (Link).

Analyse: Antarktische Meereisausdehnung ‚Rekordtief‘ aufgrund von ‚Windmustern‘ – ‚Meereis ist tatsächlich dicker als normal‘, da ‚die Eiskante‘ ‚enger zusammengedrückt‘ wird – Meereisvolumen ‚ist NICHT das niedrigste in den Aufzeichnungen‘ (Link)

Bjorn Lomborg: Erwärmung rettet jedes Jahr 166.000 Menschenleben (Link): Hitze macht etwa 1 % der weltweiten Todesfälle pro Jahr aus – fast 600.000 Todesfälle – aber Kälte tötet achtmal so viele Menschen, insgesamt 4,5 Millionen Todesfälle pro Jahr. Während die Temperaturen seit 2000 gestiegen sind, hat die Zahl der Hitzetoten um 0,21 % zugenommen, während die Zahl der Kältetoten um 0,51 % zurückgegangen ist. Heute sterben jedes Jahr etwa 116.000 Menschen mehr an Hitze, aber 283.000 weniger an Kälte. Die globale Erwärmung verhindert nun jährlich mehr als 166.000 temperaturbedingte Todesfälle.

Video: Fox-Moderator Stuart Varney fordert Morano wegen des Zusammenhangs zwischen Hitzewellen und Klima heraus.

Video: Fox Business – Varney & Co. – Sendung vom 19. Juli 2023

Stuart Varney: Marc Morano vom Climate Depot kommt jetzt zu mir. Wir haben gerade gehört, dass es in Phoenix 19 Tage in Folge über 43 Grad Celsius waren. Moment mal, Sie sind ein Klimaskeptiker, ist das nicht das Ergebnis des Klimawandels?

Marc Morano: Das liegt nicht außerhalb der normalen Grenzen des heißen Sommerwetters. Ja, es ist ein Rekordjahr. Es könnte eines der heißesten sein, aber die Sache ist Folgende: Joe Bidens EPA hat eine Tabelle mit dem Hitzewellenindex, die bis in die 1930er Jahre zurückreicht. In den 1930er Jahren war es in den Vereinigten Staaten wahrscheinlich 8- bis 10- oder 12-mal heißer als in der aktuellen Situation.

Morano: 75 % aller staatlichen Temperaturrekorde wurden vor den 1950er Jahren gebrochen (Link) – diese Rekorde stehen immer noch. Nun. Das ist eine Art der Statistik – wenn Sie gehört haben, dass CNN oder die New York Times oder andere behauptet haben, dass dies der „heißeste“ Zeitraum in der Geschichte der Erde ist, basieren diese auf Klimamodellen, von denen sogar die NOAA Abstand genommen hat. Sie benutzen heiße Sommer und Hitzewellen als Waffe, um daraus eine Art Aufruf zum Handeln in Sachen Klima zu machen. Dabei liegt das alles nicht außerhalb der Grenzen des normalen Wetters, es tut mir leid.

Link: https://wattsupwiththat.com/2023/08/03/top-climate-scientists-rubbish-claims-july-was-the-hottest-month-ever-public-being-misinformed-on-a-massive-scale/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das 21. Jahrhundert – bislang ein Jahrhundert des Niedergangs, der Fehlentscheidungen und der Enttäuschungen – Teil 2

Teil 2: Das Jahrhundert des Niedergangs, der Irrtümer und der verpassten Chancen

Stefan Kämpfe

Das 21. Jahrhundert wurde bislang durch den Kampf gegen den Klimawandel sowie zahlreiche Krisen dominiert. Zunehmend wird, auch in den so genannten westlichen Demokratien, an den Interessen der Normalbürger vorbei regiert.

Der missverständliche Begriff des Klimawandels, der „Eiszeit“ und gute Nachrichten für das 21. Jahrhundert, die keiner hören will

Der Begriff „Klimawandel“ suggeriert, es handele sich um ein neuzeitliches Phänomen. Doch er begann mit der Bildung der irdischen Atmosphäre vor etwa 4 Milliarden Jahren. „Klimakrise“ herrschte fast immer. Mal war es eiskalt (Schneeball Erde und Pleistozän), dann viel zu heiß (Perm-Trias-Grenze, Erdmittelalter und frühe Erdneuzeit). Das kostete einerseits enorme Opfer, andererseits beschleunigten Klimakrisen die Evolution; ohne sie gäbe es auch den modernen Menschen nicht! Dieser musste sich beständig anpassen – er „erfand“ das wärmende Feuer und lernte es, Kleidung als Kälteschutz zu nähen. Gerade hatte es sich Homo sapiens in den ersten Erwärmungsphasen nach der letzten Kaltzeit bequem gemacht, da brachen die Kälterückfälle der Dryas-Epochen mit voller Wucht herein – überhaupt waren Temperaturschwankungen von mehr als 5 Grad innerhalb nur weniger Jahrzehnte im Pleistozän keine Seltenheit. Mit der dauerhaften Erwärmung brach dann zunächst eine gewaltige Flut über die Menschheit herein; sie erklärt (möglicherweise) die Schilderungen der „Sintflut“ (Bibel und andere religiöse Schriften). Der Meeresspiegel stieg, freilich über längere Zeiträume, um etwa 130 Meter. „Unsere“ aktuelle Warmzeit, das so genannte Holozän, ist auch nichts Anderes als nur eine kurze „Zwischeneiszeit“, denn aufgrund der aktuellen Konstellation der Kontinente mit der Antarktis am Südpol wird die Kälte in einigen tausend oder zehntausend Jahren zurückkehren – und dieser Zyklus wird sich noch über viele Millionen Jahre wiederholen. Die ständig auch von seriösen Wissenschaftlern gebrauchte Formulierung „seit der letzten Eiszeit…“ ist somit falsch – wir leben, trotz der aktuell leichten Erwärmung, mitten im Eiszeitalter (zur Dinosaurier-Ära gab es keine größeren irdischen Eisfelder). Das Holozän zeichnete sich zwar (bislang) durch geringere Klimaschwankungen aus, doch schon die „Kleine Eiszeit“ zur Mitte des vorigen Jahrtausends löste enorme Krisen, Kriege und Revolutionen aus; ebenso das kalte „Dunkle Zeitalter“ zwischen 500 und 800 nach Christi Geburt. Die erste gute Nachricht lautet: In Warmphasen, wie gegenwärtig, ging es der Menschheit eher gut; Wirtschaft und Kunst blühten auf. Ja, Erwärmung mag Probleme verursachen – aber möglicherweise überwiegen deren Vorteile wie weniger Heizungskosten und Straßenschäden, längere Vegetationsperioden und Vieles mehr. Eine weitere gute Nachrichten lautet: All die Panik-Prognosen des späten 20. Jahrhunderts wie Peak Oil, Waldsterben, Überbevölkerung und massive Hungersnöte, trafen nur punktuell und sehr abgeschwächt ein – Vieles spricht auch für ein Ausbleiben der großen Klimakatastrophe. Besser noch: Eine neue „Kleine Eiszeit“, welche uns angesichts unserer hausgemachten Energie- und Wirtschaftsprobleme brutal hart treffen würde, scheint (vorerst) auszubleiben. Es ist eine Dramatik des 21. Jahrhunderts, wenn diese guten Nachrichten ignoriert und zum Kampf gegen die Erderwärmung völlig widersinnige Beschlüsse gefasst werden. Ohnehin zeugt es höchsten von anthropogener Hybris, mit Politik das chaotische, bislang unzureichend verstandene Klima wesentlich beeinflussen zu wollen.

Abbildung 1: Auch die zweite Hälfte des klimatisch relativ stabilen Holozäns blieb von merklichen Klimaschwankungen nicht verschont. Tendenziell fielen die wärmeren Phasen (Bronzezeitliches, Römisches und Mittelalterliches Optimum) mit Blütezeiten der Wirtschaft und Kultur zusammen; in den Kaltphasen häuften sich Krisen, viele Reiche gingen unter.

Das große Ablenkungsmanöver: Der Klimawandel ist an allem schuld!

Bislang ist fraglich, ob die moderate Erwärmung zu mehr und intensiveren Witterungsschäden führt. Sie lässt sich aber hervorragend zu Ablenkungsmanövern von Fehlentscheidungen missbrauchen. So etwa bei der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021, als fehlende Warnungen und Sirenen, Mängel in der Bauleitplanung, im Hochwasserschutz, der Kommunikation und in der Verwaltung viele Opfer forderten (vor der aktuellen Klimaerwärmung gab es weitaus dramatische Hochwasserereignisse, Näheres dazu hier). Man darf gespannt sein, wann uns Gesundheits- und Umweltministerium erklären, Fußschweiß, Mundgeruch und Haarausfall seien Folgen des Klimawandels. Mit angeblich „zehntausenden Hitzetoten in Deutschland“ beschäftigt sich die Politik bereits – es wäre besser, sich um steigende Krankenkassenbeiträge, Ärzte- und Fachkräftemangel, die Bildungsmisere und die verlotternde Infrastruktur zu kümmern.

Grüne Wahrnehmungsstörungen und Geschichtsirrtümer

Die Liebe der Deutschen zum Wald ist spätestens seit der Romantik besonders innig. Naturverbundenheit an sich ist eine gute Sache – solange sie nicht in Esoterik und pseudowissenschaftliche Behauptungen ausartet, so wie bei dem neuen Lieblingsautor der Baum-Umarmer, Veganer und Frutarier – Peter Wohlleben. Dessen dubiose Thesen könnte man noch als amüsant belächeln. Aber viel folgenschwerer wiegt folgender Irrtum: „Wind und Sonne schicken keine Rechnung“. Ein Blick auf unsere Stromrechnungen lehrt uns das Gegenteil – und mit der „Heizungswende“ rollt schon neues Ungemach heran. Wie die ganzen Wärmepumpen und E-Autos mit der Mangelware Strom versorgt werden sollen, bleibt unerklärt – die propagierte „Wasserstoff-Wirtschaft“ könnte ein weiterer Irrtum werden. Als fataler Irrtum erwies sich mittlerweile auch die nach dem Zusammenbruch des Kommunismus aufgestellte These vom „Ende der Geschichte“ und der Überlegenheit des Westens. Deutschland begab sich, beginnend schon unter der Schröder-Ära und beschleunigt unter Angela Merkel, in eine einseitige Abhängigkeit von Russland (Erdgas) und finanzierte so die russische Aufrüstung mit; das Ausbleiben der russischen Gaslieferungen ab Sommer 2022 verschärfte die deutsche Energiekrise enorm.

Hatte Donald Trump Recht?

Der Poltergeist Donald Trump gehört zu den strittigsten Akteuren dieses Jahrhunderts – doch dreimal lag er mit seinen Prophezeiungen, auch wenn diese anfangs belächelt wurden, richtig: Ohne fossile Energieträger ließe sich bis auf Weiteres keine stabile, preiswerte Energieversorgung gewährleisten, Deutschland mache sich zu sehr von russischem Gas abhängig, und die Europäer müssten deutlich mehr für die Verteidigung ausgeben. Ausgerechnet die Grünen, welche noch vor 40 Jahren eine Anti-Kriegspartei waren, schwenkten nach und nach um und wurden schon unter Joschka Fischer zu Bellizisten; momentan gehören sie zu den eifrigsten Befürwortern der Ukraine-Militärhilfe. Ob ihnen klar ist, wie schädlich Kriege für die Umwelt sind? Und wenn Frau Baerbock diesen Krieg weiter anheizt, trifft sie nicht Putin, sondern zwangsrekrutierte Söldner oder Zivilisten, und nimmt Kollateralschäden billigend in Kauf. Leben und Umwelt können dauerhaft nur durch Frieden gerettet werden – die Grünen haben sich von ihren einstigen Wurzeln so weit entfernt, wie die veralteten Voyager-Raumsonden von der Erde.

Ein schlimmer Verdacht: Wie (un)eigennützig sind die westlichen Ukraine-Hilfen?

Kampf für die Menschenrechte – warum so vordergründig nur für die Ukraine? Menschenrechte werden weltweit massiv verletzt. Aus Mali ziehen die letzten Bundeswehr-Einheiten nun ab – Russland „übernimmt“ und wird sich bestimmt kaum um Menschenrechte scheren. Israel, das seit Jahrzehnten arabisch-palästinensische Gebiete annektiert hat, bleibt unbehelligt, ebenso die Türkei als „Bündnispartner“; sie drangsaliert und massakriert die Kurden. Der Krieg gegen die Taliban (Afghanistan) wurde aufgegeben. Mit China macht gerade Deutschland glänzende Geschäfte, und die Liste der von den USA begangenen Menschenrechtsverletzungen ist zu lang, um diese hier aufzuzählen. Kurzum – ein Blick auf die Geografie und die Geologie der Ukraine verrät: Es geht (vermutlich) auch um die Kontrolle des Schwarzen Meeres und um die nicht unerheblichen Bodenschätze sowie um die fruchtbaren Böden. Gerade für die verkorkste deutsche Energiewende ist das Land in mehrfacher Hinsicht interessant: Genügend Flächen zum Aufstellen von Windrädern und den Anbau von „Bio-Treibstoffen“; dazu viele seltene Erden für Windturbinen, Solaranlagen und E-Autos; auch könnte die Ukraine dank ihrer Kern- und Kohlekraftwerke das zunehmend desolate europäische Stromnetz stützen. Und Russland ist (endlich) wieder das, was es schon einmal war – ein Schreckgespenst, mit dem man vom politischen Versagen des Westens und anderen Problemen ablenken kann. Es könnte noch eine weitere, nämlich psychologische Ursache für die Nibelungentreue Deutschlands zu den USA, der NATO und der Ukraine geben – die deutschen Kriegstraumata. Seit dem Dreißigjährigen Krieg wurde das Land immer wieder durch (meist) verlorene Kriege verheert; letztmalig durch den Zweiten Weltkrieg. Man möchte einerseits jedem gefallen und nicht nochmals einen Krieg erleben, andererseits aber nun für den Rest der Geschichte auf Seiten der Rechthaber stehen. Im Kalten Krieg gelang das der „alten“ BRD ganz gut – aber in einer multipolaren, zunehmend chaotischeren Welt könnte sich die alte Weisheit „Es allen recht getan, ist eine Kunst, die keiner kann“ früher oder später doch wieder bewahrheiten.

Die mächtigste Frau der Welt versagte – mächtig

Alt-Kanzlerin Merkel wurde nach ihrer Regierungszeit mit Orden und Ehrungen überhäuft. Hätte sie etwas mehr Anstand, würde sie diese zurückweisen – zu durchwachsen fällt die Bilanz ihrer sechzehnjährigen Regierungszeit aus. Wie die Glucke auf den Eiern, war sie nur um ihren Machterhalt besorgt; alles andere verkam zur Nebensächlichkeit. Bis in die 1990er Jahren wurde Deutschland für seine leidlich funktionierende soziale Marktwirtschaft, sein Ingenieur- und Bildungswesen, seine gute Infrastruktur, seine Bemühungen im Umweltschutz, seine Sauberkeit, Pünktlichkeit und seine dank Energiemix sichere Energieversorgung weltweit geachtet, doch spätestens mit der Ära Merkel begann der Niedergang. Heuer ist Deutschland zwar immer noch der belächelte Oberlehrer in Sachen Ökologismus und Gender-Wahn, aber die Fehler und jahrelangen Verzögerungen beim Bau des Berliner Flughafens (BER), ständige Pleiten, Pech und Pannen bei der Deutschen Bahn und der Energiewende, das stark sinkende Bildungsniveau und die verlotternde Infrastruktur sowie eine desolate Bundeswehr machen es zunehmend zum Deppen der Welt. Nach der preußischen Staatsbahn stellten die Leute einst ihre Uhren – heuer gilt ein Zug erst ab sechs Minuten Zeitüberschreitung als verspätet, um die verheerende Bilanz der Deutschen Bahn zu schönen. Wohlstand und gesellschaftlicher Konsens bröckeln. Es war offenbar auch ein großer strategischer Fehler, die Wehrpflicht abzuschaffen. Die einst so stolze Merkel-Volkspartei CDU ist, ähnlich wie nach der Kohl-Ära, gelähmt, zerstritten und kann ihre Rolle als Opposition bislang kaum erfüllen. Der Fairness halber kann und darf man der Alt-Kanzlerin nicht die alleinige Schuld geben – es gab zu viele Ja-Sager, Karrieristen, halbherzige Berater und Mitregenten. Zu diesen zählten auch SPD und FDP, welche nun in einer heillos zerstrittenen Ampel-Koalition weiterhin regieren und Deutschland retten sollen – Ausgang mehr als ungewiss.

Abbildung 2: Ungepflegt, verlottert, vermüllt – so präsentiert sich Deutschland vielerorts im 21. Jahrhundert – nicht nur an sozialen Brennpunkten. Foto: Stefan Kämpfe

Verpasste Chancen: Die Flüchtlingskrisen

Eine überalterte, unter Arbeitskräftemangel leidende Gesellschaft hätte von den Flüchtlingsströmen auch profitieren können – unter folgenden Voraussetzungen: Sie verfügt über eine intakte Infrastruktur mit einem intakten Wohnungsmarkt sowie ein leistungsfähiges Bildungswesen. Außerdem müsste folgender gesellschaftlicher Konsens gelten: Die Regeln des Gastlandes sind uneingeschränkt zu achten, und es gilt das Prinzip des „Förderns und Forderns“. Doch auch hier zeigt sich die deutsche Psychose, everybody’s Darling sein zu wollen. Viele Migranten sind arbeitsfähig und auch arbeitswillig – wären da nicht die deutsche Bürokratie, der Wohnungsmangel und das verlotterte Bildungswesen. Fast anderthalb Jahre nach Beginn des Ukraine-Krieges waren über eine Million Ukrainer nach Deutschland geflüchtet, die meisten haben gute bis hochqualifizierte Abschlüsse. Aber nach groben Schätzungen haben von den Arbeitsfähigen bis zum Frühsommer 2023 erst etwa 20% eine Beschäftigung aufgenommen. So gibt es eben nur Verlierer – die Flüchtlinge, weil ihr „Traumland“ unerwartet viele Mängel hat, und die Deutschen sowieso.

Vorzeigestaaten des 21. Jahrhunderts – kritisch betrachtet

Norwegen scheint so ein „Vorzeigestaat“ zu sein: Hoher Wohlstand und eine glückliche Bevölkerung. Lange Zeit wurde das Land für seine angeblich gelungene Energiewende von den deutschen Medien als leuchtendes Beispiel gelobt. Aber das Land verdankt seine Erfolge mehreren glücklichen Umständen: Es kann etwa 95% seines Stromes aus Wasserkraft gewinnen, verfügt in der Nordsee über große Erdgas- und Ölreserven und muss nur etwa 5 Millionen Einwohner mit Energie versorgen. Seit der Energiekrise wurde es zu einem der wichtigsten Erdgaslieferanten für Deutschland. Ein nicht unerheblicher Teil des norwegischen Wohlstandes wurde und wird also aufgrund geografischer Begünstigungen unter Mithilfe fossiler Energieträger erwirtschaftet; hinzu kommt der Tourismus. Auch Dänemark, Schweden und Finnland können und dürfen nur sehr eingeschränkt mit Deutschland verglichen werden. Allen Skandinaviern ist jedoch ihr Pragmatismus eigen: Sie handeln oft ohne ideologische Scheuklappen. Schweden will angesichts der Energiekrise und der Probleme mit Wind- und Solarkraft neuerdings wieder die Kernenergie ausbauen; Finnland tat das bereits. Norwegen, leider auch in der Zwangsjacke des „Bündnisses“, veranstaltet jährlich das Oslo-Forum, um zwischen verfeindeten Parteien zu vermitteln. In diesem Jahr waren dort sogar die Taliban anwesend. Wie wäre es, wenn andere Musterstaaten, etwa die Schweiz oder Österreich (beide keine NATO-Mitglieder), einmal zwischen Russen und Ukrainern vermitteln würden? Aber möglicherweise sind sie zu sehr auf die Wahrung ihres eigenen Wohlstandes fixiert – ein häufiges Problem so genannter „Musterstaaten“.

Vom Mittelmaß ins Lächerliche: Politisches Niveau und Pragmatismus im Sinkflug, der Vertrauensverlust und das Schweigen der Institutionen

Zu Zeiten Konrad Adenauers, Helmut Schmidts oder Richard von Weizsäckers waren Politiker angesehene Persönlichkeiten mit großem Sachverstand und persönlicher Ausstrahlung. Der Abwärtstrend setzte mit Helmut Kohl ein und beschleunigte sich bis heute erschreckend. Gregor Gysi war zwar noch ein hervorragender Redner, drückte sich aber vor der Verantwortung. Doch selbst an Redekunst und Grundkenntnissen mangelt es heuer. Ein paar Beispiele gefällig? Annalena Baerbock wollte Strom im Leitungsnetz speichern, und „Putin solle sich um 360 Grad drehen“, Katrin-Göring-Eckardt behauptete, „Atomstrom“ verstopfe die Leitungen. Zwar geht so den Kabarettisten der Stoff nicht aus – aber wenn der Chirurg behauptet „Das ist meine hundertste Operation – irgendwann wird es ja mal klappen“, dann sollte man als Patient den Operationssaal besser fluchtartig verlassen. Ganz ohne Sachverstand und Weitsicht geht es eben auch in der Politik nicht, trotz aller Berater. Zu dieser Weitsicht hätte auch der Weiterbetrieb der drei letzten Kernkraftwerke gehört – trotz aller ideologischen Scheuklappen. Blieben Institutionen außerhalb der Parlamente – etwa die Kirchen. Aber auch diese befinden sich – wen wundert’s, in einer Dauerkrise (Missbrauchsfälle, Mitgliederschwund). Das Gebot „Du sollst nicht töten!“ hätte sie zu einer kriegskritischeren Haltung veranlassen sollen, aber auch sie beschäftigen sich lieber mit Gender-, oder Klimafragen, genauso wie die meisten Parteien, Vereine und Institutionen. Deutschland, einst Land der Dichter, Denker und Erfinder, heuer ein Land der Feiglinge, Nicht-Wisser, der Alternativ- und Ideenlosen… .

Wissenschaft und Technik in der Krise

Weil der Autor zu diesem wichtigen Themenkomplex hier schon einen umfangreichen Aufsatz verfasst hat, sollen nur einige der allerwichtigsten Probleme benannt werden (wer den genannten Aufsatz gelesen hat, kann diesen Absatz überspringen). Nicht wenige Erfinder und Entdecker der frühen Neuzeit konnten ihre Erkenntnisse noch Dank eigener Ressourcen oder sehr bescheidener Förderungen realisieren. Doch spätestens seit der Zeit der Alchemisten wurde Forschung tendenziell immer material-, personal- und kostenintensiver. Transistor, Flugzeuge, Autos, Raketen, Internet, Smartphones und immer schnellere Großrechner basieren allesamt auf Grundlagenwissen, welches mit überschaubarem Aufwand von meist wenigen, genialen Forschern vor mehreren Jahrzehnten bis Jahrhunderten erarbeitet wurde; diese Ära endete etwa so zwischen 1915 und den späten 1960er Jahren (Einstein, Heisenberg, Higgs). Um heute einen etwa gleich großen quantitativen oder qualitativen Fortschritt (Ertrag im weitesten Sinne) zu erzielen, müssen überproportional steigende Aufwendungen betrieben werden. In Deutschland mit seiner überbordenden Bürokratie, seinem komplizierten Steuer- und Rechtssystem und seiner zunehmend technik- und wissenschaftsfeindlichen Bevölkerung (Kern- und Gentechnik!) ist es besonders schwierig und teuer, bahnbrechende Neuerungen zu entwickeln. Und gerade für eine zunehmend überalternde Gesellschaft wie die deutsche ist die überproportionale Aufwandsentwicklung ein zunehmendes Problem – jedem neuen Projekt droht zunehmender Personalmangel. Ob Robotik und künstliche Intelligenz hier Abhilfe schaffen können, ist ungewiss. Wächst uns die Wissenschaft immer mehr über den Kopf – ein Moloch, der alles verschlingt, aber kaum noch etwas leistet? Hinzu kommt die zunehmende Spezialisierung, es mangelt am geistigen Austausch zwischen den unterschiedlichsten Fachdisziplinen. In jüngster Zeit häufen sich schwerwiegende Fälle des Versagens der Wissenschaft und der eng mit dieser verflochtenen Politik. Das prominenteste Beispiel ist wohl die Corona-Pandemie. Die einst weitgehend unabhängige Wissenschaft ist heute oftmals ideologisiert und von der Gnade der Regierenden abhängig (Fördermittel). Besonders in der Raumfahrt, einem der wichtigsten wissenschaftlichen Betätigungsfelder, blieben bahnbrechende Fortschritte in den letzten zwei Jahrzehnten aus, und seit über fünfzig Jahren hat kein Astronaut mehr einen fremden Himmelskörper betreten.

Abbildung 3: Überproportional steigende Aufwendungen für denselben Ertrag in Wissenschaft und Technik (schematisch). Für den gleichen Ertrag musste man in der Anfangszeit von Wissenschaft und Technik (links auf der waagerechten Ordinate) viel weniger Ressourcen einsetzen als heute (rechts)

Warum die Deutsche Energiewende nicht funktioniert

Wesentliche Gründe sind die extrem schwankende Ausbeute der Solar- und Windenergie (astronomisch und/oder meteorologisch bedingt), die fehlenden oder unverhältnismäßig teuren, verlustreichen Speicher, sehr hoher Flächen- und Rohstoffbedarf, fehlender oder zu langsamer Leitungsausbau, Leitungsverluste sowie die einseitige Fixierung auf Großprojekte (eine „lokale“ Energiewende mit Erzeugung unmittelbar bei den Verbrauchern kann in Einzelfällen bei gewissen Einschränkungen der Verbraucher sinnvoll sein, für Großverbraucher ist sie nicht machbar). Bislang konnte die Energiewende überhaupt nur im Stromsektor mäßige Erfolge erzielen – ihr Anteil am Primärenergieverbrauch liegt trotz aller Anstrengungen bei kaum 20%. Näheres zu den meteorologischen Problemen der Energiewende hier. Zu den klimatischen Auswirkungen der Energiewende sind folgende Beiträge lesenswert hier und hier. Der Juli 2023 war ein für die Energiewende äußerst günstiger Monat – ausreichend Sonne, zumindest zeitweise kräftiger Wind, sehr wenig Verbrauch (Beleuchtung, Heizung, Urlaubszeit). Aber selbst unter diesen günstigen Bedingungen mussten erstens erhebliche Strommengen teuer importiert, aber gelegentliche Überschüsse billig oder gar zu Negativpreisen (ähnlich, wie zu zahlende Zinsen!) exportiert werden – die Zeche zahlen wir Stromkunden mit den höchsten Strompreisen weltweit. Nach Abschaltung der letzten drei Kernkraftwerke im April 2023 mussten außerdem rekordverdächtige Mengen an Steinkohle zur Verstromung importiert werden – CO-Einsparungen, adieu!

Abbildungen 4a uns 4b: Gesamte Stromerzeugung und –verbrauch (schwarze Linie) in Deutschland vom 1. bis zum 26. Juli 2023 (oben). Wasserkraft (blau) und Biomasse (grün) trugen nur wenig zur Erzeugung bei und sind kaum noch ausbaufähig; auch Offshore-Wind (auf See) war leistungsschwach. Man achte auf die enormen Schwankungen besonders der Solarenergie (gelbe Spitzen). Überragen diese die Lastlinie, so wurde Strom billigst ins Ausland verschleudert; bei weißen Flächen unter der Lastlinie musste er teuer importiert werden. Bildquellen: energy-charts.info

Zu diesen Graphiken: Trotz der äußerst günstigen sommerlichen Bedingungen mussten zeitweise immer noch mehr als 50% des Stroms aus fossilen Energieträgern (heimische Braun- und Importsteinkohle, Gas) erzeugt werden. Wind- und Solarenergie ergänzen sich meist nicht gut – mit Sonnenuntergang flaut auch oftmals der Wind ab. Unten zum Vergleich ein fast normal temperierter Wintermonat – der gesamte Dezember 2022. Eine gut zweiwöchige Dunkelflaute erforderte in der ersten Monatshälfte enorme Mengen konventioneller Energieträger zur Verstromung – Braun- und Steinkohle, Erdgas und damals noch etwas Kernenergie. Zeitweise mussten etwa 80% des Stroms konventionell erzeugt werden! Erst, als das „Weihnachtstauwetter“ mit viel Wind einsetzte und die Weihnachtsferien weniger Verbrauch erforderten, entspannte sich die Lage; die hoch gerühmte Solarenergie muss man den ganzen Monat in dieser Grafik mit der Lupe suchen. Wehe uns, sollte sich eine winterliche Dunkelflaute mit Kälte einmal über 4 bis 8 Wochen einstellen – der Winter 2022/23 verlief insgesamt sehr mild und zeitweise windig.

Zu guter Letzt: Grüße von George Orwell

Als George Orwell Mitte des 20. Jahrhunderts seine Bücher verfasste (das bekannteste ist wohl „1984“), war das 21. Jahrhundert noch weit entfernt. Was er nicht ahnen konnte: Es bedarf nicht immer einer Diktatur zur totalen Überwachung. Mittels Smart-Phone, Internet, Google, Web-Cams, Online-Banking, Kunden- und Kreditkarten hat sich die Bevölkerungsmehrheit auch in den so genannten Demokratien freiwillig der Überwachung ausgeliefert. „Ach, hätte ich das alles doch schon gehabt!“, würde der verblichene Stasi-Chef Erich Mielke angesichts dieser technischen Überwachungsmöglichkeiten ausrufen. Sollte uns das Bargeld genommen werden, ginge ein weiteres Stück Freiheit verloren – das 21. Jahrhundert könnte uns noch unfreier machen, als es die meisten Menschen im Mittelalter waren.

Stefan Kämpfe, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

 




Die NASA wird doch Recht behalten – oder wie sich die fehlgeleitete Klimawissenschaft „in eine massive schockjournalistische Pseudowissenschaft verwandelt hat“.

Raimund Leistenschneider

Abb.1a, Quelle: The New Little Ice Age Has Started (hier) deckt sich mit den Untersuchungen der NASA, die unter Abb.1b visuell dargestellt sind.

Abb.1b, Quelle, zeigt graphisch, wie sich, anhand der Untersuchungen der NASA die solare Aktivität und damit die Temperaturen auf der Erde entwickeln werden. Ab 2050 fällt der Eddy-Zyklus der Sonne deutlich. Spätestens ab diesem Zeitpunkt geht die NASA von einem Temperaturrückgang aus, der so stark wie in der „Kleinen Eiszeit“ (ca. 2°C kälter als heute) ausfallen kann, siehe hier oder hier.

Wie nicht anders zu erwarten, müssen solche wissenschaftlichen Publikationen, da sie so gar nicht ins Billionen-schwere Geschäft mit dem sog. menschengemachten Klimawandel (Neudeutsch: Klimakatastrophe) passen, schnellstens durch andere (gekaufte) Publikationen relativiert werden. Daher haben sicherlich beim Lesen der beginnenden Überschrift einige Leser frohlockt: Na endlich, hat EIKE es also begriffen, wir gehen auf eine Klimakatastrophe zu….“, denn war nicht jüngst in den Qualitätsmedien zu hören:

„NASA-Wissenschaftler: Juli wahrscheinlich heißester Monat seit Jahrhunderten. Nach Einschätzung des Chef-Klimatologen der US-Raumfahrtbehörde Nasa Gavin Schmidt wird der Juli 2023 der weltweit heißeste Monat seit „hunderten, wenn nicht tausenden Jahren“ werden (Tagesschau) oder in der legendären Die Zeit: „US-Raumfahrtbehörde: Nasa rechnet mit heißestem Juli„.

Der zweite Teil der Überschrift zu diesem Beitrag stammt vom derzeitigen Physiknobelpreisträger, Herrn Dr. John Clauser. Er befindet sich damit in bester Gesellschaft mit Albert Einstein, der bereits zu seiner Zeit (1917) äußerte:

No to CO2 radiative warming of the atmosphere

Zurück zu unseren Qualitätsmedien. Da ist von „US-Raumfahrtbehörde“ zu lesen. Gehen wir auf die Internetseite der NASA und geben Dr. Gavin Schmidt als Suchbegriff ein, so ist festzustellen, dass er „Chef-Klimatologe“ der GISS ist. Die GISS hat jedoch mit Raumfahrt rein gar nichts zu tun, außer, als dass sie als eine („Unter“-)Abteilung zur NASA gehört.

Wurde zu früheren Zeiten des sog. menschengemachten Klimawandels auf die GISS Bezug genommen, so erfolgte dies mit der korrekten Bezeichnung „NASA GISS“ hier sowie hier hier oder hier. Was heute nicht der Fall ist. Da wird von NASA und Raumfahrtbehörde gesprochen, was nichts mit der GISS zu tun hat! Der Grund der Manipulierer ist klar: Der Bevölkerung unterzujubeln, die Meldung kann nur richtig sein.

Die Linke ist eine Partei des Deutschen Bundestages. Die CDU ist ebenfalls eine Partei des Deutschen Bundestages. Niemand würde ernsthaft behaupten wollen, die Linke und die CDU wären ein- und dasselbe, nur, weil beide dem Deutschen Bundestag angehören. Gleiches gilt für die (Raumfahrt-)NASA und für die GISS. Der Grund der Quallitätsjournalisten ist dabei natürlich klar: Es soll den Leser / Zuschauer beeindrucken und jedweden Zweifel an der Richtigkeit erst gar nicht aufkommen lassen! Denn ist die NASA nicht bei uns so hinterlegt: Satelliten, bemannte Raumfahrt, Flug zum Mond, Werner von Braun, Planetenmissionen, Weltraumteleskope. Eine Organisation also, die genau weiß, was sie tut. Doch mit alledem hat die GISS rein gar nichts zu tun. Eine solche (absichtliche?) Fehlleitung wird als Manipulation bezeichnet.

Die GISS wurde über Jahrzehnte (von 1981 bis 2013) von James E. Hanson geleitet, dem früheren Chef-Klimatologen der GISS. Der Amerikaner Hansen gilt als einer der Erfinder des menschengemachten Klimawandels auf Basis sog. Treibhausgase, der bereits 1988 vor dem US-Kongress seine Brandreden hielt und den ganzen Klimarummel sozusagen (mit) inszenierte. Nun, was es mit der Glaubwürdigkeit solcher Personen und solcher Institutionen auf sich hat, liegt auf der Hand.

Allerdings ist die NASA eine US-Bundesbehörde und das US-Klimaengagement unter US-Präsident Biden ist ebenfalls bekannt. Da werden Unsummen für sog. Klimaschutz bereitgestellt (Steuergelder umgeleitet), mit dem Ziel protektionistischer Maßnahmen, bei denen US-Firmen profitieren bzw. ausländische Firmen dazu gezwungen werden, in die USA abzuwandern. Insofern ist die Macht hinter der NASA enorm. So kann es nicht verwundern, dass die deutschen Qualitätsmedien dieser Macht und diesem Einfluss Gehorsam schulden. Wie das?

Die Brandmeldung zum heißesten Juli tickerte am 21.07. durch die Medien. Bereits Tage zuvor wurde sie vom ZDF vorbereitet, um den Zuschauer darauf einzustimmen und zu manipulieren:

Abb.2, Quelle: ZDF-Mediathek, zeigt am 17.07. eindrucksvoll die hohen Temperaturen in Südeuropa. Die Temperaturen bei uns, um die 25°C eignen sich so ganz und gar nicht für eine Panikmache oder die Klimasau, die die GISS (im US-Auftrag; dazu gleich mehr) durch Deutschland und die Welt am 21.07. verbreitete. Zu Abb.2 die Worte von Frau Horneffer: „Schon heute kletterten die Temperaturen in Algerien bis 46 °C. Rund um das Mittelmeer liegen die Nachttemperaturen häufig bei 30 bis 35°C.“

Abb.3, Quelle wie Abb.2: Ein weiterer ZDF-Meteorologe am 18.07. vor der jetzt noch deutlicher gemachten Temperaturkarte von Südeuropa, mit den Worten: „Die Hitzewelle, die ja schon eine Weile andauert im Mittelmeerraum, die setzt sich weiter fort, und der Hauptanteil der Hitze wird sich in den nächsten Tagen allmählich ostwärts verschieben in Richtung Griechenland. Wir sehen, die Temperaturen liegen häufig über der 40 °C Marke“. Unser Land, für das der Wetterbericht eigentlich gemacht ist, wird gar nicht mehr gezeigt!

Anmerkung: Herr Terli zeigt in der Sahara die Temperatur von 50°C. Dass schauen wir uns mal näher an. Hier ist zu lesen: „Die Sommertemperaturen liegen tagsüber häufig zwischen 50°C und 60°C.“ Hoppla, sollte es derzeit in der Sahara für die Jahreszeit zu kühl sein?! Aber Hauptsache, der Zuschauer wird unterschwellig manipuliert.

Abb.4, Quelle wie Abb.2. Herr Terli am 19.07., immer noch mit den heißen Temperaturen in Südeuropa und jetzt auch die kühlen Temperaturen bei uns. Dazu seine korrekte Aussage: „Der Jetstream liegt derzeit quer über Europa und dieses Starkwindband in etwa 9 ½ km Höhe, trennt die kühlere Luft im Norden von der wärmeren, teils heißen Luft im Süden und hier herrscht hoher Luftdruck. Die Hitze ist hier gefangen und wandert allmählich auch nach Osten.“

Anmerkung: Der Jetstream zeigt eine stabile Lage, wie sie für unsere Breiten üblich ist. Diese wird wohl bis Ende des meteorologischen Sommers anhalten.

Abb.5, Quelle wie Abb.2. Frau Horneffer am 20.07. wieder mit den heißen Temperaturen in Südeuropa und den Worten: „…und auch heute wurde es wieder sehr heiß rund ums Mittelmeer. Mit Höchstwerten zwischen 33 und 48 Grad.“

Dann wurde am 21.07. die Klimasau der heißesten Julitemperaturen der US-Behörde GISS durchs deutsche Dorf gejagt….und plötzlich:

Abb.6, Quelle wie Abb.2. Nun keine heißen Temperaturen mehr in Südeuropa, denn die Klimasau wurde durchs deutsche Dorf gejagt und der Zuschauer braucht jetzt nicht mehr auf deren vermeintliche Richtigkeit eingestimmt (manipuliert) zu werden.

Gleiches Bild am 22.07.: Keine Panikmache und Zuschauermanipulation mehr notwendig. Das ZDF hat seine „Schuldigkeit“ getan.

Abb.7, Quelle wie Abb.2. vom 22.07.

Aber warum hat die US-Regierung dies durch ihre (berüchtigte) US-Behörde GISS just zu dem Zeitpunkt am 21.07. getan? Wo doch der Julimonat noch 10 Tage andauerte? 10 Tage sind doch in Klimazeiträumen betrachtet sehr, sehr kurz, so dass man bis zum 01.08. hätte warten können. Jedoch nicht in taktischen, politischen „Spielchen“.

Am 22.07., also exakt einen Tag später, begann das G20 Treffen der Energieminister in Indien! Habeck nutzte prompt die zuvor stattgefundene Manipulation für seine Zwecke. Die Wirtschaftwoche titelte: „Habeck: Die Erde fange buchstäblich an zu ‚brennen'“. Und weiter: „Habeck sagte, die Energieministerkonferenz habe vor dem Hintergrund zweier schlimmer Krisen stattgefunden. Es gebe im Moment weltweit Hitzewellen wie seit vielen Jahrzehnten nicht mehr. Keine weiteren Fragen, ‚Euer Ehren’“.

Jedoch konnte die US-Regierung ihre Vorstellungen, die sie als Führungsnation der G7-Staaten in Energie und Klima bereits dort durchsetzte, nicht auch auf dem G20-Gipfel durchsetzen. Die G20-Staaten ließen sich von der vorgenannten Manipulation nicht beeinflussen/beeindrucken, und es kam nicht zu dem von den G7-Saaten unter Führung der US-Regierung gewollten Abschluss: „Ausbau erneuerbarer Energien: G20-Treffen ohne Einigung“.

Festzuhalten ist: Das ZDF wurde wieder einmal dabei ertappt, wie es gesetzeswidrig verdeckte Parteienwerbung für bestimmte politische Strömungen macht. Wer ist doch noch gleich der Energie- und Wirtschaftsminister? Ach ja, Habeck von den Grünen, der prompt die (geplante?) Vorlage auf dem G20-Gipfel aufnahm.

Wie soll der Autor nun das ZDF und dessen Berichterstattung nennen? Schurkensender? Schurkenjournalismus? Oder einfach nur „Nützliche Idioten“? Der Autor überlässt es den Lesern, die passende Zuordnung festzulegen.

Wo wir gerade bei dem Ausdruck „Nützliche Idioten“ sind – Erklärung, siehe Artikel des Autors: „Die Regenmacher vom Deutschen Wetterdienst oder, wie Temperaturen auf raffinierte Weise warm gemacht werden. – Teil 2, dort ab Abb.19 – unter den Qualitätsmedien, die sofort den GISS-Unsinn verbreiteten, ist besonders die FAZ (FAS), mit Herrn Müller-Jung, hervorzuheben:

Das ist zu lesen: „Hitzerekorde rund um den Globus,.“ Oder: „Der Planet geht steil. Das Klima gerät aus den Fugen.“ Und „… gerät der Jetstream ins Straucheln. Er mäandert und sorgt für stehende Wellen, in denen sich wie aktuell über dem Mittelmeer ein stabiles Hochdruckgebiet bildet.“

Sehr geehrter Herr Müller-Jung „Der Planet geht steil“, an was haben Sie denn da gerade gedacht? Der Jetstream hat bereits zu Zeiten des Neandertalers „mäandriert“ und „stehende Wellen“ ausgebildet. Die Hauptgründe dafür sind der Energietransport vom Äquator zu den Polen (ein physikalisches Gesetz liegt diesem zu Grunde) und die Drehung der Erde, auch Corioliskraft genannt, Abb.8. Sie werden es nicht glauben, aber die Erde hat sich bereits zu Zeiten des Neandertalers gedreht, genau wie heute und zwar mit einer Geschwindigkeit von 1.667 km/h am Äquator. Also mit Überschallgeschwindigkeit. Sollten Sie dies nicht glauben, weil man ja schließlich keinen Überschallknall hört; es reicht vollkommen, wenn wir ab und zu Ihre Kracher zu hören (lesen) bekommen.

Abb.8 links, Quelle, zeigt den Energiehaushalt der Erde zwischen Äquator und Polen. Die blaue Kurve zeigt die eingehenden (kurzwelligen) Sonnenstrahlen und die rote Kurve die ausgehenden (langwelligen) Erdstrahlen oder anders ausgedrückt, den Energietransport vom Äquator zu den Polen. Abb.8 rechts, Quelle:, zeigt das Grundprinzip der atmosphärischen Zirkulation, hervorgerufen durch die Erddrehung (Corioliskraft). Da hat sich seit den Zeiten des Neandertalers nichts daran geändert!

Bei Herrn Müller Jung ist weiter zu lesen: „…die Welt in Flammen“. Donnerwetter, hat wieder ein Asteroid wie zu Zeiten der Dinosaurier die Erde getroffen? Doch Fehlanzeige. Offensichtlich wurde nur Herr Müller Jung von seiner Hybris getroffen. Womöglich soll die Brandansage eine Anspielung auf die Brände im Mittelmeer und Nordamerika sein? Für das Mittelmeer liefert Portugal das „Paradebeispiel“, auf was solche Brände zurück zuführen sind.

Der portugiesische Diktator Salazar hatte in den 1940-Jahren den Anbau von Eukalyptus-Wäldern zur Ankurbelung der Forstwirtschaft befohlen. Dazu wurden im gesamten Land Monokulturen angelegt. Denn Eukalyptusbäume wachsen sehr schnell. Jedoch entziehen sie mit ihrem tiefen Wurzelwerk dem Boden die Feuchtigkeit und tragen einen gefährlichen, hoch brennbaren Stoff in sich: Eukalyptusöl. Verheerende Waldbrände sind seitdem die Folge. Wogegen die ansässigen Korkeichen „feuerresistent“ sind und nach einem Brand schnell wieder austreiben. Ihre Rinde ist weitgehend feuerfest. Mit einem Klimawandel oder Erderwärmung hat dies rein gar nichts zu tun. Hinzu kommen noch Brandstiftungen wegen Immobilienspekulationen.

Goethe fand bereits vor mehr als 200 Jahren für solche Äußerungen, wie in der FAZ (FAS), die treffenden Worte: „Getretener Quark wird breit, nicht stark.“

Der Autor möchte nicht missverstanden werden. Ihm liegt es fern, den Herausgebern der FAZ (FAS) vorschreiben zu wollen, wen diese mit ihrem Geschreibe auf die Menschheit loslassen. Offensichtlich hat man sich dort für die Einfalt entschieden – Einfaltsmarionetten für bestimmte politische Kreise und bestimmte geopolitische Ziele. In diesem Zusammenhang war jüngst eine Mitteilung zu lesen:

„Größte E-Auto-Hersteller: Tesla toppt Erwartungen“ oder „Tesla verdoppelt Absatz“. Und nicht zu vergessen, ein weiterer Profiteur, dass man sich bei den politischen Volltrotteln, Entschuldigung, in den Führungsetagen der deutschen Industrie, ohne Not, dazu entschlossen hat, einen kaum aufholbaren technologischen Vorsprung bei den Verbrennern aufzugeben, China: „BYD baut mehr Elektroautos als Tesla“ .

Hat etwa irgendjemand vor 5 oder 10 Jahren in Deutschland/Europa Autos aus den USA oder aus China gekauft? Fehlanzeige! Die spielten wegen ihrer hoffnungslosen Rückständigkeit gegenüber deutschen Autos keine Rolle. Da mussten zuerst die deutschen Regierungspolitiker in Berlin und die europäischen in Brüssel kommen, um dies mit ihren unsinnigen Verordnungen und Verboten zu ermöglichen. Und natürlich, die „nützlichen Idioten“ oder Einfaltsmarionetten in den Qualitätsmedien. Die Zeche brauchen die ja auch nicht zu bezahlen, sondern der „Karle vom Band“ oder die „Jutta im Einzelhandel“, die ihre Jobs verlieren.

Eine persönliche Meinung des Autors: Solche Politiker (und eine solche EU) braucht in Deutschland niemand. Denn sie sind ein Sicherheitsrisiko für unser Land, unsere Arbeitsplätze und unsere Zukunft und nicht solche, die ein Bürgermeisteramt oder einen Landratsamt gewinnen. Aber die gehören zu einer politischen Partei, die den oben angerissenen, geopolitischen Ausverkauf Deutschlands nicht mitmachen und somit den Spekulanten und Profiteuren im Wege stehen…Die immer wieder aufs Neue (siehe ZDF) Wege finden, den deutschen Michel, in ihrem Sinne, zu manipulieren.

Aber zurück zum Thema Wetter/Klima.

Wie sieht es denn nun tatsächlich mit den angeblich so heißen, nie da gewesenen Juli 2023 aus und dem immer heißer werdenden Klima? Für die Sahara, die das ZDF in Gestalt von Herrn Terli mit vermeintlichen 50°C ausschmückte (Abb.3) hatte der Autor dies bereits klassifiziert: Für die Jahreszeit zu kühl! Denn üblich sind dort 50°C bis 60°C.

Abb.9, Quelle, zeigt aus Satellitensicht die globalen Temperaturen seit 1979 bis heute (letzte Aktualisierung: 07. Juli 2023). Da ist rein gar nichts von „noch nie da gewesenen heißen“ Temperaturen zu sehen.

Aber womöglich in Europa und den USA? Dazu betrachten wir Abb.10.

Abb.10, Quelle wie Abb.9, zeigt die Temperaturentwicklung aus Satellitensicht seit 1979 (letztes update: 07. Juli 2023). Ergebnis: In den Tropen und auf der Südhalbkugel sinken die Temperaturen, während sie auf der Nordhalbkugel seit Jahren stagnieren.

Der Autor hatte in einigen Berichten dargelegt, dass es sich(für Deutschland) auf der Nordhalbkugel dabei in der Tat um eine menschengemachte Erwärmung handelt, aber um eine, die auf geschickter Datenmanipulation, aufbauend auf einem geändertes Messnetz hin zu Messstationen, die in wärmere Gegenden platziert werden, bzw. durch eine starke Reduzierung der Messstationen handelt, so dass wärmere Messstationen statistisch ein höheres Gewicht erhalten: siehe hier sowie hier oder hier.

Zum Abschluss noch ein Blick auf Deutschland.

Abb.11, Quelle: Baritz/Kowatsch nach Daten des DWD zeigt die Juli-Temperaturen in Deutschland von 1893 bis 2023. Getrennt dargelegt für 1893 – 1987 und dann von 1988 bis 2023. Dies deshalb, da hier ein „Temperatursprung“ zu verzeichnen ist. Just zu dem Zeitpunkt, als das IPCC seine Arbeit in den USA aufnahm und der DWD damit anfing, sein Messnetz drastisch zu verändern… Aber selbst mit dieser Veränderung, die den Anschein einer gezielten Manipulation hat, ist an den Julitemperaturen nichts Besonderes. Wir erinnern und daher an die eingangs gemachte Aussage, dass die NASA (nicht die GISS) von einem kommenden, deutlichen Temperaturrückgang ausgeht.

Die von der US-Behörde NASA-GISS im Auftrag der US-Regierung* (?) medienwirksam zum G20-Gipfel verbreiteten Horrormeldungen eines nie da gewesenen, heißesten Julis sind also nichts anderes als Schwindel, der von Einfaltsmarionetten verbreitet wurde. Kein Wunder also, dass sich die G20-Staaten davon nicht beeindrucken ließen. Der Bericht des Autors soll dazu beitragen, dass auch wir in Deutschland uns nicht weiter von solchen Falschmeldungen beeindrucken lassen.

*) Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass in diesem geopolitischen „Spiel“ die sektenähnliche Organisation (ihr Name und ihr Verhalten deuten auf eine Sekte hin), wie die (vermeintliche) Verbrecherorganisation (Staatsanwaltschaften ermitteln deswegen) „Letzte Generation“, von US-Institutionen, wie vom Climate Emergency Fund Geld erhalten und dass noch viele weitere Hochfinanzakrobaten wie Chris Horn und Rockefeller dazu gehören. Denn die Monatsgehälter von deutlich über 1000€ für diese Kriminellen, die sind kein Schwindel. Aber für deren Geldgeber ganz offensichtlich eine gut angelegte Investition… Aufbauend auf der Dummheit, von noch zu Vielen und dem politischen Ausverkauf unseres Landes.

Es ist eine Gruppierung / Sekte für die sich unser Vizekanzler vehement einsetzt und entgegen aller Rechtstaatlichkeit versucht, unsere Polizei und Ermittlungsbehörden einzuschüchtern. Bleibt „nur“ zu hoffen, dass seine Partei Die Grünen, nicht längst zur Sekte verkommen ist und unser Land von einer Sekte geführt wird.

Raimund Leistenschneider – EIKE